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Vergleiche Islam - Christentum

Handabhacken durch IS-Schergen

 Diebstahl - Strafe nach Allahs und nach Jesu Lehre

 Quelle: http://www.horst-koch.de/islam-32.html


Inhaltsübersicht:


Vergleichende Darstellung aus der Sicht des Islam und von Neuoffenbarungen Jesu

Anmerkung: Laut islamischer Lehre entstammen alle Offenbarungen Allahs aus derselben Quelle im Himmel (s. Die himmlischen Bücher). Die Inhalte dieser himmlischen Bücher sollen unveränderlich, ewig gültig und in sich widerspruchsfrei sein. Folglich müssten z.B. die Offenbarungen Gottes an die jüdischen Propheten, die Lehre Jesu während seiner Erdenzeit, die Offenbarungen an Mohammed und die durchs innere Wort empfangenen neuen Offenbarungen Jesu an den Propheten Jakob Lorber (1800-64) inhaltlich zumindest in allen Kernaussagen übereinstimmen.

Vergleicht man die Offenbarungen Allahs an Mohammed zum Thema 'Umgang mit Andersgläubigen bzw. mit Feinden' mit den jüdischen oder christlichen alten und neuen verbal inspirierten Offenbarungen Gottes, dann erweisen sich die Unterschiede auch beim Thema Diebstahlt und Raub als so groß, dass sie keinesfalls aus derselben Offenbarungsquelle stammen können.

Welche Quelle nun plausibler, logischer, einheitlicher, Herz und Verstand ansprechender und vor allem wahrheitsentsprechend ist, kann der Leser anhand der Vergleichstexte aus verschiedenen Quellen selbst entscheiden.

Islam-Pedia

Islam. Darstellungen: Vom Koran oder der Sunna werden leider meist nur jene Verse erwähnt, die den 'friedlichen, toleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Mekka) hervorheben. Jene Aspekte, die den 'kriegerischen, intoleranten' Islam (aus der Zeit Mohammeds in Medina), der bei gegensätzlichen Aussagen Allahs maßgebend ist, bleiben meist unerwähnt. 'Islam-Pedia' präsentiert daher islamische Lehren und Praktiken in ziemlich einseitiger, meist geschönter, subjektiver, missionsorientierter Form. Objektive oder gar kritische Aspekte bzw. Themen fehlen weitgehend. -

Prophetia-Wiki

Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg: Artikel, die in relativ kurzer Form das jeweilige Thema zusammenfassen. Da die Darstellung in Wiki-it Feinden' typischer Form erfolgt, sind Vergleiche mit Texten aus Islam-Pedia (ebenfalls Wiki-Darstellung) besonders leicht und übersichtlich möglich.

Neuoffenbarungen

Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer: Texte in FAQ-Form (kurzer Frage-Antwort) oder ausführlicher; Links zu den Originaltexten

'Der Prophet'

Islam umfassend, objektiv und wo nötig, kritisch beleuchtet und aus nicht-islamischer, christlicher Sicht dargestellt. Bezüge zum Koran und zu Mohammeds Leben, Lehren und Handeln zeigen auf, welche Ziele mit der aktuellen Masseneinwanderung von Muslimen in Europa verfolgt werden und welche Absichten 'unsere' Politiker damit verfolgen.

Diebstahl gemäß Islam-Pedia

Islam. Darstellungen

Diebstahl gemäß Prophetia-Wiki

Offenbarungen durch Lorber, Swedenborg

Diebstahl gemäß Neuoffenbarungen

Offenbarungen durch Lorber, Mayerhofer

Diebstahl gemäß 'Der Prophet'

Islam kritisch aus christl. Sicht

Die islamische Bestrafung für Diebstahl

Wenn ein Muslim einen anderen Muslim bestiehlt, ist die Strafe unverhältnismäßig groß. Der Koran lehrt, daß man dem Dieb die Hand abhacken soll: "Und hackt dem Dieb und der Diebin die Hände ab zur Vergeltung für das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe von seiten Gottes. Und Gott ist mächtig und weise." (Der Koran, 5:38, Übersetzung von Rudi Paret).

Dieses Handabhacken gilt als Vergeltung für den Gewinn, den der Dieb sich angeeignet hat, und als Bestrafung von Gott.
Spätere muslimische Gelehrte betonen, diese Strafe dürfe nur in einer Gesellschaft zur Anwendung kommen, wo die Grundbedürfnisse der Bürger in angemessener Weise garantiert sind. (d.h., wo die Scharia herrsch, d. Hg.)

Handabhacken kann selbst bei minimalen Diebstählen erfolgen, wie Berichte aus Mohammeds Zeit zeigen:

  • "Aischa (Mohammeds junge Lieblingsfrau) berichtet, daß der Gesandte Allahs einem Dieb für einen Vierteldinar und darüber die Hand abhacken ließ." (Sahih Muslim, Kitab Al-Hudud, Hadith Nr. 4157).

  • "Abu Huraira erzählt, Allahs Gesandter habe gesagt: Der Fluch Allahs sei über jedem Dieb, der ein Ei stiehlt, und man hacke ihm die Hand ab. Ebenso wenn er ein Seil stiehlt, und man hacke auch ihm die Hand ab." (Hadith Nr. 4185).

Mohammed selbst zeigte gemäß den Hinweisen in der Hadith, wie unbarmherzig er mit Dieben umging:

  • Jaber berichtet, daß man einen Dieb vor den Propheten brachte, und dieser befahl: "Verstümmelt ihn" (seine Hand). Das wurde befolgt. Man brachte ihn ein zweites Mal. Wieder sprach er: "Verstümmelt ihn", und es wurde befolgt. Darnach brachte man ihn zum dritten Mal, und noch einmal sprach der Prophet: "Verstümmelt ihn." Und man gehorchte. Später brachte man den Dieb zum vierten Mal, und als der Prophet sagte: "Verstümmelt ihn", da hackte man ihm das Bein ab. Als man ihn dann zum fünften Mal herbeibrachte, sprach er: "Tötet ihn." Also nahmen wir ihn und warfen ihn in einen Brunnen und warfen Steine auf ihn. (Mischkat al-Masabih, Buch II, Kapitel XXV, Diebstahl, Hadith Nr. 129. Auch erwähnt von Abu Dawud 817-888 und al-Nisaâ€'  830-915).

  • "Fusalah Ibn Obaid erzählte, daß man einen Dieb vor den Propheten brachte, der ließ ihm die Hand abhacken und gab dann die zusätzliche Anordnung, daß man die Hand dem Dieb um den Hals hängen solle." (Mischkat al-Masabih, Diebstahl, Hadith Nr. 130. Auch erwähnt bei Tirmidi, Abu Dawud, al Nisaâ€', Ibn Madschah 824-886)

  • "Es wird berichtet in der Scharih Sunna, daß Safwan-b-Umajah nach Medina kam und in der Moschee schlief, dabei benutzte er sein Bettuch als Kopfkissen. Da kam ein Dieb und stahl ihm dieses Tuch. Safwan überwältigte ihn und kam mit ihm zu dem Gesandten Allahs. Mohammed gab den Befehl, die Hand des Diebes abzuhacken. Safwan sagte: "Ich wollte das nicht (diese Strafe). Ich schenke ihm das Tuch als Almosen". Darauf fragte der Gesandte Allahs: "Weshalb hast du ihm das nicht gesagt, ehe du mit ihm hierherkamst?" (Mischkat al-Masabih, Buch II, Abschnitt 11, 1210 Diebstahl, Hadith Nr. 127. Ibn Madschah erzählte das Gleiche von Abdulla-b-Sufwan und Darimi von Ibn ’Abbas).
    Damit wollte er sagen, jetzt sei es für eine solche Handlung zu spät, die Hand des Mannes müsse abgehackt werden.

