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Vergleiche Islam - Christentum

Islamische Ablehnungsgründe gegen das Evangelium

Allahs Behauptung von biblischen Textverfälschungen


Inhaltsübersicht:


Vergleichende Darstellung aus der Sicht des Islam und von Neuoffenbarungen Jesu

Voranmerkung: Laut islamischer Lehre entstammen alle Offenbarungen Allahs aus derselben Quelle im Himmel (s. Die himmlischen Bücher). Die Inhalte dieser himmlischen Bücher sollen unveränderlich, ewig gültig und in sich widerspruchsfrei sein. Folglich müssten z.B. die Offenbarungen Gottes an die jüdischen Propheten, die Lehre Jesu während seiner Erdenzeit, die Offenbarungen Allahs an Mohammed und die durchs innere Wort empfangenen neuen Offenbarungen Jesu an den Propheten Jakob Lorber (1800-64) inhaltlich zumindest in allen Kernaussagen übereinstimmen.

Vergleicht man die Offenbarungen Allahs an Mohammed zum jeweiligen Thema aber genau mit den jüdischen oder christlichen alten und neuen verbal inspirierten Offenbarungen Gottes, dann erweisen sich die Unterschiede zum Thema als so groß, dass sie keinesfalls aus derselben Offenbarungsquelle stammen können.

Welche Quelle nun plausibler, logischer, einheitlicher, Herz und Verstand ansprechender und vor allem wahrheitsentsprechend ist, kann der Leser anhand der Vergleichstexte aus verschiedenen Quellen selbst entscheiden.

Islam-Pedia

Islam. Darstellungen: Vom Koran oder der Sunna werden leider meist nur jene Verse erwähnt, die den 'friedlichen, toleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Mekka) hervorheben. Jene Aspekte, die den 'kriegerischen, intoleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Medina), der bei gegensätzlichen Aussagen Allahs maßgebend ist, bleiben meist unerwähnt. 'Islam-Pedia' präsentiert daher islamische Lehren und Praktiken in ziemlich einseitiger, meist geschönter, subjektiver, missionsorientierter Form. Objektive oder gar kritische Aspekte bzw. Themen fehlen weitgehend. -

Prophetia-Wiki

Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg: Artikel, die in relativ kurzer Form das jeweilige Thema zusammenfassen. Da die Darstellung in Wiki-typischer Form erfolgt, sind Vergleiche mit Texten aus Islam-Pedia (ebenfalls Wiki-Darstellung) besonders leicht und übersichtlich möglich.

Neuoffenbarungen

Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer: Texte in FAQ-Form (kurzer Frage-Antwort) oder ausführlicher; Links zu den Originaltexten

'Der Prophet'

Islam umfassend, objektiv und wo nötig, kritisch beleuchtet und aus nicht-islamischer, christlicher Sicht dargestellt. Bezüge zum Koran und zu Mohammeds Leben, Lehren und Handeln zeigen auf, welche Ziele mit der aktuellen Masseneinwanderung von Muslimen in Europa verfolgt werden und welche Absichten 'unsere' Politiker damit verfolgen.

Bibel, Evangelien gemäß Islam-Pedia

Islam. Darstellungen

Bibel, Evangelien gemäß Prophetia-Wiki

Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg

Bibel, Evangelien gemäß Neuoffenbarungen

Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer

Bibel, Evangelien gemäß 'Der Prophet'

Islam kritisch aus christl. Sicht

Wie beurteilt der Koran die Christen?

Christen werden von Muslimen zu den 'Ungläubigen' (kafir) gerechnet, auch wenn sie als 'Schriftbesitzer' scheinbar anders eingestuft werden.

Das deutlichste Urteil, welches der Koran über die Christen, das „Volk der Schrift“ fällt, findet sich in folgenden Versen:

    Sure 98, Vers 6Siehe, die Ungläubigen vom Volk der Schrift (Juden, Christen) und die Götzendiener werden in Dschahannams Feuer kommen und ewig darinnen verweilen. Sie sind die schlechtesten der Geschöpfe.

