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Vergleiche Islam - Christentum

Kain und Abel, erster (Bruder)Mord

    Tötung und Mord aus der Sicht von Islam und Christentum

    Islamische Gesetze im Lichte der Neuoffenbarungen Jesu


Inhaltsübersicht:

  • Bibel und Neuoffenbarungen Jesu über Tötung und Mord


    Vergleichende Darstellung aus der Sicht des Islam und von Neuoffenbarungen Jesu

      Anmerkung: Laut islamischer Lehre entstammen alle Offenbarungen Allahs aus derselben Quelle im Himmel (s. Die himmlischen Bücher). Die Inhalte dieser himmlischen Bücher sollen unveränderlich, ewig gültig und in sich widerspruchsfrei sein. Folglich müssten z.B. die Offenbarungen Gottes an die jüdischen Propheten, die Lehre Jesu während seiner Erdenzeit, die Offenbarungen an Mohammed und die durchs innere Wort empfangenen neuen Offenbarungen Jesu an den Propheten Jakob Lorber (1800-64) inhaltlich zumindest in allen Kernaussagen übereinstimmen.
      Vergleicht man die Offenbarungen Allahs an Mohammed zum Thema 'Töten' oder 'Umgang mit Andersgläubigen bzw. mit Feinden' mit den jüdischen oder christlichen alten und neuen verbal inspirierten Offenbarungen Gottes, dann erweisen sich die Unterschiede wie bei kaum einem anderen Thema als so groß, dass sie keinesfalls aus derselben Offenbarungsquelle stammen können.
      Welche Quelle nun plausibler, logischer, einheitlicher, Herz und Verstand ansprechender und vor allem wahrheitsentsprechend ist, kann der Leser anhand der Vergleichstexte aus verschiedenen Quellen selbst entscheiden.

    Islam-Pedia

    Islam. Darstellungen: Vom Koran oder der Sunna werden leider meist nur jene Verse erwähnt, die den 'friedlichen, toleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Mekka) hervorheben. Jene Aspekte, die den 'kriegerischen, intoleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Medina), der bei gegensätzlichen Aussagen Allahs maßgebend ist, bleiben meist unerwähnt. 'Islam-Pedia' präsentiert daher islamische Lehren und Praktiken in ziemlich einseitiger, meist geschönter, subjektiver, missionsorientierter Form. Objektive oder gar kritische Aspekte bzw. Themen fehlen weitgehend.
    Prophetia-Wiki

    Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg: Artikel, die in relativ kurzer Form das jeweilige Thema zusammenfassen. Da die Darstellung in Wiki-it Feinden' typischer Form erfolgt, sind Vergleiche mit Texten aus Islam-Pedia (ebenfalls Wiki-Darstellung) besonders leicht und übersichtlich möglich.
    Neuoffenbarungen

    Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer: Texte in FAQ-Form (kurzer Frage-Antwort) oder ausführlicher; Links zu den Originaltexten
    'Der Prophet'

    Islam umfassend, objektiv und wo nötig, kritisch beleuchtet und aus nicht-islamischer, christlicher Sicht dargestellt. Bezüge zum Koran und zu Mohammeds Leben, Lehren und Handeln zeigen auf, welche Ziele mit der aktuellen Masseneinwanderung von Muslimen in Europa verfolgt werden und welche Absichten 'unsere' Politiker damit verfolgen.
    Tötung, Mord gemäß Islam-Pedia
    Islam. Darstellungen
    Tötung, Mord gemäß Prophetia-Wiki
    Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg
    Tötung, Mord gemäß Neuoffenbarungen
    Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer
    • Tötung, Ermordung ^ von Bekehrungsunwilligen Ungläubigen, vor allem der Männer durch Muslime
    Tötung, Mord gemäß 'Der Prophet'
    Islam kritisch aus christl. Sicht

      Verbot von Tötung und Mord im Islam

      Das Tötungsverbot wird zwar auch im Koran gefordert: Sure 4:29; Sure 4:92; Sure 4:93; Sure 5:27 bis Vers 33; Sure 6:151; Sure 17:33; Sure 25:68

      Allerdings hat das Verbot, zu töten, eigentlich nur zwischen Muslimen Geltung. Denn es wird im Koran - auch für Muslime-, zu einem wesentlichen Teil durch nachfolgende Regelungen außer Kraft gesetzt.

      Wann Muslime töten dürfen/sollen

      Die Tötung bzw. Ermordung von Menschen ist Muslimen von Allah ausdrücklich erlaubt bzw. befiehlt er sogar in folgenden Ausnahmefällen:
      1. Abfall vom Glauben - ausführlicher
      2. Unzucht
      3. Blutrache
      4. um Verderben zu stiften auf Erden
      5. Nach Mohammeds Vorbild politische Gegner ermorden - Vollständige Liste dieser Mordaufträge
      6. Die Bestrafung der Heuchler - ausführlicher
      7. im Jihad ("Heiliger Krieg") - ausführlicher
      8. durch Selbstmordattentate - ausführlicher
      9. als Ehrenmorde - Dokumentation zu Ehrenmorden in D.
      10. beim Kampf gegen Muslime, die sich am Islam vergehen - ausführlicher
      11. bei Blasphemie (Verleumdung Mohammeds oder Allahs)
      Wie die Erörterungen über die Ausnahmen zum Tötungsverbot belegen, gehen die Begründungen für die jeweils geforderte Todesstrafe teilweise fast nahtlos ineinander über. Jedenfalls liegt ihnen dieselbe Logik zugrunde: Nicht nur jegliche Kritik am Dogma oder am Propheten, sondern auch jegliche andere Weltdeutung und religiöse Vorstellung sowie alle Handlungen, die nur schon im Entferntesten als Schädigung der umma gedeutet werden können, sind mit dem Tod des oder der Renegaten zu bestrafen.
      Diese mörderische Unerbittlichkeit hat ihren Grund in der koranischen Forderung nach der absoluten Gehorsamspflicht gegenüber Allah und Seinem Gesandten.

