Bertha Dudde

Themenheft 70/3

Rückkehr zu Gott - Teil 3


Inhaltsübersicht


Nachfolge Jesu - 1


BD 4544 empfangen  18.1.1949

„folgt Mir nach ....“

folgt Mir nach, und ihr werdet das Ziel schon auf Erden erreichen, das euch gesetzt ist seit Anbeginn. Ihr müsst euch eines Liebelebens befleissigen, das euch Dem ganz naheführt, Der die ewige Liebe Selbst ist. Und so ihr euch nun Meinen Erdenwandel vor Augen haltet und ihr Mich um des Erlösungswerkes willen um Verstärkung eures Willens bittet, wird es euch auch ein leichtes sein, in der Liebe zu leben, denn Ich helfe euch und führe euch ständig Gelegenheiten zu, wo ihr euren Liebewillen tätig werden lassen könnt, so es euch dazu drängt.

Mein Leben auf Erden war nur ein Ausüben uneigennütziger Nächstenliebe. Und die Folge war der Zusammenschluss des Vaters, der ewigen Liebe, mit Mir, so dass Ich über Seine Kraft und Macht, über Licht und Weisheit verfügen konnte gleich Meinem Eigentum. Ich war erfüllt von Seinem Geist, von Seiner Kraft und Seinem Licht .... Und also war Mir alles möglich, weil Gott Selbst in Mir wirkte. Ich habe als Mensch den Beweis geliefert, dass es nichts Unmögliches ist, voll des göttlichen Geistes zu sein, dass also ein jeder Mensch fähig ist der Wunder und Zeichen, die Ich gewirkt habe, dass der Mensch selbst sich dazu formen kann, dass er als Ebenbild Gottes sich alle Kräfte dienstbar machen kann und also auch alles vollbringen, was er will.

folgt Mir nach .... Euch steht die ganze Kraft Gottes zu Gebote, Er legt euch keine Beschränkung auf, Er gibt ungemessen, und ihr dürft euch alles dessen bedienen, was Er austeilen will, weil Er euch liebt .... folgt Mir nach .... lebt ein Leben in uneigennütziger Nächstenliebe, und ihr werdet vollkommen werden und euch ständig der Liebe und Gnade Gottes erfreuen können. Ich spreche als Mensch zu euch, wie Ich als Mensch auf Erden wandelte, Der göttliche Kraft Sich gleichfalls erringen musste durch ein Leben in Liebe, die zum Zusammenschluss mit der ewigen Gottheit auch nur gelangen konnte durch die Liebe ....

Ich zeige euch den Weg, den ihr nur zu beschreiten braucht, um auch dann die Wahrheit Meines Wortes zu erkennen. Lasst euch von Mir auf diesen Weg drängen, leistet Mir keinen Widerstand, versucht euch im Liebeswirken, und eure Kraft wird sich steigern, euer Liebewillen angeregt werden, denn die Liebe selbst ist Kraft und so ihr sie ausübt, strömt auch das, was ihr gebet, wieder als Kraft zu euch zurück .... Versucht es, lasst euch Meine Worte zu Herzen gehen, lasst euch rufen von Mir, und folgt Mir nach ....

Ich bin der Rufer in der Wüste eures Lebens. Alles droht zu verdorren um euch, so ihr nicht mit dem göttlichen Liebestrom das trockene Gebiet bewässert .... so ihr nicht durch die Liebe alle guten Triebe zur Entfaltung bringt und die Kraft in euch vermehrt. Lasst Meinen Ruf nicht ungehört verhallen, achtet seiner und bedenkt, dass Ich nichts Unmögliches von euch fordere, denn Ich Selbst gab euch als Mensch ein Beispiel dafür, was die Liebe und der Wille eines Menschen zu leisten imstande ist .... folgt Mir nach, und ihr werdet selig sein und bleiben bis in alle Ewigkeit ....

Amen


Dienen in Liebe

BD 8436 empfangen  11.3.1963

Der korrekte Lebenswandel genügt nicht zum Ausreifen ....

Wenn ihr bedenkt, dass nur liebtaten eine Auswirkung haben für eure Seele nach dem Tode eures Leibes und dass alles irdische Wollen, Denken und Handeln dieser Seele keinerlei Vorteil einträgt im geistigen Reich, dann würdet ihr wahrlich nicht so gleichgültig durch das Erdenleben gehen .... Und ob ihr auch getreulich eure Pflichten erfüllt, die das Erdenleben von euch fordert, wenn ihr auch irdisch alles tut, um vor den Menschen ein korrektes Leben zu führen .... Es ist eine jede Handlung ohne Wert für das, was allein unvergänglich ist .... für eure Seele .... denn diese kann keinerlei auf Erden erworbene irdische Güter mit hinübernehmen, es bleibt alles irdische Wissen zurück, alle irdischen Schätze und alles Ansehen der Person ist wertlos, wenn die Seele arm an geistigen Gütern das jenseitige Reich betritt.

Allein geistiges Streben und Taten der Liebe tragen der Seele geistige Schätze ein, die unvergänglich sind .... Und so oft sind sich die Menschen ihres Wertes bewusst, wenn sie nur einen korrekten Lebenswandel führen, damit aber immer nur ihre irdischen Handlungen oder eine gewisse Ordnung in ihren Lebensverhältnissen meinen, und sie bedenken nicht, dass der Erdenlebenszweck ein anderer ist, als nur des Körpers Wohlbehagen zu fördern .... sie bedenken nicht, dass alles Tun und Lassen eines Menschen von der Liebe getragen werden muss, dass es die Liebe zum Antrieb haben muss, soll es gewertet werden für die Seele nach dem Tode des Leibes.

Und wenn ihr nun achtet auf euch selbst oder eure Umgebung, was alles getan und geredet wird, wie selten aber die Liebe Veranlassung dessen ist, dann müsst ihr euch nun sagen, dass alles nutzlos ist und euch nur zur Erreichung irdischer Zwecke dient. Und ihr würdet erschrecken, könntet ihr die Armseligkeit eurer Seele spüren als körperliches Unbehagen, denn ihr würdet dann eures Lebens nicht mehr froh sein können .... Doch so sichtlich kann sich eure Seele nicht äußern, weil ihr dann wieder nur aus Egoismus euch bemühen würdet, ein anderes Leben zu führen, um nur nicht jenes Unbehagen täglich und stündlich zu verspüren, und ein solches Streben wäre dann ebenfalls wertlos.

Doch ihr solltet darüber nachdenken, welchen Wert alles Irdisch-Erreichte hat für euch, da ihr doch wisst, dass eures Bleibens auf dieser Erde nicht ewig ist .... Aber ihr glaubt nicht an ein Fortleben der Seele, und darum seid ihr so lau und gedenkt eurer Seele nicht. Ihr glaubt euch vergangen mit dem Moment des Todes, und ihr werdet es einmal bitter bereuen, die Erdenzeit nicht besser genützt zu haben; ihr werdet es bereuen, die Liebe nicht mehr gepflegt zu haben, was ein jeder von euch tun kann, weil ein Liebefünkchen in ihm glimmt, das er nur anzufachen braucht ....

Es wird ein jeder Mensch auch an sich selbst die Wohltat eines Liebeswerkes erfahren, das ihm von seiten eines Mitmenschen angtan wird .... Und so auch könnte er selbst diese Wohltat seinem Nächsten erweisen, und es wäre sicher nicht zu seinem Nachteil, denn die innere Befriedigung über sein Handeln würde ihn nur zu immer neuem Liebewirken anregen, und seine Ichliebe würde im gleichen Maß abnehmen, wie die Liebe zum Nächten zunimmt .... Kein Mensch verliert, denn was er gibt aus Liebe, wird er tausendfach zurückerhalten auf Erden oder dereinst im geistigen Reich und dann überaus selig sein, weil die Erdenzeit nur ganz kurz ist, wo er sich selbst also überwinden soll, während die Seele im geistigen Reich ewig sich dessen erfreuen kann, was sie sich an Reichtümern erworben hat auf Erden.

Gleichgültig leben die Menschen dahin, eifrig in irdischem Schaffen, eifrig im Vermehren irdischen Gutes, jegliche Lebenskraft verwendend zu völlig negativem Wirken, weil immer nur Werte geschaffen werden, die vergänglich sind .... Des Unvergänglichen ihrer Seele .... aber achten sie nicht, und ihr gilt keinerlei Liebesorge, sie muss darben und geht in einem elenden Zustand dann in das jenseitige Reich ein, wo sie nur vorfindet, was (die) Liebe des (als) Menschen auf Erden ihr eingetragen hat ....

Und war jenes Leben ohne Liebe, dann ist die Seele licht- und kraftlos und geht einem qualvollen Los entgegen, denn nur durch Liebewirken konnte sie reifen auf Erden .... Und daher sollten die Menschen nicht sagen: „Ich tue ja nichts Böses ....“ Es muss der Mensch gute Taten, aus der Liebe geboren, verrichten im Erdenleben, dann nur kann er ohne Selbstvorwürfe eingehen in das jenseitige Reich, selbst wenn er noch keinen hohen Liebegrad erreicht hat, er wird diesen dann sicher erreichen können im Jenseits, nur muss einmal das Licht entzündet worden sein, so dass die Seele nicht in völliger Finsternis das geistige Reich betritt ....

Amen


BD 8032 empfangen  4.11.1961

Was ist Liebe? ....
Wandlung der Ichliebe zur Nächstenliebe ....

Und immer wieder werdet ihr ermahnt, ein Leben in Liebe zu führen. Denn die Liebe ist die Kraft, die euch erlöst, die Liebe ist der Weg, der zu Mir führt, die Liebe ist Mein Urelement, und darum ist mit Mir innig verbunden, der in der Liebe lebt, weil er Mich unweigerlich an sich zieht, Der Ich die Liebe Selbst bin .... Was aber heisst es, ein Liebeleben zu führen nach Meinem Willen? .... Ihr sollt die Ichliebe, die euer Wesen ist bei Beginn eurer Verkörperung als Mensch, wandeln zur uneigennützigen Nächstenliebe, d.h., ihr sollt die verlangende, besitzen-wollende Liebe wandeln in die selbstlose, gebende, beglücken-wollende Liebe, die allein „göttliche Liebe“ genannt werden kann.

Denn Mein Gegner hat es verstanden, diese göttliche Liebe in euch zu verkehren, das Begehren in euch zu legen nach Dingen, die widergöttlich sind, er hat es verstanden, in euch Menschen Begierden zu erwecken, die ihr zu erfüllen sucht; er hat die Eigenliebe euch ins Herz gesenkt, und diese Liebe müsst ihr wieder in die göttliche, selbstlose Liebe zu wandeln suchen während der Zeit eures Erdenlebens. Und also sollt ihr uneigennützige Nächstenliebe üben, ihr sollt weniger an euch selbst denken, dagegen euch das Los des Mitmenschen angelegen sein lassen .... ihr sollt Menschen beglücken und innige Liebe ausstrahlen, denn allein eine solche Liebe ist göttlich, sie ist die Liebe, die uns wieder verbindet auf Zeit und Ewigkeit.

Und es sollen die Menschen darum immer wieder hingewiesen werden auf ihre Erdenaufgabe, sich zur Liebe zu gestalten; es sollen ihnen Meine Liebegebote immer wieder vorgehalten werden, und es soll ihnen gleichzeitig verkündet werden, welche Auswirkung ein Liebeleben auf die Seele des Menschen hat, es soll ihnen auch die Begründung gegeben werden, warum Ich von den Menschen Liebe fordere .... sie sollen Aufklärung erhalten, dass sie darum in die Tiefe gestürzt sind, weil sie Meiner Liebe wehrten, weil sie aus Meiner Ordnung heraustraten, weil sie sich außerhalb Meines Liebestromes stellten und dadurch sich auch in ihrem Wesen verkehrten.

Die Menschen sollen unterwiesen werden darüber, dass Liebekraft auch ein „Leben“ garantiert, während ohne Liebe das Wesen tot ist, wenngleich es ein Scheinleben als Mensch lebt .... Sie sollen wissen, dass sie auf der Erde leben, um sich das ewige Leben zu erwerben, und dass also zum ewigen Leben ein Liebegrad gehört, der ein bewusstes Bekämpfen der Eigenliebe bedingt. Der Mensch soll wissen, dass unter „Liebe“, die von Mir gewollt ist, nur immer die selbstlose, gebende und beglücken-wollende Liebe zu verstehen ist.

Und sucht er nun also sein Wesen zur Liebe zu wandeln, dann wird er auch bald die Wirksamkeit der göttlichen Liebe erfahren .... er wird alles verstehen lernen, es wird Licht in ihm werden, er wird aus der Finsternis des Geistes heraustreten, er wird „zur Erkenntnis“ gelangen, er wird von Meinem Geist durchdrungen sein und lehren können, denn seine innere Erkenntnis gibt ihm nun die Fähigkeit, diese auf den Mitmenschen zu übertragen, der nun zwar auch erst durch Liebewirken zu diesem hellen Geisteszustand gelangt sein muss, um nun ebenfalls das Verständnis dafür aufzubringen .... um das übertragene Wissen als Wahrheit zu erkennen. Es muss die Liebe einen hellen Geisteszustand zur Folge haben, ansonsten immer nur Worte die Erfüllung Meines Liebegebotes vorzutäuschen suchen, der Beweis aber ausbleibt.

Die Liebe ist das Erste, die Liebe ist das Göttliche, die Liebe ist das Feuer, das unwiderruflich auch Licht ausstrahlen wird .... Also muss Weisheit zu erkennen sein, wo wahre Liebe geübt wird, so dass das Denken des Menschen recht ist, dass ein inneres Licht in ihm sich entzündet und dass er dann auch weise reden wird, weil der Geist in ihm sich äußert, weil Ich Selbst durch ihn Mich äußern kann und Meine Worte wahrlich Licht und Leben sind und tiefste Weisheit bezeugen. Und also muss auch die Auswirkung eines Liebelebens zu erkennen sein, denn „wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm ....“, und wo Ich also sein kann, wirkt Mein Geist, und dieser äußert sich so, dass ihr wahrlich nicht mehr an Meiner Gegenwart zweifelt ....

Amen


BD 8584 empfangen  10.u.11.8.1963

Liebe zu Gott wird bewiesen durch Liebe zum Nächsten ....

Immer wieder sage Ich euch das gleiche: Nehmt euch des Nächsten an in seiner Not .... helft ihm, ganz gleich, ob er sich in geistiger oder körperlicher Not befindet; übt an ihm uneigennützige Nächstenliebe, und ihr erfüllt euren Daseinszweck. Denn ihr beweist erst dadurch Mir eure Liebe, wenn ihr eure Liebe dem Nächsten zuwendet, der euer Bruder ist. Ich bin euer aller Vater, Ich verlange nach eurer Liebe, die allen Meinen Geschöpfen gelten soll, die aus Mir hervorgegangen sind. Und es befindet sich euer Nächster sehr oft in Not, und vorwiegend werden es geistige Nöte sein, in denen ihr ihnen helfen sollt, denn irdische Nöte gehen vorüber, die geistige Not aber bleibt bestehen und wird immer Hilfe erfordern, ganz gleich, ob auf Erden oder im jenseitigen Reich. Die geistige Not besteht vorwiegend in Lieblosigkeit und dadurch mangelhafter Beschaffenheit der Seele, die doch ausreifen soll im Erdenleben durch die Liebe ....

Wenn ihr nun eurem Nächsten Liebe gebet, so kann dies Gegenliebe erwecken und den Mitmenschen zu einem Wandel seines Wesens veranlassen, wenn (dass) er es euch gleichtun will, wenn ihr als ein Beispiel ihm das rechte Liebeleben vorlebt .... Diese Hilfe ist die größte, dass ihr Liebe schenkt .... aber auch dem Nächsten das Evangelium predigt, d.h. ihm auch seinen Schöpfer und Erhalter als einen Gott der Liebe hinstellt, Der aller Menschen Vater ist und als Vater auch angerufen werden will ....

Ihr sollt immer nur dem Mitmenschen geistiges Gut zu vermitteln suchen, und ihr werdet ihm verhelfen zum eigenen Ausreifen, wenn alles, was ihr ihm bietet, in Liebe geschieht. Doch auch in irdischer Not sollt ihr euch des Nächsten annehmen, und ihr werdet dadurch gleichfalls Gegenliebe erwecken, denn die Liebe ist Kraft in sich und wird niemals ohne Wirkung bleiben, es sei denn, euer Nächster gehört noch voll und ganz Meinem Gegner an, dann wird er euch abweisen und auch keine Auswirkung der Liebe erfahren.

Und ihr selbst werdet reifen an eurer Seele immer nur durch liebtätigkeit .... darum soll jede Gelegenheit genützt werden, wo ihr in Liebe wirken könnt .... Und es soll jeglicher Not geachtet werden, in der sich euer Mitmensch befindet, ihr sollt nicht an ihm gleichgültig vorübergehen und ihn in Nöten lassen, denn dann seid ihr selbst lieblos und erfüllt euren Erdenlebenszweck nicht, der allein darin besteht, dass ihr wieder euer Urwesen annehmt, dass ihr zur Liebe werdet, die ihr waret im Anbeginn.

Immer wird das Gebot der Liebe das Erste und Wichtigste sein, und immer wird das Evangelium den Menschen verkündet werden müssen, das die Liebe lehrt zu Gott und dem Nächsten .... Ihr werdet aber niemals Mir Selbst Liebe entgegenbringen, wenn ihr euren Nächsten außer acht lasst, und ob euch noch so heftige Gefühlserregungen erfüllen .... Die rechte Liebe zu Mir kann nur zum Ausdruck kommen durch Wirken in Liebe am Nächsten. Und durch diese beweist ihr auch die Liebe zu Mir. Wer aber in der Liebe zum Nächsten lau und gleichgültig ist, der wird niemals rechte Liebe zu Mir empfinden, denn wie kann ein Mensch Mich lieben, Den er nicht sieht, wenn er seines Bruders nicht achtet, den er sieht ....

In der Endzeit ist die Liebe erkaltet unter den Menschen, und darum sind sie auch weit entfernt von Mir, Der Ich als die Ewige Liebe nur durch die Liebe Mich mit einem Menschen verbinden kann .... Und darum ist auch die geistige Not so groß, denn lieblos zu sein bedeutet auch, glaubenslos, unwissend und kraftlos zu sein .... Es bedeutet ferner, noch in der Gewalt dessen zu stehen, der bar ist jeder Liebe und auch die Menschen immer hindern wird, in Liebe zu wirken .... der aber auch euer Verderben will, indem er euch fernhält von Mir. Und diesem müsst ihr widerstehen, ihr müsst suchen, zu Mir zu gelangen, und ihr werdet dies nur erreichen durch Wirken in Liebe .... Und darum sage Ich: „Was ihr dem geringsten Meiner Brüder tut, das habt ihr Mir getan ....“

Ich Selbst bewerte eure Liebe zum Nächsten als Liebe zu Mir .... (11.8.1963) Wie könntet ihr Mir sonst eure Liebe zu Mir unter Beweis stellen? .... Wenn ihr glaubt an Mich, dass Ich als Vater allen Meinen Kindern Liebe schenke, dann müsst ihr Mir auch als Kinder Meine Liebe erwidern, und dann wisst ihr auch, dass ihr Menschen alle von Mir als Kinder angesehen werdet, dass ihr alle das gleiche seid .... von Mir ausgegangene Geschöpfe, und ihr müsst euch untereinander lieben und gemeinsam zu Mir hindrängen ....

Ihr müsst aber auch einer den anderen tragen, ihr müsst verhüten, dass der andere Schaden erleidet, ihr müsst ihm helfen in Bedrängnissen jeglicher Art, ihr müsst mit ihm zusammenhalten und eben ein rechtes Verhältnis von Bruder zu Bruder herstellen und dann gemeinsam eurem Vater von Ewigkeit zustreben. Dann erst habt ihr die Liebe zueinander, die Ich von euch Menschen fordere, weil ihr das gleiche seid in eurer Ursubstanz .... weil ihr aus der göttlichen Liebekraft hervorgegangen seid.