    Sure 9, Vers 30: …  Und es sprechen die Nazarener: “Der Messias ist Allahs Sohn.” Solches ist das Wort ihres Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von zuvor. Allah schlage sie tot! Wie sind sie verstandeslos!

Geschichtlich hat sich Allahs bzw. Mohammeds Einstellungen zu den Christen sehr verändert. Von Mohammeds anfänglicher Akzeptanz der Christen wandelte sich die Einstellung hin zur völligen Ablehnung und Verurteilung als 'Ungläubige'.

Ausführliche Details, Koranverse und Erläuterungen dazu s.

» Christen (und Juden) im Koran

» Wie Muslime Christen sehen – Teil 1

» Wie Muslime Christen sehen – Teil 2

Welche Vorbehalte haben Muslime gegen die Bibel bzw. Evangelien?

Die von Allah, Mohammed oder heutigen Muslimen vorgebrachten Gründe, warum der Islam die Christen als 'Ungläubige' einstuft und verurteilt, sind substanziell wenig begründet und die vorgebrachten Gründe größtenteils unzutreffend.

Als Gründe für die Einstufung der Christen als 'Ungläubige' und die Ablehnung der biblischen Offenbarungen werden meist folgende Argumente angeführt:

Angesichts solcher meist blind von Muslimen geglaubten Offenbarungen Allahs sind Textvergleiche zwischen Bibel, der Lehre Jesu und dem Koran Allahs für Muslime wenig überzeugend.

Vergleiche mit Jesu Offenbarungen durch Prophet Lorber (von 1840-64) weisen allerdings darauf hin, dass keine einzige dieser Behauptungen haltbar ist. Sie entpuppen sich als Lügen. Der Urheber aller Lügen ist Satan.

Größere Glaubwürdigkeit des Korans aufgrund rascherer Niederschrift als von Evangelien?

Muslime behaupten, dass Allahs direkt an Mohammed ergangene Offenbarungen schon deshalb glaubwürdiger als die Bibel seien, weil sie vom (Analphabeten) Mohammed auswendig gelernt und dann Schreibern diktiert worden seien und nicht erst "durch viele Hände gegangen" seien wie die Evangelien, die erst Jahrzehnte nach Jesu Tod niedergeschrieben worden seien:

“Diese jetzt ergangene Offenbarung (der Koran) zeichnet sich gegenüber den älteren durch einen unschätzbaren Vorzug aus: Wie sie jetzt vorgetragen wird, fließt sie unmittelbar und rein aus der göttlichen Eingebung. Die Juden und Christen sind dagegen gezwungen, auf schriftliche Aufzeichnungen zurückzugreifen, die bereits durch viele Hände gegangen sind und daher den ursprünglichen Inhalt des Gotteswortes nur getrübt oder gar entstellt bewahren. Aus der Unmittelbarkeit, mit der die Offenbarung Mohammed zuströmt, leitet sich die ungleich höhere Autorität des an ihn ergangenen und von ihm vorgetragenen Wortes ab. Das vom Propheten Allahs vorgetragene Wort ist im Streit mit den Schriftbesitzern deshalb in jedem Fall das bessere Argument.” (T. Nagel: Der Koran, Seite 130, Verlag C.H. Beck, München, 2002).

Warum diese Argumentation unzutreffend ist, belegen nachstehende Offenbarungen Jesu durch den Propheten Jakob Lorber von 1840 bis 64 durchs 'innere Wort'.

Wann erfolgten die Offenbarungsniederschriften durch Evangelisten bzw. Mohammed?

Das muslimische Argument, Berichte über Jesus und sein Evangelium seien erst einige Jahrzehnte nach Jesu Leben in fremder Sprache verfasst worden, nachdem sie "durch viele Hände gegangen" ist, ist aus vielerlei Gründen unzutreffend, u.a. weil

  • Jesu Kindheit und Jugend von seinem Stiefbruder Jakobus von Beginn an aufgezeichnet wurde (sog. Jakobus-Evangelium). Daraus sind Details im Koran zu finden.

