Bertha Dudde

Themenheft 70/7

Rückkehr zu Gott - Teil 7


Inhaltsübersicht


Schicksal - Tod - Verbindung zum geistigen Reich


BD 7146 empfangen  17.6.1958

Jede Seele tritt bewusst ihren Erdengang an ....

Viele von euch sind sich dessen nicht bewusst, dass sie mit vollem Willen ihre letzte Verkörperung angtreten haben und dass ihnen die Kenntnis um ihren Erdenlebenslauf nicht vorenthalten wurde, bevor sie sich verkörpern durften. Aber diese Kenntnis hielt sie nicht zurück, erkannten sie doch gleichzeitig auch die Möglichkeit, dadurch einen überlangen Qualzustand beenden zu können, und sie zögerten daher auch nicht, den Gang über die Erde anzutreten.

dass ihnen dann die Rückerinnerung an diese Vergünstigung genommen wurde, musste sein ihrer Willensfreiheit wegen .... aber dass der Mensch auf Erden lebt in dieser oder jener Situation, soll ihm immer ein Beweis sein dafür, dass er sich zuvor nicht gesträubt hat, trotzdem ihm seine ganze Lebenslage, sein schicksalsmäßiger Ablauf, gezeigt wurde, denn er wäre nicht zu einem solchen Gang gezwungen worden, so er selbst nicht wäre einverstanden gewesen.

Zwar wird diese Behauptung auf Erden keinen Glauben finden, doch sie soll denen zum Trost dienen, die ein schweres Erdenlos zu tragen haben; sie sollen wissen, dass auch der Erfolg entsprechend ist, dass es für sie der letzte kurze Leidensgang sein kann, den sie mit einem unbeschwerten, herrlichen Los vertauschen bei ihrem Abscheiden von dieser Erde, und sie sollen immer daran denken, dass die Zeit nicht ewig währt, da sie auf Erden weilen.

Zwar werden zahllose Menschen versagen, obgleich sie willig waren, diesen kurzen Erdengang mit Erfolg zurückzulegen .... Aber es mangelt auch keinem Menschen an Kraft, sowie sie diese aus Gott schöpfen, indem sie mit Ihm die Bindung herstellen .... Wenn sie es nicht tun, so ist dies ihr freier Wille, der in keiner Weise bestimmt wird. Der Preis, um den es geht im Erdenleben, ist zu hoch, als dass er nicht auch eine gewisse Anstrengung erfordert ....

Es kann dem Menschen, d.h. dessen Seele, das Leben in Seligkeit nicht geschenkt werden, er muss es sich erwerben, er muss einen Kampf führen um den herrlichsten Besitz, um Freiheit, Licht und Kraft .... und er muss selbst den Willen dazu aufbringen, den Sieg zu erringen. Und er kann dies in jeder Lebenslage tun, und je härter diese ist, desto höher ist auch der Preis, den er erringt. Und wenn ihr im irdischen Leben euch nur bedenkt, welche Anstrengungen ihr es euch kosten lasst, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, das doch wahrlich nicht zu vergleichen ist mit jenem Ziel, so wisst ihr es genau, dass es nur an eurem Willen liegt, euch für einen solchen Kampf einzusetzen .... Und den gleichen festen Willen solltet ihr darum auch aufbringen, wo weit mehr auf dem Spiel steht als nur irdischer Erfolg und irdisches Glück ....

Und wenn ihr immer bedenkt, dass ihr einstmals bereit waret, diesen Erdenweg zu gehen, dann werdet ihr aus dieser Gewissheit Kraft schöpfen und immer wissen, dass Einer mit euch geht, Der immer bereit ist, euch mit Kraft zu versorgen, euch zu unterstützen, und Der auch die schwersten Lebenslagen zu überwinden euch hilft .... vorausgesetzt, dass ihr Ihn darum angeht .... Es ist keines Menschen Schicksal zufällig, es ist seinem Reifegrad entsprechend und seiner Seligkeit zuträglich. Und es wird der Mensch auch immer Herr seiner Lage werden, sowie er Kraft anfordert bei Gott .... Aber es wird sein Leben vergeblich gelebt sein, wenn er sich auf seine eigene Kraft verläßt und dadurch sich wieder in die Hände dessen ergibt, aus dessen Fesseln er freikommen soll im Erdenleben ....

Amen


BD 6993 empfangen  14.12.1957

Gottes Wege sind nicht immer des Menschen Wege ....

Eure Wege sind nicht immer Meine Wege .... Ihr wisst oft nicht um das Ziel, wenn ihr einen Weg antretet, Ich aber weiss, wohin dieser führt, und dränge euch oft sanft auf einen anderen Weg. Und gebt ihr diesem Meinem Drängen nach, dann werdet ihr auch sicher das rechte Ziel erreichen. Oft aber ist euer Widerstand zu groß, euer eigener Wille ist stärker, und ihr achtet nicht des leisen Drängens, das von Mir ausgeht. Dann muss Ich euch auch gehen lassen, weil Ich nicht euren Willen gewaltsam breche. Und dann seid ihr auch in Gefahr, die Bindung mit Mir zu verlieren, weil sie noch nicht fest genug geknüpft war und ihr euch noch nicht ganz Meiner Führung hingabet.

Aber ihr sollt euch nicht wundern, wenn oft eure Pläne zunichte gemacht werden, wenn eure Vorhaben nicht gelingen, wenn der Weg, den ihr Geht, euch erschwert wird. Es sind dies alles leise Hinweise, dass er nicht der rechte Weg ist, und ihr könntet auch dann noch stutzig werden und von jenem Weg abweichen und doch zu der rechten Fährte gelangen, die größeren Erfolg verspricht .... aber nicht in irdisch materiellem Sinn, sondern die euch geistigen Erfolg verbürgt.

Nur eure Mir zugewandten Gedanken sichern euch auch Meine Führung, und dann werdet ihr auch erkennen, dass jeder Weg recht war, dass ihr vorwärts gekommen seid, selbst wenn ihr anfangs euch sträubtet, jene Wege zu betreten. denkt ihr aber nur rein irdisch, so werdet ihr auch sicher Wege einschlagen in verkehrter Richtung, und ihr müßtet dann immer nur dankbar sein, wenn ihr sichtlich gehindert werdet, auf jenen Wegen weiterzuwandeln. Doch je weltlicher ein Mensch eingestellt ist, desto eifriger sucht er Hindernisse zu überwinden, er reisst oft alle Schranken nieder, d.h., er fragt nicht danach, ob er recht tut, und sucht nur sein Ziel zu erreichen, das aber wieder nur rein weltlich gerichtet ist. Und diese Menschen muss Ich gewähren lassen, denn ihr Wille ist noch zu stark Meinem Gegner zugewandt, als dass er sich unter Meinen Willen beugen würde.

Aber weit größeren Vorteil werdet ihr Menschen erringen, wenn ihr euch Meiner Führung anvertraut und dann immer nur euch lenken lasst ohne inneren Widerstand .... Ein Vater übersieht es, wohin sein Kind seine Schritte lenkt und welche Gefahren es umlauern, und in seiner Liebe sucht er das Kind zu lenken auf den Weg, da es ungefährdet wandeln kann und zum rechten Ziel gelangt. Und wie ein rechter Vater bin auch Ich besorgt um das Schicksal jedes einzelnen Menschen, und Ich will, dass sein Erdenweg ihm zum Segen werde.

Aber der Mensch selbst richtet oft sein Augenmerk in falscher Richtung, weil er dort etwas zu finden hofft, was ihm jedoch zum Schaden ist. Sein freier Wille zwar bleibt ihm belassen, doch schicksalsmäßig kann sein Erdenlauf anders gelenkt werden, entgegen seinem Wunsch und Willen, doch immer nur zum Segen seiner Seele. Solange der Mensch aber murrt und sich innerlich aufbäumt gegen das, was ihn schicksalsmäßig betrifft, ist jener Segen gering. Erst wenn er sich ergibt in der Erkenntnis, dass ein höherer Wille bestimmend ist, gegen den sich aufzulehnen ein Unrecht ist, wird er seelisch einen Nutzen davontragen. Und es wird der Mensch oft im Leben solche schicksalsmäßige Eingriffe Meinerseits beobachten können, und diese sollen ihm immer zu denken geben ....

Es ist nur Einer, Der über den Lebenslauf des Menschen bestimmt, und Dessen Wege sollte er als gut und recht erkennen lernen, er sollte sich stets ergeben unter sein Geschick beugen und wissen, dass ein liebender Vater um das Wohl Seines Kindes besorgt ist und dass alles, auch scheinbar Ungünstiges, dem Menschen zum Heile gereicht, wenn er keinen Widerstand leistet, wenn er sich führen lässt und auch solche Ereignisse hinnimmt als vom Vater für Sein Kind richtig erkannt und angewandt. Und er soll jeder inneren Regung nachgeben, die ihn anders zu handeln drängt, denn solche inneren Regungen sind immer Meine leise Stimme, mit der Ich das Kind locke und rufe auf einen anderen Weg, auf den Weg, der wahrlich ihm Erfolg eintragen wird und der zum Ziel führt, zum rechten Ziel, zum Zweck seines Erdenlebens.

Des Menschen Wille ist oft anders, als Mein Wille ist, und so auch sind seine Wege nicht immer die Meinen .... Aber immer besitzt er Meine Liebe, und diese will ihn nur retten, Sie will ihn gewinnen für sich, und Sie wird daher auch stets den Menschen so lenken, wie es gut ist für ihn, doch seinen Willen zwingt auch Meine Liebe nicht, denn dieser ist und bleibt frei, weil sich der Mensch völlig frei entscheiden soll für seinen Vater von Ewigkeit ....

Amen


Das Schicksal

BD 7928 empfangen  26.6.1961

Begründung schmerzlicher Schicksalsschläge ....

Noch viele Möglichkeiten werde Ich euch schaffen vor dem Ende, die euch den Weg finden lassen sollen zu Mir .... Immer wieder werde Ich Mich euch offenbaren, wenn auch oft in schmerzlicher Weise, doch immer sollt ihr erkennen, dass ihr selbst euch euer Schicksal nicht bestimmen könnt, immer sollt ihr eine Macht über euch erkennen, Die in euer Leben eingreift und, wenn es nicht anders möglich ist, mit Härte, um euch noch vor dem Abgrund zurückzureissen, dem ihr blindlings zustrebt .... Ich will euch retten, und alle Meine Ermahnungen und Warnungen fruchten nichts .... darum muss Ich euch auch zuweilen hart anfassen und euch Wunden schlagen ....

Ich muss euch das Liebste nehmen, das ihr besitzt auf Erden, Ich muss Tod und Krankheit über euch kommen lassen, ihr müsst von Schicksalsschlägen jeglicher Art getroffen werden, weil ihr nicht an Mich denkt, weil ihr ein Leben führt ohne Glauben an Mich, euren Gott und Schöpfer von Ewigkeit, weil ihr nicht glaubt an eine Macht, Der ihr euer Leben verdanket. Und es werden sich die Fälle mehren, wo Ich Menschen auseinanderreisse, wo der Tod Einzug hält, wo Katastrophen jäh das Menschenleben beenden .... Ich werde Mich zeigen offensichtlich, doch auch nur von dem Willigen erkannt werden, der nun den Weg findet zu Mir und dann auch nicht mehr verlorengehen kann ....

Das Ende rückt immer näher, und darum muss auch Meine Liebe, Weisheit und Macht oft noch eingreifen .... Es muss den Menschen die Vergänglichkeit des Irdischen immer wieder aufs neue gezeigt werden, sie müssen zur Besinnung gebracht werden, welch wertlose Ziele sie anstreben, und sie werden darum oft leiden müssen körperlich und seelisch, aber jederzeit auch Hilfe erfahren dürfen, wenn sie sich an Mich wenden und Mich um Beistand bitten in ihrer Not. Und auch die Mitmenschen sollen nachdenken darüber, dass sie vom gleichen Schicksal getroffen werden können, und zur Einsicht kommen, dass sie nicht um des irdischen Lebens willen auf dieser Erde weilen ....

Ein jeder Schicksalsschlag kann diese Wirkung haben auf die Mitmenschen, dass sie nachdenklich werden und sich ihren eigenen Lebenswandel vorstellen, ob er dem Willen Gottes entspricht, wenn sie an einen Gott glauben .... Ein jeder Schicksalsschlag kann den Menschen zum Glauben verhelfen, wenn sie sich Mir zuwenden und an Meiner sichtlichen Hilfeleistung Mich auch erkennen können .... So erklärt auch ihr, die ihr Mein Wort empfangt, euren Mitmenschen Meine zuweilen hart- und lieblos-scheinenden Eingriffe in das Leben der Menschen .... erklärt ihnen, dass Ich jedes Mittel versuche, um die Menschen zu gewinnen für Mich, und dass Ich auch nicht aufhören werde, immer wieder Mich zu äußern, denn jeder Schicksalsschlag ist eine Äußerung Meinerseits, der einen jeden treffen kann, doch immer nur das Ziel verfolgt, ihre Gedanken hinzuwenden zu Mir ....

Denn es ist die Zeit nur noch kurz, und ihr Menschen achtet nur noch der Welt, aber nicht eures Seelenheils .... Die Welt vergeht, d.h., ihr könnt nichts von der Welt mit hinübernehmen in das jenseitige Reich .... Ihr jaget immer nur toten Gütern nach, und ihr werdet darum immer wieder aufmerksam gemacht auf die Vergänglichkeit dieser Welt. Und immer wieder werdet ihr hören von Unglücksfällen und Katastrophen jeglicher Art, immer wieder werdet ihr Menschen-Verluste zu beklagen haben, und immer wieder werdet ihr euch fragen, warum solches ein Gott der Liebe zulässt ....

Der Gott der Liebe will euch gewinnen für Sich, Er will euch selig machen, und Er will darum, dass ihr eure Gedanken Ihm zuwendet .... Meine Liebe nur ist Begründung alles dessen, was euch schwer betrifft, denn ihr geht auf endlos lange Zeit wieder verloren, wenn ihr Meiner nicht gedenkt .... Und darum nur offenbare Ich Mich euch und greife auch hart und schmerzlich ein, wenn ihr Meiner liebevollen Mahnungen und Warnungen nicht achtet .... Denn Ich will nicht, dass ihr verlorenGeht .... Ich will euch erretten noch vor dem Ende und euch bewahren vor einem weit schlimmeren Lose .... vor der Neubannung in den Schöpfungen der Erde, die unabwendbar ist, wenn ihr nicht noch vor dem Ende der Erde zu Mir findet ....

Amen


BD 7972 empfangen  20.8.1961

Entscheidung durch Schicksalsführung oder Erleben ....

wisst, dass alles von Mir gewollt oder zugelassen ist, was euch im Leben begegnet, was euch als geistiges oder auch irdisches Erlebnis berührt. Denn der Lebenslauf eines jeden einzelnen Menschen ist von Mir bestimmt immer seiner geistigen Entwicklung gemäß. Und so kann euch auch alles zum Besten dienen, und ihr braucht nicht zu Schaden kommen, wenn ihr alles aus Meiner Hand entgegennehmt und auch das Schwere ergeben tragt, denn in der rechten Einstellung zu Mir werdet ihr auch jedes Geschehen recht auswerten, und eure Seele wird ausreifen. Euer Erdenleben dient nur dem Zweck des Ausreifens eurer Seele .... Und diesem Zweck entsprechend treten alle irdischen Geschehen an euch heran, ob Leiden oder Freuden .... Jegliches Geschehen kann euch Mir näherführen, wenn dies euer freier Wille ist, den Zusammenschluss mit Mir zu finden.

Aber auch Mein Gegner sucht euch zu gewinnen für sich, und es werden daher seinerseits Versuchungen an euch herantreten, die Ich zulasse, weil auch er noch ein Recht auf euch hat und er genauso seinen Einfluß auf euch ausüben wird, doch auch er euch niemals zwingen kann, sondern es eurem freien Willen überlassen bleibt, wieweit ihr euch beeinflussen lasst von ihm. Ihr selbst also entscheidet, und zwar durch eure bewusste Hinwendung zu Mir oder zu ihm. Und diese Entscheidung könnt ihr in jeder Lebenslage treffen, jedes Erlebnis, jeder Schicksalsschlag, jede Freude und jedes Leid kann euch zu dieser Entscheidung drängen.

Und wenn ihr wisst, dass nichts geschieht ohne Meinen Willen oder Meine Zulassung, so wird euch auch bald nichts mehr zu beunruhigen vermögen .... denn sowie ihr eure Blicke und Gedanken zu Mir wendet, Mich an eure Seite ruft oder Mir im Gebet euch anempfehlt, reift ihr geistig aus, und ihr habt wieder ein Plus zu verzeichnen für eure Seele. Es sind dies alles auch Glaubensproben, die ihr zu bestehen habt .... denn Mein Gegner wird alles daransetzen, euch von Mir zu trennen, euren Glauben zu schwächen oder zu zerstören an einen Gott und Vater, Der in Liebe immer bereit ist, Seinen Kindern zu helfen. Er wird immer euren Geist verdunkeln wollen, er wird Finsternis über euch zu verhängen suchen, auf dass ihr Mich nicht mehr erkennt als euren liebevollen Vater von Ewigkeit ....

Und darum wird er gerade in Schicksalsschlägen sich vorzudrängen suchen und in euch Unwillen und Missstimmung hervorrufen wollen .... Doch dann müsst ihr standhaft widerstehen und wissen, dass alles euch zum Besten dient, was Ich über euch kommen lasse, und dass ihr im festen Glauben nur euch an Mich zu wenden braucht, um auch schwerste Not zu bannen, indem ihr alles Mir übergebt, Der Ich wahrlich euch auch wieder heraushelfe aus jeder Not. Denn Meine ständige Sorge ist immer nur eure Rückkehr zu Mir ....

Ich will euch an Mich ketten, nicht aber euch verlieren, und darum werde Ich euch auch immer Meine Liebe bezeugen, und an dieser sollt ihr niemals zweifeln. Es ist ein weiter Weg, den ihr schon gegangen seid und der euch Mir immer näherführte .... Die letzte kurze Wegstrecke erfordert von euch große Willensstärke, weil ihr euch bewusst zu Mir, zur Höhe, wenden sollt, während zuvor ihr gezogen wurdet von Meiner Liebe .... Aber diese Liebe gibt euch noch viel mehr, und sie tut alles, um eure Rückkehr zu Mir zu sichern ....

Schenkt Mir nur euren freien Willen, strebt im freien Willen Mich an, lasst euch nicht locken von der Welt, die Meines Gegners Mittel ist, um euch zu gewinnen .... glaubt an Mich und Meine Liebe, und verlangt im Herzen zum Vater, und ruft Mich an in jeder Not des Leibes und der Seele .... Und wahrlich, es wird ein jedes Erleben immer nur eurem Aufstieg dienen, denn alles ist in Meiner Liebe und Weisheit begründet, was auch immer euch begegnen mag .... Und verlasst euch auf Meine Liebe und Meine Macht, denn Ich bin immer zur Hilfe bereit, wenn ihr Mich nur im Herzen ruft ....

Amen


BD 6289 empfangen  20.6.1955

Lenker des Schicksals ....
Gott der Liebe ....

Dies sollt ihr wissen, dass Ich euch für Mich gewinnen will und daher euer ganzes Erdenleben sich abwickelt so, dass Ich Mein Ziel erreiche, sowie ihr Mir keinen Widerstand entgegensetzt .... Es steht euch zwar immer frei, ob ihr das Erdenleben auswertet, ob ihr alles, was euch betrifft in diesem Erdenleben, wirken lasst auf eure Seelen, ob alles dazu beiträgt, dass ihr den Weg zu Mir nehmt .... denn ihr könnt euch auch widersetzen, indem ihr euch auflehnt gegen euer Schicksal, das Ich Selbst doch über euch verhängt habe, um nur eure Seligwerdung zu erreichen .... Ihr könnt euch dem Lenker des Schicksals gegenüber aufbäumen und empören, und dann nehmt ihr niemals den Weg zu Ihm und gebt euch Ihm freiwillig hin .... Dann wendet ihr euch wieder dem zu, von dem Ich euch befreien will.

Ihr müsst zuerst glauben lernen an einen Gott der Liebe .... Dann versteht ihr auch Dessen Walten und Wirken, ihr lernt es verstehen, dass Er immer nur einen Zweck verfolgt, der euch beglücken soll .... Von einem Gott der Liebe euch gelenkt zu wissen wird euch alles Schwere ertragen lassen, dass Er euch auferlegt, weil ihr diesem Gott der Liebe dann auch vertraut, das Er es nur gut mit euch meint. Und ihr könntet es leicht glauben, dass Ich ein Gott der Liebe bin, wenn ihr nur die Schöpfung um euch betrachtet .... wenn ihr darüber nachdenkt, dass alles doch nur für euch Menschen geschaffen ist, damit ihr leben und euch an den Naturschöpfungen erfreuen könnt .... dass ihr Menschen oft in missliche Verhältnisse geratet, dürfte euch nicht an der Liebe und Weisheit eines Schöpfers zweifeln, sondern immer nur fragen lassen, warum ihr in solche Lagen geratet ....

Alles in der Natur ist so weise gefügt, dass eines dem anderen zur Entwicklung dient, dass es ersteht und besteht nach weisem Gesetz, solange nicht durch menschlichen Eingriff die Naturordnung gestört wird. Also müßtet ihr auch zu dem Schluß kommen, dass ihr selbst euch nicht in der Ordnung bewegt, die Gott-gewollt ist .... dass ihr selbst also Anlaß seid von Leiden und Nöten, die euch betreffen .... Und ihr müßtet euch nun vertrauensvoll an einen Gott der Liebe wenden, Der alles um euch und auch euch Selbst erschaffen hat, und Ihn bitten, euch zu helfen, die Ordnung wiederherzustellen ....

Es fehlt euch Menschen, die ihr dies nicht zu können glaubt, nur die Demut .... Ihr seid so überheblich, dass ihr euch nicht einer starken Macht unterordnen wollt, dass ihr euch auflehnt wider Sie und darum in solche Lagen geraten müsst, wo ihr eure Schwäche erkennen lernt .... Und nur der demütige Mensch geht den Weg zu Mir, weil er sich allein zu schwach und unfähig fühlt, selbst seine Lage zu verbessern .... Der Glaube an einen Gott der Liebe und Weisheit setzt auch die Demut voraus ....

Der Überhebliche kann nicht glauben, weil er nicht glauben will, weil er keine Macht über sich anerkennen will, Der er sich unterwerfen soll .... Das Erdenleben mit allen schicksalhaften Erlebnissen könnte ihm wohl den Beweis liefern, dass er nichts vermag gegen den Willen eines Stärkeren, und damit könnte jeder Mensch daraus den Nutzen ziehen für seine Seele .... Doch sein Wille bleibt frei .... und Widerstand gegen Mich läßt ihn nur immer tiefer absinken, während Unterwerfung ihn zur Höhe steigen lässt .... wozu euch das Erdenleben gegeben ist .... Ich will euch für Mich gewinnen, um euch selig zu machen .... Denn fern von Mir bleibt ihr in Unseligkeit, in Finsternis und Pein ....