  • Tabari (839 923) berichtet in seinem Kommentar zu "Der Tisch: 38" ein Ereignis, das diese soeben erwähnte Lehre bestätigt: "Eine Frau stahl Schmuck und wurde dann von den Bestohlenen vor den Propheten gebracht. Dieser ordnete an, daß ihre rechte Hand abgehackt werden sollte. Da fragte die Frau, ob sie die Möglichkeit hätte, Buße zu tun, worauf der Prophet antwortete: Heute (d.h. sobald deine Hand abgehackt ist) wirst du rein von Sünde sein wie an dem Tag deiner Geburt."

Alle diese angeführten Stellen zeigen uns folgendes:

  1. Sowohl Koran als auch Hadith fordern alle beide die Amputation einer Hand für Diebstahl. Aufgrund von Hadith Nr. 6 und der Lehre des Fukaha (muslimischer Gelehrter) muß die rechte Hand des Diebes am Handgelenk abgehackt werden. (Die Enzyklopädie des Islam, 1934, unter Abschnitt 'SARIK'.)

  2. Der Wert des gestohlenen Gutes muß mehr als ein Viertel eines Dinars betragen, erst dann wird das Abhacken einer Hand verlangt. (Für die Hanafiten und Saiditen ist der Mindestbetrag zehn Dirhem, aber unter den Malikiten, Schafi'iten und Schi'iten ist er 1/4 Dinar oder 3 Dirhem).

  3. Reue und freiwillige Rückerstattung sowie der Entschluß, niemals wieder zu stehlen, befreien die angeklagte Person nicht von der Strafe des Handabhackens. Dies ist auch die Ansicht von Ibn 'Abbas, der einer von den frühesten bekannten Schülern Mohammeds war. Diese Ansicht wird von den Kommentatoren des Koran unterstützt, siehe Rasi (gest. 1210). (Rasi, At-Tafsir al-Kabir, der Tisch:38).

  4. In allen den gesammelten Überlieferungen des Hadith zu diesem Thema ist keinem einzigen Dieb Vergebung zuteil geworden, auch hat man in keinem einzigen Fall auf die Bestrafung verzichtet. Es wurde jedesmal dem Dieb eine Hand abgehackt.

Da Allahs Koran unverändert gilt und Mohammed das 'perfekte, ideale Vorbild' für alle Muslime sein soll, darf man sich auch nicht wundern, wenn diese Strafe für Diebstahlt überall, wo die Scharia durchgesetzt wurde, bis heute so praktiziert wird.

Kein Handabhacken für Eroberer oder für Veruntreuer

Der Hadith unterscheidet zwischen Diebstahl (sarika) und widerrechtlicher Machtergreifung (ghasb = mit Gewalt nehmen) und Plünderung oder Beschlagnahme (chijana).

Die Strafe des Handabhackens betrifft nur den Tatbestand des Diebstahls (sarika), nicht aber einen Fall von Eroberung (ghasb), bei der fremdes, erobertes Eigentum enteignet = geraubt wird, und ebenfalls nicht eine Plünderung (chijana).
Der Hadith schreibt vor: "Es gibt kein Handabhacken für einen Plünderer oder Eroberer oder Veruntreuer.“ (Ibn Madschah, Band II, Hadith Nr. 2591, 2592).
Der englische Übersetzer des Mischkat al Masabih schrieb: „Es gibt kein Handabhacken für kriminelle Veruntreuung noch für Diebstahl, den ein Plünderer begangen hat".

Für nicht-muslimisches Denken ist es nicht nachvollziehbar, dass ein kleiner Diebstahl (unter Muslimen - nicht aber, wenn ein Muslim einen Kafir bestiehlt) unvergleichlich stärker bestraft wird, wie eine totale Enteignugn von Eigentum von Nicht-Muslimen im Rahmen eines Überfalls oder Eroberungskrieges gegen 'Ungläubige'.

Was ist Diebstahl?

"Die (islamischen) Juristen definieren Diebstahl als ein Vergehen, für welches die Hadd Strafe (Handabhacken) vorgeschrieben ist, nämlich ein heimliches Entwenden von als rechtmäßig anerkanntem Eigentum (mal), das sich in der sicheren Verwahrung eines anderen befindet... an welches der Dieb keinen Besitzanspruch hat; es ist auf diese Weise zu unterscheiden von Eroberung (ghasb) und Plünderung (chijana)." (Enzyklopädie des Islam, 1934, unter 'SARIK').

Um also die Hadd Strafe anwenden zu können, muß das Eigentum heimlich entwendet worden sein. "Denn die Bedingung des geheimen Vorgehens schließt offenen Raub oder Raubüberfall (nahb) aus, ebenso schließt es das unerwartete Wegschnappen von Gegenständen aus (ichtilas), wie es Taschendiebe zu tun pflegen." (The Islamic Quarterly, 3.Quartal 1982, Offences and Penalties in Islamic Law S. 161).

So ist also Stehlen ein Entwenden von Eigentum im Geheimen, aber Eroberung (ghasb), Raub (nahb und ichtilas) werden nicht als Stehlen angesehen.

Was ist Eroberung?

Der Übersetzer von Mischkat al Masabih definiert ghasb = Eroberung wie folgt:
"Ghasb bedeutet im wörtlichen Sinn: mit Gewalt einem anderen eine Sache wegnehmen. Rein formal bezeichnet es das Ansichnehmen eines Eigentums eines anderen ohne die Einwilligung des Eigentümers, und zwar in einer solchen Weise, daß der Tatbestand des Besitzens durch den Eigentümer zerstört wird."

Demnach wird im Islam gewaltsame Eigentumswegnahme (Ghasb) nicht als Stehlen angesehen, und zwar aus dem Grund, weil es nicht im Geheimen ausgeführt wird. Deshalb wird es auch nicht durch Handabhacken geahndet. Der Missetäter muß nur eine Erstattung leisten von entsprechender Qualität, wie es im Hadith heißt: "Die Hand ist verpflichtet, zurückzugeben, was sie genommen hat" (Samarqandi, Tuhfat al-Fuqaha, Dar al Fikr, Damaskus, Teil 3. S. 113).

Der Übersetzer des Mischkat al Masabih fügt weiter dazu: „Durch einen Übergriff auf die Rechte eines anderen... begeht man eine Sünde. Gewaltsame Inbesitznahme ist Machtmißbrauch in einer extremen Form."

Ghasb ist nicht nur eine verachtenswerte, verabscheuungswürdige Form von Eigentumsbeschädigung, es ist auch eine widerwärtige Form von Aggression gegen Menschen, oder, um mit den Worten des Übersetzers des Mischkat zu sprechen – ein Machtmißbrauch extremer Form. Ghasb vereint Diebstahl und Unterdrückung, aber der Gott des Islam hat die Anwendung der Hadd Strafe für diese schändliche doppelte Sünde nicht angeordnet, dagegen ist diese Strafe Pflicht angesichts der "einfachen" Sünde des Stehlens!