      In Kombination mit den Bestimmungen zum Jihad („Heiligen Krieg“) entsteht ein islamisches Gewaltsystem gegen Andersgläubige bzw. Glaubensabtrünnige (Apostaten), das in keinem anderen ideologisch-religiös-politischen System so massiv ausgeprägt ist.

      Allahs Aufforderungen zu Drohungen, Terror und Töten Andersgläubiger

      Die meisten Tötungen bzw. Morde gibt es im Zusammenhang mit der Ausweitung des politischen Einflusses der Muslime im Jihad. Im Verlaufe der 1400 jährigen Ausbreitung haben Muslime über 270 Millionen Andersgläubige getötet/ermordet.

      Was Mohammeds Koran von Schrecken einjagen, Jihad-Allahs Aufforderungen zu Drohungen, Terror und Töten Andersgläubiger sagt, ist nach wie vor aktuell und wird bis heute so umgesetzt (s. IS-Terror). Hier einige wenige Beispiele (die Links verweisen auf eine islamische Seite, die gemäß der Taqiyya-Regel den Koran oft 'beschönigt', damit Andersgläubige beruhigt sind... ):

      • Sure 2:190-192: Und kämpft um Allahs willen gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen! Aber begeht keine Übertretung (indem ihr den Kampf auf unrechtmäßige Weise führt)! Allah liebt die nicht, die Übertretungen begehen.
      • 2: 191: Und tötet sie, wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben! Der Versuch (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen ist schlimmer als Töten. Jedoch kämpft nicht bei der heiligen Kultstätte (von Mekka) gegen sie, solange sie nicht (ihrerseits) dort gegen euch kämpfen! Aber wenn sie (dort) gegen euch kämpfen dann tötet sie! Derart ist der Lohn der Ungläubigen."
      • Sure 3: 151 Wir werden denen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen (zur Strafe) dafür, daß sie (dem einen) Allah (andere Götter) beigesellt haben, wozu er keine Vollmacht herabgesandt hat. Das Höllenfeuer wird sie (dereinst) aufnehmen – ein schlimmes Quartier für die Frevler!
      • Sure 4: 89: Sie möchten gern, ihr wäret ungläubig, so wie sie (selber) ungläubig sind, damit ihr (alle) gleich wäret. Nehmt euch daher niemand von ihnen zu Freunden, solange sie nicht (ihrerseits) um Allahs willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden (und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken), dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Beschützer oder Helfer!
      • Sure 8:38: Sag zu denjenigen, die ungläubig sind: Wenn sie (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören, wird ihnen vergeben, was bereits geschehen ist. Aber wenn sie (es) (künftig) wieder tun, – nun, ist das Beispiel der Früheren schon dagewesen. (Auch sie wird dann dasselbe Los treffen.)
      • Sure 8:39: Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!
      • Sure 8:59: Und diejenigen, die ungläubig sind, sollen ja nicht meinen, sie würden (uns) davonlaufen. Sie können sich (unserem Zugriff) nicht entziehen.
      • Sure 8:60: Und rüstet für sie, soviel ihr an Kriegsmacht (quuwa) und Schlachtrossen (? ribaat al-khail) (aufzubringen) vermögt, um damit Allahs und eure Feinde einzuschüchtern, und andere außer ihnen, von denen ihr keine Kenntnis habt, (wohl) aber Allah!
      • Sure 8:65: Prophet! Sure 8: Und Prophet! Feure die Gläubigen zum Kampf an!
      • Sure 9: 1: Eine Aufkündigung (des bisherigen Rechtsverhältnisses und Friedenszustandes) von seiten Allahs und seines Gesandten (gerichtet) an diejenigen von den Heiden, mit denen ihr eine bindende Abmachung eingegangen habt: –
      • Sure 9:2: Zieht nun vier Monate (unbehelligt) im Land umher! Ihr müßt aber wissen, daß ihr euch dem Zugriff Allahs nicht werdet entziehen können, und daß Allah die Ungläubigen (früher oder später) zuschanden machen wird -;
      • Sure 9:3 und eine Ansage von seiten Allahs und seines Gesandten an die Leute (allesamt, veröffentlicht) am Tag der großen Pilgerfahrt, (des Inhalts) daß Allah und sein Gesandter der Heiden ledig sind (und ihnen für nichts mehr garantieren). – Wenn ihr euch nun bekehrt, ist das besser für euch. Wenn ihr euch aber abwendet (und die Botschaft des Islam weiter ablehnt), müßt ihr wissen, daß ihr euch dem Zugriff Allahs nicht werdet entziehen können. Und verkünde denen, die ungläubig sind, (daß sie dereinst) eine schmerzhafte Strafe (zu erwarten haben)!
      • Sure 9:4: Ausgenommen diejenigen von den Heiden, mit denen ihr eine bindende Abmachung eingegangen habt, und die euch hierauf in nichts (von euren vertraglichen Rechten) haben zu kurz kommen lassen und niemanden gegen euch unterstützt haben. Ihnen gegenüber müßt ihr die mit ihnen getroffene Abmachung vollständig einhalten, bis die ihnen zugestandene Frist abgelaufen ist. Allah liebt die, die (ihn) fürchten.
      • Sure 9:5: Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf (wa-q`uduu lahum kulla marsadin)! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet (salaat) verrichten und die Almosensteuer (zakaat) geben, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben.
      • Sure 9:29 Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – (Christen, kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut (saghiruun) aus der Hand Tribut entrichten!
      • Sure 9:123: Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe [eure Nachbarn] sind! Sie sollen merken, daß ihr hart sein könnt. Ihr müßt wissen, daß Allah mit denen ist, die (ihn) fürchten.