Amen


BD 6290 empfangen  21.6.1955

Schicksalsschläge ....
Heilsmittel ....

Die Wunden, die Ich euch schlagen muss, wenn Ich euch nicht dem ewigen Tode verfallen lassen will, sind wahrlich nicht der Ausdruck von Zorn, von Lieblosigkeit, sie sind auch keine Zeichen gerechter Strafen für eure Verfehlungen .... Sie sind nur Heilsmittel, Krankheiten, an denen ihr selbst schuld seid, wieder von euch zu nehmen, und sie sind nötig, um euch wieder gesunden zu lassen an eurer Seele .... Durch eigenes Verschulden seid ihr aus der Ordnung getreten, ansonsten nur Glück und Seligkeit euer Los wäre. glaubt es Mir, dass Ich euch viel lieber Seligkeiten bereite, dass ihr selbst es Mir aber unmöglich macht, sowie ihr aus Meiner Ordnung heraustretet .... dass Ich aber alles versuche, um euch wieder zur göttlichen Ordnung zurückzuführen, um euch wieder unbegrenzt beglücken zu können.

Je mehr Not und Kummer, Elend und Krankheit auf Erden ersichtlich ist, desto ärger sind die Verstöße wider Meine Ordnung, und aus der Not selbst könnt ihr Menschen es ersehen, auf welchem Tiefstand ihr angelangt seid, denn Ich würde wahrlich lieber die Menschen in Seligkeit wissen als unbegründet harte Plagen über sie kommen lassen, um Meine ewige Ordnung wiederherzustellen .... Und wenngleich der einzelne meinet, kein so großer Sünder zu sein, wie das Unglück ist, das ihn betroffen hat .... ihr Menschen kennt nicht die Zusammenhänge, ihr kennt auch nicht die Auswirkung eines Unglückes in seinem Umfang .... und ihr wisst nicht, wem wieder das Schicksal des einzelnen dient zum Ausreifen .... Ihr wisst auch nicht, was ihr freiwillig auf euch zu nehmen euch erboten habt vor eurer Verkörperung als Mensch ....

Ich aber weiss um alles, und Ich lege euch wahrlich keine größere Last auf, als ihr ertragen könnt .... Zudem erbiete Ich Mich Selbst als Kreuzträger, wenn euch das Kreuz zu schwer dünkt .... Aber ihr nehmt Meine Hilfe leider nicht oft in Anspruch, und darum klaget ihr ob der Last und murret oft, dass es für euch zu schwer sei .... Liebe bewog euch, euch selbst zu erbieten zum Tragen einer Kreuzeslast .... Im Erdenleben aber wisst ihr nicht, warum ihr leiden müsst, die ihr glaubt, Mir anzugehören durch euren Willen ....

Doch Ich will, dass ihr auch ohne Wissen um die Ursache still und klaglos euren Weg Geht, dass ihr ergeben euer Kreuz auf euch nehmt, Ich will, dass ihr euch immer beuget unter Meinen Willen, in der Erkenntnis, dass Der, Dem ihr euch unterstellt, ein Gott der Liebe ist und dass alles, was von Ihm kommt, euch zum Segen gereichen wird .... Darum lehnt euch nicht auf gegen euer Schicksal, was es euch auch bringen mag .... wenn ihr Mir angehören wollt, dann klaget und murret nicht, sondern seid immer dessen gewiss, dass es nur zu eurem Heil ist .... dass es immer nur Hilfe bedeutet und Herstellen Meiner Ordnung von Ewigkeit .... seid gewiss, dass ihr dereinst es erkennen und Mir dankbar sein werdet, dass Ich euch diesen Erdenweg gehen liess mit seinen Beschwerlichkeiten, mit seinen Schicksalsschlägen, aber auch mit Meiner Liebe, die Begründung ist für alles, was euch betrifft, weil sie immer nur will, dass ihr selig werdet ....

Amen


BD 4296 empfangen  11.5.1948

Schicksal ....
„Vater, Dein Wille geschehe ....“

Der Lebenslauf des einzelnen ist vorgezeichnet, und er muss zurückgelegt werden ohne Murren und Klagen, soll er sich für die Seele günstig auswirken. Es muss aber auch ein starkes Gottvertrauen vorhanden sein, dann wird jedes Schicksal leicht zu ertragen sein, denn Gott allein gestaltet es nach Seinem Willen, Gott allein kann jede Lebenslage wandeln, Er kann Freude in Trauer und auch Leid in Freude verwandeln, so Er in innigem Gebet darum angegangen wird, und Er wird es auch tun, so der Mensch in kindlichem Vertrauen Ihm alle Nöte vorträgt und sich Seiner Gnade empfiehlt.

Es ist ein weiter Weg zu gehen aus der Tiefe zur Höhe, und es kann dieser Weg nicht stets eben sein, ansonsten er nicht aufwärts führt. Es müssen Hindernisse genommen werden, es müssen Anhöhen erstiegen werden, denn das Ziel ist oben, und jeder Aufstieg fällt schwer, wenn nicht ein rechter Führer Unterstützung gewährt. Und solange ihr Menschen Gott Selbst als Führer zur Seite habt, solange ihr euch Seiner Führung anvertraut, werdet ihr den Weg nicht erfolglos zurücklegen, er wird euch hinanführen, und jedes Hindernis werdet ihr bewältigen können mit Seiner Hilfe.

Je steiler der Weg ist, desto kürzer ist er und desto höher könnt ihr gelangen; so ihr aber oben seid, werdet ihr zurückblicken und eurem Führer dankbar sein, Der euch zum Ziel gelangen liess, und jede Not wird vorüber sein. Je schwerer ein Lebensschicksal ist, desto höhere Ziele sind euch gesteckt und desto helleres Licht wird erstrahlen, und alle Finsternis der Tiefe ist überwunden. Gott aber kann euch auch den steilsten Weg nach oben als eben empfinden lassen, wenn ihr als Seine Kinder euch Ihm hingebt, wenn ihr jedes leidvolle Erleben auf euch nehmt, wenn ihr stets betet: „Vater, Dein Wille geschehe ....“

Dann wird Er euch nicht leiden lassen, Er wird euch auch in der größten Not Seelenruhe und Frieden geben, Er wird Selbst voller Kraft in euch wirken, und ihr werdet nichts schwer empfinden und dennoch zur Höhe schreiten, denn euer Wille, eure Ergebenheit in Seinen Willen macht euch teilhaftig Seiner Kraft, und mit dieser schafft und bewältigt ihr alles, dann werdet ihr gehoben über jedes Hindernis, ihr werdet nichts als Last empfinden und immer froh und heiter euren Lebensweg zurücklegen, bis euch die liebende Vaterhand erfasst und euch holt in das Vaterhaus, bis ihr das Ziel erreicht habt und eingeht in die ewige Heimat, in das Land des Lichtes, wo es keine Trübsal mehr gibt, kein Leid und keine Not, sondern nur ewige Seligkeit ....

Amen


Schmerzliche Schicksalsschläge

BD 5141 empfangen  31.5.1951

Unberechtigter Einwand, schicksalsmäßig schlecht sein zu müssen ....

Was euch zum Segen dient, das lasse Ich euch zukommen, was euch aber hindert in eurer geistigen Entwicklung, ist nicht Mein Wille, sondern der Wille dessen, der euch von Mir trennen will. Dennoch lasse Ich es zu, um den Menschen nicht die Willens- und Glaubensfreiheit zu nehmen und um euch selbst auch zur Prüfung anzuregen, von welchem Geist etwas ausgegangen ist. Alles kann euch zum Segen werden, denn auch das Schlechte kann eurer Entwicklung dienlich sein insofern, dass ihr es erkennt und verabscheuen lernt und also euch entscheidet für Gut oder Böse, wozu auch das Wissen um beides nötig ist. Doch das Böse geht nicht von Mir aus, sondern von Meiner Gegenkraft, die also auch auf den Willen des Menschen einwirkt, um ihn zu gewinnen. Der Mensch aber entscheidet sich selbst.

Wo Mein Gegner Anklang findet, kann nicht von Meinem Wirken am Menschen gesprochen werden, weil der Mensch nicht gezwungen wird zu seinem Handeln und Denken, sondern es freiwillig tut und weil er auch die Fähigkeit hat, Gut und Böse zu unterscheiden. Darum trägt er auch die Verantwortung für seine Willensrichtung, und darum schafft er sich auch selbst sein Los in der Ewigkeit. Und keiner wird sagen können, dass Ich ihm nicht nahegetreten sei, denn das Leben aller Menschen hat schicksalsmäßig zur Genüge Gelegenheiten, in denen er eine führende und bestimmende Macht erkennen kann, Die Sich ihm offenbart. Achtet er solcher Gelegenheiten nicht oder läßt er sich bestimmen, sich rückschrittlich zu entwickeln, dann missbraucht er seinen freien Willen und nützt ihn also in verkehrter Richtung. Er gibt sich selbst in die Macht Meines Gegners, ohne von ihm gezwungen worden zu sein.

Es ist also der Einwand unberechtigt, dass der Mensch, als unter ungünstigem Einfluß stehend, nicht anders als schlecht handeln konnte und dass dieser schlechte Einfluß als schicksalsbedingt ihn zum Schlecht-Sein zwingt .... Das Schicksal gestaltet sich immer so, dass die Aufwärtsentwicklungsmöglichkeiten überwiegen, wenn der Wille gut ist .... Es braucht der Mensch nicht zu scheitern, wenn er selbst es nicht will .... Denn immer steht ihm eines zu Gebote, sich Hilfe zu erbitten bei Mir, die ihm stets gewährt wird. Und jedes Leid, jeder Schicksalsschlag soll ihn zu dieser Bitte anregen, dann ist der Mensch niemals in Gefahr abzusinken, denn Ich warte nur auf das Zuwenden seiner Gedanken zu Mir, um ihn erfassen zu können und zu halten, dass er nicht falle. Das Gebet zu Mir ist Abwehr dessen, der ihm schaden will. Das Gebet zu Mir ist kraftspendend und stärkt den Menschen in jeder Versuchung.

Es steht der Mensch zwischen zwei Mächten, und für eine der beiden muss er sich entscheiden. Verständlicherweise werden beide auf ihn einwirken und Einfluß zu gewinnen suchen. Darum lasse Ich auch das Wirken Meines Gegners zu, überlasse aber nicht schutzlos den Menschen seiner Gewalt, sondern Ich suche ihn durch Not und andere Schicksalsschläge so weit zu bringen, dass er nach Mir ruft, weil Ich dann erst mit Meiner Macht und Liebe eingreifen kann, so sich sein Wille entschieden hat für Mich. Er muss in vollster Willensfreiheit zu Mir kommen, und tut er es nicht von selbst, muss Ich ihn dazu veranlassen durch Notlagen aller Art, die aber dann immer nur seinem Seelenheil dienen können und darum von Mir zugelassen sind.

Das Böse aber schafft der Mensch selbst, so er den über sich Macht gewinnen läßt, der die Liebe ins Gegenteil verkehrt hat und darum stets schlecht und lieblos handeln wird und daran leicht zu erkennen ist. Ich aber hindere ihn nicht, denn auch sein Wirken bezweckt den Willensentscheid .... Doch selig, die sich zu Mir hintreiben lassen, die sein Ränkespiel erkennen und ihm entfliehen wollen .... Diese erfasse Ich und ziehe sie empor zu Mir, denn sie haben ihren Willen recht genützt und ihre Erdenlebensprobe bestanden ....

Amen


BD 5503 empfangen  10.10.1952

Verlust irdischer Güter kann geistige Schätze eintragen ....

Für das, was euch Menschen irdisch genommen wird oder versagt bleibt, findet ihr geistig reichlich Entschädigung, so ihr nur danach strebt, euch geistig zu vollenden. Geistige Fehlbitte werdet ihr niemals tun, denn jeder geistig gerichtete Gedanke ist Gott wohlgefällig und daher auch immer von Erfolg. Je tiefer ihr Menschen in der Materie verstrickt seid, desto weniger aber sind eure Gedanken geistig gerichtet, und darum muss euch diese zuvor genommen werden, um euer Denken zu wandeln. Und darum ist es stets nur als ein Mittel zur Vollendung anzusehen, wenn ihr gezwungen werdet, materiellen Gütern zu entsagen. Doch niemals braucht ihr leer ausgehen, sondern ihr könnt um so reichlicher geistige Güter entgegennehmen, so ihr es nur wollt.

Ihr könnt wohl irdische Materie besitzen, doch sie darf niemals euer Herr sein, sie muss jederzeit geopfert werden können, was jedoch nur dann leicht ist, wenn der Wert geistiger Güter erkannt wird. Und diese werdet ihr Menschen erst erkennen, so ihr euch in irdischer Not befindet, so menschlicher Beistand euch nicht gegeben werden kann, geistiger Beistand aber immer erbeten werden muss, um dann auch überaus kraftspendend empfunden zu werden. Was ihr an irdischen Gütern besitzt, kann euch genommen werden, niemals aber braucht ihr den Verlust geistiger Güter zu fürchten, so euch an deren Besitz gelegen ist.

Das Verlangen nach geistigem Gut wird euch stets erfüllt werden, doch irdisches Gut bleibt nicht garantiert euer eigen, nur dann, wenn ihr es gut, d.h. im Willen Gottes, verwertet und also zum Segen eurer Mitmenschen schafft und wirkt, wird auch Gott es euch segnen und vermehren. Doch dann habt ihr Menschen euch schon selbst gelöst von der Materie, ihr begehrt sie nicht mehr mit allen Sinnen, sondern arbeitet damit zum Nutzen für eure Mitmenschen.

Doch klaget nicht, wenn euch irdisches Gut genommen wird, dann weiss Gott es, warum Er es zuläßt, und auch der Verlust solcher Güter ist für euch von Segen. Denn dann überschüttet Er euch mit Gnadengaben geistiger Art, und dann braucht nur euer Wille bereit zu sein, sie zu nützen zur eigenen und der Mitmenschen Vollendung. Darum trauert niemals materiellen Gütern nach, die euch genommen wurden, sie sind wertlos für die Ewigkeit; doch deren Verlust kann euch wertbeständige Güter eintragen, die euch beseligen können auf Erden schon und dereinst im geistigen Reich. Was ihr euch geistig schafft und sammelt, wird euch erhalten bleiben und einen Reichtum bedeuten, der unvergänglich ist; was ihr aber an irdisch materiellen Gütern besitzt, das gebt gern und freudig hin und tauschet dagegen geistige Güter ein, denn es kommt die Zeit, wo euch nur diese Güter nützen werden, wo alles vergeht, was ihr heut noch euer eigen nennt ....

Amen


BD 8653 empfangen  23.10.1963

Krankheiten und Heilung ....

Wenn ihr um den Segen der Krankheit wisst, wenn ihr wisst, dass die Krankheit dazu beiträgt, dass sich die Seele entschlackt .... dass die Krankheit euch verhilft zur Geduld und Ergebung in Meinen Willen und ihr euch dann Meinem Willen nicht mehr widersetzt .... wenn ihr alles hinnehmt, wie es über euch kommt als von Mir gut für euch erkannt, dann werdet ihr auch wissen, dass Ich auch den Zeitpunkt der Gesundung erkenne .... dass Ich euch schlagartig gesunden lasse, werde Ich aber nicht tun eurer Willensfreiheit wegen, denn ihr wäret dann zum Glauben an Mich und Meine Macht gezwungen, sollt aber ohne Zwang zu diesem Glauben gelangen ....

Zudem wisst ihr, dass der Erdenlebenszweck aller Menschen darin besteht, in Liebe zu dienen .... So wird immer der eine für den anderen tätig sein müssen, will er seine dienende Erdenaufgabe erfüllen. Und so auch werde Ich die Menschen segnen, die immer bereit sind, zu helfen auch in körperlichen Leiden und Beschwerden, die es auch können insofern, als dass sie die Ursache einer Krankheit erkennen und die rechten Mittel zu ihrer Heilung. Denn diese werden auch Erfolg haben entsprechend ihrer Hilfsbereitschaft und ihrer Liebe zu dem schwachen, leidenden Mitmenschen. Doch letzten Endes liegt jeglicher Heilung auch Mein Wille zugrunde, und dieser setzt daher auch dem Wirken eines Menschen Grenzen, wenn Ich die Auswirkung einer langen Krankheit als für die Seele wertvoll erkenne.

Mein Wille ist es, der das Lebensschicksal eines Menschen bestimmt, wozu eben auch Krankheiten gehören, bei denen auch der menschliche Wille nichts ausrichten kann, trotz aller Mittel, die zur Anwendung kommen. Ich werde auch niemals es verurteilen, wenn die Menschen Mittel zu erfinden suchen, die Hilfe bringen sollen denen, die leiden .... Denn solange der liebende Hilfswille Anlaß von Forschungen jeglicher Art ist, wird auch Mein Segen darauf ruhen .... Ist jedoch der Erwerb irdischer Güter der Antrieb, solche Mittel herzustellen, dann werden sie zumeist wirkungslos oder schädigend für den menschlichen Körper sein trotz scheinbarer Besserung .... Ebenso können die harmlosesten Mittel genügen, um eine Heilung herbeizuführen, weil dies Mein Wille ist und Ich den Zeitpunkt einer Heilung für gekommen erachte.

Eine Krankheit soll vor allem die Bindung mit Mir fördern, es soll der Mensch Zuflucht nehmen zu Mir und Mich Selbst um Heilung angehen, und Ich werde euch dann auch die Menschen in den Weg senden, die nun ihr Bestes tun wollen, deren Gedanken Ich dann lenke, sowie sie ebenfalls Mir verbunden sind gedanklich oder durch ein Liebeleben nach Meinem Willen. Es sind aber selten nur solche Heiler zu finden, und mehr denn je greifen daher die Menschen zu Mitteln, die gleichfalls durch ungesegnetes Wirken entstanden sind .... Und dann wird weder der Körper noch die Seele eine Heilung verzeichnen können, weil Ich Selbst es nicht zulasse, auf dass der Seele geholfen werde auch wider den Willen des Menschen .... dass er lerne, sich abzuwenden von der Welt, weil der Körper nicht mehr den Anforderungen der Welt nachkommen kann.

Ihr Menschen könnt also jederzeit die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen, die Heilung aber bestimme Ich Selbst, werde aber auch oft die Bemühungen dessen segnen, so dass ihr gesundet; doch sollt ihr aus jeder Krankheit auch einen Vorteil ziehen für eure Seele, dass ihr euch Mir und Meinem Willen ergebt, dass ihr in Geduld die Leiden tragt und Mir danket dafür, weil eure Seele großen Gewinn erzielet, wenn ihr euch in einer Krankheit bewährt. Ihr könnt aber auch durch felsenfesten Glauben von jeder Krankheit frei werden .... wie Ich Selbst bei Meinem Erdenwandel die Menschen heilen konnte, „deren Glaube ihnen geholfen hatte ....“

Denn Mir ist nichts unmöglich, und wenn eure Liebe so tief ist, dass sie einen lebendigen, starken Glauben gebäret, so werdet ihr nicht eine Sekunde zweifeln an Meiner Liebe und Macht. Und dann könnt ihr schlagartig gesunden, weil diese Gesundung dann kein Glaubenszwang für euch ist, da ihr einen felsenfesten Glauben besitzt .... Wer von euch aber bringt diesen starken Glauben auf? dass er sich ungezweifelt Meiner Macht bedient, dass er sich Mir ganz und gar hingibt mit der Bitte, ihn gesunden zu lassen, und auch überzeugt ist, dass seine Bitte Erhörung findet?

Dann kann wahrlich jedes Wunder geschehen, sei es an euch selbst oder an einem Mitmenschen, für den ihr diese glaubensstarke Bitte aussprecht .... Wer aber ganz innig Mir verbunden ist, der steht auch schon gänzlich in Meinem Willen, und er lässt Mich Selbst walten und greift nicht durch seinen Willen vor .... Er erträgt auch das schwerste Leid in Ergebung in Meinen Willen und leistet so seiner Seele einen weit größeren Dienst als durch die Gesundung des Körpers ....

Immer aber werde Ich so an euch wirken, dass euer Los erträglich ist .... und wo ein Mensch durch große Schmerzen gehen muss, kommt auch nur Meine Liebe zu seiner Seele zum Ausdruck, die es Mir dereinst danken wird im geistigen Reich, dass sie auf Erden schon viele Schlacken abstoßen konnte, dass sie auch Schuld abtragen durfte auf Erden und nun weit weniger belastet in das geistige Reich eingehen konnte, was sie niemals mit einem gesunden Körper hätte erreichen können ....

Amen


BD 1602 empfangen  8.9.1940

Gemütsverfassungen ....
Depressionen ....
Liebesbeweis ....

Es beachten die Menschen nicht die verschiedenen Strömungen, die in verschiedener Gemütsverfassung zum Ausdruck kommen, und sind daher auch nicht darüber unterrichtet, dass auch diese Strömungen keine Zufälle sind, dass also auch das Gemütsleben des Menschen eine Folgeerscheinung ist, bedingt durch ihre Einstellung zu Gott oder zur Gegenmacht. Es ist gerade der unter solchen Gemütsstimmungen leidende Mensch von der Liebe Gottes sichtlich ergriffen, denn Gott nimmt Sich des Menschen an, der in Gefahr ist, Seiner zu vergessen, indem Er auf das Gemütsleben des Menschen einwirkt, die Freude am Leben beeinträchtigt und eine allgemeine Mutlosigkeit von ihm Besitz ergreifen läßt.

Und dies ist in vielen Fällen ungeheuer segensreich, denn erst in solchen Zeiten wendet sich des Menschen Denken seinem Schöpfer zu; erst wenn alles Irdische an Wert verloren hat, gedenkt der Mensch seiner eigentlichen Bestimmung. Und es müssen daher Tage inneren Kampfes über den Menschen kommen, Tage in denen ihnen die Hinfälligkeit irdischen Genusses zum Bewusstsein kommt. Es brauchen nicht immer wirkliche Not und Leiden Anlaß dazu sein, es kann die trübe Stimmung im Menschen selbst entstehen ohne äußere Veranlassung. Und das ist der Einfluß jener Wesen, denen die Menschen anvertraut sind und die um deren Seelenheil besorgt sind und ängstlich wachen über jede Regung des menschlichen Herzens.