Und sowie einmal das Verhältnis unter euch Menschen ein anderes geworden ist, sowie bei all eurem Denken und Handeln die Liebe bestimmend ist, werdet ihr auch zunehmen an Vollkommenheit, ihr werdet wieder werden, was ihr einst gewesen seid: von Liebe durchstrahlte Geschöpfe, die immer nur wirken einander zur Seligkeit .... Denn wo Liebe ist, muss auch eine Empfangsstation für diese ausgestrahlte Liebe sein, ganz gleich, ob Ich Selbst als Urquell oder ihr als Meine Liebekraft-Stationen die Liebe weiterstrahlt .... Immer muss ein Gefäß dasein, in das ihr eure Liebe einstrahlen lassen könnt .... Und also wird auf Erden der Mitmensch dieses Gefäß sein .... der Nächste, dem ihr die Liebe zuwendet, die ihr selbst von Mir empfangt .... Denn ihr könnt nichts geben, was ihr nicht zuvor von Mir empfangen hättet ....

Den Liebefunken in euch nähre Ich, indem Meine Liebe stets mehr in euch einstrahlt und euch zum Liebewirken antreibt, und dieses Wirken wird wieder geschehen am Nächsten, denn ihr werdet angetrieben, unausgesetzt liebtätig zu sein, sowie Meine Liebe einmal in euch einstrahlen kann. Und eure liebtätigkeit am Nächsten beweist Mir, dass ihr Meine Liebe in euch einstrahlen lasst, dass ihr eure Herzen öffnet und Mir und Meiner Liebe Eingang gewährt .... Sie beweist Mir, dass ihr Mir wieder in Liebe ergeben seid, ansonsten ihr eure Herzen verschlossen hieltet und Ich nicht in euch wirken könnte.

Und immer werdet ihr ausreifen, wenn ihr nur euer eigenes Leben nicht einseitig führt, sondern immer eures Mitmenschen gedenkt, euch sein körperliches und seelisches Los angelegen sein lasst, wenn ihr versucht, ihn auf den Weg zu Mir zu führen, und ihr ihm beisteht auch in irdischer Not, so er an euch herantritt und von euch Hilfe erbittet.

Ihr lebt zusammen zum Zwecke gegenseitigen Ausreifens. Und immer wird euch Gelegenheit gegeben werden, wo ihr euch in dienender Liebe betätigen könnt .... Nur müsst ihr guten Willens sein und euch lenken lassen immer in Zuwendung zu Mir, eurem Gott und Schöpfer, Den ihr als Vater anerkennt und Ihm die Liebe eines Kindes entgegenbringt .... Dann werdet ihr einander lieben als Brüder und einander Gutes tun .... Und dann reift eure Seele auf Erden, und sie wird das Ziel erreichen: Sie wird durch die Liebe sich zusammenschliessen mit Mir, der Ewigen Liebe und nun ewig selig sein ....

Amen


BD 8711 empfangen  30.12.1963

Das Band der Liebe soll alle verbinden ohne Unterschied ....

Was euch zur Vollendung führt, ist immer nur die Liebe .... Und diese Liebe muss tief im Herzen entbrennen, sie muss euer ganzes Wesen erfüllen und euch zu allem eurem Wollen und Tun veranlassen, dann kommt ihr eurer Vollendung immer näher, und dann könnt ihr auch sagen, ihr seid wiedergeboren, denn ihr habt euer Wesen wieder gewandelt zu eurem Urwesen. Wie wenige Menschen aber erreichen auf Erden noch diesen hohen Liebegrad, doch Ich nehme ihren Willen schon an als einen Liebebeweis .... den Willen, zu Mir zu gelangen, das Verlangen nach Meiner Gegenwart, das immer schon ein Beweis der Liebe zu Mir ist ....

Ihr Menschen könnt diese heisse Liebe zu Mir und allem Geschöpflichen nicht aufbringen, die euch vergöttlicht schon auf Erden, ihr lebt in einer Welt, die bar ist jeder Liebe, und das wirkt sich auch an denen aus, die selbst liebewillig sind, aber durch immer wiederkehrende Lieblosigkeit innerlich gehemmt sind an einem Liebewirken, das jedoch Gegenliebe erwecken würde. Und dennoch sollt ihr diese Arbeit an der Seele vornehmen, ihr sollt lieben auch da, wo ihr gehaßt werdet, und ihr werdet euch dann auch überwinden und zu stets größerer Liebe fähig sein. Und ihr könnt es glauben, es ist euch dies möglich .... wenn ihr Mich Selbst nur immer innig bittet um Kraftzufuhr, wo ihr selbst zu schwach seid.

Etwas Gutes und Schönes zu lieben ist kein besonderes Verdienst .... Doch einem Menschen Liebe entgegenzubringen, der nicht gut an euch handelt oder mit vielen Mängeln und Fehlern behaftet ist, das ist weit schwerer, aber auch weit verdienstvoller, und dann wird sich auch euer Liebegrad erhöhen, und ihr werdet euch Mir als der Ewigen Liebe immer mehr nähern. Um das zu können, müsst ihr selbst euch öffnen Meinem Liebestrahl .... ihr müsst Mich bitten, dass Ich eure Herzen erweiche, dass Ich Selbst in euch wirke, sowie ihr Menschen in den Weg tretet, die euch nicht wohlwollen oder euch nicht liebenswert erscheinen. Bedenkt, dass alle Menschen Meine Geschöpfe sind, dass Ich alle Menschen zurückgewinnen will als Meine Kinder, dass ihr alle den gleichen Vater besitzt, dass nur nicht alle Menschen schon den gleichen Reifegrad erreicht haben, den sie auf Erden erreichen sollen und können.

Aber das Band der Liebe soll euch alle verbinden, denn durch die Liebe nur helft ihr auch jenen noch weniger reifen Menschen zu einem höheren Grade ihrer Vollendung, denn kein Liebestrahl, den ihr aussendet, wird ohne Wirkung sein, er wird sich immer wohltätig auswirken an der Seele, die noch von dichten Hüllen umgeben ist. Ihr könnt es, solchen Menschen Liebe entgegenbringen, wenn ihr nur an die armselige Beschaffenheit ihrer Seelen denkt, die noch lange zu ringen und zu kämpfen haben, bis sie geistig ausreifen. Und wenn ihr .... sowie euch ein solcher Mensch gegenübertritt .... sofort Meiner gedenkt und Meiner Liebeausstrahlung, die zu jeder Zeit bereit ist und von euren Herzen aufgefangen werden will ....

Also nur ein kurzer Ruf zu Mir in Jesus genügt, dass Ich euch auch anstrahle und ihr dann auch liebefähig seid eurem Mitmenschen gegenüber, den Ich euch auch nicht grundlos in den Weg sende, denn sowohl er als auch ihr selbst sollt an solchen Begegnungen reifen, die euch innerlich widerstreben .... Niemals sollt ihr euer eigenes Wohl voranstellen, niemals sollt ihr fragen, ob euch selbst solche Begegnungen zuträglich sind, sondern ihr sollt mehr den Zustand des anderen beachten und ihm zu helfen suchen, denn würde Ich wohl über euch etwas kommen lassen, was für eure Seele schädigend wäre? Die Liebe soll immer heller aufflammen in euch, und von Mir aus strömt euch Mein Liebestrahl immer zu ....

Wenn ihr aber denkt, irdisch eine menschliche Begegnung abzuschätzen, und irdische Anstalten treffet, sie euch fernzuhalten, so handelt ihr in diesem Moment nicht im Kontakt mit Mir und werdet auch keine Hilfe Meinerseits erwarten können. Alles, was euch begegnet im Erdenleben, kommt nur zum Zwecke des Ausreifens eurer Seele über euch, und dem sollt ihr nicht ausweichen, sondern mit Inanspruchnahme Meiner Kraft bestehen (begegnen), und ihr werdet sowohl für euch als auch für den Mitmenschen reichen Segen verzeichnen können.

Die Liebe in euch könnt ihr wahrlich zu einem hohen Grade entwickeln, wenn ihr nur Mich in Gedanken anruft und Mich bittet um Kraftzuwendung, also um Meine Liebeanstrahlung, und euch öffnet zu ihrem Empfang. Und das setzt also auch voraus, dass ihr Mich nicht aus euren Gedanken auslasst .... Und dies ist der Schlüssel, es ist die einzige Erklärung, dass ihr zur Vollendung noch auf Erden gelangt .... Denn sowie eure Gedanken Mich ständig umfassen, muss euch auch ständig Mein Liebekraftstrom berühren, und dann kann Ich euch auch stets gegenwärtig sein ....

Meine Gegenwart aber beweist euch den Zusammenschluss mit Mir, den immer nur die Liebe zuwege bringt. Liebe also könnte euch restlos vergöttlichen schon auf Erden, doch da ihr sie selten nur in einem hohen Grad aufzubringen vermöget, werdet ihr auch leiden müssen und durch Leid die Hülle der Seele zum Schmelzen bringen .... Doch wie es auch über euch kommt, es ist alles wohlbedacht und wird euch alles nur zum Besten dienen, sowie ihr willig seid, zu Mir zurückzukehren und den endgültigen Zusammenschluss mit Mir einzugehen, der euch ein ewiges Leben in Seligkeit garantiert.

Amen


BD 4357 empfangen  28.u.29.6.1948

Ehe ....
Vor Gott und vor der Welt ....

In Liebe müsst ihr euch finden, ansonsten ein Bund von Mir nicht gesegnet ist. Ehe ist Zweisamkeit, ein Zusammenleben in innigster Harmonie, Ehe ist ein Zustand, der nicht gesetzmäßig geschaffen werden kann, sondern stets tiefe uneigennützige Liebe zur Voraussetzung hat, die aber, so sie einmal im Herzen entflammt ist, nimmermehr verlöschen kann, denn die rechte Liebe verbindet die Herzen, es ist keine Liebe des Körpers, die im Sinnenrausch ihre Erfüllung sucht; es ist keine verlangende Liebe. Eine ständig gebende und beglücken-wollende Liebe ist das Fundament einer Ehe, die von Mir gesegnet ist.

Ehe ist innige Gemeinschaft zweier Menschen, deren Herzen eine reine Liebe zueinander empfinden .... Eine solche Ehe ist unlösbar, weil die rechte Liebe nie vergehen kann. Und diese Ehe wird geschlossen, sowie zwei Menschen sich Mir empfehlen, dass Ich ihren Bund segne. Dann gelten sie vor Mir als Mann und Frau, und sie sollen zusammenbleiben, bis der Tod sie voneinander scheidet. Wer eine solche Ehe eingegangen ist, der wird sich stets dem anderen zugehörig fühlen, wenngleich äußere Umstände die Menschen trennen. Mein Segen wird auf ihnen ruhen, weil das heiligste Gefühl, das seinen Ursprung hat in Mir, die Bindung veranlaßt hat, das erste Bedingung zu einer von Mir gewollten Ehe ist ....

(29.6.1948) Reine Liebe aber ist auf der Erde nur noch selten anzutreffen, eheliche Bindungen aber werden trotzdem hergestellt, und es ist dies auch nicht Meinem Willen widersprechend, weil das Menschengeschlecht sich fortpflanzen soll, weil zahllose Seelen harren der Einzeugung ins Fleisch, um ihren letzten Entwicklungsgang in der Welt der Materie zurückzulegen. Es muss also die Bindung zweier Menschen in eine nach außen erkennbare Form gebracht werden, in eine Form, die gewisse Gesetze, Verpflichtungen und Rechte in sich schliesst, weil die Menschen ohne solche zu leicht wider die von Mir gewollte Ordnung verstoßen und dadurch eine rechte Erziehung der Nachkommen gefährden, die aber für die geistige Entwicklung von größter Bedeutung ist.

Also ist die Eheschliessung nach gesetzlicher Form Meinem Willen entsprechend, ob aber Mein besonderer Segen darauf ruht, ist abhängig von dem Grad der Liebe beider Ehegatten zueinander, Mein Segen aber wiederum ausschlaggebend dafür, ob eine Ehe vor Menschen oder vor Mir geschlossen ist. Wird eine Ehe geschlossen aus anderen Motiven ohne beiderseitige tiefe Liebe, dann gilt der Bund wohl vor der Welt, und Ich werde, so es erbeten wird, Meinen Beistand nicht versagen, doch es ist keine Ehe in des Wortes rechter Bedeutung, an der Ich Mein Wohlgefallen habe, es ist nicht der von Mir gewollte Vereinigungszustand, der durch die Liebe zu einem Akt der Seligkeit wird, den Ich segne. Denn immer wird das gebende Prinzip vorherrschen, wo reine Liebe ist, und also werde Ich in einer solchen Ehe niemals ausgeschaltet, Der Ich die Liebe Selbst bin, und es wird Mein Geist die Menschen beherrschen und in denen wirken, die also vor Mich hintreten und als Mann und Frau um Meinen Segen bitten ....

Amen


BD 7149 empfangen  20.6.1958

Verantwortung der Eltern und Kinder ....

In völliger Unkenntnis beginnt ihr euer Erdendasein als Mensch. Die Seele ist noch von geistiger Finsternis umfangen, weil sie erst in den Zustand des Ichbewusstseins kommen muss, bevor sie nun auch darangehen kann, die dichte Hülle um sich aufzulösen. Sie kann dies auch schon tun, ohne ein besonderes Wissen empfangen zu haben, denn sie kann schon in frühester Jugend die guten Empfindungen in sich hervortreten lassen, obgleich sie nicht einer gewissen Erkenntnis gemäß handelt. Aber es muss immer sich der Mensch seiner selbst bewusst sein, ansonsten sein Denken und Handeln nicht bewertet werden könnte.

Ein solches Kind bringt schon frühzeitig in sich den Liebefunken zur Entfaltung; es ist gut, weil es von innen heraus dazu angetrieben wird .... wohingegen ein anderes Kind im gleichen Ichbewusstseins-Zustand den schlechten Trieben in sich nachgibt, obgleich es das leise Gefühl unrechten Handelns in sich spürt. Von Erkenntnis kann in beiden Fällen noch keine Rede sein, doch der Liebefunke ist in jeden Menschen gelegt, und so ist die anfängliche Handlungsweise bei Kindern nur darum verschieden, weil deren Seelen verschieden auf das innere Drängen reagieren, aber ein jedes Kind sich doch bewusst ist, ob es gut oder schlecht handelt .... sowie es erst einmal selbst das Stadium des Ichbewusstseins erreicht hat.

Und nun wird dem Kind also langsam auch ein Wissen vermittelt .... es lernt Ordnungsgesetze kennen, d.h., es wird ihm stets mehr verständlich, und es wird es auch an sich selbst erfahren, was sich gut oder was sich schlecht auswirkt .... es wird ihm der Begriff von Gut und Böse beigebracht, und wieder werden nun die heranwachsenden Menschen verschieden reagieren, je nachdem sie selbst die Flamme der Liebe in sich entfachen und sich von innen heraus beeinflussen lassen.

Und entsprechend wächst auch die Erkenntnis, oder die anfängliche Blindheit der Seele bleibt bestehen, denn das von außen dem Menschen zugeführte Wissen braucht noch lange keine Erkenntnis zu sein, sondern es wird erst dazu, wenn die Liebe im Menschen das Wissen belebt .... Es kann zwar das Wissen den Verstand erfüllen, doch es bleibt dann immer nur ein Blendlicht, das nicht die Kraft hat, in der Seele des Menschen Helligkeit zu verbreiten, und die Seele darum weiter von Hüllen umgeben ist.

Zur Verantwortung gezogen aber wird der Mensch von dem Zeitpunkt an, wo er sich seiner selbst bewusst ist, wo er in sich die Stimme des Gewissens vernehmen kann .... wo also das Gefühl für Gut oder Böse in ihm erwacht ist, was bei dem einen Kind früher, bei dem anderen später sein kann, aber die Voraussetzung ist dafür, dass es sich verantworten muss für sein Tun. Doch immer wird der Schwäche einer solchen Seele Rechnung getragen, die frühzeitig wieder das irdische Leben hingeben muss. Immer wird der Reifegrad in Betracht gezogen und auch das dem Menschen bisher zugeführte Wissen. Denn volle Erkenntnis kann nicht als Maßstab gelten, da eine solche erst durch die Liebe gewonnen werden kann.

Der Liebe entsprechend aber wird der Mensch gewertet, und diese kann in jedem Menschen entzündet werden und aufflammen, es kann aber auch der Liebefunke erstickt werden, und das bedeutet immer auch schlechtes Denken und Handeln, das in Erscheinung tritt, sowie sich der Mensch als Wesen bewusst wird, das seinen Willen gebrauchen kann und das diesen Willen gebrauchen wird entsprechend seiner bösen, nicht liebewilligen Seele und das sich auch einem ihm zugeführten Wissen verschliessen wird .... also eine „Erkenntnis“ nicht diesen inneren bösen Trieb erstickt.

Erst wenn ein Kind beeinflußt werden kann, etwas Gutes zu tun, kann sich diese böse Triebhaftigkeit verlieren und dann sich auch die Stimme des Gewissens wieder vernehmlicher äußern. Und darum liegt eine übergroße Verantwortung auf den Eltern, die alles daransetzen sollten, in dem Kind die Liebe zu erwecken, die es anhalten sollen zu kleinen Hilfeleistungen und so in den Kindern das Gefühl der Hilfsbereitschaft ausbilden und allzu egoistische Triebe in ihnen zu ersticken ....

Denn sowie nur der Liebefunke entzündet worden ist, wird er sich auch ausbreiten, und es wird die Seele nicht mehr in Finsternis gehüllt sein, es wird von selbst Licht werden im Herzen, und das Denken und Handeln des Kindes wird nun schon ein bewusstes sein und ihm bald auch das Licht der Erkenntnis eintragen, sowie ihm nun das entsprechende Wissen vermittelt wird .... Denn die Liebe ist alles .... und zur Liebe fähig ist jeder Mensch, weil Gott Selbst in jeden Menschen einen Funken gelegt hat, den Anteil Seiner Selbst, um ihn aus dem Zustand des Todes in den Zustand des Lebens zurückzuführen ....

Amen


BD 6703 empfangen  1.12.1956

Einer soll dem anderen dienen ....
Schacherprodukte, Beruf ....

Jeder Mensch hat die Aufgabe, seinem Mitmenschen beizustehen, denn darum habe Ich die Menschen verschieden bedacht, ihnen verschiedene Fähigkeiten verliehen, ihnen Kraft verschieden ausgeteilt und auch ihre Lebenslagen so verschieden gestaltet, dass ein rechtes Zusammenleben der Menschen auch einen gegenseitigen Austausch der jedem zur Verfügung stehenden Gaben erfordert. Und jeder Mensch also soll dem anderen geben, was er besitzt und jenem fehlt .... Es soll einer dem anderen dienen .... weil dies die Aufgabe des Menschen im Erdenleben ist, sich durch dienende Nächstenliebe zu erlösen ....

Ich fordere wohl eine uneigennützige Nächstenliebe einerseits, aber diese Liebe soll auch anerkannt werden und vergolten in gerechter Weise. Und so kann auch jede berufliche Tätigkeit zur Erlangung der Seelenreife beitragen, wenn der Mensch immer nur bestrebt ist, dem Mitmenschen nach Kräften zu dienen, wenn er seine Arbeit in Liebe verrichtet und er damit Freude bereiten möchte .... wenn er nicht nur der Entgeltung wegen seinen Beruf ausübt. Ein Zusammenleben der Menschen in dieser Weise wird stets segensreich sein und auch einen Zustand von Ruhe und Frieden und gewisser Sorglosigkeit garantieren, sowie dabei auch Meiner gedacht wird .... also die Liebe zu Mir und zum Nächsten offensichtlich gepflegt wird. Denn dann regelt sich auch alles von selbst, weil die Menschen ein Leben führen in göttlicher Ordnung.

