Gottes Name

Jehova, Jahwe oder Jesus-Jehova-Zebaoth?

Wilfried Schlätz


1. Im Hebräischen Urtext steht: יְהוָה JHWH, das seit etwa 1520 mit „Jehova“ übersetzt und ausgesprochen wurde, das Luther immer mit „HErr“ übersetzte und das noch bis 1996 im alten Evangelischen Gesangbuch stand: „Lied 237:“Dir, Dir, Jehova, will ich singen“. Erst in dem neuen Evangelischen Gesangbuch ab 1.Advent 1996 wurde dieses Lied umgedichtet in: Lied 328: „Dir, Dir, O Höchster, will ich singen“. Durch die neue Sekte der „Jehovas Zeugen“ ist das bis dahin volkstümliche Wort: „Jehova“ in Misskredit geraten und wird in den Kirchen nicht mehr verwendet. Der einzige und alleinige Herrgott: JESUS-JEHOVA gebraucht aber in Seiner großen Neuoffenbarung durch Seinen Schreibknecht und echten Propheten: Jakob Lorber (JL); (1800 – 1864) [das ist die Wiederkunft JESU in den „Wolken des Himmels“] immer die bis 1996 gebräuchliche, volkstümliche Übersetzung: JEHOVA : [jl.ev01.002,13], „sondern lediglich nur von einer zweiten Geburt aus dem Geiste der Liebe zu Gott und aus der Wahrheit des lebendigen Glaubens an den lebendigen Namen Gottes, der da heißet Jesus-Jehova-Zebaoth, die Rede sein kann, welch zweite Geburt auch gut definiert „die Wiedergeburt des Geistes durch die Taufe aus den Himmeln“ heißet.“

2. Die heutige Theologie sagt, dass die Aussprache JEHOVA falsch sei, und dass es richtig JAHWE heißen müsse! Aber Jesus benutzt in Seiner Neuoffenbarung durch JL immer die volkstümliche Aussprache: JEHOVA, weil bis 1996 die meisten Christen daran gewöhnt waren, und weil JEHOVA von den fünf heiligen Selbstlauten: IEOUA herkommt. IEOUA war ein urhebräisches Wort und bezeichnet das Gotteszentrum als unseren Himmlischen Vater:

3. Jesus durch Jakob Lorber: [jl.ev07.200,05] Ihr Narren im Herzen und im Gehirne! Wenn ihr selbst Gott euren Vater nennet und saget, daß man den Namen Gottes nicht lästern solle, – wie möget ihr dann Gott den Menschen gleichstellen?! Ist denn da ein Unterschied dann, so ihr Gott euren Vater nennet und den aber auch, der euch im Schoße eines Weibes gezeugt hat?
[jl.ev07.200,06] Ihr wollet Schriftgelehrte sein und kennet nicht mehr den Unterschied der urhebräischen Worte Jeoua und Jeoutza! Das erste heißet ,Vater' und das zweite ,Zeuger'. Wenn aber also und nicht anders, – wer sonst als ihr hat das Volk in den grässlichsten Irrtum gebracht?!

4. Jesus durch JL: [jl.rbl2.172,08] Nun erst fängt Minerva an weiterzufahren und nimmt gerade gegen den vor Entsetzen fast starr gewordenen Cado Richtung. Der aber versieht sich nun mit Steinen, und wie ich merke, bezeichnet er diese zum Teil mit dem Namen ,Jeoua', und zum Teil auch mit Deinem Namen ,Jesus von Nazareth'.

