Bertha Dudde

Themenheft 86

Erlösungsepochen – Zeit und Raum – Ewigkeit


Inhaltsübersicht



BD 6733 empfangen  11.1.1957

Gottes ständige Ansprache und Anbieten Seines Wortes ....

Ich möchte euch alle unterweisen, auf dass euer Denken frei wäre von Irrtum. Ich möchte euch allen Licht schenken, damit die Dunkelheit von euch weiche, und Ich möchte euch mit Kraft erfüllen und euch also zu seligen Wesen machen schon auf Erden. Und so bin Ich darum immer bereit, euch alles das auszuteilen, was euch fehlt, doch Ich kann es euch nur anbieten in Liebe, aber euch nicht veranlassen, Meine Liebegaben anzunehmen. Und weil ihr Menschen noch blind seid im Geist, Geht ihr an Mir vorüber, so Ich am Wege stehe und euch Meine Gaben vermitteln möchte.

Doch anrufen werde Ich einen jeden, damit er Mich hört, wenn er Mich nicht zu sehen vermag .... Und wenn auch Mein Ruf überhört wird, dann rühre Ich ihn an .... Ich lasse ihn durch Not und Elend gehen, damit er nun Dessen achtet, Der ihm Hilfe bringen kann. Denn Mich dauern die Menschen, die in einem unglückseligen Zustand sich befinden und die sich doch selbst aus ihm befreien könnten. Sie dauern Mich, weil Mein Gegner ihre Augen und Ohren oft verschliesst, weil sie noch in seiner Gewalt sind.

Die Schwäche Meiner Geschöpfe erbarmet Mich, und darum verfolgt Meine Liebe ständig die Menschen und harrt der Gelegenheit, ihnen Kraft und Licht anbieten zu können .... Welcher Mensch aber fühlt sich selbst schwach und elend, welcher Mensch weiss es von sich, dass er im Dunkeln dahinwandelt? Solange er noch Lebenskraft besitzt, fühlt er nicht die geistige Not, die Licht- und Kraftlosigkeit seiner Seele, weil er das rechte Licht nicht kennt, das seine Seele erleuchtet und dem Menschen erst das wahre Glück schenkt ....

Und er wird auch nicht belehrt in der rechten Weise, er wird nicht in rechtes Denken geleitet, weil diejenigen selbst nicht recht unterwiesen wurden, die nun der Mitmenschen Lehrer sein wollen .... Aber alle würden volle Aufklärung erhalten von Mir Selbst, so sie nur den Weg zu Mir nehmen möchten, so sie nur offenen Herzens Mich anhören möchten, Der Ich immer wieder zu den Menschen spreche und nur ein offenes Herz verlange, das Meinen Worten Gehör schenkt.

Wenn doch die Menschen nur glauben würden, dass ihr Gott und Schöpfer sie anreden will, weil Er auch ihr Vater ist, Dem das Heil Seiner Kinder am Herzen liegt .... wenn sie doch glauben würden, dass die Liebe des Vaters ungeteilt Seinen Kindern gilt und dass diese Liebe immer nur bemüht ist, den unseligen Zustand Seiner Geschöpfe zu wandeln in einen glückseligen. Diesen Glauben aber will Mein Gegner nicht in euch hochkommen lassen, ihr selbst aber solltet euch Mir zuwenden und ihm das Recht über euch streitig machen, und ihr würdet immer Meine Unterstützung erfahren. Das eine aber ist gewiss, dass ihr Menschen im gleichen Maß von Mir beeinflußt werdet, wie euch Mein Gegner zu beeinflussen sucht .... dass es aber nun an euch selbst liegt, wessen Einfluß ihr annehmt ....

Ein jeder Mensch wird Meine Ansprache vernehmen, sei es in Form Meines Wortes oder auch in Form von Nöten und Leiden, wenn Meiner leisen Ansprache kein Gehör geschenkt wird .... Und solange ihr auf Erden lebt, werde Ich immer wieder in Erscheinung treten und an eure Herzenstür pochen .... Denn ihr Menschen erbarmet Mich, und Ich gebe euch nicht auf, und ob Ich Ewigkeiten um euch ringen muss .... Aber Ich ruhe nicht eher, bis ihr willig Mir Herz und Ohr öffnet, bis ihr euch mit Licht und Kraft beschenken lasst aus Meiner Hand .... Denn Meine Liebe zu euch wird nicht geringer werden, sie gilt euch bis in alle Ewigkeit, und sie will nur, dass ihr selig werdet ....

Amen


Erlösungsepochen

BD 8085 empfangen  22.1.1962

Festgesetzte Zeiträume als Erlösungsepochen ....

Vor Mir sind tausend Jahre wie ein Tag .... für Mich ist es wahrlich ohne Bedeutung, wann ihr zu Mir zurückkehrt, wie lange ihr euch von Mir entfernt haltet, denn Ich weiss, dass ihr einmal sicher zu Mir kommen und ewig dann mit Mir vereint sein werdet .... Ihr selbst aber leidet unermesslich in dieser Zeit der Entfernung, denn nur Zusammenschluss mit Mir ist Seligkeit .... Und Ich liebe euch und möchte euch daher die Zeit der Unseligkeit verkürzen um eurer selbst willen ....

Ich will nicht, dass ihr leidet, ersehe jedoch in Meiner Weisheit den Segen des Leides für euch, weil es euch bewegen kann, die Rückkehr zu Mir zu beschleunigen, weil es euch wandeln kann in eurer Gesinnung und in eurem Willen. Doch was in Meiner Macht liegt, tue Ich, um die Zeitdauer eures Widerstandes zu verkürzen, ohne jedoch euren freien Willen anzutasten. Denn dieser bestimmt selbst die Zeitdauer eurer Entfernung von Mir, und ihn zwinge Ich nicht ....

Wenngleich also die Zeit für Mich belanglos ist, sind doch in Meinem Heilsplan die Zeiträume bestimmt, die für das Geistige zur Entwicklung vorgesehen wurden .... d.h., es ist Mein Heilsplan auch zeitmäßig festgelegt, und er wird eingehalten Meiner Liebe und Weisheit gemäß .... Es sind Erlösungsepochen vorgesehen, die begrenzt sind, also immer wieder neue Entwicklungsmöglichkeiten sich bieten .... in der weisen Voraussicht, dass der von seiten der gefallenen Geistwelt immer neue Widerstand auch ein gewisses Neu-Richten erfordert .... oder auch: dass die gesetzliche Ordnung von Zeit zu Zeit wiederhergestellt werden muss, die das im Widerstand-befindliche Geistige völlig außer acht lässt und dadurch eine Aufwärtsentwicklung verhindert wird ....

Diese festgesetzten Zeiträume also sind „Erlösungsepochen“, die unwiderruflich von Mir innegehalten werden und sonach das Beenden einer alten und Beginnen einer neuen Entwicklungs-Periode bedeuten, die von euch Menschen zeitlich nicht festgestellt werden können, aber dennoch mit unumstößlicher Sicherheit erwartet werden können von den Menschen in Zeiten, wo eine geistige Aufwärtsentwicklung nicht mehr erkennbar ist. Aber es liegt auch in Meinem Heilsplan von Ewigkeit, dass den Menschen ein solches Wissen unbeweisbar sein und bleiben wird .... Denn die verschiedenen „Epochen“ liegen in ihrem Anfang und ihrem Ende so weit auseinander, dass den Menschen jegliches Wissen fehlt und auch nur Geistig-Erweckte ein solches Wissen als glaubwürdig annehmen ....

Vor Mir sind tausend Jahre wie ein Tag .... Ihr Menschen aber empfindet die Zeit unermesslich lang, und ihr könntet sie selbst euch verkürzen, wenn ihr nur ernsthaft eure Erlösung aus der Form anstreben würdet, die ihr im Erdenleben als Mensch auch erreichen könnt .... Denn alle Hilfsmittel stehen euch wahrlich zur Verfügung, nur kann euer Wille nicht gezwungen werden zur Wandlung eures Wesens zur Liebe .... Doch diese Wandlung zur Liebe muss vollzogen werden, und ihr brauchtet dazu nur ganz kurze Zeit ....

Und geht eine Entwicklungs-Periode zu Ende, ohne dass ihr euer Ziel erreicht habt, dann kann wieder eine endlose Verlängerung eures Gott-fernen Zustandes euer Los sein, das eben für euch äußerst qualvoll ist, Mich aber nur veranlaßt, immer wieder für euch .... für das noch zu Mir im Widerstand verharrende Geistige .... neue Möglichkeiten zu schaffen, um euer Ausreifen zu fördern .... Denn Ich weiss es, dass Ich einmal Mein Ziel erreiche, und Zeitbegriff gibt es für Mich nicht .... alles ist für Mich Gegenwart .... auch die Vergangenheit und die Zukunft ....

Das versteht ihr nicht, solange euer Denken noch begrenzt ist. Einstens aber werdet ihr es verstehen und es selbst unbegreiflich finden, dass ihr Mir so lange Widerstand entgegengesetzt habt .... Denn der Zusammenschluss findet unwiderruflich einmal statt, und das bedeutet auch unermessliche Seligkeit, in der alles vergangene Leid verblaßt, in der ihr nur lobend und preisend Meine Liebe erkennen werdet, die euch verfolgte auch in die tiefste Tiefe und die nicht eher ruhte, bis sie das Ziel erreichte ....

Amen


BD 5170 empfangen  14.7.1951

Entwicklungsperioden - Zeitdauer ....
Materie und Einfluß ....

Der Erlösungsplan des gefallenen Geistigen wickelt sich ab immer in bestimmten Zeiträumen, die dem jeweiligen Zustand des Geistigen entsprechen. Und darum sind die einzelnen Erlösungsperioden verschieden, sowohl zeitmäßig als auch in ihren Bedingungen und Ausreifungsmöglichkeiten. Es gibt längere und kürzere Erlösungsabschnitte sowie auch ganz verschiedene Schöpfungen in diesen, die eine mehr oder weniger harte Fessel bedeuten für das darin gebundene Geistige. Und daraus folgert sich, dass auch an die Menschen in solchen einzelnen Erlösungsabschnitten verschiedene Anforderungen gestellt werden, auf dass sie ihre seelische Reife erlangen.

Es wäre gewissermaßen eine Abstufung zu erkennen, so die einzelnen Entwicklungsperioden miteinander verglichen werden könnten .... und es wäre zu ersehen, dass sich die Schöpfungen immer dem Reifezustand der Menschen, d.h. ihrem Willen, anpassen, dass also Menschen ohne den harten Widerstand gegen Gott auch in einer Welt leben, die leichtere Auflösung der materiellen Form erkennen lässt, und darum auch kürzere Zeit zu einem Entwicklungsgang nötig ist. Und zwar wird das stets dann der Fall sein, wenn eine Totalauflösung der irdischen Schöpfung vorangegangen ist und das ihr entwichene Geistige wieder in eine neue Form gebracht werden soll. Dann strebt dieses Geistige, als in einer ihm zuträglichen Umgebung lebend, weit eifriger zur Höhe, wenn auch ihm selbst noch unbewusst.

Aber nach einer solchen totalen Auflösung ist auch das Menschengeschlecht auf der Erde noch friedlicher, mit Gott verbundener, das das noch gebundene Geistige wohltätig beeinflußt und ihm auch zur Höhe verhilft. Die harte Materie ist zwar noch von tief gefallenem Geistigen belebt, und dieses Geistige wird seinen Einfluß immer noch geltend machen wollen, besonders dann, wenn auch diese Erlösungsperiode sich wieder dem Ende zuneigt. Doch eine jede Epoche ist ein Aufstieg aus der Tiefe zur Höhe, jede Epoche weist Geistiges auf, das Gott keinen Widerstand mehr leistet oder ihn sehr bald aufgibt, aber auch solches, das im Widerstand gegen Gott verharrt, das zum Aufenthalt die harte Materie hat und immer wieder auf das reifere Geistige ungünstig einwirken will und wird.

Je länger sich nun die Menschen diesem Einfluß entziehen, desto länger werden auch die Entwicklungsperioden sein, weil ein Abschluss erst dann wieder eintritt, wenn diese in der festen Materie gebundenen Wesen sich nach endlos langer Wandlung wieder als Mensch verkörpern dürfen. Denn diese Wesen bestimmen nun die Zeit des Endes oder der Auflösung der Schöpfung, die sie bewohnen .... Ein Gott-Zuwenden sichert auch ein langes Bestehen, ein Abwenden von Ihm ist erneuter Widerstand und bedingt zuletzt wieder das Vernichten dessen, was den Zweck nicht erfüllt .... ein Auflösen der Erde und ein Neubilden geistiger Formen. Denn laut Gesetz von Ewigkeit muss alles zur Höhe streben, und was versagt, wird so tief sinken, dass es wieder in den Aufwärtsentwicklungsprozess eingegliedert werden kann, auf dass sich das Gesetz von Ewigkeit erfülle .... ständige Aufwärtsentwicklung dessen, was gefallen ist, bis es die einstige Höhe wieder erreicht hat ....

Amen


BD 3619 empfangen  3.u.4.12.1945

Erlösungsprozess ....
Ewigkeiten ....
Hölle - Verdammung ....

Der Erlösungsprozess des Geistigen währt so lange Zeit, wie das Geistige selbst dafür benötigt .... Also es kann nicht von gleich langer Dauer gesprochen werden, sondern jede Wesenheit bestimmt sie selbst durch die Härte des Widerstandes, durch ihren Willen, sich erlösen zu lassen. Und darum können Ewigkeiten vergehen, ehe dieser Prozess beendet ist, und es können mehrere Erlösungsperioden vonnöten sein; es kann aber auch eine Epoche genügen zur völligen Erlösung des Geistigen, sowie es selbst willig ist und die Erlösung im letzten Entwicklungsstadium bewusst anstrebt.

Es kann dieses letzte Stadium eher oder später in einer Erlösungsperiode durchlebt werden von dem Geistigen, denn auch hier ist der Wille des Geistigen im gebundenen Zustand entscheidend, wenngleich dieser Wille nicht frei ist. Das Wesen muss wohl bestimmte Tätigkeiten verrichten, es kann nicht wider die göttliche Ordnung ankämpfen, es kann aber dieser Tätigkeit bereitwillig nachkommen, es kann selbst eine Lockerung seiner Fessel anstreben; und dann benötigt es nicht so lange Zeit für seine Aufwärtsentwicklung im Mußzustand und kann desto eher in das letzte Stadium mit Willensfreiheit eintreten, wo es sich endgültig entscheiden muss, ob es in Liebe und aus freiem Willen zu dienen bereit ist oder zurückfällt in den Widerstand gegen Gott ....

Und darum kann ein Wesen, das im Vorstadium schnell aufwärtsstieg, durch ein ungenütztes Erdenleben als Mensch den Erlösungsprozess selbst verlängern, indem er ihn dann im jenseitigen Reich fortsetzen muss unter erheblich schwereren Bedingungen. Es können wieder im geistigen Reich Ewigkeiten vergehen, bevor es ins Lichtreich eingehen kann; es besteht auch die Möglichkeit, dass es tiefer absinkt und zuletzt wieder den Gang gehen muss durch die Schöpfung, im gebundenen Willen .... dass also eine zweite Erlösungsperiode für dieses Wesenhafte nötig ist und auch mehrere, um einmal zum Ziel zu gelangen.

Das im harten Widerstand gegen Gott verharrende Geistige benötigt einen weit größeren Zeitraum für seine Erlösung. Es wird in der harten Materie festgehalten, es braucht schon Ewigkeiten zu seiner Aufwärtsentwicklung im Mußzustand, doch auch diese führt einmal zum letzten Stadium als Mensch, wo es die letzte Willensprobe ablegen muss. Auch dann besteht noch die Gefahr eines Stillstandes oder Rückganges, aber auch die Möglichkeit restloser Erlösung. Doch letztere wird zahlenmäßig immer kleiner werden, je weiter eine Erlösungsperiode vorgeschritten ist. Es zeigt sich, dass der Widerstand gegen Gott noch nicht gebrochen ist trotz endlos langer Gefangenschaft zuvor, es zeigt sich dies im geistigen Tiefstand der Menschheit, in ihrem Unglauben und in einem Leben ohne Verbindung mit Gott.

Die Menschen aber, die in dieser Zeit doch ihr Ziel erreichen, haben starke Kämpfe zu bestehen als Ausgleich für ihren endlos langen Widerstand zuvor, doch auch überaus starke Kraft und Gnade zu erwarten von seiten Gottes, Der dem Geistigen beisteht in übergroßer Liebe, um es zum Ziel zu führen. Das Wesenhafte aber, das versagt, geht unweigerlich den Gang der Entwicklung noch einmal, ohne dass ihm Gelegenheit gegeben wird, im Jenseits auszureifen, denn es erreicht nicht mehr den Reifegrad, den eine Aufwärtsentwicklung im Jenseits bedingt. Es ist vielmehr in der Gewalt des Satans, also schon so weit abgesunken, dass nur noch das Binden in der festesten Materie .... ein nochmaliger Gang durch die Schöpfung im Mußzustand, diesem Geistigen helfen kann, die Gottferne zu verringern und somit auch die totale Kraftlosigkeit, die Folge der Gottferne ist.

Und so ist es möglich, dass mehrere Entwicklungsperioden nötig sind, um ein Wesen zum Ziel zu führen, und darum wird auch von ewiger Verdammnis gesprochen, von Hölle und Tod, weil es Zeiträume sind, die nach menschlichem Ermessen Ewigkeiten dauern, die der Verstand des Menschen mit seinem Zeitbegriff nicht fassen kann und die darum auch die erbarmende Liebe Gottes erklären, mit welcher Er auf die Menschen einzuwirken sucht jederzeit und besonders in der Zeit des Endes, um sie vor einem solchen nochmaligen Erdengang zu bewahren, um sie in den Reifezustand zu leiten, der ein Eingehen in das jenseitige Reich ermöglicht, um die Entwicklung dort fortzusetzen. Denn einmal ist die Zeit abgelaufen, die Gott dem Geistigen zur Erlösung zugebilligt hat, und eine neue Periode beginnt laut Heilsplan von Ewigkeit, der allem Geschehen zugrunde liegt und nur die Erlösung des unfreien Geistigen zum Ziel hat ....

Amen


BD 4040 empfangen  15.5.1947

Erlösungsepoche mit Jesus Christus ....

Der Tag des Gerichtes ist der Abschluss einer Erlösungsepoche, die überaus bedeutsam war in der Entwicklung des Geistigen. Denn in dieser Epoche war Jesus Christus auf der Erde, der Abgesandte Gottes, ein Sohn des Lichtes, Der aus dem geistigen Reich herniederstieg, um die Menschheit zu erlösen. Es war die Entwicklung des Geistigen stehengeblieben, es war kein Fortschritt mehr zu verzeichnen, es war kein Streben mehr zu Gott, zum Licht, zur ewigen Wahrheit.

Und die Liebe war erkaltet unter den Menschen .... es war ein geistiger Tiefstand auf Erden, der Hilfe bedingte, ansonsten sich alles Geistige wieder an den verlor, der Ursache der großen Finsternis in der geistigen Welt gewesen ist. Die Hilfe war dringend erforderlich und konnte nur in Form eines Lichtstrahles aus dem Himmel geleistet werden .... Es musste ein Wesen des Lichtes den Gang auf Erden zurücklegen, um die Menschen zu belehren und ihnen gleichzeitig den rechten Erdenwandel vorleben als Beweis, dass das erfüllt werden konnte, was Gott von den Menschen, die sich frei machen wollten aus der Gewalt Seines Gegners, verlangte.

Und ein solches Wesen des Lichtes war Jesus Seiner Seele nach, während Sein Körper Mensch war mit allen Schwächen und Regungen, die des Menschen Natur kennzeichnen, die Er bekämpfen musste gleich wie jeder andere Mensch. Seine Seele strebte wohl Gott entgegen, ohne um ihren Ausgang zu wissen, denn als Mensch war ihr jede Rückerinnerung genommen, es musste der Mensch Jesus den gleichen Gang gehen auf Erden, ansonsten Sein Erlösungswerk nicht so gewertet werden konnte, ansonsten es kein Sühneopfer gewesen wäre, das Er Gott für die Sünden der Menschheit antrug.

Und also musste der Mensch Jesus ringen und kämpfen .... Er musste den gleichen Kampf gegen die Finsternis bestehen, der gefordert wird von allen Menschen, der niemandem erspart bleiben kann, der ewig selig werden will. Und Er ging als Sieger aus dem Kampf gegen die Finsternis hervor und lieferte also den Menschen den Beweis, dass ein Sieg möglich ist, so er ernstlich angestrebt wird. Denn wenngleich Seine Seele nach Gott, nach ihrer wahren Heimat, Verlangen trug, musste Sein Körper doch dem Irdischen den Tribut zollen, und jeder Fortschritt war ein Akt des freien Willens, jeder erhöhte Grad der Reife war die Folge des Überwindens der Welt, der Lohn des Kampfes gegen Sich Selbst, gegen alle irdischen Begierden und Verzichtleistungen auf irdische Freuden und Genüsse.

Und diesen Willen brachte der Mensch Jesus auf .... Er machte Sich Selbst frei und suchte und fand den völligen Zusammenschluss mit Gott schon auf Erden. Und Er erlöste gleichzeitig die gesamte Menschheit aus den Fesseln des Todes, denn Gott nahm das Opfer an, das ein schwacher Mensch für die gesamte Menschheit Ihm darbrachte .... Und so war diese Erlösungsperiode von ungeheurer Bedeutung für die Menschheit sowohl als auch für das Geistige, das noch schmachtet in der Materie und den langen Weg der Entwicklung noch zurücklegen muss. Dieses Geistige spürt die Erleichterung und drängt seiner Verkörperung als Mensch entgegen, um die Gnaden des Erlösungswerkes in Anspruch nehmen zu können zwecks endgültiger Erlösung aus der Form.