Hand nach rechts Der Gott des Islam gebietet eine leichte Strafe für die "extreme" Sünde (ghasb), aber für eine leichtere Sünde (sarika) gebietet er eine extreme Strafe!
Wo bleibt da die Gerechtigkeit? Kann solch ein Gebot vom wahren Gott Jehova kommen, der als Richter über der ganzen Erde waltet? Oder sind solche dualistischen Spitzfindigkeiten nicht vielmehr Kennzeichen eines Lügengeistes bzw. Satans als oberstem Lügner?!

Kein Handabhacken für Diebstahl von einem öffentlichen Platz, Gebäude, Geschäft

Entsprechend der Definition von Diebstahl muß das gestohlene Eigentum als "Hirz" bezeichnet werden.
„Hirz beinhaltet einen Besitz, der von einem Wächter bewacht wird oder kenntlich ist durch die Art des Ortes (z.B. ein Privathaus). Daraus folgt, daß Diebstahl aus einem Gebäude, das der Öffentlichkeit zugänglich ist (z.B. Ladengeschäfte bei Tag und Bäder), der Hadd Strafe nicht unterliegt." (Die Enzyklopädie des Islam. 1934, unter Abschnitt 'SARIK').

Wenn jemand einen Gegenstand aus einem Supermarkt oder einer Bücherei stiehlt, so wird in diesem Fall die Hadd Strafe nicht bei ihm angewandt, denn diese Tat wird im Islam nicht als Stehlen angesehen, da ein Supermarkt oder eine Bücherei öffentliche Orte sind. Wird jedoch derselbe Gegenstand von einem privaten Ort entwendet, so nennt man es Stehlen. Aber wenn eine Person das Eigentum eines anderen mit Gewalt an sich nimmt, dann gilt das nicht als Stehlen, und entsprechend wird auch die Hadd Strafe nicht angewendet.

Auch hier wieder die Frage: Sind solche dualistischen Spitzfindigkeiten nicht Kennzeichen eines Lügengeistes bzw. Satans als oberstem Lügner?!

Kein Handabhacken für unvollendeten Diebstahl

Die oben angeführten Widersprüche sind aber nicht die einzigen. Denn "nur ein vollständig durchgeführter Diebstahl ist strafbar mit Hadd (Handabhacken). Wenn also z.B. ein Dieb in ein Haus eindringt und etliche Gegenstände an sich nimmt, wenn er aber ertappt und gestellt wird, noch ehe er diese Dinge aus dem Haus hinausbringen konnte, so darf er nicht mit Hadd bestraft werden... Diese Meinung wird von der Mehrheit der Juristen vertreten. Nach Abu Hanifah soll Hadd auch nicht angewendet werden, wenn ein Dieb aus dem Inneren des Hauses die Beute einem Komplizen im Freien draußen hinausreicht." (Abd ar Rahman al Gasiri, al Fikh 'ala al-Mazahib al Arba'a, Dar al Kutub al 'Elmeyah, 1990, Band 5, S.173).

So darf also nach Abu Hanifah (um 697 767), der sich in der muslimischen Welt der größten Anhängerschaft erfreut, eine Person ein Haus betreten, beispielsweise ein Fernsehgerät ergreifen und es seinem Komplizen durch ein Fenster hinausreichen. Und da diese Tat ein unvollständiger Diebstahl ist, wird dieser Person die Hand nicht abgehackt!

Entsprechend sieht es in folgendem Fall aus: "Wenn ein Dieb ein Loch macht in die Wand eines Ladengeschäfts, dieses jedoch wieder verläßt, ohne etwas in mitzunehmen, wenn dann ein anderer kommt und mit seiner Hand durch das Loch hindurch etliche Gegenstände ergreift und wegnimmt aus dem Laden, so darf für keinen der beiden Männer das Handabhacken angewendet werden. Begründung: der erste hat nicht gestohlen und der zweite hat kein Eigentum beschädigt" (ebd., Seite 177).
Denn das vom ersten Mann hergestellte Loch machte aus dem Ladengeschäft einen Nicht Hirz, einen nicht mehr ausschließlich privaten Besitz. Und darum kann man die Tat des zweiten Mannes nicht als Stehlen ansehen, da er ja die Gegenstände nicht aus einem Hirz (privaten Besitztum) genommen hat.
Aber: "Wenn eine Person in ein Haus eindringt, etliche Dinge nimmt, sie einem Hund aufbindet und diesem Hund befiehlt hinauszugehen, so soll ihm die Hand abgehackt werden. Wenn jedoch der Hund aus eigenem Antrieb mit den Gegenständen hinausgeht, und der Dieb holt sich diese anschließend, so darf das Handabhacken nicht angewendet werden" (ebd., Seite 173).

Auch hier wieder die Frage: Sind solche dualistischen Spitzfindigkeiten nicht Kennzeichen eines Lügengeistes bzw. Satans als oberstem Lügner?!

Kein Handabhacken für das Stehlen eines Menschen

"Wenn eine Person ein freies Kind (im Gegensatz zu einem Sklavenkind) stiehlt, so wird das Hand abhacken bei dieser Person nicht angewandt, da ein freier Mensch nicht als Eigentum angesehen wird." (ebd., Seite 174).

Ein Mensch darf also ein Kind stehlen, ohne daß man ihm die Hand abhackt. Wenn aber das Kind irgendwelchen Schmuck trägt, dann sind die Meinungen geteilt. Nach Abu Hanifah und Shafi'i (767-820) ist Handabhacken nicht angebracht dafür, daß er den Schmuck genommen hat, weil dieser Schmuck zu dem freien Kind gehört. Etliche Anhänger von Shafi'i sagten jedoch, das Handabhacken sei angebracht aus dem Grund, weil der Schmuck ein Eigentum darstellt.

Im Islam vertritt man also die Ansicht (ausgenommen die Anhänger von Malik), daß auf den Diebstahl eines freien Kindes nicht das Handabhacken steht. Stiehlt der Dieb aber ein Sklavenkind, dann muß man ihm die Hand abhacken, denn ein Sklave ist ein Eigentum. (Abd ar Rahman al Gasiri, al Fikh 'ala al Mazahib al Arba'a, Dar al Kutub al 'Elmeyah, 1990, Band 5, S. 140).

So unterscheidet der Gott des Islam also zwischen mindestens vier unterschiedlichen Arten von Stehlen: Diebstahl (sarika) und Eroberung (ghasb), Plünderung (chijana) und Veruntreuung (ichtilas), wohingegen der Gott der Bibel alle diese gleich behandelt.

In der Bibel sagte der Herr zu Mose:
"Wenn jemand sündigen würde und sich damit an dem Herrn vergreifen, daß er seinem Nebenmenschen ableugnet, was ihm dieser befohlen hat, oder was ihm zu treuer Hand getan ist, oder was er mit Gewalt genommen oder mit Unrecht an sich gebracht, oder wenn er, was verloren ist, gefunden hat, und leugnet solches und tut einen falschen Eid über irgend etwas, darin ein Mensch wider seinen Nächsten Sünde tut, wenn's nun geschieht, daß er also sündigt und sich verschuldet, so soll er wiedergeben, was er mit Gewalt genommen oder mit Unrecht an sich gebracht, oder was ihm befohlen ist, oder was er gefunden hat, oder worüber er den falschen Eid getan hat; das soll er alles ganz wiedergeben, dazu den fünften Teil darüber geben dem, des es gewesen ist, des Tages, wenn er sein Schuldopfer gibt" (3.Mose 6,1-5).
Ob also ein Mann von seinem Nachbarn 500 Mark stiehlt, oder seinem Nachbarn mit Gewalt einen Gegenstand im Wert von 500 Mark entwendet, oder ob er Artikel im Wert von 500 Mark plündert, oder ob er 500 Mark veruntreut, oder ob er einen verlorenen Gegenstand im Wert von 500 Mark findet und diesen vor seinem Nachbarn verbirgt - so wird dies alles als dieselbe Sünde behandelt, die folglich auch dieselbe Strafe verdient.