Es liegt die Gefahr nahe, dass der Mensch alle Kraft verwendet auf die Anforderungen, die das irdische Leben an ihn stellt; dann greifen sie ein, indem sie den Tatendrang, die Freude am Erdenleben stark hemmen, und nun der Mensch in deprimierte Stimmung verfällt. Und es ist gut, wenn der Mensch sich davon beeinflussen läßt .... wenn solche Zeiten ihm Stunden innerer Besinnlichkeit eintragen, dann sind sie nicht vergeblich über den Menschen gekommen. Doch nicht alle Menschen hören auf die innere Mahnung .... Sehr viele suchen in erhöhtem irdischen Genuß ihre Gemütsregungen zu ersticken, und es gelingt ihnen auch, da der Wille eben mehr dem Erdenleben zugewandt ist und sie gedankenlos über derartige Stimmungen hinwegschreiten, nur darauf bedacht, den alten Zustand innerer Zufriedenheit wiederherzustellen.

Es soll der Mensch nicht klagen, dessen Leben Tage aufzuweisen hat, die ihm schwer und untragbar erscheinen und die nur in seinem Gefühlsleben bedingt sind. Denen ist die Liebe Gottes nahe, und es sind solche Stunden nur Hilfsmittel der jenseitigen Freunde, die den Menschen hindern wollen, sich zu verlieren in irdischem Genuß. Alles, was auf Erden den Anschein erweckt, dass der Mensch darben muss im Erdenleben, ist immer nur ein Gnadenbeweis der göttlichen Liebe, die nur so den Menschen auf den rechten Weg leiten kann, auf den Weg, der zur ewigen Herrlichkeit führt und das Erdenkind vollauf entschädigen wird für das, was es auf Erden entbehren oder hingeben musste. Denn irdische Freuden vergehen, doch die ewigen Herrlichkeiten bleiben bestehen, und diese allein sind es, die begehrt werden sollen auf Erden ....

Amen


BD 6419 empfangen  8.12.1955

Besessenheit ....

Es muss der Mensch sich immer vorstellen, dass er von guten und von bösen Kräften beeinflußt wird, die beide seine Seele für sich gewinnen wollen. Mit der Beeinflussung von Geisteskräften in eurem Leben müsst ihr aber rechnen, wenn euer Denken wahrheitsgemäß gerichtet ist .... Der Wille des Menschen ist frei .... und doch kann ebenjener Einfluß ungewöhnlich stark sein, wenn der Mensch Wesenszüge an sich hat, die denen des beeinflussenden Wesens gleichen ....

Ihr müsst das so verstehen: Mehr oder weniger ist jeder Mensch belastet mit Trieben oder Eigenheiten aus seiner Vorverkörperung .... und mehr oder weniger muss er also ankämpfen, weil er sie besiegen oder ablegen kann, wenn er es ernstlich will .... Es können aber solche den-Menschen-belastende Anlagen auch geistigen Wesen gleicher Art Gelegenheit geben, einzuschlüpfen; es kann also eine solche geistige Kraft nun die Seele des Menschen beherrschen, was ihr Menschen mit Besessenheit bezeichnet ....

Doch gelingt dies, so ist die Seele ihrer Verantwortung enthoben, da es ihr gleichsam unmöglich gemacht wird, den freien Willen zu gebrauchen, denn jener Wille ist stärker und bestimmt den Menschen zu Handlungen, die nicht der Wille der Seele zu sein brauchen. Dann ist also scheinbar ein „freier“ Wille ausgeschaltet, wenngleich er dem Wesen nicht genommen ist, nur kann er nicht gebraucht werden in dem Stadium, das der Seele zur Erprobung dienen soll. Es ist also dann mit dem Willen eines Wesens zu rechnen, das irdisch nicht zur Verantwortung gezogen werden kann, weil es unerreichbar ist .... Der Mensch selbst aber ist ebensowenig verantwortlich zu machen, da er „beherrscht“ wird ....

Warum und zu welchem Zweck nun dies zugelassen ist, das ist euch Menschen nicht mit wenigen Worten begreiflich zu machen, denn es bestehen auch im Reich der unteren Geister Gesetze, die immer gehalten werden und auch wieder den freien Willen zur Begründung haben .... Doch wider Meinen Willen oder Meine Zulassung würden sich jene Wesen nicht des Körpers eines Menschen bedienen können, und es hängt auch mitunter deren Erlösung davon ab, weil auch jene Kräfte sich wandeln können, wenn sie dazu gewillt sind .... wie auch ganz besondere Anlässe eine solche Zulassung Meinerseits begründen können ....

Und verständlicherweise kann dann die eigentliche Seele des Menschen nicht zur Verantwortung gezogen werden, es wird ihr aber Gelegenheit geboten, die ihr geraubte Zeit der Erprobung des freien Willens nachzuholen .... oft auch noch im Erdenleben, wenn es gelungen ist, jenen Geist zu vertreiben, was wohl möglich ist bei rechter Einstellung zu Mir und rechtem Glauben an Mich. Doch es müssen dann Menschen mithelfen, denn jene Geistwesen geben nicht leicht ihre Herrschaft über den Körper auf, sie können aber dazu veranlaßt werden durch den ernsten Anruf Jesu Christi .... der Name Dessen, Der Meinen Gegner besiegte, kann wohl das Erlösungswerk vollbringen, er muss aber in aller Gläubigkeit ausgesprochen werden, auf dass Ich nun jenem Geist gebieten kann, seine menschliche Hülle zu verlassen.

In der Endzeit ist das Wirken der Kräfte von unten offenbar, und viele Körper werden von ihnen in Besitz genommen, immer aber nur dann, wenn die Vorentwicklungszeit vorübergegangen ist, ohne der Seele eine solche Reife eingetragen zu haben, dass sie sich selbst wehren kann gegen jene Besitzergreifung, weil sie nicht die nötigen Anlagen bietet, die den schlechten Kräften Einkehr erlauben .... Ihre Zeit ist aber erfüllt .... Auch die mangelnde Seelenreife gestattet eine Verkörperung als Mensch, entweder ihm selbst oder auch jener Geisteskraft noch eine Möglichkeit bietend, sich zu erlösen vor dem Ende ....

Die Seele selbst wird schwerlich zum Ziel kommen, doch unmöglich ist es ihr nicht, wenn sich die Mitmenschen einer solchen Seele annehmen und ihr helfen, von ihrem Peiniger frei zu werden .... weshalb auch hier wieder eine Mission zu ersehen ist, ein Hilfswerk, an dem sich Menschen beteiligen können und das als Erbarmungswerk der Nächstenliebe großen Segen einträgt. Wo der Wille des Menschen gleichsam gebunden ist, muss der Wille der Mitmenschen überstark seine Rettung anstreben, und so dies in barmherziger Liebe geschieht, wird es auch Erfolg haben ....

Liebe wird bei solchen Menschen viel erreichen, weil entweder auch jener Ungeist davon wohltätig berührt wird und er eine Willenswandlung vornimmt oder ihm der Aufenthalt in der menschlichen Form so unbehaglich wird, dass er sie verläßt, weil er die Liebe flieht. Liebe ist die einzige Kraft, die erlösen kann, sowohl einen solchen Menschen als auch einen in ihm sich bergenden Ungeist, denn die Liebe trägt immer den Sieg davon ....

Amen


BD 8273 empfangen  15.9.1962

Begründung der Missgeburten ....

Und jeder sei gesegnet, der sich Mir hingibt und Mich bittet um Meinen Beistand. Keiner Bitte werde Ich Mich verschliessen, die dem Heil eurer Seelen gilt. Und was ihr zu wissen begehrt, das werdet ihr erfahren: Ihr Menschen sollt die Schule des Geistes absolvieren, als die Ich das Schöpfungswerk Erde bestimmt habe, und jeder Mensch wird in ihr ausreifen können, denn sie bietet für alle Stufen der Entwicklung Gelegenheit.

Die Seelen aber .... die einst gefallenen Urgeister .... sind so verschieden ausgereift während ihres Erdenganges im Mußzustand, dass sie auch alle verschiedene Lebenslagen benötigen. Sie müssen zwar einen bestimmten Reifegrad erreicht haben, um zur Verkörperung als Mensch zugelassen zu werden, doch je näher sie dieser letzten Verkörperung kamen, desto lockerer waren die Fesseln der Außenformen, und es konnten die geistigen Substanzen, die in den Formen gebunden waren, die Lockerungen ausnutzen, aber auch unausgenutzt lassen .... Und entsprechend ist nun auch die Seele geartet, wenn sie den Weg als Mensch antritt.

Dieser verschiedene Seelenzustand benötigt auch verschiedene Erdenwege, die den Erfolg bringen können, gänzlich aus der Form frei zu werden. Noch sehr stark belastete Seelen können auch einen solchen Erfolg erringen, wenn sie im freien Willen ein besonders schweres Erdenleben auf sich nehmen. Und sie kann sich selbst entscheiden, ob sie diesen Weg gehen will, da er ihr vor ihrer Verkörperung gezeigt wird .... Dies ist eine Erklärung für die mit körperlichen Gebrechen behafteten Menschen, deren schweres Schicksal euch oft fragen lässt nach der Begründung ihres Zustandes ....

Es sind aber auch Seelen verkörpert, die einen extra schweren Erdengang freiwillig auf sich nehmen, wenngleich sie selbst ihn nicht benötigten, die aus dem Jenseits zur Erde gehen wollen und Mich darum bitten, um anderen Seelen dadurch zu helfen, die also keine Mission zu erfüllen haben, sondern lediglich selbst die Belastung sind, die den Mitmenschen Gelegenheit geben, sich zu üben in der Liebe, in Geduld, Barmherzigkeit, Sanftmut, Friedfertigkeit und Gerechtigkeit .... die ihren eigenen Reifezustand dadurch erhöhen, die aber schon im jenseitigen Reich einen bestimmten Reifezustand erreicht haben, der eine solche Neuverkörperung auf der Erde zuläßt, weil ein starker Liebe- und Hilfswille Veranlassung zu ihrer Bitte ist ....

Dann könnt ihr aber nicht von einem Abbüßungszustand jener Menschen sprechen, denn Seelen, die noch unreif sind, werden zu einer nochmaligen Verkörperung zwecks Erhöhung ihrer Reife nicht zugelassen. Und niemals sollt ihr vergessen, dass keine Seele zu ihrem Erdengang gezwungen wird, sondern freiwillig ein Schicksal auf sich nimmt, das ihr zuvor gezeigt wird. Das „Abbüßen“ einer Schuld auf Erden ist insofern eine irrige Ansicht, weil nur Jesus Christus diese Schuld tilgen kann und der Mensch also durch Ihn allein Vergebung findet, denn Er hat „gebüßt“ für alle Sünden der Menschen ....

Und diese Vergebung durch Jesus Christus muss vorangegangen sein, bevor sich eine Seele freiwillig wieder auf der Erde verkörpern kann, einer Mission oder einer Hilfeleistung wegen .... Denn eine zum Licht gelangte Seele weiss um den liebelosen Zustand der Menschen auf Erden, besonders in der Endzeit, und sie ist auch bereit, selbst dazu beizutragen, dass die Menschen in sich die Liebe entzünden, dass sie Barmherzigkeit walten lassen, dass sie alle Tugenden entfalten können, wenn sie in der Umgebung eines missgestalteten oder unglücklichen Menschen leben.

Denn immer wieder betone Ich, dass es wohl Rückversetzungen zur Erde gibt, dass diese aber alle ihre besonderen Begründungen haben, niemals aber eine noch unreife Seele durch Meinen Willen zur Erde zurückkehren wird, um nachzuholen, was sie auf Erden versäumte .... Nur freiwillige Sühneopfer können Mich dazu bewegen, Meine Zustimmung zu geben, denen aber immer die eigene Erlösung durch Jesus Christus vorangegangen sein muss. dass dann einer solchen Seele auch die Möglichkeit gegeben ist, einen hohen Reifegrad auf dieser Erde zu erreichen, ist verständlich, weil ein jedes freiwillige Opfer von Mir angesehen wird und gesegnet ist ....

Amen


BD 0839 empfangen  31.3.1939

Missgestaltung und dessen Segen ....

Eine unfreiwillige, doch äußerst heilsame Lebensprobe hat der Mensch zu bestehen, wenn er sich in seiner äußeren Gestalt außerstande sieht, irdischen Genüssen zu huldigen, d.h., wenn ihm durch irgendwelche Missgestaltung die Gelegenheit zu ungeteiltem Lebensgenuß genommen ist und er so gezwungener maßen Verzicht leisten muss auf irdische Freuden. Er ist zwar nun in großer Gefahr, seines Schöpfers in Verbitterung zu gedenken oder Ihn auch ganz abzulehnen, weil ihm der Wille einer Gottheit, Die nach seiner Ansicht ungerecht die Erdenkinder mit den Gaben bedenkt, unbegreiflich ist.

Doch so er trotz seines Unglücks im tiefen Glauben steht, ist ihm der geistige Fortschritt viel eher möglich, da es ihm leicht wird, der Welt mit ihren Lockungen zu widerstehen, und er in Ermangelung irdischer Freuden, sich weit mehr mit geistigen Problemen abgibt, die ihn weit eher dem Reifezustand zuführen. So gelangen jene Menschen oft in kurzer Zeit zur rechten Auffassung ihres Lebens .... Sie fordern von diesem nicht mehr restlose Erfüllung, sondern harren geduldig der Zeit, die ihrem Dasein ein Ende bereitet, überzeugt davon, dass dann erst das rechte Leben seinen Anfang nehme und sich der Wandel auf Erden entsprechend auswirke im Jenseits.

Es hat sonach der Missgestaltete auf Erden einen gewissen Vorzug, dass ihm das Entsagen auf irdische Freuden sozusagen leichter wird als einem wohlgestalteten Menschen, der immerwährend den Versuchungen der Welt ausgesetzt ist, doch nur dann, wenn er selbst das Seinige dazu tut, d.h. ergeben in den Willen Gottes sein ihm auferlegtes Schicksal trägt und seinem Schöpfer Dank weiss dafür, dass Er ihm das Leben gab. Ist ein solcher Mensch geistig regsam, so wird er bald seine Gestalt nicht mehr als Missgeschick ansehen, sondern im geistigen Leben ein begehrenswertes Ziel erblicken. Er wird nur immer danach trachten, sein geistiges Wissen zu vermehren, und er wird auch den Mitmenschen Liebe geben und seines Geschickes wegen nicht murren oder gar sich auflehnen gegen Gott ....

Amen


BD 6005 empfangen  19.7.1954

Eigenmächtiges Beenden des Lebens ....

Es ist euch Menschen eine Zeit zugebilligt zur letzten Erlösung aus eurer Fessel .... zur endgültigen Freiwerdung aus der Form .... Doch diese Zeit ist verschieden lang bemessen, so wie Ich es als gut erkannte für eure Seele. Nicht willkürlich wird euer Erdenleben von Mir aus beendet, doch jedes einzelnen Seelenreife ist Mir ersichtlich, und so auch weiss Ich um die Gefahr eines Abfalles oder um die Möglichkeit eines weiteren Aufstieges auf Erden.

Und Meine Liebe und Barmherzigkeit beendet auch vorzeitig ein Menschenleben, um für die Seele einen Rückgang zu verhindern .... oder Ich ersehe die Möglichkeit einer Wandlung in letzter Stunde und verlängere daher die Lebensdauer, immer nach weisem Ratschluss, denn Mir ist alles bekannt, was einer Seele zum Heil gereicht .... Und nun werdet ihr verstehen, welch schwerwiegendes Vergehen ein eigenmächtiges Beenden des Leibeslebens ist, welche Sünde ihr beGeht, dass ihr Meiner Liebe und Barmherzigkeit vorgreift und die Gelegenheiten nicht ausnützt, die eurer Seele geboten wurden zur Vollendung ....

Ihr greift ein in Meinen Heilsplan und fügt euren Seelen einen Schaden zu, der einmal übergroße Reue und Selbstvorwürfe in euch auslösen wird, doch nicht mehr gutzumachen ist im jenseitigen Reich, denn die Vergünstigungen, die ihr auf Erden ausnutzen solltet und konntet, können euch im jenseitigen Reich nimmermehr geboten werden. Ihr habt euch unwiederbringlich etwas verscherzt, selbst wenn es euch noch gelingt, euren Seelenzustand etwas aufzubessern, wenn ihr nun zur Höhe strebt .... Doch eine große Gefahr besteht, dass die Seele absinkt .... dass sie sich auflehnt, wie ihr eigenmächtiges Beenden des Lebens eine Auflehnung war, und sie in dieser Abkehr verbleibt. Es bedürfen solche Seelen großer Hilfe, dass sie nicht verlorengehen für ewige Zeiten, doch es geschieht auch ihnen nur nach ihrem Willen.

Ich stehe wahrlich allen bei, auch in größter Not, die auch sofort sich verringert, wenn der Mensch nur an Mich denkt, wenn er Mich anruft um Hilfe .... Und die Not ist auch nur das Mittel, eure Gedanken Mir zuzuwenden, auf dass ihr nun auch einen Erfolg von eurem Erdenleben verzeichnen könnt .... Die Not bricht nicht unbegründet über den Menschen herein, denn dessen Seele ist in Gefahr, aus der sie durch diese Not herausfinden soll. Und sie gefährdet sich desto mehr, je mehr sie sich verhärtet gegen Mich, um zuletzt Meinem Willen zu trotzen und das Leben hinzuwerfen, das ihr Meine Liebe und Gnade schenkte zur letzten Erlösung. Denn die Verkörperung als Mensch ist für die Seele eine Gnade .... ein Geschenk Meiner Liebe .... es ist die letzte Stufe zur Höhe, die sie betreten darf, um dann für Ewigkeit frei und selig sein zu können .... Die Seele ist kurz vor ihrem Ziel angelangt und daher für ihr Tun verantwortlich, wenn sie dieses Gnadengeschenk nicht auswertet, sondern es wegwirft in Verblendung des Denkens.

Mir ist jede Regung eines Menschenherzens bekannt, und Ich richte wahrlich gerecht .... Ich trage der Schwäche Meiner Geschöpfe Rechnung, doch sie ist nicht unverschuldet, und der freie Wille des Menschen belastet ihn, sowie er falsch gerichtet war, also missbraucht wurde. Der Mensch kann seine Not nicht beenden durch seinen Eingriff, er wird sie fortsetzen müssen, er wird nicht aus seiner Not herausfinden, und darum wird die Seele unsäglich leiden im jenseitigen Reich .... bis sie in gleicher Weise ihrer Herr wird, wie sie es auch auf Erden konnte .... bis sie zu Dem ihre Zuflucht nimmt, Der Herr ist über Leiden und Not, weil Er der Sieger ist über Sünde und Tod ....

Amen


BD 8772 empfangen  6.u.7.3.1964

Früher Tod der Kinder ....

Und Ich werde euch mit Kraft versehen, weil Ich eure Mitarbeit auf Erden brauche, die euren freien Willen voraussetzt .... Ich könnte Mir wohl auch Gefäße erwählen und sie bestimmen zu einer Tätigkeit für Mich, doch dies entspricht nicht Meinem ewigen Gesetz der Ordnung, weil der freie Wille allein bestimmend sein muss und kann, der dann auch die Gewähr des Gelingens bietet. Und es sind wohl auch Menschen willig, für Mich zu arbeiten, doch oft fehlen die Voraussetzungen, um eine Erlösungstätigkeit auf Erden zu verrichten .... Und darum weiss Ich es, wer sich dieser Tätigkeit freiwillig unterzieht und Mir als geeignetes Gefäß dient.

Und ein solches Gefäß werde Ich auch zu erhalten wissen und durch alle Notlagen hindurchführen, sonderlich dann, wenn nicht mehr das Verlangen nach der Welt einen Menschen erfüllt, sondern er seine irdischen Wünsche gänzlich zurückstellt, nur um der geistigen Arbeit willen, die er als überaus wichtig erkennt. Und darum wird die Weinbergsarbeit fortgeführt werden können, und euer Bemühen wird stets von Mir gesegnet sein, gilt es doch, noch viel Aufklärung den Menschen zu bringen, die ein offenes Ohr haben, die sich selbst mit Mir in Verbindung setzen und Fragen stellen, die Ich ihnen durch Meine Diener auf Erden beantworte.

Es wird euch immer wieder gesagt, dass Ich viele Schulhäuser habe in Meinem Reich, dass das gesamte Universum Schöpfungen birgt, die alle dem Ausreifen des einst-gefallenen Geistigen dienen .... Und jedes Schöpfungswerk hat seine eigene Bestimmung, es wird immer den Wesen zur Aufwärtsentwicklung dienen, deren Zustand den Lebensbedingungen jener Schöpfung entspricht .... Und so können Seelen, die den Gang durch die Erdschöpfungen zurückgelegt haben, sich auch auf anderen Gestirnen verkörpern, bestimmter Anlagen wegen, die nur Ich allein erkenne, die ein Ausreifen auf anderen Gestirnen sichern und dann jenen Seelen auch noch die Verkörperung als Mensch auf Erden eintragen können, die dann schon mit einer Mission betraut werden können ....

Und das erklärt euch dann auch das Sterben von kleinen und kleinsten Kindern, deren Seelen dem Gang über die Erde nicht gewachsen wären, die dagegen nicht mehr als Mir noch ganz-widersetzlich bezeichnet werden können, so dass Ich ihnen eine andere Fortbildungsmöglichkeit gebe, in einem der zahllosen Schulhäuser, die auch zumeist ihre Aufgabe erfüllen und dem Wesen eine gewisse Reife geben .... Es ist diesen Wesen nun zwar nicht möglich, die Gotteskindschaft zu erreichen, die ihnen ein bestandenes Erdenleben einträgt, doch können sie auch im geistigen Reich zur Seligkeit gelangen. Sie können auch einmal wieder .... wenn sie schon einen hohen Lichtgrad erreicht haben .... zur Erde niedersteigen zum Zwecke einer Mission und sich dann auch die Gotteskindschaft erwerben.

Es spielen bei der Verkörperung einer Seele als Mensch so viele Umstände, Veranlagungen und auch der Reifegrad mit, den sie in ihren Vorstadien schon erreicht hat und der nicht durch ein Erdenleben sinken soll, aber der Schwäche des Körpers wegen sinken kann, wenn sich die Seele in einem nicht für ihren Zustand tauglichen Mutterleib verkörpert, so dass die Ausreifungsschwierigkeiten dann größer sind und ein gänzliches Versagen zur Folge haben können. Dann befreie Ich die Seele wieder von ihrer Außenhülle und versetze sie dorthin, wo ihr eine Höherentwicklung leichter und sicher ist, weil die Seele nicht mehr im krassen Widerstand gegen Mich steht.

Und so gibt es viele Möglichkeiten, um dem einst Gefallenen zur Rückkehr zu Mir zu verhelfen .... Es ist die Erde zwar das niedrigste und armseligste Schöpfungswerk, das aber die höchsten geistigen Erfolge zeitigen kann, wenn das Wesen bereit ist, diesen Erdenweg zu gehen .... Und doch ersehe Ich es zuvor, ob der freie Wille oder andere Anlässe ein Ausreifen der Seele unmöglich machen, und immer werde Ich dort helfend eingreifen, wo es die Hilflosigkeit einer Seele erfordert, die mit dem ihr auferlegten Los nicht fertig wird und doch nicht Mir willensmäßig widersteht ....