Doch das als Mensch verkörperte Geistige achtet dessen nicht oder nur sehr wenig und läßt eine Gnadenzeit an sich vorübergehen, die es auswerten müßte und könnte mit größtem Erfolg. Die Menschheit faßt die Bedeutung dieser Epoche nicht und bleibt in Sünde und Schuld .... Und so ist eine Beendigung der dem Geistigen zur Aufwärtsentwicklung gewährten Erlösungsepoche vorgesehen und von Ewigkeit der Tag bestimmt, da Rechenschaft gefordert wird von den Lebendigen und den Toten .... der Tag des Gerichtes, an dem sich alle verantworten müssen für ihre Einstellung zu Jesus Christus und für ihren Lebenswandel; an dem sie ihren Lohn oder Strafe in Empfang nehmen je nach Verdienst ....

Und ihr Menschen Geht mit Riesenschritten diesem letzten Tag entgegen .... Seid euch der ungeheuren Bedeutung dessen bewusst, und nützt die überaus kurze Zeit noch aus für euer Seelenheil. Nehmt zu Jesus Christus eure Zuflucht, und bittet Ihn um Beistand, und Er wird euch noch in letzter Stunde erlösen, so ihr euch von Ihm erlösen lassen wollt, so ihr glaubt an Seine Sendung und ihr Ihn als Gottes Sohn anerkennt, Der von oben herabgekommen ist, um die Menschen frei zu machen aus der Gewalt des Satans .... glaubt an Ihn und bittet Ihn um Kraft, und ihr werdet den letzten Tag nicht zu fürchten brauchen, er wird für euch nicht zum Gericht, sondern zur Erlösung sein, so ihr euch nur Ihm und Seiner Gnade empfehlt ....

Amen


BD 7221 empfangen  5.12.1958

Erlösungsperiode mit Jesus Christus ....

Für alle Zeiten ist das Erlösungswerk vollbracht worden, aber diese Erdperiode war dazu ausersehen, dass Gott in Jesus Christus Selbst zur Erde kam .... diese Erde trug den göttlichen Heiland und Erlöser, und so war mit dieser Erdperiode auch die Zeit gekommen, wo gänzlich-erlöste Seelen die materielle Welt verlassen und wieder in das Lichtreich zurückkehren konnten, was zuvor nicht möglich war .... selbst wenn ein Mensch auf Erden nach dem Willen Gottes lebte. Aber sie waren noch nicht ledig ihrer Urschuld, die ihnen den Eintritt in das Lichtreich verwehrte.

Von jener Zeit des Erdenwandels Jesu, von der Zeit Seines Kreuzestodes an, waren die ersten abgefallenen Urgeister zur ewigen Heimat zurückgekehrt. Es war das Erlösungswerk vollbracht für alle Ewigkeit, für alle Menschen der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.

Es waren unzählige Menschen zuvor schon den Weg über die Erde gegangen, und doch war es ihnen nicht möglich gewesen, die Pforte des Todes aufzustoßen und zum Leben einzugehen. Doch auch diese vielen Menschen der Vergangenheit wurden des Segens des Erlösungswerkes teilhaftig, auch sie wurden von den Gnaden des Erlösungswerkes berührt, nur musste gleichfalls der freie Wille sich zu Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser, bekennen, was das erste Mal bewiesen werden konnte, als Jesus nach Seinem Tode hinabstieg zur Hölle, um auch dorthin Sein Opfer zu tragen, dass es anerkannt wurde .... Erst dann wurden auch diese Menschen ihrer Urschuld ledig, weil Jesus Christus für alle Menschen gestorben ist ....

Eine übergroße Gnade ist es für alle Seelen gewesen, die sich in dieser Erdperiode verkörpern durften, da der Herr Selbst über die Erde ging .... Zwar wird das Wissen um Seinen Erdengang, um Sein bitteres Leiden und Sterben am Kreuz und Seine Auferstehung, um Sein Erbarmungswerk größter Liebe auch den Menschen in ferneren Entwicklungsperioden zugeleitet werden; immer werden sie erfahren von diesem großen Sühnewerk, das die Liebe eines Menschen verrichtete, in Dem Gott Selbst Sich verkörpern konnte ....

Und keinem Menschen wird jenes Wissen verborgen bleiben. Denn immer wieder wird den Menschen das Evangelium der Liebe gepredigt werden, und das Ausleben der göttlichen Liebegebote wird auch zur Folge haben, dass sich der Geist im Menschen äußern kann, der immer wieder als Erstes und Wichtigstes jenes Erlösungswerkes Erwähnung tun wird, so dass niemals das Wissen um Jesus Christus verlorengehen kann, sondern durch eine jede Erlösungsperiode erhalten bleibt und immer wieder auch den Menschen in den nächstfolgenden Epochen vermittelt wird.

Dennoch ist es eine besondere Gnade, in gleicher Zeit mit dem Menschen Jesus auf Erden verkörpert gewesen zu sein .... wozu die ganze Zeitdauer einer Erdperiode zu rechnen ist. Und doch ist schon am Ende dieser Epoche der Glaube an den göttlichen Erlöser Jesus Christus, in Dem Gott Selbst Sich verkörperte, überaus schwach .... Es ist die Liebe erkaltet unter den Menschen und daher auch kein lebendiger Glaube, es ist kein Geistwirken mehr möglich bei der Mehrzahl der Menschen und darum auch der Glaube verlorengegangen. Aber es wird immer wieder von Gott aus gesorgt, dass das Wissen um Jesus Christus nicht verlorengeht, so dass ein jeder Mensch sich selbst dazu einstellen kann und entsprechend sich auch wird verantworten müssen.

Das Wissen allein zwar nützt dem Menschen nichts, sondern erst seine Einstellung zu der Lehre Jesu Christi, die immer nur Liebe zum Inhalt hat, kann ihm den Segen eintragen. Aber er kann doch weit öfter daran erinnert werden, solange der Erdengang Jesu nicht abgestritten werden kann .... selbst wenn er nicht zu beweisen wäre .... Der Willensfreiheit des Menschen wegen werden sich auch immer weniger konkrete Beweise finden lassen, doch auch niemals Beweise, die auf das Gegenteil hindeuten, denn diese Erdperiode trug den göttlichen Erlöser und Heiland, und alle, die in dieser Erdperiode über die Erde wandelten, haben einen gewissen Vorzug .... leichter glauben zu können, wenn sie es nur wollen ....

Die Pforte zum Lichtreich wurde geöffnet durch Seinen Tod am Kreuz, und viele können nun eingehen durch diese Pforte zum ewigen Leben. Aber den Weg zum Kreuz muss jeder Mensch zurücklegen im freien Willen, und darum kann er nicht durch Beweise gezwungen werden. Doch die Liebe Jesu Christi streckt allen Menschen vom Kreuz aus die Arme entgegen, und jeder wird angerührt und aufgefordert, zu Ihm zu kommen .... Und es wird dies auch in den folgenden Erlösungsepochen sein .... Jeder Mensch wird erfahren von dem großen Liebe- und Erbarmungswerk des göttlichen Erlösers, und jeder Mensch wird Gott in Jesus Christus erkennen und anerkennen müssen, um durch die Pforte des Todes eingehen zu können zum ewigen Leben .... Jeder Mensch wird glauben müssen an Ihn, um zu einem seligen Leben zu gelangen ....

Amen


BD 6432 empfangen  23.12.1955

Erlösungsperiode mit Jesus Christus

Die Stunde der Erlösung naht .... Es vergeht keine lange Zeit mehr, dass der Schlußstrich gezogen wird unter eine Periode, die Erlösung bringen konnte und auch Erlösung bringt denen, die sich in die Schar der Streiter Christi eingegliedert haben, die Seinem Ruf gefolgt sind und den gleichen Weg wandelten, wie Er ihn auf Erden gegangen ist .... Für die Menschen dieser Erdperiode hatte sich ein besonderes Gnadenlicht ergossen, denn in dieser letzten Erdperiode verkörperte Sich im Menschen Jesus Gott Selbst, um die Menschheit zu erlösen .... um es der gesamten Menschheit möglich zu machen, einmal das ewige Licht wieder schauen zu können, von Dem sich das Geistige einst freiwillig abgewandt hatte und darum eine tiefe Finsternis sein Los war und auch geblieben wäre ohne den göttlichen Erlöser Jesus Christus.

Diese Erdperiode war darum so bedeutungsvoll, weil sie einen hoffnungslosen Zustand beendete, der schon endlos lange Zeiten währte .... Und die Erlösung für alles in dieser Erdperiode in das Stadium der Verkörperung als Mensch getretene Geistige wäre restlos möglich gewesen .... Und doch wurde diese unerhörte Gnadenzuwendung nicht ausgenützt, und es haben wieder nur wenige ihr Ziel erreicht auf Erden .... ausgereift an ihren Seelen dieses Leben im Fleisch beenden zu können, um im Lichtreich nun Aufnahme zu finden.

Allen Menschen wäre dies möglich gewesen, doch weil der freie Wille maßgebend ist und dieser nicht recht genützt wurde, gingen zahllose Seelen unerlöst von dieser Erde .... obwohl alle Kenntnis erhielten von dem Erlösungswerk Jesu, von Seinem Kreuzestod und Seiner Mission .... Doch der Glaube mangelte ihnen, und auch das Wissen um dieses größte Erbarmungswerk, das je auf Erden vollbracht wurde, hatte keinerlei Wirkung auf die Menschen ....

Und so geht nun eine Erlösungsperiode zu Ende, die den größten Erfolg hätte bringen können .... und es beginnt wieder eine neue, auf dass allem Wesenhaften wieder die Gelegenheit geboten wird, die durch Jesu Tod erworbenen Gnaden einmal wieder in Anspruch nehmen zu können, denn eine restlose Erlösung kann nur mit Hilfe des göttlichen Erlösers Jesu Christi stattfinden .... Und ihr Menschen steht nun vor dieser Wende, ihr steht vor dem Ende der alten und dem Beginn der neuen Erlösungs-Epoche, die also auch das Ende dieser Erde und das Erstehen einer neuen Erde bedeutet.

Noch bleibt jedem einzelnen Menschen Zeit, sich an Jesus Christus zu wenden mit der Bitte, ihm zu helfen .... Noch könnte das Wissen um Sein Erlösungswerk genützt werden, selbst wenn der Glaube daran fehlt .... Doch wer nur an die Existenz dieses Menschen glauben kann, der kann sich in Gedanken mit diesem „Menschen“ befassen und eine gedankliche Zwiesprache mit Ihm führen, dass dieser „Mensch“ ihm erkläre, warum Er Seine Ideen mit einem Kreuzgang besiegeln wollte .... Und er wird die Antwort bekommen, weil der göttliche Erlöser jeden erfaßt, der nur mit Ihm in Verbindung tritt. Das Verstandeswissen allein nützt ihm zwar nicht viel, aber es kann dazu beitragen, eine rein verstandesmäßige gedankliche Auseinandersetzung einzuleiten, die mehr oder weniger erfolgreich enden kann.

Diese Erdperiode war mit dem persönlichen Erdengang Gottes gesegnet .... Und viel hätten die Menschen erreichen können bei gutem Willen, doch ihr Wille war nicht oft nach oben gerichtet .... Nur eine kleine Herde immer ist Ihm gefolgt, und am Ende dieser Periode wird sie auch nicht viel größer sein. Darum könnt ihr alle mit Gewissheit das nahe Ende erwarten, ihr könnt zwar noch zuvor in die Gefolgschaft des göttlichen Erlösers treten, ihr könnt euch Seiner kleinen Herde anschliessen, denn Er wird euch annehmen bis zur letzten Stunde .... Aber unwiderruflich ist das Ende dieser Erde gekommen, und es ist daher für euch große Eile geboten und Anwendung aller Kräfte, es ist euch dringend geraten, um Zuwendung von Kraft zu bitten, dass ihr alle das Ziel erreicht, bevor der letzte Tag gekommen ist .... dass ihr euch zu Jesus Christus bekennt, ehe es zu spät ist ....

Amen


BD 2891 empfangen  22.9.1943

Zeitdauer einer Erlösungsperiode ....

In welcher Zeitspanne eine Erlösungsperiode sich abwickelt, das hängt von der Widersetzlichkeit des in der Form gebundenen Geistigen ab. Eine Erlösungsperiode kann von kurzer Zeitdauer sein, sowie dem Geistigen besonders schwere Bedingungen gestellt sind, die es in jeder Form nun erfüllen muss. Je schwerer diese Bedingungen sind, desto schneller überwindet das Geistige die jeweilige Form. Es kann dann der gesamte Erdenlebensweg einschliesslich der letzten Verkörperung als Mensch in sehr kurzer Zeit zurückgelegt werden, so dass das Wesen im letzten Stadium zur Reife gelangen und die Erde als ein Lichtwesen verlassen kann ....

Es kann aber auch ein erneuter Erdengang wieder erfolglos sein, da die letzte Erdenlebensprobe im freien Willen unweigerlich bestanden werden muss, um zur endgültigen Freiheit zu gelangen .... dieser freie Wille aber auch versagen kann wie in dem Erdenleben zuvor und so das Wesen immer wieder diesen Gang durch die Schöpfung zurücklegen muss, also die Entwicklung eines solchen Wesens Ewigkeiten hindurch dauern kann, weil ein jedes Versagen im freien Willen ein erneutes Binden zur Folge hat. Und sowie das Wesen mehrmals versagt hat, werden die Bedingungen immer schwerer, und die Dauer einer Erdperiode hängt immer von der Unbeugsamkeit des Wesens ab und auch davon, wie oft es schon eine Aufwärtsentwicklung aus der festen Form bis hinauf zum Menschen durchgemacht hat.

dass das Wesen oft versagt, ist allein sein Wille, der sich der Gnade nicht bedient, die ihm für jeden Erdenweg überreichlich zur Verfügung steht. Also niemals wird das Wesen dagegensetzen können, dass es die Kraft nicht aufbringen kann, sondern immer liegt es an seinem Willen, ob und wie es die Kraft, die Gnade, nützt, und entsprechend lang ist auch die jeweilige Entwicklungsperiode, die dem Geistigen Befreiung bringen kann, wenn sein Wille diese anstrebt. Daher wird sich der Erlösungsprozess immer und immer wiederholen. Es wird immer und immer wieder der Anfang einer Periode ein paradiesischer Zustand sein, und immer wird das Ende sein ein Scheiden des Guten vom Schlechten .... und ein erneutes Bannen des letzteren in den neuen Schöpfungen der Erde, die dem Geistigen zum letzten Ausreifen dienen soll.

Und es müssen die Zeitspannen immer kürzer werden, weil eine jede neue Schöpfung härtere Bedingungen stellen muss an das Geistige, die zu immer schnelleren Verformungen führen und also auch zu einer schnelleren Verkörperung als Mensch. Denn da das Geistige seinen einstigen Widerstand nicht aufgeben will, wendet Gott immer schärfere Mittel an, um diesen Widerstand zu brechen. Und eine solche Epoche der Erlösung findet nun in Kürze ihr Ende, um wieder neu zu beginnen, mit einer neuen Schöpfung, die solche erschwerten Bedingungen an das in ihr gebannte Geistige stellen wird, um es zu möglichst schneller Verformung zu treiben, auf dass es endlich frei werde aus dieser und als geistiges Wesen im freien Zustand in die Ewigkeit eingehen kann ....

Amen


BD 7187 empfangen  13.10.1958

Ablauf einer Erlösungsperiode ....

Wenig Zeit bleibt euch nur noch, und es findet eine Erlösungsperiode ihren Abschluss, und eine neue beginnt .... Was das heisst, könnt ihr nicht ermessen, und darum werden auch alle Hinweise darauf nicht geglaubt. Es setzt sich selten nur ein Mensch in Gedanken damit auseinander, und also richtet auch selten nur ein Mensch sein Leben darauf ein. Doch ihr sollt es euch alle gesagt sein lassen, dass es äußerst bedeutsam für euch ist, wie ihr selbst am Ende der Erdperiode beschaffen seid. Und ihr habt diesen Zustand selbst in der Hand und so also auch euch zu verantworten Dem gegenüber, Dem ihr die Gnade der Verkörperung als Mensch zu verdanken habt.

dass ihr als Mensch über die Erde geht, ist eine Gnade, von Gott .... eurem Schöpfer und Vater .... aus gewährt, wenngleich sie andererseits die Folge ist der einstigen Sünde des Abfalls von Gott, den sonach ihr ebenso eurem Verführer und Feind, dem Gegner Gottes, zu verdanken habt. Aber die Rückkehr zu Gott bedingt auch den Erdengang, und dieser wird euch daher auch gewährt durch die Liebe Dessen, Der euch schuf.

Die Rückkehr zu Gott kann euch also der Erdenweg eintragen .... Ihr könnt aber auch weiter in der Gewalt Seines Gegners verbleiben. Beides steht euch frei, und Gott gab euch .... d.h. dem einst von Ihm Abgefallenen .... zu diesem Zweck bestimmte Zeitperioden, die jener Erlösung vom Gegner und Rückkehr zu Ihm dienen sollten. Und eine solche Erlösungsperiode ist nun bald abgelaufen, und ihr steht vor dem Ende. Es besteht die Möglichkeit, seiner Gewalt zu entfliehen und wieder zurückzukehren in das Vaterhaus .... aber ihr könnt euch diese Möglichkeit auch selbst verscherzen und wieder in das entsetzliche Los zurückfallen, dem ihr schon durch den endlos langen Entwicklungsgang über diese Erde entronnen seid .... Ihr könnt wieder endlos tief fallen und wieder endlose Zeiten benötigen, bis ihr das gleiche Stadium erreicht und erneut den Gang über diese Erde wandelt.

Gott weiss um das Schicksal jeder einzelnen Seele, Er weiss um deren Reifezustand, um ihre Gesinnung und also auch um die Gefahr, in der sie schwebt. Und solange sie noch als Mensch über die Erde geht, besteht auch noch die Möglichkeit einer Willenswandlung, die Gott nun noch nützt bis zum Ende. Und dazu gehört auch, dass die Menschen immer wieder in Kenntnis gesetzt werden davon, was ihnen bevorsteht. Und Er warnt und mahnt unausgesetzt und läßt keine Gelegenheit vergehen, um die wenigen, die noch aufgeschlossenen Herzens sind, hinzuweisen auf kommende Ereignisse, auf das bevorstehende Ende, und sie aufzuklären über ihren eigentlichen Erdenlebenszweck und ihre Erdenaufgabe.

dass immer nur wenige annehmen, was ihnen verkündet wird, ist mit der Willensfreiheit des Menschen zu erklären, der nicht gezwungen werden darf, zu glauben, durch Beweise oder ungewöhnliche Erscheinungen. Doch Gott Selbst spricht die Menschen an .... sie könnten glauben, wenn sie nur bereit wären, Ihn anzuhören, weil Er dann auch ihnen Sich offenbaren könnte ohne Zwang und bald sie keines Beweises mehr bedürften und in ihren Herzen es fühlten, von wem sie angesprochen werden .... Und verantwortungsbewusst würden dann die Menschen leben und auch dem Ende mit Zuversicht und ohne Furcht entgegensehen, denn diese werden ewig nicht verlorengehen ....

Amen


BD 8748 empfangen  9.2.1964

Das Ende einer Erlösungsperiode ist euch gewiss ....

Euch ist eine bestimmte Zeit zugebilligt worden zu eurer Vollendung, und das bedeutet soviel, als dass die einzelnen Entwicklungsperioden zeitmäßig festgelegt wurden in Meinem Heilsplan von Ewigkeit, es bedeutet, dass Ich Selbst also eine solche Entwicklungsperiode beende, wenn die Zeit abgelaufen ist, denn alles Walten und Wirken Meinerseits bewegt sich in gesetzmäßiger Ordnung, wie Meine Weisheit es von Ewigkeit für gut und erfolgreich erkannt hat. Darum bin Ich auch unveränderlich in Meinen Entschlüssen, denn tiefste Weisheit und endlose Liebe hat alles Geschehen bestimmt, und Mir steht unbegrenzte Macht zu Gebote, um auch alles ausführen zu können, was Ich als zweckentsprechend ersah. Der Beginn und das Ende einer Entwicklungsperiode liegen aber so weit auseinander, dass Menschen den Anfang nicht mehr nachweisen können und daher auch ein Ende für unmöglich halten, und es bleibt sonach lediglich eine Glaubenssache, eine solche Belehrung anzunehmen ....

Es soll auch der Mensch nicht durch irgendwelche Beweise zur Änderung seines Willens gezwungen werden, und deshalb muss ein Schleier gebreitet bleiben über die tiefsten Schöpfungsgeheimnisse .... Dennoch tritt einmal der Zeitpunkt heran, wo eine Erlösungsperiode zu Ende geht, und die Menschen werden auch ständig auf ein solches Ende hingewiesen durch Seher und Propheten, die Ich immer wieder auf Erden erwecke, um durch sie zu den Menschen zu sprechen über Dinge, die der menschliche Verstand allein nicht erforschen kann ....

