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Vergleiche Islam - Christentum

Jesus

      Person, Leben und Gottheit Jesus

      Offenbarungen Jehovas, Allahs und Jesu durch Jakob Lorber

Inhaltsübersicht:


Zusammenfassende Korananalyse über Jesus (Seite inzwischen nicht mehr aufrufbar...)

Die islamische Sicht von Jesus Christus:

    Jesus ist nur ein Mensch, aus Erde geschaffen, Adam gleich, nur ein Gesandter Allahs.
    Er ist Moslem und er ist nur ein Prophet Allahs. Jesus ist kein Sohn Gottes, kein König auf einem Thron, kein “ Hurensohn” und Maria keine “Hure”.
    Jesus, dieses “Söhnchen” muss Allah gehorsam sein, ihn fürchten lernen und sich Mohammed und seiner Lehre unterwerfen, denn seine Lehre ist eine Irrlehre. Wer ihr folgt, folgt Satan und ist auf dem Weg zur Hölle.
    Jesus ist nicht gekreuzigt worden.
    Alles in allem ist er kaum von Nutzen: Er bietet den Menschen weder Schutz noch Fürsprache vor Allah.
    Ebenso ist er auch nicht zur Vergebung der Sünden fähig.
    Er ist kein Erlöser, der Wundertaten vollbrachte.
    Und nur der Gnade Allahs ist es zu verdanken, dass er nicht in die Hölle gekommen ist.
    Seinen Eltern gegenüber hat er sich “pfui” verhalten.
    Das Gericht ging nur knapp an Jesus vorbei, trifft aber mit voller Härte alle, die seiner Lehre und ihm nachgefolgt sind (Christen) und ihn verehren.
    Jesus ist satansgleich; er ist der große Verführer und seine Rettung vor der Hölle konnte nur deshalb bewirkt werden, weil er den Größten aller Großen prophezeite: Mohammed.


Vergleichende Darstellung aus der Sicht des Islam und von Neuoffenbarungen Jesu

Anmerkung: Laut islamischer Lehre entstammen alle Offenbarungen Allahs aus derselben Quelle im Himmel (s. Die himmlischen Bücher). Die Inhalte dieser himmlischen Bücher sollen unveränderlich, ewig gültig und in sich widerspruchsfrei sein. Folglich müssten z.B. die Offenbarungen Gottes an die jüdischen Propheten, die Lehre Jesu während seiner Erdenzeit, die Offenbarungen an Mohammed und die durchs innere Wort empfangenen neuen Offenbarungen Jesu an den Propheten Jakob Lorber (1800-64) inhaltlich zumindest in allen Kernaussagen übereinstimmen.
Vergleicht man die Offenbarungen Allahs an Mohammed aber genau mit den jüdischen oder christlichen alten und neuen verbal inspirierten Offenbarungen Gottes, dann erweisen sich die Unterschiede bei nahezu jedem Thema als so groß, dass sie keinesfalls aus derselben Offenbarungsquelle stammen können.
Welche Quelle nun plausibler, logischer, einheitlicher, Herz und Verstand ansprechender und vor allem wahrheitsentsprechend ist, kann der Leser anhand der Vergleichstexte aus verschiedenen Quellen selbst entscheiden.

Islam-Pedia

Islam. Darstellungen: Vom Koran oder der Sunna werden leider meist nur jene Verse erwähnt, die den 'friedlichen, toleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Mekka) hervorheben. Jene Aspekte, die den 'kriegerischen, intoleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Medina), der bei gegensätzlichen Aussagen Allahs maßgebend ist, bleiben meist unerwähnt. 'Islam-Pedia' präsentiert daher islamische Lehren und Praktiken in ziemlich einseitiger, meist geschönter, subjektiver, missionsorientierter Form. Objektive oder gar kritische Aspekte bzw. Themen fehlen weitgehend. - Anm.: Islam-Pedia ist inzwischen (2017) nicht mehr aufrufbar... Alle in dieser Spalte angegebenen Links funktionieren daher leider nicht mehr!
Prophetia-Wiki

Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg: Artikel, die in relativ kurzer Form das jeweilige Thema zusammenfassen. Da die Darstellung in Wiki-typischer Form erfolgt, sind Vergleiche mit Texten aus Islam-Pedia (ebenfalls Wiki-Darstellung) besonders leicht und übersichtlich möglich.
Neuoffenbarungen

Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer: Texte in FAQ-Form (kurzer Frage-Antwort) oder ausführlicher; Links zu den Originaltexten
'Der Prophet'

Islam umfassend, objektiv und wo nötig, kritisch beleuchtet und aus nicht-islamischer, christlicher Sicht dargestellt. Bezüge zum Koran und zu Mohammeds Leben, Lehren und Handeln zeigen auf, welche Ziele mit der aktuellen Masseneinwanderung von Muslimen in Europa verfolgt werden und welche Absichten 'unsere' Politiker damit verfolgen.
Jesus Christus gemäß Islam-Pedia
Islam. Darstellungen
Jesus Christus gemäß Prophetia-Wiki
Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg
Jesus Christus gemäß Neuoffenbarungen
Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer
Jesus Christus gemäß 'Der Prophet'
Islam kritisch aus christl. Sicht

Vorankündigungen der Menschwerdung Gottes durch Propheten

Die Menschwerdung Jehovas im materiellen Körper von Jesus, dessen Aufgabe und Leben wurden von verschiedenen Propheten vorhergesagt:
  • Hand nach rechts Jesus erfüllt folgende Weissagungen des Jesaja, Sacharja und Jeremias über die Menschwerdung Jehovas, d.h. Gottes: (jl.ev02.175,28; jl.ev03.225,01 ff.; jl.ev07.027,01-11:)
      jl.ev07.027,03jl.ev07.027,03] (Jesaja.07,14) "Eine Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären, welcher genannt wird Gott mit uns (= Immanuel, Emanuel) .
      04] (Jesaja.09,05) Ein Knabe ist uns geboren, und ein Sohn ist uns gegeben, auf dessen Schultern die Herrschaft ist, und Seinen Namen wird man nennen Wunderbar, Gott, Held, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.
      05] (Jes 25,09) Sagen wird man an jenem Tage: ,Siehe, Der ist unser Gott, den wir erwarteten, daß Er uns befreie! Dieser ist Jehova, den wir erwarteten. Frohlocken lasset uns und uns freuen in Seinem Heile!'.
      06] (Jesaja.40,03) Die Stimme eines Rufenden in der Wüste: ,Bereitet den Weg Jehovas, und ebnet in der Wüste einen Fußsteig unserem Gott, (Jesaja.40.05) und sehen wird das alles Fleisch zumal.'"
      07] (Jesaja.40,10) Siehe, Jehova kommt im Starken, und Sein Arm wird Ihm walten! Sieh, Sein Lohn mit Ihm! (Jesaja.40,11) Wie ein Hirte wird Er Seine Herde weiden.
      08] (Sacharja.02,14) Und Jehova sprach: ,Juble, und freue dich, Tochter Zion! Sieh. Ich komme, daß Ich in deiner Mitte wohne; (Sacharja.02.15) denn dann werden viele Völker Jehova anhangen an Seinem Tage.«
      09] (Jesaja.42,06) Ich, Jehova, rief dich in Gerechtigkeit und werde dich zum Bunde des Volkes geben; (Jesaja.42,08) Ich, Jehova - denn dies ist Mein Name -, werde Meine Herrlichkeit keinem andern geben.
      10] (Jeremia.23,05) Siehe die kommenden Tage, da Ich dem David einen gerechten Sproß erwecken werde, welcher als König herrschen und Gericht und Gerechtigkeit machen wird auf Erden! (Jeremia.23,06) Und dies ist Sein Name: Jehova, unsere Gerechtigkeit.'«

    Mehr dazu
Was so wichtig war, dass es viele Propheten des Gottes Jehova ankündigten, wird von Allah nicht erwähnt. Warum nicht, wenn Allah angeblich doch der einige, wahre Gott - identisch mit Jehova - sein soll?