      Bibel und Neuoffenbarungen Jesu über Tötung und Mord

      Satan ist der Vater jeder Lüge und des Mordes

      Jesus sagt klar, dass Satan der eigentliche Urheber von jedem Mord und jeder Lüge ist.
      • Johannes.08,44: "Ihr a seid von dem Vater der Teufel (= Satan, d. Hg.), und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der (Satan) ist b ein Mörder von Anfang an und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater der Lügen. (a 1. Johannes.03,08-10; b 1. Mose.03,04; ⇒ jl.ev06.199,17; jl.Ev10.163,19-20)

      Satan, der sich als Gott und Hirte ausgibt, kommt zwecks stehlen, würgen und töten:

      • Johannes.10,01: (Jesus): "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder. (ajl.ev06.235,08; jl.ev04.002,09)
      • joh.10,09 Ich (Jesus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, der wird selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.a (a Johannes.14,06; jl.ev06.235,08)
        Johannes.10,10] Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu würgen und umzubringen.
        Johannes.10,11] Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.

    Auslegung des 5. mosaischen Gebotes 'Du sollst nicht töten!'

    Auf Jesu Aufforderung, das 5. Gebot auszulegen, bzw. evtl. Kritik daran zu üben, antwortet die Jüngerin Helias Jesus:
      01] »So nehme ich denn das fünfte Gebot Mosis her und sage: Da steht geschrieben: a "Du sollst nicht töten!" Ich nehme aber hier nur auf das einfache Gesetz meine kritische Rücksicht und kümmere mich vorderhand gar nicht darum, was Moses oder auch später ein anderer Prophet Erklärendes darüber gesagt und geschrieben hat; denn es muß ja ein wahrhaft göttliches Gebot doch selbst in seiner möglichsten Einfachheit das in sich fassen, was vernünftigermaßen einem jeden Menschen frommen kann. Aber dieses Gebot enthält das ganz und gar nicht, und so kann ein denkender Mensch von ihm unmöglich etwas anderes sagen und behaupten, als daß es entweder ein menschliches Werk ist oder daß - auch erst später, etwa des Kriegführens wegen - von den Menschen etwas davon weggelassen worden ist. (a 2. Mose.20,13; 1. Mose.09.05; 2. Mose.21,12; Jakobus.02,11)
      02] Du sollst nicht töten! Wer ist denn erstens eigentlich der "Du", der nicht töten soll? Gilt das für jeden Menschen ohne Unterschied des Geschlechtes, Alters und Standes oder nur für das männliche Geschlecht und für ein gewisses Alter und für einen gewissen Stand? Und zweitens: Wen oder was soll man denn so ganz eigentlich nicht töten? Bloß die Menschen nicht, oder auch die Tiere nicht? Nach meinem Urteil will weder das eine noch das andere darunter verstanden sein.
      03] Das Menschentöten nicht, weil schon Josua die Stadt Jericho zerstört und ihr Volk getötet hat, und das auf Jehovas Geheiß. Die Schlachtung der Götzenpriester durch die Hand des großen Propheten Elias ist bekannt. Sehen wir dann auf den König David, den Mann nach dem Herzen Gottes, der andern gar nicht zu gedenken! Wie viele Tausende und Hunderttausende sind durch ihn getötet worden, und wie viele werden in jedem Jahre jetzt noch getötet! Die Mächtigen der Erde haben trotz des ganz kategorisch ausgesprochenen göttlichen Gesetzes dennoch das vollste Recht von Gott aus, ihre Nebenmenschen zu töten. Und so geht dieses Gesetz nur die bedrückten, armen Teufel von Menschen an. Inwieweit dieses Gesetz auch das Weib angeht, ist da gar nicht zu ermessen, obwohl die Chronika auch nachweist, daß auch die Weiber mit dem Schwerte gewirtschaftet haben, und das wie!
      04] Ob wir armen Menschen auch die Tiere nicht schlachten und töten sollen, das, meine ich, ist nicht einmal einer Besprechung wert; denn das lehrt die Menschen die Natur, daß sie sich ohne Unterschied des Standes, Geschlechtes und Alters gegen die vielen bösen Tiere auf Leben und Tod zur Wehr setzen müssen, so sie nicht allerwegs von den zu überhandgenommen habenden bösen und reißenden Bestien angefallen, zerrissen und gefressen werden wollen.
      05] Du sollst nicht töten! So ich aber von einem wilden Straßenräuber angefallen werde, der mich berauben und dabei ganz sicher töten will und wird, - ich aber, als die Angefallene oder der Angefallene, habe Kraft, Mut und eine Waffe, um ihn eher zu töten, als er mir den Todesstreich versetzen kann, - was soll ich da wohl tun? Diese Notwehr sollte im Gesetze doch insoweit ausgedrückt sein, daß es hieße: "Du sollst nicht töten, außer im Falle der äußersten Notwehr!" Aber nein, von dem steht im Gesetze wahrlich keine Silbe! Es heißt nur ganz einfach: "Du sollst nicht töten!" Wenn aber das einfache Gesetz also lautet, wo steckt da im selben die göttliche Liebe und Weisheit, die denn doch wissen mußte, unter welchen wahrlich höchst bedauerlichen Verhältnissen die Menschen auf dieser Erde ihr Leben durchzumachen haben?
      01] Sagte die Helias: »O Herr, wie früher, so sage ich jetzt: Wer das tut, was Du willst, der sündigt wahrlich nicht! Und so nehme ich denn das fünfte Gebot Mosis her und sage: Da steht geschrieben: a "Du sollst nicht töten!" Ich nehme aber hier nur auf das einfache Gesetz meine kritische Rücksicht und kümmere mich vorderhand gar nicht darum, was Moses oder auch später ein anderer Prophet Erklärendes darüber gesagt und geschrieben hat; denn es muß ja ein wahrhaft göttliches Gebot doch selbst in seiner möglichsten Einfachheit das in sich fassen, was vernünftigermaßen einem jeden Menschen frommen kann. Aber dieses Gebot enthält das ganz und gar nicht, und so kann ein denkender Mensch von ihm unmöglich etwas anderes sagen und behaupten, als daß es entweder ein menschliches Werk ist oder daß - auch erst später, etwa des Kriegführens wegen - von den Menschen etwas davon weggelassen worden ist. (a 2. Mose.20,13; 1. Mose.09.05; 2. Mose.21,12; Jakobus.02,11)
      02] Du sollst nicht töten! Wer ist denn erstens eigentlich der "Du", der nicht töten soll? Gilt das für jeden Menschen ohne Unterschied des Geschlechtes, Alters und Standes oder nur für das männliche Geschlecht und für ein gewisses Alter und für einen gewissen Stand? Und zweitens: Wen oder was soll man denn so ganz eigentlich nicht töten? Bloß die Menschen nicht, oder auch die Tiere nicht? Nach meinem Urteil will weder das eine noch das andere darunter verstanden sein.
      03] Das Menschentöten nicht, weil schon Josua die Stadt Jericho zerstört und ihr Volk getötet hat, und das auf Jehovas Geheiß. Die Schlachtung der Götzenpriester durch die Hand des großen Propheten Elias ist bekannt. Sehen wir dann auf den König David, den Mann nach dem Herzen Gottes, der andern gar nicht zu gedenken! Wie viele Tausende und Hunderttausende sind durch ihn getötet worden, und wie viele werden in jedem Jahre jetzt noch getötet! Die Mächtigen der Erde haben trotz des ganz kategorisch ausgesprochenen göttlichen Gesetzes dennoch das vollste Recht von Gott aus, ihre Nebenmenschen zu töten. Und so geht dieses Gesetz nur die bedrückten, armen Teufel von Menschen an. Inwieweit dieses Gesetz auch das Weib angeht, ist da gar nicht zu ermessen, obwohl die Chronika auch nachweist, daß auch die Weiber mit dem Schwerte gewirtschaftet haben, und das wie!