5. Der Zusatz zum Gottesnamen: ZEBAOTH kommt von dem hebräischen Wort: צָבָא = das Heer (Plural: צְבָאוֹת =Zeba>oth = die Heere) und hat den Sinn, dass JEHOVA der alleinige Herr über alle Himmlischen Heere ist. In der Bibel taucht diese Bezeichnung Gottes erstmals im 1.Buch: Samuel auf:

6. Bibel: [1.Sam 1,3] "Dieser Mann ging jährlich hinauf von seiner Stadt, um anzubeten und dem HErrn Zebaoth zu opfern in Silo" (Im Urtext steht: JHWH ZEBAOTH, was Luther immer durch HErr Zebaoth übersetzt. In der Lutherbibel von 1985 steht: HERR Zebaoth)

7.Bibel: [1.Sam 4,4] "Da sandte das Volk nach Silo und ließ von dort holen die Lade des Bundes des HERRN Zebaoth" (Lutherbibel 1985).

8. Jesus durch JL (In der Neuoffenbarungen Jesu durch Jakob Lorber kommt der Name: Jehova 556 mal vor):

8.1. [jl.hag1.001,13] Ich, Jehova, Gott von Ewigkeit, der Wahrhaftige und Getreue zur letzten Warnung. Amen.

8.2. [jl.hag1.002,12] Wehe den Tyrannen, wehe den Despoten, die herrschen des Thrones wegen und der Macht und des Ansehens; denn zu ihrer Zeit fehlt nicht mehr denn eins, und sie werden erfahren die Macht der Schwachen! Der Boden ist Mein, und das Feld ist Mein; dies sagt der Wahrhaftige, der ewige Gott der Liebe und Weisheit, und gibt es kund einem Narren für die Weisen der Welt. Amen. Ich, Jehova, Amen.

8.3. [jl.hag1.003,20] Wehe aber denen, die Meine väterlichen Züchtigungen verkennen und mißdeuten! Ich sage noch einmal: Wehe ihnen! Diese wird der Vater verstoßen, und sie werden dann mit ihrem ewig unerbittlichen Gott zu tun haben. Das sage Ich dir als einem schlechten, faulen Knechte. Amen. Ich, Jehova, Amen.

8.4. [jl.hag1.004,02] Denn siehe, wollet ihr Vergebung eurer Sünden, so werden sie euch vergeben, so ihr wahre Buße wirket durch Jesum, welcher ist Mein lebendiges Wort und die Liebe in Mir, und die Pforten des Himmels stehen euch offen, und so ihr hinein wollet, könnet ihr hinein und da schauen das Angesicht eures heiligen Vaters, der Ich es bin, der ewige Gott Jehova.

8.5. [jl.hag1.017,08] Daher ehret den Vater, und liebet die Mutter, und seid einander gegenseitig untertan in aller Liebe, damit ihr fürchten könnet Meinen Namen Jehova, und damit ihr lieben könnet Meine Liebe und euch geleiten lassen könnet von der großen Heiligkeit Meines Geistes am Tage Meiner großen Heiligkeit dreifältig zur Erlangung der Weisheit siebenfältig für die sechs Tage der Liebe, zu handeln gerecht vor Meinen Augen.

8.6. [jl.hag1.020,18] Und siehe, da sprach Jehova aus den Wolken: „Cahin! Wo ist dein Bruder Ahbel, – wo hast du ihn hingetan?“