Die Zeugung Jesu gemäß Allahs und christlicher Lehre

Allah verkündet die Zeugung Jesu in Maria folgendermaßen in Sure 19, Verse 17 bis 22:
    Sure 19, Vers 17: Und sich vor ihnen verschleierte, da sandten Wir Unsern Geist zu ihr, und er erschien ihr als vollkommener Mann.
    Sure 19, Vers 18: Sie sprach: „Siehe, ich nehme meine Zuflucht vor dir zum Erbarmer, so du Ihn fürchtest."
    Sure 19, Vers 19: Er sprach: „Ich bin nur der Gesandte deines Herrn, um dir einen reinen Knaben zu bescheren."
    Sure 19, Vers 20: Sie sprach: „Woher soll mir ein Knabe werden, wo mich kein Mann berührt hat und ich keine Dirne bin?"
    Sure 19: Vers 21: Er sprach: „Also sei's! Gesprochen hat dein Herr: „Das ist Mir ein Leichtes"; und Wir wollen ihn zu einem Zeichen für die Menschen machen und einer Barmherzigkeit von Uns. Und es ist eine beschlossene Sache."
    Sure 19, Vers 22: Und so empfing sie ihn und zog sich mit ihm an einen entlegenen Ort zurück.

Obwohl lt. Koran alle göttlichen Offenbarungen aus derselben himmlischen Quelle (Himmlischen Bücher) stammen sollen, weicht Allahs Offenbarung über die Zeugung Jesus in ihren Details doch beträchtlich von der folgenden biblischen Schilderung ab.
(Die Links beim jeweiligen Vers führen zur Vergleichsstelle im Matthäus-Evangelium (Matthäus.01,18-23) und zu der ausführlicheren Schilderung in 'Kindheit und Jugend Jesus' jl.kjug.003,01-13) durch Jakob Lorber):

Hand nach rechts Die Zeugung Jesu wird zwar sowohl im Koran als auch in der Bibel als Akt Gottes ohne menschliches Zutun dargestellt. Allerdings verändert Allah im Koran verschiedene Details der Ankündigung durch den Engel und das Gesamtgeschehen.
Anmerkung: Textunterschlagungen, Textveränderungen und klare Verfälschungen sind im Koran und in der Hadith im Islam nicht nur in dieser Schilderung zu finden, sondern fast immer, wenn auf biblische Berichte zurückgegriffen wird. Der Kunstgriff der 'Abrogation' zur Rechtfertigung und Erklärung offensichtlicher Widersprüche ist aus christlicher Sicht schlicht Irreführung, Täuschung und Lüge.

Allahs Leugung der Menschwerdung Jehovas im Menschen Jesus

Zwar bestätigt Allah den geistigen Zeugungsvorgang durch das Wort und die Kraft Gottes in Maria - aber zugleich leugnet Allah, dass diese geistige Zeugung die Menschwerdung Gottes herbeiführte, wie dies ja die Propheten oft und seit langem vorhergesagt hatten.
Stattdessen sei in Maria lediglich ein 'reiner Knabe' gezeugt und geboren worden, der nicht sein (Allahs) leiblicher Sohn sei.

Die Weigerung Allahs, die Menschwerdung Gottes (Jehovas) in Jesus anzuerkennen, verleugnet daher das, was Gott selbst ja seit der Erschaffung der ersten (Voll)Menschen durch Seher und Propheten vorangekündigt hatte:

Allah sagt stattdessen, Jesus sei nur ein von Allah bevorzugter Mensch, ein von ihm Gesandter und Prophet (wie viele andere Propheten zuvor), der den Titel Messias habe.


Damit leugnet Allah, dass es seit Adam und Eva viele Propheten gab, die Gottes Menschwerdung vorhersagten bzw. er hebt diese früheren Offenbarungen - die ja angeblich von ihm stammen - auf und ersetzt sie durch andere Offenbarungen, die eine Menschwerdung Gottes leugnen. (entspricht dem Lügenprinzip der taqiyya).
Wäre Gott Allah tatsächlich nur ein anderer Name für Gott Jehova, würde sich Gott in seinen Offenbarungen selbst widersprechen, was beim wahren Gott unmöglich ist. Allah und Jehova können daher nicht identisch sein...

Allah zeugt keinen Sohn Gottes

Indem Allah die Menschwerdung Jehovas in Jesus von Nazareth (wie die Arianer) leugnet, und Jesus lediglich als 'seinen Gesandten und Propheten' ausgibt, kann er behaupten, keinen Sohn zu zeugen, der ein zweiter Gott neben ihm wäre. Allah und Jesus seien daher zwei völlig verschiedene Wesen - nämlich Gott und Geschöpf .