Ihr Menschen könnt das nicht beurteilen, doch alles hat seinen Grund in Meiner Liebe und Weisheit, und so auch müsst ihr für den frühen Tod von Kindern eine Begründung Meinerseits annehmen, denn nichts geschieht ohne Sinn und Zweck, und alles ist nur zum Wohl des Geistigen, das einst sich von Mir entfernte und wieder zu Mir zurückkehren soll .... Und Ich habe unendlich viele Möglichkeiten, Mein Ziel einmal zu erreichen, und einstens werdet ihr selbst auch alles wissen und erkennen, was Mich zu Meinem Walten und Wirken veranlaßt. Immer aber bin Ich besorgt um das Schwache und werde ihm beistehen in jeder Weise, denn Ich weiss auch um den Grad des Widerstandes einer Seele, wieweit er nachgelassen hat und ob und wie er noch weiter nachlassen wird, und entsprechend versetze Ich die Seele dorthin, wo sie am schnellsten ihr Ziel erreicht.

(7.3.1964) Es ist wohl der Gang über die Erde die einzige Möglichkeit, die Gotteskindschaft zu erreichen, doch Ich weiss es auch, dass und in welchem Maße eine Seele gefährdet ist, auch den schon erreichten Grad zu verlieren und zurückzusinken, denn dann verhindere Ich dies angesichts des nur noch sehr geringen Widerstandes gegen Mich, der auch den freien Willen nicht bestimmen kann und dieser auch ein Zurücksinken nicht ausschaltet. Doch die Seele kann sich schon vor ihrer Verkörperung als Mensch entscheiden, ob sie den Erdengang zurücklegen will, und ihrem Willen wird entsprochen.

Und so auch ist das weitere Los der gewaltsam zu Tode gekommenen Kinder zu erklären, denen gleichfalls die Gelegenheit geboten wird, auf anderen Gestirnen ihren Entwicklungsweg fortzusetzen und auch auszureifen, wenn auch unter anderen Voraussetzungen. Es kann aber auch eine jede Seele .... wenn sie es ernstlich will .... zum Zwecke der Erreichung der Gotteskindschaft dann wieder zur Erde kommen als Mensch, wenn sie, in einem bestimmten Lichtgrad stehend, freiwillig eine Mission auf sich nimmt, die große Anforderungen an eine solche Seele stellt.

Ihr Menschen könnt nicht alles durchschauen, euch wird Mein Walten und Wirken niemals voll verständlich sein, doch Ich weiss unzählige Wege, um Meinen Geschöpfen zur Höhe zu verhelfen, und Ich weiss auch um den Verlauf und Ausgang eines jeden Erdenlebens .... Dennoch greife Ich nur dann ein und stelle selbst eine Änderung des üblen Ablaufes her, wenn einer willigen Seele dadurch geholfen werden kann .... was nur allein Ich weiss.

Der Erdengang als Mensch ist schwer, und es gehört Kraft und Willen dazu, ihn zurückzulegen mit geistigem Erfolg .... Dem Schwachen helfe Ich jederzeit, wenn es Mir nicht mehr harten Widerstand entgegensetzt .... In welcher Weise aber Meine Hilfe zum Ausdruck kommt, das muss Meiner Liebe und Weisheit überlassen bleiben, immer aber wird es Mein Bemühen sein, Meinen Geschöpfen zum letzten Ausreifen zu verhelfen, und immer werde Ich die Mittel anwenden, die Mir einen Erfolg bringen, denn Ich verlange nach Meinen Kindern und (lasse = d. Hg.) keines ins Verderben fallen, das Mir schon zustrebt, was Ich erkenne und nun auch entsprechend wirke ....

Amen


BD 3260 empfangen  18.9.1944

Früher Tod ....
Barmherzigkeit Gottes ....
Hohes Alter ....

Vom Willen Gottes hängt es ab, in welchem Reifegrad der Mensch abberufen wird aus dem Erdenleben in das geistige Reich. Dies ist auch eine scheinbare Ungerechtigkeit, die in den Menschen die Ansicht verstärken kann, dass Gott bestimmte Menschen auserwählt habe zum Selig-Werden, während andere durch Seinen Willen schmachten müssen in einem Gott-fernen Zustand. Und doch ist diese Ansicht gänzlich irrig .... Denn auch hier waltet die göttliche Liebe und Weisheit, welche allzeit um den Willen des Menschen weiss und darum das Leben dann beendet, wenn eine Höherentwicklung auf Erden in Frage gestellt ist.

Im gebundenen Zustand vor der Verkörperung als Mensch gibt es nur eine immerwährende Aufwärtsentwicklung bis zu dem Reifegrad des Wesenhaften, der diese letzte Verkörperung zuläßt. Nun aber entscheidet der freie Wille des Menschen selbst, und es kann sowohl die Aufwärtsentwicklung ihren Fortgang nehmen als auch ein Stillstand oder eine Rückentwicklung eintreten, und wieder kommt es darauf an, ob der Mensch als solcher seinen anfänglichen Reifegrad schon erhöht hat und dann erst in die Gefahr gerät, dass seine Entwicklung ins Stocken kommt, oder ob er auf gleicher Stufe verharrt wie am Anfang seiner Verkörperung und dann eine Rückentwicklung zu fürchten ist.

Dann ist es immer ein Werk der Barmherzigkeit Gottes, wenn der Mensch abberufen wird, wenn er auf dem Höchststand seiner Entwicklung auf Erden angelangt ist, d.h., wenn Gottes Liebe ihn davor bewahrt, noch weiter zu sinken oder ein weiteres Leben ungenützt für seine Seele zu lassen. Denn desto größer wird seine Schuld, je mehr er die Gnadenzeit seiner Verkörperung in Anspruch nimmt, ohne sie auszuwerten. Es kann ein Mensch in seiner Jugend streben zur Höhe und dann sein Streben einstellen, und seine bisherige Entwicklung nimmt keinen weiteren Fortgang, dann ruft Gott ihn ab und gibt ihm im Jenseits weitere Möglichkeiten zum Reifen ....

Es kann aber auch der Mensch erst in späteren Jahren seinen Willen wandeln, und seine noch mangelhafte Entwicklung kann dann einen plötzlichen Aufschwung nehmen, und er kann also einen höheren Reifegrad erreichen, wenngleich er lange Zeit vorher vergehen liess, ohne seiner Seele zu gedenken. Dann wird ihm von Gott ein langes Leben geschenkt, denn Gott ersah den Willen des Menschen von Ewigkeit, und Er hat entsprechend dessen Lebenslauf bestimmt. Denn jedes Menschenschicksal ist von der Liebe und Weisheit Gottes erwogen, niemals aber von der Willkür Gottes abhängig .... Und keinem Menschen würde Gott die Gelegenheit zum Reifen auf Erden entziehen, so dieser bereit wäre, sie auszunützen.

Doch Seiner Gnade wird nur wenig geachtet, und die Menschen sind nicht willens, entsprechende Hinweise anzunehmen. Und da Gott seit Ewigkeit weiss, welche Menschen sich ganz besonders ablehnend gegen Ihn verhalten, da Er auch weiss, wann der Mensch den höchsten Entwicklungsgrad auf Erden erreicht hat, ist auch die Dauer seines Erdenlebens seit Ewigkeit bestimmt und diese ganz verschieden lang, wie es die göttliche Weisheit als zweckvoll und erfolgreich erkennt. Doch niemals wird Gott ein Erdenleben vorzeitig beenden, das dem Menschen noch eine höhere Reife verspricht, denn Gottes Liebe ist stets und ständig besorgt darum, dass der Mensch auf Erden die höchstmöglichste Reife erzielt; und nimmermehr würde Er dem Menschen eine Möglichkeit vorenthalten, die ein Ausreifen zur Folge hätte.

Doch Er weiss von Ewigkeit um jede Regung des menschlichen Willens, und Er bewahrt die Seele oft von gänzlichem Abfall, d.h. von einer Rückentwicklung, die kommen würde, wenn Er das Erdenleben nicht beendet. Darum wird der ständig Strebende ein hohes Alter erreichen, wie umgekehrt ein hohes Alter immer noch eine langsame Aufwärtsentwicklung beweist, auch wenn dies der Mitwelt nicht ersichtlich ist. Immer ist ein langes Erdenleben eine Gnade, doch auch ein Leben von kurzer Dauer beweist die Liebe Gottes, die stets am Werk ist, auch wenn der Mensch sie nicht immer zu erkennen vermag ....

Amen


BD 7543 empfangen  9.3.1960

Tröstlicher Zuspruch ....

Ich will euch hindurchführen durch alle Not .... wenn ihr nur euch Mir anvertraut, wenn ihr euch ergebt in Meinen Willen, wenn ihr Mir keinen Widerstand entgegensetzt durch eigenes Wollen oder falsches Handeln. Ich will es euch ins Herz legen, was ihr tun oder lassen sollt, und immer könnt ihr es glauben, dass es Mein Wille ist, und ihr könnt bedenkenlos immer so handeln, wie es euch von innen heraus treibt.

Es werden immer wieder Zeiten kommen, wo ihr scheinbar den inneren Frieden verliert, aber ebenso auch werdet ihr ihn wiederfinden, denn auch das gehört zum geistigen Ausreifen eurer Seele, dass sie sich in Nöten an Mich wendet um Hilfe, dass sie immer wieder von neuem die Bindung sucht mit Mir, auf dass sie nicht gleichgültig werde in ihrer Seelenarbeit. Und das soll euch zum Trost gesagt sein, dass Ich um alle eure Nöte weiss .... und, so es an der Zeit ist, sie auch beenden werde .... Ihr braucht nicht verzagt zu sein, wenn ihr einmal euch Mir und Meiner Führung übergeben habt; ihr könnt gewiss sein, dass Ich euch recht führe und dass jeder Weg von Mir Selbst euch vorgezeichnet ist, dass ihr ihn also gehen könnt und er immer zum Ziel führen wird.

Doch das Leben kann nicht kampf- und leidlos an euch vorübergehen, ansonsten ihr keinen geistigen Fortschritt erzielet, um dessentwillen ihr aber lebt auf Erden. Doch Ich werde immer euer Schutz und Schirm sein, Ich werde immer dafür sorgen, dass ihr nicht zusammenbrechet unter dem Kreuz, das Ich euch aufbürde zu eurem Heil .... Es wird nicht schwerer sein, als ihr ertragen könnt, und es wird auch wieder von euch genommen werden, wenn es seinen Zweck erfüllt hat: dass es eurer Seele einen Reifegrad eintrug, der ihre Seligkeit erhöht, wenn sie einst den Leib ablegen kann und in das geistige Reich eingeht.

Das Kreuz wird euch wieder abgenommen, sowie der Zweck erreicht ist, denn Ich lasse euch nicht länger leiden, als nötig ist, und Ich helfe es euch auch tragen, wenn es euch zeitweilig zu schwer erscheint .... Ihr könnt wirklich unbesorgt durch euer Erdenleben gehen, es wird für euch erträglich sein, ihr werdet es mit Meiner Hilfe meistern, denn ihr habt Mir das Recht eingeräumt, neben euch zu gehen, sowie ihr Mich zu eurem Führer erwähltet. Und das soll euch immer Gewähr sein dafür, dass ihr keine falschen Wege geht, denn das verhindere Ich, weil Ich euch liebe und ihr durch euren Willen euch Mir zugewendet habt.

Und was euch drückt, das opfert nur Mir auf, und es wird euch zum Segen sein. Aber lasst euch nicht niederdrücken von kleinen Misshelligkeiten, die immer wieder an euch herantreten, aber nicht von Dauer sind .... stellt nur immer wieder die innige Bindung her mit Mir, die Zweck und Ziel aller irdischen Nöte ist, und ihr werdet bald auch eine Wandlung erfahren, ihr werdet wieder froh und heiter durch das Leben gehen, ihr werdet befreit sein von eurer Last und Mich stets mehr als euren Vater liebenlernen, Der euch schützt und führt durch alle Not ....

Amen


Fortleben nach dem Tod

BD 8059 empfangen  9.12.1961

Glaube an ein Fortleben der Seele ....

Wenn die Menschen doch nur glauben möchten daran, dass ihre Seele .... ihr eigentliches Ich .... unvergänglich ist, wenn sie glauben möchten, dass die Seele als Mensch auf dieser Erde sich selbst das Los bereitet im jenseitigen Reich, wenn sie ihren Erdenleib verläßt ....

Die Gleichgültigkeit ihrem späteren Los gegenüber werden die Menschen dereinst bitter bereuen, denn einmal wird ihnen die Erkenntnis kommen, was sie versäumten im Erdenleben, was sie hätten erreichen können, wenn sie den Warnungen und Ermahnungen geglaubt hätten, die ihnen auf Erden immer wieder zugetragen wurden. Die Gleichgültigkeit ihrem zukünftigen Los gegenüber ist das große Übel, das viele Menschen in den Abgrund zu reissen droht .... Und darum sollen sie immer nur hingewiesen werden darauf, dass es ein Weiterleben nach dem Tode gibt, dass sie nicht vergehen können, auch wenn sie ihren irdischen Leib ablegen müssen .... es sollen ihre Gedanken hingelenkt werden auf diese Zeit, die so sicher kommen wird wie der morgige Tag .... Dann würden sie auch verantwortungsbewusster leben, wenn sie nur den Glauben gewinnen könnten an ein Fortleben nach dem Tode. Auch dieses kann ihnen nicht bewiesen werden, sie können es nur glauben .... aber sie können einen überzeugten Glauben gewinnen, wenn sie nachdenken und nach ihrem eigentlichen Erdenlebenszweck fragen ....

Nur ein geistig-gerichteter Gedanke würde genügen, dass ihm auch gedanklich Antwort gegeben wird aus dem Reiche, das der Seele wahre Heimat ist .... Doch diese fragenden Gedanken muss der Mensch im freien Willen hinaussenden, denn er kann nicht zwangsweise in ein solches geistiges Denken gedrängt werden. Aber der geringste Anstoß schon kann genügen, dass er sich selbst diese Frage stellt, und sie wird sicher nur gute Folgen haben. Darum muss der Mensch oft von empfindlichen Verlusten getroffen werden, die alles das betreffen können, was er liebt .... irdischer Besitz oder auch liebe Menschen, deren Verlust ihn zu solchen Gedanken anregen kann .... Und dann sind auch schwere Schicksalsschläge für ihn zum Segen geworden, wenn sie des Menschen Denken in geistige Bahnen lenken und nun geistige Kräfte sich einschalten können, die ihn zu belehren suchen.

Und wird ein Mensch gefragt, ob er überzeugt an ein Fortleben der Seele glaubt, so wird er zumeist daran zweifeln, selbst wenn er kirchlich davon unterrichtet ist und noch nicht offen widersprochen hat. Doch die innere Überzeugung fehlt ihm, und das läßt ihn auch gleichgültig sein in seinem Lebenswandel, der ausgerichtet sein soll für jenes Leben im geistigen Reich. Aber immer wieder treten Erlebnisse an den Menschen heran, die sein Denken richten sollen und können auf das Ende, das ihm gewiss ist und das doch kein Ende bedeutet für seine Seele. Und immer wieder werden ihm auch Belehrungen zugehen in Form von Unterhaltungen oder Schriften, die er zwar im freien Willen annehmen oder auch ablehnen kann ....

Und auch der Verlust irdischer Güter kann den Menschen nachdenklich machen, dass er sich fragt, ob der Besitz dieser eigentlicher Zweck des Erdendaseins ist .... Und dann ist auch die Möglichkeit, dass sich sein Denken wandelt; dann ist es möglich, dass er ein Fortleben nach dem Tode für nicht ausgeschlossen hält und nun seinen Lebenswandel bewusst führt, weil er fühlt, dass er sich einmal dafür verantworten muss. Und es wird dann auch die Gewissheit in ihm immer stärker werden, dass es nicht zu Ende ist mit seinem Leibestode, denn wo nur der geringste Wille vorhanden ist, zweckmäßig auf Erden zu leben, wird dem Menschen auch geholfen und er wird nicht verlorengehen ....

Amen


BD 1874a empfangen  3.u.4.4.1941

Unsterblichkeit der Seele ....

Die Lehre der Unsterblichkeit der Seele ist für viele Menschen unannehmbar, weil sie den Maßstab anlegen am Irdisch-Vergänglichen. Es gibt nichts auf Erden, was Bestand hat, alles ist nur vorübergehend da nach der Meinung dieser Menschen, also glauben sie, von diesem Naturgesetz keine Ausnahme zu machen. Der irdische Leib verfällt zwar genauso, d.h., er löst sich scheinbar auf und vergeht; der Mensch überlegt sich aber nicht, dass das scheinbare Vergehen nur das Mittel ist zu einer Neugestaltung. Bei einigem Nachdenken wird er alles Irdische als irgendeinem Zweck dienend erkennen müssen, und er wird beobachten, dass selbst die unscheinbarsten Schöpfungen in einem gewissen Zusammenhang miteinander stehen und also nicht zwecklos sind.

Vergeht nun ein solches Schöpfungswerk, so nehmen wieder zahlreiche andere Schöpfungen die Überreste des ersteren in sich auf, und also dient es diesen und lebt in den neuen Schöpfungen fort. Er braucht nur eine äußere Wandlung ernsthaft betrachten, dann muss er auch zugeben, dass das innere Leben nicht vergehen kann. Und dieses innere Leben muss er zum mindesten auch dem Menschen zusprechen .... er muss sich klarmachen, dass die Seele des Menschen, das Gefühlsleben, nicht beliebig zu beenden ist .... dass dieses Gefühlsleben der eigentliche Sinn jeglicher Verkörperung ist. Die äußere Form ist zu nichts nütze, so nicht der innere Kern erkannt wird von seiten der Menschheit ....

BD 1874b empfangen  4.4.1941

Unsterblichkeit der Seele ....

Der Aufbau eines menschlichen Wesens erfordert immer die gleichen Bestandteile, Körper, Seele und Geist. Der Körper .... die Außenhülle .... führt die Funktionen aus, welche die Seele bestimmt. Also ist der Körper nur das Organ, durch welches der Wille der Seele zur Ausführung gebracht wird. Mit dem Moment des Todes benötigt die Seele keines Organes mehr, das ihr wie auf Erden .... also in dem sichtbaren Schöpfungswerk .... dient, weil sie ihren Aufenthaltsort wechselt und in Regionen hinübergeht, wo nichts nach außen Ersichtliches getan zu werden braucht. Es ist der Körper hinfällig geworden, der nur das Mittel war für die irdische Laufbahn, wo sich die Seele gestalten sollte zur Trägerin des göttlichen Geistes.

Der Geist, das dritte Bestandteil des Lebewesens, schlummert wohl in jedem Menschen, tritt jedoch erst in Aktion, wenn der Wille der Seele ihm mehr Aufmerksamkeit schenkt als dem Körper, wenn also die Seele die irdischen Anforderungen nicht so wichtig nimmt als die Anforderungen, die der Geist ihr stellt, die immer eine Zurücksetzung der irdischen Bedürfnisse bedeuten. Denn Körper, Seele und Geist gehören wohl zusammen, können jedoch getrennte Ziele verfolgen.

Es kann die Seele ihren Willen mehr den Ansprüchen des Körpers zuwenden, sie kann diese aber auch unbeachtet lassen und ihren Willen nur dem Geist in sich nutzbar machen, und eben diese Willensrichtung bestimmt ihr jenseitiges Leben, d.h. den Zustand, in dem die Seele nach dem Erdenleben weilt, der ihr Glück oder Leid eintragen kann. Es ist also das irdische Leben, die Funktion des Körpers, nur ein vorübergehendes Stadium, in dem sich die Seele befindet. Die Seele treibt ihn zu allem Handeln auf Erden, sie ist aber keineswegs als erloschen zu denken, so der Körper seine Funktion nicht mehr ausführen kann ....

Es hat die Seele den Körper wohl verlassen, weil sie nun Aufenthalt nimmt in Regionen, wo sie eine Außenhülle nicht mehr benötigt. Die Seele aber gleichfalls als beendet anzusehen wäre eine völlig falsche Auffassung ihres Wesens .... Denn die Seele ist etwas, was nicht vergehen kann. Sie kann wohl durch den leiblichen Tod des Menschen den Körper nicht mehr zu seinen Funktionen bestimmen, sie kann auch durch mangelnde Reife, d.h., wenn sie dem Geist in sich zu wenig Beachtung geschenkt hat, in einen Untätigkeitszustand verfallen; niemals aber kann sie „nicht mehr sein“ .... Denn sie ist etwas Geistiges, das unvergänglich ist, während der Körper aus irdischem Stoff, aus Materie, besteht und daher einer ständigen Veränderung unterworfen ist, doch sich zuletzt auflöst in seine Urbestandteile, sowie die Seele den Körper verlassen hat ....

Amen


BD 6439 empfangen  30.12.1955

Gedenkt des Endes ....

An alle Menschen richte Ich die gleiche Mahnung: Gedenkt eures Endes. Denn es ist euch allen beschieden; ihr alle müsst vorerst mit einem natürlichen Abruf von dieser Erde rechnen, wenn eure Stunde gekommen ist. Viele von euch aber werden vorzeitig das Erdenleben verlassen müssen, die Ich nicht Meinem Gegner in die Hände fallen lassen will, weil ihre Widerstandskraft nicht stark genug ist, um in der letzten Zeit standzuhalten seinen Bedrängungen .... Aber auch die Menschen, die das Ende erleben, müssen mit einer kürzeren Lebensdauer rechnen, als sie naturgemäß annehmen, denn dieses Ende steht euch nahe bevor ....

Und ihr Menschen seid alle nicht so ausgereift, dass ihr ohne Bedenken dieses Ende erwarten könnt .... Und darum ermahne Ich euch alle, in Anbetracht des nahen Endes noch eifrig an eurer Seele zu arbeiten. Ich ermahne euch, bewusst zu leben und keinen Tag vorübergehen zu lassen, wo ihr nicht eine liebtat vollbracht habt, wo ihr nicht eurer Seele etwas dargeboten habt, was ihr emporhilft zur Höhe .... Ich ermahne euch alle dringend, Mein Wort in Empfang zu nehmen, euch von Mir ansprechen zu lassen, um mit Meinem Wort auch Kraft entgegenzunehmen, die euch emporhilft zur Höhe ....

lebt nicht nur euer irdisches Leben, sondern vertieft euch jeden Tag einmal wenigstens in Mein Wort, haltet kurze Zeit Zwiesprache mit Mir und empfehlt euch Mir und Meiner Gnade .... Schon ein inniger Gedanke an Mich ist für eure Seele eine Labsal, und so ihr Mein Wort leset oder hört in stiller Andacht, führt ihr der Seele eine Nahrung zu, die ihr sicher zum Ausreifen verhilft. Ich ermahne euch Menschen nur, bewusst zu leben .... daran zu denken, dass euer Leben nicht mehr lange währt und dass ihr eurer Seele ein erträgliches Los schafft nach dem Tode ihres Leibes ....