Von Beginn einer solchen Periode an ist darauf hingewiesen worden, dass sie auch einmal beendet werden wird, doch solche Hinweise fanden kaum Glauben, und die Menschen liessen sich nicht dadurch bestimmen zu einer Änderung ihres Lebenswandels, wenn dieser nicht Meinem Willen entsprach .... Es waren ihnen solche Prophezeiungen unglaubwürdig, und sie konnten auch nicht zur Annahme solcher Lehren gezwungen werden .... Ob aber auch noch so lange Zeiten vergehen, einmal erfüllen sich alle diese Hinweise auf das Ende einer Entwicklungsepoche, und die Menschen müssen damit rechnen, dass wieder eine neue Ära beginnt, dass das Alte vergeht und etwas Neues erstehen wird .... auch wenn sie nicht imstande sind, sich eine solche Erneuerung vorzustellen.

Die wenigsten Menschen aber denken darüber nach, und diese wenigen Menschen werden auch näher eindringen in Meinen Heilsplan und von Meiner Seite aus Aufklärung empfangen und daher auch von dem Beenden einer Erdperiode überzeugt sein, weil sie durch ihren Mir zugewandten Willen auch eindringen in alle Zusammenhänge .... Es ist euch Menschen eine Zeit zugebilligt worden zu eurer Wandlung, zu eurer Rückkehr zu Mir. Und dieser Rückweg war endlos lang, und ihr erlebtet die Erde schon vor eurem Dasein als Mensch als andere Schöpfungswerke .... jedoch erst in dem Stadium als Mensch wird euch euer Leben bewusst, ihr seid erst als Mensch ichbewusste Wesen, während euch zuvor das Ichbewusstsein fehlte und ihr daher über die Zeit vor eurem Mensch-Sein nichts wisst.

Die euch zugebilligte Zeit aber hätte auch völlig genügt, um euch wieder zu dem Wesen werden zu lassen, als das ihr einstens von Mir ausgegangen seid .... Habt ihr jedoch nicht euer Ziel erreicht, dann ist es euer eigenes Versagen, und ihr müsst selbst die Folgen tragen, denn in unermüdlicher Geduld und übergroßer Liebe habe Ich euch dazu verholfen, Schritt für Schritt zur Höhe zu gelangen, und nur eine ganz kurze Zeit lasse (liess) Ich euch freien Lauf, dass ihr in dieser völligen Freiheit von selbst eure Schritte zu Mir lenkt, dass ihr von selbst .... aus Liebe .... Mir entgegenkommt, um dann als Mein Kind immer und ewig bei Mir verbleiben zu können .... Aber diese Freiheit musste Ich euch lassen, denn sie war Grundbedingung des Werdens von „Geschöpfen“ zu „Kindern“, und ihr konntet auch diese letzte Willensprobe leicht bestehen, weil ihr Gnaden über Gnaden empfinget, weil Ich euch mit Meiner Liebe verfolgte und alles anwandte, euch zur endgültigen Rückkehr zu Mir zu veranlassen ....

Nun aber ist diese euch zugebilligte Zeit abgelaufen, und das Gesetz muss sich erfüllen .... Und ob ihr Menschen es auch nicht glauben wollt, es wird das Ende dieser Entwicklungsperiode kommen mit aller Gewissheit, doch erfassen in seiner ganzen Bedeutung werden es nur die wenigen, die Ich entrücken werde am letzten Tage, die als geistig Geweckte die Zusammenhänge erfassen und also Mein geworden sind auf Erden .... Die anderen aber sehen sich plötzlich dem Tode gegenüber und können überhaupt nicht ermessen, was um sie vorgeht, wie das Geschehen geistig zu bewerten ist, denn sie erkannten in ihrer geistigen Blindheit weder ihr verkehrtes Leben noch Mich als Gott und Schöpfer und waren leblose Geschöpfe schon bevor sie dem leiblichen Tode anheimfallen ....

Aber die Zeit ist beendet, die Ich vorbestimmt habe für diese Erde und ihre Bewohner, und es werden nur die Meinen noch übrigbleiben und eine neue Erde bewohnen, auf dass nun der Heilsplan von Ewigkeit .... die Rückführung alles einst gefallenen Geistigen durch Meine große Schöpfung .... fortgesetzt werden kann und Mir wieder einen Teil des Gefallenen endgültig zurückbringt. Doch stets wird unermessliches Elend und allergrößte Trübsal dem Ende einer Entwicklungsperiode vorangehen, und gerade der Hinweis darauf sollte den Menschen zu denken geben, die das Weltgeschehen beachten ....

Doch die Mir noch Widerstand leistenden Menschen sehen nicht das Elend, sondern nur die irdischen Genüsse, das Wohlleben, den Aufbau und streben irdische Güter allein an .... Und darum können jene nur noch durch Naturkatastrophen aufgeschreckt und zur Besinnung gebracht werden, die größtes Unheil anrichten und den Menschen irdische Güter und Besitz nehmen. Darum wundert euch nicht, wenn noch viel solchen Unheils über euch kommt, denn es sind die letzten Mittel, jene wachzurütteln, die in ihrer weltlichen Geborgenheit und im Wohlleben träge dahinleben und einem entsetzlichen Ende entgegengehen, wenn sie sich nicht noch wandeln, was nur noch eine solche Katastrophe zuwege bringen kann, die nicht durch Menschenwillen ausgelöst wird, sondern deutlich eine Macht beweist, Die sie nur anzuerkennen brauchten, um gerettet zu sein für ewig ....

Amen


BD 5659 empfangen  24.4.1953

Großer Zeitraum zwischen Anfang und Ende einer Epoche ....

In großen Abständen wiederholen sich die Vorgänge auf der Erde, die das Ende einer Entwicklungsperiode und den Anfang einer neuen begleiten, so dass am Ende kein Mensch den Anfang jener Zeiträume beweisen kann und sonach auch für eine Zerstörung an einem solchen Ende keine Beweise erbracht werden können. Und das ist Gottes Wille, auf dass die Menschen nicht glauben müssen, wenn sie nicht glauben wollen. Das Ende einer zuvorigen Periode ist wohl den Menschen bekannt, jedoch nur als überliefertes Wissen, was auch angezweifelt werden kann.

Zu Anfang zwar wissen die Menschen noch um den Vorgang des Endes, und dieses Wissen wird bei den Nachkommen auch erhalten werden viele Generationen hindurch, doch je näher es wieder dem Ende einer solchen Entwicklungsperiode zugeht, desto mehr wird auch jenes Wissen verblassen, es wird wohl noch erwähnt, aber nicht mehr als feststehende Tatsache gewertet werden und am Ende nur noch als eine Legende gelten, die nicht geschichtlich erwiesen ist.

Die Gläubigen halten zwar alle Hinweise darauf für Wahrheit, doch sie sind nicht deshalb gläubig, weil sie das Ende kommen sehen und sich davor fürchten, sondern der Glaube trägt ihnen auch eine höhere Erkenntniskraft ein, und darum ist ihnen auch das Ende der Erde verständlich. Und so können auch heut die Menschen nicht durch Hinweise auf die Sündflut geschreckt werden, weil sie daran kaum noch glauben. Es liegt diese Zeit so weit zurück, dass sie völlig bedeutungslos geworden ist für die Menschen, die in der Endzeit die Erde beleben. dass aber auch diese einen Erlösungsabschnitt beendet hat, wissen und verstehen die meisten Menschen nicht und halten es für ganz unmöglich, dass der gleiche Vorgang sich wiederholen soll ....

Und es muss das alles so sein der Willensfreiheit der Menschen wegen. Jeder Zwang, der einem Menschen Änderung seines Denkens und Willens bringen soll, wäre verkehrt, wo es sich um die Aufwärtsentwicklung handelt, die in völliger Willensfreiheit stattfinden soll; die Menschen können glauben, was ihnen verkündet wird, sie können aber auch ihre Ohren abwenden und verstandesmäßig alles ablehnen, sie dürfen nicht durch irgendeinen Beweis gezwungen sein, wider ihren Willen zu denken und zu handeln.

Endlos lange Zeit währt eine Entwicklungsphase, betrachtet von seiten der Menschen, und auch dies ist der Wille des göttlichen Schöpfers, auf dass ihre Einstellung in der Endzeit unbeeinflußt bleibt, auf dass sie an ein Ende glauben, es aber auch anzweifeln können, auf dass sie also auch völlig ungezwungen den letzten Glaubensentscheid ablegen können, für oder gegen Gott. An Hinweisen von seiten Gottes auf das nahe Ende fehlt es nicht, und auch die Begründung für das Ende wird den Menschen gegeben, doch immer bleibt ihr Wille frei und auch die göttlichen Prophezeiungen verpflichten zu nichts, weil sie gleichfalls so gegeben sind, dass sie angenommen, aber auch abgelehnt werden können, wenn der Wille nicht vorhanden ist, dem göttlichen Willen gemäß zu leben und zu handeln.

Dieser Wille allein gibt Klarheit, und dieser Wille wird sich auch nicht weigern, die Verkündigungen durch Seher und Propheten anzunehmen .... Und ebenso wird auch der Mensch, der einen solchen Willen in sich trägt, an die vorangegangenen Perioden und deren Beendigung glauben und überzeugt sein davon, dass auch nun wieder das Ende bevorsteht, weil alles kommt, wie Gott es verkünden liess in Wort und Schrift ....

Amen


BD 6479 empfangen  18.2.1956

Vor Gott sind tausend Jahre wie ein Tag ....

Ewige Zeiten noch werden vergehen, bis alle Schöpfungswerke, die gesamte materielle Welt, die unerlöstes Geistiges birgt, aufgelöst werden kann .... bis alles Materielle sich vergeistigt hat .... bis alles Unvollkommen-Gewordene wieder die Vollkommenheit erreicht hat .... Ewige Zeiten werden vergehen .... Aber vor Gott sind tausend Jahre wie ein Tag, denn Er ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, für Ihn ist jegliche Zeit wie ein Augenblick .... Doch für das unvollkommene Geistige sind es endlose Zeiten, bis es wieder zur Vollendung gelangt ist, dann aber gleichfalls die Zeit der Rückwandlung ihm wie ein Augenblick erscheint.

Und so könnt ihr Menschen getrost es glauben, dass auch die Erde noch ewige Zeiten bestehen wird, um ihre große Aufgabe zu erfüllen, den Menschen zur Gotteskindschaft zu verhelfen; ihr könnt es glauben, dass immer wieder Menschen diese Erde beleben werden und dass somit ein „Ende“ des Schöpfungswerkes Erde noch lange nicht spruchreif ist .... dass sich aber die Erde immer wieder wandeln, d.h. erneuern wird, dass sie immer wieder instand gesetzt werden muss, um ihrer Aufgabe nachkommen zu können, und dass dieses sich immer in gewissen Zeiträumen abspielen wird, das könnt ihr genauso überzeugt glauben, wenngleich auch der Entwicklungsprozess noch lange nicht vollendet ist und ihr nicht von einem Weltuntergang sprechen könnt .... wenn ihr darunter ein völliges Aufhören irdisch-materieller Schöpfungen versteht.

Noch harrt unendlich viel Geistiges seiner Erlösung, noch ist das einstmals gefallene Geistige nur zu einem ganz geringen Teil erlöst und zurückgekehrt zu Gott .... Noch befindet sich der größte Teil im Gericht, d.h., es ist gebunden in Schöpfungen jeglicher Art .... Und alles dieses Gebundene muss noch bis zum Stadium als Mensch gelangen und dann sich also als Mensch auf der Erde verkörpern dürfen .... Und darum wird die Erde immer wieder neu erstehen, wenn eine solche Entwicklungsperiode ins Stocken gerät. Aber immer bedeutet das Erstehen einer neuen Erde, die totale Umgestaltung ihrer Erdoberfläche, ein Ende für die die Erde belebenden Menschen .... bis auf wenige, denen der Erdengang die Reife eingetragen hat.

Und darum also muss auch den Menschen ein bevorstehendes Ende angekündigt werden, es muss ihnen verständlich gemacht werden, was darunter zu verstehen ist, weil sie ein Beenden der gesamten Weltschöpfung nicht glauben wollen und können und die Argumente dafür ihr ihnen nicht werdet widerlegen können .... Für die Menschen aber ist es belanglos, ob ein „Weltuntergang“ möglich ist .... Sie sollen sich nur mit dem Gedanken vertraut machen, dass für sie selbst das Ende gekommen ist, dass dieser Stern Erde eine Umformung erlebt, der die Menschen zum Opfer fallen, auch wenn noch Ewigkeiten vergehen werden, bis die Erde sich einmal wird völlig vergeistigt haben.

Noch ist dieser Zeitpunkt nicht gekommen, und dennoch steht die Menschheit vor dem Ende .... weil eine ordnungsmäßige Fortentwicklung des Geistigen auf der Erde eine Auflösung und Neuverformung der Schöpfung bedingt und eine solche immer in gewissen Zeiträumen vor sich gehen wird. Dieses Wissen kann nur auf geistigem Wege den Menschen vermittelt werden, und es wird daher kaum Glauben finden. Und es wird desto weniger geglaubt werden, je mehr es dem Ende zugeht, weil die Erkenntnislosigkeit der Menschen auch ein Zeichen ist, dass die Aufwärtsentwicklung des Geistigen auf der Erde ins Stocken geraten ist, dass die Menschen nicht mehr den Reifegrad erreichen, den sie erreichen sollen und auch könnten .... ansonsten sie Verständnis hätten für den Heilsplan Gottes.

Ewig noch wird die Erde Schulungsstation bleiben für das zutiefst gefallene Geistige, immer aber wieder neu instand gesetzt werden müssen, um dem göttlichen Heilsplan gemäß das Geistige zur Reife zu bringen. Und immer wieder werden neue Menschengeschlechter die Erde beleben, denn Gott Selbst führt der neugestalteten Erde die Menschen zu, aus denen solche Geschlechter hervorgehen sollen .... die am Ende einer Erlösungsperiode nahe vor ihrer Vollendung stehen, so dass eine jede Epoche wieder neu beginnen wird in vollster Harmonie mit Gott und Streben nach der Vereinigung mit Ihm und dann auch immer die Garantie gegeben ist, dass die Menschen zur Vollendung gelangen, dass sie als selige, im Licht stehende Geistwesen wieder zurückkehren zu ihrem Vater von Ewigkeit ....

Amen


BD 5060 empfangen  11.2.1951

Heilsplan gegründet auf freien Willen ....

Mein Heilsplan ist festgelegt von Ewigkeit, doch er gründet sich auf dem freien Willen des Menschen. Nicht aber, dass Ich den menschlichen Willen bestimme, um ihn anzugleichen Meinem Plan von Ewigkeit, sondern Ich füge diesen in den freien Willen des Menschen ein, er wickelt sich also ab diesem Willen entsprechend. Denn Ich weiss seit Ewigkeit um ihn, wie er beschaffen sein wird am Ende dieser Erlösungsperiode trotz günstigstem Einfluß und allen Möglichkeiten für eine Willenswandlung.

In keiner Weise wirke Ich bestimmend ein. Vollkommen freiester Wille zieht jegliches Geschehen nach sich auf dieser Erde. Nicht willkürlich wickelt sich alles ab im gesamten Universum, sondern jedem Geschehen liegt Meine Weisheit zugrunde, die alles lenkt, um das Wesenhafte zu einer möglichst hohen Entwicklung zu führen, um eine Willenswandlung zu erreichen, die Zweck und Ziel des Erdenlebens ist. Selbst das Wissen Meinerseits um den Misserfolg des Erdenlebens für so unzählige Seelen hindert nicht den planmäßigen Ablauf der einzelnen Erlösungsperioden, denn die Seelen müssen zu einer bestimmten Entscheidung kommen, wenngleich sie auch versagen und eine neue Möglichkeit erschöpfen müssen, um einmal zum Ziel zu gelangen.

Der freie Wille bedingt solche Möglichkeiten, die Ich sehr wohl erkannte seit Ewigkeit und darum der Entwicklungsgang jeder einzelnen Seele bis ins kleinste zweckentsprechend vorgesehen ist, ungeachtet des Erfolges. Denn den Erfolg kann Ich nicht bestimmen, wenngleich Ich um ihn weiss, wenn Ich ihn wissen will. Doch für Mich ist die Ewigkeit gleich einem Augenblick, und was in einer Entwicklungsperiode nicht erreicht wird, kann in immer sich wiederholenden Erlösungsphasen erreicht werden, doch immer muss es planmäßig vor sich gehen, weil der freie Wille nicht auszuschalten ist, wie aber auch Meine Liebe und Weisheit sich niemals zurückziehen oder verbergen kann und diese immer wieder die günstigsten Möglichkeiten schafft, den freien Willen in der rechten Weise zu entfalten.

Der Heilsplan von Ewigkeit verfolgt nur die Erlösung der Seelen und ihre Rückkehr zu Mir .... wann Ich das Ziel erreiche, ist für Mich ohne Bedeutung, doch für euch äußerst bedeutungsvoll, weil für euch Menschen, solange ihr noch unvollkommen seid, der Zeitbegriff mitspielt, ihr also endlos lange Zeit euch in einem unseligen Zustand befinden könnt und ihr also Leidenszeiten durchleben müsst, die beendet sind mit dem Moment der Erlösung eurer Seele, der Heilung, der Mein Plan von Ewigkeit gilt und die Ich unausgesetzt fördern möchte, wenn euer Wille Mir nicht widerstrebt.

Der Heilungsprozess kann äußerst langwierig sein, er kann aber auch in kurzer Zeit stattfinden, was ihr jedoch selbst bestimmt. Und weiss Ich auch um den Erfolg oder Misserfolg, so bestimmt dies doch nicht Meinen Heilsplan von Ewigkeit, denn Ich bin ewig unveränderlich, und was Meine Weisheit einmal als recht erkannte, das wird Meine Liebekraft auch zur Ausführung bringen, weil es unwiderruflich zum Ziel führt, wenn auch Ewigkeiten darüber vergehen .... Einmal wird die Welt erlöst sein, und alles Wesenhafte wird mit Mir vereint sein, weil Meiner Liebe nichts auf ewig widerstehen kann ....

Amen


Zeit und Raum

BD 9016 empfangen  16.7.1965

Zeitschätzung für Menschen nicht möglich ....

dass ihr euch nicht verlassen fühlt von Mir, werde Ich stets zu umgehen wissen, denn ihr sollt in allen Nöten und Sorgen euch an Mich wenden, und ihr werdet immer Antwort bekommen, weil Ich es weiss, was euch Sorgen macht, Ich aber stets bereit bin, euch diese abzunehmen, wenn ihr sie Mir nur vertrauensvoll übergebt .... Ihr braucht euch keinerlei Gedanken zu machen, denn Ich denke für euch, Ich weiss es auch, was euch drückt und welche Fragen euch beschäftigen ....

Es sind endlos lange Zeiten vergangen, in der schon Menschen auf der Erde leben, denn die Zeitschätzung, die ihr entnehmt aus dem Buche der Väter, hat nur insofern ihre Berechtigung, als dass der jeweilige Geisteszustand jener Menschen daraus zu ersehen ist, dass aber schon das Menschengeschlecht überlange Zeiten die Erde bevölkert .... dass nur immer jene Geschehen zu ihrer Orientierung festgehalten wurden, die für die Entwicklung der Menschen von Belang waren .... dass es aber nicht mehr möglich ist, diese Zeiten in ihrer Dauer zu bestimmen, ihr würdet niemals zu einem richtigen Ergebnis kommen.

So viel steht aber fest, dass schon viele Erdperioden hinter euch liegen, dass aber stets der Mensch das gleiche Schöpfungswerk geblieben ist, das er noch heut ist .... dass er auch seinen Verstand von Beginn an gebrauchen konnte und ihn immer die gleichen Probleme bewegten, die auch heut noch den Menschen zu schaffen machen, soweit sie sich um den Anlaß des Seins und seine (seiner) Zweckbestimmung handelten. Denn diese Gabe, darüber nachzudenken, hatte Ich den Menschen von Beginn an gegeben.

Schon in jener Zeit entdeckten die Menschen Spuren von vorzeitlichen Geschöpfen, die sie zwar nicht als ihresgleichen anerkennen wollten, da sie doch erheblich von ihrer eigenen Art abwichen und weil es die ersten Menschen wussten, dass vor ihnen noch keine gleichen Menschen waren, denn sie erkannten sich als eine Neuschöpfung, sie selbst wussten es, dass mit ihrer Existenz ein Schöpfungsakt begann, der zuvor noch nicht gewesen war .... Sie wussten es, dass sie sich austauschen konnten und es jedem geschaffenen Menschen möglich war, sich mit den Mitmenschen austauschen zu können. Zudem waren ihnen solche Vorwesen unbekannt, wie sie auch nicht alle Vorschöpfungen kannten, die sie selbst hatten durchgehen müssen, bis sie sich als Mensch verkörpern durften ....

Doch niemals haben zu gleicher Zeit jene Präadamiten mit den Menschen auf der Erde gelebt, denn jene waren ausgestorben, als sich Menschen auf der Erde einfanden. Es konnte also niemals ein Zusammenleben stattgefunden haben, weil solches nicht Meinem Plan von Ewigkeit entsprach, der nichts Mangelhaftes hätte entstehen lassen zu einer Zeit, wo der vollkommene Mensch sich als Krone der Schöpfung erweisen sollte. Denn alle Vorschöpfungen waren diesem Menschen unbewusst, er kannte nicht seinen langen Gang durch die Schöpfungswerke dieser Erde, und also musste er eine vollkommene Neuschöpfung sein, die eine Seele aufnehmen konnte, weil nun für den Menschen ein ganz neuer Erdengang begann mit dem Ziel der endgültigen Vereinigung mit Mir.

dass der Mensch diese letzte Vereinigung aus eigenem Versagen nicht erreichte, hat aber nichts mit dem Gang durch die Vorstadien zu tun, denn jede Seele, die sich einmal als Mensch verkörpern darf, hat auch den Reifegrad erreicht, der eine solche Verkörperung zuläßt. Es ist aber dem Menschen unmöglich, eine genaue Zeit seines Verweilens auf der Erde festzustellen, und er wird auch darüber keine Aufklärung erhalten, weil es belanglos ist, wie lange er schon die Erde belebt, und so auch lassen sich nicht die Zeiten bestimmen, wo jene Vormenschen gelebt haben, doch das steht fest, dass sie den Menschen vorausgegangen sind, dass sie vor Urzeiten sich überall aufgehalten haben als ebenfalls eine Schöpfung, die zum Ausreifen der endlos vielen Seelenpartikelchen diente, und sie also auch zur Höherentwicklung dieser Partikelchen beitrugen, die dann wieder sich in dem Menschen verkörpern durften.

