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Vergleiche Islam - Christentum

Dreifaltigkeitslehre aus islamischer und christlicher Sicht

Quelle der islamischen Texte: http://derprophet.info/inhalt/trinitaet-im-koran.htm/ (15.04.12)

Neuoffenbarungen Jesu durch Prophet Jakob Lorber (1800-64) zum Thema


Inhaltsübersicht:


Vergleichende Darstellung aus der Sicht des Islam und von Neuoffenbarungen Jesu

Anmerkung: Laut islamischer Lehre entstammen alle Offenbarungen Allahs aus derselben Quelle im Himmel (s. Die himmlischen Bücher). Die Inhalte dieser himmlischen Bücher sollen unveränderlich, ewig gültig und in sich widerspruchsfrei sein. Folglich müssten z.B. die Offenbarungen Gottes an die jüdischen Propheten, die Lehre Jesu während seiner Erdenzeit, die Offenbarungen an Mohammed und die durchs innere Wort empfangenen neuen Offenbarungen Jesu an den Propheten Jakob Lorber (1800-64) inhaltlich zumindest in allen Kernaussagen übereinstimmen.

Vergleicht man die Offenbarungen Allahs an Mohammed zum Thema 'Trinität = Dreifaltigkeit Gottes' mit den jüdischen oder christlichen alten und neuen verbal inspirierten Offenbarungen Gottes, dann erweisen sich die Unterschiede wie bei kaum einem anderen Thema als so groß, dass sie keinesfalls aus derselben Offenbarungsquelle stammen können.

Welche Quelle nun plausibler, logischer, einheitlicher, Herz und Verstand ansprechender und vor allem wahrheitsentsprechend ist, kann der Leser anhand der Vergleichstexte aus verschiedenen Quellen selbst entscheiden.

Islam-Pedia

Islam. Darstellungen: Vom Koran oder der Sunna werden leider meist nur jene Verse erwähnt, die den 'friedlichen, toleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Mekka) hervorheben. Jene Aspekte, die den 'kriegerischen, intoleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Medina), der bei gegensätzlichen Aussagen Allahs maßgebend ist, bleiben meist unerwähnt. 'Islam-Pedia' präsentiert daher islamische Lehren und Praktiken in ziemlich einseitiger, meist geschönter, subjektiver, missionsorientierter Form. Objektive oder gar kritische Aspekte bzw. Themen fehlen weitgehend. -

Prophetia-Wiki

Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg: Artikel, die in relativ kurzer Form das jeweilige Thema zusammenfassen. Da die Darstellung in Wiki-it Feinden' typischer Form erfolgt, sind Vergleiche mit Texten aus Islam-Pedia (ebenfalls Wiki-Darstellung) besonders leicht und übersichtlich möglich.

Neuoffenbarungen

Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer: Texte in FAQ-Form (kurzer Frage-Antwort) oder ausführlicher; Links zu den Originaltexten

'Der Prophet'

Islam umfassend, objektiv und wo nötig, kritisch beleuchtet und aus nicht-islamischer, christlicher Sicht dargestellt. Bezüge zum Koran und zu Mohammeds Leben, Lehren und Handeln zeigen auf, welche Ziele mit der aktuellen Masseneinwanderung von Muslimen in Europa verfolgt werden und welche Absichten 'unsere' Politiker damit verfolgen.

Dreieinigkeit gemäß Islam-Pedia

Islam. Darstellungen

Dreieinigkeit gemäß Prophetia-Wiki

Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg

Dreieinigkeit gemäß Neuoffenbarungen

Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer

Dreieinigkeit gemäß 'Der Prophet'

Islam kritisch aus christl. Sicht

Definition der Dreieinigkeit/Dreifaltigkeit

Der Begriff 'Dreifaltigkeit Gottes' weist auf 3 verschiedene Wesensbestandteile bzw. 3 Ureigenschaften in Gott hin.

Der Begriff 'Dreieinigkeit Gottes' weist auf die Einheit dieser Wesensbestandteile hin. [... mehr]

Unter Dreifaltigkeit bzw. Dreieinigkeit (= Trinität) werden folgende Bezeichnungen gebraucht, die grundsätzlich als Entsprechungen - nicht als 3 Personen! - zu verstehen sind:

Bibel und Neuoffenbarungen Jesu stellen klar, dass unter 'Vater' und 'Sohn' keine zwei verschiedenen Personen gemeint sind, sondern dass es sich um Entsprechungen handelt:

'Vater' ist die Entsprechung für den Geist Gottes = Liebe Gottes, 'Sohn Gottes' oder 'Menschensohn' = Weisheit Gottes, die sich während der Menschwerdung Jehovas körperlich manifestierte. Der 'Hl. Geist' entspricht der aus Geist und Seele Gottes entstammenden Kraft und sonstigen Eigenschaften Jehovas. [... mehr] [... Zusammenfassung]

Hand nach rechts Zusammenfassung über die Trinität Gottes]

Was Jesus über das dreifaltige Wesen Gottes lehrte

Gott offenbarte durch Prophet Jakob Lorber (1800-64), dass

Wer den 'Menschensohn' oder 'Gottessohn' Jesus sah, erlebte daher Gottes Geist und Seele, umhüllt in menschlicher Gestalt. (Mehr über Jesus als wahrer Mensch und Gott)

Jesus lehrte also klar, dass Gott Jehova aus einer einzigen Person besteht, deren Wesen aus Geist, Seele - und bei seiner Menschwerdung in Jesus Christus - materiellem Körper besteht.