  • Jesus schon während seiner Lehrzeit Johannes, Matthäus und weitere Jünger beauftragte, seine Lehren und Taten direkt niederzuschreiben. Erst die Endredaktion dieser Sofort-Niederschriften erfolgte einige Zeit später. (mehr dazu)

  • Hand nach rechts die Urevangelien von Johannes und Matthäus auf Anordnung Jesu und unter Seiner persönlicher Anleitung niedergeschrieben wurden. (jl.ev01.091,08)

  • Hand nach rechts die Urschriften des Johannes- und Matthäus-Evangeliums in hebräischer Sprache, in der Jesus lehrte, erfolgten; es gab aber auch sofortige Niederschriften in griechischer Sprache. (jl.ev02.218,13-15)

  • Hand nach rechts besonders wichtige Lehren, z.B. die Bergpredigt, von Matthäus und weiteren 3 Zollschreibern sofort mitgeschrieben und mehrfach kopiert wurden. (jl.ev01.039,11 .13 .14)

  • Zeitpunkt und Umfang der Mitschriften des Matthäus und Johannes von Jesus selbst festgelegt wurden. (jl.ev01.034,01 - 02)

  • Jesus Aufzeichnungsgrenzen für Johannes erließ; Hinweis auf weitere Lehren Jesu und spätere Evangelien-Neuoffenbarung. (jl.ev10.157,01-05)

  • Hand nach rechts die Evangelisten Matthäus und Johannes ihre sofort gemachten Kurznotizen nachträglich ausarbeiteten, teils mit Engelshilfe (jl.ev02.128,07jl.ev01.207,12 f.)

  • Johannes und Matthäus ihre Aufzeichnungen sofort strukturierten. (jl.ev06.145,01)

  • Die Endredaktion der Evangelien-Niederschriften sollten nach Jesu Geheiß erst nach mündl. Unterricht erfolgen; Hörer sollen zu innerem, lebendigen Hören kommen. (jl.ev08.079,12)

  • Hand nach rechts Endgültige Niederschrift des Johannesevangeliums ca. 70 n. Chr. auf Patmos (jl.ev11.263,04)

  • Gleichlautende Evangelien durch Griechen und Römer existierten im Jordantal; weitere wurden bei Essäern und in der Bibliothek von Alexandria aufbewahrt. (jl.ev10.025,03)

  • Hand nach rechts Die Urevangelien von Johannes und Matthäus wurden schon früh 'aus dem Wege geräumt', um Kult damit zu vermeiden. (jl.ev01.134,13 f.)

  • Die Matthäus-Urschrift existiert ungenutzt noch; Vorhersage Jesu an ihn, daß unter seinem Namen ein von Anderem (L'Rabbas) verfasstes Evangelium überdauern werde (jl.ev10.157,05-06)

  • Hand nach rechts Heutige Johannes- und Matthäus-Evangelien sind nur Fragmente der Urevangelien; daher Bezeichnung Evg. 'nach' Matthäus und Johannes. (jl.ev01.134,08-09)

  • Aufschlussreiche Bemerkungen über L'Rabbas, den Verfasser des heutigen Pseudo-Matthäus-Evangeliums; dessen Quellen; Zeitpunkt der Niederschrift des jetzigen Mt.-Evangeliums von L'Rabbas (jl.ev11.262,03)

  • Der Beginn der Aufzeichnungen des Pseudo-Matthäus und Lukas erfolgte 'nicht gar zu sehr viele Jahre' nach Jesu Tod (jl.ev11.277,05jl.ev11.262,03)

  • L'Rabbas fertigte in 25 Jahren 15 Versionen seines 'Evangeliums nach Matthäus' an. (jl.ev11.256,02)