Es sind aber die Menschen nun völlig aus dieser Ordnung herausgetreten, denn ihr Sinnen und Trachten gilt nur noch dem Vermehren irdischer Güter, und was sie tun, läßt zumeist die Liebe zum Nächsten vermissen, dagegen das materielle Verlangen stark hervortreten .... Es ist kein gegenseitiges Dienen mehr, sondern vielmehr ein Sich-selbst-bereichern-Wollen auf Kosten des Nebenmenschen. Und fast jeder Beruf trägt dieses Merkmal an sich, dass er nur als Erwerb angesehen wird und nicht als helfender Ausgleich dort, wo es dem Mitmenschen mangelt.

Jede Arbeit des Menschen ist mehr zum Schacherprodukt geworden, und selbst die Arbeit für Mich und Mein Reich lässt oft die uneigennützige Liebe vermissen .... selbst diese Arbeit wird oft nur als „Beruf“ angesehen, der des Erwerbs wegen ausgeführt wird. Und wo das materielle Sinnen und Trachten überwiegt, dort wird auch kein geistiger Segen, kein geistiger Fortschritt zu verzeichnen sein, und auch daraus erklärt sich der geistige Tiefstand, in dem sich die Menschheit befindet in dieser letzten Zeit.

Die Materie erfüllt das Denken der Menschen, und es übt also Mein Gegner seinen ganzen Einfluß aus auf jene, denn die materielle Welt ist seine Welt, und jegliche Materie ist das weit unter dem Menschen stehende Geistige .... und diesem streben die Menschen zu. Könnten sie sich von der Materie lösen, so würde auch die dienende Liebe sich äußern und auch eine friedvolle Harmonie auf der Erde zu erkennen sein, und die Menschen würden ihrer eigentlichen Erdenaufgabe nachkommen. Doch die Liebe ist erkaltet unter den Menschen, und darum hat Mein Gegner großen Einfluß, und die Gier nach materiellem Besitz wird stets größer, je näher das Ende ist.

Doch doppelt gesegnet die Menschen, die in Uneigennützigkeit des Nächsten gedenken und ihm ihre Kraft zur Verfügung stellen .... Irdische Güter zwar erwerben sie sich nicht, aber ihr geistiger Reichtum wird groß sein und bestehenbleiben, wenn alles Irdische vergangen ist. Denn lange wird sich kein Mensch mehr seines Besitzes erfreuen dürfen, und wehe denen, die keinen anderen als irdischen Reichtum aufzuweisen haben .... Denn ihr Verlangen nach der Materie wird erfüllt werden .... Sie werden selbst zur Materie werden, und endlos lange Zeit wird vergehen, bis sie wieder aus ihrer harten Fessel erlöst werden, die sie jedoch im freien Willen anstrebten und darum auch bedacht werden nach ihrem Willen ....

Amen


BD 6360 empfangen  20.9.1955

Soziale Abgaben ....

Wie oft seid ihr Menschen darauf angewiesen, dass euch Hilfe geleistet wird, und wie oft ist es euch möglich, diese zu erwidern, denn kein Mensch kann auf sich allein sich stützen, jeder bedarf der Hilfe seines Mitmenschen, wie auch jeder in Lagen kommt, seinem Mitmenschen zu helfen. Doch das Bestreben der Menschen geht dahin, sich völlig unabhängig zu machen vom Nächsten und auch jede Hilfeleistung von sich abzuwälzen .... Sie suchen das, was freiwillige Hilfeleistung sein sollte, gesetzmäßig zu regeln, und ein jeder sucht aus dieser Regelung wieder den größtmöglichsten Vorteil für sich selbst herauszuziehen .... Es wird das, was als uneigennützige Nächstenliebe überaus hoch bewertet würde für die Seele des einzelnen, zu einer unfreiwilligen Abgabe umgewandelt, und ein Nutzen für die Seele springt dabei nicht heraus, solange jede freiwillige liebtätigkeit ausgeschaltet ist.

Nach menschlichem Ermessen könnte auf diese Weise jegliche irdische Not von den Menschen abgewendet werden, und es ist dies wohl auch das Streben derer, die sich verantwortlich fühlen für die Notlage der Menschen, weil sie nicht zu verheimlichen sind und jene belasten .... Und solange die Lieblosigkeit unter der Menschheit herrscht, sind auch solche Bestrebungen von Segen insofern, als dass die Menschen nicht im Elend untergehen .... Jedoch der geistige Tiefstand der Menschen kann dadurch nicht behoben werden, denn dazu ist ein Wirken in uneigennütziger Nächstenliebe erforderlich .... Es müssen die Menschen angerührt werden von der Not des Mitmenschen, auf dass diese Liebe in ihnen entzündet wird ....

Es muss Not sein unter den Menschen, die solcher Art ist, dass sie einen liebewilligen Menschen anregt zur liebtätigkeit .... Hilfe kann dem Mitmenschen in jeder Weise geleistet werden durch tröstenden Zuspruch, durch liebevolle Anteilnahme, durch tatkräftigen Beistand .... Doch im menschlichen Leben geht es ganz besonders um die Überwindung der Materie .... um die Wandlung der Ichliebe zur uneigennützigen Nächstenliebe. Was dem Menschen selbst begehrenswert ist, davon soll er sich lösen, um es dem Mitmenschen zuzuwenden, der in Not ist .... Es ist darum auch der Besitz ungleichmäßig verteilt, um gerade diesen Gebewillen anzuregen, weil gleichzeitig der Mensch selbst sich in der Überwindung der Materie üben kann und weil er sich selbst dadurch das größte Geschenk macht, wenn er sich löst von materiellem Gut, um die Not des Mitmenschen zu lindern ....

Nur, was freiwillig hingegeben wird, das wird dem Menschen reichlich vergolten werden, denn nur der freie Wille beweist die Liebe, während alle anderen Abgaben, die der Mensch leisten muss, gänzlich der Liebe entbehren, ja eher das Herz eines Menschen verhärten können, der darum jeglichen Gebewillen in sich zurückdrängt, weil er glaubt, genug getan zu haben für das Wohl der Mitmenschen. Doch ob die Menschen noch so sehr bemüht sind, in dieser Weise wirtschaftliche Not zu lindern .... es tritt die Not in anderer Form dennoch an den Menschen heran, einerseits ihm selbst zum Segen, doch andererseits, um wieder das Herz des Mitmenschen zur Hilfeleistung zu bestimmen .... um es anzurühren, dass sich der Liebefunke entzündet, dass die Liebe nicht völlig erkaltet unter den Menschen ....

Und oft werden gerade die Menschen betroffen von Nöten nicht-materieller Art, deren Herzen sehr verhärtet sind, dass sie einen anderen Weg gehen müssen, soll ihnen geholfen werden: Ihnen wird die Freude am irdischen Besitz genommen .... was sie nicht selbst hingeben wollten zur Linderung der Not anderer, das können sie selbst nun nicht mehr geniessen .... Die Materie verliert nun ihren Wert, und gesegnet der Mensch, der nun damit arbeitet in der rechten Weise .... der sich freiwillig nun dessen entäußert, um es dem notleidenden Mitmenschen zukommen zu lassen .... Gesegnet, der sich noch in letzter Zeit die Liebe der Mitmenschen erringt durch gute Werke, die allein ihm nachfolgen in die Ewigkeit .... Dann war seine Not nicht erfolglos für seine Seele ....

Amen


BD 4096 empfangen  3.8.1947

Ernste Ermahnungen zur christlichen Nächstenliebe ....

Erkennt eure Schwächen, und sucht sie zu beheben .... werdet nicht ungeduldig, wenn es gilt, euch in die Lage des anderen zu versetzen, und seid nachsichtig .... kränket den anderen nicht, und nehmt das Liebegebot ernst, so der Nächste euch braucht, sei es zu tatkräftiger Hilfe oder auch aufmunterndem Zuspruch .... Gebet keinen Anlaß zum Streit, sondern sucht eine Einigung in Liebe, nehmt euch ein Beispiel an Mir, Der Ich allen Menschen mit liebendem Herzen entgegentrat, um sie zu gewinnen für Mich. Und so sollt auch ihr euch stets bemühen, das Herz des anderen zu gewinnen, ihr sollt nichts unterlassen, was Liebe erwecken kann, denn nur in der Liebe kann auch volles Verstehen für die Schwäche des Nächsten zutage treten.

Und so erprobet euch einer am anderen, lasst keine Gelegenheit ungenützt, da ihr mit einem lieben Wort oder liebendem Handeln Freude bereiten könnt, denn so ihr dem Nächsten Leid fernhaltet, so ihr ihm inneren Frieden gebet, tut ihr ein wahrhaft christliches Werk der Nächstenliebe, das euch Segen eintragen wird, denn ihr stärkt ihn dadurch körperlich und geistig. Er wird selbst in den Zustand der Liebe versetzt, er empfindet Gegenliebe, und er wird nicht säumen, seine Liebe tätig werden zu lassen. Er wird nachlassen in der Eigenliebe ....

habt Geduld und seid sanftmütig, friedfertig und demütig, und euer Leben wird ein leichteres sein, denn die Liebe ist die beste Waffe gegen Feindseligkeit, und Liebe verzeiht und duldet, sie gibt und beglückt, sie verbindet die Herzen, sie heilt die Wunden und wird niemals ohne Verständnis sein für die Schwächen und Fehler des Nächsten und zuletzt doch siegen, denn die Liebe ist Kraft, die alles erreicht, was sie will ....

Amen


BD 3920 empfangen  1.11.1946

Nachfolge Jesu ....
Lebensweg in Liebe und Selbstverleugnung ....

Wer nicht gleich Mir sanftmütig und geduldig ist, wer sich nicht darin in der Nachfolge übt, dass er alle Eigenschaften ablegt, die sich dem Wesen Meines Gegners anpassen, wer nicht unausgesetzt die Tugenden anstrebt, die ihn zu einem göttlichen Wesen stempeln, der wird schwerlich das Ziel erreichen, den Zusammenschluss mit dem Vater von Ewigkeit zu finden, Der in Sich pur Liebe ist und Der nur mit den Geschöpfen sich zusammenschliessen kann, die Ihm gleich zur Liebe geworden sind.

Mein Wandel auf Erden sollte euch zum Beispiel dienen, denn als Mensch war Ich den gleichen Versuchungen ausgesetzt wie ihr, weil Ich den Weg gehen musste, der allein eine Seele zur Vollendung führen konnte .... Ich musste ankämpfen gleich euch gegen alle Begierden des Fleisches wie auch gegen alle Eigenschaften eines ungöttlichen Wesens, ansonsten Mein Lebenswandel euch nicht als Beispiel dienen konnte, so Ich frei von allen menschlichen Fehlern geboren die Erprobung Meines Willens hätte umgehen können. Ich musste das Leben auf Erden in seiner Tiefe durchleben, d.h. zu den gleichen Sünden vom Körper aus die Möglichkeit haben, um sie aus freiem Willen zu unterlassen und allen Anreiz dazu zu meiden ....

Ich musste gegen fleischliche Begierden ankämpfen und dadurch die Seele in Mir stark machen und willig, sich mit dem Geist zu einen. Die Sündhaftigkeit der Umwelt setzte Meine Liebe und Geduld oft auf harte Proben, doch wollte Ich sanftmütig und von ganzem Herzen demütig bleiben, durfte Ich Mich auch nicht überheben ....

Und Mich erbarmte die Schwäche der Mitmenschen, dass sie nicht Widerstand leisteten den Versuchungen, und Meine Liebe nahm zu .... Ich wollte denen helfen, die am Boden lagen und sich nicht von selbst erheben konnten .... Denn als Selbst Mensch wusste Ich um alle Schwächen eines Menschen, und diese Kenntnis verstärkte Meine Sanftmut und Geduld. Als Selbst Mensch konnte Ich Mich jederzeit in die Seele dessen versetzen, der sündigte, obgleich Ich Selbst ohne Sünde war, obgleich Ich Selbst kraft Meines Willens Sieger geblieben war in allen Versuchungen des Fleisches und der Seele.

Doch Ich entnahm die Kraft dazu aus der Liebe, und jeder Mensch, der sich in der Liebe übt, wird auch die Kraft und den Willen aufbringen, anzukämpfen gegen seine Fehler und Schwächen, und auch er wird den Sieg davontragen, denn die Liebe selbst ist die Kraft .... Und wer also liebtätig ist, der wird auch alle Tugenden üben, die ein göttliches Wesen kennzeichnen: er wird sanftmütig und geduldig sein, barmherzig, friedfertig, demütig und gerecht .... Denn so er den Mitmenschen Liebe entgegenbringt, ist auch sein Denken voller Liebe, und er bekämpft alle Schwächen und Fehler mit Leichtigkeit.

folgt Mir nach .... führt einen Lebenswandel gleich Mir in Liebe und Selbstverleugnung und ihr werdet euch frei machen von allen sündhaften Begierden, ihr werdet selbst nicht in Sünde verfallen, ihr werdet euch dem Wesen der ewigen Liebe angleichen und den Zusammenschluss finden mit ihr schon auf Erden, und die Erreichung eures Zieles wird euch gewiss sein. Und also müsst ihr auch allzeit euer Kreuz auf euch nehmen, gleich Mir, und ihr dürft nicht ungeduldig werden, denn so ihr ernstlich Mich bittet um Beistand, helfe Ich es euch tragen, und eure Seele wird sich desto eher frei machen von irdischen Begierden, je williger sie das Kreuz trägt, das des Vaters Liebe ihr auferlegt hat, auf dass sie ausreift.

folgt Mir nach, und nehmt euch Meinen Lebenswandel auf Erden zum Beispiel, und nimmermehr werdet ihr in Sünde verfallen, ihr werdet euch erlösen kraft eures Willens und der Liebe, ihr werdet frei werden, unendlich selige Wesen werden, mit allen göttlichen Eigenschaften versehen, ihr werdet voller Licht und Kraft sein im geistigen Reich und selig leben in Ewigkeit ....

Amen


BD 7563 empfangen  30.u.31.3.1960

Nächstenliebe ....

Es wird euch immer zum Heil gereichen, wenn ihr euch des Nächsten annehmt in seiner Not .... Ihr werdet dann immer Meinen Willen erfüllen, der in Meinen Geboten der Gottes- und Nächstenliebe zum Ausdruck kommt. Ihr sollt aber die Liebe zum Nächsten im freien Willen üben, ihr sollt euch von innen heraus angetrieben fühlen, dann erst entzündet ihr in euch den Liebefunken, und dann erst werdet ihr reifen an eurer Seele. All euer Denken, Reden und Handeln muss von der Liebe getragen sein, soll es sich geistig auswirken, ansonsten ihr immer nur irdischen Pflichten nachkommt, eure Seele aber keinerlei Nutzen davon zieht ....

Es geht immer nur um die Liebe .... um den inneren Drang, Gutes zu tun, zu helfen, wo Not ist, zu beglücken und zu erfreuen, wo sich die Gelegenheit ergibt .... es geht um das innere Wesen des Menschen, das in der Liebe zu Mir und zum Nächsten aufgehen soll, das jegliche Eigenliebe überwindet und von der Liebe ganz erfüllt ist, so dass nun auch Ich Selbst in ihm gegenwärtig sein und also in ihm wirken kann durch Meinen Geist. Dann kann der Mensch nicht mehr anders als gut sein und immer in der Verbindung mit Mir leben, dann kann die irdische Welt ihn nicht mehr reizen, sondern seine Gedanken werden immer in der geistigen Welt weilen, weil der Geist in ihm all sein Denken und Wollen bestimmt.

Solange aber des Menschen Gedanken von der Welt gefesselt sind, wird es ihm auch nicht möglich sein, die Liebe in sich zur Entfaltung zu bringen, denn dann wird immer noch die Eigenliebe angesprochen von der Welt, und diese wird zuerst erfüllt, was immer der Liebe zum Nächsten Abbruch tut. Und dann muss ihm oft die Not des Mitmenschen offensichtlich vor Augen gestellt werden, er muss viel Elend sehen, auf dass er angeregt werde zu helfen und dann der Liebefunke in ihm sich entzünden kann, wenn er den Segen einer guten Tat an sich selbst verspürt.

Und darum muss auch noch viel Not über die Erde gehen, weil die Liebe unter den Menschen erkaltet ist, weil Meiner Liebeboten wenig nur geachtet wird und weil daher auch die geistige Not sehr groß ist, die nur durch die Liebe behoben werden kann. (31.3.1960) Lieblosigkeit der Menschen ist geistige Not und zieht auch immer irdische Not nach sich, weshalb diese in der Endzeit sich noch vergrößern wird, um doch noch menschliche Herzen anzurühren, dass in ihnen erbarmende Nächstenliebe entzündet wird.

Aber es werden nur noch wenige Menschen sein, die dieser geistigen Not entfliehen, denn die Ichliebe nimmt überhand, und das bedeutet auch, dass die Weltliebe stets größer wird, dass die Menschen der Materie verfallen und im Streben nach dieser sich ihr späteres Los schaffen, dass sie selbst wieder zur Materie werden, die sie schon überwunden hatten vor langer Zeit. Und es gibt nur noch einen Ausweg, dieser Bannung zu entgehen, und dieser Ausweg ist und bleibt die Liebe .... Von dem Gebot, Liebe zu üben, kann euch auch Meine Liebe nicht entbinden, denn die Liebe ist erstes Gesetz, und ohne Liebe kann niemand selig werden ....

Amen


Willens- und Wesenswandlung

BD 5303 empfangen  26.1.1952

Erdenlebenszweck: Willens- und Wesenswandlung ....

Der Erneuerungsprozess muss sich an euch Menschen vollziehen, ansonsten ihr untauglich seid für das geistige Reich, für die Sphären des Lichtes. Damit ist gesagt, dass ihr, so wie ihr Menschen während eures Erdenwandels seid, nicht die Reife habt, die zum Verweilen im Lichtreich nötig ist. Es ist ein gänzlich anderer Zustand Bedingung, um vom Lichtreich aufgenommen zu werden als Bewohner, und diesen Zustand sollt ihr erreichen auf Erden, was sehr wohl möglich ist.

Es ist also ein gewisser Wandlungsprozess, in den ihr eingehen sollt, und ihr müsst euch freiwillig ihm unterziehen. Zwangsweise kann euer Wesen nicht gewandelt werden, ihr selbst bestimmet also euren Zustand am Ende eures Erdenlebens, und entsprechend eurem Wandlungswillen verlässt eure Seele den Körper .... lichtempfänglich oder noch mit dichten Hüllen umgeben, die keine Lichtstrahlung vertragen .... Welcher Mensch aber weiss darum, welcher Mensch denkt darüber nach, wenn ihm davon Kenntnis gegeben wird, und meint es ernst mit seiner Wesenswandlung? ....

Jeder Mensch muss an sich arbeiten, er muss Fehler, Schwächen und Untugenden ablegen und sich selbst erziehen zur Demut, Sanftmut, Friedfertigkeit, Geduld, Barmherzigkeit; jeder Mensch muss sich zur Liebe gestalten, um alle diese Tugenden in sich vereinigen zu können, dann formt er sich so, dass er ins Lichtreich aufgenommen werden kann, dann ist sein Wesen vergöttlicht, dann hat er sich Meinem Urwesen angeglichen und somit es möglich gemacht, dass Ich Selbst mit ihm die Verbindung eingehen kann, denn alles uns-Trennende ist bewusst hinweggeschafft worden.