Für diesen von Gott selbst gezeugten Menschen a teilte Erzengel Gabriel Maria mit, dass er b Jesus (d.h. 'Gotteskraft', oder 'Immanuel' = Gott ist bei uns) genannt werden solle. Während der Name Jehova vorher die Einheit des Gottes-Geistes mit der göttl. Seele umschrieb, umschreibt nun der Name Jesus oder vollständiger Jesus-Jehova Gott als Person aus Geist, Seele und Körper. Seit der Menschwerdung Gottes in Jesus kann und soll Gott mit dem Namen Jesus oder Jesus-Jehova angesprochen, angerufen, verehrt und angebetet werden: Gott erhört daher Gebete an diesen Namen. (a Lukas.01,26 f.; b Lukas.01,31b; Matthäus.01,16; Matthäus.01,23; Jesaja.7,14; jl.3tag.030,09)

Zusammenfassend ergibt sich aus der Bibel und Jesu Neuoffenbarungen klar:

  • Da es außer diesem einzigen, einigen, wahren Gott Jesus-Jehova keinen andere, weitere wirkliche göttliche Person gibt, darf kein anderes Wesen - auch kein 'hl. Geist' oder 'Allah'! - beanspruchen, als göttliche Person angerufen, angebetet, verherrlicht zu werden.

    Eines der wichtigsten biblischen Gebote lautet daher: a "Du sollst keinen andern Gott anbeten!" (a 2.Mose.34,14; 5.Mose.11,16; 1.Chronik.16,29; Psalm.45,12; Matthäus.04,10; Lukas.04,08)

  • Da Gott-Vater und Gott-Sohn keine zwei getrennten göttlichen Personen, sondern eine einzige Person aus Geist, Seele und Körper sind, Hand nach rechts kann es auch keinen Heiligen Geist als dritte göttliche Person, sondern nur als Kraftausfluss aus Gottes Geist = Jesus geben.

  • Durch die Personalisierung der Kraft Gottes wurde ein nicht-existenter 'Gott' namens 'Hl. Geist' verehrt, was der heidnischen Praktik der Vergottung von Eigenschaften Gottes entsprach.

Gesamterklärung zur Dreifaltigkeit nach Jesu Lehre [... hier]

Wie es zur Irrlehre von Gott in 3 Personen kam

Die heute weithin im Christentum vertretene Irrlehre der Dreifaltigkeit als ein Gott in 3 Personen ist ein (irreführendes) kirchliches Dogma, das erstmals beim Konzil von Nicäa im Jahre 325 beschlossen und ein zweites Mal beim 1. Konzil von Konstantinopel im Jahre 381 in veränderter Form definitiv verabschiedet wurde. Es war schon zu jener Zeit Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen (s. arianischer Streit) und ist bis heute innerhalb der Kirche ein umstrittenes Thema geblieben.

Mehr zur geschichtlichen Umwandlung der ursprünglichen Dreifaltigkeitslehre in die Irrlehre von 3 Personen Gottes:

Die logisch nicht nachvollziehbare und falsche Vorstellung von einem Gott aus 3 Personen wird seit 381 n. Chr. in fast allen christlichen Konfessionen geglaubt und weiterverbreitet. Insofern wirken die damaligen falschen Auslegungen des Gottesbildes heute noch nach.

Diese Beschlüsse lieferten u.a. Allah und Mohammed die Argumente, mit denen sie bis heute das Christentum insgesamt als 'heidnischen Polytheismus' brandmarken und Christen als 'Kuffar' (= Ungläubige) ablehnen, bekämpfen, erniedrigen, ausbeuten, vertreiben oder töten dürfen/sollen!

Übernahm Mohammed verfälschte christliche Lehren über die Dreifaltigkeit?

Mohammed lernte die jüdischen und christlichen Lehren in ihren ursprünglichen, wahren Inhalten vermutlich nur in geringem Maße kennen. Jene christlichen Personen (u.a. Händler, ein christl. Sklave Mohammeds), von denen er Informationen erhielt, scheinen wenig vom wahren, ursprünglichen Glauben Jesu gekannt zu haben und überdies folgenden 'christlichen' Irrlehren nahegestanden zu haben:

  1. der im Orient weit verbreitete Irrlehre des Arius. Der Arianismus lehrt drei Personen in Gott, spricht aber der zweiten und dritten Partei die Wesensgleichheit mit dem Vater und damit wahre Gottheit ab, indem er lehrt:

    • dass der Logos und der Vater nicht gleichen Wesens seien

    • dass der Sohn ein Geschöpf des Vaters sei

    • dass es eine Zeit gegeben hat, als der Sohn nicht existierte; er habe einen Anfang gehabt (Bestreitung der anfangslosen Gleichewigkeit von Vater und Sohn, siehe Präexistenz Christi).

    Arius vertrat die (wahre) Lehre, dass es nur einen wahren Gott gebe und dass Jesus Christus ein (besonders ausgezeichnetes) Geschöpf sei (die falsche Lehre). Das Wesen des Gott-Vaters sei ihm unerkennbar, kurz: Gott-Vater und Jesus seien nicht gleichen Wesens. Diese Lehre verbreitete sich rasch und weit und drohte zu einer ernsthaften Spaltung der Christenheit zu führen.

    Da Kaiser Konstantin ein politisches Interesse an einem einheitlichen Christentum hatte, berief er das erste Konzil von Nicäa im Jahr 325 ein. Die Lehre des Arius wurde auf dem Konzil schließlich als Irrlehre verurteilt. Dem Schlusswort Konstantins folgend legte das Konzil fest, dass Vater und Sohn 2 Personen gleichen Wesens seien (homoousios).