      04] Ob wir armen Menschen auch die Tiere nicht schlachten und töten sollen, das, meine ich, ist nicht einmal einer Besprechung wert; denn das lehrt die Menschen die Natur, daß sie sich ohne Unterschied des Standes, Geschlechtes und Alters gegen die vielen bösen Tiere auf Leben und Tod zur Wehr setzen müssen, so sie nicht allerwegs von den zu überhandgenommen habenden bösen und reißenden Bestien angefallen, zerrissen und gefressen werden wollen.
      05] Du sollst nicht töten! So ich aber von einem wilden Straßenräuber angefallen werde, der mich berauben und dabei ganz sicher töten will und wird, - ich aber, als die Angefallene oder der Angefallene, habe Kraft, Mut und eine Waffe, um ihn eher zu töten, als er mir den Todesstreich versetzen kann, - was soll ich da wohl tun? Diese Notwehr sollte im Gesetze doch insoweit ausgedrückt sein, daß es hieße: "Du sollst nicht töten, außer im Falle der äußersten Notwehr!" Aber nein, von dem steht im Gesetze wahrlich keine Silbe! Es heißt nur ganz einfach: "Du sollst nicht töten!" Wenn aber das einfache Gesetz also lautet, wo steckt da im selben die göttliche Liebe und Weisheit, die denn doch wissen mußte, unter welchen wahrlich höchst bedauerlichen Verhältnissen die Menschen auf dieser Erde ihr Leben durchzumachen haben?
      06] Warum gab denn Gott ein solches Gesetz und befahl dann Selbst einem David, die Philister und Moabiter gänzlich zu vernichten? Warum durfte die Judith den Holofernes töten, und warum darf nicht auch ich sündefrei jemandem das Leben nehmen? Wer gab denn den Ägyptern, den Griechen und den Römern das Recht, jeden zu töten, der sich gröblich an ihrem Gesetze versündiget?«
      07] Hierauf sah sie um sich, um zu sehen, was alle die andern zu ihrer Kritik für Gesichter machten.
      08] Beinahe alle gaben ihr recht, und einer der Pharisäer, der ein Schriftgelehrter war, sagte: »Ja, ja, man kann in dieser Sache, mit unseren menschlichen Begriffen betrachtet, dem schönen Kinde nicht völlig unrecht geben; denn das Hauptgesetz lautet einmal buchstäblich also, obschon nachträglich in den Büchern Mosis alles gezeigt ist, wie dieses Gebot zu nehmen und zu halten ist. Aber ein primitives Haupt- und Grundgesetz sollte wahrlich das Wesentliche, das es verlangt und will, wenigstens mit den höchst nötigsten Nebenumständen schon ausgedrückt in sich fassen; denn jede spätere und nachträgliche Beleuchtung und größere Vervollständigung eines einmal gegebenen Gesetzes scheint zu sagen, daß der Gesetzgeber beim Geben der Grundgebote noch nicht an alles gedacht hat, was er durch das gegebene Gebot eigentlich gebieten und verbieten wollte.
      09] Nun, bei Menschen, wenn sie Gebote geben, ist das begreiflich, weil in ihrem Denken und Wollen keine göttlich helle Vollendung sein kann, und es ist auch ganz natürlich, daß bei menschlichen Gesetzen dann nachträglich allerlei Zusätze und Erläuterungen zum Vorschein kommen müssen; aber bei einem wahrhaft göttlichen Gesetze sollte wahrlich keine Lücke alsogestaltig vorkommen, daß sie erst hinterdrein mit allerlei Zusätzen und Erläuterungen ausgefüllt werden soll! Ja, die Sache also betrachtet, könnte man wahrlich beim Mosaischen Gesetze auf die Idee gebracht werden, daß es entweder gar kein rein göttliches ist, oder daß es als solches durch den selbstsüchtig bösen Willen der Menschen also entstellt worden ist. Doch ich will damit kein Urteil über das Gesetz gefällt, sondern nur meine bisher noch sicher sehr blinde Meinung ausgesprochen haben.«
      10] Sagte Ich (Jesus): »Ja, das sicher; denn wenn ihr Meine Gesetze mit menschlichen Sinnen beurteilt, dann müsset ihr freilich wohl Lücken und Mängel darin entdecken. Hand nach rechts Wenn du deinen Nächsten liebst wie dich selbst, so wirst du ihn nicht hassen, nicht anfeinden und ihm keinen Schaden zufügen; tust du das aber, so wirst du ihn um so weniger je irgendwann weder leiblich und noch weniger seelisch durch allerlei Ärgernisse töten wollen
      11] Du sollst nicht töten! Das ist ganz richtig und wahr also gegeben im Gesetze. Aber warum? Hand nach rechts Weil unter "töten" schon von uralters her Neid, Scheelsucht, Zorn, Hass und Rache verstanden ward.
      12] Hand nach rechts "Du sollst nicht töten!" heißt demnach soviel wie: Du sollst niemanden beneiden, sollst den Glücklicheren nicht mit scheelen Augen ansehen und sollst nicht im Zorn erbrennen wider deinen Nebenmenschen; denn aus dem Zorn entsteht der Hass, und aus dem Hass geht die böse, alles verheerende Rache hervor!
      13] Es steht ja auch geschrieben: "Mein ist der Zorn, und Mein ist die Rache, spricht der Herr."
      14] Hand nach rechts Ihr Menschen aber sollet euch in aller Liebe achten, und es soll einer dem andern gute Dienste erweisen; denn ihr alle habt an Mir einen Vater und seid somit gleich vor Mir! Ihr sollet euch untereinander nicht ärgern und lästern und einer soll dem andern durch bösen Leumund nicht die Ehre abschneiden; denn wer das tut, der tötet die Seele seines Nebenmenschen!
      15] Und seht, alles das ist kurz in dem Bilde "Du sollst nicht töten!" ausgedrückt! Und die ersten Juden, auch noch die zu den Zeiten Salomos, verstanden dieses Gesetz nicht anders, und die Samariter als die Altjuden verstehen es heutzutage noch also. Wenn aber dieses Gesetz vom Fundamente aus nur also zu verstehen ist, - wie kann jemand da annehmen, daß durch dieses Gesetz dem Menschen die Notwehr gegen böse Menschen und sogar gegen reißende Tiere untersagt sei?«
      16] Sagte die Helias: »Ja, Herr, das sehen wir nun sicher alle recht gut ein, weil Du uns das nun in der vollkommen rechtesten und wahrsten Weise erklärt hast; doch ohne diese Deine gnädigste Erklärung hätten wir das eben nicht zu leicht ins reine gebracht. Warum hat denn Moses mit dem Gesetze nicht auch sogleich eine solche Erläuterung gegeben? Denn er als ein Prophet mußte das ja doch auch schon zum voraus eingesehen haben, daß die späteren Juden das einfache Gesetzesbild nicht also verstehen würden, wie es die Juden zu seiner Zeit sicher verstanden haben.«
      17] Sagte Ich: »Ja, du Meine liebe Kritikerin, das hat Moses wohl eingesehen, und er hat darum auch eine große Menge Erklärungen für die Zukunft niedergeschrieben; aber dafür, daß du sie bis jetzt noch nicht gelesen hast, kann weder Moses noch Ich.
      18] Es war aber deine Kritik dennoch ganz gut, weil du eben die Mängel und Lücken aufgestellt hast, die zwar nicht am Gesetze, aber desto mehr in eurer Erkenntnis haften, und um diese auszufüllen, lasse Ich ja eben von dir das alte Mosaische Gesetz kritisieren."