Das Umgestalten seines Wesens war der Weg, der zu Mir führte, sein Erdenziel hat er erreicht und die letzte schwere Hülle abgelegt, sowie er seinen Körper verläßt, um nun als seliges Geistwesen ein ewiges Leben zu führen. Dann beginnt erst das rechte Leben .... Lasst diese Worte in euch lebendig werden: Das rechte Leben beginnt mit dem Eingang in das Lichtreich für euch .... Was zuvor war, ist nur die Leiter gewesen, die Vorbereitungszeit für das eigentliche Leben, das aber in dieser Vorbereitungszeit erworben werden muss.

Ihr Menschen schafft eifrig und unverdrossen für das irdische Leben, denn ihr haltet dieses für allein wichtig, und ihr seht es als Selbstzweck an. Doch an das eigentliche Leben denkt ihr nicht, weil ihr nicht an ein Fortleben nach dem Tode des Leibes glaubt. Oh, ihr seid Toren .... Euer Erdenlebenszweck ist ein ganz anderer, als nur für des Leibes Wohlergehen zu schaffen. Das wird euch immer wieder gesagt, doch ihr glaubt nicht daran, und ihr nehmt daher auch nicht eine Wesenswandlung vor, und das ist euer Untergang .... Denn so ihr nicht tauglich seid, einzugehen in das Reich des Lichtes, Ich euch aber auch nicht vernichten will und kann, weil ihr aus Mir hervorgegangen seid, so müsst ihr eure Wandlung anderweitig vollziehen, und das kann auch bedeuten einen tiefen Absturz und langsame Aufwärtsentwicklung nach Meinem Plan von Ewigkeit, wenn euch die Möglichkeit eines Ausreifens im Jenseits genommen ist ....

Ihr müsst einmal diese Wesenswandlung vollziehen im Stadium als Mensch, davon kann euch auch Meine Liebe nicht entbinden. Das Stadium als Mensch aber ist das Endstadium eines undenklich langen Entwicklungsganges durch alle Schöpfungen der Erde. Als Mensch müsst ihr eine bewusste Willens- und Wesenswandlung vornehmen, soll dieser Entwicklungsgang erfolgreich beendet sein mit dem irdischen Leibestode .... Eure Erdenlaufbahn ist dann unwiderruflich zu Ende ....

Es kann jedoch im geistigen Reich die Entwicklung noch ihren Fortgang nehmen, es kann noch im geistigen Reich die Seele zum Erkennen ihres elenden Zustandes kommen und sich zu wandeln suchen, wozu aber sehr viel Hilfe von Lichtwesen oder menschliche Fürbitte nötig ist. Es kann aber auch das Wesen zurücksinken in die tiefste Tiefe, weil es sich nicht erkannte und zu wandeln suchte .... Es kann ein entsetzliches Los auf sich nehmen müssen, um nach endlos langer Zeit wieder in den Wandlungsprozess eingereiht zu werden, wo es sich von neuem bewähren muss ....

Amen


BD 0765 empfangen  31.1.1939

Liebe ....
Haß ....

Siehe, Mein Kind, mit offenen Armen komme Ich euch entgegen, die ihr von Mir empfangen wollt. Die Sehnsucht des Herzens wird euch Meine Liebe kundgeben, im Verlangen nach Mir wird sich Meine Liebe zu euch äußern, und dies wird auch der Zustand sein im Jenseits, dass ihr gleichfort nach Mir verlangt und Meine Liebe euch Erfüllung gibt fort und fort.

Seht, die Liebe habe Ich euch in das Herz gelegt, auf dass ihr dereinst in Seligkeit schwelgen sollt, so eurer Liebe Erfüllung wird. Ich habe aber auch in euch den Trieb gelegt vom Gegenteil, weil ihr nur durch Überwindung dieses Triebes den Glückseligkeitszustand erringen könnt, und so soll euer Streben auf Erden gerade dem Bekämpfen des Hasses, dem Gefühl der Lieblosigkeit in höchster Potenz gelten, denn es vergiftet der Haß eure Seele in so zerstörender Weise .... es vernichtet der Haß alles, was die Liebe aufbaut ....

Es kann der Mensch mit dem Gefühl des Hasses in seinem Herzen nimmermehr zur Vollkommenheit gelangen, denn der Haß ist ja Anteil des Bösen .... Der Haß ist so verderbenbringend und so unsäglich die Seele bedrückend .... er ist das ärgste Übel .... er ist der Feind aller guten Gesinnung .... er ist ein Laster, das alles Gute und Edle erdrückt .... er ist der Ursprung der Sünde .... Ein Herz, das dem Haß erliegt, ist unfähig jeder edlen Regung .... Es kann, wo Haß regiert, keine Tugend geübt werden. Demut, Sanftmut, Milde und Erbarmen .... es sind dies völlig fremde Begriffe dem Herzen, das vom Haß beherrscht wird; denn es kennt der Mensch ja nimmer die Liebe, und diese ist doch notwendig, will der Mensch tugendhaft, gut und Gott-gefällig leben.

Wie entsetzlich die Auswirkungen des Hasses sind, wird der Mensch erkennen im Jenseits .... wie verzerrt die Seele dessen ist, der im Erdenleben unter dem Einfluß des Hasses stand. Wollten die Menschen doch bedenken, dass die Gegenmacht volle Gewalt über ein im Haß stehendes Erdenkind bekommt, dass es ihm immer schwerer wird, sich dieser Macht und dem Einfluß zu entwinden, dass es ihm auch immer schwerer wird, zur Liebe zurückzufinden, und dass einem solchen Menschen von anderer Seite keine Rettung kommen kann, wenn er nicht ernstlich bemüht ist, sich selbst aus der Gewalt des Bösen zu befreien. Solange er sich diesem Einfluß nicht entzieht durch den festen Willen, sich in der Liebe zu üben, ist es unsagbar schwer, frei zu werden.

Es ist wohl verständlich, dass oft der Mensch geradezu hineingedrängt wird in Gefühle des Hasses, wenn er die Lieblosigkeit anderer Menschen betrachtet und verfolgt und Ungerechtigkeit und scheinbar erfolgreiche Handlungsweise dieser beobachtet, aber immer muss er daran denken, dass es einen Gott im Himmel gibt, Der jede Ungerechtigkeit vergelten wird zu seiner Zeit .... Er muss auch dagegensetzen, dass Jesus Christus in aller Liebe selbst denen vergab, die Seinen Tod verschuldeten, und dass nie und nimmer das Rachegefühl in Ihm Oberhand gewann, sondern immer nur voller Liebe Er das Gebaren der Erdenkinder mit Nachsicht und Milde vergalt.

Es soll die Liebe ja den Haß besiegen, und es müssen daher die Kinder auf Erden gleichfalls sich bemühen, das Gefühl des Hasses zu ersticken, so es sich im Menschen zu rühren beginnt .... und immer nur mit Liebe vergelten, auch wenn die Versuchung zu stark ist, bittersten Haß gegen die Bedrücker der Menschen zu empfinden.

Die meisten Menschen irren, da sie sich selbst für äußerst hochstehend halten und glauben, ihre Macht recht fühlbar äußern zu müssen den Untergebenen gegenüber, doch dort soll der Mensch nicht hassen, sondern in aller Liebe den anderen belehren wollen.

Er soll zuerst an seine eigene Seele denken, die geschützt werden soll vor der Gefahr des Hasses, ihr Ringen ist mitunter ein so unsagbar schweres, doch die Überwindung dieser der Seele schädlichsten Eigenschaft wird zur Vollkommenheit führen, denn es hat dann die Liebe gesiegt über den Widersacher .... Es ist der Haß unschädlich gemacht worden und musste unter der Kraft der Liebe zunichte werden, und die Seele wird einem solchen Bemühen dankbar sein, denn ihr ward Erlösung aus bitterer Pein ....

Amen


BD 1869 empfangen  30.3.1941

Gerechtigkeitsgefühl ....
Verurteilen des Mitmenschen ....

Das Gerechtigkeitsgefühl muss dem Menschen innewohnen, ansonsten er kein Urteil fällen kann über eine lieblos erscheinende Handlungsweise. Wer sich selbst so erhaben fühlt, dass er keinen Widerspruch duldet, weil er sich unfehlbar glaubt, der wird auch niemals gerecht denken, denn er billigt dem Menschen nicht das gleiche Recht zu wie sich selbst. Es ist ein großer Unterschied zu machen zwischen den Menschen. Wer sich selbst und sein Handeln einer strengen Kritik unterzieht, der wird sich auch stets bemühen, andere Menschen gerecht zu beurteilen.

Wer jedoch alle Fehler nur bei dem Mitmenschen sucht und sich selbst frei von Fehlern glaubt, der betrachtet jede Handlungsweise nur vom Standpunkt des Erhabenen, und also ist sein Urteil falsch. Ein jeder Mensch kann irren, ein jeder Mensch kann fehlen .... Doch er muss sich selbst erkennen, dann kann er ankämpfen gegen seine Fehler und also sich veredeln .... Wer aber nicht einen Fehler an sich selbst erkennt, der strebt auch nicht nach Vollkommenheit.

So er lieblos handelt, wird es ihm nicht bewusst, er gibt sich keine Rechenschaft darüber und ist unfähig, sein Handeln gerecht zu beurteilen. Es mangelt ihm an Gerechtigkeitsgefühl, er wird immer sein eigenes Handeln unantastbar finden, den Mitmenschen aber um geringer Fehler willen herabzusetzen versuchen. Darüber muss der Mensch sich klar sein, dass er kein Recht hat, dem Mitmenschen eine unedle Handlung zum Vorwurf zu machen, solange er selbst nicht auf einer sittlich hohen Stufe steht. Er soll immer an seine eigene Unzulänglichkeit denken, wenn er die des Mitmenschen ihm vorwerfen will. Wem aber der Gerechtigkeitssinn innewohnt, wird auch nicht so schnell urteilen über den Mitmenschen, denn er wird versuchen, sich in die gleiche Lage zu versetzen, und dann auch Verständnis haben für die Schwächen und Fehler des anderen.

Um das zu können, muss er aber auch wahrhaftig sein, er muss die Dinge sehen, wie sie sind .... er darf sich nicht zu hoch einschätzen, den Mitmenschen aber zu niedrig, denn dann wird er seine eigenen Fehler mit einem anderen Maßstabe messen als die Fehler des anderen, und das scheidet jedes gerechte Denken und Urteilen aus. Es ist so unvergleichlich wertvoll, streng mit sich selbst ins Gericht zu gehen, es bleibt der Mensch dann sich selbst treu, und er wird nicht durch Eigenliebe dem Mitmenschen ein Unrecht zufügen, indem er dessen Handlungsweise ungerecht verurteilt und sich selbst erhaben fühlt ihm gegenüber. Und so betrachte der Mensch zuerst sich und sein Handeln, bevor er das des Mitmenschen kritisiert und sich zu dessen Richter aufwirft ....

Amen


BD 3723 empfangen  21.3.1946

Lösen von irdischen Gütern ....

Bringt Mir alles zum Opfer, was euch lieb ist auf Erden, und ihr werdet in aller Fülle entgegennehmen, was Meine Liebe euch bietet und was euch unvergleichlich beglücken wird auf Erden schon und dereinst in der Ewigkeit. Wollt ihr empfangen, so müsst ihr vorerst selbst gebewillig sein; hangt ihr aber an irdischem Besitz, so sind euch die Güter des geistigen Reiches unerreichbar. Zu irdischem Besitz aber gehört alles, was euch irdisch beglückt, was euch erstrebenswert ist für eure Leibesbedürfnisse.

Alles, was ihr liebt auf Erden, was euch nicht folgen kann ins geistige Reich, müsst ihr Mir gern und freiwillig opfern, um die Güter zu empfangen, die unvergänglich sind, die euch nachfolgen in die Ewigkeit .... Ihr opfert wohl, tauschet aber unvergleichlich Besseres ein, und es ist nur ein vorübergehender Trennungsschmerz, dem bald eine selige Gewissheit folgt, nun erst die rechten Güter zu besitzen, die Wert haben in der Ewigkeit. Und so Ich euch also alles nehme, so werdet nicht verzagt und zweifelt nicht an Meiner Liebe und Gnade, an Meinem Schutz, den Ich euch dennoch gewähre, wenngleich ihr es nicht erkennt.

Ich nehme euch nur, um euch desto mehr wiedergeben zu können, und so ihr euch freiwillig löst von dem, was euch lieb ist, wird auch euer Körper bedacht werden nach Bedarf. Nur euer Herz soll sich lösen von allem, denn Meine Gnadenfülle bedarf einer Stätte, die frei ist von jeglichen Begierden irdischer Art. Was ihr freiwillig opfert, das brauche Ich euch nicht gewaltsam zu nehmen, doch die Trennung davon muss vollzogen werden, wollt ihr zunehmen an Kraft und Gnade, an Seelenreife und an geistigen Schätzen, die euren Reichtum ausmachen in der Ewigkeit. Und also werdet ihr daran auch erkennen, dass nur die Liebe Mich dazu veranlaßt, so Ich euch, Meinen Gläubigen, nehme, was der Erde angehört, weil Ich euch empfänglich machen will für das, was Meine Liebe geistig euch bietet; ihr werdet erkennen lernen, dass Ich nicht in aller Fülle in euch wirken kann, solange eure Liebe nicht Mir allein, sondern auch den Gütern der Welt gilt.

Und also ist es eine Gnade, so Ich euch frei zu machen suche von dieser Liebe und euch nehme, was euch schwerfällt, freiwillig aufzugeben. Opfert Mir alles auf, sucht euer Herz zu lösen von allem Irdischen, und ihr werdet den Segen eurer Opferbereitschaft bald spüren, denn ihr zieht dadurch Mich Selbst zu euch, Der Ich nun kein Hindernis mehr vorfinde, um in euch wirken zu können in aller Fülle.

Denn es bleibt euch keine lange Zeit mehr, um irdische Begehren langsam überwinden zu können; ihr müsst euch schneller und darum auch schmerzhafter lösen, doch es wird euch immer zum Segen gereichen, so ihr euch beuget unter Meinen Willen, so ihr ergeben euer Schicksal auf euch nehmt und irdischen Gütern nicht nachtrauert, denn je leichter ihr euch davon zu lösen vermöget, desto aufnahmefähiger und -williger ist euer Herz für geistige Gaben, und diese werden euch entschädigen tausendfach, denn ihren wahren Wert erkennt ihr erst im jenseitigen Leben, im geistigen Reich, und dann werdet ihr selig sein im Übermaß, so ihr reich an geistigen Gütern in dieses eingeht und mit ihnen wirken könnt zur eigenen Beglückung ....

Amen


BD 6286 empfangen  16.6.1955

Kampf gegen Begierden und Leidenschaften ....

Ertötet alle eure Begierden, und ihr werdet reifen in kürzester Zeit .... So ihr den Willen habt, vollkommen zu werden, muss alles überwunden werden, was noch herabzieht in die Tiefe .... und es sind dies alle Begierden und Leidenschaften, die euch noch aus der Zeit der Vorentwicklung anhaften .... und die euch darum noch viel auf der Erde zu schaffen machen, weil durch jene Triebe und Begierden Mein Gegner auf euch einwirkt, der die Rückkehr zu Mir dadurch verhindern will .... Diese Triebe und Begierden sind aber ein Hindernis für die Vereinigung mit Mir, weil es ungöttliche Eigenschaften sind, die ein vollkommenes Wesen nicht haben kann .... und die darum zuvor überwunden werden müssen, ehe die Vereinigung mit Mir stattfinden kann.

Der Mensch muss nun ankämpfen gegen jegliches Verlangen, das der Materie gilt, denn immer ist damit eine Gier verbunden, etwas zu besitzen, was dem Reiche Meines Gegners angehört, was also nur dient zur Befriedigung der Sinne .... ganz gleich, was es auch sei .... Sowie des Menschen körperliche Sinne sich daran ergötzen, sind es Begierden, die irdisch ihre Erfüllung finden .... Alles gehört dazu, was dem Menschen körperliches Wohlbehagen verschafft, so es vom Menschen selbst angestrebt wird mit allen Kräften und darum für geistiges Streben der Grund fehlt: die Erkenntnis der Vergänglichkeit alles Irdischen.

Es werden auch die Menschen von Mir bedacht irdisch, und auch ihr irdisches Leben wird gesegnet sein und ihnen alles bieten, und das auch reichlich, sowie Ich ihr geistiges Streben erkenne, sowie ihre Liebe Mir gilt und die Annäherung an Mich ihr erstes Ziel ist .... Dann schenkt Meine Liebe ihnen reichlich, und auch ihr irdisches Leben wird gesegnet sein und ihnen alles bieten, weil es ihnen nicht mehr schadet, weil es nicht ihre Sinne fesselt.

Doch sowie noch das Begehren nach irdischen Genüssen, Besitz und Anregung stark ist im Menschen, dann muss er den Kampf dagegen führen, denn diese Begierden sind Meines Gegners Waffen, die oft ihm zum Sieg verhelfen. Dennoch wird der Mensch nicht untauglich werden für das Leben auf dieser Erde, seine Kraft wird wachsen, doch er wird sie anders verwerten .... Er wird geistig arbeiten wollen und nur darin seine Befriedigung finden .... jedoch sofort nachlassen, wenn seine Blicke sich wieder der Welt zuwenden, er etwas dort ersieht, das zu besitzen er begehrt .... Darum „braucht das Himmelreich Gewalt, und nur, wer Gewalt anwendet, reisset es an sich ....“

Die Erde ist das Reich der gefallenen Geister, sie ist das Reich Meines Gegners .... Wer sich das ernstlich bedenkt, der wird auch wissen, dass alles Begehrenswerte der irdischen Welt immer nur das Entrichten des Tributes an ihn erfordert und dass, wer diesen Tribut zahlt, auch ihm angehören wird .... Er wird auch wissen, dass es keine Kompromisse geben kann zwischen Mir und ihm, dass Ich euch voll und ganz verlange und dass der Mensch Mich schwerlich erreichen wird, der noch mit einem Auge nach dem Reiche Meines Gegners schielt .... Ihr dürft euch nicht gefangennehmen lassen von der Welt, ihr müsst euch selbst kontrollieren, welche Dinge euch noch begehrenswert erscheinen, und ihr müsst nun ernstlich die Begierden danach unterdrücken, ihr dürft ihnen nicht nachgeben, aber ihr dürft getrost geniessen, was Ich Selbst euch schenke ....

Ihr dürft euch dessen erfreuen, was ihr empfangt, ohne es begierig angestrebt zu haben .... was euch Meine Liebe gibt, weil ihr Mir gehört, weil ihr den Erdenlebenszweck erkannt habt und nun willig seid, Mir zu dienen .... Doch begnügt euch damit, und ersticket stets jede auftauchende Begierlichkeit, und erseht immer darin nur eine Falle, die euch Mein Gegner stellen will, um euch für sich zurückzugewinnen .... Ohne inneren Kampf werdet ihr nicht Sieger werden über diesen, gilt aber euer Streben Mir, dann braucht ihr nicht mehr zu kämpfen, denn dann reizt euch die Welt nicht mehr, dann ist euer Sehnen himmelwärts gerichtet .... dann hat die Materie die Herrschaft über euch verloren, dann lernt ihr sie verachten .... sie muss euch dienen, weil ihr Herr geworden seid über sie ....

Amen


BD 8281 empfangen  24.9.1962

Gefahr der Überheblichkeit ....

Wer sich Mein Wort zu Herzen nimmt: „Ihr seid allzumal Sünder ....“, der wird auch in tiefster Demut verbleiben, er wird sich nicht überheben und auch kein hartes Urteil fällen, denn die Erkenntnis, selbst noch nicht vollkommen zu sein, wird ihn immer dessen gedenken lassen, dass er ein schwacher Mensch ist, der Meine Kraft und Stärkung benötigt, und er wird demütigen Herzens zu Mir kommen und Mich darum bitten ....