    Dieses Konzil und ein Nachkonzil in Konstantinopel 381 n.Chr. legten die Grundlage des heute noch weit verbreiteten Irrtums der Dreifaltigkeit Gottes aus 3 göttlichen Personen (die vom Islam zurecht abgelehnt wird...) Nachdem die Lehren des Arius abgemildert wurden, gewannen die „Arianer“ im Osten die Oberhand.

    Hand nach rechts Allah stützt sich bei seiner Kritik und Ablehnung des Christentums genau auf diese Irrlehre, indem er sich als der einige, einzige, wahre Gott präsentiert und Jesus als Menschen darstellt, der ihm auf keinen Fall als zweiter Gott beigesellt werden könne und dürfe!

  2. Collyridianismus, welcher Maria zu einer Göttin erklärte und damit eine Dreifaltigkeit aus Gott-Vater, Jesus als Gottes Sohn und Maria als Göttin schuf. Ob diese Sekte die Vergottung Marias aus ihrer hohen Verehrung als “Mutter Gottes” ableitete oder ihre Trinität aus dem griechischen / babylonischen Götterhimmel entlehnte, ist unbekannt.

  3. Auch die Sekte der Marianiten (Philomarianiten) verehrte den Schöpfer, Jesus und Maria als drei verschiedene Gottheiten. Sie leitete ihr Verständnis von Trinität womöglich aus der ägyptischen Götterwelt mit Osiris als Gott, Isis als Göttin und Horus als deren leiblichen Sohn ab.

Ob die beiden letzteren kleinen Sekten im arabischen Raum zu jener Zeit gewirkt haben, und ob sie zur Zeit Mohammeds noch existierten, ist unklar.

Allah benutzt nun diese von wenigen irrgläubigen, christlichen Anhängern einst verbreitete Irrlehre von 3 göttlichen Personen, um sie den Christen insgesamt als polytheistische Dreigötterlehre vorzuwerfen und die Christen pauschal als Polytheisten einzustufen und damit als 'Ungläubige' zu verdammen.

Der 'allwissende Allah' kannte gewiß die wahre Ein-Gott-Lehre der Juden und von Jesus und wußte daher auch, dass Jesus und die Urchristen die Begriffe 'Vater-Sohn-Hl. Geist' als Entsprechungen für Gottes Wesen und 3 göttliche Ureigenschaften verstanden und lehrten. Jesus warnte sogar davor, aus diesen Entsprechungsvorstellungen 3 göttliche Personen zu konstruieren!

Warum aber weist der 'allwissende, weise' Allah mit keinem Wort auf die wahre Urlehre hin und führt die verfälschte Lehre nicht auf die wahre Gottesvorstellung zurück - sondern brandmarkt die ganze christliche Lehre pauschal als verfälscht, unbrauchbar? Was beabsichtigt er, wenn er zweifellos irrige Ansichten der Dreifaltigkeit anklagt, sie aber nicht korrigiert, sondern noch falsche Vorstellungen (Maria als Göttin statt dem Hl. Geist) hinzufügt? Wozu wirfte er dann alle Christen in einen Topf mit Irrlehrern? Warum stuft er die Christen insgesamt als 'Ungläubige Polytheisten' ein, hasst sie, bedroht sie mit ewigen Höllenstrafen und befiehlt den Muslimen, sie per Lügen (Taqiyya) und Zwang zum Islam zu 'bekehren', oder sie zu unterjochen, auszubeuten, zu entrechten, zu vertreiben, zu berauchen und zu töten?! Lehrt und handelt so der wahre Gott, der sich ständig als barmherzig und gnädig titulieren und preisen lässt?

George Sale schreibt in der Vorbesprechung zu seiner Koranübersetzung über die große Vielgestaltigkeit der Glaubensformen im Arabien jener Zeit folgendes: „Über das spezifische Land, auf welches wir uns beziehen, sei gesagt, daß Arabien seit Urzeiten bekannt war für seine Ketzereien. Dies kann zum Teil damit in Zusammenhang gebracht werden, daß den verschiedenen Stämmen stets ein gewisses Maß an Freiheit und Unabhängigkeit zugesprochen wurde. Manche der Christen dieses Landes glaubten, daß die Seele zusammen mit dem Körper sterben und gleichfalls wieder am letzten Tage zusammen auferstehen würde. Es wird gesagt, daß Origen diesen Glauben vertreten habe. Unter den Arabern waren es die Häresien von Ebion, Beryllus und die der Nazarener sowie der Collyridianer welche vertreten oder doch zumindest im Gange waren, Verbreitung zu finden. Letztere führten die Jungfrau Maria als Gott ein oder verehrten sie jedenfalls als solchen indem sie ihr eine Art gedrehtes Gebäck (wie ein Zopf?) darreichten, das Collyris genannt wurde und somit dieser Sekte ihren Namen verlieh. Diese angenommene Göttlichkeit der Jungfrau Maria war auch bei manchen Vertretern des Konzils zu Nicäa populär; sie postulierten, daß zwei Gottwesen neben dem Vater bestünden, nämlich Christus und die Jungfrau Maria. Sie wurden in der Folge die Mariamiten genannt. (George Sale, The Koran, IX Edition of 1923, J B Lippincott Company, London, Seite 25)

Allahs Gründe der Ablehnung der christl. Trinitätslehre

Im Koran spiegeln sich diese seit 381 geltende irrige Lehre von Gott in drei Personen und weitere sekten-christliche Vorstellungen von Jesus und Maria wieder. Allah verwirft diese irrige 'Gott-besteht-aus-3 Personen'-Lehre zu recht - und ändert die Dreifaltigkeitslehre überdies dadurch, dass er anstelle des Hl. Geistes (den er richtig als Kraft Gottes erkennt) zusätzlich Maria als Göttin zur 3. Person Gottes deklariert.