Lasst die Zeit nicht verstreichen, die euch noch bleibt bis zum Ende .... lasst sie nicht ungenützt für eure Seele vorübergehen, und eure Seele bedenkt ihr nur dann, wenn ihr euch geistigen Gedanken hingebt, wenn ihr euch verbindet in Gedanken mit eurem Gott und Schöpfer von Ewigkeit, Der euer aller Vater ist, Der euch in Sein Reich aufnehmen möchte, dazu aber euer eigener Wille erforderlich ist: der Seele einen Zustand zu schaffen, der ihr den Eintritt in Mein Reich gestattet .... Darum ermahne Ich euch immer wieder: Gedenkt des Endes .... Solange ihr mitten im Leben steht, wehrt ihr diesen Gedanken immer ab, weil ihr nicht wisst, dass euch nachher ein überaus seliges Los beschieden sein kann .... Meine Liebe aber möchte euch ein seliges Los bereiten, darum ertönen euch ständig diese Mahnrufe von oben, weil ihr selbst es wollen müsst, dass ihr selig werdet ....

Jede besinnliche Stunde, jede Zeit der inneren Einkehr wird für euch von größtem Segen sein .... Doch wehe denen, die dazu niemals Zeit finden, die der Welt so verhaftet sind, dass sie sich nicht für kurze Zeit von ihr zu lösen vermögen .... Denn diese hat Mein Gegner fest in seiner Gewalt, und sie werden schwerlich von ihm freikommen, wenn ihnen nicht geholfen wird durch liebende Fürbitte, durch den Anruf Jesu Christi, dass Er Selbst ihnen helfe .... Mich könnt ihr jederzeit rufen, und Ich werde euch hören, denn Ich will euch lösen aus seinen Fesseln, nicht aber eure Gefangenschaft verlängern ....

Gedenkt des Endes .... und gedenkt eures Seelenzustandes. ruft zu Mir um Hilfe .... Dies sollen Meine immerwährenden Mahnungen zuwege bringen, dass ihr in Verbindung bleibt mit Dem, Der allein euch helfen kann .... dass ihr eure Blicke und Rufe himmelwärts richtet und euch immer bewusst werdet und bleibt, dass ihr nicht ewig lebt auf dieser Erde ....

Amen


Der Tod

BD 6616 empfangen  8.8.1956

Furcht vor dem Tode ....

Der Tod ist nur der Durchgang zu dem Leben, das ewig währt. Ihr Menschen brauchtet alle nicht den Tod zu fürchten, wenn euer Wandel auf Erden Meinem Willen entsprechen würde .... wenn ihr in göttlicher Ordnung diesen Erdenwandel zurückgelegt hättet, denn dann würde euch auch kein Schrecken befallen angesichts des Todes, weil eure Seele sich nur dessen freuen würde, aus dem Leib entfliehen zu können, um in ihre Heimat einzugehen, wo der irdische Körper völlig überflüssig ist, aber dennoch von keinem Vergehen gesprochen werden kann, sondern ein freies licht- und kraftvolles Leben die Seele erwartet.

Jesus Christus ist auferstanden am dritten Tage aus Seinem Grabe .... Er hat es euch gezeigt, dass es kein Vergehen gibt nach dem Tode des Leibes, Er hat euch den Beweis gebracht, dass ein rechter Lebenswandel nur eine Umwandlung des irdischen in einen geistigen Leib zur Folge hat, dass der Mensch bestehenbleibt, nur seine Hülle eine Verwandlung erfahren hat, die aber für den Aufenthalt im geistigen Reich unumgänglich nötig ist .... Und ihr alle könntet diese Umwandlung an euch selbst zuwege bringen, und es hätte wahrlich der Tod seinen Stachel verloren.

Aber weil ihr Menschen nicht glaubt an ein Leben nach dem Tode, darum unterlasst ihr es auch, euch selbst für den Aufenthalt im geistigen Reich vorzubereiten, und weil eure Seele daher keinerlei Aussicht hat, nach dem Leibestode ein lichtvolles, strahlendes Geisteskleid anzuziehen, darum fürchtet ihr den Tod, und das auch mit Recht, denn ihr könnt nicht vergehen, aber es kann euch noch die Erdenschwere anhaften, und das Erwachen nach dem Leibestode wird kein freudiges sein .... Aber ihr werdet erwachen, und ob eure Seele noch so mangelhaft gestaltet ist .... Sie wird es erfahren, dass sie nicht vergangen ist und nicht vergehen kann .... Und vor diesem Lose fürchtet ihr Menschen euch unbewusst, die ihr den Tod fürchtet. Doch ihr sollt gedenken Dessen, Der den Tod überwunden hat ....

Jesus Christus will euch zum Leben auferwecken, Er will euch ein ewig-unverwüstliches Leben geben, das ihr nimmermehr verlieren sollt. Nehmt Sein Gnadengeschenk an, gedenkt Seiner in bangen Stunden und empfehlt Ihm eure Seele, und bittet Ihn, dass Er sie nicht dem Tode verfallen lassen möge, dass Er Sich ihrer erbarme und ihr zum Leben verhelfen möge .... Und ihr werdet diese Bitte wahrlich nicht vergeblich an Ihn gerichtet haben .... Und eure Furcht wird schwinden und einer seligen Ruhe Platz machen, einer Ruhe, die nur Jesus Christus allein ihr schenken kann.

Der lebendige Glaube an Jesus Christus verjaget alle Schrecken des Todes, denn es weiss der Mensch, dass er auferstehen wird zum Leben, gleichwie Jesus auferstanden ist am dritten Tage. Wer aber diesen Glauben an Ihn nicht besitzt, der fürchtet den Tod, oder er glaubt sich vergangen, zum Nichts zurückgekehrt, aus dem er sich auch hervorgegangen wähnet .... Und es wird ein schlimmes Erwachen sein für diesen wie auch für alle, die ohne Christus lebten auf Erden .... Und lange wird es dauern, bis sie sich überzeugt haben, dass sie nicht vergangen sind, dass sie aber aus ihrem toten Zustand nur herausfinden, wenn sie nach Dem rufen, Den sie nicht anerkennen wollten auf Erden, Der aber allein ihnen wieder das Leben schenken kann ....

Der Tod brauchte nur der Übergang zu sein in ein neues, unvergängliches Leben .... Er brauchte keinesfalls die Menschen zu beunruhigen, weil Jesus Christus ihn überwunden hat, weil Er das Erlösungswerk vollbrachte, um die Menschen zu befreien aus einem Zustand, den Sein Gegner in die Welt gebracht hatte .... Aber das Erlösungswerk und die Auferstehung Jesu wird nicht recht gewertet von den Menschen .... Viele wissen davon und glauben doch nicht, und sie können daher auch nicht von den Auswirkungen des Erlösungswerkes und der Auferstehung Nutzen ziehen .... Doch der lebendige Glaube gibt den Menschen die feste Zuversicht und nimmt ihnen daher auch jegliche Furcht vor dem Tode .... Und diese werden selig einschlafen im Herrn und froh erwachen bei Ihm im Reiche des Lichtes und der Seligkeit .... Denn für diese gibt es ewig keinen Tod mehr, für sie gibt es nur noch ein ewiges Leben ....

Amen


BD 6637 empfangen  6.9.1956

Angst vor Sterben ....
Schauen ins geistige Reich zuvor ....

Der geistige Tod ist weit entsetzlicher als der irdische Tod. Und der geistige Tod ist es, den die Menschen unbewusst fürchten, die Angst vor ihrem Leibestode haben, denn es ist die Angst davor, was nach dem Leibestode aus ihnen wird .... eine Angst, die ebenden Menschen befallen kann, der nicht an ein Fortleben nach dem Tode glaubt .... Es ist die Seele, die es fühlt, in einem armseligen Zustand zu sein, und die dieses Bewusstsein als Angst auf den Körper überträgt, der sich darum wehrt gegen ein Hinscheiden, solange es ihm möglich ist.

Die Angst vor dem Tode ist ein ungewolltes Eingeständnis der seelischen Unreife, denn es fehlt dem Menschen jegliche Erkenntnis und darum auch die Zuversicht an die Erbarmung Gottes, die Hoffnung auf eine Hilfe, die ihr doch jederzeit geleistet würde, wenn sie um Hilfe rufen würde. Sie ist in völliger Nacht und fürchtet unbewusst eine noch tiefere Nacht, der sie entgegengeht. Eine ausgereifte Seele erwartet in völliger Ruhe ihre letzte Stunde, sie sehnt sich nach der Befreiung aus ihrer leiblichen Hülle, sie gibt sich Dem hin, an Den sie glaubt, und empfiehlt sich Ihm und Seiner Gnade. Und oft werden solche Seelen schon vor ihrem Tode einen Blick tun dürfen in das Reich, das sie erwartet, und glückstrahlend die Augen öffnen, um sie dann für immer zu schliessen und ihrem Körper zu entfliehen in das Reich, das sie geschaut haben.

Die Angst vor dem Tode ist ein deutliches Zeichen, in welcher Verfassung die Seele steckt, und solchen Seelen muss viel Hilfe geleistet werden von seiten der Mitmenschen, dass sie noch in letzter Minute erwachen und sich an den Einen wenden, Der ihnen helfen will und helfen kann .... Ein stilles, inniges Gebet zu Jesus Christus kann jeder aufsteigen lassen, der einer Seele Todesringen und Angst miterlebt, wenn er dieser Seele zur inneren Ruhe verhelfen will .... Denn jene Seele wird diese Hilfe spüren und den letzten Rettungsanker ergreifen, und sie wird von der Liebe des Mitmenschen getragen, wenn sie den Körper verläßt .... hin zu Jesus Christus, Der Sein Ohr nicht verschliesst einem innigen Gebet um Hilfe.

Darum sollen sich die Menschen derer ganz besonders annehmen, die sich fürchten vor dem Sterben und die dadurch bekennen, dass sie noch weitab stehen vom Licht, von der rechten Erkenntnis und darum auch von Gott .... Die Todesangst beweist, dass sie Hilfe benötigen, ansonsten eine selige Ruhe sie erfüllen würde, wenn sie die Stunde ihres Abscheidens von dieser Erde herankommen fühlen. Und es ist ein Werk größter Barmherzigkeit und Liebe, einer bangenden Seele Beistand zu gewähren, der nun nur noch darin bestehen kann, dass der Retter Jesus Christus Selbst angerufen wird, dass Er Sich jener Seele erbarmen möge. Dieser liebende Bittruf wird gehört werden, und er kann der Seele Rettung sein, dass sie bewahrt bleibt vor finsterster Nacht ....

Amen


BD 7161 empfangen  7.7.1958

Nichts kann vergehen ....
Pforte des Todes ....
Wahre Heimat ....

Das dürft ihr Menschen nimmer vergessen, dass Ich ein Herr bin über Leben und Tod .... dass aus Mir alle Kraft strömt, die zum Leben erforderlich ist, und dass Ich auch jegliches Leben beenden kann, indem Ich ihm Meine Kraft entziehe .... Da Ich nun aber Selbst der Urquell aller Kraft bin, so wird es auch Meinem Urwesen entsprechen, immer nur Leben zu schenken, das Tote zum Leben zurückzuführen, denn der Zustand des Todes .... also völlige Kraftlosigkeit .... entspricht nicht Meinem Urwesen und kann daher auch niemals von Meiner Seite aus gewollt sein.

Ich habe wohl die Macht, zu vernichten, was Ich einst erstehen liess, und es wäre dies gleich der Tatsache, einem Wesen den völligen Tod zu geben .... Aber auch das entspricht nicht Meiner Vollkommenheit, einmal gefaßte Entschlüsse umzuwerfen oder zu ändern .... Was einmal aus Meiner Kraft erstanden ist, was zum Leben erwachte durch Meinen Willen und Meine Macht, das bleibt auch ewiglich bestehen, nur kann seine Beschaffenheit sich ändern, weil darüber das Wesen selbst bestimmt.

Es kann sich also das Wesen selbst den Tod geben, und doch ist es nicht selbst Herr über sich, sondern Ich bin der Herr, auch über den Tod .... d.h., Ich lasse es nicht zu, dass das Wesen sich ewiglich in dem selbstgewählten Todeszustand befindet; Ich ruhe nicht eher, als bis es wieder zum Leben gekommen ist, denn Meiner Kraft und Macht kann nichts auf die Dauer widerstehen, und selbst Mein Gegner .... der einstens jenen Wandel vom Leben zum Tode veranlaßt hat .... kann Mich nicht hindern, die Lebenskraft einmal doch wieder dem Wesen zuzuführen, es also vom Tode zum Leben zu erwecken.

Ich bin ein Herr über Leben und Tod .... Und so auch bestimme Ich Selbst die Stunde, wo der menschliche Körper .... die zeitweilige Umhüllung des geistigen Wesens .... letzteres freigibt, wo also auch ein „Tod“ das körperliche Leben beendet, aber dieser Tod ist wieder nur ein Wechsel der Außenform. Denn das von Mir-einst-Hervor-gegangene kann ewiglich nicht vergehen, es untersteht nicht dem Gesetz des Todes, das wohl allem Diesirdischen beschieden ist, nicht aber dem „Geistigen“ in der irdischen Form. Aber auch die Stunde des irdischen Vergehens bestimme Ich Selbst, wenn nicht der Mensch sich selbst offensichtlich Mir widersetzt und sein Leben selbst beendet und dadurch wohl den Todeszustand wieder endlos verlängert, niemals aber seine Existenz beenden kann ....

Und so ihr nun also die Gewissheit habt, dass ihr niemals mehr vergehen könnt und dass auch die Dauer eures irdischen Lebens von Mir bestimmt ist, so legt getrost alles in Meine Hände, denn Ich weiss es wahrlich, was für euch „Leben“ bedeutet und wie ihr zu diesem Leben gelangen könnt .... Ich weiss auch, dass ihr durch die Pforte des Todes erst eingehen könnt zum Leben, aber jene Todespforte ist nur ein ganz natürlicher Vorgang, ohne den ein rechtes Leben nicht zu denken ist. Noch weilt ihr auf Erden .... eure wahre Heimat aber ist das geistige Reich, und der Schritt aus jenem in dieses Reich muss getan werden. Dann aber ist das Leben unverwüstlich, dann ist Kraft und Licht und Freiheit euch beschieden, und dann erst werdet ihr wahrhaft selig sein und bleiben ewiglich ....

Amen


BD 6817 empfangen  28.4.1957

Aufenthaltswechsel der Seele ....
Tod des Leibes ....

Die Seele ist euer eigentliches Ich, das unvergänglich ist, das nur seinen Aufenthalt wechselt bei dem Leibestode, das den Erdengang beendet hat, um in einer anderen Sphäre weiterzureifen, wenn sie nicht verharrt im Widerstand gegen Mich und dadurch in die Tiefe sinkt. Dieser Gedanke also müßte euch beglücken, dass ihr keinen Tod zu befürchten habt, dass ihr lebt, wenngleich ihr die Erde verlassen müsst .... und dass dieses Leben weitaus schöner und beglückender ist, als je das Erdenleben als Mensch für euch sein kann.

Ihr müßtet hoffnungsfroh dem Tag entgegensehen, wo eure Außenhülle von eurem eigentlichen Ich genommen wird, wo alles Schwere von euch abfällt und ihr leicht und unbeschwert euch aufschwingen könnt in eure wahre Heimat, die euch wahrlich Herrlichkeiten bietet, die ihr nicht ahnt. Ihr müßtet frohlocken, dass es keinen Tod gibt für euch, weil eure Seele nur einen Aufenthaltswechsel erfährt, der sie unendlich beglücken kann .... Warum also fürchtet ihr den Tod oder seht mit Unbehagen dem Ende eures Erdenlebens entgegen?

Warum ist für euch Menschen der Tod zum Schrecknis geworden, warum löst er ein Angstgefühl in euch aus, wo er doch in Wahrheit nur ein Übergang ist in eine andere Sphäre? Weil ihr es unbewusst fühlt, dass ihr nicht recht lebtet auf Erden, und weil eure Seele sich nicht das Licht verschafft, das ihr jegliche Furcht nehmen würde .... Denn ein Mensch, der Meine Liebegebote erfüllt, der also nach Meinem Willen lebt auf Erden, empfindet keine Furcht vor dem Tode, sondern er sehnt sich danach, seiner irdischen Hülle ledig zu werden, weil er Verlangen hat nach seiner wahren Heimat, weil die Liebe in ihm ein helles Licht entzündet hat und er vorausschauend auch sich in Meiner Nähe weiss, wo ihm kein Leid und Schmerz, keine Trübsal mehr begegnen kann, wo er sich geborgen fühlt in Meiner Liebe ....

Und diese selige Gewissheit könnten alle Menschen haben, dass sie ein leiderfülltes, beschwerliches Dasein mit jener Geborgenheit vertauschen bei ihrem Ableben, wenn sie nur in dieser Zielrichtung ihr Erdenleben zurücklegen möchten .... wenn sie stets der inneren Stimme folgen möchten, die ihnen klar Meinen Willen kundgibt .... wenn sie auf Erden schon in das rechte Verhältnis treten möchten zu Mir, ihrem Gott und Vater von Ewigkeit.

Der Gedanke, dass es aus ist mit dem Tode des Leibes, ist schon der beste Beweis, dass des Menschen Lebenswandel nicht nach Meinem Willen ist, denn jener Gedanke ist Einwirken des Gegengeistes, der die Menschen hindern will an der rechten Erkenntnis und der darum auch das Verlangen nach einem voll ausgelebten irdischen Dasein ständig mehr erhöht .... denn jene Menschen glauben nicht an die Unvergänglichkeit ihres Ichs, sie setzen ihm auch die gleiche Begrenzung, wie sie der Außenhülle beschieden ist ....

Und darum suchen sie das Erdenleben auszukosten in jeder Weise, immer nur ihres Körpers gedenkend, nicht aber der Seele, die nach dem Leibestode ein sehr zweifelhaftes Los auf sich nehmen muss, die von den Herrlichkeiten ihrer wahren Heimat nichts erfahren kann, weil sie ihrer mangelhaften Gestaltung wegen nicht in jenen Sphären Aufnahme finden kann, wo ungeahnte Seligkeiten ihrer warten. Zwar ist es ihr auch dann noch möglich, sich aus der Tiefe zu lösen und in höhere Sphären einzugehen, aber es erfordert dies weit mehr Überwindung und Anstrengung als auf Erden und kann ohne Hilfe nicht geschehen, doch auch dann muss die Seele selbst den Willen aufbringen, was auf Erden um vieles leichter ist.

Das Ich kann nicht vergehen, aber es schafft sich selbst das Los in Glückseligkeit oder Qual .... und erst, wenn die Menschen nicht ihren Körper als das „Lebende“ ansehen, sondern die im Körper eingezeugte Seele als ihr eigentliches Ich erkennen lernen, erst wenn sie an die Unvergänglichkeit ihrer Seele glauben lernen, werden sie verantwortungsbewusster leben auf Erden und dann auch den Tod nicht mehr fürchten, der nur den irdischen Leib, nicht aber die in ihm wohnende Seele betrifft. Dann werden sie leben nach Seinem Willen und die Stunde herbeisehnen, wo sich die Seele lösen darf von ihrer Außenhülle, um nun eingehen zu können in das Reich, das ihre wahre Heimat ist ....

Amen


BD 4033 empfangen  30.4.1947

Stunde des Todes ....
Erklärung für Leiden ....

Ihr wisst nie, wie euer Ende ist, und sollt darum täglich die Barmherzigkeit Gottes anrufen, dass sie sich euch zuwende in der Todesstunde. Selbst wenn ihr lebt nach dem Willen Gottes, kann euer Ende ein schweres sein, wenn es dazu dienen soll, euch völlig zu entschlacken und frei zu machen für ewig. Gottes Weisheit und Liebe gilt euch bis zur letzten Stunde auf dieser Erde, und so eure Seelen noch wandlungsfähig sind, wird euch noch Gelegenheit gegeben in der Stunde des Todes.

Und darum müssen oft Gott-ergebene Menschen körperlich leiden, und die Menschen finden keine Erklärung dafür, weil sie die Liebe Gottes darin nicht zu erkennen vermögen, und doch bedenkt die göttliche Liebe die Menschen mit diesem Leid, weil es das beste Ausreifungsmittel ist, das in kurzer Zeit der Seele noch den Grad eintragen kann, der Lichtdurchstrahlung im Jenseits zuläßt, und die Seele dankt es ihrem Schöpfer, so sie frei geworden ist und Gottes große Liebe und Erbarmung erkennt.

Und so müssen alle Leiden als ein Liebesbeweis Gottes angesehen werden, und selbst das Ende ist ein seliges, so es von Leid begleitet ist, wenngleich es dem Menschen nicht so erscheint, denn die Seele löst sich wohl mit Schmerzen von dem Körper, erhebt sich aber sofort zur Höhe in das Reich der seligen Geister, sie verläßt nicht nur leiblich, sondern auch geistig die Erde, und sie nimmt auch die ausgereiften Substanzen des Körpers mit, denn jeder Leidensgrad auf Erden löst die Hülle auf, welche die Seele noch umschliesst. Und selig der Mensch, der noch auf Erden sich restlos frei machen kann von unreifem Geistigen .... er hat das Erdenleben genützt zur Erlösung, und er lehnt sich auch nicht mehr gegen den Willen Gottes auf.

Er wird in der Stunde des Todes wohl ringen um den Frieden der Seele, niemals aber körperliches Leid als unberechtigt empfinden, denn seine Seele weiss, dass es zu Ende geht, dass auch das körperliche Leid ein Ende hat und dass die Seele ihren Vorteil daraus zieht, selbst wenn sie dann nicht mehr fähig ist, diese Erkenntnis dem Körper zu übermitteln. Der Körper aber trennt sich von der Seele, sowie er ihre Vollkommenheit empfindet, weil dann seine Aufgabe erfüllt ist, dieser Seele Aufenthalt gewährt zu haben.

Die Stunde des Todes kann für euch alle schwer sein, sie kann aber auch für euch ein seliges Einschlafen sein, um dann im Lichtreich zu erwachen, wenn sie kein Leid mehr benötigt, wenn sie den Zusammenschluss mit Gott auf Erden schon gefunden hat und Er sie nun heimholt in Sein Reich, in euer Vaterhaus, um euch selig zu machen. Doch ihr wisst es nicht, wie euer Ende ist, und darum bittet Gott um Erbarmen, bittet Ihn um Seine Gnade und um Kraft, so Gott für euch noch Leid benötigt, und ihr werdet auch die Stunde des Todes ertragen, es wird nur der Körper leiden, die Seele aber wird voller Freuden aus dem Körper scheiden und sich aufschwingen in die Sphären des Lichtes ....