Wer dagegen von sich und seinem Wert überzeugt ist, dessen Wesen wird Hochmut verraten, der wird sich über seine Mitmenschen überheben, und diese Überheblichkeit wird sich äußern in einer Geringschätzung des anderen, in lieblosem Urteil und in der Ansicht, ein höheres Wissen zu haben und somit auch keine Belehrungen mehr zu benötigen, sei dies nun irdischer oder geistiger Art .... immer wird der überhebliche Mensch glauben, die Stufe erreicht zu haben, da er auf die Mitmenschen herabsehen kann. Und es ist die Überheblichkeit wahrlich Anteil Meines Gegners, die ihn in die tiefste Tiefe hinabstürzte, denn er überhob sich über Mich, seinen Gott und Schöpfer, und er zog ein großes Heer der geschaffenen Wesen mit hinab zur Tiefe.

Allen diesen gefallenen Wesen haftet noch viel des überheblichen Geistes an, wenn sie als Menschen ihre letzte Willensprobe abzulegen haben. Und es ist die Überheblichkeit ein ganz bedenkliches Zeichen der Unvollkommenheit, gegen das der Mensch nun ankämpfen muss im Erdenleben, bis er zur tiefsten Demut Mir gegenüber gelangt und dann auch den Mitmenschen gegenüber sich nicht mehr hervortun wird, sondern volles Verständnis hat für dessen Schwächen, weil er selbst seine eigene Mangelhaftigkeit erkennt.

Es gehört aber tiefste Demut zu einer rechten Bindung mit Mir, und sowie der Mensch sich als sündig erkennt und bekennt, so wird er auch zu Jesus Christus seine Zuflucht nehmen und Ihn bitten, ihn frei zu machen .... Die Demut wird ihn innig rufen lassen zu Ihm, und er wird Gnade finden vor Seinen Augen .... denn „dem Demütigen schenke Ich Meine Gnade ....“ Und es kann kein Mensch von sich annehmen, vollkommen zu sein, solange er auf Erden wandelt .... Er kann nur einen höheren Grad der Erkenntnis besitzen, aber gerade dies wird ihn stets demütiger werden lassen, weil er die Größe seines Gottes und Schöpfers erkennt und die unendliche Liebe, die dieser Gott und Schöpfer Seinen Geschöpfen zuwendet, die das Geschöpf wohl unsagbar beglückt, aber es nicht überheblich werden lässt.

Die Überheblichkeit ist immer noch ein Zeichen mangelhafter Erkenntnis, denn der Gegner sucht das Licht zu trüben, der Gegner hat noch sein Anteil am Menschen, wenn dieser von sich und seinem Wert überzeugt ist .... Ihr alle habt noch sehr anzukämpfen gegen dieses Übel, denn immer wieder wird euch Mein Gegner ein verkehrtes Hoheitsgefühl einblasen, er wird es immer wieder verstehen, eine Angriffsfläche zu finden, wo er in euch einen Eigendünkel erwecken kann. Und ihr alle sollt darum auf der Hut sein und jedes Überheblichkeitsgefühl im Keim zu ersticken trachten, denn immer sollt ihr dessen gedenken, dass euer Heiland und Erlöser Jesus Christus den Weg der tiefsten Demut gegangen ist, um gerade für euren Hochmutsfall Sühne zu leisten ....

Ihr sollt Seiner Qualen und Leiden gedenken, die jene Sühne von Ihm forderte .... Und ihr sollt wissen, dass euer Gang über die Erde Folge ist jenes Falles zur Tiefe, den der Hochmut veranlaßt hat. Die Rückkehr zu Mir kann nur auf dem Demutswege erfolgen, und der Erdenweg soll euch diese Erkenntnis bringen, dass ihr schwache, hilflose Wesen seid, die Meine liebende Hilfe brauchen, um wieder zur Höhe zu steigen, und die Mich immer nur um Meine Hilfe angehen müssen, wenn sie den Erdenweg erfolgreich zurücklegen wollen.

Wer aber noch überheblichen Geistes ist, der ist noch entfernt von Mir, und er wird Mich auch schwerlich finden. Denn in ihm kann auch nicht die rechte Liebe sich entfalten, die den Nächsten umfaßt, sondern er wird sich in seiner Überheblichkeit fernhalten von dem, dem er Liebe schenken soll und da der Mensch nur reifen kann durch ein Liebeleben, wird der Überhebliche keinen geistigen Fortschritt erzielen, sondern auf gleicher Stufe stehenbleiben, wenn er nicht gar absinkt, weil Mein Gegner ihn noch gefesselt hält. Darum kämpft an gegen dieses Übel, und übt an euch selbst scharfe Kritik, dann werdet ihr Fehler entdecken, die euch klein werden lassen, und ihr werdet herabsteigen von dem Thron, den ihr selbst euch errichtet habt in falscher Einschätzung eures Wertes ....

Die Demut allein wird euch reifen lassen, denn ihr werdet dann von Mir Gnaden empfangen im Übermaß, Ich werde Selbst Mich eurer annehmen, denn in der Demut tretet ihr Mir näher, und euer Gebet zu Mir wird innig und hingebend sein, und Ich werde euch eure Bitte gewähren, Ich werde euch zu Mir ziehen als Meine Kinder, denn ihr habt euch dann endgültig getrennt von Meinem Gegner, der darum zu Meinem Gegner wurde, weil er sich überhob über Den, aus Dessen Kraft er hervorgegangen war ....

Amen


Lebendiger Glaube

BD 8289 empfangen  2.10.1962

Gott fordert den Glauben an Seine übergroße Liebe ....

Es muss in euch der Glaube an Meine Liebe stark sein, um zu begreifen, dass alles, was geschieht, für euch und euer Seelenheil gut ist und dass ihr nicht verlorengehen könnt, wenn ihr euch ergeben fügt in alles, was über euch kommt. Und mag es noch so schwer euch erscheinen .... Ich weiss, was zu tragen ihr fähig seid, und Ich werde euch auch beistehen, wenn ihr euch vertrauensvoll auf Meine Hilfe verlasst. Die Zusicherung, dass ihr Meine ganze Liebe besitzt, soll euch furchtlos euren Erdenweg gehen lassen, denn wer sich in Meiner Liebe geborgen fühlt, dem kann nichts geschehen, und ob er noch so sehr von außen bedrängt wird .... Denn Ich weiss um alles, Ich weiss auch um die Stärke eures Glaubens, und dieser allein bestimmt die Größe eurer Not.

dass ihr nun darum wissen dürft, dass Ich Selbst euch belehre und euch über Mein Wesen aufkläre, das Liebe ist, Weisheit und Macht, das soll euch schon Meine Liebe beweisen, denn Ich will euch zu einem tiefen Glauben führen, weil die Kraft des Glaubens alles meistern wird. Dann gibt es für euch keine Bangigkeit, dann erkennt ihr stets in Mir euren Vater, Dem ihr euch wie Kinder anvertrauen könnt und Dessen endlose Liebe alles für Seine Kinder tun wird, um ihnen zu helfen auf ihrem Erdenweg und sie zu beglücken in der Ewigkeit ....

Meine Liebe ist es, an die ihr glauben müsst .... Denn diese Liebe lässt euch nicht fallen, und sie lenkt und leitet euch und legt euch das Erdenschicksal auf, das euch restlose Erlösung bringen kann, wenn ihr es nur wollt. Und diese Liebe starb für euch am Kreuz, diese Liebe kaufte euch mit ihrem Kreuzesopfer vom Gegner los, der ein Anrecht hatte auf euch, weil ihr einst ihm freiwillig gefolgt waret .... Die Liebe eines Vaters aber überläßt sein Kind nicht seinem Feind und Gegner, sondern sie kämpft um dieses Kind und errettet es aus seiner Gewalt .... Diese große Liebe also besitzt ihr, und so habt ihr auch die Gewähr dafür, dass ihr einmal frei werdet aus der Gewalt dessen, der euren Sturz zur Tiefe verschuldet hatte ....

Und wenn ihr als Mensch über die Erde Geht, sollt ihr es auch wissen, dass die Liebe des Vaters Seinen Kindern folgt und dass auch ihr zu denen gehört, die Seine Liebe freikaufte und sie euch zurückgewinnen will, ihr sollt wissen, dass auch ihr eurem Vater von Ewigkeit Liebe schenken sollt, auf dass Er euch endlos beglücken kann auf Erden schon und dereinst in der Ewigkeit. Könnt ihr nun an Meine endlose Liebe glauben, so werdet ihr auch jegliche Furcht und Bangigkeit, jegliche Schwäche verlieren, weil ihr immer wisst, dass euch nichts geschehen kann zu eurem Unheil, weil ein liebender Vater seine Kinder schützt vor allem, was ihnen schaden könnte.

Die Gewissheit, die Liebe des Vaters zu besitzen, macht euch frei und heiter, denn ihr vertraut Mir alles an und zweifelt nicht daran, dass Er euch hilft in jeder Not. Ein Mensch, der diesen tiefen Glauben besitzt, der wird sich auch kraft diesen Glaubens mit Mir eng verbinden und ungewöhnlich wirken können an seinen Mitmenschen, indem er ihnen Hilfe leisten wird, die sonst über das menschliche Können oder menschliche Kraft hinausgeht, denn in der engen Verbindung mit Mir nimmt er selbst Meine Kraft in Anspruch, und er wirkt mit Mir und Ich durch ihn .... Denn Meine Liebe kennt keine Grenzen, doch euer Glaube stellt oft selbst Grenzen auf, wenn er nicht stark genug ist ....

Und wieder ist die Stärke des Glaubens Folge eines Liebelebens, denn die Liebe erst macht den Glauben lebendig, d.h.: „Wer in der Liebe lebt, der lebt in Mir und Ich in ihm ....“, und also gibt es auch keinen Zweifel im Menschen, er ist sich Meiner Gegenwart bewusst, und dann weiss er auch, dass Meine Liebe unbegrenzt ist und auch dem Menschen unbegrenzte Kraft schenkt, wenn dieser sie wieder zum Liebewirken verwenden will .... Wer an Meine große endlose Liebe zu glauben vermag, der hat dies nur erreicht, weil er selbst ein Leben in Liebe führt, und dieser hat auch die letzte Willensprobe auf Erden bestanden, er ist bewusst zurückgekehrt zu seinem Vater von Ewigkeit, denn er verlangt nach der Liebe des Vaters, die ihn zu Sich zieht.

Oft aber muss Ich im Erdenleben den Menschen durch schweres Leid hindurchgehen lassen, auf dass er Mich sucht, auf dass er sich Mir gläubig anvertraut, Mich um Hilfe bittet und im Gewähren Meiner Hilfe auch Meine Liebe erkennt. Dann erst schenkt auch der Mensch Mir die Liebe, die Ich verlange, die das Kind wieder mit dem Vater vereinigt .... Und dann hat das Erdenleben ihm den Erfolg eingetragen, zwecks dessen er über die Erde geht: dass er sich freiwillig wieder mit Mir zusammenschliesst, von Dem er sich einstens freiwillig trennte und unselig wurde .... Meine Liebe aber will ihm ewige Seligkeit bereiten, und sie wird auch einmal dieses Ziel erreichen ....

Amen


BD 7951 empfangen  27.7.1961

Glaube ....

Ihr alle müsst den Glauben in euch noch viel fester gestalten, und das bedeutet, dass ihr noch mehr in der Liebe leben müsst, die einen lebendigen Glauben gebäret .... Liebewirken ist direkte Bindung mit Mir, Der Ich die Ewige Liebe bin .... Und das schon muss es euch verständlich machen, dass ihr, mit Mir verbunden, nicht mehr zweifeln oder schwachgläubig sein könnt, weil Ich Selbst dann die Gewähr bin, dass euer Glaube nicht zuschanden werde .... Und so kann auch der Wille zu glauben in euch stark sein .... ihr müsst aber den gleichen starken Willen haben zum Liebewirken. Es muss euch die Liebe von innen treiben zu allem Wollen und Handeln, und es wird dann mit aller Gewissheit auch euer Glaube fest und unerschütterlich sein .... ihr werdet einfach nicht mehr zweifeln können, sondern gewiss sein dessen, was ihr glauben sollt.

Und dieser überzeugte Glaube wird euch beseligen und euch die innere Ruhe schenken, denn Ich Selbst bin euch dann gegenwärtig, weil ihr durch Liebewirken Mich ständig an euch zieht, weil: „Wer in der Liebe bleibt, in Mir ist und Ich in ihm ....“ Die Liebe bindet uns unlöslich zusammen, und die Liebe gebäret einen unerschütterlichen, lebendigen Glauben. Und wenn ihr betet um einen starken Glauben, dann müsst ihr gleichzeitig beten um einen verstärkten Liebewillen, und ihr werdet wahrlich auch zu einem starken Glauben gelangen.

Und wenn Ich euch immer wieder dies zur Kenntnis gebe, dann wisst, dass ihr einer Zeit entgegenGeht, wo ihr einen starken, unerschütterlichen Glauben besitzen müsst, um standzuhalten bis zum Ende .... Besitzt ihr diesen Glauben, so wird euch wahrlich nichts erschüttern können, was auch über euch kommen mag, denn dann wisst ihr, dass Ich euch helfe, und ihr vertraut euch Mir also vollgläubig an .... Und Ich bin dann auch wahrlich immer zur Hilfe bereit, Ich lasse euch nicht in der Not des Leibes oder der Seele, denn ihr seid durch eure Liebewilligkeit, durch euren Lebenswandel, schon Mein geworden, ihr habt euch Mir verbunden, und Ich kann nun ständig in und durch euch wirken.

Ein fester Glaube ist die größte Sicherheit, die ihr besitzen könnt, denn er gibt euch innerliche Ruhe und Gelassenheit allem irdischen Geschehen gegenüber, das Ich zu jeder Zeit von euch abwenden oder seine Auswirkung an euch verringern kann, weil ihr glaubt .... Und so soll euer Gebet ständig sein: „Vater, hilf mir, dass ich in Liebe wirke, und lasse meinen Liebewillen immer stärker werden ....“ Und es wird der Liebewille im gleichen Maß wachsen, denn Liebe garantiert Meine Gegenwart, und Meine Gegenwart garantiert Hilfe in jeder Not .... Liebe garantiert auch Erkennen um alle Zusammenhänge und somit auch Verständnis für alles, was wiederum nur zur Verstärkung des Glaubens beitragen muss.

Die Liebe ist alles .... und habt ihr die Liebe, dann seid ihr auch voller Kraft aus Mir, und diese Kraft befähigt euch auch, ungewöhnliche Dinge zu verrichten, wenn es not tut, wenn wieder nur die Liebe euch dazu treibt, helfen zu wollen .... Dann besitzt ihr den Glauben, der Berge versetzt .... und dann werdet ihr nichts fürchten, was auch über euch kommt. Denn dann seid ihr verbunden mit Dem, Der Herr ist über alles, Der auch den Elementen gebieten kann, dass sie euch verschonen, und Der Sich auch als euer Vater beweisen will .... Der Seine Kinder liebt und sie nicht dem Verderben preisgeben wird .... Richtet diese Bitte um Stärkung des Glaubens und des Liebewillens täglich zu Mir, denn es ist dies eine geistige Bitte, die Ich auch erfüllen werde, weil die Liebe und der Glaube nötig sind zu eurer Vollendung ....

Amen


BD 7462 empfangen  24.11.1959

Furcht ist mangelnder Glaube ....

Das ist Mein Wille, dass ihr euch nicht fürchtet, sondern immer nur glaubt an einen liebenden und allmächtigen Gott und Vater, Der euch nicht in eurer Not belässt. Furcht aber ist mangelnder Glaube. Furcht ist Unkenntnis der Liebe und Allmacht Gottes, Der euer Vater sein will .... Denn sowie ihr glaubt, dass Ich euch liebe, so wie ein Vater seine Kinder liebt, werdet ihr auch dessen gewiss sein, dass Ich euch nichts geschehen lasse, was auch immer der Feind eurer Seelen gegen euch unternehmen wird.

Meine schützende Vaterhand ist immer bereit, einzugreifen, wenn es gilt, Meinem Kind Rettung zu bringen in seiner Not. Und in Not seid ihr, wenn ihr euch fürchtet, sei es leiblich oder geistig .... in Not seid ihr, wenn ihr bangend und verzagt seid, weil ihr nicht die Stärke des Glaubens besitzt, dass euch nichts geschehen kann, solange ihr euch an Mich wendet und Mich bittet um Schutz und Hilfe. Doch ob euch das auch immer wieder euer Verstand selbst sagt, so bleibt doch das Herz ängstlich und traurig, und das ist es, wo ihr selbst Abhilfe schaffen müsst .... indem ihr die Bindung mit Mir so innig als möglich herstellt, mit eurem Vater von Ewigkeit, Der nur darauf wartet, dass ihr in innigem Gebet zu Mir kommt und Mir eure Sorgen anvertraut.

Diese innige Hingabe an Mich verlange Ich, um auch eurem Herzen die innere Ruhe zu verschaffen, die euch noch mangelt. Ihr müsst zu Mir kommen mit allen euren Anliegen und in ganz kindlicher Weise um Abhilfe bitten .... Und Ich werde euch anhören und erhören, weil Ich euch liebe, wie ein Vater seine Kinder liebt. Wie schwer aber fällt es euch oft, an Mich Selbst heranzutreten und mit Mir Zwiesprache zu halten .... wie oft bleibt ihr fern und quälet euch selbst ab mit euren Sorgen, wo es doch so einfach ist, sie Mir aufzubürden und davon frei zu werden ....

Ihr habt einen liebenden Vater, Der euch euer Erdenleben schön gestalten möchte, wenn ihr nur selbst Ihm das Recht dazu gebt durch die Selbstverständlichkeit einer innigen Bindung mit Mir .... Mit wem Ich verbunden bin, der hat wahrlich keine Not mehr; aber die Nöte stellen sich ein, sowie ihr die Bindung lockert, weil Ich euch keine Fesseln anlege, sondern eure freiwillige Hingabe an Mich ersehne .... Und diese sollt ihr beweisen durch innige Liebe und vertrauliche Ansprache, indem ihr Mir alle eure Sorgen anvertraut und Mich bittet, dass Ich sie euch abnehme .... Dann braucht ihr nur zu warten, und es wird kommen, wie ihr es euch wünscht .... ihr werdet aller eurer Sorgen ledig sein.

Und wenn ihr bedrängt werdet von Kräften aus der Finsternis, auch dann braucht ihr noch keine Angst zu haben, denn sie können euch nichts tun, solange euer Wille Mir gilt, solange euer Sehnen Mir gilt und der endgültigen Vereinigung mit Mir .... Und darum fragt immer nur, wohin euer innerstes Sehnen gerichtet ist, und so es Mir gilt, könnt ihr auch fest vertrauen, dass euch Mein Sehnen nach euch nicht aufgeben wird, dass Ich euch schützen werde gegen jede Bedrängnis, woher sie auch kommen mag .... Ich will euch einmal besitzen und werde es nicht zulassen, dass ihr Mir verlorenGeht, solange ihr selbst auch Mich zum Ziel habt und ihr Mir zustrebt .... Darum ist jede Sorge und Bangigkeit unnötig .... Ihr gehört Mir und werdet Mein bleiben ewiglich ....

Amen


BD 8503 empfangen  20.5.1963

Gott fordert einen lebendigen Glauben ....

glaubt nur immer lebendig an Mich, d.h., lasst euch nicht an Worten genügen oder Beteuerungen anderen Menschen gegenüber, sondern verbindet euch innigst mit Mir in Gedanken und redet zu Mir, wie ein Kind zum Vater spricht, einfach und schlicht und voll kindlichsten Vertrauens, lasst Mich als euren Freund und Bruder stets neben euch wandeln, und alles, was euch innerlich bewegt, das teilt Mir mit, immer Mich um Beistand bittend, dass Ich euch helfe, zur Vollendung zu kommen noch auf Erden.