Da Allah 'allwissend' ist, und die wahre Ein-Gott-Lehre der Bibel und die Lehre der Dreifaltigkeit von Jesus kannte, sie aber nicht erwähnt oder die Irrlehren korrigiert, muss daraus geschlossen werden, dass er keinerlei Interesse daran hat, die wahre christliche Urlehre (wieder) zu offenbaren. Stattdessen reichert er die an sich schon veränderte christliche Lehre von Gott mit der Sektenlehre an, Maria sei die dritte göttliche Person. Allah betätigt sich diesbezüglich also als Irreleiter, Verwirrer oder Lügner!

Mohammed kannte mit großer Wahrscheinlichkeit die wahre urchristliche Lehre über das dreifaltige Wesen Gottes gar nicht oder zumindest nicht ausreichend. Er konnte nicht lesen und schreiben und seine Kontakte mit Juden und Christen vermittelten ihm wohl eher schwammige oder falsche jüdische und christliche Lehren. Daher konnte er auch gar nicht erkennen, ob Allahs Offenbarungen zutreffend oder irreführend waren. Ausreichende Vergleiche von Allahs Offenbarungen mit den originären jüdischen oder christlichen Lehren waren Mohammed daher nicht möglich und er vertraute Allah bzw. dem Nachrichten übermittelnden angeblichen Engel voll und ganz - und von Muslimen wird bis heute dasselbe blinde, unkritische Annehmen von jedem Wort Allahs verlangt.

Allahs Ablehnung Jesu als 'Sohn Gottes'

Indem Allah die Menschwerdung Jehovas in Jesus von Nazareth (wie die Arianer) leugnet, und Jesus lediglich als 'seinen Gesandten und Propheten' ausgibt, kann er offenbaren, dass Allah und Jesus zwei völlig verschiedene Wesen - Gott und Geschöpf - seien. Er habe keinen Sohn (Jesus) und keine Tochter (Maria) gezeugt, die nun zusätzliche Götter seien (ihm beigesellt seien). Das wird erkennbar in folgenden Koran-Suren:

  • Sure 2, Vers 116: Und sie (die Christen) sprechen: “Allah hat einen Sohn (Jesus) gezeugt.” Preis Ihm! Nein; was in den Himmeln und auf Erden, alles gehorcht Ihm (Allah)

  • Sure 19, Vers 88: Und sie (die Christen) sprechen: “Gezeugt hat der Erbarmer einen Sohn.” (Jesus)
    Sure 19, Vers 89: Wahrlich ihr behauptet ein ungeheuerlich Ding.
    Sure 19, Vers 90: Fast möchten die Himmel darob zerreißen, und die Erde möchte sich spalten, und es möchten die Berge stürzen in Trümmer,
    Sure 19, Vers 91: Daß sie dem Erbarmer (Allah) einen Sohn (Jesus) beilegen,
    Sure 19, Vers 92: Dem es nicht geziemt, einen Sohn zu zeugen.

    Hier wird festgestellt, daß das Konzept der Gottessohnschaft Jesu "ein ungeheuerlich Ding" ist. Es seis so ungeheuerlich, daß sich rechtgläubige Muslime veranlaßt sehen könnten, sich darob „das Leben aus Gram“ zu nehmen...

  • Sure 18, Vers 4: Und um jene (Christen) zu warnen, die da sprechen, Allah habe einen Sohn (Jesus) gezeugt.
    Sure 18, Vers 5: Wovon weder ihnen noch ihren Vätern Wissen ward. Ein schlimmes Wort, das aus ihrem Munde kommt! Sie sprechen nichts als Lüge.
    Sure 18, Vers 6: Vielleicht nimmst du dir auf ihren Spuren, so sie dieser neuen Offenbarung nicht glauben, das Leben aus Gram.

  • Sure 6, Vers 101: Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher sollte Er ein Kind haben, wo Er keine Gefährtin hat? Und erschaffen hat Er jedes Ding und Er kennt jedes Ding.

  • Sure 72, Vers 3: Denn Er – erhöht sei die Herrlichkeit unseres Herrn! – hat sich keine Genossin genommen (...Hinweis auf Maria) und keinen Sohn (Hinweis auf Jesus).

  • Sure 39, Vers 4: Hätte Allah einen Sohn haben wollen, wahrlich, erwählt hätte Er sich von dem, was Er erschaffen, was Er will. Preis Ihm, Er ist Allah, der Einige, der Allmächtige.

  • Sure 112, Verse 1 – 4: Sprich: Er (Allah) ist der eine Gott, Der ewige Gott; Er zeugt nicht und wird nicht gezeugt, Und keiner ist Ihm gleich.

Hand nach rechts Die islamische Ablehnung der Trinität beruht hier also auf einer biologischen Argumentation: Allah zeugt kein Kind weil Er, der Einzige und Unteilbare, keine Gefährtin haben kann und auch nicht brauche.. Diese Argumentation beruht wohl darauf, daß ein Teil der Christen (Katholiken) Maria als „Mutter Gottes" bezeichnen und Gott als „Vater" ansprechen. Um Jesus, den „Sohn" hervorbringen zu können müßte gemäß einer solchen biologischen Argumentation ein himmlischer Zeugungsakt (mit Maria) vorausgegangen sein.