Amen


BD 6042 empfangen  4.9.1954

Todesstunde ohne Furcht ....
Bereitschaft ....

Haltet euch immer bereit, das irdische Leben mit dem Leben im geistigen Reich einzutauschen, dann wird für euch die Stunde des Abscheidens von dieser Erde niemals überraschend kommen, dann werdet ihr sie auch niemals zu fürchten brauchen. Was ihr denkt und tut, fragt euch stets, ob es recht ist vor Meinen Augen, dann werdet ihr bewusst leben und an eurer Seele arbeiten .... ihr werdet also leben für das jenseitige Reich, und dieses jenseitige Reich wird für euch das Lichtreich sein, für das ihr nun gern das irdische Leben hingebt, weil es eure wahre Heimat ist.

Könntet ihr Menschen es doch alle begreifen, dass ihr nur ein Probeleben führt auf dieser Erde, dass es nicht das eigentliche Leben ist, sondern nur eine Vorbereitung für dieses eigentliche Leben und dass ihr darum immer nur euer Augenmerk darauf richten sollt, es richtig auszuwerten .... Ihr aber betrachtet das Erdenleben als allein wichtig, und ihr gedenkt zu wenig des eigentlichen Lebens im geistigen Reich .... wenn ihr überhaupt an ein solches glaubt. Und eure ganze Kraft verwendet ihr auf völlig unwichtige Dinge, und ihr bereitet euch zu wenig vor auf das Leben, das vor euch liegt.

Die Todesstunde sollte für euch Menschen zur Stunde der Erlösung werden, die ihr euer Erdenkleid ablegt, um licht und frei einzugehen in ein Reich des Friedens und der Glückseligkeit .... Ihr solltet bewusst und froh dieser Stunde entgegensehen und das Erdenleben gern dahingeben, um ein weit besseres dagegen einzutauschen. Ihr werdet aber dieses Bewusstsein erst dann besitzen, wenn ihr im rechten lebendigen Glauben ein Leben in der Nachfolge Jesu geführt habt, weil ihr dann erst klar erkennt euren Erdenlebenzweck und euer Ziel .... weil ihr dann erst wisst um alle Zusammenhänge und also auch um ein freies und seliges Leben im geistigen Reich .... Dann ist euer Geist erweckt, und dann also bewertet ihr das Erdenleben nur noch gering, und ihr strebt bewusst das Leben im geistigen Reich in Licht und Seligkeit an .... Belehrt werdet ihr wohl darüber, doch als Wahrheit annehmen werdet ihr es erst, wenn die Liebe in euch ein Licht entzündet hat ....

Also müsst ihr als erstes in der Liebe leben .... Dann wird euch auch der Tod nicht mehr schrecken, denn dann habt ihr schon Verbindung mit dem geistigen Reich, dann strecken sich aus diesem so viele Hände entgegen, die euch leiten bis an euer Lebensende .... Und dann werdet ihr auch jeden Tag auf Erden so leben, wie es Mein Wille ist .... Dann bereitet ihr euch vor auf ein seliges Ende, und die Stunde eures Abscheidens von dieser Erde wird für euch sein das Erwachen zum Leben in Licht und Herrlichkeit ....

Amen


BD 6920 empfangen  16.9.1957

Los der Seelen im Jenseits ....

Noch tragt ihr das Erdenkleid, noch ist eure Seele von einer Hülle umschlossen, die ihr den unbeschwerten Flug in das geistige Reich verwehrt; noch seid ihr an diese Erde gebunden .... Aber es kommt die Stunde, wo die Seele (hin) heraustritt aus ihrer fleischlichen Hülle, wo die Erde sie nicht mehr halten kann und sie sich hinaufschwingt zur Höhe, wenn sie selbst sich so viel Kraft erworben hat, um sich zu erheben aus dem irdischen Bereich in eine Welt, wo es keine Hindernisse mehr für sie gibt, wo sie Zeit und Raum durcheilen und in lichten Höhen Seligkeit geniessen kann.

Zu diesem Höhenflug aber ist Kraft nötig .... eine Kraft, die nicht mehr mit der Lebenskraft verwechselt werden darf, sondern die sie erfüllt, wenn sie in innigen Verband getreten ist mit dem Kraftquell von Ewigkeit, mit ihrem Gott und Vater .... wenn sie wieder heimgekehrt ist in ihr Vaterhaus, wo es keine Not und kein Leid mehr gibt, wo nur Seligkeit ist und ewiges Leben.

Es kann aber auch die Stunde des Todes keine große Änderung für die Seele bedeuten .... Sie kann wohl auch den irdischen Leib verlassen und dennoch nicht frei sein, sowie sie kraftlos ist und sich nicht aus irdischen Sphären erheben kann, weil ihre Gedankenwelt nur die Materie war, weil sie sich auf Erden völlig von ihr beherrschen liess und niemals der göttlichen Liebekraft Einlaß gewährt. Dann weilt sie wohl auch in geistigen Sphären, d.h., sie befindet sich außerhalb dieser irdischen Welt, doch nun mangelt es ihr an Lebenskraft, und sie ist zur Untätigkeit verdammt. Und es ist dies für die Seele ein Zustand der Qual, ein Zustand der Ohnmacht und Lichtlosigkeit, doch sie ist sich ihrer selbst bewusst.

Der Tod ist das Beenden eines Entwicklungs-Abschnittes, es wechselt die Seele in jedem Falle ihren Aufenthaltsort .... aber wie verschieden kann nun die Sphäre sein, welche die Seele nun bewohnt .... Und der Mensch schafft sich auf Erden selbst das Los der Seele nach dem Tode. Und darum sollte er einen jeden Tag auswerten als ein unschätzbares Gnadengeschenk, er sollte geizen mit jeder Stunde und sie ausnützen zum Heil seiner Seele .... er sollte sich nicht mit irdischen Freuden und Genüssen zufriedengeben, denn die Seligkeiten im geistigen Reich überwiegen sie ums Tausendfache.

Es sollte der Mensch stets dessen eingedenk sein, dass er selbst es in der Hand hat, ein Übermaß von Glückseligkeit sich zu erwerben, dass er aber dann auch bereit sein muss, während der kurzen Erdenlebenszeit Verzicht zu leisten auf das, was dem Körper Wohlbehagen schafft, der Seele aber nicht dienlich ist. Denn die Seele ist umschlossen von einer Hülle, von der sie sich frei machen soll im Erdenleben.

Die Schlacken, die eine Seele noch behaften, verwehren dem Liebelichtstrahl von Gott den Eingang .... Sie müssen zuvor aufgelöst werden, auf dass nun das Liebelicht die Seele ganz durchstrahlen kann und dies nun auch bedeutet, dass die Seele nach ihrem Tode völlig unbeschwert sich erheben und in die Gefilde der Seligen eingehen kann. Und das Auflösen jener Hülle bewirken: inniges Gebet zu Gott, Liebewerke und auch körperliche Leiden mannigfaltiger Art .... Liebe und Leid sind die wirksamsten Läuterungsmittel, Liebe und Leid machen auch den Menschen innerlich, Liebe und Leid schaffen einen Abstand von der Welt mit ihren Freuden ....

Der Weg der Liebe und des Leides ist der Weg, den Jesus gegangen ist. Er hat zur Nachfolge aufgerufen, und Er hat denen das Leben verheissen, die Ihm nachfolgen. Denn Sein Weg führt sicher zum Ziel. Er führt aus dem Reiche der Finsternis in das Reich des Lichtes, und Er hilft jedem, der Ihn liebt und Ihm nachfolgen will, auch, das Kreuzlein zu tragen, wenn es dem Menschen zu schwer erscheint und er sich an Ihn, an den göttlichen Kreuzträger, wendet um Hilfe .... Wird aber die körperliche Hülle abgelegt, dann jubelt und frohlockt die Seele, wenn sie durch das Tor zur Ewigkeit eingeht. Dann hat sie ihren Erdenlebenszweck erfüllt, sie ist in ihre wahre Heimat zurückgekehrt, wo ewiges Leben ist und ewige Seligkeit ....

Amen


BD 5180 empfangen  29.7.1951

Ernste Mahnung, des Lebens nach dem Tode zu gedenken ....

Euch Menschen auf Erden rufe Ich eine abermalige Warnung zu: Gedenkt eurer Seelen und eures Zustandes nach dem Tode .... Denn es tritt eine überaus schwere Wendung ein in eurem Erdenleben lediglich zu dem Zweck, dass ihr euch auf euren Leibestod besinnet und dessen, was nachher kommt. Ich will euch darauf aufmerksam machen und euch in aller Liebe auf das Schwere hinweisen, das über euch kommt, auf dass ihr dann daran glaubt, wenn ihr jetzt noch nicht glauben könnt, wenn ihr jetzt noch verwerft als Phantasterei, was ernste Wahrheit ist.

Ihr seid in großer Gefahr, denn ihr Geht so leicht durch das Erdenleben dahin, als ob es ewig währte, und es bleibt euch nur noch sehr kurze Zeit, dass euch Entsetzen ergreifen würde, so ihr darum wüßtet. Ihr verspielet das Leben, nichtige Sorgen bewegen euch, und doch ist nur eines wichtig, dass ihr eurer Seele gedenkt, auf dass sie alles Schwere in Gleichmut ertragen kann, um im jenseitigen Reich das rechte Leben zu beginnen in Licht und Kraft. Doch an euch Menschen selbst liegt es, in welchem Zustand eure Seele in das geistige Reich eingeht.

Immer dringender ermahne Ich euch zur Wandlung eurer Gesinnung, die zwar nicht schlecht zu sein braucht, doch zu irdisch eingestellt ist, um für das geistige Reich tauglich zu sein. Wie ein liebevoller Vater rufe Ich Meinen Kindern auf Erden zu: Seid besorgt um eure Seele, gedenkt eures eigentlichen Lebenszweckes und eilt, denn die Zeit ist nur noch kurz bis zum Ende .... Wandelt euch, ehe es zu spät ist .... denkt daran, welches Los euch erwartet, so euer Erdenleben beendet ist, und glaubt es, dass das Leben der Seele nicht mit dem Leibestode aufhört, sondern dass sie fortlebt, doch in dem Zustand, den ihr durch das Erdenleben ihr geschaffen habt.

Ihr seid verantwortlich für ihr Los in der Ewigkeit, d.h., ihr selbst müsst die Folgen eures Erdenwandels auf euch nehmen, ein Los in Finsternis, so ihr das Leben falsch genützt habt. Und falsch lebt ihr es, wenn ihr ohne Glauben und ohne Liebe dahingeht .... wenn ihr Mich als euren Gott und Vater nicht anerkennt und darum auch nicht Meine Gebote erfüllt, wenn ihr lebt nur für die Welt, nicht aber für das geistige Reich, das eure wahre Heimat ist und das ihr beziehen müsst unweigerlich, das nur in seinen Sphären so unterschiedlich ist, dass es sowohl höchstes Glück als auch bitterste Qual bedeuten kann für die Seele, je nach ihrem Reifezustand. Und für diesen Reifezustand seid ihr Menschen verantwortlich ....

Das rufe Ich euch wieder aus der Höhe zu, auf dass ihr Einkehr haltet in euch und euch wandelt, auf dass ihr das irdische Leben zurücksetzt, um das geistige Leben eurer Seele zu fördern .... hört auf Meinen Ruf aus der Höhe, besinnet euch, kehrt um, ehe es zu spät ist, denn der Tag kommt unwiderruflich, den Ich angekündigt habe stets und ständig .... Ihr habt nicht mehr lange Zeit, darum nützt sie und sorgt für eure Seele, auf dass ihr das Ende nicht zu fürchten braucht, das euch nahe bevorsteht ....

Amen


Die Verbindung der Erde mit dem Jenseits

BD 5640 empfangen  30.3.1953

Brücke zum geistigen Reich ....
Jesus ....

Die Brücke zum geistigen Reich ist von Mir Selbst erbaut worden, als Ich zur Erde niederstieg, um die Menschen zu erlösen. Und diese Brücke dürft ihr alle beschreiten, so ihr Mir nachfolgen wollt .... Und so versteht recht: Wer Mir nachfolgt, wer Mich zu seinem Führer erkoren hat, der kann und soll den gleichen Weg gehen, den Ich Selbst gegangen bin, und er wird nicht zu fürchten brauchen, falsch zu gehen. Und Ich Selbst hielt auch als Mensch die Verbindung aufrecht mit dem Reich, da Ich hergekommen war.

Anfangs zwar war auch Mir als Mensch Jesus Meine Herkunft verborgen, Ich lebte auf der Erde und wusste nicht mehr denn andere Menschen, doch Meine Seele suchte unentwegt Gott, Meine Seele kehrte stets wieder dahin zurück, wo Meine wahre Heimat war .... in das Reich der seligsten Geister .... Und Meine Liebesehnsucht nach Gott war so groß, dass Er zu Mir kam und Mir bald auch Aufschluss gab über Meine Mission auf Erden. Und also erkannte Ich auch schon in frühester Jugend, dass Ich und auch alle Menschen nur Gäste waren auf dieser Erde, dass sich aber in der Stunde des Todes für einen jeden das geistige Reich wieder erschloß, das nur in seinen Sphären sehr verschieden war.

Ich wusste darum als Mensch auf Erden und konnte oft Einblick nehmen in diese Sphären. Ich ersah die große Seligkeit sowohl als auch die übergroße Qual der geistigen Wesen, und Meine Seele sehnte sich, aber sie entsetzte sich auch. Es war dieses Mein Schauen in die geistige Welt ein Reifegrad, den Meine Seele schon auf Erden errungen hatte, und darum bestand auch keine Gefahr mehr für Meine Seele, die verschiedenen Sphären im geistigen Reich zu betreten. Ich Selbst hatte die Brücke schon geschlagen durch Umgestalten Meines Wesens zur Liebe und konnte darum ungefährdet über die Brücke hinübergehen in das geistige Reich.

Und so will Ich euch die Erklärung geben, dass die Liebe in euch Menschen stets eine Brücke schlagen kann und wird in das geistige Reich, dass dann es nicht mehr ihr selbst seid, sondern der durch die Liebe erwachte Gottesgeist euch hinübergeleitet, weil er euch einführen will in das Reich, das eure wahre Heimat ist und das euch unvergleichliche Schätze bietet, die ihr in Empfang nehmen dürft in jenem Reich .... Dann auch könnt ihr unbesorgt und ungefährdet einen Blick tun in das Reich der Finsternis, denn dann wird die Liebe in euch helfen wollen allen, die Hilfe benötigen.

Die Brücke von der Erde zum geistigen Reich ist wörtlich zu verstehen wie auch bildlich .... Ich habe den Weg für euch bereitet, der zu Gott führt, den auch ihr gehen sollt in der Nachfolge Jesu. Ich habe aber auch durch Meine Auferstehung am dritten Tage euch bewiesen, dass Ich den Tod überwunden habe, dass es für das Lebendige in euch, für das Unvergängliche, keine Schranken gibt, dass eure Seele jederzeit weilen darf und soll im geistigen Reich und dass Mein Geist, so ihr ihn erweckt habt, euch geleitet in Gebiete, die sonst euch unerforschlich sind.

Doch anders ist es, wo solche Verbindungen zum geistigen Reich hergestellt werden ohne Glauben an Mich, ohne geistiges Streben und ohne Liebe .... Dann betreten die Menschen unberechtigt eine Brücke, die sie also widerrechtlich in Besitz nehmen, um einen Blick tun zu können in das Reich, das ihnen verborgen ist. Diese Menschen also erkennen Mich nicht an und können sich also niemals auf der Brücke befinden, die Ich geschlagen habe durch Meinen Kreuzestod .... Doch sie sehen auch eine Brücke hinüber in das geistige Reich, ein Trugbild, das ihnen Mein Gegner vorgaukelt, weil er sie zu sich locken will, was ihm auch leicht gelingt .... dass er euch in immer tiefere Finsternis stürzt, weil in der Finsternis kein Licht zu holen ist.

Wer aber Licht begehrt, dem kommen auch die Lichtwesen entgegen, und sie versorgen ihn reichlich mit Licht, mit der reinen Wahrheit, die stets nur aus dem Reiche Gottes, aus dem Reiche der ewigen Wahrheit kommen kann. Aus dem Reiche der Finsternis kommt nur Unheil, aus dem Reiche des Lichtes nur Segen; dem Reiche der Finsternis sollt ihr euch verschliessen, dem Reiche des Lichtes euch aber öffnen, denn von diesem Reiche rufe Ich Selbst euch zu: kommt zu Mir, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquicken. Und wenn Ich euch rufe, dass ihr kommen sollt, so müsst ihr also auch die Brücke betreten, die Ich Selbst von der Erde ins geistige Reich geschlagen habe, um euch den Weg zu ebnen, der euch zur Höhe führt, zu Mir, Der aber immer nur durch die Liebe gefunden werden kann ....

Amen


BD 6682 empfangen  1.11.1956

Verkehr mit dem jenseitigen Reich ....

Alle Voraussetzungen müssen vorhanden sein, wollt ihr in einen gesegneten Verkehr treten mit dem geistigen Reich, wollt ihr selbst geistigen Gewinn erzielen und eine von Mir gewollte Zusammenarbeit leisten mit den Lichtwesen im geistigen Reich, die der Erlösung unreifer Seelen gilt. Jeder Verkehr mit dem Jenseits, den ihr anknüpfet ohne jene Voraussetzungen, ist eine Gefahr für euch selbst wie auch für die noch unreifen jenseitigen Seelen.

Solange ein Mensch irdisch gesinnt ist, wird er wenig Verlangen haben, eine geistige Verbindung anzuknüpfen. Tut er es aber dennoch, dann sind es nur irdische Fragen, die ihn dazu bewegen, in der Hoffnung, darauf Antwort zu erhalten. Der Wille, mit dem jenseitigen Reich Verbindung zu haben, gestattet nun auch jenseitigen Wesen den Zugang zu ihm, denn er öffnet sich .... ganz gleich, in welcher Weise er dies tut, ob gedanklich oder auch mit irdischen Hilfsmitteln, wenn er spiritistische Zusammenkünfte besucht oder durch Medien sich belehren lässt.

Eine solche Verbindung aber trägt ihm keinerlei Segen ein, sie ist vielmehr für ihn eine große Gefahr, vor der nicht genug gewarnt werden kann. Denn was sich an Ungeistern an ihn nun herandrängt, das würde euch erschrecken lassen, könntet ihr es mit euren leiblichen Augen ersehen. Und diese Ungeister nehmen Beschlag von dem Menschen, sie antworten ihm auf seine Fragen, doch immer nur so, wie es ihrem Dunkelheitszustand entspricht .... und sie suchen ihn stets mehr an die Materie zu ketten, der sie selbst noch ebenso behaftet sind, wie sie auf Erden waren.

Hütet euch vor solchen Verbindungen .... Denn sie ziehen euch herab, selbst wenn ihr dadurch zum Glauben an ein Fortleben der Seele nach dem Tode gelangt .... Denn diese Geister werden euch nicht dazu veranlassen, Seelenarbeit an euch selbst zu leisten, und an ihren sich oft widersprechenden Äußerungen könntet ihr auch leicht erkennen, dass ihr es mit Ungeistern zu tun habt .... Erste Voraussetzung zu einem segensreichen Verkehr mit der geistigen Welt ist ein starkes Wahrheitsverlangen, der innere Drang, von Wesen, die im Wissen stehen, Wahrheit entgegenzunehmen, jedoch nur ein solches Wissen, das geistigen Inhalts ist .... Also es dürfen keinerlei irdische Fragen jenen Wesen gestellt werden, die auf ihren Ruf sich ihnen gegenüber äußern.

Ein solcher Verkehr mit der geistigen Welt kann viel Segen bringen, selbst wenn er anfangs auch mit irdischen Hilfsmitteln oder durch ein Medium stattfindet, denn er führt mit Sicherheit bald zu nur geistigem Verkehr, den Ich euch allen anempfehle, weil ihr dann den sicheren Weg beschritten habt, ständig geführt und belehrt zu werden von Mir durch Meinen Geist .... denn jedes Lichtwesen, das in Meinem Auftrag euch belehrt, wird euch auch Kenntnis geben, wie ihr zur Vollendung gelangen könnt.

Euer Wille, euer Reifezustand, euer Liebegrad ist immer ausschlaggebend, sowie ihr eine Verbindung mit der geistigen Welt herstellt, denn entsprechend nahen sich euch die gleichen Wesen .... Und da ihr Menschen alle noch mit Schwächen behaftet seid, müsst ihr auch das Erscheinen solcher Wesen fürchten und darum euch zuvor Mir anempfehlen, dass Ich euch schütze vor ihnen .... Und diese Bitte wird immer der beste Schutz sein, denn wer mit Mir eine solche Verbindung herstellt, der kann gewiss sein, dass sie ihm niemals zum Schaden gereichen wird.

Sehr selten aber sind es rein geistige Fragen, die die Menschen Verbindung suchen lassen mit der jenseitigen Welt .... Die Neugier, zu wissen, wie es in diesem Reich zugeht, persönliche Bindungen mit Verstorbenen und erwünschte Ratschläge sind weit mehr der Anlaß, und wenn ihnen auch kein direkter Schaden erwächst an ihren Seelen, so doch auch wenig Vorteil, denn die Ergebnisse befriedigen mehr die Sinne als die Seele ....

Die geistige Welt steht ständig in Verbindung mit der Erde und ihren Bewohnern, und sie wird jede ernste Bindung mit allen Kräften zu erhalten oder auszuweiten suchen. Und darum werde Ich jeden Menschen segnen, der eine so ernste Bindung anknüpft, dass im günstigsten Sinne auf die Menschen und auf viele Seelen im Jenseits eingewirkt werden kann .... Aber Ich werde auch zu größter Vorsicht gemahnen die Menschen, die sich nur einen Einblick verschaffen möchten in Gebiete, die ihnen noch verschlossen sind. Denn sie können sehr leicht in die Gewalt von Kräften geraten, von denen sie sich nur schwer zu lösen vermögen .... wohingegen Wahrheitsverlangende, ernstlich Strebende ruhig jene Brücke betreten dürfen, weil diesen die rechten Boten entgegentreten, die ihnen Schutz gewähren und ihnen das Licht vermitteln, das ihnen zuträglich ist ....

Amen


BD 3628 empfangen  16.12.1945

Gedankengut aus dem geistigen Reich ....

Aus dem geistigen Reich strömen euch die Gedanken zu, so ihr eure Sinne geistig richtet und dadurch also Verbindung sucht mit den wissenden Wesen des geistigen Reiches. Jeder Gedanke kann euch daher zum Segen gereichen, vorausgesetzt, dass es euer ernster Wille ist, wissend zu werden, also in der Wahrheit unterrichtet zu sein. Doch immer ist auch ein Lebenswandel nach dem Willen Gottes Bedingung, dass ihr von guten Geistwesen betreut werdet, denn auch die Kräfte der Finsternis umgeben euch und suchen eure Gedanken in die Irre zu leiten. Und ihr selbst wehrt ihnen oder gestattet ihnen den Zutritt zu euch, je nach dem Lebenswandel, den ihr führt, eurem Willen und der Einstellung zu Gott und zum Guten.