  • Die heutigen Evangelien 'nach' Matthäus und Johannes sind nur noch Teil-Auszüge aus den Urevangelien; sie enthalten spätere Zusätze (jl.ev01.134,08-12)

  • Hand nach rechts Viele Urschriften über Taten Jesu und der Essäer wurden von Muslimen und Rom vernichtet; Vorhersage von Aufzeichnungsfunden im Orient (Qumran?) (jl.ev08.217,25-26)

Diese Hinweise belegen, dass Jesu Lehren und Taten direkt auf seine Anordnung hin schon während seiner Lehrzeit in hebräischer, griechischer und römischer Sprache von mehreren Schreibern niedergeschrieben wurden. Auch wenn für die einzelnen Evangelien die redaktionelle Fertigstellung etwas später geschah, schmälert dies die Überlieferungsgenauigkeit nicht wesentlich.

Ein Vergleich der Offenbarungen Allahs an Mohammed hinsichtlich der Überlieferungsgenauigkeit zeigt überdies, dass

  1. sie vom Analphabeten Mohammed selbst nicht unmittelbar niedergeschrieben werden konnten, sondern dazu immer erst aus dem Gedächtnis einem Schreiber diktiert werden mussten. Wiedergaben aus dem Gedächtnis sind bekanntlich nicht immer sehr exakt...

  2. auch die Koran-Niederschriften und die Berichte über Mohammeds Leben, Taten und Lehren erst Jahrzehnte nach seinem Tod verfasst wurden.

Hand nach rechts Fazit: Unter Berücksichtigung dieser Offenbarungsdetails erweisen sich die Aufzeichnungen der Lehre und Taten Jesu als zuverlässiger, erheblich umfassender und detailgenauer, vor allem aber in sich stimmiger und folglich wahrheitsgemäßer, als es Allah behauptet und Muslime es blindlings glauben müssen.

Islamvorwurf: Juden und Christen hätten die Bibel verfälscht

Allah bzw. Muslime werfen den Juden und Christen vor, dass sie u.a.

Sure 3, Vers 78 behauptet eine Verfälschung der Schrift: "Und siehe, wahrlich ein Teil ist unter ihnen, der mit seinen Zungen die Schrift verkehrt, damit ihr es für einen Teil der Schrift haltet, während es nicht zur Schrift gehört. Und sie sprechen: “Es ist von Allah”; jedoch ist es nicht von Allah, und sie sprechen eine Lüge wider Allah, obwohl sie es wissen."

Auch in folgendem Vers weist Allah auf die Verfälschung der Schrift hin und fordert die Christen ultimativ auf, an die jetzige Offenbarung durch den Koran zu glauben, da sie identisch sei mit dem, was den Christen ursprünglich überbracht wurde. Widrigenfalls will Allah den Christen die “Gesichter auswischen und sie ihren Hinterteilen gleich machen oder euch verfluchen“:

Sure 4, Vers 47: O ihr, denen die Schrift gegeben ward, glaubet an das, was Wir hinabsandten, bestätigend was ihr habt, bevor Wir (eure) Gesichter auswischen und sie ihren Hinterteilen gleich machen oder euch verfluchen wie Wir die Sabbatgesellschaft verfluchen. Und allahs Befehl ward vollzogen.

Die islamische Doktrin geht davon aus, daß die Schriften der “Schriftbesitzer” fehlerhaft überliefert worden seien, und zwar so sehr, daß von der ursprünglichen Botschaft fast nichts mehr übrig geblieben sei. Daraus erkläre sich, warum viele Lehren des Korans von der biblischen Schilderung abweichen würden.

Kurz und vereinfachend einige große Unterschiede:

Im Koran stehen teilweise stark veränderte » Prophetengeschichten und es wurden welche hinzugefügt, die in der Bibel nicht erwähnt werden.

Zudem wird sowohl eine andere Version des Kreuzestodes und seiner Auferstehung als auch eine andere Auffassung von Trinität vertreten.