Ihr Menschen könnt es nicht mehr zeitmäßig feststellen, und es wird euch dies auch nicht möglich sein, nur könnt ihr schätzungsweise einen Zeitpunkt annehmen, wisst aber niemals, ob dieser richtig ist, denn das Leben eines jeden einzelnen Menschen ist begrenzt. Meine Schöpfung aber besteht schon Ewigkeiten, die für euch auch Ewigkeiten bleiben werden, bis ihr einmal zum Licht gelangt .... Dann werdet ihr auch wissen, dass auch der Ewigkeitsbegriff ist für Mich wie ein flüchtiger Augenblick ....

Amen


BD 4011 empfangen  31.3.1947

Menschliche Zeitbestimmung des Endes ....
Auch Jünger Jesu unwissend ....
Verkürzen der Tage ....

Auch die menschliche Zeitbestimmung des Endes ist unzutreffend, sowie sie verstandesmäßig errechnet oder von Menschen unerweckten Geistes angegeben wird. So sie das Ende in Bälde ankündigen, kommen sie jedoch der Wahrheit näher. Sie können aber auch den Zeitpunkt des Endes noch weit hinausschieben, und es wäre dies eine Irreführung, die nachteilige Folgen hat für die Seelen der Menschen. Denn wer das Ende nicht in Kürze erwartet, der wird auch niemals die Seelenarbeit ernstlich in Angriff nehmen, und dies ist der Zweck solcher Ankündigungen, dass die Menschen sich zu wandeln bemühen und dies nur können, wenn sie ständig an sich arbeiten und sich das nahe Ende vor Augen halten.

Darum weist Gott unausgesetzt auf das Ende hin und läßt die Menschen aber stets im ungewissen über den Zeitpunkt des Endes. Und selbst Seine Diener, die gedanklich mit Ihm in Verbindung stehen, werden nicht von dem genauen Zeitpunkt unterwiesen, doch je fester sie im Glauben stehen, je mehr sie in der Liebe leben, werden sie auch wissen, dass sie selbst in der Endzeit stehen, denn sie beachten die Erscheinungen, die Gott Selbst durch Seinen Sohn Jesus Christus als Zeichen des Endes den Erdenmenschen ankündigte.

Auch der Mensch Jesus wusste nicht den Tag und die Stunde des Endes, und Seine Ankündigungen waren auch in allen Zeiten anzuwenden, so dass auch Seine Jünger mit dem nahen Ende und der baldigen Wiederkunft Christi rechneten, die mit dem Ende verbunden war. Auch Seine Jünger waren erweckten Geistes und konnten nicht Tag und Stunde bestimmen. Und so wird auch bis zum Ende von menschlicher Seite keine sichere Angabe gemacht werden können, nur können die Zeichen der Zeit in Betracht gezogen und daraus auf das nahe Ende geschlossen werden, das einmal unwiderruflich kommen muss, weil sich das göttliche Wort erfüllen muss.

Doch ernstlich Strebende werden sich auch ernstlich befassen mit den Gedanken des Endes der Welt, des Tages des Gerichtes und der Erfüllung aller Prophezeiungen, die darauf hinweisen. Und ihnen werden auch die Augen geöffnet, dass sie die Zeichen des Endes erkennen, und ihr Denken wird recht sein .... Sie werden wissen, dass sie selbst in der Zeit leben, dass sie sich mit dem Gedanken vertraut machen müssen, um zu denen zu gehören, die eine Zeit unsäglicher Mühsal und Nöte durchleben müssen, weil diese dem Ende vorangehen. Doch auch ihnen hat Jesus eine trostreiche Versicherung gegeben, dass Er die Tage verkürzen will um der Auserwählten willen, auf dass sie selig werden.

Und so also der Mensch glaubt, dass die Endzeit gekommen und jeden Tag das letzte Gericht zu erwarten ist, braucht er sich nicht zu bangen .... er wird die Kraft haben, alles zu ertragen, solange er Gott zustrebt und er zu den Seinen gehört .... Doch auch nur dann wird er die Zeichen der Endzeit erkennen, ansonsten er mit einem nahen Ende niemals rechnen wird, weil er nicht glaubt. Die Gläubigen aber wissen, welche Stunde geschlagen hat .... sie wissen, dass das Ende nahe bevorsteht, wie es Gott verkündet hat in Wort und Schrift ....

Amen


BD 8777 empfangen  12.3.1964

Gottes Vollkommenheit kennt keine Begrenzung von Zeit und Raum ....

Äonen sind schon vergangen, und Äonen werden noch vergehen, und immer noch wird es Schöpfungen geben im Universum, weil des einst-gefallenen Geistigen unendlich viel noch der Erlösung harrt, weil noch zahllose geistige Wesen verhärtet in ihrer Substanz ihres Wandels zur Materie harren und die Aufwärtsentwicklung alles dieses Geistigen Ewigkeiten erfordert, bis es wieder zu einem ichbewussten Wesen geworden ist, das nun seine Entwicklung zum Abschluss bringen kann, ebenso aber ein Versagen möglich ist, was wieder endlose Zeiten erfordert bis zu seiner endgültigen Vergeistigung.

Und ihr Menschen werdet euch fragen, warum Ich, als der Ewige Gottgeist, als der Schöpfer und Herr alles Bestehenden, überhaupt ein solches Wirken in der Unendlichkeit Mir vorgenommen habe, warum Ich Geister schuf und es nicht verhinderte, dass diese in die Tiefe stürzten, dass sie sich erhoben wider Mich und Mir gleichsam gegnerisch gesinnt waren .... und warum Ich die Gesinnung aller dieser Geister wieder Mir zuwenden will ....

Und ihr werdet euch fragen, was Mich dazu bewogen hat, zahllose Schöpfungen erstehen zu lassen, die im Grunde des Grundes jene gefallenen Geister sind .... Und immer wieder werde Ich euch antworten müssen, dass Mich Meine endlos tiefe Liebe bewog, sowohl zum Erschaffen vollkommener Wesen als auch zur Rückgewinnung der unvollkommen-gewordenen Wesen und dass Meine unübertreffliche Weisheit auch einen Plan entwarf, durch den Ich Mein Ziel einmal erreiche .... dass Meine unbegrenzte Macht alles erstehen lassen konnte, was Ich nur wollte, und darum Mir keinerlei Grenzen gesetzt sind und dieses Bewusstsein Meine ganze Seligkeit ist, an der Ich jedoch auch andere Wesen teilnehmen lassen möchte, diese aber dann auch so beschaffen sein müssen wie Ich Selbst.

Und es dient all Mein Walten und Wirken in der Unendlichkeit nur diesem einen Zweck, aus Meinen einst „erschaffenen Werken“ wahre Götter heranzubilden, in höchster Vollkommenheit stehende Wesen, die als Meine „Kinder“ nun schaffen und wirken können mit Mir und im gleichen Willen. Da Ich vollkommen bin, gibt es für Mich auch keine Begrenzung, und darin ist auch die endlose Zahl der erschaffenen und der gefallenen Geister und die ewig währenden Zeiten begründet, die jene Geister benötigen, bis sie das sind, was Ich Selbst Mir nicht schaffen konnte: rechte Kinder, Meine Ebenbilder, die in unfaßlicher Seligkeit tätig sind im geistigen Reich.

Wenn ihr Menschen euch einen rechten Begriff von Mir und Meinem Wesen macht, dann muss euch auch als erstes klar sein, dass es für Mich keine Begrenzung geben kann, ansonsten Ich nicht höchst vollkommen genannt werden könnte, denn die Begrenzung ist immer das Merkmal des Unvollkommenen .... Für Mich ist weder Zeit noch Raum begrenzt, noch Liebe, Weisheit und Macht .... Und also wirke Ich immer und ewig und habe dennoch ein Ziel: die restlose Vergöttlichung alles von Mir ins Leben gerufenen Wesenhaften.

Und diese restlose Vergöttlichung fordert den freien Willen des erschaffenen Wesens, und dieser kann sich Mir und Meinem Willen anschliessen, aber auch sich Mir widersetzen, woran das Wesen nicht gehindert wird. Denn erst der freie Wille ist das rechte Leben .... ohne diesen Willen ist alles nur ein totes Werk, das aus Meiner Macht hervorgegangen ist, wobei aber Liebe und Weisheit unbeteiligt wären. Denn die Liebe schuf Sich Wesen, die Sie beglücken wollte, und die Weisheit entwarf den Plan zur „Vergöttlichung“ des „Geschaffenen“ ....

Die Liebe gab dem Wesen das „Leben“, denn erst der freie Wille bedeutete Leben, während das Wesen, das im Zwang Meinen Willen erfüllen müßte, ein totes Wesen wäre und bliebe, ein Werk, das zwar höchst vollkommen erschaffen war, aber mit dieser Vollkommenheit nichts anfangen könnte, wenn es gebunden wäre an Meinen Willen. Es wären dann auch alle erschaffenen Wesen nur Abspaltungen von Mir gewesen, jedoch nichts Selbständiges, aus Mir Heraus-Gestelltes, das auch nicht frei wollen und handeln konnte wie Ich Selbst .... Und das wieder hätte Meine Liebe und Weisheit in Frage gestellt, die aber Inbegriff Meines Wesens, Inbegriff der höchsten Vollkommenheit sind.

Von Meinem Erschaffungsakt Kenntnis zu haben erfordert einen Reifegrad der Seele, die sonst nicht aufnahmefähig wäre für ein solches Wissen, denn es geht nicht nur um die Kenntnis dessen, sondern um das Verständnis für Vorgänge, die das Erstehen der gesamten Schöpfung betreffen, sowie auch für die endlosen Zeiten, die benötigt werden, um das Rückführungswerk zu Ende zu führen .... Und weil ihr Menschen euch keine Vorstellung machen könnt von endlosen Zeiten und unbegrenztem Raum, kann euch auch nur andeutungsweise darüber Aufschluss gegeben werden.

Ihr sollt aber dennoch wissen, dass vor Mir tausend Jahre sind wie ein Tag und dass einmal für jedes von Mir ausgegangene Wesen der Tag der Heimkehr ins Vaterhaus kommt, und ob noch Ewigkeiten darüber vergehen, dass die Seligkeit dann alle vorangegangenen Qualzustände ums Tausendfache aufwiegt und auch diese Seligkeit keine Begrenzung finden wird .... was ihr Menschen ebenfalls nicht verstehen könnt, weil ihr immer nur begrenzt zu denken vermögt .... dass ihr dann aber auch Mich Selbst, euren Gott und Schöpfer, euren Vater von Ewigkeit, lieben werdet aus ganzem Herzen, mit aller Innigkeit, derer euer Wesen fähig ist, und dass ihr euch an der Erlösung oder Seligwerdung aller Wesen mit ganzem Eifer beteiligen werdet, die noch nicht das letzte Ziel erreicht haben.

Denn euch treibt die Liebe dazu, die dann auch einen Grad erreicht haben wird, dass ihr alles auszuführen fähig seid, was ihr wollt. Denn dann ist euer Wille ganz in den Meinen eingegangen, und ihr seid also zu Göttern geworden, zu Meinen Kindern, die Ich nun ewig nicht mehr verlieren werde ....

Amen


BD 6608 empfangen  28.7.1956

Zeitbegriff und Wissen darum ....

Endlose Zeiträume sind es, die vergangen sind und die noch folgen werden .... Zeiträume, die für euch Menschen Ewigkeiten bedeuten, die aber doch einmal ein Ende nehmen, weil im Zustand der Vollkommenheit es für das Wesen keinen Zeitbegriff mehr gibt, also auch das Quälende einer endlos langen Zeit für ein solches Wesen ausscheidet. Doch euch Menschen muss es immer wieder vorgestellt werden, welche Ewigkeiten ihr euch schon auf der Erde bewegt und dass ihr schon jetzt in eurem Erdenleben dieser endlos langen Zeit eurer Entwicklung ein Ende machen könnt, wenn ihr euch bemüht, vollkommen zu werden, auf dass ihr dann nicht mehr dem Gesetz von Zeit und Raum untersteht, auf dass ihr dann als seligste Geistwesen auch das Quälende des Zeitbegriffes verliert, was zur restlosen Seligkeit gehört.

Es muss euch immer wieder gesagt werden, dass euer Sein nicht erst seit eurer Geburt als Mensch auf dieser Erde ist, sondern dass ihr schon ewige Zeiten zurückgelegt habt, teils bewusst, teils unbewusst, und dass es an euch selbst liegt, ob ihr diese Zeit wieder endlos verlängert oder ihr ein Ende setzt .... Im Zustand der Unvollkommenheit aber gibt es kein Ende für euch, nur ist die Art eures Bestehens verschieden .... also es kann der bewusste Zustand auch wieder schwinden, und dennoch besteht ihr weiter unbewusst, und dann müsst ihr wieder Ewigkeiten zurücklegen, bis ihr erneut die Möglichkeit habt, euren Erdenlauf abzuschliessen in einem Vollkommenheitsgrad, der jeden Zeitbegriff ausschliesst.

Ihr wisst zwar von der hinter euch liegenden Zeit nichts, und darum nehmt ihr es auch mit eurer Vollendung auf dieser Erde nicht ernst .... Ihr dürft es auch nicht wissen, d.h., es darf euch nicht unwiderlegbar bewiesen werden, weil ihr dann in einem gewissen Zwangszustand euch der Vollendung befleissigen würdet .... Dennoch wird euch dieses Wissen unterbreitet und es euch selbst überlassen, wie ihr euch dazu einstellt .... glaubt ihr daran auch ohne Beweise, so werdet ihr euch auch bemühen, einen Lichtgrad noch auf dieser Erde zu erreichen, ihr werdet streben nach Vollendung, und es nähert sich auch dann für euch das „Ende der Zeit“.

Der Ungläubige aber lässt sich auch durch ein solches Wissen nicht beeindrucken, und er ist in großer Gefahr, dass er sich selbst die Zeit verlängert, dass er wieder Ewigkeiten in den Schöpfungen gebunden wird, dass er wieder unbewusst einen endlos langen Erdenweg geht, aber doch die Qualen dieses Ganges auf sich nehmen muss, weil für das ursprünglich Frei-geschaffene-Geistige jeglicher Zwang, jeglicher gebundene Zustand auch ein Zustand der Qual ist .... Darum wird den Menschen in der letzten Zeit vor dem Ende das Wissen darüber erschlossen, es wird ihnen unterbreitet und kann zu größerer Verantwortung den Seelen gegenüber führen.

Wiederum ist diese Möglichkeit sehr gering, weil ohne Glauben an einen Erdenlebenszweck, an das Erreichen eines bestimmten Zieles, auch einem solchen Wissen kein Glaube geschenkt wird, weil auch die Lehren über den Entwicklungsgang der Seele nur als Hirngespinste angesehen werden, denen keine Bedeutung zuzumessen ist. Aber diese Lehren sind eine ernste Mahnung, denn es geht um die Freiheit jeder einzelnen Seele .... Es geht um etwas, was jedes Wesen will, weil es sich nur in der Freiheit glücklich fühlen kann, was es aber .... um es zu besitzen .... auch anstreben muss .... Und dazu soll es angeregt werden durch die Zuführung jenes Wissens, die Menschen sollen einmal nachdenken über den Begriff „Ewigkeit“ .... und sich selbst damit in Zusammenhang bringen.

Und sie sollen auch wissen, dass sowohl Freiheit als auch Gebundenheit in ihrem Willen liegen, dass ihnen zur Erlangung der Freiheit in jeder Weise geholfen wird, dass sie aber auch nicht gehindert werden, wenn sie im freien Willen wieder zur Gebundenheit zurückkehren, aus der sie sich schon gelöst haben und nun im Erdenleben gänzlich lösen können. Ob sie das Wissen annehmen als glaubwürdig, ob sie daraus ihre Schlüsse ziehen und es zur Grundlage ihres Lebenswandels machen, das bestimmt aber auch ihren Geisteszustand, es bestimmt den Reifegrad, den sie auf Erden erreichen, und sonach auch den Zustand nach dem Leibestode ....

Aber das Zuleiten jenes Wissens ist auch eines der letzten Gnadenmittel, die angewendet werden, um den Menschen zu helfen in ihrer geistigen Not .... Alles aber geschieht und muss geschehen ohne Zwang, denn die Vollendung kann nur in voller Freiheit des Willens erreicht werden, doch Hilfe wird der Seele in jeder Weise zuteil ....

Amen


BD 7924 empfangen  20.6.1961

Zeit- und Raumbegriff ....

Der Zeitbegriff gilt nur für das unvollkommene Geistige, das noch in der Begrenzung des Denkens lebt und das deshalb auch an Zeit und Raum gebunden ist, während das vollendete Geistige keine Begrenzung kennt und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der gleiche Begriff ist, denn das Wesen, das vollkommen ist, kann zu gleicher Zeit vergangene, gegenwärtige und zukünftige Geschehen schauen und erleben, und es wird darum auch ewig selig sein, weil es nichts mehr gibt, was das Wesen je belasten könnte. Denn es wird alles in seiner Zweckmäßigkeit erkannt, denn es hat dem Wesen zur Vollendung verholfen. Es ist überwunden, müßte also der Vergangenheit angehören und ist doch lebendig in der Gegenwart und immer in seiner Auswirkung ersichtlich .... jedoch niemals an Zeit und Raum gebunden ....

Dies zu verstehen ist schon ein Zeichen der nahen Vollendung .... doch für den Menschen so lange nicht restlos zu fassen, wie er sich noch auf Erden befindet, denn so lange ist er auch noch nicht vollkommen, und so lange halten Zeit und Raum ihn noch gebunden. Ewigkeitsbegriffe sind daher für den Menschen unausdenkbar; er kann sich wohl endlos lange Zeiten vorstellen, diese aber mit seinem Verstand nicht fassen, wie er auch nicht sich vorstellen kann, dass die „Zeit“ einmal ausgeschaltet sein wird .... dass er lebt und sich ebenso in der Vergangenheit wie in der Zukunft bewegen kann .... dass ihm alles ersichtlich ist, was sich abspielte seit Ewigkeiten. Dann wird er zwar auch um einen „Anfang“ wissen, dieser aber wird ihm ebenso gegenwärtig sein wie auch das erreichte Ziel alles Wesenhaften, das in Gott seinen Ausgang nahm und wieder zu Ihm zurückgekehrt ist.

Dann kann es für ein Wesen keine Begrenzung mehr geben, denn eine Begrenzung hat das Wesen sich selbst geschaffen durch seinen Fall zur Tiefe .... Es setzte der Zustand der Lichtlosigkeit ein, es entstanden vorerst Lücken im Wissen, in der Erkenntnis .... der Mangel an Licht war zeitlich begrenzt, weil sich der Zustand des Wesenhaften epochenweise änderte .... Und so auch änderte sich immer wieder der Aufenthaltsort, was eine räumliche Begrenzung verständlich macht .... Zeit und Raum sind Merkmale des Unvollkommenen, das also nun in seinem Wirken begrenzt war, eben weil es unvollkommen war .... oder auch, es war an Raum und Zeit gebunden, es war nicht mehr frei, wie es einst aus Gott hervorgegangen ist ....

Es hatte sich selbst Fesseln angelegt oder anlegen lassen von dem Gegner Gottes, und es bestimmte selbst die Dauer seines gefesselten Zustandes .... Es machte sich selbst auch von der Zeit abhängig, solange es nicht ernstlich der Vollendung zustrebte .... Doch einmal wird auch Zeit und Raum überwunden sein, einmal werden diese Begriffe nicht mehr gelten, weil einmal die Vollendung sicher erreicht sein wird ....

Und dann wird das Wesen es nicht verstehen können, dass es sich so lange Zeit von Gott entfernt gehalten hat, dass es in jeder Weise begrenzt war, und es wird wiederum verstehen können, dass vor Gott tausend Jahre sind wie ein Tag, weil es für Ihn keine Zeit gibt .... weil daher auch der Begriff: Gott ist von Ewigkeit .... nichts besagt, denn Er ist immer in der Gegenwart, für Ihn gibt es keine Vergangenheit, Er sieht das Zukünftige genauso in der Gegenwart wie das Vergangene .... Er war und ist und wird bleiben immer das Urzentrum, der Leben-sprühende-Kraftquell, der Anfang und das Ende .... Er war und ist und bleibt das zeitlose, unbegrenzte Wesen, Das keines Seiner geschaffenen Wesen je wird ergründen können .... Und es gibt für Ihn kein „Vorher“ oder „Nachher“ .... Er ist immer in der Gegenwart, und diese nimmt ewig kein Ende ....