Die Bibel stellt einen Diebstahl auf dieselbe Stufe wie Raub und Plünderung. Alle diese Handlungen zielen auf einen ungesetzlichen Gewinn auf Kosten eines anderen und sie kommen alle aus demselben egozentrischen gierigen Herzen, und das Resultat ist am Ende derselbe Schaden.

Welcher Gott - Allah oder Jehova - ist also konsequent in seiner Lehre bezüglich des Schadens, der dem Eigentum eines anderen zugefügt wird?

Es ist inkonsequent, einem Menschen, der hundert Mark gestohlen hat, die Hand abzuhacken, aber denjenigen zu verschonen, der dieselbe Summe veruntreut hat. Derartig inkonsequentes Handeln wird bereits auf der menschlichen Ebene als unwürdig angesehen. Wie viel mehr ist es dann erst des Gottes des Rechts unwürdig! - Allah wird zwar als 'gerecht' angepriesen - aber ist er es auch in seinen Gesetzen und in der Tat?

In der Bibel wird Gott als der Eine Gerechte verehrt. Ihm gebührt alle Verehrung, aller Ruhm.
Wenn die Frau, von welcher wir in Hadith Nr. 6 lesen, die ein Schmuckstück gestohlen hat, dieses mit Gewalt dem Eigentümer entrissen hätte, so hätte sie ihre Hand behalten. Aber das war nicht möglich. Wenn sie ertappt worden wäre, so hätte der Eigentümer des Schmuckes sie überwältigt, denn sie war schwächer als dieser. Das ist ja auch der Grund, weshalb überhaupt heimlich und hinter dem Rücken der Eigentümer gestohlen wird. Der Tatbestand von ghasb jedoch wird bewußt in herausfordernder Haltung ausgeübt gegenüber den Versuchen des Eigentümers, den Dieb daran zu hindern. Ghasb ist Diebstahl, wie ihn die Starken ausführen, wohingegen das (heimliche) Stehlen ein Diebstahl der Schwachen ist. Und wessen Hand wird abgehackt? Die Hand dessen, der in Schwachheit stiehlt!
Der Gott des Islam schützt also den starken Dieb, aber dem schwachen Dieb läßt er die Hand abhacken! Ist das noch Gerechtigkeit?
Mißt Gott mit zweierlei Maßstab, oder ist Allah, der Gott des Islam, in Wahrheit gar nicht Gott der Schöpfer?

Ist Allah gnädig und barmherzig?

Untersuchen wir die Ahadith (Mehrzahl von Hadith) im Hinblick auf die Bestrafung von Diebstahl, so entdecken wir, daß während der Lebenszeit Mohammeds in jedem Fall von Diebstahl das Urteil des Handabhackens vollstreckt wurde.

Nicht ein einziges Mal sprach Mohammed zu dem Sünder:
"Du hast verdient, deine Hand abgehackt zu bekommen. Aber im Namen von Allah, dem Vergebenden, dem Gnädigen und Barmherzigen wird deine Hand verschont. Erstatte den Schaden in angemessener Höhe. Geh straffrei aus als Zeichen der Güte Allahs, geh in Frieden und wiederhole deine Tat nicht."
Kein einziges Mal geschah so etwas!

Bei jedem entdeckten Diebstahl wurde dem Dieb die Hand abgehackt. Und bei jedem ertappten Ehebruch wurde der Sünder, falls er verheiratet war, zu Tode gesteinigt.

Der Hadith berichtet uns sogar von einer Frau, die zu Mohammed kam und ihm beichtete, sie sei durch Ehebruch schwanger geworden. "Da rief Mohammed ihren Herrn zu sich und sprach: ‚Behandle sie gut, und wenn sie geboren hat, dann bring sie zu mir.' Der Mann tat so. Und dann sprach Allahs Apostel das Urteil über sie, man fesselte sie mit ihren eigenen Kleidern, er gab den Befehl und man steinigte sie zu Tod." (Sahih Muslim, englische Übersetzung, Kitab al Hudud, Hadith Nr. 4207).

Vergleichen wir diese Geschichte mit einer ganz ähnlichen Begebenheit im Leben Jesu, des lebendigen Wortes Gottes.
Die jüdischen Oberen brachten eine Frau zu Jesus, die im Ehebruch ergriffen worden war, und wollten sie steinigen nach dem Gesetz Mose. Da sprach Jesus zu ihnen: "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie." Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus fragte sie: "Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?" Sie antwortete: "Niemand, Herr." Und Jesus sprach: "So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr." (Evangelium Johannes 8, 3-11).
Diese beiden Ereignisse haben große Ähnlichkeit, aber der Ausgang ist in dramatischer Weise verschieden. Beachten wir, daß bei Jesus die Ehebrecherin nicht von selbst kam und ihre Sünde bekannte, wie die andere Frau bei Mohammed, trotzdem verdammte Er sie nicht.

Wir haben zwei weitere Berichte aus dem Leben Jesu zu diesem Thema. Einmal kam eine Prostituierte zu Jesus und weinte zu seinen Füßen (Lukas 7, 36-50), ein anderes Mal traf Jesus ganz gezielt auf seiner Reise mit einer Frau zusammen, die einen unmoralischen Lebenswandel führte und bereits fünf Männer gehabt hatte. (Johannes 4, 3-26).

In beiden Fällen vergab Jesus diesen Frauen. Es ist staunenswert, zu sehen, daß alle drei Frauen, die in geschlechtliche Sünden verstrickt waren, bei einer Begegnung mit Jesus die Sünden vergeben bekamen.
Im Gegensatz dazu wurde jede verheiratete Person, die man bei Ehebruch ertappte und vor Mohammed brachte, zu Tode gesteinigt.

Der Gegensatz besteht im Unterschied zwischen Leben und Tod. Man kann wohl fragen, weshalb Christus die Steinigung der im Ehebruch ergriffenen Frau nicht anordnete, stand es doch so im Gesetz Mose geschrieben. Die Ursache ist darin zu finden, daß Christus kam, um zu zeigen, daß Gott nicht nur gerecht ist, sondern auch gnädig in Zeit und Raum und in Tat und Wort. Jesus Christus kam, um uns den wahren Gott zu zeigen, der die Macht hat, zu strafen nach dem Gesetz, aber auch zu vergeben, denn Er ist der Allbarmherzige. Selbst der Koran bestätigt, daß Christus eine "Gnade Gottes für die Menschheit" war. (Koran, 19:21).

Was sagt die Bibel über die Strafe für Diebstahl?