Nicht nachzuvollziehen, ja widersinnig sei die Vorstellung der Christen, daß Gott sich ein Kind zugelegt haben soll, deshalb, weil sich der Allmächtige sicher (wie die oben erwähnten Verse schon andeuten) keine Gefährtin zu nehmen braucht, wenn Er einen Sohn erschaffen will:

Allah verdeutlicht, weshalb Er die Unterstellung einer Zeugungstätigkeit ablehnt: Diese Sichtweise würde eine Einschränkung Seiner allumfassenden Macht beinhalten:

Auch hier gilt es zu bedenken: Der 'allwissende Allah' kannte gewiß die wahre Ein-Gott-Lehre der Juden und von Jesus und wußte daher auch, dass Jesus und die Urchristen die Begriffe 'Vater und Sohn' als Entsprechungen für Gottes Geist und Seele bzw. deren Verkörperung im Leib Jesu darstellen und auch so lehrten. Insofern beweisen Allahs o.g. Verse entweder, dass Allah über diese Entsprechungen nicht Bescheid wusste - was seine göttliche Allwissenheit in Frage stellen würde - oder er outet sich auch hierbei als Irreleiter und Lügner, was auf seine Identität mit einem Lügengeist - evt. den obersten - hinweist.

Ist Jesus ein Gesandter oder Prophet Allahs oder Gott Jehova im menschlichen Körper?

Allah bezeichnet Jesus als ein Geschöpf und als Mensch, der lediglich einer von vielen Gesandten, ein Prophet Allahs (!!) ist. (= Irrlehre des Arius). Keinesfalls bestätigt oder akzeptiert Allah, dass Gott Jehova sich selbst durch seine göttliche Kraft in Maria einen materiell-menschlichen Körper schuf, und vorab seinen irdischen Namen als Jesus durch einen Engel verkünden ließ!

Eine Menschwerdung Gottes lässt Allahs Selbstdarstellung als transzendenter, von der Schöpfung sich fern haltender 'Gott' nicht zu, weil er sich nie in einen materiellen Körper begeben würde.

In Jesu Neuoffenbarungen wird unter Bezugnahme auf biblische Hinweise klargestellt, dass

Jesus ist daher keine 'Beigesellung' eines zusätzlichen Gottes zum Schöpfergott, also kein zweiter Gott neben Gott (wie dies Allah als Irrlehre verkündet), sondern Jesus ist der Mensch gewordene Gott Jehova selbst. Das drückte er u.a. so aus: "Wer mich sieht, sieht den Vater" und a »Ich und der Vater sind eins!« nämlich bezüglich der Wesenseigenschaft mit Gottes Geist und Seele als 'Menschensohn' mit physischem Körper. Es meint auch, dass Jesus alle göttlichen Eigenschaften und Fähigkeiten als 'Gottessohn' in aller Fülle in sich vereint. (Johannes.10,30Johannes.14,09 ff.Johannes.10,38Johannes.14,10jl.ev04.088,05 ff.jl.ev08.025,14 ff.  jl.ev02.032,04-07;  jl.ev06.230,02-06;  jl.gso1.051,14a-15;  jl.gso1.074,14-17;  jl.him2.066,03-068,18)

Da Jehova sich für die Zeit seiner irdischen Existenz den Namen Jesus gab, ist der volle Name Gottes seitdem Jesus-Jehova-Zebaoth.

Wenn gemäß Allahs Offenbarungen angeblich aber alle Prophetien und Gesandten Gottes aus derselben himmlischen Quelle schöpfen, stellt sich die Frage, warum Allah die vielen Ankündigungen des Gottes Jehova, selbst als Mensch unter dem Namen Jesus zur Erde zu kommen, ignoriert, unterschlägt oder schlicht als Fälschungen der biblischen Texte erklärt? Daraus wird offensichtlich, dass Allah keinesfalls identisch mit Gott Jehova sein kann und sein will - sondern sich an seine Stelle taktieren will!

Sicher ist, dass Allahs und Mohammeds Angaben mit den prophetischen Verkündigungen im alten Testament (Tora), Jesu einstige Lehre und Jesu Neuoffenbarungen durch Prophet Lorber auch in diesem so wichtigen Punkt unvereinbar auseinander klaffen!

Allahs Darstellung des 'Hl. Geistes' als Kraft aus Gott

Der 'Hl. Geist' wird im Koran nicht als dritte Person der Dreifaltigkeit Gottes erwähnt, sondern (korrekterweise) als stärkende göttliche Kraft:

  • Sure 2, Vers 87: Und dem Moses gaben Wir (Allah) die Schrift und ließen ihm Gesandte nachfolgen; und Wir gaben Jesus, dem Sohn der Maria, die deutlichen Zeichen und stärkten ihn mit dem Heiligen Geist. Sooft euch (Juden und Christen) aber ein Gesandter brachte, was euch nicht gefiel, wurdet ihr da nicht hoffärtig und ziehet einen Teil der Lüge und erschlugt andere?

  • Sure 2, Vers 253: Jene Gesandten – die einen bevorzugten wir vor den andern; zu einigen von ihnen sprach Allah und erhöhte andere um Stufen. Und wir gaben Jesus, dem Sohn der Maria, die deutlichen Zeichen und stärkten ihn mit dem Heiligen Geist, und so Allah wollte, so hätten die Spätern (die Christen) nicht gestritten, nachdem zu ihnen die deutlichen Zeichen kamen; aber sie waren uneins und die einen von ihnen glaubten und die andern waren ungläubig. Und so Allah wollte, hätten sie nicht gestritten, jedoch tut Allah, was Er will.