Darüber hinaus enthält der Koran abweichende Regeln betreffend den erlaubten und verbotenen Speisen, dem Ritus des Gebetes, den Almosen, der Pilgerfahrt zur Kaaba in Mekka und dem Fasten.

Ferner wird der Umgang mit Sklaven, der » sexuelle Mißbrauch von weiblichen Kriegsgefangenen, die » Zeitehe (mut’a), die Mehrehe (Vielweiberei, Polygamie), die Steinigung von Ehebrechern, die Blutrache, die Ungleichbehandlung der Frau sowie das Erb- Straf- und Scheidungsrecht geregelt.

Die unbedingte Forderung zum Einsatz für den Glauben mittels Gut und Blut, zum ” („Heiligen Krieg“) jihad, die Verpflichtung, Apostaten und Kritiker des Islam umzubringen, die Anweisungen zu Lügen, Schutzgelderpressung, zur Demütigung von unterworfenen Christen und Juden und » Razzia und Kriegsbeuteverteilung wie auch die Hetze gegen die »Heuchler” und Juden runden das Register der Gebote ab.

Allahs Offenbarungen über die Verfälschung der Evangelien bewirken eine geringe oder oberflächliche Beschäftigung der Muslime mit dem alten und neuen Testament Jehovas bzw. Jesu und ihre Geringschätzung oder gar Ablehnung dieser älteren Offenbarungen. Muslime leiten daraus auch die Überlegenheit der koranischen Offenbarungen Allahs über die Offenbarungen Jehovas und Jesu ab.

Auch diese 'Offenbarungen' Allahs über weitgehende Textverfälschungen der Bibel erweisen sich beim Vergleich mit Jesu Offenbarungen durch Prophet Lorber als unhaltbar, wie nachfolgende Ausführen zeigen.

Wie beugte Jesus gegen Missbrauch, Veränderungen und Verfälschungen der Urevangelien vor?

Jesus sah voraus, dass die Berichte über seine Lehren und Taten verfälscht werden können und teilweise auch verfälscht würden. Dagegen traf er Vorsorgemaßnahmen, die bewirken sollten, dass der eigentliche, wahre Kern nicht verfälscht wird:

  • Unvollständigkeit ist Schutz vor Verfälschung und Entheiligung (jl.ev01.024,18)

  • Verhüllter Bibelinhalt bewirkt Schutz wie ein sicher umhülltes Samenkorn. (jl.ev01.024,18)

  • Verhüllter Geist im Gotteswort führt zwar leicht zu Übersetzungsfehlern, ist aber zugleich auch Schutz gegen Entheiligung. (jl.ev01.001,02)

  • Verhüllung der Gottesworte ist Schutz gegen Verfälschung. (jl.rbl2.204,09)

Da Menschen Willensfreiheit haben, ist die Folge davon auch, dass sie vom Himmel geoffenbarte Wahrheiten treu bewahren oder auch teilweise oder ganz verfälschen können. Teilweise wurden die Evangelien in der Tat von Priestern oder Machthabern zu egoistischen Zwecken verkürzt, und es gab nachweislich Einschübe oder Verfälschungen verschiedener Verse.

Sind die Evangelieninhalte trotz Verfälschungen insgesamt glaubwürdig?

Tatsache ist, dass einzelne Worte, Verse oder Passagen in den heutigen Evangelien im Verlaufe der Jahrhunderte von Priestern oder Machthabern zu egoistischen Zwecken verkürzt, hinzugefügt, verändert oder gefälscht wurden, und manche Teile in den heutigen Evangelien, die in den Urevangelien enthalten waren, fehlen.