Und jeder Zeit- und Raumbegriff ist immer nur den von Ihm einst abgefallenen Wesen eigen, die sich selbst eine „Begrenzung“ geschaffen haben durch das Verkehren ihres Wesens .... die das Vollkommene unvollkommen werden liessen, die sich selbst gestalteten zu etwas Gott-Widersetzlichem .... die ihren Urzustand verkehrten in das Gegenteil .... Und es wurde nun von dem Abgefallenen selbst das Zeit- und Raumgesetz geschaffen, in dem alles Unvollkommene sich nun bewegen muss, weil alles Unvollkommene sich in einer gewissen Begrenzung bewegt .... (befindet)

Nur das Vollkommene ist unbegrenzt; was jedoch der Begrenzung unterliegt, ist auch unvollkommen laut Gesetz von Ewigkeit .... Vollkommen ist das Wesen aus Gott hervorgegangen, und es gab für dieses Wesen weder Zeit noch Raum, und es war unbegrenzt selig. Doch sein Fall zur Tiefe hat Grenzen geschaffen in jeder Weise, die erst wiederaufgehoben sein werden, wenn das Wesen sich rückgestaltet hat zur Vollkommenheit, zu seinem Urwesen, zu dem Zustand, in dem es von Gott einst erschaffen wurde ....

Amen


BD 8252 empfangen  26.8.1962

Zeitbegriff für die Entwicklung der Erde ....

Die Entwicklung der Erde hat endlose Zeiten erfordert .... Und ob ihr Menschen euch auch einen Zeitbegriff dafür schaffen möchtet, ihr könnt nicht soweit zurückdenken, weil es euer Fassungsvermögen übersteigt. Doch ihr müsst immer wissen, dass sich der Abfall Meiner von Mir erschaffenen Wesen auf einen ebenso langen Zeitraum erstreckte, dass aber der Begriff „Zeit“ gar nicht anwendbar ist für dieses langsame Entwicklungsstadium der Erde, weil diesen Begriff nur das ichbewusste Wesen kennt in der Zeitspanne seiner Unvollkommenheit, weil auch für das vollkommene Wesen es keinen Zeitbegriff mehr gibt. Darum werden auch die Menschen die einzelnen Entwicklungsstadien des Schöpfungswerkes „Erde“ immer nur schätzen können, aber niemals der Wahrheit nahekommen .... es sei denn, sie lassen den Begriff „Ewigkeiten“ gelten .... Denn der Abfall von Mir hat Ewigkeiten gedauert, und die gleiche Zeitspanne wird benötigt zur Rückführung des Mir abtrünnig gewordenen Geistigen.

Und wenn ihr Menschen nun bedenkt, dass ihr kurz davorsteht, euch Mir wieder gänzlich anzuschliessen .... wenn ihr bedenkt, dass ihr selbst diese Ewigkeiten schon hinter euch habt und euren Entwicklungsgang zur Höhe bald abschliessen könnt mit dem Erfolg restloser Freiwerdung aus der Form .... wenn ihr bedenkt, dass euer Abfall von Mir vor Ewigkeiten stattgefunden hat und ihr nun diese große Urschuld abtragen und ihrer ledig werden könnt mit Hilfe Jesu Christi .... dann müßte euch wahrlich nur der eine Gedanke bewegen, euch innig dem göttlichen Erlöser Jesus Christus hinzugeben und Ihn zu bitten, dass Er euch mit der Kraft versehen möge, den letzten Zusammenschluss mit eurem Gott und Vater herzustellen, Den ihr nun auch in Jesus Christus erkennt und darum euch Ihm hingebt in Liebe und Demut, um eure einstige Sünde des Hochmuts und der Lieblosigkeit aufzuheben ....

Euer Denken wird sich immer nur in Grenzen bewegen, und darum könnt ihr es auch nicht verstehen, welch endlose Zeit hinter euch liegt, da ihr gebunden waret durch Meinen Willen, der euch der Gewalt Meines Gegners entzog, auf dass ihr euch zur Höhe entwickeln konntet .... Und es kann euch auch kein Rückblick gewährt werden in diesen endlosen Weg .... weil es euch dann nicht mehr möglich wäre, im freien Willen den Weg über die Erde als Mensch fortzusetzen, denn die Angst würde euch nur treiben, nach Meinem Willen zu leben, doch ihr könntet dann nimmermehr vollkommen werden .... wozu der freie Wille Voraussetzung ist.

wisst ihr aber um den Gang eurer Seele vor der Verkörperung als Mensch, so wird auch euer Verantwortungsbewusstsein stärker sein, und dann sind auch die Forschungsergebnisse der Menschen von Wert, die euch eine Jahrtausende währende Entwicklung der Erde und der Erdbewohner beweisen zu können glauben und die euch selbst zum Nachdenken anregen sollten, wie lange ihr selbst schon über die Erde Geht .... wenn auch nicht als ichbewusstes Wesen .... Doch ihr wisst dann auch, dass die gesamte Schöpfung wesenhaftes Geistiges ist und birgt, das seinen Entwicklungsgang zur Höhe zurücklegt, um einmal wieder dazu zu werden, was es war im Anbeginn: freie, ichbewusste Wesen, die in Kraft und Licht wirken können, wie dies ihre Bestimmung war, als Ich sie erschaffen hatte aus Meiner Liebekraft ....

Es kann immer nur der Glaube daran gefordert werden, denn Beweise lassen sich nicht erbringen .... aber auch der Glaube kann zu einer Überzeugung werden, wenn der Mensch in seinem letzten Stadium auf dieser Erde sich dem Wesen seines Gottes und Vaters anzugleichen sucht, wenn er sich zur Liebe wandelt und dadurch sich mit Mir verbindet .... Denn sowie Ich ihm gegenwärtig sein kann, weil Ich die Liebe Selbst bin, wird er auch überzeugt glauben können und dann auch wissen, dass er nur deshalb über die Erde geht, um nach seinem endlosen Gang zuvor seine Aufgabe zum Abschluss zu bringen. Und er wird Mich anstreben mit aller Kraft und also auch den Zusammenschluss finden mit Mir, seinem Vater von Ewigkeit, und unaussprechlich selig sein ....

Amen


BD 8997 empfangen  17.6.1965

Zeit- und Raum-Gesetz Zustand des noch Unvollkommenen ....

Ihr könnt mit Gewissheit annehmen, dass Mir das Rückführungswerk einmal restlos gelingen wird .... dass Ich von keinem Wesen Mich abwende, dass ein jedes Wesen den Weg zum Vaterhaus gehen wird .... dass auch Mein erst-gefallener Geist einmal von selbst zu Mir zurückkehrt und dass darum auch keines Wesen Schicksal jemals hoffnungslos genannt werden könnte, selbst wenn es noch ewige Zeiten sich von Mir entfernt hält .... Denn dafür ist Meine Liebe Garantie, die nie aufhören wird, sich um jedes Wesen zu sorgen, das von Mir einst seinen Ausgang genommen hat. Denn da für Mich jedes Zeit- und Raumgesetz ausschaltet, bedeutet es auch nicht das, was ihr versteht unter ewigen Zeiten ....

Bei Mir ist alles eins, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft .... Und auch die Leiden und Qualen, die ihr durchstehen müsst, um wieder zu Mir zurückzukehren, sind für Mich im Verhältnis zur Ewigkeit nur Augenblicke. Doch gerade das Zeit- und Raumgesetz ist es, in dem ihr euren ichbewussten Zustand .... als Mensch .... zubringen müsst und das euch die Leidenszeit so unerträglich macht, denn auch im gebundenen Zustand leidet das Wesen entsetzliche Qualen, weil das Geistige einst völlig frei war und die Gebundenheit nun als Qual empfindet, aber doch nichts weiss über die Zeitdauer dieses Zustandes.

Als Mensch aber gilt für ihn dieses Gesetz und es wird nicht eher enden, bis das Wesen im Zustand der Vollkommenheit ist und dann für dieses jegliche Begrenzung wegfällt. Also es nimmt die Seele auch den Zeit- und Raumbegriff mit hinüber in das jenseitige Reich, nur ist sie im unreifen Zustand verwirrten Denkens und glaubt sich schon lange Zeiten in einer Umgebung, die ihr nicht behagt .... wenngleich sie noch nicht lange Zeit in dem jenseitigen Reich ist. Daher ist der Begriff von Zeit und Raum noch ein Zeichen ihrer Mangelhaftigkeit, den aber das Wesen noch so lange haben wird, bis es Jesus Christus gefunden hat .... was ihm dann auch ein hellstes Denken sichert, und die völlige Hingabe an Ihn erlöst auch von dieser Gebundenheit an Zeit und Raum ....

Daher wird auch der Mensch, der auf Erden noch zu Jesus Christus findet, nicht mehr irdisch denken, sondern die Gedanken werden himmelwärts gerichtet sein, und er hat sich schon mit dem Gedanken vertraut gemacht, dass das Erdenleben nur ein vorübergehender Zustand ist, in dem er zur letzten Reife gelangen soll .... dass es dann auch für ihn keine Zeit mehr gibt und dass er sich immer hinversetzen kann, wo er will. Und wenn der Mensch schon bis zu diesem geistigen Erkennen gekommen ist, wird ihn auch kein Leid mehr so berühren, dass es für ihn unerträglich scheint, denn er weiss es, dass auch dieses vorübergeht und ihm einst vorkommen wird wie ein Schatten, der auf seinen Erdenweg gefallen ist.

Jedoch es muss auch der Mensch als solcher dem Gesetz von Zeit und Raum unterlegen sein, denn nur durch Leiden und Qualen kann seine Seele ausreifen, und Zeitdauer sowie Örtlichkeiten spielen dabei eine große Rolle, denn wäre dieses Gesetz ausgeschaltet, so würde ein großer Faktor fehlen, der zum Ausreifen der Seele beiträgt, weil ein zeit- und raumloser Zustand das Los des schon Vollkommen-Gewordenen ist, während es für das noch Unvollkommene ein Mittel ist, um alles zu tun, der Leiden und Qualen ledig zu werden ....

Es darf nichts, was die Seligkeit der Lichtwesen ausmacht, dem gleich sein, was die Unselig-Gewordenen durch ihren Abfall von Mir in der Tiefe erdulden müssen .... Es war das Reich dieser abgefallenen Geister eine begrenzte Welt, und also mussten sie auch unter dieser Begrenzung leiden .... Doch jederzeit steht es ihnen frei, diesen begrenzten Zustand aufzuheben und wieder unbegrenzt selig zu sein .... Dann aber werden sie es auch begreifen, dass die Zeit wie ein Augenblick gewesen ist, wo sie Leid ertragen und ihre einstige Sünde abbüßen mussten. Und dann wird es ihnen auch klar sein, dass auch dieses Zeit- und Raumgesetz Anteil sein muss der noch unvollkommenen geistigen Welt und dass es nur beiträgt zur Vollendung ....

Amen


BD 6634 empfangen  2.9.1956

Schöpfungslose Räume ....

Die Liebe zu dem Unerlösten ist es, die der gesamten Schöpfung zugrunde liegt, die sie erstehen liess und ihr Bestehen sichert .... Und diese Liebe nimmt kein Ende, weshalb es also auch kein Beenden oder Aufhören irdischer Schöpfungen geben wird, bevor nicht alles Gebundene und darum unglückselige Geistige erlöst ist. Sichtbare Schöpfungen nur beweisen euch Mein Wirken, denn die geistigen Schöpfungen vermöget ihr Menschen nicht zu sehen, aber diese geistigen Schöpfungen dienen gleichfalls dem Geistigen zur Vollendung, was euch aber noch unverständlich ist, solange ihr unvollkommene Bewohner der Erde seid .... Doch auch diese geistigen Schöpfungen liess Meine Liebe erstehen, weil sie außer ihrem Zweck, zu höherer Vollkommenheit zu führen, auch noch zur Beglückung der Wesen beitragen, die schon Licht und Kraft von Mir entgegennehmen dürfen und diese nun schöpferisch verwenden dürfen in Meinem Willen.

Mein Walten und Wirken ist ständige Liebeausstrahlung und ihre zweckmäßige Bestimmung .... Wo Liebe und Weisheit ungehindert wirken können, dort müssen auch die wunderbarsten Schöpfungen erstehen und wieder zur Beglückung dienen dem Wesenhaften, das einst geschaffen wurde mit Empfindungs- und Beurteilungsvermögen, so dass ihm von Mir erzeugte Liebewerke unbeschreibliche Seligkeiten bereiten müssen. Ich kann aber diese Seligkeiten nicht den Wesen schenken, die sich ihrer Vollkommenheit begaben oder sie noch nicht erreicht haben, die Ich aber doch unendlich liebe .... Und so suche Ich, sie vorerst so zu gestalten, dass sie sich einreihen können in die Schar der glückseligen Geister .... und schaffe darum ständig neue Schöpfungen, die ihrem Reifegrad entsprechen, deren Aufgabe es aber ist, jene Reife zu erhöhen ....

Und also ist die irdische Schöpfung auf endlose Zeiten hinaus gesichert, weil es noch endlos viel Geistiges gibt, das solche Schöpfungen benötigt zum Ausreifen, zur Rückkehr, zur Vollkommenheit, die es einst freiwillig hingab. Und sind die irdischen Schöpfungen durchwandert, wenn auch mit nur geringem Erfolg, dann wird das noch Unvollkommene geistigen Schöpfungen zugeführt, und auch nun sorgt Meine unendliche Liebe dafür, dass eine Fortentwicklung möglich ist, wenn auch in ganz anderer Weise, als auf dieser Erde es geschehen konnte.

Ich überlasse kein Wesen seinem Schicksal, denn Ich habe unzählige Ausreifungsmöglichkeiten geschaffen in Meiner Liebesehnsucht nach dem von Mir einst abgefallenen Geistigen. Und selbst der größte Widerstand ist Mir nur erhöhter Antrieb zu schöpferischer Tätigkeit, weil Ich dadurch Meiner Liebe Ausdruck geben kann, die Meinen Geschöpfen immer und ewig gilt. Doch die Liebe zwingt niemals .... Und sie lässt darum auch dem Wesenhaften unbeschränkte Freiheit, aber sie ist so stark, dass sie unaufhörlich das Wesen zieht ....

Und solange irdische Schöpfungswerke bestehen, beweise Ich Meine Liebe, weil diese dem einst Gefallenen dienen zur Rückkehr zu Mir .... Doch auch diese Meine übergroße Liebe kann auf Abwehr stoßen, und es können Schöpfungen durchwandert werden ohne den geringsten Erfolg. Dann kann es möglich sein, dass dieses noch völlig widersetzliche Geistige kein Schöpfungswerk .... weder irdische noch geistige .... sichten kann, dass es in völliger Leere, in endlos weiten Räumen sich befindet, wo es völlig auf sich selbst angewiesen ist, wo nichts ihm „Leben“ oder „Liebe“ beweist und es doch seiner selbst bewusst ist zu endloser Qual.

Dieser Zustand des Schöpfungslosen ist das furchtbarste Los, das einer Seele beschieden sein kann, die jegliche Schöpfung ungenützt liess zu geistiger Fortbildung, die auch aus ihrem Erdendasein keinen Nutzen zog, die sich aus dem Nichts hervorgegangen wähnte und auch glaubte, in ein Nichts zurückzuversinken nach ihrem Leibestode .... Und doch ist auch dieser Zustand für die Seele ein liebender Erbarmungsakt, denn auch er währt nicht ewig, er bereitet aber die Seele so zu, dass sie voller Erstaunen und Dankbarkeit die ersten Schöpfungen wieder betrachtet, die Meine Liebe vor ihren Augen nun erstehen lässt ....

Und nun kann im geistigen Reich die Fortentwicklung einsetzen, die sie auf Erden unterlassen hat .... Und Meine Schöpfungen, ob geistiger oder irdischer Art, werden nach endloser Zeit doch die Vervollkommnung zuwege bringen, weil niemals Meine Liebe aufhört, dem Unerlösten Hilfe zu leisten, bis Ich es einmal werde beglücken können mit Meiner Liebe, bis es diese ohne jeglichen Widerstand annimmt und also die Rückkehr zu Mir im freien Willen vollzogen hat ....

Amen


BD 2575 empfangen  5.12.1942

Zeit und Raumgesetz in der Ewigkeit ....

Der Leib vergeht und mit ihm auch das irdische Leid. Doch die Seele bleibt bestehen und führt ihr Leben im Jenseits weiter entsprechend dem Erdenleben. Es sind die Leiden auf Erden daher nicht so hoch zu bewerten, weil sie ein Ende nehmen, dagegen kann das Leid im Jenseits Ewigkeiten dauern, ehe die Seele zur Erkenntnis kommt. Sie kann aber auch völlig zeitlos sich in den Sphären des Lichtes bewegen, denn den Zeitbegriff hat die Seele nur im Stadium der Unvollkommenheit. Im Vollkommenheitszustand befindet sie sich außerhalb von Zeit und Raum. Der Zeitbegriff ist sonach der Gradmesser für die Reife der Seele, solange sie noch das Empfinden hat, von Zeit und Raum abhängig zu sein, hat sie ihr Ziel noch nicht erreicht, sie ist noch nicht in die Lichtsphären eingegangen, in denen jeder Zeit- und Raumbegriff schwindet.

Für die Welt ist dies unbegreiflich, weil sie noch gänzlich dem Zeit- und Raumgesetz unterworfen ist; in der Ewigkeit aber scheidet letzteres aus, und es ist dies ein unvorstellbar seliger Zustand, überall weilen zu können und zu wissen um alles, was war, was ist und noch sein wird. Diese Freiheit des Geistes macht seinen Seligkeitszustand aus, denn es kann sich die Seele bewegen, wo und wann sie will, ohne jemals zeitlich oder räumlich beschränkt zu sein.

Hingegen ist die unreife Seele noch gebunden an Zeit und Raum, je nach dem Grade ihrer Unvollkommenheit. Sie ist wohl körperlich nicht mehr gehindert und kann weilen, wo sie will, sie ist aber durch ihr irdisches Verlangen noch gefesselt an eine bestimmte Umgebung, also sie legt sich selbst diese Fessel an, weil sie den freien Zustand nicht kennt und ihn daher zu wenig anstrebt. Zeit und Raum bedeuten immer eine gewisse Begrenzung und können daher nicht der Vollkommenheit entsprechen. Sowie sich aber die Seele davon frei gemacht hat, erkennt sie die Seligkeit dessen und verlangt nimmermehr nach dem vorigen Zustand zurück. Denn Zeit und Raum überwunden zu haben bedeutet auch, ungehindert wirken zu können, wo und wie es die Seele verlangt.

Sie ist nicht mehr gebunden an Zeit und Raum, sie hat sich von den Gesetzen frei gemacht, die Gott dem unvollkommenen Wesenhaften gab; sie ist folglich dem Gesetzgeber von Ewigkeit nahegekommen, sie hat sich mit Dem verbunden, Der Herr ist über Zeit und Raum, und folglich beherrscht sie gleichfalls das ganze Universum, d.h., sie kann weilen, wo sie will, und dies jederzeit, weil für sie das Gesetz von Zeit und Raum aufgehoben ist, sowie sie Gott nahegekommen ist. Denn dies ist der Zustand der Freiheit und der Vollkommenheit, dass das Wesen völlig ungebunden ist, dass es sich keinem anderen Gesetz mehr unterworfen fühlt als dem Gesetz der Liebe, das sie aber nicht mehr bedrückt, sondern das sie nur unendlich beglückend empfindet ....

Amen


BD 7013 empfangen  9.1.1958

Zeitbegriff im Zustand der Vollkommenheit ....

Dem vollkommenen Wesen erscheint die Zeit der Vergangenheit wie ein Augenblick, wenngleich es jede einzelne Phase übersehen und auch immer wieder erleben kann als gegenwärtig, aber alles Qualvolle berührt das Wesen nicht mehr, jedoch die große erbarmende Liebe Gottes ist ihm immer von neuem ersichtlich, wenn sich das Wesen in die Vergangenheit versetzt.

Doch Zeitbegriffe gibt es für das Vollkommen-Gewordene nicht mehr .... und was auch das Wesen in seinen Gedanken bewegt, es wird immer nur loben und preisen seinen Schöpfer und Vater und keine Möglichkeit versäumen, Ihm seinen Dank abzutragen in Form erlösender Tätigkeit. Und darum muss auch eine Rückschau in die Vergangenheit immer wieder möglich sein, um dem Geistigen, das noch in den Fesseln der Materie schmachtet, immer wieder beizustehen und es in andere Verformungen zu versetzen .... eine Aufgabe, die dem Vollkommenen obliegt, das sich am Schaffen und Erschaffen beteiligen darf nach dem Willen Gottes.

Zwar ist die Vergangenheit für jedes Lichtwesen nur wie ein flüchtiger Augenblick, doch für das noch gebundene Geistige sind es Ewigkeiten .... Und weil das Lichtwesen um die Qualen in diesen Ewigkeiten weiss, steht es dem Gebundenen in inniger Liebe bei, um ihm zur Freiwerdung zu verhelfen. Es ist aber die Schöpfung Gottes unendlich, es ist die Zahl der gefallenen Wesen unfaßbar, und es ist daher auch die Zahl der im Dienst Gottes stehenden Lichtwesen unermesslich groß. Denn es gibt bei Gott keine Begrenzung, weil Er das vollkommenste Wesen ist und weil alles Vollkommene unbegrenzt ist ....

Und also wird es Ewigkeiten hindurch auch Schöpfungen geben, die unvollkommenes Geistiges bergen, und Ewigkeiten hindurch wird sich das Erlösungswerk an jenem Geistigen vollziehen, weil die Liebe des schon Erlösten ständig zunimmt und seine selige Dankbarkeit sich immerwährend äußert in erlösender Tätigkeit.