Und darum müsst ihr euch ernstlich prüfen, ob ihr euch bemüht, dem Willen Gottes gemäß zu leben, so ihr die Wahrheit begehrt. Ihr müsst wissen, dass das Gedankengut Tätigkeit der geistigen Wesen des Jenseits ist, das sie euch zu übermitteln suchen, und dass ihr den Kräften Einfluß gewährt, die ihr selbst heranzieht durch euren Lebenswandel und durch euren Willen. Darum müsst ihr auch achten auf eure Gedanken und sie prüfen, ob sie zu Gott hinführen oder euch vom Glauben an Gott ablenken. Jeder gute, zur Liebe erziehende und zu Gott hinweisende Gedanke ist Wirken guter Geisteskräfte, und ihn sollt ihr aufgreifen und euch davon bestimmen lassen, denn sowie ihr ihm Beachtung schenkt, wird er auch euren Lebenswandel beeinflussen und von Vorteil für eure Seele sein.

Sowie ihr aber betet zu Gott um rechtes Denken, werden stets die guten Geistwesen eure Leiter und Führer sein, sie werden einwirken auf eure Gedanken und euch geistiges Gut zu vermitteln suchen, das eure Seelenreife erhöht; sie werden euch Erkenntniskraft vermitteln, vermöge derer ihr das Wirken schlechter Kräfte unschädlich machen könnt, indem ihr es sofort als Irrtum erkennt und ablehnt. Verbindet ihr euch mit Gott, sucht ihr Ihm zum Wohlgefallen zu leben, dann braucht ihr auch keine schlechten Geisteskräfte zu fürchten, die euer Denken irreleiten, denn ihr gebt euch selbst in die Hände guter Geistwesen, die euch nun betreuen in Liebe und Geduld und eure Gedanken lenken, dass sie der Wahrheit entsprechen und eure geistige Entwicklung fördern, weil ihr selbst diese anstrebt ....

Amen


Lichtwesen

BD 3354 empfangen  2.u.3.12.1944

Gedankliches Beeinflussen durch Lichtwesen ....

Sowie sich ein Lichtträger im Jenseits, ein Wesen, das im Wissen steht, Gehör verschaffen kann bei einem Menschen, bleibt es stets in dessen Nähe, um jeden Gedanken zu beeinflussen, um ihn also fortgesetzt zu belehren. Doch immer bleibt der Wille des Menschen entscheidend, ob die Bemühungen des Lichtwesens von Erfolg sind. Denn obgleich das Wesen voller Kraft ist und voll und ganz Besitz nehmen könnte von dem Denken des Menschen, wird dieser nicht in seiner Willensfreiheit beschränkt, also ihm niemals das Wissen wider seinen Willen zugeleitet.

Und daher erfordert die belehrende Tätigkeit von seiten der Lichtwesen eine übermäßige Geduld. Sie müssen immer und immer wieder die Gedanken des Menschen auf ein bestimmtes Thema lenken, über welches sie Aufschluss zu geben bereit sind, und sie dürfen nicht ungeduldig werden, wenn diese Gedanken abschweifen. Und daher muss ihre Liebe zu den Menschen groß sein, so dass sie immer wieder Verständnis aufbringen für deren Schwächen und nicht ablassen von den Versuchen, die Menschen zu interessieren für das geistige Wissen. Und darum wird ein Mensch, der in innerster Verbindung mit den Lichtwesen steht, auch eine andere Gedankenwelt haben; er wird, wenngleich er noch nicht unterwiesen ist in augenfälliger Weise, viel nachdenken über geistige Themen, und dieses Nachdenken wird ihn befriedigen, weil es ihm eine ihm zusagende Antwort einträgt. Und dann können die Lichtwesen in Aktion treten, sie können sich jederzeit in den Gedankengang des Menschen einschalten, sie können ihr Denken auf die Menschen übertragen ....

Doch es hängt von der Aufnahmewilligkeit des einzelnen ab, ob ihre Mühe und Geduld erfolgreich ist, denn je williger er ist, desto aufmerksamer horcht er nach innen, d.h., er achtet seiner Gedanken, er läßt sie nicht gleich fallen, sondern er verarbeitet sie, und dann erst können sie wirksam werden, also ihn tätig werden lassen .... auszuführen, was ihm gedanklich angeraten wird. Hat der Mensch diesen gedanklichen Übertragungen Gehör geschenkt, dann wird auch das Verlangen in ihm rege, das Gehörte, also Geistig-Aufgenommene, dem Mitmenschen zu übermitteln, denn was ihn innerlich bewegt, drängt ihn auch zur Weitergabe. Und dann ist dies ein Vorbereiten der Mitmenschen für die Tätigkeit der Lichtwesen an diesen, denn sowie jener sein Ohr öffnet für das, was ihm mitgeteilt wird, beginnt auch er nachzudenken, und es kann sich wieder das Lichtwesen einschalten und seinem Denken Nahrung geben in Form von gedanklichen Fragen und Aufklärungen.

Alle Menschen sind solchen Lichtwesen anvertraut, alle Menschen sind von ihnen umgeben, und sie achten auf jeden Gedanken. Und sowie das Denken sich geistigen Dingen zuwendet, also dem, was außerhalb des irdischen Lebens liegt, was nicht den Körper, sondern die Seele des Menschen betrifft, versuchen die Lichtwesen, das Denken in die rechte Bahn zu lenken .... indem sie das rechte Wissen, die Antwort auf sie bewegende Fragen, ihnen gedanklich zuflüstern, so dass sie, als von ihnen selbst ausgehend, beachtet und bei gutem Willen des Menschen auch bewertet werden. Denn der Gedanke wird erst dann wertvoll, wenn er umgesetzt wird in die Tat, wenn das, was dem Menschen gedanklich angeraten wird, auch ausgeführt wird, dem Rat entsprechend.

Doch bei vielen Menschen sind die Bemühungen der Lichtwesen erfolglos, weil sie nur rein irdische Dinge anstreben und für geistige Arbeit oder geistiges Wissen keinen Sinn haben. Dort sind die Lichtwesen dankbar für jegliche Unterstützung durch Menschenmund .... Denn offensichtlich können die Lichtwesen nicht in Erscheinung treten und wider den Willen des Menschen sie auch nicht in das rechte Wissen einführen, sondern immer ist es der Wille des Menschen selbst, der die Arbeit der Lichtwesen an sich zuläßt oder verweigert. Und es sind die Lichtwesen an Gesetze gebunden, weil der freie Wille des Menschen unangtastet bleiben muss, um das Vollkommenwerden des Menschen nicht unmöglich zu machen.

Darum kann den Menschen das rechte Wissen nur dann nahegebracht werden, wenn ihr Wille selbst tätig wird, indem sie also ungezwungen sich dem Einfluß dessen hingeben, der ihnen als Vertreter des Lichtes das Wissen nahebringt. Dann erst können die ihn umgebenden Lichtwesen auch an ihm ihre Arbeit ausführen, sie können ihn gedanklich unterweisen und ihm Aufschluss geben über alle Fragen, die ihn bewegen. Und dann wird er ständig geistig geführt und betreut, und sein Denken wird in die rechte Bahn gelenkt, denn die Lichtwesen verfügen über große Kraft und Macht, sowie nur der Wille des Menschen sich ihrem Einwirken nicht widersetzt ....

Amen


BD 6636 empfangen  5.9.1956

Schutzgeist ....
Geistige Führer ....

Ein treuer geistiger Führer begleitet euch auf allen euren Wegen durch das Erdenleben .... Niemals seid ihr ohne geistigen Schutz, und wenn jener Führer sowie die Lichtwesen, die euch umgeben, unbeschränkt wirken dürften, wäre euer Ausreifen auf dieser Erde gesichert, weil deren Liebe zu euch alles tun möchte, was euch nach oben verhelfen kann. Aber sie dürfen nicht unbeschränkt an euch tätig sein, weil euer Wille selbst ihnen Schranken setzt .... Sie können auch nur diesem Willen entsprechend auf euch einwirken, und oft verwehrt ihr Menschen jenen euch leitenden Wesen ihr Wirken, weil sich euer Wille dagegenrichtet. Aber dennoch verlassen euch eure Führer nicht, und sie werden ihren Einfluß immer wieder auf euch auszuüben suchen bis zu eurem Tode.

Also seid ihr ständig von Schutzgeistern umgeben, und ihr könntet euch auch immer an diese wenden um Hilfe, doch die Hilfe dürfen sie euch immer erst dann zuteil werden lassen, wenn ihr zuvor die Bindung mit Mir hergestellt habt, weil dies Gesetz ist, dass die Lichtwesen immer nur Meinen Willen ausführen, dass sie immer nur in Meinem Willen tätig sind. Ein Gott-verbundener-Mensch also kann wahrhaft sorglos durch das Erdenleben gehen .... weil diesem stets liebereiche Hilfe gewährt wird, wenn er nach innigem Gebet zu Mir sich nun Meinen Helfern übergibt und auch sie um Schutz und Hilfe angeht.

Jene Schutzgeister und Führer sind Licht- und Kraft-durchflutet, und ihnen ist es daher auch leicht möglich, euer Erdendasein so zu gestalten, dass es für euch tragbar ist .... Es ist ihnen möglich, euch aus Nöten zu befreien, die irdisch an euch herantreten oder durch Einwirken schlechter Kräfte hervorgerufen werden .... Jenen Schutzgeistern übergebe Ich euch, sowie ihr selbst vorerst euch Mir verbunden habt durch euren Willen, durch eure Gesinnung, durch Liebewerke und durch das Gebet.

Also kann sich ein Mensch, der Mir ergeben ist, auch immer behütet wissen von Mir Selbst, und Meine himmlischen Diener führen nun das aus, was Mein Wille ist .... Und Mein Wille wird immer auf euer Wohl bedacht sein, die ihr euch Mir schon hingegeben habt und Meinen Schutz begehrt. Und so wisst ihr, dass ihr niemals allein seid, und ob ihr noch so einsam oder weltverlassen euch dünkt .... Ihr seid von Scharen hilfswilliger Geistwesen umgeben, die unter der Anleitung eures Schutzgeistes euch ihre Fürsorge angedeihen lassen und euch vor leiblichem und geistigem Schaden behüten.

Falsch aber wäre es, wenn ihr euch nur allein diesen Wesen verbinden möchtet in einem gewissen Aberglauben, wenn ihr etwas anderes in ihnen sehen würdet als Meine Diener, die erst dann an euch wirken dürfen, wenn ihr die Bindung mit Mir schon hergestellt habt .... Denn sowie ihr ohne Glauben an Mich und ohne Liebe zu Mir geistige Wesen ruft um Hilfe, dann ruft ihr Gegenkräfte an und gebt euch in ihre Gewalt .... Denn auch diese Gegenkräfte sind in eurer Nähe und harren nur der Gelegenheit, Besitz von euch ergreifen zu können, und diese Gelegenheit ist immer dann, wenn Ich ausgeschaltet werde aus eurem Denken, wenn ihr ohne Mich lebt und schafft auf dieser Erde ....

Dann kann auch euer geistiger Führer sich nicht vordrängen, weil euer Wille selbst ihm dies verbietet. Und desto eifriger sind nun die Gegenkräfte am Werk, die ihr ebenso um euch spüren könnt wie die guten, in Meinem Auftrag wirkenden Wesen. Aber ihr verfallt unweigerlich jenen schlechten Kräften, weil diese eine große Macht haben und sie auch anwenden, weil euer Wille ihnen dazu das Recht gibt .... Niemals aber braucht ihr diese schlechten Kräfte zu fürchten, wenn euer Wille immer nur Mir gilt und ihr euch Meinem Schutz anempfehlt. Denn dann stehen Mir zahlreiche Helfer zur Seite, die euch dienen wollen. Und dann wird euer Erdenlebensweg immer unter dem Schutz eures geistigen Führers stehen, den Ich Selbst euch beigegeben habe von eurer Geburt an bis zu eurem Tode ....

Amen


BD 6737 empfangen  15.1.1957

Rettungsmittel der Lichtwesen ....

In der geistigen Welt ist das Treiben der Menschen auf der Erde ersichtlich, und es erfüllt die Lichtwesen mit erhöhtem Eifer, ihnen zu helfen, weil sie auch wissen um das bevorstehende Ende und das Schicksal dessen, was auf Erden versagt. Die erbarmende Liebe treibt sie unaufhörlich zur Hilfe an, aber der Wille der Menschen wehrt ihnen oft, und wider den Willen der Menschen dürfen sie nicht handeln. Aber weil sie auch den Geisteszustand der Menschen erkennen, wissen sie auch um wirksame Mittel, und in vollster Übereinstimmung mit dem Willen Gottes wenden sie nun diese Mittel an, die darin bestehen, auf irdische Geschehen einzuwirken.

So können sowohl freudige als auch schlimme Ereignisse das Einwirken jener Lichtwesen sein, die ihre Schutzbefohlenen erretten oder hinführen wollen zu Gott .... Denn Gott Selbst hat sie den Menschen als geistige Führer zugesellt, und das Seelenheil ihrer Schützlinge liegt ihnen darum besonders am Herzen. Auch sie wissen um den Segen des Leidens für alle Menschen, und es ist darum das Leid oft nicht zu umgehen, wenngleich die Lichtwesen liebeerfüllt sind zu den Menschen.

Eine Seele aber gerettet zu haben ist für jedes Lichtwesen beglückend, wissen diese doch um den endlos währenden Qualzustand des Geistigen, das erneut in der Materie gebunden wird. Diesem Qualzustand gegenüber ist auch das größte Leid auf Erden gering zu nennen, und deswegen wenden es die Helfer an, indem sie irdisches Glück zerstören und oft so schmerzvoll eingreifen in das Leben eines Menschen, dass ein liebevolles Motiv kaum noch zu erkennen ist .... aber es ist nur Liebe und Sorge um die Seele des Menschen, die sich in größter Gefahr befindet. Denn solange sie noch auf Erden weilt, wird sie auch nicht aufgegeben von ihren geistigen Freunden und Führern. Und weil die Zeit stets kürzer wird, die euch Menschen noch bleibt bis zum Ende, werden auch jene schmerzvollen Eingriffe der Lichtwesen immer häufiger, denn sie handeln im Auftrag Gottes, sie sind Ihm nur Mitarbeiter, die in Seinem Willen tätig sind.

Stets mehr sammeln sich die Menschen irdische Güter an, stets mehr huldigen sie der Welt und ihren Freuden, und darum muss ihnen oft irdisches Glück zerstört werden, sie müssen den Verfall irdischer Güter erleben, sie müssen die Schalheit der Weltfreuden erkennen lernen. Und alles das ist nur möglich, wenn es ihnen nicht nach Wunsch geht, wenn sie durch Schicksalsschläge aller Art gehindert werden am hemmungslosen Geniessen dessen, was sie anstreben .... Dann ist es möglich, dass sie ihren Gedanken eine andere Zielrichtung geben, und dann wäre der irdische Verlust ein übergroßer geistiger Gewinn .... Dann haben die Lichtwesen den Sieg davongetragen und den Seelen zum Leben verholfen, für das ihnen die Seelen ewig danken werden.

Es ist allen Lichtwesen ersichtlich, in welcher Finsternis die Menschen auf Erden dahinwandeln, und sie wissen auch, dass die Welt daran schuld ist .... Darum ist ihr Bemühen immer nur, die Gedanken der Menschen von der Welt abzuwenden, und sie suchen es zu erreichen durch Mittel, die hart und lieblos erscheinen, immer aber in der Liebe begründet sind, weil sie eins sind mit Gott und darum auch von der Liebe erfüllt zu allem noch Unglückseligen auf Erden.

Es ist nur noch kurze Zeit bis zum Ende, aber diese kurze Zeit wird auch sehr schwer sein, weil alle Seelen angerührt werden müssen, die nicht freiwillig der Welt entsagen und sich Gott zuwenden .... Und so soll jedes schwere Erleben, jeder harte Schicksalsschlag angesehen und erkannt werden als Rettungsmittel, die mit göttlicher Zustimmung an den Menschen noch angewendet werden müssen, die in Gefahr sind, im Abgrund zu versinken .... Denn jede Seele hat im Jenseits ihren Helfer und Beschützer, die aber immer ihren Willen achten müssen, ansonsten wahrlich kein Mensch verlorenginge, sondern noch vor dem Ende zu Gott zurückfinden würde ....

Amen


BD 7831 empfangen  20.2.1961

Über die Verkörperung der Lichtwesen ....

Mich Selbst sollt ihr angehen jederzeit um die reine Wahrheit, und ihr werdet nicht im Irrtum dahinwandeln. Und wieder weise Ich hin auf das Wirken Meines Geistes in euch, auf dass ihr nicht in Gefahr geratet, ein Gedankengut als Wahrheit anzunehmen, das nicht Mich Selbst zum Ursprung hat. Und Ich mache euch auch immer wieder aufmerksam auf das Wirken des Satans in der letzten Zeit vor dem Ende, der den Kampf gegen die Wahrheit führt mit allen Mitteln, der mit List und Tücke die Menschen einzufangen sucht, die sich nicht eng genug an Mich anschliessen, die sich schon in Irrlehren verstricken liessen und nicht bereit sind, davon abzugehen.

Aber Ich werde jedem die Wahrheit zukommen lassen, der sie nur ernstlich begehrt .... Wenn von „Verkörperung der Lichtwesen“ in der letzten Zeit vor dem Ende gesprochen wird, so ist damit eine geistige Mission verbunden, weil die geistige Not auf Erden groß ist und diese Wesen sich bereit erklärten, den Menschen Hilfe zu leisten. Und es ist wahrlich des lichtvollen Geistigen viel auf der Erde verkörpert, das unerkannt von den Mitmenschen dahingeht und die Mission erfüllt: geistiges Gut den Menschen zu bringen oder ihnen ein Leben in Liebe vorzuleben, zum Segen der Mitmenschen tätig zu sein, also ihnen zu helfen, auf den rechten Weg zu gelangen, der zu Mir führt. Zumeist aber besteht ihre Aufgabe darin, für Mich tätig zu sein in Meinem Weinberg, ihren Mitmenschen also rechte „Vertreter Gottes“ zu sein .... Lehrer, die Ich Selbst Mir ausbilde, die also an Meiner Statt reden, die Mir rechte Knechte sind.

Sie haben sich für diese Erlöserarbeit selbst erboten im geistigen Reich und sind von Mir auch angenommen worden, was eine Verkörperung im Fleisch auf dieser Erde bedingte. Diese aber wissen nicht um ihre Herkunft; sie wissen nicht um den Auftrag, den sie freiwillig auf sich genommen haben, sondern sie führen das Leben eines jeden Menschen auf der Erde, nur dass ihr freier Wille sie zu ihrem Lebenswandel und ihrer Weinbergsarbeit bestimmt. Sie wissen auch nicht um ihr Vorleben .... Und es muss das so sein, weil ganz freier Wille die Triebkraft sein soll .... ganz gleich, welche geistige Mission ein solcher Mensch erfüllt. Es wäre für euch wahrlich nicht von Segen, zu wissen um eines Menschen Vorverkörperung, denn euer Denken würde sich verwirren, weil Mein Gegner die Schwächen der Menschen kennt und sehr leicht Einschlupf findet, wo er nur einen Funken Hochmut entdeckt.

Von Mir aus also ist solchen verkörperten Lichtwesen kein Wissen gegeben um ihre Herkunft .... Und dennoch wollen Menschen davon Kenntnis haben, und sie fragen nicht nach dem Ursprung eines solchen Wissens .... Und es wird auch niemals „Mein Geist“ ihnen ein solches Wissen erschlossen haben, vielmehr sind „unreife Geister“ am Werk gewesen, Irrtum zu verbreiten und Menschen als verkörperte Lichtwesen hinzustellen, wo in Wirklichkeit keine geistige Mission zu erkennen ist, ansonsten diese nicht auf Lügen oder irrige Voraussetzungen aufgebaut wäre ....

Die Lichtwesen arbeiten im Verborgenen, oder sie treten so offensichtlich heraus mit ihrem Wirken, dass ganz deutlich eine Mission in Meinem Auftrag zu erkennen ist .... Aber diese werden alles zurückweisen, was der Wahrheit nicht entspricht, und sie werden auch irrige Mitteilungen aus dem Geisterreich als Lug und Trug erkennen und verurteilen. Denn sie stehen in der Wahrheit und kämpfen für die Wahrheit, nicht aber für irrige Lehren, die von dem ausgehen, der Mein Gegner ist. Und Ich kann euch Menschen immer nur warnen vor seinem Wirken in der letzten Zeit vor dem Ende, denn er wird alles tun, um Meine reine Wahrheit zu entkräften, und er wird immer Anklang finden bei denen, die Außergewöhnliches suchen, die sich nicht mit der reinen Wahrheit begnügen, die ihnen von Mir aus zugeht .... Ich aber werde euch immer wieder Aufklärung geben, sowie ihr sie nur ernstlich begehrt ....

Amen


BD 8788 empfangen  23.3.1964

Gottes Gegner tarnt sich als Lichtengel ....

Wie oft noch wird sich euch der Gegner in den Weg stellen, wenn ihr zu Mir gelangen wollt, und er wird euch abzudrängen suchen vom rechten Weg und alle Mittel anwenden, um dieses zu erreichen. Doch glaubt es, dass Ich keinen ohne Kraft zum Widerstand lasse, der seine Augen auf Mich gerichtet hat. Doch viel Irrtum wird er ausstreuen und auch nicht darin nachlassen, die reine Wahrheit zu untergraben. Und immer wird er sich selbst unter dem gleichen Gewande zu äußern suchen, in dem Meine Boten auf Erden tätig sind .... Er wird sich einhüllen in das Gewand eines Lichtengels, um die Menschen von der rechten Fährte abzulenken, denn wenngleich er scheinbar für Mich redet, ist es nicht Mein Wort, das er ausspricht, sondern er beeinflußt die ihm hörigen Menschen, eigenes Gedankengut zu predigen als Mein Wort, das aber von ihm irrig gestaltet ist, um die Menschen zu verwirren und für eine Prüfung untauglich zu machen.

Ihr kennt nicht seine List und Tücken, ihr wisst nicht, wie er vorgeht, um nur die Menschen in die Irre zu leiten. Und doch hat er großen Anhang, weil die Menschen Ungewöhnliches erleben wollen und darum für das einfache schlichte Wort, das in Mir seinen Ausgang hat, nicht aufgeschlossen sind. Es ist auch eine gewisse Selbstliebe noch zu stark unter denen, die Mir dienen wollen, und diese Selbstliebe gestattet es Meinem Gegner, sich einzuschalten, er selbst gibt sich als Herr aus und wird von ihnen darum auch anerkannt, weil die Selbstliebe Finsternis des Geistes bedeutet, so dass sie niemals erkennen können, was Wahrheit und was Irrtum ist ....