Nichtsdestoweniger bestätigen verschiedene Hinweise Jesus durch seinen Propheten Lorber, dass alles Heilsnotwendige auch in den heutigen biblischen Werken enthalten ist. Welche der heutigen, kürzeren Evangelienverfassungen noch am originalgetreuesten sind, offenbaren entsprechende Hinweise:

  • Welche Evangelien und Briefe im wesentlichen richtig, aber teils verkürzt überliefert worden sind (jl.ev10.025,06)

  • Kaiser Konstantin stufte das Johannesevangeliums als wahrstes und ältestes Evangelium ein. (jl.ev11.280,03b-281,02)

  • Das Johannes-Evangelium in heutiger Form ist nur noch ein Kurzform seines Urevangeliums (jl.ev01.134,08)

  • Das Johannesevangelium ist das am meisten authentisch verbliebene Evangelium (jl.ev02.174,16; jl.ev11.247,01jl.ev11.272,07)

  • Warum Bezeichnung Evangelium 'nach Johannes' lautet (jl.ev01.134,09)

  • Heutige Evangelien 'nach Matthäus und Johannes' sind bis auf Kleinigkeiten am meisten rein (jl.ev01.134,11-12)

  • Das Johannes- und das Matthäusevangelium, auch das von Lukas, Markus sowie die Paulus- und Apostelbriefe sind im wesentlichen richtig überliefert worden (jl.ev10.025,06)

  • Evangelienwidersprüche lösen sich durch die umfassende Neuoffenbarung des Johannesevangeliums und weitere Erläuterungen auf (jl.ev11.283,07)

Hand nach rechts Auch diese Offenbarungen Jesu belegen, dass obige Offenbarungen Allahs und die Ansichten der Muslime über die angeblich so umfangreichen Textverfälschungen in den alt- und neutestamentlichen Schriften nicht haltbar und daher Lüge sind.

Jesus weist zwar auf Verfälschungen in Evangelien bezüglich einzelner Inhalte durch Priester und Machthaber hin, macht aber deutlich, dass der innere Wahrheitskern der Bibel erhalten blieb:

Hand nach rechts Der Vers-für-Vers-Vergleich der Inhalte der überlieferten 4 Evangelien mit den 10 Bänden "Das große Evangelium Johannes" beweist, wie originalgetreu die Evangelien trotz mancher Veränderungen im Kern geblieben sind.

Beispiele solcher Verszuordnungen für

Gottes Maßnahmen zur ständigen Korrektur von Offenbarungsverfälschungen

Gott Jesus-Jehova hat nicht nur geoffenbart, woran wahre und falsche Propheten zu erkennen sind, sondern sorgt auch für alle Zeiten dafür, dass Wahrheitsverfälschungen immer neu durch echte Propheten bloßgestellt und auch richtiggestellt werden.

An den Früchten sind die falschen Götter und ihre Propheten zu erkennen

Aber da Jesus angesicht seiner göttlichen Allwissenheit auch Verfälschungen seiner Lehren voraussah, gab er seinen Jüngern und Nachfolgern auch Prüfkriterien, wie für alle Zeiten die Wahrheit von der Lüge unterscheidbar ist. Zur Prüfung der Echtheit einer Offenbarung wies Jesus u.a. darauf hin

  • die Frucht, also die Auswirkungen einer in die Tat umgesetzten Offenbarung erweist ihre Wahrheit oder Lüge; die im Menschen selbst mögliche, innere, lebendige Offenbarung aufgrund eines Lebens nach Lehre Jesus ist die einzige echte Prüfmöglichkeit für alle Zeiten (jl.ev08.079,18-21)

  • falsche Offenbarungen führen zu gegenseitigem Hassen und Verfolgen; echte Offenbarungen Gottes führen zu Liebe und sich gegenseitigem leichten, raschen Finden (jl.ev08.079,19-21)

Wenn man die 'Früchte' von Allahs Offenbarungen (Koran) im Leben Mohammeds oder im Islam bis heute erkennt, die z.B. Allahs Gebote über den Umgang mit Andersgläubigen, Allahs Aufforderungen zu Lügen, zur Irreführung und zu verschiedensten Verbrechen incl. Mord im 'Hl. Krieg' fordern und nach sich ziehen, dann zeigen sich so furchtbare Auswirkungen, dass diese als höllische Früchte einzustufen sind. Solche Gebote stellen nach allgemeinen ethischen Maßstäben und nach biblischen Kriterien Lügen aus Satans Reich dar.