Und es gehört auch das zur Seligkeit eines vollkommenen Wesens, in die Vergangenheit schauen zu können, sie als gegenwärtig zu erleben .... weil seine Liebe zu Gott dadurch ständig zunimmt, weil es nun auch als Lichtwesen die unübertreffliche Weisheit Gottes erkennt und jede einzelne Verformung, die es selbst durchwandeln musste, ihm wie ein kostbares Wunderwerk erscheint, das ihm die Liebe des Vaters zu Seinem Kind immer wieder beweist. Was einstens für das Wesen unsagbare Qual bedeutete, wird nun das Lichtwesen beglücken und dazu anspornen, selbst solche Formen zu schaffen, um in überströmender Liebe unglückseliges Wesenhaftes darin zu bergen, damit es gleichfalls zu jener Glückseligkeit gelange, die dem Lichtwesen vergönnt ist.

Weil Liebe, Weisheit und Macht nun dem Lichtwesen eigen sind, ist es auch gleicherweise schöpferisch tätig, und weil es um den Zweck und Erfolg aller Schöpfungswerke weiss, wird es nicht nachlassen in seiner Tätigkeit, immer in Liebe zu Gott und zu dem Unerlösten schaffend und wirkend .... Denn es besitzt auch die Macht dem Gegner Gottes gegenüber, es entwindet ihm das Geistige, um es seinem Gott und Vater zuzuführen, weiss es doch auch um die einstige Seligkeit des Wesens, wenn es aller Formen ledig sein wird.

Es gibt für das vollkommene Wesen kein Leid und keine Qual, doch es weiss um die Qualen des Unvollkommenen und sucht dieses zu befreien davon. Darum kann es seinen eigenen Werdegang durch die Schöpfung immer wieder als gegenwärtig erleben, und es wird doch unsagbar glücklich sein im Gedenken seines Entwicklungsganges ....

Und immer neue Pläne werden in ihm reifen, die der Erlösung dienen, immer neue Schöpfungen wird das Wesen erstehen lassen, es wird in innigster Verbindung mit seinem Schöpfer und Vater von Ewigkeit auch Dessen Kraft empfangen und diese wieder zur schöpferischen Tätigkeit verwenden .... weil es im gleichen Willen steht mit Gott, Der alles Einst-Gefallene wieder zurückführen will, um es ewiglich zu beglücken ....

Amen


BD 7419 empfangen  30.9.1959

Weiter Raum im Jenseits ....

Gegenstandslos sind die endlos weiten Räume, in denen die Seele umherirrt, die unreif in das jenseitige Reich eingeht .... Ihr müsst das verstehen, dass sie selbst nichts Geistiges schauen kann, Irdisches nicht mehr vorhanden ist und ihr eigenes Wunschbild auf Grund ihrer mangelhaften Seelenreife völlig verwischt und verwirrt ist, sie also sich auch keine Umgebung selbst bilden kann aus ihren Gedanken heraus, denn sie hat kein klares Gedankenbild, genau wie ihr Seelenzustand leer ist .... besonders wenn sie trotz des hohen Alters nicht die Welt überwinden lernte vor ihrem Abscheiden von der Erde.

Aber völlig glaubenslos zu sein hat zur Folge, dass nichts mehr die Seele bewegt und daher eben ihr Zustand im Jenseits einem völlig leeren Raum entspricht, indem sie nun unaufhörlich wandert, immer in der Hoffnung, jemanden zu treffen, den die Seele sucht .... Es ist dies ein qualvoller Zustand, der dazu führen soll, dass in der Seele ein bestimmtes Verlangen geweckt wird .... das Verlangen nach einer gleichgesinnten Seele, mit der sie sich austauschen könnte über diesen Zustand.

Und wenn dieses Verlangen anwächst und überstark wird, dann tritt ihr zumeist ein Wesen in den Weg, das scheinbar völlig ihrem Zustand angepaßt ist, aber eine Lichtseele ist, die in Verhüllung sich der Seele naht, um auf diese einzuwirken, dass sich ihr Denken ändert. Denn sowie eine Seele abgeödet ist durch das lange Umherirren, ist sie dankbar für jede Anregung, die ihr von seiten der Lichtwesen aus geboten wird durch vielerlei Vorschläge, auf welche die Seele eingehen muss, um ihren Zustand langsam zu wandeln.

Aber mitunter ist auch das schwer, die Seele zu gewinnen für einen Vorschlag, wenn diese so verhärtet ist, dass sie keinerlei Wandel anstrebt, dass sie verstockt verharrt in ihrem Denken und dennoch ein höheres Wesen verantwortlich macht für ihren qualvollen Zustand. Denn kein ungläubiger Mensch ist ohne einen Funken Gotterkenntnis, und immer wird er dieses Gottwesen anklagen und Ihm seinen unglückseligen Zustand zur Last legen .... weshalb es auch endlose Zeiten dauern kann, bis eine solche Seele weich und gefügig ist und die Anregung eines Lichtwesens, das in gleicher Verkleidung zu ihr tritt, befolgt.

Dann aber wandelt sich auch der Zustand auffällig, und die Dämmerung wird immer lichter und klarer, wenn auch noch nicht von einem Lichtkreis gesprochen werden kann, in den die Seele eintritt, aber sie beginnt hier und da Gegenstände zu erblicken, die Leere des Raumes wird unterbrochen, und die Seele nimmt verschiedene Eindrücke auf und verlangt nach einer Betätigung, die ihr von seiten des Lichtwesens nun auch zugewiesen wird.

Jeder Seele, die in solchen weiten leeren Räumen umherirrt, gesellen sich in bestimmten Zeiträumen Lichtwesen zu, die ihr helfen wollen, aber nicht jedem Lichtwesen wird Gehör geschenkt. Und darum kann es ewige Zeiten dauern, bis eine solche Seele Erlösung findet, bis sie so weit gefügig geworden ist, dass sie das ihr verkündete Evangelium der Liebe annimmt und danach tätig wird .... Doch ohne Liebe kann ihr niemals Erlösung werden .... Und darum ist die Fürbitte eines Menschen von so großer Bedeutung, denn diese bringt es zuwege, dass der Abwehrwille einer Seele gebrochen wird, dass sie bereitwillig alle Hinweise und Belehrungen der Lichtwesen entgegennimmt und sie in verhältnismäßig kurzer Zeit aus dem leeren Raum in schöne bewohnte Gegenden kommt, wo sie unaufhaltsam nun weiterarbeitet an ihrem geistigen Fortschritt.

Denn der Lichtwesen größtes Bemühen ist, die Seelen hinzuführen zu Jesus Christus, ohne Den keine Seele Erlösung findet aus ihrem unseligen Zustand. Und wo die Fürbitte eines Menschen dieses Bemühen der Lichtwesen unterstützt, dort kann die Seele leichter zu Jesus Christus finden, denn sie spürt die Liebe des Menschen, die in dem Wesen Gegenliebe erweckt .... Und Liebe schliesst sich wieder mit Liebe zusammen, eine liebende Seele erkennt Jesus Christus als Gott und Erlöser der Welt, und sie wird sich Ihm hingeben ohne jeglichen Widerstand .... Und dann ist die Seele gerettet für Zeit und Ewigkeit ....

Amen


BD 7474 empfangen  9.12.1959

Zeit- und Raumbegriff ....

Es sind Ewigkeitsbegriffe, wolltet ihr euch die Zeiten vorstellen, da eure Seele sich auf dem Rückweg befindet zu Mir, und euch fehlt dafür jedes Schätzungsvermögen, weshalb also von Ewigkeiten gesprochen wird. Einmal endet jedoch dieser Zustand, einmal ändert sich auch für euch der Begriff von Zeit und Raum .... sowie ihr in den Zustand der Vollkommenheit eingetreten seid, der keine Begrenzung mehr kennt. Dann ist für euch alles gleich .... Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft .... und ihr erlebt alles, wo und wann ihr es wollt, als gegenwärtig, ein Zustand, den ihr euch gleichfalls nicht vorzustellen vermögt.

Aber nur im Unvollkommenheitszustand kennt das Wesen Begrenztes, jedoch alle Begrenzung ist hinfällig, wenn das Wesen vollkommen geworden, also wieder in seinen Urzustand zurückgekehrt ist, in dem es war zu Anbeginn. Darum wird auch die Seele alles Rückläufige wieder erleben können als gegenwärtig und Meine große Liebe erkennen, denn nun erst fasst sie auch das Wunderbare ihres Entwicklungsganges vom tiefsten Fall zur höchsten Höhe, und sie ist überselig im Bewusstsein, nun Mein Kind zu sein und zu bleiben ewiglich. Denn dann gibt es keine Begrenzung mehr, dann kann sie sich aufhalten, wo sie will, und sich auch in den Zustand hineinversetzen, den sie will, auch wenn er schon in der Vergangenheit zurückliegt, weil dieser nun für sie zu einem Gegenwartszustand geworden ist.

Der Begriff für Zeit und Raum gehört zum Zustand der Unvollkommenheit, wie jede Begrenzung immer ein Zeichen der Mangelhaftigkeit ist, was ihr Menschen auch erst verstehen werdet, wenn einmal jegliche Begrenzung von euch abfällt. Dafür aber ist Voraussetzung, dass ihr eingeht in das Reich des Lichtes .... Es ist auch dies ein Grad der Seligkeit, in welchem Maßstab alles Begrenzte von euch abfällt .... denn das Lichtreich bedeutet Aufhebung aller Begrenzung, es bedeutet Durchblick durch Zeit und Raum, es wird die Seele sich aufhalten können, wo sie will, wo sie sich gedanklich hinversetzt und wann sie es will, und es werden dadurch auch Geschehen in der Vergangenheit lebendig werden in ihr, weil sie alles erleben kann als gegenwärtig.

Und dann wird sie preisen und loben und Mir ewig Dank singen, dass Ich sie geführt habe zurück in ihr Vaterhaus, wo die Seligkeiten für sie kein Ende nehmen, die sie nun in Meiner Nähe geniessen kann und immer sich Meiner Liebe und Gnade bewusst ist, die ihr diese Herrlichkeiten bereiten auf ewig .... Und dann wird die Seele Mein Erlösungswerk erleben und nun erst ermessen, was dieses Erlösungswerk für sie selbst bedeutet hat. Denn nun erst erkennt sie die große Liebe, die ihre große Sünde getilgt hat, um ihr alle Herrlichkeiten des Himmelreiches erschliessen zu können ....

Sie erkennt die abgrundtiefe Entfernung, in der sie einst gestanden hat von Mir, sie erkennt die große Gnade und Barmherzigkeit, die ihr folgten in die Tiefe und sie wieder daraus emporhoben, sie erkennt die nimmermüde Geduld und Liebe auf dem Wege der Rückkehr, denn sie sieht auch ihren einstigen Widerstand und ihre Abwehr Meiner Liebe gegenüber .... Und sie erbebt in heiligem Erschauern ob Meiner großen Liebe und Gnade zu allem einst Gefallenen .... Sie kann nicht anders als loben und preisen Den, Der sie erschaffen hat und Der sie gerettet hat durch Sein Erlösungswerk von ewiger Qual ....

Und immer wieder erlebt sie dieses Barmherzigkeitswerk aufs neue, weil sie dadurch zu immer tieferer Erkenntnis gelangt, was an ihr getan wurde, um sie so unendlich selig zu machen. Und die Seele wird dankerfüllt alles tun, um auch anderen Seelen zur gleichen Seligkeit zu verhelfen, denn sie ersieht die große Not derer, die noch in der Finsternis weilen, und ihnen zu helfen ist nun ihr ständiger Wille, weil die Liebe zu allem Unerlösten in ihr entflammt ist angesichts der Herrlichkeit, die Meine Liebe Meinem Kind bereitet hat und bis in alle Ewigkeit ihm bereiten wird ....

Amen


BD 8779 empfangen  14.3.1964

Zeit und Raumbegriff ....
Seligkeit ....

Ihr werdet Meinen Namen preisen bis in alle Ewigkeit .... Ihr werdet Lob und Dank singen Dem, Der euch erschaffen hat und euch beseligen wird im Übermaß .... Ihr werdet euren Gott und Schöpfer erkennen als euren Vater, Den innige Liebe mit euch verbindet, Der aus Seiner Liebe heraus euch schuf, weil ungemessen Kraft Ihn erfüllte und weil Er Seine Seligkeit fand im Verwerten dieser Kraft .... Ihr werdet Mich lieben mit aller Innigkeit, denn ihr müsst dann Meine Liebe erwidern, wenn ihr selbst wieder zur Liebe geworden seid, die ihr waret im Anbeginn. Aber endlose Zeiten werden noch vergehen, bis alles Erschaffene zur Liebe sich gewandelt hat, bis alles Erschaffene Mir also wieder die Liebe schenken wird, die es anfänglich für Mich empfunden hat.

Doch in der Ewigkeit gibt es keine Zeit, und der Zeitbegriff ist nur anwendbar für euch Menschen, die ihr noch im Zustand der Unvollkommenheit auf Erden weilt. Und auch das Erdenleben ist nur wie ein Augenblick, gemessen an der endlos langen Zeit zuvor, bis ihr als Mensch über die Erde Geht, und betretet ihr das geistige Reich mit nur einem Schimmer von Erkenntnis, mit einem wenn auch geringen Licht- und Liebegrad, so erscheint euch schon die vergangene Zeit wie ein kurzer Verlauf eurer Entwicklung zur Höhe; doch was vor euch liegt, hört ewig nicht mehr auf ....

Und so auch schaltet jeglicher Raumbegriff für euch aus in jenem Zustand, wo euch das Licht aus Mir schon durchstrahlen kann im jenseitigen Reich .... Dann werdet ihr weilen können, wo ihr euch gedanklich hinversetzt, es wird für euch keine Entfernung geben, keine unerreichbaren Ziele, nur bestimmt der Reifegrad stets auch die Sphären eures Aufenthaltes, und ihr werdet aus eigenem Antrieb auch in keine andere Sphäre eingehen wollen, weil ihr es selbst wisst, dass jegliche Sphäre eurem Licht- und Liebegrad angemessen ist.

Aber die Liebe zu Mir wird in euch hell aufflammen, und immer sehnender wird die Seele nach Mir verlangen, und Ich werde ihr Erfüllung schenken, Ich werde Meine Liebe immer stärker einfliessen lassen und die Seligkeit ständig erhöhen. Wüßtet ihr Menschen auf Erden um diesen Seligkeitszustand, wahrlich, ihr würdet alles tun, um ihn zu erreichen, doch ihr könnt nur davon unterrichtet werden, aber Beweise dafür können euch nicht gegeben werden, denn diese Seligkeit ist so unermesslich groß, dass sie auch nur das Los derer sein kann, die freiwillig jenen Reifezustand anstreben, der Bedingung ist zum Empfang der Seligkeiten, die Ich Meinen Geschöpfen bereitet habe.

Doch die Menschen brauchten nur sich die Wunder der Schöpfung betrachten, die ihnen zwar nicht mehr ungewöhnlich erscheinen, weil sie sich an ihren Anblick gewöhnt haben, die aber doch einen Schöpfer beweisen, Der Seine Kraft in Liebe und Weisheit gebraucht, um auch die Menschen auf der Erde schon zu beglücken .... Und ein solcher Schöpfer hat noch unzählige Möglichkeiten, um Seinen Geschöpfen Beweise Seiner Liebe zu schenken, doch Er verlangt von den Menschen, dass sie zu Ihm den Weg nehmen, dass ihre Gedankenwelt von Ihm beherrscht wird ....

Ich verlange von den Menschen, dass sie in und mit Mir leben, um dann aber auch ihnen ein Los zu bereiten, das sie sich auf Erden nicht vorstellen können .... Ich will nur eure Liebe empfangen, um dann aber auch mit Meiner Liebe Meine Kinder zu bedenken und ihnen Seligkeiten zu schaffen, von denen sich kein Mensch etwas träumen lässt .... was keines Menschen Auge je gesehen und keines Menschen Ohr je gehört hat .... Und Ich trete so oft in des Menschen Leben ein, dass er Mich auch erkennen könnte als einen Gott der Liebe und er Mir nur Meine Liebe zu erwidern braucht, um jenem seligen Los entgegenzugehen ....

Und einmal wird er es nicht verstehen können, dass und warum er Mir so lange seine Liebe verweigert hat .... einmal wird es ihm unbegreiflich sein, dass er sich so lange Zeiten von Mir entfernt gehalten hat, und dann wird er nur noch dafür Sorge tragen, den Menschen zur schnelleren Erkenntnis zu verhelfen, die er betreuen darf vom geistigen Reich aus. Denn als selbst unermesslich selig will er in seiner Liebe auch allem anderen zur Seligkeit verhelfen, das noch nicht den Grad erreicht hat, um von Mir aus direkt beschenkt werden zu können mit den Gaben Meiner Liebe.

Und darum wird vom geistigen Reich aus ständig Erlöserarbeit geleistet, denn jede selbst erlöste Seele beteiligt sich daran, sowie sie selbst im Licht steht und auch alles Geschehen auf Erden verfolgen kann, sowohl die zunehmende Entgeistigung als auch das Aufblitzen der Lichtstrahlen in dieser dunklen Welt. Und jede erlöste Seele kann nun selbst schon Licht ausstrahlen und die Finsternis durchbrechen zum Heil der Menschen, die eines guten Willens sind. Und jede Errettung einer Seele wird großen Jubel auslösen im geistigen Reich, und die Liebe zu Mir wird zunehmen, und es werden Mich Meine Kinder loben und preisen ohne Unterlaß, denn all ihr Empfinden ist ein inniges Dankgebet in heisser Liebe zu Mir ....

Liebe aber ist Seligkeit und kann sich verstärken ins unermessliche .... Immer werde Ich Selbst als die Ewige Liebe die Sehnsucht und das Ziel alles lichtvollen Geistigen sein, das unentwegt Meine Liebedurchstrahlung empfängt und auch ununterbrochen tätig ist, weil Liebe auch Kraft ist, die niemals untätig bleiben kann .... Und um die unendliche Liebe Gottes sollt ihr Menschen wissen, dass auch ihr sie in Empfang nehmen dürft, sowie nur euer eigener Liebegrad eine ständige Durchstrahlung zulässt, in der ihr unermesslich selig sein und bleiben werdet ....

Amen


Ewigkeit

BD 8399 empfangen  1.2.1963

Gott ist von Ewigkeit ....

Aus Mir ist alles hervorgegangen .... Es gibt nichts, das nicht Meine Liebekraft zum Ursprung hätte .... Und es gibt keinen anderen Kraftquell aus Mir .... Von Ewigkeit her ist alles Mein Werk, denn von Ewigkeit her bestehen geistige Schöpfungen, von Ewigkeit her wirke Ich, weil die Kraft stets ein Betätigungsfeld verlangt, wo sie wirksam werden kann .... Aber diese Schöpfungen sind euch Menschen gänzlich unbegreiflich; es genüge euch, zu wissen, dass Ich von Ewigkeit tätig war und bin, dass Ich nicht untätig sein kann, weil solches der ewig fliessende Kraftstrom nicht zuläßt ....

Ihr Menschen habt ein zu schwaches Denkvermögen, und es kann euch über die Art Meiner Tätigkeit keinerlei Aufschluss gegeben werden, doch das eine sollt ihr wissen, dass erst die Erschaffung von Mir gleichen Wesen Mir eine Seligkeit bereitete, von der ihr euch keine Vorstellung machen könnt. Und diese Erschaffung liegt endlose Ewigkeiten zurück, so dass ihr den Begriff „Im Anfang“ immer nur bildlich, d.h. für euch und euer Fassungsvermögen bestimmt, verstehen sollt .... Denn für Mich gibt es weder Zeit noch Raum, und also das Beleben mit wesenhaften Schöpfungen gleichfalls von Ewigkeit ist, nur dieser Vorgang der Erschaffung der Wesen als unbeschreiblicher Seligkeitsakt besonders hervorgestellt werden soll.

Denn ihr Menschen sollt euch während der Zeit eures Erdenwandels einen kleinen Begriff machen können, und er wird euch also eurem Fassungsvermögen entsprechend erklärt. Sowie eure Seele aber schon einen kleinen Reifegrad erreicht hat, werdet ihr es von selbst erkennen, dass für Mich nichts begrenzt ist und dass ihr Mein Schaffen und Wirken in der ganzen Unendlichkeit niemals räumlich oder zeitlich begrenzen dürft. Doch das eine ist unumstößliche Wahrheit, dass es für euch als geistige Wesen einmal einen „Anfang“ gab .... eben weil ihr aus Mir hervorgegangen seid, weil ihr geistige Schöpfungen gewesen seid .... Beweise Meiner unermesslichen Kraftfülle, die tätig wurde in Liebe und Weisheit ....

Dennoch liegt dieser Anfang Ewigkeiten zurück, und so nur wird euch die Vielfältigkeit und Unzahl der irdischen Schöpfungswerke erklärlich sein, die nur ein winziges Maß der gesamten Schöpfungen, des Universums, betreffen, und ihr werdet euch vorstellen können .... wenn auch nicht recht erfassen .... wie unzählig die von Mir geschaffenen Wesen waren, und als Folge dessen auch die endlosen Zeiten verstehen lernen, die das Vergöttlichen dieser geschaffenen Wesen zustande bringen sollen .... Doch ihr dürft euch auch in dieser Betrachtung niemals begrenzte Vorstellungen machen, denn bei Mir gibt es keine Begrenzung und wird es nicht geben bis in alle Ewigkeit ....