Der Islam hat bezüglich des 'Hl. Geistes' insofern die rechte Sichtweise, als er den 'Hl. Geist' lediglich als 'Stärkung', und damit als Kraft statt als eigene Person betrachtet.

Dies entspricht der urkirchlichen Deutung des 'Hl. Geistes'. Erst im 4. Jahrhundert wurden aus dieser Eigenschaft Gottes, der aus ihm ausgehenden Kraft, irrtümlicherweise eine Person gebildet und damit in der Tat ein Götze namens 'Hl. Geist' den Christen als dritte göttliche Person zur Verehrung vorgeschrieben.

Mehr zur urchristl. Lehre vom 'Hl. Geist' als Kraft aus Gott statt als Person:

Allahs Darstellung, Maria werde als 3. Person Gottes verehrt

Dem 'allwissenden' Allah scheint auch entgangen zu sein, dass die Irrlehre vom Hl. Geist als 3. göttlicher Person (seit 381 n.Chr.) keine vergöttlichte irdische Person beschreibt. Die meisten Christen haben daher auch nur eine nebulöse Vorstellung vom Heiligen Geist als Kraft- und Gabenspender, ohne sich ihn aber wirklich vorstellen zu können. Im Grund haben sie die Kraft Gottes personifiziert und daraus einen Götzen gemacht. Statt des 'Hl. Geistes' als 3. göttlicher Person unterstellt Allah aber Jesus, er habe zur Vergottung Maria, seiner Leibesmutter, als dritter Person Gottes aufgefordert. [... mehr über Maria als Göttin]

    Sure 5, Vers 116: Und wenn Allah sprechen wird: „O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesprochen: „Nehmet mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah an?" …

Für eine solche Aufforderung Jesu gibt es allerdings keinerlei Hinweise im Neuen Testament und genau so wenig in den umfassenden Neuoffenbarungen Jesu durch Prophet Jakob Lorber. Im Gegenteil: Jesus warnte seine Jünger und Nachfolger ausdrücklich davor, Maria göttliche Verehrung zukommen zu lassen: "Sie ist die Erste, und es wird nimmermehr eine sein wie sie. Hand nach rechts Aber es wird auch so kommen, daß man ihr mehr Tempel als Mir erbaut und sie ehren wird mehr als Mich, und man wird des Glaubens sein, nur durch sie selig werden zu können! Darum will Ich denn nun auch, daß man sie nicht zu sehr erhebe, da sie wohl weiß, daß sie Meines Leibes Mutter ist, und auch weiß, wer hinter diesem Leibe steht! (nämlich Geist und Seele Jehovas in aller Fülle) - Deshalb seid mit ihr wohl überaus gut und artig, aber Hand nach rechts hütet euch davor, ihr eine göttliche Verehrung zukommen zu lassen!"( jl.ev01.108,07-12)

Eine tatsächliche Vergottung Marias - vergleichbar wie es Muslime mit Mohammed machen - erfolgte allerdings nur in einigen zahlenmäßig sehr kleinen 'christlichen' Sekten vor oder um die Zeit Mohammeds, nämlich

  • im Collyridianismus, welcher Maria zu einer Göttin erklärte und damit die Trinität in Gott, Jesus und Maria sah. Ob diese Sekte die Vergottung Marias aus ihrer hohen Verehrung als “Mutter Gottes” ableitete oder ihre Trinität aus dem griechischen / babylonischen Götterhimmel entlehnte, ist unbekannt.

  • Auch die kleine Sekte der Marianiten (Philomarianiten) verehrte den Schöpfer, Jesus und Maria als drei verschiedene Gottheiten. Sie leitete ihr Verständnis von Trinität womöglich aus der ägyptischen Götterwelt mit Osiris als Gott, Isis als Göttin und Horus als deren leiblichen Sohn ab.

Auch hier ist wieder auffällig, dass Allah als der 'Allwissende' lediglich die Irrlehren unbedeutender christlicher Sekten oder abgöttischer Marienverehrung bei den Katholiken als verdammenswerte Irrtümer (aller Christen) herausstellt, aber weder das monotheistische Gottesbild der Tora (altes Testament der Juden und Christen) noch die streng monotheistische Lehre Jesu über das Wesen Gottes erwähnt oder berücksichtigt. Das ist nach allgemeinem Sprachgebrauch wohl Irreführung und gezielte Manipulation. Beides sind Kennzeichen Satans als dem ersten und obersten Lügengeist, aber nicht eines wahrheitsliebenden und allwissenden Gottes.

Allahs Ablehnung aller 'beigesellten Gefährten' (Götterkonkurrenz)

Obwohl der 'allwissende Allah' genau wissen müsste und sicher auch weiß, dass nicht nur das Alte Testament (Tora der Juden), sondern auch Jesu Lehre über Gott klar monotheistisch sind und dass unter 'Vater', 'Sohn' und 'Hl. Geist' keine göttlichen Personen, sondern Entsprechungen zu verstehen sind, bezieht sich Allah ständig nur auf jene christliche Irrlehre von Gott in 3 Personen, die seit dem 1. Konzil von Konstantinopel (381 n.Chr.) in Teilen des Christentums vertreten wurde und noch wird.