8.7. [jl.hag1.182,18] Siehe, Meine liebe Ghemela, Ich liebe dich also, als wenn Ich außer dir in der weiten Unendlichkeit niemanden mehr hätte, den Ich lieben könnte! Aber siehe, also ist es nicht; denn es enthält die Unendlichkeit zahllose Wesen, die Mich lieben wie du und also auch sodann von Mir wieder geliebt werden wie du, – und jeder, der von Mir empfängt, der hat an dem, was er von Mir empfangen hat, im Übermaße Genüge für alle Ewigkeiten der Ewigkeiten!
[jl.hag1.182,19] Wie aber du nun zufrieden und selig bist in deiner reinen Liebe zu Mir, also werden es alle sein in ihrer Art vollkommen, die Mich allein lieben und dann durch Mich auch alle ihre Brüder und Schwestern gleich Mir vollkommen!
[jl.hag1.182,20] Damit du aber, liebe Ghemela, einen kleinsten Teil von dem, was sich alles Meiner Liebe erfreut, erschauen mögest, so brich dir ein Blümchen ab, das da eben zu deinen Füßen deiner harrt!“
[jl.hag1.182,21] Und sie brach das Blümchen alsbald von dem Stengel ab und zeigte es dem Abedam. Er aber rührte es an und hauchte der Ghemela in die Augen und sagte dann zu ihr:
[jl.hag1.182,22] „Was du jetzt siehst, das gib durch einfache Worte allen um uns her kund!
[jl.hag1.182,23] Nun, was siehst du auf deinem Blümchen alles? – Fürchte dich ja nicht zu erzählen; denn du gehörst ja ewig Mir an und wirst ewig nie Meine große Liebe zu dir verlieren! Also, was siehst du alles?“
[jl.hag1.182,24] Und die Ghemela fing liebeschüchtern zu reden an, wie da folgt, sagend nämlich: „O Du großer, überheiliger, überherrlicher Jehova! Was ist das? – O Wunder, Wunder über Wunder! – Das ist ja keine Blume! Welten, – unübersehbare große Welten sind es!
[jl.hag1.182,25] Wer könnte ihre unendliche Vielheit zählen?! Eine übertrifft die andere an nie geahnter Herrlichkeit! Welch ein unbeschreiblicher Glanz umgibt sie!
[jl.hag1.182,26] Und – o Jehova, Du unaussprechlich heiliger Vater! – ich sehe ja auch lebende Wesen aller Art! Ihre Zahl ist unendlich! Ich sehe große Gewässer in und auf der Oberfläche dieser zahllosen Wunderwelten; auch sie sind erfüllt von zahllosen Leben! Und siehe, zahllose entsteigen fortwährend diesen Welten, und zahllose kehren wieder zu diesen Welten voll Glanzes zurück!
[jl.hag1.182,27] O Jehova, Jehova! Ich kann nicht mehr reden; die Wunder werden immer mehr, größer und neuer! O Jehova, wie heilig und gut mußt Du sein! O mein – Jehova!“
[jl.hag1.182,28] Hier vermochte sie nicht mehr weiterzusprechen; denn die zu groß werdenden Wunder erstickten ihre Sprache, und sie fiel wie ohnmächtig dem Abedam an die Brust.
[jl.hag1.182,29] Er aber empfing sie in Seine Arme und erweckte sie alsbald wieder und fragte sie dann: „Ghemela, das hättest du an diesem Blümchen sicher nicht gesucht!?
[jl.hag1.182,30] Und siehe, doch ist es also, und von Mir aus noch ganz unendlich anders! Einmal bei Mir in Meinem Reiche wirst du es schon noch viel besser schauen und genießen können!
[jl.hag1.182,31] Siehe, für wie vieles Ich schon zu sorgen habe bei einem solchen Blümchen; jetzt denke dir aber erst die unendliche Körper- und Geisterwelt!
[jl.hag1.182,32] Und doch habe Ich dich also lieb, als hätte Ich nichts als nur allein dich!
[jl.hag1.182,33] Jetzt verstehst du Mich schon besser?! Oh, Ich sage dir, du wirst deinen Geliebten ewig mehr und mehr verstehen und kennen lernen! Amen.“

9. Jesus durch Jakob Lorber (In der NO Jesu durch JL kommt der Name: Jesus-Jehova-Zebaoth 16 mal vor:

9.1. [jl.him3.367,03] Die Zahl 1000 stellt mit ihrem Einser Mich in der menschlichen Persönlichkeit dar; und die drei auf den Einser folgenden Nullen stellen Mich in der Fülle Meiner göttlichen Dreifaltigkeit dar. Und so ist der Ausdruck „Tausend Jahre“ dahin zu verstehen, daß die Zahl 1000 Mich Selbst in der Fülle Meiner Göttlichkeit entsprechend darstellt (Jesus – Jehova – Zebaoth Immanuel). Das Wort „Jahr“ aber stellt die Zeit vor, in welcher Ich bis ans Ende an der Spitze der Herrschaft verbleiben werde und zum Teile Selbst und zum Teile aber durch viele Meiner neu erweckten Knechte die Völker dieser Erde leiten und führen werde. Sie (die Menschen in solch gesegneter Periode [= das Tausendjährige Reich]) werden zwar auch ihre Freiheitslebensprobe durchzumachen haben, so wie jetzt, und werden mit der Materie viel zu kämpfen haben. Aber nach überstandenen Kämpfen werden sie mit dem Kleide der Unsterblichkeit angetan werden; und ihr stehet sonach in der großen Übergangszeit.