Ihr sollt kein Einzelleben mehr führen, ihr sollt immer Meine Nähe erbitten und auch fühlen, denn jeder ernsthafte Gedanke zieht Mich zu euch, und stellt ihr selbst diese Bindung mit Mir her, so wird euch auch immer Kraft zuströmen, die ihr wieder zum Liebewirken verwendet .... also durch die Liebe euch immer inniger an Mich anschliesst. Wer also seinen Gott und Schöpfer nicht ausschaltet aus seinen Gedanken, der ist auch täglich und stündlich in väterlicher Fürsorge, sein Erdenleben wird immer so verlaufen, dass es seiner Seele zum Heil gereicht .... Denn wer Mir verbunden ist in Gedanken, der führt schon ein geistiges Leben, und dessen Seele steigt ständig aufwärts ....

Wie viele Menschen aber wandeln durch ihr Leben, ohne ihres Gottes und Schöpfers zu gedenken, immer nur irdische Gedanken erfüllen sie, und sie sorgen nur ängstlich um des Leibes Wohlergehen .... Und ob sie auch sich Christen nennen, weil sie einer kirchlichen Organisation angehören, so stellen sie eine Bindung mit Mir doch nur zeitweise her, und diese ist nicht lebendig genug, um ihnen einen geistigen Erfolg einzutragen ....

Es ist vieles zur Form geworden, was jedoch nur von Wert ist, wenn es im lebendigen Glauben ausgeführt wird, wie auch das Gebet nicht das ist, was es sein soll .... eine innige Zwiesprache des Kindes mit dem Vater, sondern sich die Menschen an leeren Worten genügen lassen, die nicht vom Herzen kommen, sondern nur vom Mund ausgesprochen werden. Ich aber bin ein lebendiger Gott, vor Mir muss alles wahr sein, und Ich will daher auch einen lebendigen Verkehr mit Mir, der aber auch eine Aufwärtsentwicklung gewährleistet und die Seele zum Ziel führt.

Denn werde Ich wohl ein Kind verlassen oder es spärlich bedenken, sei es geistig oder auch irdisch, das sich Mir innig angeschlossen hat, für das Ich wirklich der Vater bin, Dem es bedenkenlos vertraut? Wo aber diese innige Bindung fehlt, dort besteht noch immer eine weite Kluft, der Mensch sucht Mich in der Ferne, er spricht von Mir als einem Wesen, Das für ihn unerreichbar ist und Das er wohl ob Seiner Macht anerkennt, die er nicht leugnen kann angesichts der Schöpfungen, der auch Seine Weisheit gelten lässt, die ihm auch durch die Schöpfungen bewiesen wird, der aber von der Liebe eines Gottes, Der aller Geschöpfe Vater sein will, nichts weiss, weil er sich nicht ernstlich mit dem Wesen befaßt, Das ihn ins Leben rief.

Und solange Ich für die Menschen nur der ferne Gott bin, gehen sie ohne geistige Erfolge durch das Erdenleben, denn ihnen fehlt die Kraftzufuhr, den Weg zur Höhe zurückzulegen, die jedoch eine innige Bindung von dem Geschöpf zu Mir fordert, um einstrahlen zu können. Darum wird auch jeder Mensch sein Ziel erreichen, der dieses innige Verhältnis zu Mir herzustellen vermag, der einen lebendigen Glauben an Mich zum Ausdruck bringt durch ständiges Verlangen nach Meiner Gegenwart ....

Und ein solches Verlangen erfülle Ich, und es geht der Mensch fortan keinen Weg mehr allein, immer werde Ich ihn führen, immer werde Ich seine Gedanken lenken, und weil Ich dann auch keinen Widerstand finde, wird der Mensch auch ganz in Meinen Willen eingehen und sich stets mehr vollenden. Wo Ich diesen Zugang zum Herzen eines Menschen gefunden habe, hat auch Mein Gegner seine Macht verloren, wenngleich er noch alles versuchen wird, ihn wieder für sich zu gewinnen, aber Meine Kraft wehrt ihn ab, die der Mensch durch Meine Gegenwart ständig in Empfang nehmen wird.

Lasst nur eure Seele zum Leben kommen, was immer geschieht, wenn Ich Selbst auf sie einwirken kann, wenn Ich Selbst sie anstrahlen kann mit Meiner Liebekraft, und dieses ermöglicht ihr immer durch eine innige Bindung mit Mir .... Dann verlangt ihr nach Mir, und es ist die Gefahr vorüber, dass der Gegner von euch Besitz nimmt, der Mich flieht und euch nicht bedrängen kann, solange Ich euch gegenwärtig sein kann .... Und ihr werdet es bald erreichen, dass ihr nichts mehr unternehmt, dass ihr keinen Gang Geht, ohne Mich um Meinen Segen gebeten zu haben, und dann könnt ihr auch dessen gewiss sein, dass Ich euch zur Seite gehe, wohin ihr auch wandelt, dass Ich euch gedanklich belehre und euch Kraft und Licht in aller Fülle zuströmen lasse ....

Doch alles dieses ist nicht möglich, wenn ein Mensch seinen Gott und Schöpfer nur mit dem Munde erwähnt, ohne dass es ihn innerlich drängt, mit diesem Gott Verbindung herzustellen .... Sein Erdenleben wird ihm keinen großen geistigen Erfolg eintragen, es sei denn, er wandelt sich noch in seinem Denken und Handeln, dass er Mich erkennen lernt und nun lebendig an Mich glaubt ....

Amen


BD 5726 empfangen  18.7.1953

Starker Glaube ....
Nachfolge Jesu ....

folgt Mir nach, und ihr werdet einen eisernen Glauben erlangen .... Der Glaube kann nicht eher lebendig werden im Menschen, als bis er ein Liebeleben führt, bis er den Weg geht, den Ich Selbst gegangen bin auf Erden, den Weg uneigennütziger Nächstenliebe .... Ihr könnt wohl auch euch einen Verstandesglauben erwerben, d.h. verstandesmäßig durch logische Folgerungen in euch die Überzeugung gewinnen von Mir als Schöpfer und Erhalter oder auch von Dem, Der Sich für euch ans Kreuz schlagen liess .... ihr glaubt dann auch, doch ihr könnt mit einem solchen Glauben nicht viel anfangen .... er ist lediglich eine Feststellung von Tatsachen, die zwar auch nicht bewiesen werden können, aber euch doch nicht mehr zweifeln lassen ....

Was aber ist ein lebendiger Glaube? Ein Glaube, der lebt und dessen Leben bewiesen oder bekräftigt wird durch Wirken ungewöhnlicher Art .... Ein Glaube, der sich Ungewöhnliches zutraut im festen Bewusstsein, mit Meiner Unterstützung es auch zuwege zu bringen .... Ein lebendiger Glaube beweist seine Kraft, er setzt Meine Hilfe, ohne zu zweifeln, voraus, und es vermag der Mensch, durch einen solchen Glauben Dinge zu vollbringen, die als Wunder angesehen werden und doch nur die Auswirkungen eines lebendigen Glaubens sind. Und ein solcher Glaube ist nur durch ein Leben in uneigennütziger Nächstenliebe zu gewinnen, nach Meinem Beispiel auf Erden, weil die Liebe die Kraft ist, die alles bewirkt.

Wer in der Liebe lebt, der nimmt so viel Kraft von Mir entgegen, dass er sie irgendwie wirken lassen möchte, er fühlt auch durch sein Liebewirken Meine Gegenwart, und dieses Bewusstsein lässt ihn auch alles zur Ausführung bringen, was ihm sein Herz eingibt .... Liebe und lebendiger Glaube sind nicht voneinander zu trennen; darum soll den Menschen als erstes die Liebe gepredigt werden, auf dass sie zu diesem lebendigen Glauben gelangen, denn der Verstandesglaube ersetzt den lebendigen Glauben nicht, denn er wird versagen, sowie große Not an den Menschen herantritt, er wird zusammenschrumpfen, es wird der Mensch im wahren Sinne des Wortes kleingläubig sein, vielleicht sogar den Glauben aufgeben, weil diesem die Kraft der Liebe fehlt.

Um einen festen Glauben ringen und ihn zu erreichen suchen heisst, sich stets mehr und mehr in der Liebe zu üben, sich selbst zu überwinden und die Ichliebe in uneigennützige Nächstenliebe zu wandeln .... Dieses erfordert ein Ringen wider alle Begierden, aber sein Kampf trägt einen hohen Lohn ein, denn wer im lebendigen Glauben steht, der kennt keine Angst, keine Sorge und keinen Zweifel mehr, er fühlt sich geborgen in Mir, an Den er glaubt, er fühlt sich nicht mehr einsam, sondern er geht jeden Schritt mit Mir, Der in ihm lebt und Der alles mit ihm schafft und wirkt .... Wer im lebendigen Glauben steht, der ist Sieger über Leben und Tod, denn ihm steht die Kraft aus Gott zur Verfügung, er ist so innig mit Mir verbunden, dass er sich auch stets Meiner Kraft bedient und alles vollbringt, weil er glaubt ....

Amen


Verlangen nach Wahrheit

BD 8519 empfangen  5.6.1963

Wahrheit ist Licht ....
Finsternis Folge der Lieblosigkeit ....

Wer sucht, der wird auch finden, doch niemals wird der Verstand allein zu beurteilen vermögen, was Wahrheit und was Irrtum ist .... Sein Wille, in der reinen Wahrheit zu stehen, muss aus tiefstem Herzen kommen, und dann wird auch das Herz dazu befähigt sein, Wahrheit vom Irrtum zu trennen .... Es ist sehr viel Irrtum in der Welt verbreitet, so dass wohl von einer dichten Finsternis gesprochen werden kann, denn die Wahrheit allein ist Licht ....

Und fast scheint es, als würde sich die Wahrheit nicht mehr durchsetzen können, sondern von der Finsternis verschlungen werden .... Aber sie wird immer wieder durchbrechen als Lichtstrahl und Erhellung bringen dem Menschen, der sich nach Wahrheit sehnt. Doch rein verstandesmäßig wird sie nicht errungen werden können, ansonsten kluge Menschen auch immer in der Wahrheit stehen müßten und einem schwach begabten Menschen jegliches Licht verschlossen wäre ....

Es ist aber ein anderer Faktor bestimmend, in den Besitz der reinen Wahrheit zu gelangen .... Es muss das Herz liebefähig und liebewillig sein, dann wird das Licht in dem Menschen selbst entzündet, und er wird nun Wahrheit vom Irrtum zu unterscheiden vermögen .... Er wird die Wahrheit begierig entgegennehmen und jeden Irrtum ablehnen. dass nun die Erde in tiefster Dunkelheit liegt, hat in dem liebelosen Lebenswandel der Menschen seine Begründung .... Die Lieblosigkeit ist gleichbedeutend mit Verfinsterung des Geistes ....

Liebe allein ist das Licht, das hellste Erkenntnis schenkt, Liebe erweckt den Geistesfunken im Menschen zum Leben, und Liebe strahlt das Licht der Weisheit aus, und wer also ein liebewilliges Herz sein eigen nennt, der wird auch nicht dem Irrtum verfallen, sein Denken wird sich in der Wahrheit bewegen, denn er ist durch die Liebe schon mit Mir verbunden, und dann kann Mein Liebelichtstrahl in sein Herz einfallen und ihm Kenntnis geben von allem, was er zu wissen begehrt.

Es wird auch nur ein liebeerfüllter Mensch nachdenken darüber, ob er sich im rechten Denken bewegt, ob er Wahrheit besitzt oder dem Irrtum verfallen ist, wenn ihm Geistesgut angeboten wird .... Denn einen liebelosen Menschen läßt es gleichgültig, ob er sich in rechtem oder falschem Denken befindet .... Doch glücklich wird nur der Mensch sein, der die Wahrheit erkennt und annimmt, denn die Wahrheit macht ihn frei und gibt auch seinem Erdenleben erst den rechten Inhalt .... Nur die Wahrheit wird ihm Aufschluss geben über Sinn und Zweck seines Erdendaseins, die Wahrheit wird immer inneren Frieden schenken, und das Ziel wird ihm erstrebenswert dünken, das er in der Wahrheit zu erkennen glaubt ....

Durch die Wahrheit wird auch der Mensch Mir Selbst nahekommen, er wird Mich erkennen und anstreben, und er wird jeglichen Irrtum als wider Mich gerichtet ansehen und ablehnen oder bekämpfen. Auch sein Erdenleben wird ihm dann erst lebenswert erscheinen, wenn ihm ein wahrheitsgemäßes Wissen zugeführt wurde über alle Zusammenhänge und das rechte Verhältnis des Menschen zu Gott, seinem Schöpfer und Erhalter, und er wird Ihm zustreben in der Erkenntnis, zur Seligkeit zu gelangen, die er als Mensch noch nicht zu empfinden vermag.

Das Erdenleben wird ihm dann auch erst sinnvoll erscheinen, wenn er um alles wahrheitsgemäß unterrichtet ist .... Die Finsternis dagegen kann einen Menschen nicht beglücken, und jegliche Irrlehre ist geistige Finsternis, die niemals einen Menschen erfreuen kann, sondern durchbrochen werden sollte von einem Lichtstrahl, der wahrheitsgemäßes Wissen bedeutet .... Wie reich ist ein Mensch, der nach der Wahrheit verlangt, denn unwiderruflich wird er sie auch empfangen, weil Ich Selbst die Wahrheit bin und jeder Wunsch nach Mir erfüllt wird ....

Doch es ist sehr schwer, in die tiefe geistige Finsternis, in der die Menschen zur Zeit wandeln, ein Licht hineinzutragen, eben weil die Menschen blind sind und auch einen Lichtstrahl nicht mehr zu sehen vermögen .... Ihre Augen sind durch Blendlichter geschwächt worden und können einen sanften Lichtstrahl nicht mehr erkennen .... Und diesen Blendlichtern jagen sie nach und geraten in immer tiefere Finsternis .... Sie können aber nicht gezwungen werden zur Annahme eines rechten Lichtes, sie müssen sich in der Finsternis von ganzem Herzen sehnen nach einem Lichtstrahl, dann wird er auch in ihnen aufleuchten und sie so wohltuend berühren, dass sie der Finsternis entfliehen wollen.

Und Ich lasse immer wieder das Licht zur Erde strahlen, und Ich weiss es, wer nach der Wahrheit verlangt .... Und wahrlich, er wird sie empfangen, doch das ernste Verlangen danach muss vorausgehen .... Doch eines jeden Menschen Wille ist frei, und wendet er sich dem Licht zu, wird er es wahrlich nicht zu bereuen brauchen .... sucht er aber die Finsternis, so wird er in der Finsternis umkommen, denn sie wird immer nur in das Bereich Meines Gegners führen, während die Wahrheit zu Mir führt, Der Ich nur durch die Wahrheit zu erreichen bin, denn die Wahrheit gibt euch Menschen ein klares Bild, was ihr benötigt für eure Seele, und also ist die Wahrheit der Weg, der zu Mir führt und zum ewigen Leben ....

Die Wahrheit ist das Licht, das von Mir ausstrahlt und in jedes Menschen Herz leuchtet, der in der Liebe lebt und mit Mir als der Ewigen Liebe sich zusammenschliessen will .... Er wird sein Ziel erreichen, er wird licht-durchstrahlt zurückkehren in sein Vaterhaus ....

Amen


BD 7584 empfangen  23.4.1960

Ernstes Prüfen von Geistesgut mit Gottes Unterstützung ....

Keinem Menschen ist das Recht verwehrt, sich selbst ein Urteil zu bilden, aber er soll auch wissen, dass der Verstand allein keine Garantie ist für rechtes Denken, und wenn er noch so scharf entwickelt ist. Es gilt dies besonders für die Beurteilung geistigen Wissens, für das sich keine Beweise erbringen lassen. Ob nun ein solches Wissen Wahrheit ist oder nicht, das kann der Mensch beurteilen, sowie er sich an Gott Selbst wendet um Erleuchtung seines Denkens .... ansonsten er zu einer Prüfung, zu einem rechten Urteil, unfähig ist.

Aber es hat auch jeder Mensch das Recht, abzulehnen, was er nicht anerkennen kann, vorausgesetzt, dass er guten Willens ist und unvoreingenommen prüft. Er soll nicht blind glauben, er soll überdenken, was zu glauben von ihm gefordert wird, und er soll sich dazu die Unterstützung Gottes erbitten, er soll wissen, dass der Geist in ihm ihn belehrt. Dann ist auch rechtes Wahrheitsverlangen ersichtlich, und dann wird ihm auch die Wahrheit geboten werden, und er wird sie auch als Wahrheit erkennen können. Denn es wird vieles als Wahrheit den Menschen dargeboten, das sich jedoch oft widerspricht, und dann liegt es am Menschen selbst, zu ergründen, was Wahrheit ist.

Wer aber glaubt, mit seinem Verstand allein dahinterzukommen, der kann gewärtig sein, dass er sich noch mehr im Irrtum verstrickt, weil der Verstand beeinflußt wird vom Gegner der Wahrheit, vom Fürsten der Finsternis, der alles daransetzt, die Menschen von der Wahrheit abzubringen und ihnen den Irrtum zuzuführen. Der Mensch aber kann sich davor schützen, wenn er sich an Gott Selbst wendet, wenn er Ihn darum angeht, dass Er ihm Erkenntnis der Wahrheit schenkt. Darum kann kein Mensch den Einwand bringen, er sei nicht fähig zu einem rechten Urteil über Wahrheit oder Irrtum ....

Sowie er sich mit Gott verbindet, sowie er Ihn angeht um Erleuchtung des Geistes, wird er es gefühlsmäßig erkennen, ob er sich dem ihm gebotenen Geistesgut zu- oder abwenden soll .... Und er wird immer die innere Sicherheit haben, recht zu urteilen, weil er weiss, dass er nicht sich selbst das Urteil gebildet hat, sondern Gott sein Denken erleuchtete. Aber es gehört immer der gute Wille dazu, das Rechte zu erkennen und zu tun .... Ein Verstandesmensch aber prüft sich nicht selbst, was ihn bewegt, anzunehmen oder abzulehnen .... Es arbeitet nur sein Verstand, der jedoch andere Wege geht, der nicht Gott Selbst zu Rate zieht, sondern sich selbst zu einer Prüfung befähigt dünkt. Und dieser wird oft irren, weil Gott nicht ausgeschaltet werden will und weil von Ihm allein die Wahrheit ausgeht.

Doch es soll auch nicht ein Prüfen von Geistesgut unterlassen werden, weil sich der Mensch angeblich nicht fähig fühlt zu einem rechten Urteil .... Denn er wird sich einst verantworten müssen, und er wird sich nicht auf das Urteil anderer berufen können, das er bedenkenlos angenommen hat, weil es so von ihm verlangt wurde .... Er soll zu einem lebendigen Glauben gelangen, und das erfordert auch Nachdenken über das, was ihm gelehrt wird. Erst der lebendige Glaube wird gewertet von Gott, ein toter Glaube, ein Formglaube, aber ist so gut wie kein Glaube ....

Und so werdet ihr Menschen immer wieder Gelegenheit haben, Stellung zu nehmen zu der einen oder der anderen Lehre, zu einem euch vermittelten Geistesgut, und ihr tut gut daran, euch an Gott Selbst zu wenden, denn Er, als die Ewige Wahrheit, wird euch auch die Wahrheit zugänglich machen, Er wird es euch ins Herz legen, dass ihr fähig seid, euch ein eigenes Urteil zu bilden, und dass dieses Urteil auch der Wahrheit entspricht. Nur sollt ihr nicht auf eure Kraft allein vertrauen, denn sowie Gott Sich nicht einschalten kann durch euren Willen, euer Gebet, schaltet sich ein anderer ein, und dieser bedient sich eures Verstandes .... Und dann werdet ihr euch immer weiter entfernen von der Wahrheit, weil jener nicht eher ruhet, bis er sein Ziel erreicht hat ....

Amen


BD 8733 empfangen  23.1.1964

Gott Selbst ist die Quelle der Offenbarungen ....