Er wusste auch, dass Jehovas Geist und Seele im Menschen Jesus einige Jahrzehnte auf der Erde lebte, dort im physischen Körper gekreuzigt wurde und Seele und Geist Jesu-Jehovas mit einem vollständig vergeistigten Körper am 3. Tag nach der Ermordung auferstanden sind. Er wußte auch, dass unter 'Hl. Geist' lediglich die aus Jesus-Jehovas Geist und Seele strömende Kraft bzw. geistigen Gaben zu verstehen sind, keinesfalls eine dritte göttliche Person oder gar eine Maria als Göttin!

Da jener Geist, der sich Mohammed und den Muslimen als Allah präsentiert, sehr wohl die Wahrheit kennt, sie aber in unzähligen Koranversen teils wahrheitsgemäß, teils verändert, teils verfälscht, teils grob irreführend als 'reine, unbezweifelbare Wahrheit' offenbart, sind seine nachfolgend aufgeführten Verse, in denen er sich als ein Gott, der sich keine anderen Götter (nämlich Jesus und Maria) beigesellen lässt, pure Irreführung, weil sie die Wahrheit verkehren:

  • Sure 30, Vers 31: Bekehrt euch zu Ihm (Allah) und fürchtet Ihn und verrichtet das Gebet und setzet Ihm keine Gefährten (andere Götter, z.B. Jesus, Maria) zur Seite,
    Sure 30, Vers 32: wie jene (Christen), die ihren Glauben spalteten und in Sekten zerfielen, von denen sich jede Partei ihrer eigenen Meinung erfreut.

  • Sure 3, Vers 64: Sprich: „O Volk der Schrift, kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns, daß wir nämlich Allah allein dienen und nichts neben Ihn stellen und daß nicht die einen von uns die andern zu Herren annehmen neben Allah." …

  • Sure 4, Vers 171: O Volk der Schrift (Juden, Christen), überschreitet nicht euren Glauben und sprechet von Allah nur die Wahrheit. Der Messias Jesus, der Sohn der Maria, ist der Gesandte Allahs und Sein Wort, das Er in Maria legte, und Geist von Ihm. So glaubet an Allah und Seinen Gesandten (Mohammed) und sprechet nicht: “Drei (Personen sind Gott)“. Stehet ab davon, gut ist’s euch. Allah ist nur ein einiger Gott; Preis Ihm, daß Ihm sein sollte ein Sohn! Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden, und Allah genügt als Beschützer.

Allah bezieht sich hier offensichtlich auf Irrtümer der Katholiken und einzelner, kleiner 'christlichen' Sekten im historischen Umfeld Mohammeds. (d. h. wohl Arianismus, Collyridianismus)

Allerdings ist auffällig, dass Allah, der ja die jüdischen Propheten und die Lehre Jesu kennt (da sie angeblich von ihm inspiriert wurden), die angeblich so stark verfälschte Urlehre Jesu durch seinen Propheten Mohammed keinesfalls reinigt oder wiederherstellt, sondern einige daraus entwickelten Irrlehren erwähnt und sie (zu recht) verwirft. Allerdings zeigen die Konsequenzen, die Allah daraus zieht, dass es ihm weder um die Reinigung von verfälschten früheren göttlichen Offenbarungen geht, sondern darum, den wahren Gott Jehova zu ignorieren, seine Menschwerdung in Jesus zu leugnen und seine Lehren in Bibel und Evangelien als verfälscht = nicht mehr gültig anzuprangern.

Dazu gehört auch, dass nahezu alle Koran- oder Sunnatexte, die sich scheinbar auf biblische Texte beziehen, sehr ungenau, teils falsch sind oder offensichtlich hinzugedichtet wurden, denn sie sind entweder in der Bibel nicht so, wie angegeben oder auch gar nicht zu finden.

Diese Taktik entspricht perfekt höllischen Strategien Satans

Ebenso werden daraus die Ziele und Strategien Satans gegen Gott und die Engel erkennbar: Um sich selbst als einige, einzige Gottheit weltweit durch List, Lüge, Täuschung oder Gewalt zu installieren, fordert Allah dann durch 'seinen Propheten' Mohammed, alle Andersgläubigen, insbesondere Juden und Christen entweder zu Konvertierung zu Allah zu bewegen, oder sie als 'Kuffar' (= Ungläubigen, Polytheisten) zu unterwerfen, von ihnen Schutzgeld zu erpressen, oder wenn sie das nicht tun, sie zu vertreiben, zu enteignen, zu foltern und zu töten.

Das sind alles alarmierende Warnzeichen, die Anlass geben sollten, ernsthaft die Frage zu prüfen, welcher Geist sich unter dem Namen 'Allah' als Gott verehren lässt und Forderungen an seine Anhänger stellt, die größtenteils als Verbrechen Andersgläubigen gegenüber zu werten sind.

Allah erklärt die Christen zu 'Ungläubigen'

Allah und Mohammed gaben Juden und Christen in der Zeit, als Mohammed in Mekka noch kaum Einfluss besaß, eine gewisse Sonderstellung als 'Religionen des Buches' (Bibel, Neues Testament). Sobald Mohammed aber während seiner Zeit in Medina religiöse, politische und militärische Macht erzwang, erklärte Allah auch Juden und Christen zu den 'Ungläubigen' (wie Heiden, Polytheisten, Atheisten etc.)

Dies wird klar aus folgenden Suren:

  • Sure 5, Vers 17: Wahrlich, ungläubig sind, die da sprechen: “Siehe, Allah, das ist der Messias, der Sohn der Maria.” Sprich: “Und wer hätte über Allah Macht, so Er den Messias, den Sohn der Maria, und seine Mutter und, wer auf der Erde allzumal, vernichten wollte?