Und es wird Meine Kraft ständig neue Schöpfungen erstehen lassen, es wird Meine Liebe und Weisheit nichts ohne Sinn und Zweck erschaffen, und immer wird alles dazu dienen, das aus Mir hervorgegangene Wesenhafte zu beglücken .... Denn Mein Urwesen ist Liebe, die sich verschenken will, die dazu auch Gefäße benötigt, in die sie sich ergiessen kann .... Wesen, die Mir die Liebe wieder zurückgeben und darin auch Meine Seligkeit liegt .... Und immer will die Liebe geben und empfangen, und dieser Austausch ist ein Seligkeitsvorgang, den ihr Menschen nicht zu fassen vermögt ....

Und wenn Ich euch darüber einen kleinen Lichtschimmer der Erkenntnis gebe, so ist das auch schon ein Zuwenden Meiner endlosen Liebe, für die Ich euch einen kleinen Beweis geben will, um auch eure Liebe zu Mir anzufachen, die euch dann auch antreiben wird, die letzte Vereinigung mit Mir zu suchen .... Denn dann erst kann Ich euch beglücken, wenn alle irdische Form von euch abgefallen ist, wenn ihr als Bewohner des Lichtreiches auch von Meinem Liebelicht von Ewigkeit durchstrahlt werden könnt und nun auch nicht mehr an das Gesetz von Zeit und Raum gebunden seid ....

Dann wird euch auch der Ewigkeitsbegriff faßbar sein, und ihr werdet wissen, dass auch ihr schon Ewigkeiten existent seid und dass nur der Zustand der Unvollkommenheit auch zeitliche und räumliche Begrenzung bedeutet, dass ihr aber auch in diesem Zustand nicht fähig seid, eine alles-umfassende-Aufklärung entgegenzunehmen. Dennoch bedenke Ich euch in Meiner Liebe mit Geschenken von höchstem Wert, um euch anzuspornen zu unentwegtem geistigen Streben, auf dass ihr den Grad der Vollkommenheit noch auf Erden erreichen könnt, der euch der hellsten Lichtdurchstrahlung würdig macht, wenn ihr in das geistige Reich eingeht .... und ihr werdet unermesslich selig sein und bleiben bis in alle Ewigkeit ....

Amen


BD 0974a empfangen  21.6.1939

Unvergänglichkeit ....
Ewigkeit ....
Selbstmord ....

Das Problem der Unvergänglichkeit .... der Ewigkeits-Begriff .... ist vom Menschen nicht zu lösen, denn er fasst verstandesmäßig nicht etwas, was über irdische Begriffe hinausragt einerseits, andererseits ist ihm aber auch geistig keine Erklärung zu geben, die hinreichend wäre zum Verständnis dessen. Erst das Eingehen in Lichtregionen gibt dem Wesen teilweise Aufschluss, es bleibt ihm jedoch auch dann noch ein Problem, das gleich der ewigen Gottheit niemals restlos gelöst und begriffen werden kann. Dies muss vorausgesetzt werden, um das Nachfolgende verständlich zu machen:

In Zeiten geistiger Not fühlen sich die Menschen versucht zu glauben, ihrem Leben und somit ihrem Sein ein Ende setzen zu können nach Belieben, weil sie einen begrenzten Zeitraum nur zu existieren glauben und also auch diesen abzukürzen sich für berechtigt und befähigt halten. Denn es fehlt ihnen einfach das Verständnis für die Unvergänglichkeit, für einen unbegrenzten Zeitraum, für die Ewigkeit .... dass sie nimmer aufhören zu sein, ist ihnen nichts Beweisbares, aber der Gedanke viel angenehmer, das Leben einmal beendet zu wissen ....

Und es hat der Mensch wohl mitunter ein Unbehagen vor dem zeitlichen Ende, findet sich aber mit diesem Gedanken eher ab als mit dem eines Weiterlebens nach dem Tode, weil er alles auf Erden als zeitlich begrenzt erkannt hat und daher niemals an eine Unvergänglichkeit seines Ichs glauben will und kann. Einem solchen Menschen dann den Begriff „ewig“ klarmachen zu wollen wäre einfach unmöglich ....

Der Gedanke, dass etwas, was mit ihm in engstem Zusammenhang steht, niemals aufhören soll zu sein, belastet ihn und weckt in ihm das Verantwortungsgefühl, denn es ist begreiflicherweise das Leben ganz anders anzusehen, sobald mit einem ständigen Bestehen gerechnet werden muss.

(Unterbrechung)

BD 0974b empfangen  22.6.1939

Unvergänglichkeit ....
Ewigkeit ....
Selbstmord ....

So werden die Menschen, die das Fortleben bewusst verneinen, auch nicht davor zurückschrecken, dem irdischen Leben selbst ein Ende zu setzen, denn sie glauben damit das Ende von allem herbeizuführen, so sie sich ihres Erdenlebens entledigen, und sie bedenken nicht, wie sich ihr Handeln auswirkt, so ihre Ansicht irrig ist. Was sie dahingeben, ist ja nur die Außenform, nicht aber das Leben selbst, dieses müssen sie gleichfort weiterleben .... Denn das ist nicht zerstörbar, weder auf Erden noch im Jenseits .... es ist im wahren Sinne des Wortes unvergänglich, also von Ewigkeitsdauer.

Es ist kein Ende dessen möglich, weil der Schöpfer aus Sich heraus das Wesen erschaffen hat und alles, was göttlich ist in seiner Ursubstanz, unmöglich je vergehen kann. Und so hat auch der Schöpfer in Seiner Weisheit angeordnet, dass dem Wesen keine Schranken gesetzt sind im Erreichen des Vollkommenheitszustandes .... dass es sich auch in der Ewigkeit in ständigem Höherstreben betätigen kann und also fortgesetzt wirken und geben wie auch empfangen kann .... ohne sich je zu erschöpfen oder der ewigen Gottheit das letzte abgefordert zu haben.

Der Begriff „Ewigkeit“ ist so wenig vorstellbar dem Erdenmenschen, wie ihm auch die Unvergänglichkeit nicht restlos erklärt werden kann, denn auf Erden ist nichts, was unvergänglich wäre, und die Unvergänglichkeit der Seele kann ihm auch nicht bewiesen, sondern muss von ihm geglaubt werden. Und der Zeitbegriff „Ewigkeit“ ist ebenfalls mit menschlichem Verstand nicht zu analysieren. Denn es kann unmöglich der Versuch dessen zu einem Resultat führen, wenn der Mensch an nichts Irdischem denselben Vergleich aufstellen kann. Es wird vom Menschen erst dann etwas als Wahrheit angenommen, wenn es mit einem Beweis belegt werden kann. Und so bleibt auch hier wiederum nur der Glaube .... Es muss der Mensch glauben, was ihm nicht bewiesen werden kann, und er muss folglich die Unvergänglichkeit des Wesens bis in alle Ewigkeit allem sonstigen Denken voransetzen ....

Amen


BD 1912 empfangen  11.5.1941

Ewigkeitsbegriff ....

Der Ewigkeitsbegriff wäre abstrakt zu nennen, wollte man ihn anwenden auf irgendwelche irdische Schöpfungswerke. Es gibt nichts in der Welt, was dem menschlichen Auge sichtbar ist, worauf der Begriff „ewig“ Anwendung finden könnte. Es kann zwar manches Schöpfungswerk eine unendlich lange Zeitdauer seines Bestehens haben, wird aber letzten Endes doch vergehen, d.h. dem Menschenauge unsichtbar werden. Man kann dann wohl die Redewendung „ewige Zeiten“ gebrauchen, doch niemals das Wort „Ewigkeit“. Denn unter ewig ist zu verstehen nie endend .... immer bestehenbleibend .... also unvergänglich seiend.

Alles Sichtbare aber ist vergänglich und muss es auch sein, weil es erst sichtbar ist, so Geistiges darin Aufenthalt genommen hat, dem Geistigen aber eine bestimmte Zeit zum Ausreifen gesetzt ist, es also endlich einmal das Schöpfungswerk verlassen muss, wonach dieses dann auch nicht mehr sichtbar ist. Die Zeitdauer aller sichtbaren Schöpfungen ist begrenzt, muss also demnach ein Ende haben, folglich erstreckt sich der Ewigkeitsbegriff nur auf das nicht sichtbare, also geistige Reich.

Dieses ist ohne Anfang und ohne Ende .... Es wird nie aufhören zu sein, und wenn endlose Zeiten darüber vergehen, denn das Geistige ist unvergänglich. Es muss also demnach alles Sichtbare in der Ewigkeit ausscheiden, d.h., das materielle Sichtbare ist in der Ewigkeit, im geistigen Reich nicht mehr anzutreffen. Selbst die unvollkommenen Wesen werden gar bald erkennen, dass das, was sie zu sehen glauben, nicht mehr reine Wirklichkeit ist, und es vergeht keine allzu lange Zeit, dass sie ihre falschen Anschauungen erkennen, dass sie alles Materielle als Truggebilde vorgegaukelt bekommen.

Und diese vergehen gleich wie Dunst vor den Augen dessen, der sie eben noch begehrte. Dann erst wird auch solchen Seelen der Ewigkeitsbegriff faßbar .... Dann erst wird dem Wesen klar, dass es von seinem geistigen Reifezustand abhängt, ob für das Wesen die Gewissheit, dass das geistige Leben ewig währt, beglückend ist oder aber ihm der Gedanke an einen nie endenden Aufenthalt im geistigen Reich zur Qual wird. Denn glücklich wird das Wesen erst dann sein, wenn es nur mit dem geistigen Auge zu schauen vermag, es also auch Zeit und Raum überwunden hat ....

Amen


BD 7782 empfangen  27.12.1960

Ewigkeitsbegriff ....
Heilsplan Gottes ....

In unendlich langen Zeiträumen ist die Aufwärtsentwicklung des gefallenen Geistigen vor sich gegangen, endlos lange Zeiten waren nötig, bevor die irdisch-materielle Schöpfung so weit gestaltet war, dass sie dem schon weiter ausgereiften Geistigen Aufenthalt bieten konnte und ihm zum Dienen verhalf .... und endlos lange Zeiten waren nötig, bis sich das Geistige durch Dienen im Mußzustand zu der Reife entwickelt hatte, dass es nun als Mensch über die Erde gehen konnte, dass es wieder eine materielle Form beleben durfte, die aber nicht mehr im Mußzustand über die Erde ging, sondern den freien Willen zurückerhalten hatte .... der aber auch die gleiche Aufgabe zum Ausreifen gestellt war: zu dienen .... Nun aber war dieses Dienen kein Zwang mehr, sondern es musste im freien Willen, in der Liebe, ausgeübt werden .... Dann aber garantierte es dem Geistigen ein Freiwerden aus jeglicher Form ....

Diese endlos langen Zeiträume der Vorentwicklung des Menschen, d.h. dessen Seele, können wohl mit dem Wort „Ewigkeiten“ bezeichnet werden; und doch sind sie zeitlich begrenzt, d.h., sie nehmen einmal zeitlich ihr Ende .... Doch vor dem Menschen liegt die Ewigkeit, denn die Seele des Menschen ist unvergänglich, sie bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit .... Während sie nun auf Erden als Mensch noch in einem unvollkommenen Zustand ist, soll der Zustand in der Ewigkeit ein vollkommener sein, weil dies das Ziel des göttlichen Schöpfers ist und bleibt, mit gleich-Ihm-vollkommenen Wesen schaffen und gestalten zu können im geistigen Reich.

Für euch Menschen ist es nicht zu fassen, was Gott Sich zum Ziel gesetzt hat. Doch das eine wisst ihr, dass Er nur mit „vollkommenen“ Wesen zusammen wirken kann. Und diese Vollkommenheit sollt ihr zu erreichen suchen noch auf Erden, was auch möglich ist .... Eine kurze Spanne Zeit nur stellt der Vater Seine Kinder vor die Willensprobe und nach dem endlos langen Entwicklungsgang zuvor ist diese Erdenzeit wahrlich wie ein Augenblick, weil die übergroße Liebe des Vaters Seinen Kindern keine langen Qualen mehr bereiten will, auf dass die Liebe zum Vater Ihm zudrängt und sie aus Liebe Seinen Willen zu erfüllen suchen: freiwillig zu dienen ....

Und dieser kurze Erdengang bestimmt den Zustand der Seele in der Ewigkeit .... Er kann aber auch wieder zur Tiefe zurückführen, was wieder einen Entwicklungsgang in Qualen und Finsternis bedeutet, aber die natürliche Folge ist eines Erdenwandels als Mensch entgegen dem Willen Gottes. Und dennoch ist er nicht zu umgehen, weil die letzte Vollendung im freien Willen erreicht werden muss und daher dem Menschen keinerlei Zwang angtan werden darf.

Wenn die Seele einmal rückschauend ihren Erdenweg überblicken wird .... wozu der ganze Vorentwicklungsgang gehört .... dann wird sie in heller Erkenntnis alle Zusammenhänge erfassen, und dann wird sie auch wissen, dass die „Vollendung“ der Seele jenen Gang erfordert hat und dass die Seele selbst die Dauer ihres Ausreifens bestimmt .... Und dennoch wird sie selig sein, auch wenn sie sich den Erdengang aus eigener Schuld verlängert hat, denn diese Erkenntnis besitzt sie erst im Zustand der Vollkommenheit .... wenn sie Überwinder geworden ist, weil sich die Liebe in ihr entfaltet hat zu heller Glut .... Denn die Liebe wird sie zum Dienen anregen, und dann hat sie auch das Ziel auf Erden erreicht, das ihr die Freiwerdung aus jeglicher Form sichert.

Was in der Vergangenheit liegt, kann noch so qualvoll sein .... einmal wird es überwunden .... Die Seele aber hört ewig nicht auf zu sein, und das letzte Ziel wiegt wahrlich alle vorangegangenen Leiden und Qualen auf, und die Seligkeit nimmt niemals mehr ein Ende .... Und dies ist der Heilsplan Gottes, der euch Menschen nur im Kleinen enthüllt werden kann, der aber wahrlich in Gottes Liebe und Weisheit begründet ist und von Seiner Macht auch durchgeführt wird .... Denn Er sehnt Sich nach Seinen „Kindern“ und will mit ihnen schaffen und wirken in Ewigkeit ....

Amen


BD 8108 empfangen  22.2.1962

Was ist unter „Ewigkeiten“ zu verstehen ....

Der einstige Abfall der Geister von Gott hat sich über endlos lange Zeiträume erstreckt .... Ewigkeiten vergingen, in denen die lichtdurchstrahlte Geisterschar in Seiner Nähe unaussprechlich selig war .... Ewigkeiten vergingen, bevor sich die langsame Wandlung in den Urgeistern vollzog, wo immer wieder die Liebekraft Gottes sie durchflutete und sie Ihm ergeben waren und dann wieder der freie Wille sie zur Abkehr von Gott bewog .... Und wieder Ewigkeiten vergingen, bis sich diese Wesen zur endgültigen Abkehr von Gott entschlossen ....

Jener Vorgang im Reiche der Geister ist mit menschlichem Verstand nicht zu erfassen, denn etwas höchst-vollkommen Erschaffenes verkehrte sich in seinem Grundwesen, es nahm ein völlig gegensätzliches Wesen an, und es erstand dadurch eine Welt voller Unseligkeit, eine Welt der Finsternis und Qual .... die ebenfalls für menschliche Begriffe unfaßbar ist .... Aber es hat dieser Vorgang stattgefunden, und er war Anlaß der Schöpfung, die es wieder zuwege bringen soll, alle gefallenen Wesen zurückzuleiten zu Gott, von Dem sie ausgegangen sind.

Doch auch der Erschaffungsakt hat endlos lange Zeiten benötigt, denn alle materiellen Schöpfungen waren gleichsam „auf-dem-Rückweg“-befindliches Geistiges, das genau so wieder zur Höhe steigen musste, wie es einst in die Tiefe gefallen war .... das also keine Phase übergehen konnte und darum auch zum Erstehen der Schöpfung lange Zeit gebraucht wurde. Jegliches Schöpfungswerk barg gefallenes Geistiges, in den verschiedenen Graden seiner Entwicklung .... Und auch die Zeit war endlos lang, bevor das gefallene Geistige, das sich zu fester Substanz verhärtet hatte, eingehülst und durch Gottes Willen zur Materie wurde, zu Formen, die nun sichtbar in Erscheinung traten ....

Diese endlos langen Zeiträume sind gleichfalls unausdenkbar für menschlichen Verstand, weshalb also wohl von Ewigkeiten gesprochen werden kann, die schon vergangen sind, seit durch den Liebewillen Gottes Wesen erschaffen wurden, die Er als selbständig aus Sich herausgestellt hatte .... Und ebenso werden Ewigkeiten vergehen, bis alles Geistige den Rückweg zu Gott angtreten und das Ziel .... den Zusammenschluss mit Gott .... wiedererreicht hat.

Aber dass dieser Vorgang des Abfalles der Geistwesen von Gott einmal stattgefunden hat, das soll den Menschen kundgetan werden .... die diese abgefallenen Geistwesen sind .... auf dass sie die Bedeutsamkeit ihres Erdenlebens erfassen lernen, auf dass sie Verbindung suchen mit ihrem Gott und Schöpfer von Ewigkeit und näher einzudringen suchen in das Wissen um ihren Urzustand, den zu erreichen Zweck und Ziel ihres Erdenlebens ist.

Denn das Wissen darum wird sie beglücken .... weil es schon ein Lichtzustand ist, darüber Kenntnis zu erlangen im Gegensatz zu der Finsternis, in der das gefallene Geistige sich noch befindet, das einst freiwillig das Licht der Erkenntnis hingab und tiefste Dunkelheit wählte .... Darum wird Gott denen ein Licht anzünden, die es begehren .... die aus der Dunkelheit heraustreten wollen. Und dieses Licht wird den Menschen Aufschluss geben über Fragen, die ihnen nicht von Menschen beantwortet werden können .... die zu beantworten Gott Selbst Sich vorbehält, aber jedem ein Licht schenkt, der es begehrt.

Der Mensch soll wissen, dass er sein Dasein einem Wesen verdankt, Das alles ins Leben rief, was ihm ersichtlich ist .... Und er soll wissen, dass dieses Wesen höchst vollkommen ist und darum auch alles, was Es schuf, tiefste Liebe, höchste Weisheit und unvorstellbare Macht zur Begründung hat .... Er soll wissen, dass er sich diesem Wesen hingeben darf und soll, um höchste Beseligung zu erfahren, weil jenes Wesen in Seiner Ursubstanz Liebe ist, Die immer und ewig Sich verschenken will .... Die Sich Wesen schuf in großer Zahl, um sie beglücken zu können immer und ewig ....

Und es soll der Mensch wissen, dass er als ein Ebenbild Gottes geschaffen wurde, das nur freiwillig sich selbst verkehrte ins Gegenteil .... das aber die Rückwandlung ganz sicher einmal vollzogen haben wird, und dass es nun als Mensch die letzte Phase in der materiellen Schöpfung zurücklegt, die ihm wieder die Vereinigung mit Gott eintragen kann, wenn er selbst den Willen dazu hat .... Und der Wille wird angeregt werden durch das Wissen um alles dieses, das er aber auch wieder frei annehmen oder auch ablehnen kann. Doch Gott will Sich in Seiner Wesenheit offenbaren, Er will von den Menschen erkannt werden als ein Wesen, Das in Sich Liebe, Weisheit und Macht ist, weil diese Erkenntnis auch Liebe erweckt in den Menschen und die Liebe den Zusammenschluss mit Gott bedeutet, Der Selbst die Liebe ist von Ewigkeit ....

Amen


Ewige Verdammnis

BD 6019 empfangen  10.8.1954

Ewigkeitsbegriff ....
Vollkommenheit ....

Unendlich lange Zeiträume sind vergangen, in denen Mein Schöpferwille tätig war, um alles von Mir entfernte Geistige wieder zurückzuführen .... Unendlich viele Schöpfungen sind also entstanden, die diese Rückkehr ermöglichen sollten, und unzählige Seelen haben ihr Ziel erreicht, dass sie wieder bei Mir weilen im Licht .... Doch noch viel längere Zeiträume sind erforderlich, bis alles Geistige den Weg zu Mir zurückgelegt haben wird. Denn unzählig sind die Wesen, die aus Mir hervorgingen und im freien Willen einst von Mir abstrebten.

Es sind Ewigkeiten, Zeiträume von für euch Menschen unfaßbarer Dauer, und daher kann das Wort „ewig“ wohl angewandt werden, ohne ein falscher Begriff zu sein für euch, wenngleich auch einmal der Zeitpunkt kommt, wo jedem Zeitraum ein Ende gesetzt ist .... Denn für Mich ist auch die längste Zeitdauer nur wie ein Augenblick, für alles Geschöpfliche aber im Zustand der Unvollkommenheit unendlich lang .... Im Zustand der Unvollkommenheit .... Und nun werdet ihr verstehen, dass es eine Zeitbegrenzung immer nur im Zustand der Unvollkommenheit gibt .... dass dagegen die Vollkommenheit keine Begrenzung kennt, dass für alles Vollkommene nicht mehr der Begriff „Zeit“ angewendet werden kann, und sonach ist es für Mich Selbst belanglos, wann die restlose Rückkehr zu Mir vollzogen ist.