Allah argumentiert, es sei völlig undenkbar, dass er ein Kind, einen Sohn (als zweiten Gott) schaffe, denn er zeuge überhaupt nicht: "Sprich: Er ist der eine Gott, Der ewige Gott; Er zeugt nicht und wird nicht gezeugt, Und keiner ist Ihm gleich". [Sure 112, Verse 1 – 4]

Dann kommen Offenbarungen Allahs, die logisch schwer nachvollziehbar sind, weil für den geistigen Schöpfer aller Dinge und Wesen für die Zeugung eines Sohnes nun eine Gefährtin erforderlich sei:
  • Sure 6, Vers 101: "Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher sollte Er ein Kind haben, wo Er keine Gefährtin hat? Und erschaffen hat Er jedes Ding und Er kennt jedes Ding."
  • Sure 72, Vers 3: "Denn Er – erhöht sei die Herrlichkeit unseres Herrn! – hat sich keine Genossin genommen (...Hinweis auf Maria) und keinen Sohn (Hinweis auf Jesus)".

  • Sure 39, Vers 4: "Hätte Allah einen Sohn haben wollen, wahrlich, erwählt hätte Er sich von dem, was Er erschaffen, was Er will. Preis Ihm, Er ist Allah, der Einige, der Allmächtige."

Allah argumentiert offenbar rein biologisch hinsichtlich einer Zeugung. Er zeuge aber überhaupt nicht, denn dazu müßte er sich ja mit einer Frau, einer weiteren Göttin biologisch paaren.
Diese Argumentation ist schon deshalb unlogisch, weil Gott ja alles aus sich heraus - ohne eine zusätzliche Göttin als Frau zu benötigen - geschaffen, gezeugt hat, auch die Menschen. Warum sollte dann Gott sich nicht selbst durch seinen eigenen Willen und seine eigene Kraft in einer Frau (z.B. Maria) einen menschlichen Körper schaffen können, in dem er zeitweilig mit seiner göttlichen Seele und Geist auf Erden lebte, lehrte und physisch starb?

Weist der Begriff 'Sohn Gottes' auf einen zweiten Gott hin?

Allah leugnet also die Menschwerdung Gottes (Jehovas) in Jesu irdischem Körper. Schließlich sei es für den transzendenten, unnahmbaren, fernen Gott unvorstellbar, dass er sich als Mensch auf die Erde und zu den Menschen begäbe.
Wenn daher die Christen glauben und lehren, dass Jesus der 'Sohn Gottes' sei und dass dieser zugleich Gott sei, dann würden sie aus einem Menschen einen Gott machen und diesen Gott dem wahren Gott (Allah) zur Seite stellen und Allah dadurch die Allmacht schmälern: "Und sie (die Christen) sprechen: “Allah hat einen Sohn (Jesus) gezeugt.” Preis Ihm! Nein; was in den Himmeln und auf Erden, alles gehorcht Ihm (Allah)." [ Sure 2, Vers 116:]
Diese Vorstellung der Christen sei falsch, weil ja alles nur Allah gehorcht.

Allah wirft den Christen vor, daß das Konzept der Gottessohnschaft Jesu “ein ungeheuerlich Ding“ ist. Es ist so ungeheuerlich, daß sich rechtgläubige Muslime veranlaßt sehen könnten, sich darob „das Leben aus Gram" zu nehmen :

  • Sure 19, Vers 88: Und sie (die Christen) sprechen: “Gezeugt hat der Erbarmer einen Sohn.” (Jesus)
    Sure 19, Vers 89: Wahrlich ihr behauptet ein ungeheuerlich Ding.
    Sure 19, Vers 90: Fast möchten die Himmel darob zerreißen, und die Erde möchte sich spalten, und es möchten die Berge stürzen in Trümmer,
    Sure 19, Vers 91: Daß sie dem Erbarmer (Allah) einen Sohn (Jesus) beilegen,
    Sure 19, Vers 92: Dem es nicht geziemt, einen Sohn zu zeugen.