In der Torah, das sind die ersten fünf Bücher der Bibel, gab Gott die Gesetze, nach welchen sich sein Volk zu richten hatte. Zu dem Vergehen eines Diebstahls finden wir vier Antworten:

  1. Wenn ein Mensch einen Gegenstand stiehlt und hinterher seine Tat bereut, so soll er den Wert des Diebesgutes zurückzahlen und zwanzig Prozent noch dazu.
    "Und der Herr redete mit Mose und sprach: Wenn jemand sündigte und sich damit an dem HERRN vergriffe, daß er seinem Nächsten ableugnet, was ihm dieser anvertraut hat oder was ihm zu treuer Hand gegeben ist oder was er mit Gewalt genommen oder mit Unrecht an sich gebracht hat, oder wenn er etwas Verlorenes gefunden hat und es ableugnet und einen falschen Eid schwört über irgend etwas, worin ein Mensch gegen seinen Nächsten Sünde tut: wenn es so geschieht, daß er sündigt und sich verschuldet, so soll er wiedergeben, was er mit Gewalt genommen oder mit Unrecht an sich gebracht oder was ihm anvertraut war oder was er gefunden hatte oder worüber er den falschen Eid geschworen hat, das soll er alles ganz wiedergeben und darüber hinaus den fünften Teil. Dem soll er's geben, dem es gehört, an dem Tag, wenn er sein Schuldopfer darbringt." (3. Mose 5, 20-24; Hesekiel.33,15).

  2. Wenn er nicht bereut, aber das gestohlene Gut in seinem Besitz gefunden wird, so muß er den doppelten Wert zurückzahlen.
    "Findet man aber bei ihm das Gestohlene lebendig, es sei Rind, Esel oder Schaf, so soll er's zweifach erstatten" (2. Mose 22,3).

  3. Wenn er die Beute beseitigt hat, indem er sie verkauft oder verbraucht hat, so muß er vier- oder fünfmal den Wert des gestohlenen Gutes zurückzahlen.
    "Wenn jemand ein Rind oder ein Schaf stiehlt und schlachtet's oder verkauft's, so soll er fünf Rinder für ein Rind wiedergeben und vier Schafe für ein Schaf." (2. Mose.21,37; Lukas.19,08).

  4. Falls er diese Summe nicht bezahlen kann, muß er verkauft werden und sechs Jahre als Sklave arbeiten, danach soll er freigelassen werden.
    Entgegen der sonst üblichen Bestrafung mit Sklaverei sollte diese aber nicht eine dauernde sein, sondern begrenzt auf sechs Jahre. Dazu kam noch die Verpflichtung, den Bestraften nach seiner Freilassung so mit allem Nötigen zu versorgen, daß ihm ein guter Start in sein neues Leben ermöglicht wurde. Die Bibel sagt hierzu:
    "Wenn sich dein Bruder, ein Hebräer oder eine Hebräerin, dir verkauft, so soll er dir sechs Jahre dienen; im siebenten Jahr sollst du ihn als frei entlassen. Und wenn du ihn freigibst, sollst du ihn nicht mit leeren Händen von dir gehen lassen, sondern du sollst ihm aufladen von deinen Schafen, von deiner Tenne, von deiner Kelter, so daß du gibst von dem, womit dich der HERR, dein Gott, gesegnet hat." (5. Mose.15,12-14; 2. Mose.22,2).

  5. "Wer einen Menschen stiehlt, es sei, daß er ihn verkauft oder daß man ihn bei ihm findet, der soll des Todes sterben." (5.Mose.24,7; 2. Mose 21.16)

Es wird klar, daß durch diese Art der Bestrafung gestohlenes Eigentum durch anderes Gut ersetzt wird, und auch wenn der Dieb sechs Jahre lang Sklavenarbeit leisten muß, so ist doch diese Arbeitszeit die Bezahlung für den entwendeten Besitz. Es wird niemals körperlicher Schaden als Ausgleich für materiellen Schaden angesehen und gefordert, wie dies im Islam der Fall ist.

Auch müssen wir beachten, daß die Strafe in einem gewissen proportionalen Verhältnis zur Schwere des Vergehens steht -   je mehr eine Person ihre Sünden verbirgt und Gewinn erzielt aus dem Vergehen, desto mehr Ausgleich hattte zu zahlen. Je früher sie jedoch ihre Schuld zugibt, desto geringer fällt die Strafe aus.

Insofern unterscheiden sich die Gebote Jehovas deutlich von jenen Allahs. Wie unbarmherzig, hart und unverhältnismäßig die Gebote Allahs bzw. Mohammeds sind, zeigen weitere Ausführungen über die Bedeutung der Hand für den Alltag hier.

Neuoffenbarungen Jesu durch Prophet Jakob Lorber (1800-64) zum Thema

Jesu Offenbarungen durch Prophet Jakob Lorber (1800-64) bestätigen grundsätzlich die erwähnten biblischen Richtlinien zum Umgang mit Dieben bzw. die Bewertung von Diebstahl als eine höllische Praktik.

Jesu konkreter Umgang mit Dieben zeigt, dass er grundsätzlich die offenen oder verborgenen Motive eines Diebstahls bei der Strafbemessung berücksichtigt und im Falle von Reue dem Dieb vergibt und evtl. auch auf zusätzliche Strafe gänzlich verzichtet und dies auch seinen Nachfolgern empfiehlt.

Hand nach rechts Im Islam dagegen zeigt sich auch im Falle der Regeln zur Diebstahlsbestrafung Allahs Ungerechtigkeit, Spitzfindigkeit, Unbarmherzigkeit und Härte selbst bei relativ kleinen Vergehen - gleichzeitig wird aber immer auf Allahs Weisheit, Barmherzigkeit und Gnade hingewiesen. Das ist ein eklatanter Widerspruch in sich selbst, der typisch für die Hölle und Satan ist, nicht jedoch für einen wirklich liebenden, weisen, barmherzigen Vater-Gott.

Was Diebstahl ist

Jesus gibt dazu klare, unmißverständliche Auskunft:

  • jl.gso2.083,11] "Was heißt denn hernach im eigentlichen wahren Sinne: »Du sollst nicht stehlen?« - Im eigentlichen Sinne heißt das so viel:

    12] Du sollst nimmer die göttliche Ordnung verlassen, dich nicht außer dieselbe stellen und der Rechte Gottes dich bemächtigen wollen. -

    13] Was aber sind diese Rechte und worin bestehen sie? Gott allein ist heilig und ihm allein kommt alle Macht zu! Wen Gott selbst heiliget und ihm die Macht erteilt, der besitzt sie rechtmäßig; wer sich aber selbst heiligt und die göttliche Macht an sich reißt, um im Glanze derselben eigennützig und habsüchtig zu herrschen, der ist im wahrhaftigen Sinne ein Dieb, ein Räuber und ein Mörder!

    14] Wer also eigenmächtig und selbstliebig duch was immer für äußere Schein- und Trugmittel, seien sie irdischer oder geistiger Art, sich über seine Brüder erhebt, der ist's, der dieses Gebot übertritt. In diesem Sinne wird es auch diese Kinder hier gelehrt, und ihnen auf praktischem Wege gezeigt, daß da kein Geist je die ihm innewohnende Kraft und Macht eigenmächtig gebrauchen soll, sondern allzeit nur in der göttlichen Ordnung.

    15] Man wird aber jetzt sagen: Wenn dem so ist, da ist das bekannte Stehlen und Rauben ja erlaubt. Ich aber sage: Nur Geduld, die nächste Folge soll alles ins klare Licht bringen. Für jetzt aber wollen wir uns mit dem zufriedenstellen, indem wir einmal wissen, was unter dem Stehlen zu verstehen ist, und daß der Herr durch dieses Gebot nie ein Eigentumsrecht eingeführt hat." [... mehr]

  • jl.ev03.169,21] "Wer seinen Nächsten stets zu betrügen sucht und ihn auch betrügt, der ist ein Dieb."