Immer wieder erhaltet ihr von Mir die Zusicherung, dass ihr in den Besitz der reinen Wahrheit gelangen könnt, wenn dies nur euer ernster Wille ist .... Denn das dürft ihr als Gewissheit annehmen, dass es Mir wohl möglich ist, die Wahrheit zur Erde zu leiten, weil Ich dazu die Macht habe .... Ihr dürft auch glauben, dass Meine übergroße Liebe Mich dazu veranlaßt, euch die reine Wahrheit zu schenken, weil ihr nur durch die Wahrheit zum ewigen Leben gelangen könnt. Und wenngleich Ich Bedingungen (stelle = d. Hg.), die zur Erlangung der Wahrheit erfüllt werden müssen, so werde Ich doch auch selbst wissen, welcher Mensch diese Bedingungen erfüllen kann und will .... Und also werde Ich Mir auch das rechte Gefäß auserwählen, durch das Ich die reine Wahrheit zur Erde leiten kann.

Ihr braucht also nicht an jeder Übermittlung aus dem geistigen Reich zu zweifeln und annehmen, dass sie mit Irrtum durchsetzt sei, und ihr werdet auch eine jede prüfen können mit Meiner Hilfe, d.h. unter Anrufung Meiner Selbst, dass Ich euren Geist erhelle, die ihr diese Prüfung vornehmen wollt. Wie aber wäre es um euch Menschen bestellt, wenn die Möglichkeit nicht bestände, dass reine unverbildete Wahrheit zur Erde gelangen könnte? ....

Solange ihr einen Gott anerkennt, Der Selbst die Wahrheit ist, könnt ihr auch von diesem Gott die Wahrheit begehren und erwarten, weil Er ein Gott der Liebe, Weisheit und Macht ist .... Der euch zurückgewinnen will und Der auch um alle Mittel und Wege weiss, Sein Ziel zu erreichen, und Der auch die Macht hat, auszuführen, was Liebe und Weisheit beschliessen. Doch glauben müsst ihr Menschen an Mich, euren Gott und Schöpfer, Der euch als Vater bedenken will mit allem, was ihr benötigt, um auszureifen und selig zu werden. Und das Wichtigste ist die Wahrheit, die ein jeder Mensch empfangen kann und wird, der sie ernstlich begehrt ....

Wenn ihr aber zweifelt, dass euch reine Wahrheit zugehen kann .... wenn ihr immer das Einwirken von Gegenkräften fürchtet, so sprecht ihr Mir wahrlich auch Meine Liebe, Weisheit und Macht ab und erkennt Meinem Gegner die Oberherrschaft zu .... die er wohl besitzt den Menschen gegenüber, die nicht ernstlich Mich anstreben, die ihm also die Macht über sich noch einräumen .... Und darüber müsst ihr euch klar sein, ob euer Verlangen nach der reinen Wahrheit tief und innig ist .... ihr müsst auch wissen, dass euer Verstand allein zu einer Prüfung nicht fähig ist .... Ihr müsst das Herz sprechen lassen, und dieses wird euch klar sagen, was ihr als Wahrheit annehmen dürft .... Denn euer Verstand kann immer noch von irrigem Gedankengut erfüllt sein, das ihr nicht hinzugeben bereit seid .... Doch dann könnt ihr auch nicht von ernstem Wahrheitsverlangen sprechen ....

Ihr müsst euch völlig frei machen von dem bisher standesmäßig gewonnenem Wissen und nur von Mir reine Wahrheit begehren .... Und ihr werdet dann wahrlich alles zurückerhalten, was der Wahrheit entspricht .... Euch werden alle Zusammenhänge mit besonderer Deutlichkeit bewusst werden, und dann erst spürt ihr es beseligt, dass ihr im Besitz der Wahrheit seid .... Es wird viel Geistesgut verbreitet als Wahrheit, das nicht den Anspruch darauf erheben kann, und darum muss auch alles geprüft werden. Euer Verstand allein ist jedoch dazu nicht fähig, doch sowie ihr euch Mir innig verbindet und die Wahrheit begehrt, kann Ich euren Verstand erhellen, und dann werdet ihr auch der Wahrheit entsprechend denken, und ihr werdet ein rechtes Urteil abgeben können.

Wie aber würde es auf der Erde aussehen, wenn die Zuführung der reinen Wahrheit von oben nicht möglich wäre? .... Dann könnte Ich von euch allen keine Verantwortung fordern, dann hätte der Gegner alle Gewalt über euch, und ihr würdet niemals mehr die Möglichkeit haben, Mich zu finden, zu lieben und euch mit Mir zu vereinen, denn alles dieses würde verhindert werden von dem Fürsten der Finsternis. Mein Licht aber durchbricht auch die Finsternis, Mein Licht strahlt von oben herab zur Erde, und in diesen Lichtschein darf wahrlich auch ein jeder Mensch eintreten ....

Licht verbreiten aber wird immer nur die Wahrheit, und darum werdet ihr auch stets dessen gewiss sein können, dass Ich .... Der Ich Selbst das Licht bin von Ewigkeit .... dieses auch ausstrahle in Form Meines Wortes, das reinste Wahrheit ist und denen zugeleitet wird, die also ernstlich die Wahrheit begehren .... Dies ist die Bedingung, die Ich stelle, denn wer die Wahrheit begehrt, der begehrt Mich Selbst, der lässt Mich in sich gegenwärtig sein, weil er dann auch von Liebe zu Mir erfüllt ist, weil sein Wille Mir zugewandt ist. Er sucht dem Gegner, dem Fürsten der Finsternis, zu entfliehen und somit auch allem Irrtum, den er als des Gegners Wirken erkennt .... Ich werde wahrlich keinem Menschen die Wahrheit vorenthalten, denn es soll der Mensch wieder zum Licht kommen, zur hellsten Erkenntnis und also in seinen Urzustand eintreten, in dem er unermesslich selig war im Anbeginn ....

Amen


BD 6467 empfangen  4.2.1956

Die Wahrheit läßt die Vollkommenheit Gottes erkennen ....

Was ihr wissen müsst, um erfolgreich eure geistige Mission auszuführen, das wird euch stets zugeleitet werden, sowie ihr es für eure geistige Arbeit auszunützen gedenkt und darum von Mir anfordert. Wenn Ich euch den Auftrag gebe, für Mich und Meinen Namen einzutreten, Meine Liebelehre zu verkünden und Meiner Liebe zu euch Erwähnung zu tun, so muss auch alles, was ihr euren Mitmenschen kündet, diese Meine Liebe erkenntlich werden lassen ....

Ihr müsst Mein göttliches Wesen, das alle Eigenschaften in höchster Vollkommenheit besitzt, immer zu erkennen vermögen, und niemals dürfen Zweifel in euch aufsteigen, niemals dürft ihr etwas künden, was Zweifel an Meiner Vollkommenheit in euch erweckt .... Auch scheinbar Gegensätzliches muss sich mit eurem Wissen erklären lassen, so dass stets Mein Wesen in aller Vollkommenheit bezeugt wird, so ihr eure Mitmenschen belehrt.

Doch immer nur kann dies die Wahrheit zuwege bringen, während jede irrige Lehre eine Verzerrung Meines Wesens sein wird, ein Bild, das Mich nicht als vollkommenes, sondern als mangelhaftes Wesen kennzeichnet. Und sonach könnt ihr Menschen selbst schon eine Prüfung vornehmen und unbedenklich als falsch abweisen, was in euch Zweifel entstehen lässt an der Vollkommenheit Meines Wesens .... was Meine Liebe, Meine Weisheit oder Meine Allmacht zweifelhaft erscheinen lässt .... Ich will, dass ihr Mich erkennt als euren liebevollsten Vater von Ewigkeit, Dessen Weisheit unübertrefflich ist und für Den es keine Grenzen Seiner Macht gibt ....

Ich will es, weil ihr nur ein vollkommenes Wesen lieben könnt und weil Ich eure Liebe gewinnen will .... Darum werde Ich immer euch Menschen ein rechtes Licht geben, und Ich werde jede Irrlehre euch so beleuchten, dass ihr sie als irrig erkennen könnt, ansonsten es in euch ewig dunkel bleibt und ihr Mir die Liebe vorenthaltet, weil ihr Mich nicht kennt. Darum also leite Ich Selbst euch die Wahrheit zu, weil sie auf Erden nur noch selten zu finden ist .... darum wähle Ich einen Weg, euch Selbst anzusprechen, weil aus Meinem Munde ewig keine Unwahrheit kommen kann und weil ihr nun nicht zu fürchten braucht, dass Mein Wort schon eine Verfälschung erfahren hat durch menschlichen Willen, der von Meinem Gegner beeinflußt sein kann ....

Mein direktes Wort aus der Höhe verbürgt euch reinste Wahrheit, weil Ich es will, dass euch die Wahrheit vermittelt wird, und weil Ich wahrlich Meinen Willen auch zur Ausführung bringen kann. Und wer dennoch zweifelt daran, dass Ich Selbst euch Menschen Mein Wort zuleite, der möge also diese Prüfung vornehmen, ob das euch vermittelte Geistesgut einen Gott der Liebe, Weisheit und Allmacht erkennen lässt, ob es ein höchst vollkommenes Wesen bezeugt .... Und ihr werdet nichts darin finden, was euch zu Zweifeln Anlaß geben könnte ....

Vergleicht aber nun auch die Lehren, die ihr bisher als „Wahrheit“ vernommen und vertreten habt .... Und es wird euch der Gott, der euch dargestellt wird, viele menschliche Schwächen bezeugen .... Er wird sich als strafender, ungerechter und wenig liebevoller Gott euch präsentieren, den ihr wohl fürchten, aber nicht lieben werdet .... der euch in seiner Unvollkommenheit auch nicht als weise und machtvoll erscheint, weil euch niemals die rechten Erklärungen gegeben werden können, denn diese behalte Ich Selbst Mir vor, und Ich teile die Wahrheit aus, wo die Grundlage geschaffen ist im Herzen eines Menschen, dass er Mein direktes Wort vernehmen kann.

Und wenn ihr Menschen an einen Gott glaubt, dann müsst ihr auch von der Vollkommenheit Seines Wesens überzeugt sein. Und diesen Glauben, diese Überzeugung, will Ich euch schenken durch Mein Wort, auf dass euch die Wahrheit beglückt, auf dass ihr Mich nun auch liebenlernt und das Verlangen habt, euch mit Mir zu verbinden .... Nur die reine Wahrheit wird dieses Verlangen in euch erwachen lassen .... Ich aber will, dass ihr euch freiwillig Mir nähert .... Also kann Ich es nur erreichen durch Übermittlung der Wahrheit, die euch Mein Wesen erkenntlich werden lässt, das in sich Liebe, Weisheit und Allmacht ist in höchster Vollendung ....

Amen


BD 9013 empfangen  12.7.1965

Welche Botschaften garantieren die Wahrheit ....

Ich kann euch nicht trotz Meiner übergroßen Liebe in Mein Reich aufnehmen, solange ihr euch dem Erlösungswerk Jesu Christi noch entgegenstellt, denn damit verschliesst ihr euch selbst das Tor in das Lichtreich, zu dem allein Jesus Christus die Pforte ist. Denn ihr weist dann mit Ihm auch Mich Selbst zurück, denn Er und Ich ist eins. Erst wenn ihr es verstehen werdet, dass Ich .... der unendliche Geist von Ewigkeit .... in Ihm für euch schaubar wurde, wird euch Meine Liebe wieder beglücken können, denn dann erst erkennt ihr Mich in Ihm an, die einstige Sünde des Abfalles von Mir kann euch nun vergeben werden, und ihr werdet euch wieder wie ehedem anstrahlen lassen von Meiner Liebekraft ....

dass nun gerade für dieses große Erbarmungswerk Jesu Christi euch Menschen das Verständnis fehlt, ist auch ein Zeichen des bevorstehenden Endes, denn es hat der Widersacher ganze Arbeit geleistet .... Es ist ihm gelungen, gerade über Meine Menschwerdung einen undurchsichtigen Schleier zu breiten, denn er will es verhindern, dass ihr Menschen erlöst werdet, und daher ist auch die Zeit gekommen, wo seinem Wirken ein Ende gesetzt wird.

Überall in der Welt machen sich geistige Strömungen bemerkbar, die abseits der Wahrheit stehen, denn es wirkt der Gegner auch von drüben aus noch auf die Menschen ein, um sie irrezuführen. Und es gibt viele Menschen, die allen jenen Botschaften Glauben schenken, weil sie aus dem geistigen Reich kommen .... dass aber auch dort noch Mein Gegner einwirken kann auf Wesen, die Unwahrheit verbreiten und solche auf die Erdenmenschen zu übertragen suchen und oft auch dazu Gelegenheit haben, die Menschen zu irritieren, das ist wieder die Folge dessen, dass sie sich nicht an Mich Selbst wenden um wahrheitsgemäße Aufklärung ....

Und darum kann Ich immer nur sagen: glaubt nicht solchen Botschaften, wo das Erlösungswerk Jesu Christi nicht vorangestellt wird, denn sie sind irrig, auch wenn sie Teilwahrheiten enthalten .... Doch es ist gerade die Erlösung Jesu Christi von solcher Wichtigkeit, dass ihr daran die Glaubwürdigkeit der Empfänge messen könnt und ihr euch nicht zufriedengeben dürft mit einem Wissen, von dem ihr nicht restlos überzeugt seid, eben weil ihr über das Wichtigste .... über das, was euch den Eingang zum Lichtreich garantiert .... ohne Kenntnis gelassen werdet. Wie wollt ihr nun entscheiden, was Wahrheit und was Irrtum ist, wenn euch nicht der Eine belehrt, Der über alles weiss und euch auch wahrheitsgemäß aufklären kann?

Auch das Wirken vom jenseitigen Reich aus an den Menschen dieser Erde kann Ich des freien Willens der Menschen wegen nicht verhindern, aber immer wieder gebe Ich Selbst ihnen den rechten Weg an, wie sie zur reinen Wahrheit gelangen können .... Doch auch dieses Wirken Meines Geistes im Menschen ist erst die Folge der vorangegangenen Erlösung durch Jesus Christus. Und daher hat Mein Gegner auch von jenem Reich aus eine große Macht, weil er immer wieder diese „Erlösung“ hintertreibt und die Menschen über das wahre Wesen Jesu in Unkenntnis läßt, weil er es mit allen Mitteln verhindern will, dass sie die Erlösung von Ihm noch finden auf Erden, und er darum jene Wesen beeinflußt, die sich diesem Erlösungsgedanken schon immer widersetzt haben und die auch nun irrige Lehren zur Erde leiten.

dass Ich nun durch Lichtwesen jederzeit bemüht bin, diesen Irrtum aufzudecken .... dass Ich immer wieder den Menschen auch die reine Wahrheit zuleite eben durch jene, das nehmt ihr zum Anlaß, dass ihr solche wahrheitsgemäße Aufklärungen vermenget mit falschem Geistesgut. Und da es euch an der Gabe der Unterscheidung mangelt, ist es so oft möglich, dass sich gute Botschaften aus dem Lichtreich inmitten von irrigen Lehren befinden und die wieder den Empfänger an der Glaubwürdigkeit aller Botschaften zweifeln lassen.

Doch das eine ist sicheres Merkmal irriger Mitteilungen: dass Meine Menschwerdung in Jesus und Mein Erlösungswerk nicht erwähnt oder gar abgestritten wird .... Und daran könnt ihr immer die Wahrheit messen, denn ein wahrhaft geistgeweckter Mensch weiss es, was er davon zu halten hat, denn die Menschen werden bewusst irregeführt, und dann ist auch der Wert der Kundgabe der Lichtwesen gesunken, die sich deshalb nicht durchsetzen konnten, weil das Verlangen nach der reinen Wahrheit nicht in den Menschen vorhanden war .... Denn dann wäre ihnen wahrlich auch das Erlösungswerk Jesu Christi verständlich erklärt worden, und es wäre des Gegners Wirken nun ausgeschaltet worden ....

Denn der Fehler liegt bei dem Menschen selbst, der allen Kundgaben aus dem geistigen Reich Glauben schenkt, nur weil sie von dort ihren Ausgang genommen haben, aber nicht weiss, dass der Gegner auch dort noch seine Macht entfalten kann und ihn daran nur der Wille, vor Irrtum geschützt zu werden, hindert. Dann kann er keine irrigen Botschaften geben, denn das Verlangen nach der reinen Wahrheit garantiert auch den Empfang derselben. Und dieses müsst ihr wissen, dann könnt ihr euch getrost den Worten hingeben, die euch der Geist aus Mir vermittelt, denn Ich bin die Ewige Wahrheit, und von Mir kann nur reine Wahrheit ausgehen .... Diese aber ist durch das Merkmal des Erlösungswerkes Jesu Christi gekennzeichnet, und nur, wer daran glaubt, der wird sich ewig nicht mehr irren können, denn ihm hat Sich die Ewige Wahrheit Selbst erschlossen, Sie hat Sich ihm offenbart und ihn eingeführt in die Wahrheit, wie Sie es euch verheissen hat ....

Amen


BD 6252 empfangen  7.5.1955

Der Auftrag, Wahrheit zu verbreiten, setzt Empfangen von Wahrheit durch Gott voraus ....

Ihr sollt in Meinem Namen reden für Mich und Mein Reich .... Ihr sollt den Menschen das gleiche vermitteln, was Ich Selbst zu ihnen reden würde, so Ich sichtbar unter ihnen weilte .... ihr sollt sie der Wahrheit gemäß belehren, wie Ich Selbst es getan habe zur Zeit Meines Erdenwandels .... Wenn Ich euch diesen Auftrag gebe, so muss Ich gleichzeitig euch auch die Möglichkeit schaffen, diesen Auftrag auszuführen .... Und wenn Ich verlange, dass ihr den Menschen die Wahrheit zuführen sollt, so muss Ich euch selbst auch die Wahrheit geben, auf dass ihr nun in Meinem Willen arbeiten könnt für Mich und Mein Reich.

Darum aber könnt ihr auch gewiss sein, dass das, was Ich euch gebe, vollste Wahrheit ist, ansonsten ich nicht an euch die Anforderungen stellen könnte, in Meinem Namen das Evangelium zu verkünden. Und so könnt ihr euch getrost als Meine Werkzeuge fühlen, ihr könnt mit vollster Sicherheit das wiedergeben, was ihr von Mir empfangt durch den Geist, ihr könnt mit Überzeugung eintreten für die Wahrheit dessen, ihr braucht euch selbst nicht mit Zweifeln zu plagen, ansonsten ihr an der Liebe, Allmacht und Weisheit Gottes zweifeln müßtet, so Er euch nicht schützen könnte vor Irrtum.

Euch habe Ich eingeweiht in Meinen Heilsplan von Ewigkeit .... Ich gab euch Kenntnis von Meinem Walten und Wirken, von eurem Daseinszweck, von Ursache und Ziel alles Bestehenden .... Ich suchte euch verständlich zu machen, wie Meine Liebe ständig alles Geschöpfliche betreut .... Ich habe euch in ein Wissen eingeführt, das ihr nicht einfach verwerfen könnt als unglaubwürdig, weil alle Zusammenhänge in tiefster Weisheit euch enthüllt wurden .... Und ihr könnt schon dieses Wissen allein als einen Beweis ungewöhnlichen Wirkens ansehen .... ihr könnt auch alles glauben, weil es euch viel verständlicher und Meine Liebe-beweisend dargeboten wird als das Wissen, das menschlicher Verstand sich erworben hat, das aber Zweifel an Meiner Liebe, Weisheit und Allmacht aufkommen lässt ....