    Und weitere, ähnliche Verse Allahs warnen die Christen, von Jesus als einem Sohn Gottes, zu sprechen:

  • Sure 18, Vers 4: Und um jene (Christen) zu warnen, die da sprechen, Allah habe einen Sohn (Jesus) gezeugt.
    Sure 18, Vers 5: Wovon weder ihnen noch ihren Vätern Wissen ward. Ein schlimmes Wort, das aus ihrem Munde kommt! Sie sprechen nichts als Lüge.
    Sure 18, Vers 6: Vielleicht nimmst du dir auf ihren Spuren, so sie dieser neuen Offenbarung nicht glauben, das Leben aus Gram.

Solche Vorwürfe an die Christen wären berechtigt, wenn die christliche Urlehre Jesu eine personale Unterscheidung zwischen Gott-Vater und Gott-Sohn darstellen würde. Aber das ist nicht der Fall, denn nach Jesu Lehre stellen Gott-Vater' und 'Sohn' Entsprechungen für Geist-Seele und Körper, also die Wesensbeschreibung einer einzigen Person dar.
Mehr über die Entsprechungen, deren Bedeutung der frühen Christenheit geläufig war: Belege, warum Gott nur eine einzige Person darstellt [... hier]:
'Gott-Vater' und 'Gott-Sohn' stellen Entsprechungen für Gottes Geist und Seele (= 'Vater') und die körperliche Umhüllung (= 'Sohn') im Menschen Jesus dar. Gott besteht also nur aus einer einzigen Person, die aus dem Geist und der Seele Gottes, sowie der körperlichen Umhüllung im 'Menschensohn' und 'Gottessohn' Jesus von Nazareth besteht. Wer den 'Menschensohn' oder 'Gottessohn' Jesus sah, erlebte daher Gottes Geist und Seele, umhüllt in menschlicher Gestalt. (Mehr über Jesus als wahrer Mensch und Gott)

Soweit es die Urlehre Jesu über das einige Wesen Gottes betrifft, sind Allahs Vorwürfe an die Christen, sie würden Gott-Vater einen göttlichen Sohn (Jesus) als weiteren Gott beigesellen, falsch und irreführend.
Satan hat es allerdings geschafft, auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 die Irrlehre zum Dogma zu machen, Gott bestünde aus 2 Personen, nämlich aus Gott-Vater und Jesus als dem Sohn Gottes. [... mehr]
Danach verdammt und verfolgt Satan unter dem Tarnnahmen Allah diesen Irrtum bei den Christen. Perfekt-höllischer geht es nicht mehr!

Der 'allwissende Allah' kannte gewiß die wahre Ein-Gott-Lehre der Juden und von Jesus und wußte daher auch, dass Jesus und die Urchristen die Begriffe 'Vater und Sohn' als Entsprechungen für Gottes Geist und Seele bzw. deren Verkörperung im Leib Jesu darstellen und auch so lehrten. Warum korrigiert Allah diesen Irrtum durch seinen Propheten Allah nicht - sondern wirft stattdessen den Christen 'Mehrgötterei' vor?
Insofern beweisen Allahs o.g. Verse entweder, dass Allah über diese Entsprechungen nicht Bescheid wusste - was seine göttliche Allwissenheit in Frage stellen würde - oder er outet sich auch hierbei als Irreleiter und Lügner, was auf seine Identität mit einem Lügengeist - wohl dem obersten = Satan - hinweist.

Allahs Vorwurf, die christl. Dreifaltigkeitslehre sei eine Mehr-Götter-Lehre

Beim Thema 'Dreifaltigkeit Gottes' wird dieses Verführungs- und Anklagemanöver Satans noch dreister: Beim 1. Konzil von Konstantinopel 381 n.Chr. wurde aus der Kraft Gottes (= hl. Geist) durch Personalisierung dieser göttlichen Eigenschaft eine 3. göttliche Person (der 'Hl. Geist') zum Dogma erhoben. [... mehr]

Allah scheint aber nicht zu wissen oder zu begreifen, dass die meisten Christen den 'Hl. Geist' als 3. göttliche Person ansehen, denn im Koran ist der 'Heilige Geist' nicht der dritte Teil der Trinität.
Stattdessen unterstellt Allah den Christen, sie würden glauben, Maria sei die 3. göttliche Person (also nicht der 'Hl. Geist')! [... mehr]

Diese irreführende Argumentation Allahs beruht wohl darauf, daß ein Teil der Christen (Katholiken) Maria als „Mutter Gottes" bezeichnen und einige sektiererische Gruppen zur Lebzeit Mohammeds tatsächlich glaubten und lehrten, Maria sei eine Göttin.... [... mehr]

Allah wirft nun den Christen genau diese Irrtümer zu recht vor, die er als Satan zuvor zum irrigen Dogma erhoben bzw. als Sektenlehren erzeugt hatte!