9.2. [jl.rbl1.109,06] Sagt einer aus der Gesellschaft: „Freund Bruno, sind wir denn schon am Ziel unserer kurzen Wanderschaft? Und mit wem hast denn du nun in die Geisterluft hinein geredet?“ – Spricht Bruno: „Wir sind nun vollkommen am Ziel! Und Der, zu dem ich nun geredet habe, ist der Herr, Gott Jehova, Jesus Zebaoth! Bittet Ihn um Licht, wie ich Ihn schon gebeten habe, so wird euch auch sogleich Licht werden; und ihr werdet Ihn dann ebenso sehen können, wie ich Ihn nun sehe!“

9.3. [jl.rbl1.124,11] Robert spricht schwindelnd vor Wonne: „O Herr, vergib mir meine große Schwachheit! Aber hier muß ich Dir offen gestehen, daß ich die Bitte: ,Herr, Dein Wille geschehe!' wohl nie leichter und seliger ausgesprochen habe als diesmal! So komme denn her an meine Brust, du himmlisch schöne und herrliche Helena! Was der Herr, Vater Jehova, Jesus Zebaoth mir gnädigst gegeben hat für ewig, hat Er durch mich auch dir gegeben für ewig! Und so wollen wir denn seligst eins sein in allem, in der Liebe, in der Wahrheit, in aller Liebtätigkeit und dadurch eins in unserem heiligsten, liebevollsten Vater!“

9.4. [jl.rbl2.164,13] Ich gebe nun den beiden den vorbezeichneten Wink. Und Petrus sagt zu Cado: „Da wir beide uns zur Genüge überzeugt haben, daß du dich durch uns nicht für die Himmel Gottes vorbereiten lassen willst, so gehe von hinnen und tue, was dir Freude macht! Denn das will auch dein Gott und unser Gott Jehova, Jesus Zebaoth! Von nun an wird Gott keine Boten mehr an dich absenden. Wir beide waren die letzten!“ – Nach diesen Worten werden die beiden für ihn unsichtbar, während er selbst allen Anwesenden wohl sichtbar wie auch mit jeglichem Gedanken und Worte vernehmbar bleibt.

9.5. [jl.rbl2.273,04] Sagen die fünf: „Seht hinab auf die Erde! Ihr werdet daselbst einen Hügel erblicken. Auf der Spitze dieses Hügels [= der Reinerkogel bei Graz] befindet Sich nun der Herr Jehova, Jesus Zebaoth in der Mitte einer großen, überglücklichen Schar! Diese, sicher nichts anderes als Engelsgeister, drängen sich zu Ihm hin wie Kinder zu ihrem Vater, und Er redet mit ihnen, als wären sie lauter Brüder und Schwestern zu Ihm. Geht hin, überzeugt euch und kommt wieder! Dann erst werden wir mit euch von der ferneren Weisheit Gottes zu reden imstande sein.“

9.6. [jl.3tag.030,09] Gedenke Meiner! Mein Name heißt Jesus Emanuel, und Mein Geist heißt Jehova Zebaoth! Nun weißt du, woran du bist! Vertraue und baue auf Mich, und du wirst den Tod nicht sehen!“

9.7. [jl.ev01.002,13] Es versteht sich aber schon von selbst, daß hier nicht von einer ersten Geburt als Fleisch aus dem Fleische, sondern lediglich nur von einer zweiten Geburt aus dem Geiste der Liebe zu Gott und aus der Wahrheit des lebendigen Glaubens an den lebendigen Namen Gottes, der da heißet Jesus-Jehova-Zebaoth, die Rede sein kann, welch zweite Geburt auch gut definiert „die Wiedergeburt des Geistes durch die Taufe aus den Himmeln“ heißet.