    Einfluss Satans auf Charakterzüge, die letztlich zu Mord führen

    Bei Totschlag und Mord sind meist Satans höllische Geister am Mitwirken, denn Satan ist ein 'Mörder von Anfang an' (Johannes.08,44)
    Geschickt setzt Satan Lügen und das menschliche Streben nach Reichtümern und Schätzen ein, um seine Ziele zu verfolgen. Das ist in allen Religionen oder Kulturen festzustellen, und ist im Christentum ebenso wie im Islam festzustellen. Das geht oft so weit, dass dafür getötet und gemordet wird:
    • Lügen: Satan stachelte Kain durch Lügen zum Brudermord an. Der erste Mord unter den Menschen erfolgte also unter dem Einfluss Satans. Er (jl.hag1.019)
    • Hochmut und Rangstreben, bzw. ideologisch verbrämte Überheblichkeit über Andersgläubige und Streben nach Weltherrschaft (Kalifat) können Grund zum Morden sein [jl.him3.477,29-31]
    • Lüge, Überlegenheits- und Rangstreben [jl.ev01.056,11-16]
    • Habsucht als Mordurquelle: "Was tun habsüchtige Menschen, so sie gern reich und dadurch mächtig werden möchten, es aber auf eine ehrliche und redliche Weise nicht werden können? - Siehe, da fangen sie an zu lügen, zu betrügen, zu stehlen und endlich zu rauben und zu morden!... Diesem wird bald folgen Dieberei, Raub und Mord!" (jl.him2.291,02 f.)
    • Reichtum: "Die natürlichen Folgen des Reichtums sind: Herrschlust, Gefühllosigkeit gegen Arme und Dürftige, stets mächtiger erwachender Trieb nach der sinnlichen Befriedigung des Fleisches, der da Geilheit heißt, ebenso auch Wucher, Geiz, Neid, Hass, Zorn, Gottvergessenheit, Fraß, Völlerei, Abgötterei, Dieberei, Raub und Mord." (jl.hag3.195,04)
    • Habsucht führt oft zu Lüge, Betrug, Diebstahl, Raub, Mord. (jl.him2.291,02 f.)
    • Wahn- und Zwangsglaube, sowie Intoleranz sind häufige Ursache von Religionskriegen (jl.ev09.040,01-02)
    • Gold, Perlen, Edelsteine: (Jesus): "Auch die Patriarchen der Urzeit kannten das Gold und gebrauchten es echt und gerecht; die aber anfingen, es nach dem eingebildeten Werte zu gebrauchen, die kamen auch ehest in ein großes Unglück. Denn aus dem eingebildeten Werte des Goldes, der Perlen und der Edelsteine erstanden erst die Diebe und die Straßenräuber, und ein König ward des andern Feind, sobald er in Erfahrung gebracht hatte, daß sein Nachbar etwa gar zuviel des gelben Metalles aufgehäuft hatte.
      Also nur die Narrheit der Menschen erzeugt gegenseitige Verfolgungen! Aus ihr entstehen am Ende alle erdenklichen Laster, als da sind: Neid, Geiz, Habsucht, Stolz, Hochmut, Herrschgier, Fraß, Völlerei, Unzucht und allerlei Hurerei, - und am Ende Totschlag, Mord und alle Grausamkeiten, die sich die Menschen gegenseitig bereiten. Und was schuldet hauptsächlich daran? Zuallermeist die gänzliche Verkennung des Goldes und der vielen Edelsteine und Perlen! Die Menschen haben sich nach dem Maße des Goldbesitzes voneinander zu unterscheiden angefangen! Der Stärkere brachte viel zusammen, und der Schwächere ging leer aus. Der nun am Golde Reiche hatte einesteils wohl bald eine bedeutende Anzahl interessierter Freunde, und der Arme wurde alsbald zum wenigsten als ein halber Dieb, dem man nicht trauen darf, angesehen und daher verachtet! Was Wunder, so er bei solch einem Fingerzeig ehestens ein wirklicher Dieb ward?!" (jl.ev05.089,02 f.)
    • Unbilligkeit und Ungerechtigkeit: (Jesus:) »Seid billig und gerecht gegen jedermann, mit dem ihr irgendwo verkehret; denn die Unbilligkeit und Ungerechtigkeit unter den Menschen auf der Erde ist das größte Übel, das auf der Welt die Brüder und Schwestern entzweit und Feindschaften stiftet. Wo aber diese einmal bestehen, da gibt es kein Heil mehr unter den Menschen, sondern Neid, Hass, Raub, Totschlägerei, Mord und Krieg. (jl.ev07.179,02)