Allahs Warnung, ihm weitere 2 Götter beizugesellen

Allah = Satan wirft den Christen nun (zu Recht) Vielgötterei vor - nachdem er selbst diese Irrlehren auf 2 Konzilien 325 und 381 n.Chr. als Dogmen installierte. Auf der Basis dieser selbst installierten Irrlehren warnt Allah die Christen, ihm keine weiteren Götter beizugesellen (nämlich Jesus als Sohn Gottes und Maria als 3. göttl. Person)

Satan sorgt dafür, das die irrige Lehre von 'Gott-besteht-aus-3-Personen, die eine Einheit bilden' bei den meisten Christen beibehalten wird - und wirft ihnen durch Allah genau dies vor:
Sure 4, Vers 171: "O Volk der Schrift, überschreitet nicht euren Glauben und sprechet von Allah nur die Wahrheit. Der Messias Jesus, der Sohn der Maria, ist der Gesandte Allahs und Sein Wort, das Er in Maria legte, und Geist von Ihm. So glaubet an Allah und Seinen Gesandten und sprechet nicht: “Drei“. Stehet ab davon, gut ist’s euch. Allah ist nur ein einiger Gott; Preis Ihm, daß Ihm sein sniollte ein Sohn! Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden, und Allah genügt als Beschützer. [... mehr]

Bemerkenswert ist, dass der 'allwissende und allweise' Allah die wahre Bedeutung der Urlehre Jesu über die Dreifaltigkeit kennt, die daraus entstandenen Irrlehren aber nicht korrigiert, sondern sogar dahingehend erweitert, dass er 'offenbart', die Christen würden allesamt Maria (Leibesmutter Jesu) als 3. göttliche Person verehren und anbeten. [... mehr]

Diese von Satan selbst in manchen Sekten bzw. bei vielen Christen herbeigeführten Irrlehren korrigiert nun Allah nicht, sondern er wirft allen Christen pauschal vor, sie würden Allah 'Gefährten beigesellen' (Götterkonkurrenz schaffen). Das ermöglicht Allah, pauschal alle Christen als 'Polytheisten = Ungläubigen' einzustufen.
Die von Allah nicht korrigierte, sondern sogar noch zusätzlich verfälschte christliche Irrlehre über die Dreifaltigkeit Gottes führt dazu, dass die Christen von Muslimen letztlich wie alle Andersgläubigen härteste Alltagskonsequenzen erleiden müssen.

Der 'Heilige Geist' ist im Koran nicht der dritte Teil der Trinität

Muslime sollen sich von 'Schriftbesitzern' (Juden, Christen) fernhalten

Muslime sollen sich von „Schriftbesitzern" fernhalten, dies vor allem auch wegen ihrem mit dem Islam nicht kompatiblen Dogma der Trinität:

Sure 6, Vers 106: Folge dem, was dir offenbart ward von deinem Herrn; es gibt keinen Gott außer Ihm; und wende dich ab von denen, die Ihm Gefährten geben.

In folgendem Vers wird sogar festgeschrieben, daß sich Muslime des Abfalls vom Islam schuldig machen, und sich nicht mehr Seiner Rechtleitung erfreuen dürfen, wenn sie Christen zu Freunden nehmen:

Sure 5, Vers 51: O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden, sie sind untereinander Freunde, und wer von euch sie zu Freunden nimmt, siehe, der ist von ihnen. Siehe, Allah leitet nicht die ungerechten Leute.

Allah bzw. Mohammed ordnet die Christen wegen ihrer (von ihm gar nicht oder zumindest falsch verstandenen) Dreifaltigkeitslehre den 'Ungläubigen' = Kafir zu. Dementsprechend fordert er von den Muslimen, die Christen als Kafir oder Dhimmi zu behandeln, d.h. sie zu demütigen, zu belügen, zu betrügen, sie finanziell ungleich zu behandeln, sie zum Übertritt zum Islam zu zwingen oder sie zu verteiben oder zu töten.