9.8. [jl.ev02.071,01] Das war für unsern Bab und sein Weib nun zuviel, und sie sagte zu ihrem Manne: „Lieber Bab, merkst du nicht, daß wir beide große Sünder sind, und daß hier in dem Menschen Jesus die Fülle Gottes ist? Ist Er nicht Der, von dem alle Propheten bis auf Zacharias und dessen Sohn Johannes weissagten? Ist Er nicht Der, den David seinen Herrn nannte, indem er sprach: ,Der Herr sprach zu meinem Herrn'? Ist Er nicht Der, von dem eben der große David spricht, indem er sagt: ,Machet die Tore der Stadt hoch und die Pforten weit, auf daß der König der Ehren einziehe! Wer aber ist der König der Ehren? Es ist der Herr Jehova Zebaoth!'? Mein Gemahl, hier ist Jehova und niemand anders! Wir aber sind Sünder und sind unwürdig, vor Ihm zu weilen! Komme, daß wir uns reinigen nach dem Gesetze Mosis, dann erst können wir wiederkommen und uns Ihm nahen!“

9.9. [jl.ev02.152,16] Da trat der Engel schnell hin zwischen den Hauptmann und Satan und sagte: „Satan! Ich, ein allergeringster Diener des Herrn Jehova, Jesus Zebaoth, gebiete aufs unwandelbarste Muß, daß du dich augenblicklich hebest von diesem Orte und dieser Gegend, die du lange mit deinem bösen Hauche für Tiere und Menschen heillos gemacht hast!“

9.10. [jl.ev05.264,09] Sagte sie: „Weil Du und der Vater im Himmel nicht zwei, sondern ganz vollkommen eins seid und der Himmel allzeit und ewig nur dort ist, wo Du, o Herr, bist!“
[jl.ev05.264,10] Sagte Ich: „Wer aber hat dir das gesagt, und wer hat dich darin unterwiesen?“
[jl.ev05.264,11] Sagte sie: „Zuerst Du Selbst, o Herr! ,Der Friede sei mit dir und deinem Hause!' und ,Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen!', das sind Worte, die nur einem Gottesmunde entströmen können! Darauf kamen Deine Wundertaten, die außer Gott niemand verrichten kann! Dann habe ich gestern, als Du, o Herr, Dich zur Ruhe begeben hast, noch viel von dem zwölfjährigen Jesus im Tempel mit meinem Vater gesprochen und im Jesajas alle die auf Dich Bezug habenden Texte durchgeschaut, und da hat sich's denn doch mehr als sonnenhell herausgestellt, daß Du als der verheißene Messias niemand anders bist und sein kannst als eben in Deinem Geiste der Jehova Zebaoth Selbst! Sieh, o Herr, das sind meine Gründe, Dich nun für das zu halten, was Du offenbar bist!“

9.11. [jl.ev08.153,14] Sagten mit ganz erstaunlich frohen Mienen die Hauptrömer: „Ja, Herr und Meister, und wir danken Dir auch mit der größten Inbrunst unseres Herzens für solch große uns erteilte Gnade, die Du uns nun, ohne daß wir Dich darum zu bitten uns getraut haben, aus der endlosen Fülle Deiner Liebe frei erteilt hast! Daß wir aber die Kraft von Dir nun auch wahrhaftigst überkommen haben, das haben wir in dem Augenblick, als Du sie uns mit der Allmacht Deines Willens erteilt hast, auch auf das lebendigste empfunden; denn es ergoß sich wie ein wahrer Feuerstrom in uns, und wir empfanden sogleich eine mächtige Glaubens- und Willenskraft in uns, daß es uns nun wie lebendigst überzeugend vorkommt, als könnten wir nun in Deinem Namen mit unserem Willen auch schon gleich ganze Berge niederreißen und sie den Tälern gleich machen. Aber dehne sich in uns Deine uns von Dir verliehene Kraft aus, soweit sie nur immer mag, so werden wir von ihr stets nur im Falle der rechten Not nur insoweit einen weisen Gebrauch machen, inwieweit Du sie zu gebrauchen angeraten und nur darum auch allergnädigst verliehen hast! – O Herr und Meister Jehova, Jesus Zebaoth! Ist es recht also?“