    Die Folgen der Verdrehung der Wahrheit zeigen sich in Aufständen, allerlei Renitenzen (Widerspenstigkeiten, d.Hg.) bei Groß und Klein, Raub, Mord und Totschlag

    Auch für die Offenbarungen Allahs (Satans) an Mohammed gilt:
      jl.him3.502,06] (Jesus:) "Werden aber die Meister (Lehrer, Priester, Politiker, Meinungsmacher etc.) stutzig und behaupten auf Leben und Tod, daß von nun an das Weiß schwarz ist und das Schwarz weiß und daß der Arme nicht arm und der Reiche nicht reich sei und dergleichen allerevidenteste widersinnigste Dinge mehr, - dann wird bei solch einer Regierung von A bis Z alles unzufrieden und am Ende verwegen, wild und toll.
      07] Was aber daraus in jüngster Zeit, so solchem Übelstande nicht ehestens abgeholfen wird, schon für Folgen entstehen müssen, kann ein jeder sehr leicht an den Fingern nachzählen. Aufstände, allerlei Renitenzen (Widerspenstigkeiten, d.Hg.) bei Groß und Klein, Raub, Mord und Totschlag werden von Tag zu Tag allgemeiner; die Gewissenlosigkeit muß überhandnehmen; das Eigentum der Wohlhabenden wird stets mehr und mehr gefährdet.
      08] Die äußeren Mächte werden Kenntnis erhalten von solch üblen Zuständen eines so unklug bestellten Staates und werden dessen Schwäche nur zu gut zu ihren Gunsten zu benutzen verstehen. Und ehe man sich's noch recht versehen wird, da wird auch schon alles drunter und drüber gehen, und niemand wird da dem andern raten können und sagen, tue dies oder jenes, und es wird dir besser bekommen. - -
      09] Darum ihr wenigen, die ihr noch an Mir hänget, klammert euch künftig kräftiger an Mich durch die Liebe zum Nächsten, durch Worte und Taten nach Meinem Worte, so sollet ihr zeitlich und ewig vor jedem Schaden verwahrt werden. Und wo tausendmal Tausende verlieren werden, sollet ihr gewinnen, und wo der schwarze Tod seine Ernte halten wird, sollet ihr verschont werden, und wo das Schwert rasen wird und die Kugeln sausen, werdet ihr mit heiler Haut durchkommen.
      10] Aber das müsset ihr alle getreu beachten und euch Meines Wohlgefallens würdig bezeigen, - dann solle euch auch Mein Schutz in der Fülle zuteil werden amen. In Meinem Namen amen, amen, amen. -

    Aufgezwungene Menschensatzungen als Ursache von Aberglauben, Abgötterei, Intoleranz, Verfolgung, Mord, Kriegen und Gerichten (jl.ev08.020,07-12)

    Wo aus göttlichen Geboten Zwangsgesetze gemacht werden, bewirkt dies Unheil bis hin zum Mord. Was für Nachfolger Christi gilt, trifft ebenso und noch stärker auf den Islam zu:

      (jl.ev08.020,07) (Jesus:) »... Daß die Sache des Judentums nun auf so unbeschreibbar schlechten Füßen steht, ist eine notwendige Folge davon, daß die Menschen aus Meinen freiest gegebenen Ratschlägen Mußgesetze (Zwangsgesetze, d. Hg.)gemacht haben. Wie verträgt sich aber ein Mußgesetz mit dem freiesten Willen und mit dem ebenso freien und durch nichts beschränkten Verstande der Menschen?
      (jl.ev08.020,08) Der freie Wille des Menschen wird eine helle Erleuchtung seines Verstandes sicher gern und stets mit dem größten Dank als eine Gnade von oben annehmen; aber ein strenges Mußgesetz wird er in seinem Willen und Gemüte verfluchen. Darum ist ein jeder Mensch, der unter einem Gesetze mit Muß steht, so gut wie gleichfort gerichtet und somit auch wie verflucht.
      Hand nach rechts (jl.ev08.020,09) Wer sonach den Menschen Mußgesetze in Meinem Namen geben wird, der wird ihnen anstatt Meines Segens nur das harte Joch und die schwere Bürde des Fluches geben und sie zu neuen Sklaven der Sünde und des Gerichts machen.
      (jl.ev08.020,10) Darum gehe eure Sorge bei der Weiterverbreitung (Meiner Gebote) vor allem darauf hin, daß ihr ihnen damit kein neues und schwer zu tragendes Joch auf den Nacken bürdet, sondern daß ihr sie dadurch von dem alten frei machet!
      (jl.ev08.020,11) Wenn der Mensch mit freiem Gemüte die lichte Wahrheit Meiner Lehre und Meines besten väterlichen Willens erkennen und einsehen wird, so wird er sich dann schon selbst mit seinem freien Willen ein auch freies Mußgesetz daraus machen und wird frei danach handeln, und das auch allein nur wird ihm zur wahren Wohlfahrt der Seele gereichen, aber ein ihm gegebenes Mußgesetz schwerlich je oder auch gar niemals, und das darum, weil erstens ein Hand nach rechts Mußgesetz für den freien Willen eines Menschen ganz wider Meine göttliche Ordnung ist und den Menschen nur verfinstert und nie erleuchtet, und zweitens, weil mit dem Mußgesetz sich die Gesetzverkünder sogleich eine höhere, nur ihnen zukommende Gewalt anmaßen, darum bald stolz, hochmütig und herrschsüchtig werden und zu den als rein göttlich pronunzierten (ausgesprochenen) Satzungen auch aus einer angemaßten göttlichen Gewaltsinnehabung, vor der ihre Gläubigen oft mehr als vor Gott Selbst zittern und beben müssen, eigene arge Satzungen als göttlichen und ihnen neu geoffenbarten Willen hinzufügen und auf deren Beachtung stets ein viel größeres Gewicht legen als auf die Beachtung der rein göttlichen Gebote.
      (jl.ev08.020,12) Daraus aber geht dann hervor finsterer Aberglaube, Abgötterei, Hass gegen Andersgläubige, Verfolgung, Mord und die verheerendsten Kriege. Die Menschen begründen sich dabei mit allerlei finsterem Unsinn, daß sie am Ende der Meinung und des Glaubens werden, Gott einen angenehmen Dienst zu erweisen, wenn sie an ihren andersgläubigen Nebenmenschen die größten Frevel und Missetaten begehen. Und daran schulden allein die Mußgesetzgeber!«

    Wahn- und Zwangsglaube, Intoleranz als Ursache von Religionskriegen

      Für das Papsttum gilt ebenso wie für den Islam folgende Vorhersage und Warnung Jesu:

      (jl.ev09.040,01) »Der wahre Glaube und die reine Liebe werden in jener (End)Zeit ganz erlöschen. An ihrer Stelle wird ein Wahnglaube unter allerlei ärgsten Strafgesetzen den Menschen aufgedrungen werden, gleichwie da auch ein böses Fieber dem Menschenleibe den Tod aufdrängt. Und so sich irgendeine von Meinem Geiste gestärkte Gemeinde wider die falschen und von Gold, Silber, Edelsteinen und andern großen Erdengütern strotzenden und allerhochmütigsten und herrsch- und selbstsüchtigsten Lehrer und Propheten, die sich als eure allein wahren Nachfolger und Meine Stellvertreter den Menschen zur tiefsten Verehrung darstellen werden (spez. im Papsttum der Fall, d.Hg.), erheben und ihnen zeigen wird, daß sie nur gerade das Gegenteil von dem sind, als was sie sich den Menschen mit der frechsten und Gottes vergessendsten Keckheit darstellen, indem sie sie zwingen, nur bei ihnen allein das Seelenheil und die Wahrheit zu suchen, so wird es da Kämpfe und Kriege und Verfolgungen geben, wie sie seit dem Beginne der Menschen auf dieser Erde noch nicht stattgefunden haben.
      (jl.ev09.040,02) Doch der allerärgste und allerfinsterste Zustand wird nicht lange währen, und es wird kommen, daß die falschen Lehrer und Propheten sich selbst am Ende den Todesstoß geben werden. Denn es wird da Mein Geist, das ist der Geist aller Wahrheit, unter den vielfach bedrängten Menschen wach werden, die Sonne des Lebens wird gewaltig zu leuchten beginnen, und die Nacht des Todes wird sinken in ihr altes Grab.«

    Vernichtung von Irrenden und Sündern führt nur zu Bruderzwist, Krieg, Mord und Greuel aller Art (jl.him1.097,07)

      jl.him1.097,07] Wie kommt es denn nun, daß ihr mit Jakobus und Johannes rufet: »Herr lasse Blitz und Schwefel regnen auf ihr krankes Haupt!«? - Hört, da schaut noch ganz wenig wahre Liebe heraus! Meint denn ihr, Vernichtung sei der Weg zur Besserung!? O nein, da irrt Ihr euch gar abscheulich. So meinten denn auch alle Sektenstifter. Aber sie haben sich ebenfalls sehr geirrt, und die Folge war: Bruderzwist, Krieg, Mord und Greuel aller Art! War eine solche Besserung gesegnet? Oder kann da eine Sekte sagen: »Meine Lehre ist nicht mit dem Blute der Brüder besiegelt!?«

    Mörder sind besessen von Mordgeistern

    Tötung und Mord und andere Laster ziehen Fluch und meist auch Besessenheit nach sich, weil sie schwerwiegende Verstöße gegen die Ordnung Gottes sind:
    • Hass und Zorn sowie andere Laster öffnen für Besessenheit durch arge Höllengeister, die eine Basis auch für Mord schaffen. Erziehung kann dies fördern oder verhindern. [jl.Erde.061,01 ff.]
    • Eingedrungene Dämonen kennen die Schwächen des Menschen und verstärken sie unmerklich bis sie den Menschen ganz beherrschen. [jl.erde.058,07 ff.]
    • Eingedrungene Dämonen können den Besessenen dazu zwingen, dass sie erbarmungslos rauben und morden. [jl.ev02.190,02]
    • Beispiele für Mord unter innerem Zwang durch dämonische Besessenheit:
      • (el.asuw.152 f.) Mord kann unter innerem Zwang erfolgen, ohne es zu wollen.
      • (wr.gwvg.037) Bessenheit durch Studium anthropos. Literatur; Mord unter innerem Zwang.