Sagt Jesus als Gesandter Gottes Mohammed als Nachfolger voraus?

Allah betrachtet Jesus nur als einen Gesandten bzw. Propheten - in einer Reihe vorangeganger Propheten, wie z. B. Adam, Noah, Abraham, David, Salomo oder wie nach ihm Mohammed.

Jesus habe nur bestätigt, was die Propheten vor ihm offenbart haben - und seine frohe Botschaft (= Evangelium) bestand darin, Mohammed als seinen Nachfolger anzukündigen! "Und da sagte Jesus, der Sohn der Maria: O ihr Kinder Israels, ich bin a Allahs Gesandter bei euch, der Bestätiger dessen, was von der Thora vor mir gewesen ist, und b Bringer der frohen Botschaft eines Gesandten, der nach mir kommen wird. Sein Name wird Ahmed sein. Und als er zu ihnen mit den c Beweisen kam, sagten sie: Das ist ein offenkundiger Zauber." [Sure 61.Vers 6] Jesu soll also nach Allahs Offenbarung

Starb Jesus oder ein Anderer am Kreuz? Himmelfahrt statt Tod?

Allah, Bibel und Jesu Neuoffenbarungen beantworten folgende Fragenkomplexe völlig unterschiedlich:

Tötet Jesus als Diener Allahs bei seiner Wiederkunft alle Christen?

Allah bezeichnet Jesus lediglich als seinen Gesandten und Messias. Jesus würde ebenso wie die Engel Allah dienen...: Sure 4, Vers 172: Nimmer ist der Messias zu stolz, ein Diener Allahs zu sein, und nicht auch die nahe stehenden Engel."

Nach islamischer Vorstellung werde Jesus auch in der Endzeit wiederkommen und sich Allah für die Beseitigung des Antichristen und des Christentums zur Verfügung stellen: Im hadith des Bukhari ist folgende Endzeitphantasie über die detaillierte Darstellung der Rolle des islamischen Jesus am Ende der Tage zu lesen:

    “Jesus wird am Ende der Tage in Damaskus auf die Erde zurückkehren, den Antichristen mit dem Schwert vernichten, alle Kreuze zerbrechen, alle Schweine töten, alle Synagogen und Kirchen zerstören und alle Christen töten, die dann nicht an den Islam glauben wollen. Dann wird er in der Moschee in Jerusalem das islamische Gebet verrichten. Dabei wird der dortige Führer ihm seinen Platz als Vorbeter überlassen wollen; Jesus reiht sich jedoch ein in die Gemeinde der Betenden, womit er ausdrücklich die Vorrangstellung des islamischen Vorbeters, ja des Islam selbst anerkennt und demonstriert. Wenn er den Anti-Christen getötet hat, werden alle “Leute der Schrift” an ihn glauben und es wird nur noch eine Glaubensgemeinschaft, nämlich die des Islam geben. Es werden Gerechtigkeit und Frieden auf der Erde herrschen (so die schiitische Sichtweise), sogar im Tierreich. Nach 40 Jahren wird Jesus sterben und in Medina neben Mohammed zwischen Abu Bakr und Umar begraben werden.” (Ch. Schirrmacher: Der Islam, Band 2, Seite 225, Verlag Hänsler, Holzgerlingen, 2003). Quelle: Jesus als Diener Allahs
    Der ausführliche Bericht zu diesen islamischen Endzeitvorstellungen finden Sie auf der islamischen Internetseite: http://www.naqshbandi.de/DieWiederkunftJesus.html

Diese Darstellung der Aufgabe Jesus bei seiner irdischen Wiederkunft steht im krassen Widerspruch zu den Offenbarungen Jesu über seine Wiederkunft und Aufgaben am Ende dieses Zeitalters. [... mehr]

Hand nach rechts Da Allah keinesfalls identisch mit Gott Jehova ist, ist es selbstverständlich, dass Jesus als Inkarnation des Schöpfergottes Jehova keinesfalls Allah dient. Auch die Engel Gottes werden Allah gewiss nicht dienen.

Hand nach rechts Mehr über Jesus

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Bearbeitungsstand: 25.08.2018