  • Auch Reichtum durch Spekulation oder Lotterie ist Diebstahl: jl.gso2.091,09] Jesus: "Was heißt reich werden durch glückliche Spekulation? Das ist und heißt nichts anderes als einen rechtmäßigen Verdienst vieler wucherisch am sich reißen, dadurch vielen den rechtmäßigen Verdienst entziehen und ihn sich allein zueignen. In diesem Falle ist ein durch glückliche Spekulation reich gewordener Mensch ein barster Dieb. Bei einem Lotteriegewinne ist er es auf gleiche Weise, weil ihm der Einsatz von vielen allein zugute kommt. Bei einer Erbschaft aber ist er ein Hehler, der das widerrechtliche Gut seiner Vorfahren, die nur auf die zwei vorerwähnten Arten es sich haben zueigen machen können, ebenso für sich in Besitz nimmt."

Sind die Maßstäbe Jesu bzw. Jehovas oder die von Allah logischer und gerechter?

Trägheit als häufiges Motiv für Diebstahl und Betrug

Über häufig vorzufindende Motive für Diebstahl oder Raub erwähnt Jesus:

    jl.ev04.123,10] "Ein wahrhaft fleißiger Mensch erwirbt sich leicht täglich so viel, als er bedarf, und noch manches darüber, das ihm in seinen alten Tagen gut zustatten kommen wird; und hätte er sich auch nichts ersparen können, indem er gerne seinen Überschuß den Armen und Dürftigen gab, so wird für seine alten Tage dennoch gesorgt sein.

    11] Aber ein fauler Mensch liebt das Nichtstun und will sich gut geschehen lassen auf Kosten seiner fleißigen Nebenmenschen; er wird darum ein Lügner, ein Betrüger, ein Dieb, um nur so viele Schätze zusammenzuraffen, daß er dann gleich einem Könige leben könnte."

Unentschuldbarkeit des Diebstahls und Raubes

Während Allah bzw. muslimische Gelehrte viele Gründe bzw. Spitzfindigkeiten vorbringen, wann Diebstahlt und Raub erlaubt sind, sagt Jehova bzw. Jesus klar: (jl.ev04.079,02) "Armut und Not entschuldigen den Diebstahl und den Raub nicht, und noch weniger den Totschlag eines Beraubten! Wer arm ist, der weiß nun, wohin er sich zu wenden hat. (an Jesus)"

Berücksichtigung mildernder Umstände

Während Mohammed mildernde Umstände bei Diebstahl (unter Muslimen) nicht berücksichtigt, gibt Jesus ein ganz anderes Beispiel:

Als ein alter, bislang stets treuer Wächter des Königs Ouran 30 Silbergroschen stahl und zur Ablenkung von der eigenen Tat fälschlicherweise Judas Ischariot als Dieb bezeichnete, wurde der Dieb, obwohl Ouran sonst Diebe und Räuber sehr hart bestrafte, nach der heimlichen Rückgabe des Gestohlenen nur ermahnt. Jesus riet: "Behaltet den Knecht, und strafet ihn nicht; denn er hätte diesen losen Streich nie unternommen, so er nicht von einem Geiste dazu getrieben worden wäre!" (jl.ev04.007,05 ff.; jl.ev04.008,01)

Im Falle eines ertappten Fischdiebes riet Petrus, den Dieb erst dem Gericht zu übergeben, nachdem man ihn mehrfach ermahnt hat und falls er für die Zukunft Unterlassung verspricht. Lediglich das gestohlene Gut wird ihm abgenommen: (jl.ev05.248,04] ) 05] Petrus: »Der Mensch ist zwar ein Dieb; aber lasset ihn nun dennoch gehen. Wagt er seinen Frevel noch einmal, so übergebet ihn dann erst den Gerichten; denn ihr wisset es ja selbst, daß wir a nach dem Gesetze dem Feinde zuvor sieben Male vergeben sollen!« (a 1. Mose.04,24)

06] Da sagten die Fischer, die den Fischdieb festhielten: »Wir haben ihm aber schon sieben Male seine Frevel verziehen; von achtmal vergeben aber spricht das Gesetz nicht, und wir wollen ihn daher nun vor das Gericht stellen.«

07] Sagte Petrus: »Da habt ihr nun zwar das volle Recht dazu; aber tuet hier nun mir zuliebe das Bessere und vergebet ihm auch dies letzte, obwohl schon achte Mal! So ihr ihn aber ein neuntes Mal beim Frevel erwischet, dann übet an ihm erst euer gutes Recht!«

08] Auf diese Worte ließen sie den Dieb frei, nachdem er ihnen zuvor gelobte, den Frevel nimmer zu begehen, und es war also der arge Streit geschlichtet, und die Streitenden kehrten ruhig in ihre Wohnungen zurück."

Auch im Falle von Dieben und Straßenräubern, die durch Priester in tiefste Armut kamen, wurden diese Umstände voll mildernd berücksichtigt (jl.ev09.016 - 19)

Positiver Zweck der Gefängnisstrafe für Diebe, Räuber und Mörder

Strafen für Diebstahl, Raub und Mord sollen so ausfallen, dass sie zwar die Gesellschaft vor solchen Verbrechern schützen, aber zugleich darauf abzielen, den Delinquenten zu besänftigen, zu zähmen und somit zu bessern. Jesus begründet, warum es besser ist, solche Menschen zu segnen, als übermäßig hart zu bestrafen:

jl.ev01.075,05] Jesus: "Es versteht sich von selbst, daß man die Diebe, Räuber und Mörder einfangen und in die Zwinger tun muß; denn diese sind gleich den wilden, reißenden Bestien, die als Ebenbilder der Hölle in Löchern der Erde hausen und Tag und Nacht auf den Raub lauern. Auf solche eine gerechte Jagd zu machen ist sogar eine Pflicht der Engel im Himmel; aber vernichten soll sie niemand, sondern sie in die Zwinger tun und sie allda sänften und zähmen! Nur bei einer gewaltsamen Gegenwehr sollen sie verstümmelt und beim hartnäckigen Widerstande auch getötet werden dem Leibe nach! Denn da ist eine tote Hölle besser als eine mit einem Leben versehene.

06] Aber wer immer einen Dieb, Räuber und Mörder im Zwinger noch weiter richtet und tötet, der wird von Mir einst mit zornigen Augen angesehen werden. Denn je schärfer die Menschen ihre Übeltäter richten und strafen, desto grausamer, vorsichtiger, heimlicher und hartnäckiger werden die noch in der Freiheit befindlichen Übeltäter sich gestalten; und wenn sie dann in ein Haus bei der Nacht einbrechen, so werden sie nicht nur alles nehmen, was sie finden, sondern sie werden auch alles ermorden und alles vertilgen, was sie irgend verraten könnte.