Der Islam hat in 1400 Jahren eine Blutspur von rund 27 Millionen Ermordeten hinterlassen! Bekanntlich ist Satan der Vater der Lüge und des Mordes!

Auch Jesu Vorhersage über gegenseitiges Hassen und Verfolgen bis hin zur Ermordung Andersdenkender - die Mohammed in zahlreichen Fällen befahl - zeigen wohl deutlich genug, aus welcher Quelle solche Offenbarungen stammen bzw. wer sich durch Allah 'offenbart' und wessen Prophet Mohammed war.

Welche Aufgaben haben wahre Propheten bis zur Gegenwart?

Nach islamischer Lehre endeten die direkten Offenbarungen Allahs mit dem Tode seines Propheten Mohammed. Weitere Offenbarungen (und Wahrheiten) und Propheten seien nicht zu erwarten.

Auch diese Lehre kann aus verschiedenen Gründen nicht zutreffend sein.

Jesus kündigte seinen Jüngern und Nachfolgern an,

Dadurch wird gewährleistet, dass sich die Wahrheit immer wieder durchsetzt, egal, wie viele und von wem Veränderungen vorgenommen werden.

Sagte Jesus Wiederoffenbarungen seiner Lehren und Zeichen voraus?

Weitere Offenbarungen Gottes (Jesus/Jehovas) sollen als Ziele u.a.

Allah und durch ihn sein Prophet Mohammed zählen zu jenen, die in beträchtlichem Ausmaß Bibelinhalte ignorieren, verkürzen, verfälschen, fälschlich erweitern und teils ins Gegenteil verkehren. Das belegen nahezu alle Koranverse, die auf Bibelverse Bezug nehmen.

Wurden Mohammed und Lorber als Propheten Gottes vorhergesagt?

Der Islam behauptet, dass Mohammed im alten und neuen Testament als Prophet vorangekündigt worden sei. Die Belege hierfür erweisen sich allerdings als unhaltbar. Die islamische Begründung und ihre Widerlegung » hier

Die zahleichen prophetischen Vorankündigungen, dass Jehova-Zebaoth sich als Mensch in der Person Jesu auf die Erde begeben werde, werden im Islam dagegen ignoriert bzw. als Fälschungen dargestellt. Auch leugnen Allah bzw. Mohammed, dass nach Mohammeds Koran-Offenbarungen weitere Offenbarungen erfolgen würden.

Zu den von Jesus angekündigten Propheten in späteren Zeiten kann Mohammed nicht gehören, denn er

Hand nach rechts Prophet Jakob Lorber dagegen erfüllt die verlangten Kriterien eines wahren Propheten und wird von Jesus als sein Prophet schon vorhergesagt und beglaubigt. ( Hand nach rechts jl.ev04.112,04-05;  jl.ev03.015,06; jl.ev05.189,02-03)

Jesus versprach weitere göttl. Offenbarungen

Lorber erfüllte als Prophet auch jene biblische Vorhersage Jesu hinsichtlich Zukunftsenthüllungen: Johannes.16,13: "Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, a wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selbst reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

Mohammed erhielt von Allah zwar auch durch innerlich gehörte Worte den Koran übermittelt. Allerdings befinden sich darunter nur sehr wenige konkrete Zukunftsvorhersagen, z.B. über die Wiederkunft und Aufgabe Jesu beim Weltgericht. Diese Prophezeiung erweist sich beim Vergleich zu Jesu Vorhersagen über seine (geistige) Wiederkunft allerdings als sehr fragwürdig.

Lorber dagegen erhielt so viele und teils sehr differenzierte Vorhersagen, wie noch kein Prophet Gottes vor ihm!

Hand nach rechts Mehr zum Vergleich zwischen Mohammed und Jakob Lorber als Propheten

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Bearbeitungsstand: 01.10.2018