9.12. [jl.ev08.217,20] Sagte Roklus darauf auf Meine innere Beheißung: „So geschehe euch denn nach eurem Glauben im Namen Jehova, Jesus Zebaoth! Und nun öffnet die Särge!“ [jl.ev08.217,21] Auf diese Worte sprangen alle zu ihren Särgen, öffneten sie, und ihre Kinder, von denen einige schon über ein Jahr in den Särgen verschlossen waren, erhoben sich frisch und gesund aus denselben.

9.13. [jl.ev09.061,02] Dieser sehr zu bedauernde Mensch befand sich zur Zeit gerade hier im Dorfe, als die beiden Männer uns besuchten, und wir stellten ihn ihnen auf ihr Verlangen vor. Da legten sie die Hände auf ihn und geboten den argen Geistern im Namen des Gottessohnes Jesus, aus dem Menschen zu fahren und seinen Leib auf immerdar zu verlassen. Da aber schrien die bösen Geister so stark wie ein Kriegsheer aus dem von ihnen so lange geplagten Menschen: ,Den Jesus Zebaoth Jehova, geboren ins Fleisch von einer zarten Jungfrau in einem Schafstalle zu Bethlehem und zum kräftigen Manne aufgewachsen in Altnazareth in Galiläa, kennen wir und sind auch Seiner Allmacht untertan, weil es uns nicht möglich ist, ihr zu widerstreben; aber euch kennen wir nicht und werden euch auch nicht gehorchen!'

9.14. [jl.ev09.061,04] Und siehe, das war eine seltene Begebenheit in unserem sehr abgelegenen Dorfe, – und ich möchte nun denn auch erfahren, ob etwa auch ihr so Abgesandte von jenem mächtigen Jesus Zebaoth Jehova aus Nazareth seid, weil auch ihr, gleich den zwei Männern, weise redet und nun auch an unseren Fruchtbäumen augenscheinliche Wunder durch eure Gegenwart geschehen sind.“

9.15.+16. [jl.ev09.061,13] Und der Alte sagte: „Herr und Meister, vergib mir meine Dreistigkeit, daß ich mit Dir rede! Es geht aus allem, was ich nun vernommen habe, hervor, daß eben Du der Jesus Zebaoth Jehova bist; denn kein Sterblicher von Anbeginn der Welt könnte es je sagen: ,Ich tue dir das aus meiner höchsteigenen Machtvollkommenheit!', und es gelänge ihm wunderbarsterweise auf ein Haar, was er will und ganz einfach mit leichtverständlichen Worten ausspricht. Du, Freund, aber hast nicht zu Gott oder dem Jesus Zebaoth Jehova gerufen: ,Hilf mir!', sondern Du sagtest: ,Ich will es also aus Meiner höchsteigenen Machtvollkommenheit!'
[jl.ev09.061,14] Was bist Du demnach? – Du Selbst bist da der einzig allein wahre Jesus Zebaoth Jehova, – und so verbirg denn nicht länger Dein durch der Propheten Weissagungen verheißenes Messiasantlitz, auf daß wir in Dir Den begrüßen, lieben, loben und preisen können, der Du bist, und Dir niemand gleicht weder auf Erden noch im Himmel! Denn so Du Jehova Zebaoth bist – was ich für mich nicht im geringsten bezweifle –, so gebührt Dir allein alle Ehre und Anbetung von uns Menschen, die wir Dich erkannt haben aus Deinen Worten und aus Deinen Taten!“

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