Und es gelingt ihm oft, sich ein höriges Geschöpf heranzubilden, in das er nun viel Irrtum hineinfliessen lassen kann, der unbedenklich angenommen wird als Wahrheit .... Und doch braucht ihr Menschen ihm nicht zu verfallen, wenn euer Begehren nach der Wahrheit stark ist .... wenn ihr alles prüft mit dem innigen Verlangen, dass Ich euch euren Geist erleuchte und ihr das Falsche vom Rechten zu trennen und zu unterscheiden vermögt. Dann wird es euch wie Schuppen von euren Augen fallen, und ihr lehnt alles Falsche unbedenklich ab .... Ihr erkennt den Gegner und flüchtet zu Mir um Kraft und Hilfe zum Widerstand. Ihr braucht nur ganz ernstlich zu wollen, in der alleinigen Wahrheit zu stehen, und wahrlich, Mein Gegner wird euch nicht mehr täuschen können ....

Ihr durchschaut ihn und sein Wirken, und ihr erkennt auch seine Werkzeuge, und ob sie sich noch so gut tarnen und als Lichtboten scheinen wollen .... Rechtes Licht strahlt nur von Mir aus und von denen, die rechtes Licht .... die reine Wahrheit .... begehren. Aber es wird der falsche Prophet immer nahe dem rechten Propheten gehen, es wird der Irrtum immer neben der Wahrheit einhergehen, und es wird die Finsternis das Licht zu trüben oder zu verlöschen suchen, und daran erkennt ihr auch den Ausgang dessen, was euch ein „Prophet“ bringt .... Wenn Ich Mein Wort zur Erde leite, so wird jeder sich dessen bedienen, dem es zugeführt wird und er es darum erkennt als Stimme des Vaters, weil er erweckten Geistes ist ....

Wer es erkennt als Mein Wort, der setzt nichts Minderwertiges diesem Meinem Wort zur Seite .... Und tut er es, dann beweist er, dass er Mein Wort nicht erkennt, dass er nicht die Stimme des Vaters zu erkennen vermag, und das beweist auch seinen Geisteszustand .... Kann es etwas Köstlicheres geben, als dass Ich Selbst euch Menschen anspreche .... und fühlt ihr es, dass euch der Vater anspricht, dann werdet ihr diese Seine Ansprache nicht mehr missen wollen, aber ihr werdet dann auch fähig sein, einen Unterschied zu machen, wenn euch scheinbar gleiches angeboten wird ....

Ihr werdet die Kraft vermissen, die Meinem Wort entströmt, weil Ich euch Menschen Kraft zuwenden will, die ihr nötig braucht .... Und darum werde Ich euch die rechte Nahrung verabreichen für eure Seele, Ich werde ihr die Medizin geben, die sie braucht, um zu gesunden, und jeder wird sich ihrer bedienen, der die Gnade hat, Mein direkt gesprochenes Wort durch Boten in Empfang zu nehmen .... Dieser aber steht auch im Licht und erkennt jede falsche Strömung, die ihn berührt, weil sie vom Gegner ausgeht, der nicht mehr sein Herr ist, wenn Ich einem Menschen schon das Brot des Himmels, das Wasser des Lebens verabreichen kann ....

Doch auch Mein Gegner wird euch nicht auslassen (nachlassen), um jene zu kämpfen, die er zu verlieren droht, er wird alle Hebel in Bewegung setzen, sich als Lichtengel zu maskieren, um die Menschen in sein Bereich wieder zu ziehen, die sich ihm schon entwunden haben. Darum seid achtsam und bittet Mich ständig um Zuwendung von Kraft, euch von dem zu befreien, der Mein Gegner und euer Feind ist und bleiben wird noch lange Zeit ....

Amen


BD 8228 empfangen  30.7.1962

Prüft die Geister ....

glaubt es, ihr Menschen, dass Ich immer wieder euch das Wissen um Jesus Christus und Sein Erlösungswerk wahrheitsgemäß zugehen lassen werde, denn Ihn .... den göttlichen Erlöser .... müsst ihr erkennen und anerkennen als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, Der Mich Selbst in Sich barg. Es kann euch aber nicht bewiesen werden, welche Mission Er auf Erden zu erfüllen hatte, doch Ich Selbst werde euch durch Meinen Geist das rechte Wissen um Ihn zuleiten, und daran schon werdet ihr einen Beweis haben .... Denn was euch geschichtlich nicht bewiesen werden kann, darüber belehrt euch Mein Geist ....

Und so wisst ihr auch, dass Ich Selbst es bin, Der euch dies offenbaret .... dass ihr also ruhig die „Geister prüfen“ könnt, denn sowie euch über Jesus Christus und Sein Erlösungswerk Aufschluss gegeben wird, ist der Geist aus Gott es, der euch nur reine Wahrheit vermitteln kann. Ihr habt das Recht, zu prüfen den Ausgang geistigen Gutes, und Ich Selbst habe euch den Prüfstein gezeigt, denn niemals wird ein Gegengeist bekunden, dass „Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen ....“ Und habt ihr euch erst einmal den Beweis geschaffen, dass „Gottes Geist“ am Wirken ist, dann könnt ihr auch alles als Wahrheit annehmen, was dieser Geist euch kündet.

Mein Wirken im Menschen, das in so deutlicher Weise als Zuleitung Meines Wortes zum Ausdruck kommt, kann nicht als eigenes Verstandesdenken ausgelegt oder erklärt werden, es kann aber noch weniger als Wirken Meines Gegners bezeichnet werden, denn dann beweisen die Menschen nur, dass sie selbst die Stimme des Vaters nicht erkennen, dass sie nicht zu den Meinen gehören, die sich Mir gänzlich hingeben, sondern selbst noch gedanklich zu sehr tätig sind, ansonsten sie sich angesprochen fühlen von Mir, ihrem Vater von Ewigkeit ....

Denn Meine Zuleitung des Wortes in ein Menschenherz .... sei es direkt oder auch durch Meine Boten .... verfehlt seine Wirkung nicht. Es berührt das Herz, sowie es sich nur öffnet und bereit ist, sich von Mir ansprechen zu lassen, und das bedingt, dass der Mensch vorurteilsfrei Mich anhört und also bereit ist, sich selbst von Meinem Geist, von Meinem Liebelicht durchstrahlen zu lassen .... Geht der Mensch aber rein verstandesmäßig an eine Prüfung jenes von Mir ihm zugeleiteten Geistesgutes heran, dann wird er die Stimme seines Vaters kaum zu erkennen vermögen, denn sie berührt nicht sein Herz, und dieses allein ist zu einer Prüfung fähig.

Ihr sollt nicht blind glauben und etwas annehmen, was ihr innerlich ablehnt .... Doch werden euch Meine Offenbarungen zugeleitet, so werdet ihr niemals das Gefühl einer Abwehr haben .... vorausgesetzt, dass ihr von Mir Selbst angesprochen zu werden begehrt .... vielmehr werden Meine Worte euch so berühren, dass ihr sie nicht mehr missen wollt, und ihr werdet auch voll überzeugt sein von der Wahrheit, weil ihr Mich Selbst nun spürt ....

Göttliche Offenbarungen werden immer die Menschwerdung Gottes in Jesus und das Erlösungswerk zum Inhalt haben, und das sei euch immer der klarste Beweis für die Wahrheit, denn niemals würde Mein Gegner euch Menschen davon Kenntnis geben, dass Sich Jesus Christus für euch geopfert hat am Kreuz, in Dem Ich Selbst das Erlösungswerk vollbrachte .... Niemals wird Mein Gegner euch Menschen zum Glauben an Jesus zu veranlassen suchen, niemals wird er euch Liebe predigen, die gleichfalls Inhalt Meiner Offenbarungen ist, weil nur die Liebe euch mit Mir zusammenschliesst und er alles verhindern wird, was diesen Zusammenschluss herstellen könnte.

Ihr müsst wissen um sein Wesen, das nur Haß ist und euch verderben will .... Und daran schon könnt ihr sein Wirken erkennen, dass er alles tun wird, um Meine göttlichen Offenbarungen herabzusetzen und euren Geist zu verdunkeln, auf dass ihr Mich nicht erkennen sollt .... Ihr aber braucht euch nur an Mich Selbst zu wenden um Erhellung eures Geistes, und wahrlich, Ich werde euch beistehen und jegliche Unklarheit in euch wandeln in hellste Erkenntnis, wenn ihr diese nur ernstlich begehrt. Mein Gegner sucht nur immer Verwirrung zu stiften, doch er wird nur dort Erfolg haben, wo das Verlangen nach der reinen Wahrheit noch nicht vorherrscht; wo dieses aber vorhanden ist, hat er alle Macht verloren, denn Ich Selbst strahle das Licht aus, und es wird jeden wohltätig berühren, der im Licht stehen will ....

Amen


BD 7655 empfangen  25.7.1960

Anruf der Lichtwesen nach Gebet zu Gott ....

Im Verkehr mit der geistigen Welt ist immer nur eure Einstellung zu Mir maßgebend, ob ihr einen Erfolg für eure Seele daraus erzielet. Denn es sind gute und schlechte Kräfte, die um euren Willen kämpfen, die ihren Einfluß auf euch ausüben möchten, und ihr allein gebt den Ausschlag, welche Kräfte euch nahen dürfen. Ihr gebt den Ausschlag durch die Richtung eures Willens, der immer Mir zugewandt sein muss, wenn die Wesen des Lichtes euch schützen und lehren dürfen, die in Meinem Auftrag tätig sind. Die ständige Bindung mit Mir sichert euch ihren Schutz und ihre Fürsorge, und ihr Einfluß auf eure Seelen wird stets günstig sein und sie fördern in ihrer Entwicklung.

Denn auch diese Wesen, die voller Liebe sind, dürfen nicht wider euren Willen auf euch einwirken, was zwar auch die schlechten Kräfte nicht tun können .... weshalb ihr immer geschützt seid gegen deren Wirken, wenn ihr euch Mir innig verbindet, wenn ihr Mich angeht um Schutz und Hilfe. Dann kann Ich Meinen Lichtwesen auch den Auftrag geben, euch zu betreuen, und dann seid ihr wahrlich in guter Hut. Denn die Liebe dieser Wesen ist groß, und sie tun alles für euch, sowie sie sehen, dass euer Wille Mir gilt. Darum könnt ihr immer euch getragen fühlen von ihrer Liebe, solange ihr mit Mir die Bindung aufrechterhaltet, die ihnen also uneingeschränktes Wirken gestattet.

Und ihr könnt euch auch ihnen verbinden in Gedanken, ihr könnt auch ihnen eure Nöte unterbreiten und sie bitten um ihren Schutz, den sie euch überaus gern gewähren werden. Ihr sollt euch allem guten Geistigen hingeben und alles schlechte Geistige von euch abwehren. Darum könnt ihr auch die guten Kräfte um Schutz gegen die schlechten Kräfte angehen, und sie werden eine Mauer bilden um euch und jenen den Zugang verwehren. Aber immer seid ihr von geistigen Kräften umgeben, von solchen, die euch wohlwollen, von solchen, die euch zu schädigen suchen .... und auch von solchen geistigen Wesen, die sich von euch Hilfe erhoffen, die kraftlos sind und ohne Wissen und die sich von eurer Nähe angezogen fühlen, weil sie Licht bei euch sehen und diesem zustreben, weil ihnen das Licht fehlt.

Und auch dann sollt ihr die guten Kräfte um Unterstützung bitten, dass sie jene lehren und lenken und sie nicht bedrängt werden von den schlechten Kräften, die auch auf jene Wesen ihren Einfluß auszuüben suchen .... Ihr sollt immer nur wollen, dass ihr gut und recht handelt, und dazu Hilfe erbitten, sei es in irdischer oder geistiger Notlage, denn immer sind in Meinem Auftrage Meine Lichtboten bereit, denen zu helfen, die Mein sein wollen und sich Mir innig verbinden im Gebet. Darum könnt ihr unentwegt eure Gedanken in das geistige Reich senden, und immer wird euch von dort Antwort werden, die ihr gedanklich aufnehmt und dann also auch sprechen könnt von einem „Leben in und mit Gott“ ....

Nur schaltet Mich nicht aus euren Gedanken aus. Denn Ich will euer Anfang und euer Ende sein, mit Mir sollt ihr euren Tageslauf beginnen und beenden, und dann werden euch wahrlich alle Meine Engel behüten, sie werden euch zur Seite stehen mit Rat und Tat, denn sie lieben Mich, und sie sind auch erfüllt von der Liebe zu euch .... und darum führen sie immer nur Meinen Willen aus. Diesen Meinen Willen aber könnt ihr euch jederzeit geneigt machen, und ihr werdet ein seliges Leben führen schon auf Erden, denn ihr wandelt dann unter Meinem ständigen Schutz, weil euch alle Meine Engel behüten auf euren Lebenswegen, weil sie euch schützen gegen alle Kräfte, die euch bedrängen wollen ....

Amen


BD 7925 empfangen  23.6.1961

Öffnen der Pforte ins Lichtreich durch Jesus Christus ....

Es ist für euch wieder die Pforte geöffnet worden in das Reich des Lichtes und der Seligkeit, als der Mensch Jesus am Kreuz auf Golgatha Sein Leben hingab für die Tilgung der Sündenschuld der gesamten Menschheit .... Die Kluft zwischen Mir und euch wurde durch Seinen Kreuzestod überbrückt, es war für euch der Weg wieder frei, der zurückführte in euer Vaterhaus. Dieses Werk der Erbarmung, das ein Mensch vollbracht hat, Der Mich Selbst in ganzer Fülle in Sich aufgenommen hatte und Der darum auch voller Kraft war, ist einmalig gewesen, und niemals wird es sich zu wiederholen brauchen, weil es für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft gebracht wurde ....

Der Tod des Menschen Jesus war so qualvoll, Seine körperlichen und seelischen Leiden so unermesslich groß, dass Ich Mir daran genügen liess als Sühne für die große Urschuld des einstigen Abfalles der Geistwesen von Mir .... dass auch Meiner Gerechtigkeit dadurch Genugtuung geleistet wurde und dass somit Meine Liebe euch alle wieder annehmen konnte, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen, das auch das vollkommenste Wesen einhalten muss, ansonsten seine Vollkommenheit Einbuße erlitte .... Ich nahm das Opfer des Menschen Jesus an, und es wurde der Weg frei für euch, Meine Geschöpfe, zurück in euer Vaterhaus, zu Mir, Den ihr einst freiwillig verlassen hattet ....

Wenn ihr Menschen euch die Größe eurer einstigen Schuld bedenkt, wenn ihr der unermesslichen Leiden und Qualen des Menschen Jesus gedenkt und wenn ihr die Herrlichkeiten in Meinem Reich euch vorzustellen sucht, dann werdet ihr es erst verstehen können, welch große Bedeutung das Erlösungswerk Jesu hat für euch Menschen und dass ihr darum euch zu Ihm bekennen müsst, weil ihr sonst in der Finsternis verharrt, weil euch sonst das Reich des Lichtes und der Seligkeit verschlossen ist und bleibt, bis ihr Ihn anerkennt und euch bewusst auf Seine Seite stellt. Erst wenn ihr darüber aufgeklärt seid, dass ihr sündig wurdet und worin eure große Sünde bestand, ist euch auch das Erlösungswerk Jesu Christi begreiflich zu machen ....

Doch ihr müsst um dieses wissen, weil sonst euer Erdengang nutzlos ist, wenn ihr in der gleichen Finsternis hinübergeht in das jenseitige Reich, wenn ihr noch mit der Ursünde belastet seid, welche die große Kluft zwischen euch und Mir entstehen liess .... Die Brücke zu Mir hat der Mensch Jesus für euch alle errichtet, und ihr alle könnt sie betreten .... ihr könnt wieder zu Mir zurückkehren, doch nur mit Ihm, mit Jesus, dem göttlichen Erlöser .... wenn ihr das große Erbarmungswerk auch für euch in Anspruch nehmt, wenn ihr Ihn anerkennt und in Ihm Mich Selbst, Der Ich zur Erde niederstieg, um im Menschen Jesus Wohnung zu nehmen, um Selbst in Ihm das Erlösungswerk zu vollbringen, auf dass die Pforte zum Lichtreich wieder geöffnet wurde für euch und ihr nun zurückkehren könnt in euer Vaterhaus ....

Es ist eure einstige Sündenschuld getilgt worden durch den Kreuzestod Jesu .... Doch jeder einzelne Mensch muss zu Ihm und Seinem Erlösungswerk auch Stellung nehmen .... Die Brücke ist geschlagen worden, doch jeder einzelne Mensch muss sie selbst betreten und den Weg nehmen zu Mir, Der Ich jenseits der Kluft euch erwarte und euch freudig wiederaufnehmen will in Mein Reich .... Es ist eure Sündenschuld getilgt, aber ihr selbst müsst sie hintragen unter das Kreuz, ihr müsst es selbst wollen, dass ihr zu jenen gehört, für die das Blut des Menschen Jesus geflossen ist .... Dann erst erkennt ihr Ihn und Sein Erlösungswerk an, und dann erst bekennt ihr bewusst eure Schuld und bittet um Vergebung .... Dann hat der göttliche Erlöser auch für euch das Erbarmungswerk vollbracht, dann ist Sein Blut auch für euch geflossen und hat eure Seele reingewaschen von aller Schuld.

Und immer wieder wird euch Menschen daher Aufklärung gegeben, welche Bedeutung der Kreuzestod Jesu für die gesamte Menschheit hat; immer wieder wird euch eure große Schuld vor Augen geführt, die unermesslich war, weil ihr euch bewusst einst von Mir getrennt habt trotz hellster Erkenntnis und höchst vollkommenem Wesen .... Ihr hattet eine Schuld auf euch geladen, die ihr in ihrer Größe nicht ermessen könnt, und es gehörte wahrlich ein Sühneopfer dazu, das unermesslich groß und schwer war .... Der Mensch Jesus hat es Mir gebracht, und um Seiner übergroßen Liebe zu Seinen Mitmenschen willen nahm Ich dieses Opfer an und liess es als Sühneschuld genügen.

Und nun müsst ihr selbst auch Sein großes Liebewerk in Anspruch nehmen, auf dass euch eure Sündenschuld getilgt werde, auf dass ihr nicht vor verschlossener Tür steht, wenn ihr nach dem Tode in das jenseitige Reich eingeht .... Durch Seinen Kreuzestod sind die Pforten wieder geöffnet worden, Sein Kreuzestod hat euch Menschen Erlösung gebracht, mit Seinem Blut hat Er eure Seelen losgekauft von Meinem Gegner .... Und also ist Er wahrlich euer Erlöser geworden aus aller Not, denn Er gab euch das Leben wieder .... Er hat euch frei gemacht von Sünde und Tod .... Er nahm alle eure Schuld auf Sich und ging damit den Weg zum Kreuz.

Die Liebe, die Ihn erfüllte, hat dieses Werk vollbracht, und diese Liebe war Ich Selbst .... Euer Vater von Ewigkeit war Selbst im Menschen Jesus, euer Vater von Ewigkeit ist Selbst am Kreuz gestorben für euch und eure Sünden, Er Selbst hat die Brücke erbaut, um euch heimzuholen in Sein Reich .... und ihr alle müsst diese Brücke betreten, wollt ihr selig werden ....

Amen


 Kurzbiographie

Wer war Bertha Dudde?

Bertha Dudde wurde am 1. April 1891 als zweitälteste Tochter eines Kunstmalers in Liegnitz, Schlesien, geboren.

Sie wurde Schneiderin und erhielt seit dem 15. Juni 1937 Kundgaben vom Herrn durch das „innere Wort“.

„Durch einen hellen Traum wurde ich veranlaßt, meine Gedanken nach innigem Gebet niederzuschreiben. Verständlicherweise ergab das noch oft Zweifel und innere Kämpfe, bis mir die Überzeugung kam, dass keineswegs ich selbst der Urheber dieser köstlichen Gnadenworte war, sondern dass der Geist in mir, d.h. die Liebe des himmlischen Vaters, offensichtlich wirkte und mich in die Wahrheit einführte.“

„Es wurde mir ein Wissen erschlossen auf geistigem Gebiet, das weit über meine Volksschulbildung hinausging. Das Wissen empfing und empfange ich als Diktat im vollwachen Zustand; ich schreibe alles, was mir gesagt wird, in Stenogramm nieder, um es dann unverändert Wort für Wort in Reinschrift zu übertragen. Der Vorgang vollzieht sich keineswegs in einem Zwangszustand, d.h. in Trance oder Ekstase, sondern in einer absolut nüchternen Verfassung; allerdings muss ich es selbst wollen, und freiwillig darf ich dann diese Diktate empfangen; sie sind weder an eine Zeit noch an einen Ort gebunden.“

„Nun habe ich nur den einen Wunsch, diese Gnadengaben noch recht vielen Menschen zugänglich machen zu können und nach dem Willen Gottes selbst noch viel Arbeit in Seinem Weinberg leisten zu dürfen.“

(Zitate aus einer Autobiographie von 1959)

Bertha Dudde starb am 18. September 1965 in Leverkusen


Buch: "2020 - 2028 Bertha Duddes Prophezeiungen zur Endzeit und Neuen Erde - FAQs zu 3. Weltkrieg, Katastrophe aus dem Kosmos, Antichrist, Wiederkunft Jesu, Endzeitgericht, Neue Erde" 314 Seiten, ISBN-13: 9783751984348, 19,90 €, BoD-Verlag, Erscheinungsdatum 10/20, https://www.bod.de/buchshop/2020-2028-bertha-duddes-prophezeiungen-zur-endzeit-und-neuen-erde-gerd-gutemann-9783751984348

Buch: "2020 - 2028 Kurzfassung von Bertha Duddes Endzeitprophezeiungen - FAQs zu 3. Weltkrieg, Katastrophe aus dem Kosmos, Antichrist, Wiederkunft Jesu, Endzeitgericht, Neue Erde" 66 Seiten, ISBN-13: 9783750451599, Verlag: Books on Demand, Erscheinungsdatum: 26.08.2020, 4,99 €, https://www.bod.de/buchshop/2020-2028-kurzfassung-von-bertha-duddes-endzeitprophezeiungen-gerd-gutemann-9783750451599


Home   Zurück zu Themen Bertha Dudde |  Endzeit-Zusammenfassung |  Sitemap |  Alle Kundgaben |  Themen |  Volltext-Suche

Hand nach rechts Aktuelles über "Prophezeiungen und Vorhersagen" auf Telegram: https://t.me/Prophezeiungen


Letztes Update: 01.10.2021