    Unverbesserliche große und grobe Verbrecher gehören vors Gericht

    Weil Muslime aufgrund ihrer höllischen Doktrin, die sie für göttliche Befehle betrachten und ihrer Erziehung zum Hass gegen alles Andersdenkende in der Regel extrem schwer aufklärbar sind, müssen jene Handlungen, die gegen wirklich göttliche Gesetze verstoßen, vor Gericht geahndet werden.
    • (Jesus:) "Es versteht sich aber von selbst, daß in dieser Welt für große und grobe Verbrecher an den Rechten der Menschen auch gewaltige und große Weltgerichte sein und bestehen müssen, ansonst am Ende niemand seines Lebens mehr sicher wäre. Aber was da die kleineren Verirrungen betrifft, die sich nicht selten ereignen unter euch Menschen, so sollen diese an dem Richterstuhle des barmherzigen und versöhnlichen Herzens geschlichtet werden, auf daß aus den kleinen Verirrungen der Menschen untereinander nicht große und schwere Verbrechen werden; denn wahrlich sage Ich: Raub, Totschlag und Mord sind am Ende dennoch nichts anderes als Folgen der anfänglichen kleinen Verirrungen der Menschen unter sich aus lauter kleinen, weltlichen Eigennutz- und Eigendünkelrücksichten und -bezugnahmen." (jl.ev05.250,04 )

    • jl.ev09.159,16] (Jesus:) "Seid auch der weltlichen Obrigkeit stets untertan, ob sie mild oder strenge ist; denn sie hätte keine Macht, so sie ihr nicht der vielen unverbesserlichen Sünder wegen von oben verliehen wäre!
      17] Aber ihr sollet darum nicht klagsüchtig sein und ohne eine dringende Not nicht zu den Weltrichtern laufen; denn was ihr nicht wollet und wünschet, daß es euch begegne, damit verschonet auch eure Nebenmenschen, solange es möglich ist. Nur offenbare Diebe und Räuber und zu arge Hurer und Ehebrecher möget ihr den Gerichten überliefern und imgleichen den, der einen Mord begangen hat. Aber ihr sollet dabei nicht erbost werden, sondern nur tun, was da not tut, alles andere überlasset Mir und den Richtern!"

    Wann Völker zur Waffengewalt berechtigt sind (jl.widk.015,20)

      (Jesus erklärt, wann Waffengewalt evtl. berechtigt ist:) »Etwas anderes wäre es, so irgendein habsüchtiger oder mutwilliger Feind in ein friedliches, von lauter demütigen und sehr verträglichen Menschen bewohntes Land einfiele, um eine Beute zu machen. Da hätten freilich die Bewohner solch eines Reiches das Recht, einen solch schändlichen Feind mit allem Ernste zu empfangen und auf das empfindlichste zu züchtigen, bei welcher Gelegenheit Ich als der Herr Mich dann sogleich an die Spitze stellen möchte. Der arge Feind würde da nur zu geschwind erfahren, welches Lohnes seine Handlung wert war! Schwerlich dürfte er je wieder den Mut haben, ein solches Land heimzusuchen. Aber leider ist dem nicht so. Ein Volk will größer sein als das andere, ein Reich mächtiger als andere.«" (jl.widk.015,20)

    Engel dürfen mit den Teufeln nicht als Engel, sondern müssen als Gegenteufel handeln, um etwas zu erreichen

      jl.him3.435,01 "Der Erde droht eine große Gefahr. Ihr Feind hat einen kurzdauernden freien Spielraum erreicht und lacht höhnisch nun Zwietracht in der Menschen Herzen! Aber es kann nun nicht anders sein; denn so das Sieb nicht mächtig gedreht, gerüttelt und geschüttelt würde, da käme die Spreu nimmer vom Weizen. Oder so die Luft vollgefüllt ist von bösen Dünsten, so daß allem Leben Gefahr zu drohen beginnt und das Licht die finsteren Massen nimmer zu durchdringen vermag, da taugt ein sanfter Abendwind nicht mehr, solche Luft zu säubern, sondern da müssen Orkane kommen und flammende Blitze, auf daß sich die argen Geister vor ihnen beugen.
      02] Die Engel selbst dürfen mit den Teufeln nicht als Engel, sondern müssen als Gegenteufel handeln, sonst würden sie mit ihnen wenig ausrichten. - So du aber einen Acker hast, wird er wohl Früchte tragen, so er zuvor nicht klein durchwühlt würde mit dem Pfluge? - Also ist es auch hier nun. Der Satan tut das Seine, die Engel das Ihrige und Ich das Meine, und also wird der Weizen wohl rein werden. - -
      03] Es werden aber noch große Stürme kommen und werden gar viele große Felsen und Berge zerschmeißen. Wie Spreu werden sie die Starken, Hohen und Großen in den Lüften zerstreuen, so daß man suchen wird und wird nimmer finden die Stelle auf der Erde, da sie hingeworfen wurden. Da wird sein ein mächtig Toben und Brausen und werden sich viele Gemüter gar sehr fürchten und gewaltig ängstigen. Aber das muß alles kommen, und muß mächtig kommen, um das Mächtige zu besiegen. - -
    Hand nach rechts Mehr zum Thema: Was Machtkämpfe und Kriege lehren sollten
    Hand nach rechts Willens- und Glaubensfreiheit statt Macht- und Gewaltanwendung

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    Bearbeitungsstand: 18.01.2017