Doch für euch, Meine Geschöpfe, die aus eigener Schuld unvollkommen geworden sind, ist es von größter Bedeutung, wie lange ihr euch in einem Zustand befindet, der für euch quälend ist und dessen Zeitdauer also von euch selbst verkürzt oder verlängert wird. Je tiefer ihr in der Sünde steckt, je weiter ihr noch von der Vollkommenheit entfernt seid, desto mehr ängstigt euch der Zeit- und Raumbegriff, eben weil er für euch unfaßbar ist und dennoch nicht geleugnet werden kann .... weil eure Erdenlebenszeit eine eng begrenzte ist und doch endlose Zeiten in der Vergangenheit und ebenso endlose Zeiten der Zukunft für euch zur Gewissheit geworden sind .... Letzteres sogar ist eure feste Überzeugung, so dass ihr kein Beenden einer Zeitepoche für möglich haltet.

Eure Überzeugung ist insoweit berechtigt, dass es kein „Ende“ gibt, dass immer und ewig bestehenbleibt das Geistige, das aber das allein „Wirkliche“ ist .... dass nur das vergeht, was unwirklich ist, was nur Mittel sind zur Rückkehr zu Mir .... Und allzuoft rechnet sich der Mensch selbst zum Unwirklichen, zu dem, was keinen Bestand hat, was vergeht, wie die Zeit vergeht .... weil er nicht des Geistigen in sich gedenkt, dem keine Begrenzung gesetzt ist und das ewig nicht vergehen kann .... das aber Ewigkeiten Qualen empfinden kann, weil es Ewigkeiten dazu benötigt, um vollkommen zu werden und dann aber auch endlos selig zu sein in vollster Freiheit, unabhängig von Zeit und Raum .... weil es wieder bei Mir weilt, Der Ich bin ohne Anfang und Ende und überall, Der Ich bin von Ewigkeit zu Ewigkeit ....

Amen


BD 6550 empfangen  19.5.1956

Gottes unendliche Liebe ....
Ewige Verdammnis ....

Ihr kennt die Liebe und Barmherzigkeit Gottes nicht und Seine unaufhörlichen Bemühungen, euch, Seine Geschöpfe, aus der Tiefe zur Höhe zu verhelfen. Nichts will Er in der Tiefe belassen, alles einst Gefallene soll wieder zurückkehren zu Ihm, um in Seiner Nähe unaussprechlich selig sein zu können. Was von Ihm getrennt ist, was in großer Entfernung von Ihm weilt, das ist unselig und erbarmet Ihn .... Und Seine Liebe lockt und ruft, dass dieses Unselige sich Ihm wieder zuwende, von Dem es sich freiwillig abgewendet hatte .... Doch alles geschieht ohne Zwang, es kann nicht zwangsweise eingewirkt werden auf jene Wesen, dass sie zu Gott zurückkehren, es kann nur durch Liebe die Rückkehr zu Ihm erreicht werden, aber dass sie einmal stattfindet, das ist sicher, denn Gottes Liebe gibt nichts auf, was Ihm gehört, was aus Ihm hervorgegangen ist.

Weil aber nur die Liebe das gefallene Wesen so beeinflussen kann, dass es freiwillig zurückkehrt, darum muss die Liebeanstrahlung immer wieder das Wesen berühren, so lange, bis es sich öffnet und von der Kraft der Liebe bestimmt wird, sich Gott wieder zu nähern. Und dieser Vorgang findet statt im Erdenleben, wenn der Mensch sich dessen bewusst wird, dass er gelenkt und geführt wird von einer höheren Macht, dass er sich jener Macht nun hingibt und er seiner inneren Stimme folgt, die eine leise Ansprache Gottes ist .... Dann ist sein Widerstand gebrochen und das Wesen auf dem Wege der Rückkehr zu Gott .... denn nun zieht es die Liebe Gottes, und Seine Barmherzigkeit hilft auch dem noch Unwürdigen zur Höhe.

Gottes Liebe ist unendlich .... Und darum kann kein Wesen auf ewig verlorengehen .... Gottes Liebe und Seine Barmherzigkeit verfolgen das in die Tiefe Gesunkene, und darum gibt es auch aus der Hölle eine Erlösung, weil die Liebe Gottes größer ist als die Schuld des Sünders .... und weil die Barmherzigkeit die Schwäche des Gefallenen ausgleichen möchte, und darum wird jedes Wesen so lange von Gottes Liebe umworben, bis es sich öffnet und einen Strahl in sich wirken lässt. Und dann ist auch der Bann gebrochen, denn die Liebe hat große Kraft. Darum dürfen die Menschen nicht von einer „ewigen Verdammung“ reden .... Denn eine ewige Verdammung setzt einen strengen, liebelosen Richter voraus, der dem Wesen jede Freiheit nimmt und unbarmherzig sein Urteil fällt ....

Gott aber will nicht den Zustand, in dem sich das Unselige befindet, in den es geraten ist aus eigener Schuld, im freien Willen .... Gott will das Unselige daraus erretten, Er will es zur Seligkeit führen, Er will es mit Seiner Liebe anstrahlen, und Seine Barmherzigkeit macht keinen Unterschied der Größe der Sündenschuld. Aber Er zwingt kein Wesen zur Seligkeit .... Und darum können solche unglückselige Zustände auch Ewigkeiten dauern, denn sie müssen von dem Wesen selbst beendet werden .... dass alle Hilfe ihnen gewährt wird, könnt ihr Menschen glauben, weil Gottes Liebe unendlich ist und sie auch niemals nachlassen oder sich verringern wird, und ob Seine Geschöpfe noch so lange im Widerstand verharren ....

Gott zürnet nicht, sondern es erbarmet Ihn die Unglückseligkeit jener Geschöpfe, doch Er kann sie nicht in einen Seligkeitszustand versetzen aus Seiner Macht heraus, weil dies weder Seiner Gerechtigkeit noch der Willensfreiheit Seiner Geschöpfe entspräche .... Also wird Er nur auf den Willen der Seelen so einzuwirken suchen, dass diese freiwillig sich Ihm zukehren .... Dann aber ist auch eine restlose Rückkehr garantiert, denn die Liebe Gottes ist von solcher Gewalt, dass sie alles besiegt, wo nur ihre Wirksamkeit zugelassen wird .... Und einmal wird jedes Wesen zu Ihm zurückgekehrt sein, einmal wird auch die Tiefe alles freigeben müssen, weil die Liebe Gottes stärker ist als der Haß und weil auch der Gegner Gottes sich einmal freiwillig Gott wieder zuwenden wird, wenngleich dies noch Ewigkeiten dauert, aber die Liebe Gottes wird ihn besiegen.

Amen


BD 4602 empfangen  30.3.1949

Ewige Verdammnis ....

Gottes Barmherzigkeit kennt keine Grenzen, Gottes Liebe ist unendlich, Seine Geduld unermesslich, und darum können Seine Geschöpfe nicht ewig verlorengehen, ansonsten Er nicht vollkommen wäre. Es ist darum auch falsch, von ewiger Verdammnis zu sprechen, wenn darunter ein Zeitbegriff zu verstehen ist, der etwas Nie-Endendes bezeichnen soll. Denn eine solche ewige Verdammnis bedeutete dann aber etwas für Gott gänzlich Verlorenes .... also Seinem Gegner endgültig abgetretenes Wesenhaftes, das ursprünglich von Gott hervorgegangen und von Seinem Gegner Ihm abgerungen worden ist ....

Dann aber wäre dieser Gegner größer als Gott, er wäre gewissermaßen der Sieger und Gott an Macht und Kraft überlegen, was jedoch niemals ist und sein kann, denn an Seine Vollkommenheit, an Seine Kraft und Macht und Weisheit reicht kein Wesen heran. Was aus Ihm hervorgegangen ist, bleibt ewiglich in Seinem Besitz, nur zeitweise von Ihm getrennt, d.h. in größter Entfernung stehend, weil es selbst es so will. Doch auch diese Entfernung ist kein Dauerzustand, weil das Wesen, um selig zu sein, von der Kraftausstrahlung Gottes berührt werden muss, und .... so es selbst nicht den Willen dazu hat, von der Liebe und Barmherzigkeit Gottes erfaßt wird, die ihm den Seligkeitszustand bereiten will.

Eine ewige Verdammnis wäre daher auch der Liebe und Barmherzigkeit Gottes widersprechend, oder aber diese wären begrenzt, wodurch die Vollkommenheit Gottes Einbuße erlitte. Ein höchst vollkommenes Wesen hat keine menschlichen Schwächen, ein ewiger Zorn aber wäre eine niedere menschliche Eigenschaft, wie auch jeder Strafzustand von Ewigkeitsdauer kein göttliches Prinzip genannt werden könnte, denn das Göttliche ist gekennzeichnet durch die Liebe .... Die Liebe aber rettet und hilft, sie vergibt und beglückt und wird niemals etwas auf ewig von sich stoßen.

Dem Gegner Gottes dagegen mangelt das göttliche Prinzip, die Liebe, und stets wird sein Ziel sein, das Wesenhafte auf ewig zu sich herabzuziehen. Und er ist es, der den Menschen den Ewigkeitsbegriff verwirrt, der Gott als unbarmherzig und hart hinzustellen sucht, um die Liebe zu Ihm zu ersticken .... er ist es, der selbst kein Erbarmen kennt und der darum ohne Bedenken die Seelen unglückselig zu machen sucht, der ihnen jede Hilfsmöglichkeit nehmen möchte, um sie auf ewig zu verderben. Und er findet willige Anhänger seiner Lehre von der ewigen Verdammnis .... die alle Gott in Seiner unendlichen Liebe nicht erkennen, ansonsten sie dieser Lehre keinen Glauben schenken könnten. Doch stets wird den Menschen die Wahrheit vermittelt und der Irrtum grell beleuchtet werden, auf dass Gott als vollkommenstes Wesen erkannt und geliebt werde, auf dass die Menschen sich Ihm anschliessen und Seinen Gegner verabscheuen ....

Amen


BD 6155 empfangen  5.1.1955

Es gibt keine ewige Verdammung ....

Es gibt keine ewige Trennung von Gott, es gibt keine ewige Verdammung, keinen ewigen Tod .... Denn die unendliche Liebe Gottes schaltet solches aus, die sich eines jeden Wesens annimmt, die sich eines jeden Wesens erbarmt, und ob es noch so tief abgesunken ist, und die auch niemals Seinem Gegner auf ewig das überlassen wird, was aus der ewigen Liebe hervorgegangen ist. Doch es gibt eine Trennung von Gott unendlich lange Zeiträume hindurch, die aber niemals Gottes Wille, sondern der Wille des Wesens selbst ist .... also auch von keiner Verdammung durch Gott gesprochen werden kann.

Wenn das Wesen so unendlich weit von Gott entfernt ist, dann ist es seine eigene Schuld, sein eigenster Wille, und es kann jederzeit diese Trennung verringern, es kann jederzeit zu Gott zurückkehren, weil Gott ihm jede Hilfe angedeihen läßt, sowie nur das Wesen selbst des Willens ist, zu Gott zurückzukehren .... Den unglückseligen Zustand schafft sich also das Wesen selbst, und der unglückselige Zustand besteht darin, dass es dem Wesen an Licht und Kraft gebricht, je weiter es sich von Gott entfernt, weil es die Liebe Gottes zurückweist, die Licht und Kraft für das Wesen bedeutet ....

Es ist aber Gottes Liebe unentwegt bemüht, das durch die Kraftlosigkeit-tote-Wesen wieder zum Leben zurückzurufen .... es ist die Liebe Gottes stets bereit, Kraft und Licht auszustrahlen auf das Wesen, doch immer unter Beachtung Seiner ewigen Ordnung, des Gesetzes, das auf Seine Vollkommenheit gegründet ist .... Und darum kann die Zeitdauer der Entfernung von Gott für ein Wesen endlos lang sein .... der Begriff „Ewigkeit“ ist also nicht ganz unberechtigt, nur ist nicht ein Zustand, der niemals endet, darunter zu verstehen.

Für das Wesen aber, das sich von Gott getrennt hat, besteht immer die Möglichkeit, seinem unglückseligen Zustand ein Ende zu machen, denn es bleibt niemals sich selbst überlassen, sondern wird immer von Gott mit Seiner Liebe verfolgt .... Immer werden Rettungsmöglichkeiten ihm geboten, und immer ist es seinem freien Willen überlassen, diese auszunützen .... Denn Gottes Liebe ist unbegrenzt, sie ist nicht nachtragend, sie ist immer bereit, zu helfen, zu retten, zu beglücken und selig zu machen, denn es sind immer Seine Geschöpfe, die Seine Liebekraft einst ins Leben rief .... und die Er nie und nimmer aufgeben wird, und ob ewige Zeiten vergehen ....

Doch unmöglich ist es, einem Wesen ein licht- und kraftvolles Leben zurückzugeben, das sich selbst verschliesst dem Urquell von Licht und Kraft .... Der freie Wille ist Merkmal alles Göttlichen, und den freien Willen ausschalten bedeutete Entgöttlichen des Wesens .... es ewig unvollkommen zu belassen und darum auch ewig unglückselig .... doch eine Unglückseligkeit, die Gottes Wille wäre .... Gott aber will Seinen Geschöpfen ewige Glückseligkeit verschaffen, und darum belässt Er ihnen den freien Willen, demzufolge nun das Wesen selbst bestimmen kann, ob und wie lange es sich von Gott entfernt hält oder nach Gottes Liebe und Gegenwart verlangt .... Doch ewig wird kein Wesen vom Angesicht Gottes verstoßen sein, denn Seine Liebe ist so stark, dass sie alles wieder zu Sich zurückführt, was einstmals von Ihm seinen Ausgang nahm ....

Amen


BD 8947 empfangen  2.3.1965

Schilderung des Ablaufes des Rückführungswerkes ....

Welten werden entstehen und ebensolche wieder vergehen, denn die Zahl der abgefallenen Wesen war so groß, dass ihr euch keinen Begriff davon machen könnt. Aber auch Meine Liebe, Weisheit und Macht sind unbegrenzt, und sie haben immer nur das eine Ziel vor Augen, alle diese gefallenen Wesen zur Vollendung zu führen, um einmal wieder den Urzustand herzustellen, der allem Gefallenen zu eigen war im Anbeginn. Denn immer wieder sage Ich euch dies, dass alles in der höchsten Vollkommenheit aus Mir hervorgegangen ist und dass Ich nicht eher ruhen werde, bis diese Vollkommenheit wiedererreicht ist.

Und dieses Rückführungswerk geht in allen Welten vor sich, die endlos viele zur Form gewordene Gedanken von Mir bergen, die alle in gesetzlicher Ordnung ihrer Bestimmung nachkommen, die so vielseitig sind wie der Sand am Meer .... die aber auch jedes zum Ichbewusstsein gelangte Wesen dazu veranlassen können, den Schöpfer und Gestalter aller jener Welten anzustreben, und somit schon der erste Schritt zur Rückkehr von dem Wesen selbst getan ist. Solange also noch Schöpfungen erstehen irdisch materieller Art, so lange auch ist das Rückführungswerk noch nicht vollendet, und es werden noch Ewigkeiten vergehen, bevor das letzte gefallene Geistige den Weg zur Höhe zurückgelegt hat ....

Aber es wird auch kein Ende dessen mehr geben, was einmal aus Meiner Hand hervorgegangen ist .... Nur kann und muss sich sein Zustand einmal ändern, weil ewig kein Wesen von Meiner Liebe entfernt bleiben kann, nur ist der Widerstand, den Mir das Wesen entgegensetzt, oft so groß, dass noch ewige Zeiten vergehen werden, bevor es den Weg durch die Schöpfung(en) nehmen kann, der ihm dann auch einmal die Vollendung garantiert. Und das wieder beweist die Macht, die Mein Gegner über dieses Geistige hat, weil es erst dann seiner Macht entzogen wird, wenn es gebunden ist in den Schöpfungen verschiedenster Art. Dann geht es auch unwiderruflich den Weg zur Höhe .... wenn auch im Mußgesetz .... aber dieses ist für das Wesen so lange auch Fortschritt in seiner Aufwärtsentwicklung, bis es das Stadium als Mensch erreicht, wo nun der Gegner wieder Einfluß auf ihn hat.

Solange er aber die verhärtete geistige Substanz noch daran hindert, sich gefangennehmen zu lassen von der Liebekraft Gottes, so lange stärkt ihm dieses Geistige nur sein Machtbewusstsein, was andererseits Meinen Gestaltungswillen immer stärker werden läßt, um ihm auch dieses Geistige zu entwinden aus seiner Fesselung. Und so ist und bleibt er Mein Gegenpol, der zwar auch Meiner Macht unterlegen ist, wenn Ich diese anwenden will .... Doch um der Geschöpfe willen, die sich einmal zu entscheiden haben zwischen Mir und ihm, wird er auch noch lange Mein Gegenpol bleiben, bis auch er sich Mir freiwillig ergeben wird .... dann aber das Rückführungswerk Mir restlos gelungen ist und dann nur noch geistige Schöpfungen bestehen, die alle Wesen maßlos beglücken und nun auch nicht mehr vergehen werden.

Es ist dies eine Schilderung des Ablaufes der Rückführung des Geistigen in kurzen Worten, doch für euch ist die Zeit unausdenkbar .... ihr Menschen müsst immer und immer wieder mit der Entstehung von Welten rechnen, die Mir dazu dienen, dieses Rückführungswerk zu Ende zu führen. Denn Ich rechne weder mit Zeit und Raum, Meine geistige Welt ist endlos, und Meine Liebe hat auch endlos vielen Wesen das Leben gegeben, die es jedoch dahingegeben haben und nun wieder von dem Zustand des Todes .... in den sie freiwillig eingingen .... in den Zustand des Lebens versetzt werden müssen.

Und was die Schöpfungen jener Welten bergen, sind ebenjene zu Tode gekommenen geistigen Wesen, die ihr Leben wieder zurückgewinnen sollen und dies im Stadium als Mensch wohl möglich ist. Doch da auch nun wieder Mein Gegner seine Macht anwendet .... wozu er die Berechtigung hat, weil sein Anhang ihm einst freiwillig folgte .... ist nun auch das Erdenleben verantwortungsvoll, denn der Mensch kann wohl zur höchsten Vollendung gelangen, aber auch endlos tief fallen. Doch für Mich spielt die Zeit keine Rolle, denn einmal wird auch der ärgste Geist sich Mir und Meiner Liebe ergeben, einmal wird auch Mein Gegner in sein Vaterhaus zurückkehren und in Meiner Liebe selig sein ....

Amen


 Kurzbiographie

Wer war Bertha Dudde?

Bertha Dudde wurde am 1. April 1891 als zweitälteste Tochter eines Kunstmalers in Liegnitz, Schlesien, geboren.

Sie wurde Schneiderin und erhielt seit dem 15. Juni 1937 Kundgaben vom Herrn durch das „innere Wort“.

„Durch einen hellen Traum wurde ich veranlaßt, meine Gedanken nach innigem Gebet niederzuschreiben. Verständlicherweise ergab das noch oft Zweifel und innere Kämpfe, bis mir die Überzeugung kam, dass keineswegs ich selbst der Urheber dieser köstlichen Gnadenworte war, sondern dass der Geist in mir, d.h. die Liebe des himmlischen Vaters, offensichtlich wirkte und mich in die Wahrheit einführte.“

„Es wurde mir ein Wissen erschlossen auf geistigem Gebiet, das weit über meine Volksschulbildung hinausging. Das Wissen empfing und empfange ich als Diktat im vollwachen Zustand; ich schreibe alles, was mir gesagt wird, in Stenogramm nieder, um es dann unverändert Wort für Wort in Reinschrift zu übertragen. Der Vorgang vollzieht sich keineswegs in einem Zwangszustand, d.h. in Trance oder Ekstase, sondern in einer absolut nüchternen Verfassung; allerdings muss ich es selbst wollen, und freiwillig darf ich dann diese Diktate empfangen; sie sind weder an eine Zeit noch an einen Ort gebunden.“

„Nun habe ich nur den einen Wunsch, diese Gnadengaben noch recht vielen Menschen zugänglich machen zu können und nach dem Willen Gottes selbst noch viel Arbeit in Seinem Weinberg leisten zu dürfen.“

(Zitate aus einer Autobiographie von 1959)

Bertha Dudde starb am 18. September 1965 in Leverkusen


Buch: "2020 - 2028 Bertha Duddes Prophezeiungen zur Endzeit und Neuen Erde - FAQs zu 3. Weltkrieg, Katastrophe aus dem Kosmos, Antichrist, Wiederkunft Jesu, Endzeitgericht, Neue Erde" 314 Seiten, ISBN-13: 9783751984348, 19,90 €, BoD-Verlag, Erscheinungsdatum 10/20, https://www.bod.de/buchshop/2020-2028-bertha-duddes-prophezeiungen-zur-endzeit-und-neuen-erde-gerd-gutemann-9783751984348

Buch: "2020 - 2028 Kurzfassung von Bertha Duddes Endzeitprophezeiungen - FAQs zu 3. Weltkrieg, Katastrophe aus dem Kosmos, Antichrist, Wiederkunft Jesu, Endzeitgericht, Neue Erde" 66 Seiten, ISBN-13: 9783750451599, Verlag: Books on Demand, Erscheinungsdatum: 26.08.2020, 4,99 €, https://www.bod.de/buchshop/2020-2028-kurzfassung-von-bertha-duddes-endzeitprophezeiungen-gerd-gutemann-9783750451599


Home   Zurück zu Themen Bertha Dudde |  Endzeit-Zusammenfassung |  Sitemap |  Alle Kundgaben |  Themen |  Volltext-Suche

Hand nach rechts Aktuelles über "Prophezeiungen und Vorhersagen" auf Telegram: https://t.me/Prophezeiungen


Letztes Update: 01.10.2021