07] Nimm du aber hinweg das scharfe Gericht und gib allen Menschen den weisen Rat, daß sie a dem, der von jemandem einen Rock verlangt, auch den Mantel hinzugeben sollen, so werden zwar die Diebe noch kommen und von euch verlangen dieses und jenes, aber rauben und morden werden sie nicht! (a Matthäus.05,40; 1. Korinther.06,07; Hebräer.10,34; Lk.06,29jl.ev01.043,09jl.ev01.046,07b-10;  jl.ev01.075,07jl.ev04.078,07-08;  jl.ev06.228,02jl.him1.026,05jl.him3.347jl.ev11.254,01-256,01 )

08] So aber die Menschen aus wahrer Liebe zu ihren Brüdern und Schwestern a aus der Liebe zu Mir nicht mehr die vergänglichen Güter dieser Erde zusammenhäufen werden und werden einhergehen wie Ich, dann wird es auch alsbald weder Diebe und noch weniger Räuber und Mörder geben! (a Matthäus.05,03)

09] Wer da meint, durch a strenge Gesetze und stets verschärfte Gerichte werden am Ende die Übeltäter ausgerottet werden, der irrt sich gewaltig! Die Hölle hat daran noch nie einen Mangel gehabt. Was nützt es dir, zu töten einen Teufel, so darauf die Hölle an die Stelle des getöteten einen zehn schickt, von denen einer ärger ist, als es zehn der ersten Art gewesen wären?! Wenn der Böse, so er kommt, sich gegenüber wieder Böses findet, so ergrimmt er und wird zum Satan im Vollmaße; so er aber kommt und findet nichts denn Liebe, Sanftmut und Geduld, da steht er von seiner Bosheit ab und zieht weiter. (a Matthäus.05,39; Klagelieder.03,30; Johannes.18,22-23; Römer.12,19; Römer.12,21; 1. Petrus.02,20-23; Lukas.06,29)

10] Ein Löwe, so er sieht einen Tiger sich ihm nahen oder einen andern Feind, da wird er bald voll Grimm, springt hin mit aller Gewalt und vernichtet seinen Gegner; aber ein schwaches Hündchen läßt er mit sich spielen und wird sanft. Kommt ihm aber gar eine Fliege entgegen und setzt sich sogar auf seine starken Pfoten, so würdigt er sie kaum eines Blickes und läßt sie ungehindert von dannen fliegen; denn der Löwe gibt sich mit dem Mücken- und Fliegenfange nicht ab. Also aber wird sich jeder mächtige Feind gegen euch benehmen, so ihr ihm nicht mit einer Gewalt entgegentretet.

11] a Segnet daher lieber eure Feinde, als daß ihr sie fanget, richtet und in die Zwinger sperret, so werdet ihr b glühende Kohlen über ihren Häuptern sammeln und sie unschädlich machen für euch! (a Mt.05,442. Mose.23,04-05; = Lk.06,27Römer.12,14Römer.12,20Lk.06,28Lk.23,34Apostelgeschichte.07,60;  ⇒ jl.ev01.074,10-16*;  jl.ev01.075,11-12;  jl.ev02.003,11jl.ev02.159,08 .10 .13;  jl.ev03.209,04jl.ev07.225,16-229,21;  jl.ev06.227,17jl.ev08.064,17jl.ev08.119,04jl.ev09.037,11jl.ev09.039,12jl.ev09.159,15jl.ev10.162,13-14;  jl.ev10.215,04-18;  jl.hag1.058,21-25;  jl.hag1.174,05jl.hag2.102,20 f. jl.hag2.108,12-15;  jl.hag3.365,06jl.gso1.081,08jl.gso2.104,04jl.gso2.117,12-13;  jl.rbl1.142,10jl.him3.060,37jl.him3.083,11jl.him3.214,02-03

b = Lukas.06,28; Lukas.23,34; Apostelgeschichte.07,60)

Jesus stellt klar: Diebe, Räuber und Mörder soll man einfangen und ins Gefängnis bringen. Das gilt auch für Muslime, die Ungläubige bestehlen, erpressen, enteignen und berauben - auch und gerade im sog. 'hl. Krieg' (jihad), der zwar im Sinne Satans, aber keinesfalls im Sinne Gottes ist.

Rat Jesu an einen Richter für den Umgang mit Dieben

Richtern gibt Jesus bei Eigentumsdelikten folgende Urteils- und Verhaltenshinweise:

    jl.ev01.174,07] "Liebe sei in allen Dingen das vorherrschendste Element des Lebens eines jeden Menschen! Eine Gerechtigkeit, die nicht in der Liebe ihre Wurzeln hat, ist keine Gerechtigkeit vor Gott; und der sie als ein Richter ausübt, ist darum ein zehnfach größerer Sünder vor Gott als jener, den er verurteilt, und Gott wird ihn einst ebenso unbarmherzig richten, wie er seinen Nächsten gerichtet hat.

    08] Darum richte du niemanden und verdamme auch niemanden, und hätte er auch an dir noch so grob gesündigt, so wirst dereinst auch du nicht gerichtet und nicht verdammt werden; denn mit welchem Maß da jemand mißt, mit dem gleichen Maße wird ihm dereinst in der andern Welt wieder vergolten werden. Der strenge, nach was immer für einem Gesetze noch so gerechte, aber dabei kalte, lieblose Richter wird dereinst über sich ein ebenso streng gerechtes und unerbittliches Gericht finden; die Häscher und Scharfrichter aber sollen nie das Angesicht Gottes erschauen!

    09] Wer einen Dieb und Mörder fängt, hat wohlgetan, so er ihn einem gerechten Gerichte überliefert; aber der Richter soll nie vergessen, daß der Missetäter, solange er in dieser Welt lebt, noch kein völliger Teufel ist, sondern ein mißbildeter, verführter Mensch, an dem zu seiner möglichen Besserung noch alle Versuche zu machen sind, bevor er als ein unverbesserlicher Teufel zum Tode verurteilt werden kann!

    10] Beim Scharfgerichte aber soll es also zugehen, daß solch ein Verurteilter nicht alsogleich getötet werden soll, sondern er werde den ganzen Tag über vor dem Volke an den Pfahl fünf Spannen hoch über der Erde fest angebunden an Händen und Füßen.

    11] Zeigt er am Pfahle treuherzig und flehend an, daß er sich bessern werde, so soll er vom Pfahle genommen und in eine passende und liebegerechte Besserungsanstalt gebracht, jedoch nicht eher in die Freiheit gesetzt werden, als bis seine Besserung sich als ungezweifelt wahr erweist. Gibt aber der am Pfahle hängende Missetäter kein Zeichen zur Besserung den ganzen Tag über, dann ist er ein vollendeter Teufel und soll darum auch, so er noch lebt am Pfahle, nach dem Untergange getötet und danach samt dem Pfahl auf der Richtstätte verbrannt werden."

Auch diese Empfehlung unterscheidet Jesu Lehre krass von Allahs Lehre und Mohammeds 'Vorbild'.

Die seelischen Folgen von Diebstahl und Betrug

Für jede Art von Diebstahl, Betrug und Raub gilt für alle Menschen:

    jl.ev04.123,12] "Mit solcher Gier (zu Diebstahl und Raub) aber verfinstert er seine Seele derart, daß sie gar nichts von etwas rein Geistigem mehr begreifen kann; und wird sie auch vom höchsten und reinsten Geisteslichte beleuchtet, so verkehrt sie es alsbald in ihr selbstisches, gröbstmaterielles Wesen und ersieht und erkennt darum abermals nichts als nur Materielles."