  • Sure 5, Vers 72: Wahrlich, ungläubig sind, welche sprechen: “Siehe, Allah, das ist der Messias, der Sohn der Maria.” Und es sprach doch der Messias: “O ihr Kinder Israel, dienet Allah meinem Herrn und eurem Herrn.” Siehe, wer Allah Götter an die Seite stellt, dem hat Allah das Paradies verwehrt, und seine Behausung ist das Feuer; und die Ungerechten finden keine Helfer.
    Sure 5, Vers 73: Wahrlich, ungläubig sind, die da sprechen: “Siehe, Allah ist ein dritter von drei.” Aber es gibt keinen Gott denn einen einigen Gott. Und so sie nicht ablassen von ihren Worten, wahrlich, so wird den Ungläubigen unter ihnen schmerzliche Strafe.
    Sure 5, Vers 74: Wollen sie denn nicht umkehren zu Allah und Ihn um Verzeihung bitten? Und Allah ist verzeihend und barmherzig.
    Sure 5, Vers 75: Nicht ist der Messias, der Sohn der Maria, etwas anderes als ein Gesandter; vorausgingen ihm Gesandte, und seine Mutter war aufrichtig. Beide aßen Speise. Schau, wie Wir ihnen die Zeichen deutlich erklären! Alsdann schau, wie sie sich abwenden.
    Sure 5, Vers 76: Sprich: “Wollt ihr anbeten neben Allah, was euch weder schaden noch nützen kann?” Und Allah, Er ist der Hörende, der Wissende.
    Sure 5, Vers 77: Sprich: “O Volk der Schrift, übertretet nicht in euerm Glauben die Wahrheit und folget nicht den Gelüsten von Leuten, die bereits zuvor abgeirrt sind und viele irregeführt haben und abirrten von dem ebenen Weg.”

Durch Allahs Erklärung, Jesus sei nur ein Mensch - keinesfalls die Inkarnation Jehovas - setzt sich Allah an die Stelle des wahren Gottes Jehova, und verleugnet dessen Menschwerdung in Jesus.

Allah 'offenbart' Sure 5, Vers 72 sogar, dass Jesus die Christen dazu auffordere, Allah als einigen, einzigen Gott anzuerkennen und anzubeten!

Allah äußert teils berechtigte Kritik an der Irrlehre von Gott in 3 Personen, die von Teilen der Christen seit 381 n. Chr. geglaubt wird. Allerdings verdammt er mit dieser Kritik nicht nur die tatsächlich Irrgläubigen, sondern alle Christen pauschal als 'Ungläubige'.

Seine Behauptung, durch Mohammed wolle er verfälschte Wahrheiten wieder korrigieren, macht Allah jedoch nicht wahr, denn die wahre Lehre der Bibel und Jesu über Gottes einiges Wesen offenbart er nicht wieder (wie es z.B. durch Prophet Jakob Lorber geschah). Stattdessen verallgemeinert er die irrige Anschauung einiger früherer kleiner Sekten, Maria sei die dritte göttliche Person als allgemeines christliches Glaubensgut.

So dient Allah gerade die bewußt falsch verstandene und durch Mohammed verbreitete Fehlauslegung des Begriffes der Dreifaltigkeit und Dreieinheit Gottes, um die Lehre der Bibel und Evangelien als verfälscht und daher nicht mehr maßgebend abzuqualifizieren und alle Christen den Ungläubigen zuzuordnen.

Letztlich will sich Allah durch die Kritik an Judentum und Christentum als Wahrheitsbringer hervortun, seine Glaubwürdigkeit damit hervorheben und so von den unzähligen inhaltlichen Abweichungen von den früheren Offenbarungen Jehovas ablenken. Biblische Wahrheiten unterschlägt, verändert, verfälscht oder verkehrt Allah ins Gegenteil.

So outet sich Allah, der beste aller Listen- und Ränkeschmiede zugleich auch als der große Vater aller Lügner, Betrüger, Irreleiter, Verführer und Anstifter zu Ausbeutung, Betrug, Erniedrigung, Entrechtung, Vertreibung und Ermordung unzähliger Menschen seit der Existenz und Verbreitung des Islam.

Alltagskonsequenzen aufgrund der islamischen Irrlehre über die Trinitätslehre der Christen

Allah und Mohammeds falsche Lehren über das Trinitätsverständnis der Christen führen u.a. zu folgenden Konsequenzen:

  • Muslime sollen sich von „Schriftbesitzern“ fernhalten: Sure 6, Vers 106: "Folge dem, was dir offenbart ward von deinem Herrn; es gibt keinen Gott außer Ihm; und wende dich ab von denen, die Ihm Gefährten (Jesus, Maria) geben.

  • In folgendem Vers wird sogar festgeschrieben, daß sich Muslime des Abfalls vom Islam schuldig machen, und sich nicht mehr Seiner Rechtleitung erfreuen dürfen, wenn sie Christen zu Freunden nehmen: Sure 5, Vers 51: O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden, sie sind untereinander Freunde, und wer von euch sie zu Freunden nimmt, siehe, der ist von ihnen (wird als Abtrünniger = Ungläubiger behandelt). Siehe, Allah leitet nicht die ungerechten Leute.

  • Juden und Christen können/sollen trotz des scheinbaren Schutzes als 'Dhimmi' im Grunde genau so behandelt/mißhandelt werden wie die anderen Ungläubigen.

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Bearbeitungsstand: 01.10.2018