Folgen für Diebe im Jenseits

Auch für Muslime gelten folgende Hinweise, egal, ob sie gegenüber anderen Muslimen oder Andersgläubigen Diebstahl und Raub verüben:

  • jl.ev04.002,09] "Ein Dieb und ein Räuber wird in die äußerste Finsternis hinausgestoßen werden schon dies- und noch mehr erst dereinst jenseits."

  • Wer nach Satans Regeln lebt, wird auch durch ihn seinen Lohn empfangen: jl.ev02.002,05] "Alle Diebe sterben durch die Hand des Satans..."

  • jl.him1.278,12] Jesus über die Folgen von höllischem Verhalten beim jüngsten Gericht: "Ich aber werde dann so frei sein und werde ihnen keck und trockenweg entgegnen: »Weicht von Mir, ihr Verfluchten und Gehetzten, Ich habe euch noch nie als Mein Eigentum erkannt: Meint ihr, daß Ich ein Räuber und Dieb bin und Mir fremdes Wild zueignen möchte!? Das sei ferne! Dem ihr zu eigen geworden seid, dahin kehrt, damit euch euer Preis werde! Denn Ich kenne euren Inhaber, und Meine Gerechtigkeit geht weiter als ihr es denkt. Und darob soll des Satans sein, was er sich erworben hat, und Mein das nur, was von Meiner Stimme gelockt, früh genug Mein Revier betreten hat.

    13] Es soll dereinst der große Fürst des Todes, dem ihr euch zu eigen gemacht habt, keine Sache wider Mich haben, als wäre Ich je ungerecht gegen ihn gewesen. Sondern da soll dann das Seinige ewig (d.h. so lange, als ein gefallenes Wesen kraft seines Willens in seiner Widerordnung verharrt, vergl. 'Robert Blum' Bd.2, Kap.226,08 ff.) sein und das Meinige ewig Mein verbleiben - und zwar das Seine in des Gerichtes und aller Verdammnis Feuerqual mit und bei und in ihm, wie das Meinige in des Lebens höchster Seligkeit und Wonne mit, bei und in Mir!«

  • jl.rbl2.227,03] "Daß aber einer, der schon so schlecht ist, daß er in sich selbst schon vollkommen zur Hölle wird vermöge seines freiwilligen Übergehens aus Meiner freiesten Ordnung in die notwendig für ewig gerichtete Widerordnung - daß ein solcher eben nicht gar zu bald und gar zu leicht aus der Hölle kommen wird, das versteht sich von selbst, da es dir nur zu bekannt sein muß, wie schwer und hart es einem Bösestolzen und in allem Herrschsuchts-Hochmute Gefangenen ankommt, in die Sanftmut und Demut der Himmel überzugehen. Es ist so etwas gerade wohl keine Unmöglichkeit, aber dennoch eine große Schwierigkeit. Du wirst in der Zukunft es nur gar zu oft noch erfahren, wie schwer es hergeht, jemanden völlig aus der Hölle zu heben. Der Stolze kehrt immer wieder zum Stolze zurück, der Unkeusche zur Unkeuschheit, der Träge zur Trägheit, der Neider zum Neid, der Geizhals zum Geize, der Lügner zur Lüge, der Prasser und Schwelger zum Prassen und Schwelgen, der Dieb zum Stehlen, der Räuber zum Raube, der Mörder zum Morde, der Rohe zur Roheit, der Wollüstling zur Wollust usw. Wenn man ihnen die unordentlichen Eigenschaften auch tausendmal rügt, so verfallen sie immer wieder in die gleichen sündigen Leidenschaften, sobald ihnen zu ihrer nötigen Sichselbstrichtung die fürs ewige, freie Leben bedungene Freiheit gegeben wird. Und je öfter sie wieder in einen Rückfall kommen, desto schwächer werden sie stets und desto schwerer es wird es ihnen auch, sich aus den bösen Leidenschaften zu erheben und als lautere Geister in Meine wahre, ewige, göttliche Freiheit überzugehen.

    04] "Aber bei den Menschen-Geistern ist wohl gar vieles unmöglich, was Mir am Ende dennoch gar wohl möglich ist und sein wird. Denn bei Mir sind alle Dinge möglich!"

Weshalb unterscheidet sich die Lehre des Korans von derjenigen der Bibel?

Moses empfing in der Torah die eine Botschaft: Gott hat festgelegt, daß die Bestrafung für Diebstahl in allererster Linie der Wiedergutmachung und dem Schadenersatz gilt, und dabei wird eine reuevolle Haltung des Diebes berücksichtigt und hat Auswirkung auf die Höhe des Strafmaßes.

Die Botschaft an Mohammed im Koran lautet jedoch ganz anders: als Strafe für den Diebstahl wird unbegrenzt physische Behinderung durch Abschneiden der Hand über den Deliquenten verhängt. Lassen sich die Inhalte dieser beiden Botschaften vereinen und zusammenbringen?
Gott ist souverän und konnte sehr wohl unterschiedliche Gesetze für unterschiedliche Situationen festlegen.

Waren aber die Umstände zur Zeit Mohammeds sehr viel anders als zur Zeit Moses?

Die Muslime behaupten, daß Gott zwar durch Mose gesprochen habe, daß dieses Botschaften aber völlig verfälscht worden seien und daß Allah daher eine spätere, vollkommene und endgültige Offenbarung durch Mohammed gegeben habe.
Wenn nun aber Allahs Wort an Mohammed unvereinbar ist mit Seinem Wort an Mose, sollte das etwa bedeuten, daß Gott Seine erste Botschaft gelöscht hat und sich selbst widerspricht?
Oder könnte es sein, daß in einem Fall die Stimme, die da durch einen Propheten gesprochen hat, in Wahrheit gar nicht die Stimme Gottes des Schöpfers war, sondern Allah ein ganz anderer 'Gott' ist, der höllische Prinzipien lehrt und unbarmherzig ihre Umsetzung fordert?

Fazit des Vergleiches

Wer sich die lohnende Mühe macht, die Offenbarungen und Gebote Allahs durch seinen Propheten Mohammed zur Verbreitung des Islam durch List, Täuschung, Zwang und 'Hl. Krieg' mit den Empfehlungen Jesu zur Verbreitung der Wahrheit und des Glaubens zu vergleichen, findet unüberbrückbare Unterschiede und Gegensätze zwischen Islam und Christentum.

Logischerweise kann angesichts totaler inhaltlicher Gegensätze bei nahezu jedem Thema nur eine Offenbarung wahr sein und als solche vom wahren, einzigen Gott stammen und von wahren Propheten übermittelt werden. Woher stammen dann aber anderslautende Offenbarungen und woran sind wahre und falsche Propheten zu erkennen?

Da die Offenbarungen eines Propheten entweder von Gott oder auch von Gottes Gegnern, z.B. auch direkt von Satan, stammen kann, ist es zur Unterscheidung hilfreich, folgende Offenbarungen Jesu zu berücksichtigen:

Je mehr ein Prophet Inhalte offenbart, die Satans Zielen und Praktiken gegen die Wahrheit und gegen das Gute entsprechen, und je offensichtlicher es ist, dass der wahre, einzige Gott geleugnet oder bekämpft wird, desto wahrscheinlicher entstammen sie auch höllischen Quellen und höllischen Geistwesen oder gar von Satan direkt.

Spätestens an den Früchten, d.h. konkreten Auswirkungen einer Lehre - z.B. Andersgläubigen und Feinden gegenüber - zeigt sich, ob es himmlische oder höllische Früchte sind.

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Bearbeitungsstand: 01.10.2018