Aber Ich habe euch das Wissen nur um eines Zweckes willen vermittelt: es zu verbreiten unter den Menschen, auf dass sie die reine Wahrheit erfahren, die von Mir ausgeht und unverfälscht ihnen übermittelt werden soll .... Ich Selbst gebe euch den Auftrag, Der Ich Selbst die Wahrheit bin von Ewigkeit .... Und Ich gebe euch reichlich, Ich versorge euch ausgiebig mit dem Wissen, das ihr verbreiten sollt, und ihr habt wahrlich nicht nötig, anderweitig „ergänzendes Wissen“ entgegenzunehmen .... Darum warne Ich euch, Meine reine Wahrheit .... das Geistesgut, das ihr von Mir empfangt, zu durchsetzen mit Geistesgut, das Ich nicht Selbst euch vermittelt habe, denn es besteht eine große Gefahr, dass das reine Lebenswasser vermengt wird mit ihm unzuträglichem Zusatz ....

Gebet es so klar und unvermengt wieder, wie ihr es empfangt von Mir, denn ihr schöpft aus dem Born des Lebens, es ist für euch ein Quell erschlossen worden, der das Köstlichste entströmen lässt: unmittelbare Kraft aus Mir, Mein Wort, das direkt von Mir ausgeht und euer geistiges Ohr berührt. Ich Selbst also führe euch das lebendige Wasser zu, das vollauf genügt, um die Menschen zum Leben zu erwecken und sie am Leben zu erhalten .... Ich weiss es wahrlich, was für euch nötig und dienlich ist, und das leite Ich euch auch zu .... Haltet euch daran, und nur allein daran .... dann werdet ihr reden in Meinem Namen und den Mitmenschen das reine Evangelium verkünden .... Und ihr werdet stets von Mir gesegnet sein ....

Amen


Gedankliche Verbindung mit Gott

BD 7613 empfangen  1.6.1960

Der Vater spricht zu Seinem Kind ....

Ihr alle könnt lauschen auf Meine Stimme in euch, und sie wird euch auch ertönen .... Doch wie selten nur stellt ihr Menschen eine so innige Bindung mit Mir her und ihr verharrt in Gedanken an Mich. Wie selten nur gebt ihr Mir Gelegenheit, euch anzusprechen, indem ihr euch bewusst Mir hingebt, um mit Mir vertraut Zwiesprache zu halten, indem ihr euch abschliesst von der Welt und euch in Gedanken versenkt, die Mich allein zum Inhalt haben. Und ihr tut dies so wenig, weil ihr nicht ernstlich daran glaubt, dass ihr Mich zu hören vermögt, dass Ich zu euch spreche, wie ein Vater mit seinen Kindern spricht.

Das Verhältnis des Kindes zum Vater habt ihr noch nicht hergestellt, Ich bin für euch immer nur der ferne Gott, Den anzusprechen ihr euch nicht getraut und Der darum auch zu euch nicht reden kann wie ein Vater zu seinem Kind .... Aber ihr könntet es jederzeit versuchen .... Ihr braucht euch nur zurückzuziehen von der Welt, ihr braucht euch nur still in euch selbst zu versenken und nun den Weg in Gedanken zu Mir nehmen .... Ihr braucht nur Meine Stimme zu vernehmen wünschen, und es wird euer Begehr erfüllt werden, wenn ihr dann aufmerksam lauscht und der Gedanken achtet, die dann in euch auftauchen, desto klarer, je inniger ihr euch Mir hingebt, je größer das Verlangen in euch ist, Mich zu hören.

Denn Ich werde euch antworten .... weil Ich nichts lieber tue, als mit Meinen Kindern zu reden, mit denen Mich nun ein festes Band der Liebe verknüpft, die Liebe des Vaters zu Seinem Kind. Und würdet ihr nun diesen Versuch öfters wagen, ihr würdet beglückt sein über den inneren Frieden, der euch erfüllt, denn ihr würdet Meine Nähe spüren und in Meiner Nähe euch auch immer geborgen wissen. Ein jeder von euch könnte in diesen Segen Meiner Ansprache kommen, selbst wenn es ihm nicht bewusst wird, dass es diese innige Bindung mit Mir ist, die ihm den inneren Frieden schenkt.

Aber er wird bald nicht mehr diese Stunden missen wollen, die er Mir schenkt, die er in stillen Betrachtungen verbringt, und er wird reifen an seiner Seele, denn niemals wird er ohne Kraftzufuhr bleiben, wenn er Mich Selbst gesucht und gefunden hat. Jeder Gedanke, der Mir gilt, ist von Segen .... Das sollten sich alle Menschen zunutze machen und immer wieder sich Mir in Gedanken zuwenden, denn dann hat er schon Mich Selbst angesprochen, und dann kann Ich ihm antworten, wenn er auf diese Antwort lauscht, d.h. still verharrt und seiner in ihm nun auftauchenden Gedanken achtet.

Dann zieht er Mich zu sich, und Ich kann also immer bei denen sein, deren Gedanken bei Mir sind .... Sie veranlassen selbst Meine Gegenwart, und immer muss Meine Gegenwart von Nutzen sein für eure Seelen. Darum sollt ihr euch oft in den Segen Meiner Gegenwart versetzen, denn es liegt an eurem Willen, dass ihr das tut, dass ihr euch zurückzieht von der Welt und euch erhebt in geistige Sphären, in denen ihr immer dann weilen werdet, wenn eure Gedanken bei Mir sind.

Und dann wird auch wahrlich eure Seele nicht mehr in Not sein, denn sie wird gestärkt von Mir Selbst, Der Ich nun Zugang habe zu ihr, Der Ich sie nun ansprechen kann und ihr austeile, was sie benötigt, um auszureifen in der Erdenzeit. Denn Ich will, dass sie zur Vollkommenheit gelangt, solange sie auf Erden weilt, und sowie Ich direkt auf die Seele einwirken kann, ist auch ihre Vollendung gewährleistet. Und darum will Ich sie direkt ansprechen können, doch das muss euer Wille selbst bewerkstelligen, dass ihr euch Mir innig hingebt und Mich zu hören begehrt .... Dann bin Ich sicher bei euch, und Ich rede zu euch, wie ein Vater zu seinem Kind spricht, dessen Liebe Ich gewinnen will für ewig ....

Amen


BD 7448 empfangen  6.11.1959

Gott fordert Nachdenken ....

Wenn ihr Meinen Ruf vernehmt, so verschliesst nicht eure Herzen, sondern hört, was Ich zu euch reden will: Geht mit euch selbst zu Gericht, und ihr werdet es wissen, was euch mangelt, die ihr noch nicht lebendig geworden seid, so dass euch Mein Geist von innen belehren kann .... Ihr alle könntet erfüllt sein von Meinem Geist, denn der Funke Meines göttlichen Vatergeistes ruhet in euch, in einem jeden Menschen .... ganz gleich, ob er ihn entzündet oder ihn verglimmen lässt .... er ist in euch, und es bedarf nur eines kleinen Liebefeuers in euch, dass ihr ihn entzündet und er zur hellen Flamme wird .... Habt ihr diesem Funken in euch schon die Möglichkeit gegeben, sich zu entzünden? Dann müßte er auch einen kleinen Schein verbreiten, und in diesem matten Lichtschein würdet ihr Dinge erkennen, die euch zuvor nicht ersichtlich waren ....

Ich spreche zu euch, die ihr in Dunkelheit des Geistes noch dahingeht, die ihr nicht um die Zusammenhänge wisst, die euren Gott und Vater dazu bewegen, euch durch Seinen Geist Kenntnis zu geben .... Ich spreche zu euch, die ihr nicht nachdenkt .... Denn ein ernsthaftes Nachdenken müßte euch zu Zweifeln und Fragen veranlassen, weil ihr noch verdunkelten Geistes seid und das Licht in euch selbst noch nicht entzündet habt. Aber denkt ihr nach? denkt ihr einmal über den mangelhaften Geisteszustand derer nach, die wohl an der Spitze zu stehen glauben und doch so blind sind, dass sie keine „Führer“ abgeben können. denkt einmal darüber nach, ob ein Gott und Schöpfer, Der in Sich Liebe, Weisheit und Allmacht ist, davon Abstand nehmen würde, dass alles, was Ihn bezeugen soll, Liebe, Weisheit und Allmacht bekundet ....

Und wo findet ihr Liebe, Weisheit und Allmacht in Glaubenslehren, die euch dargeboten werden und die doch nur verbildet oder reine Menschenlehren sind? .... Ihr brauchtet nur tiefer nachzudenken, und es müßte euch wie Schuppen von den Augen fallen, dass der große Geist der Unendlichkeit, der Gott der Liebe und Weisheit, nicht solche Anforderungen an euch stellen wird, wie es euch die Kirchengebote vorschreiben. Seine einzige Anforderung an euch Menschen ist das Erfüllen der Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe .... Und kommt ihr nur dieser Anforderung nach, dann wird es in euch schon hell, denn dann erweckt ihr den Geistesfunken in euch zum Leben und dieser führt euch ein in alle Wahrheit .... (Joh. 14, 15 - 26)

Wo aber sucht ihr die Wahrheit? In verbildetem Geistesgut, in Irrlehren und in Lehren, die geistigen Zwang allerdeutlichst erkennen lassen, wo Ich immer nur den freien Willen der Menschen achte, weil der Mensch nur im freien Willen zur Vollendung gelangen kann .... Habt ihr schon darüber nachgedacht, dass die Menschen gehindert werden an ihrer Seligwerdung durch alle diese Lehren und menschlich erlassenen Gebote? dass sie die einzigen göttlichen Gebote der Liebe zu Gott und zum Nächsten zumeist zurückstellen um dieser menschlich erlassenen Gebote willen und doch glauben, dem göttlichen Willen gemäß zu leben auf Erden?

Habt ihr schon nachgedacht, welch geistige Verflachung unter den Menschen entstehen kann und schon entstanden ist, die nicht selbst denken und sich selbst mit ihrem Gott und Vater in Verbindung setzen, dass Er sie lehre und führe? .... Warum stellt ihr immer ein menschliches Aufbauwerk in den Vordergrund, das keinen Anspruch hat darauf, die von Jesus Christus gegründete Kirche zu sein? .... Wohl können auch unter euch Menschen sein, die im lebendigen Glauben stehen, deren Geist erweckt ist und die also Seiner Kirche angehören, aber diese von Ihm Selbst gegründete Kirche besteht nicht in einer Organisation, die allzudeutlich menschliches Aufbauwerk ist .... Es ist die „Gemeinschaft der wahrhaft Gläubigen“, die wohl in allen Organisationen zu finden sind, deren Voraussetzungen aber ganz andere sind, als ihr glaubt.

Und lebt ihr in der Liebe, dann wird euch auch der Geist in euch selbst belehren, und ihr werdet hellsichtig und hellhörig alles betrachten, was ihr als „unerweckt“ noch verteidigt und festhaltet. Ich als euer Gott und Vater aber werte den Menschen nur nach seiner inneren Verfassung, nach seinem Liebeleben, nach seiner Erkenntnis; doch es darf sich der Mensch nicht selbst wehren gegen das Licht, wenn es ihm vorgehalten wird .... Er soll sich freuen und bereit sein, sich selbst das Lebenslicht für seine Seele daran zu entzünden, denn Meine Liebe tritt euch immer in Form eines Lichtes entgegen, weil allein das Licht beseligt und weil allein die Wahrheit das Licht ist von Ewigkeit und die Wahrheit immer nur von Mir Selbst ausgeht, Der Ich Selbst die Wahrheit bin von Ewigkeit ....

Amen


BD 7981 empfangen  1.9.1961

Gedankliche Zuwendung des Willens zu Gott ....

Jeder Gedanke, der sich Mir zuwendet, ist ein Bekennen eurer Zugehörigkeit zu Mir, ein aufflackernder Liebefunke, der dem Feuermeer der Ewigen Liebe zudrängt. Er ist ein Beweis der bestandenen Willensprobe, Mich wieder als Gott und Schöpfer anzuerkennen, wie es war im Anbeginn .... Ich lasse euch ewiglich nicht, auch wenn ihr willensmäßig euch selbst von Mir entfernt haltet .... Denn ihr gehört zu Mir, ihr seid ein Fünkchen Meiner Liebekraft, die Ich verströmen liess, als Ich euch das Leben gab. Und diese Liebekraft wird einmal wieder zum Urquell zurückströmen, weil dies Gesetz ist von Ewigkeit ....

Aber Mir liegt daran, dass euer freier Wille .... das Zeichen der Göttlichkeit .... Anlaß ist der Rückkehr zu Mir. Und es beglückt Mich unsagbar, wenn diese Willenswandlung nach eurem einstmaligen Absturz von Mir vollzogen ist, wenn ihr als Mensch .... im Stadium des freien Willens .... eure Gedanken richtet zu Mir .... Dann erfasse Ich euch und ziehe euch stets mehr zu Mir hinan, und Ich habe dazu das Recht, weil es euer freier Wille ist, dass ihr euch wieder mit Mir zusammenzuschliessen sucht .... Und ihr wisst es nicht, welche Kraft euch zuströmt, wenn eure Gedanken Mir gelten, denn jeder Gedanke ist eine Bindung mit Mir, die den Kraftzustrom ermöglicht; eine Bindung, die Mich veranlaßt, euch mit Meiner Liebekraft zu durchstrahlen, die euch vergeistigt und wieder zu den seligsten Wesen macht, die ihr einst gewesen seid.

Ihr habt die Möglichkeit, euch jederzeit Meines Kraftzustromes zu versichern .... ihr habt ein ganz sicheres Mittel, Meine Kraft in Empfang zu nehmen, wenn ihr nur eure Gedanken hinwendet zu Mir .... Denn ihr wendet euch nur einem Wesen zu, Das ihr anerkennt, und Ich will nur diese eure Anerkennung, um nun auch euch wieder bedenken zu können wie ehedem, um euch wieder mit Liebekraft zu durchstrahlen. Und wenn eure Gedanken Mir gelten, dann öffnet ihr bewusst euer Herz .... ihr gebt jeden Widerstand auf, der euch von Mir getrennt hielt, und es kann Meine Liebe wieder auf euch einwirken, die wie ein Feuerfunke in euch zündet und auch in euch die Liebe aufflammen lässt zu Mir.

Und darum liegt ein übergroßer Segen darauf, wenn ihr immer wieder eure Gedanken erhebt zu Mir .... Die Welt hält euch wohl oft davon zurück, und wer der Welt verfallen ist, dem gelingt die Zuwendung zu Mir nur schwer und selten, wenn sie überhaupt möglich ist .... Habt ihr Mir aber einmal durch euren freien Willen das Recht eingeräumt, wieder Besitz nehmen zu können von euch, weil ihr freiwillig die Abkehr von Meinem Gegner vollzogen habt, dann könnt ihr auch dessen sicher sein, dass Ich Mich immer wieder in eure Gedanken einschalten werde, und es wird euch immer öfter möglich sein, gedanklich bei Mir zu verweilen .... bis ihr Mich ständig in eurer Nähe fühlt, bis ihr nichts mehr beginnen werdet ohne Mich.

Und dann erfüllt ihr bewusst den Zweck eures Erdendaseins, dann steht ihr schon in engster Bindung mit Mir, wenngleich ihr noch auf Erden weilt, und Ich werde euch nicht mehr verlassen, Ich werde stets neben euch gehen, Ich werde in euren Herzen Wohnung nehmen, und Meine Gegenwart werdet ihr spüren und selig sein .... Darum bleibt Mir immer verbunden, auch wenn euch die Welt noch nicht ganz freigibt ....

Solange ihr noch in der irdischen Welt weilen müsst, werdet ihr auch ankämpfen müssen gegen ihre Lockungen und Reize; ist aber einmal die Bindung von euch zu Mir hergestellt, dann kann euch auch die irdische Welt nicht mehr schaden, dann werdet ihr Mich desto mehr suchen, weil ihr die rechte Seligkeit doch nicht in der irdischen Welt finden könnt, sondern immer nur in der innigen Bindung mit Mir .... Und dann zieht euch Meine Liebe zu Mir, dann werde Ich euch beglücken mit Meiner Gegenwart .... Denn Ich besitze nun euren Willen, der sich in aller Freiheit Mir zuwandte, und ihr seid Mein geworden und werdet es nun auch bleiben bis in alle Ewigkeit ....

Amen


BD 6859 empfangen  28.6.1957

Segen des gedanklichen Verkehrs mit Gott ....

Wer Mir Gehör schenkt, so Ich zu ihm spreche, der geht den sicheren Weg zur Höhe .... Und Ich spreche zu allen jenen, die Mein Wort empfangen, die es wieder von ihnen annehmen, die Mich in Gedanken fragen und also auch ihre ihnen nun zugehenden Gedanken als Meine Anrede werten dürfen. Ihr könnt dann nicht falsch denken, sowie ihr einmal Mich als den Ausgang der Wahrheit anerkannt habt durch eure zu Mir gerichteten Gedanken, sowie ihr die Wahrheit erfahren möchtet. Ihr könnt auch keine Irrwege mehr wandeln, sowie ihr Mich bittet, dass Ich euch führe .... Nur müsst ihr Mir durch euren Willen selbst Gelegenheit geben, euch anzureden, und das geschieht immer, wenn ihr euch in Gedanken mit Mir, eurem Gott und Schöpfer, befasst, denn jeder Gedanke von euch ruft Mich zu euch, und Ich folge diesem Ruf.

Ihr sollt euch oft in Gedanken mit Mir befassen, weil dies ein Öffnen des Herzens für Meine Ansprache bedeutet und weil ihr immer nur dabei gewinnen könnt, denn ihr empfangt dann auch ständig Kraft, das zu tun, was Ich von euch verlange, was euch als Mein Wille durch Meine Ansprache kundgetan wird. Die Verbindung mit Mir muss von euch selbst hergestellt werden, weil ihr selbst euch einstens von Mir isoliertet .... Und ihr braucht nichts weiter zu tun, als nur an Mich zu denken ohne Abwehrwillen .... Ich bin immer bereit, euch entgegenzukommen, sowie Ich in euren Gedanken den Willen erkenne, mit Mir in Verbindung zu treten ....

Und dann seid ihr wahrlich auch gesichert davor, Irrwege zu gehen, weil Ich nun auch Einfluß gewonnen habe auf euch, weil Ich euch anreden kann. Und so ist es im Erdenleben für euch wahrlich nicht schwer, euch einen unermesslichen Reichtum zu erwerben, der unvergänglich ist, denn die gedankliche Bindung mit Mir trägt euch diesen ein. Es ist ganz unmöglich, dass ihr mit leeren Händen von Mir Geht, es ist ganz unmöglich, dass Ich eine solche Bindung nicht nütze und Mich still verhalte euch gegenüber, denn Ich harre nur solcher stillen Zeiten, wo ihr euch Mir verbindet, wo ihr Zwiesprache haltet mit Mir oder fragend euch an euren Gott und Schöpfer wendet, und Ich gebe euch sicherlich auch Antwort wieder in Form von Gedanken, wenn Ich nicht direkt euch ansprechen kann durch das innere Wort.

Darum hat ein jeder Mensch die Möglichkeit und das Anrecht, mit Mir in Verkehr zu treten, und ein jeder Mensch wird empfangen, soviel er begehrt. Auch wenn der Körper nicht offensichtlich bedacht wird, aber die Seele kann sich bereichern unbegrenzt. Ich will zu euch sprechen, und Ich spreche zu jedem von euch, der Mich also anhört, der Meine Stimme vernehmen will .... Und ihr solltet alle diese Zusicherung ausnützen, ihr solltet wetteifern und jede freie Minute Mir schenken, und es wäre wahrlich eure Zeit auf Erden gut ausgewertet, es würde dann die Bindung immer öfter hergestellt, weil es euch nun aus tiefstem Herzen verlangt nach Mir, Den ihr als euren Vater nun erkennt und von Dem ihr nun ständig angesprochen zu werden begehrt.

Und bereitwillig werdet ihr auch allem nachkommen, ihr werdet Meinen Willen erfüllen, weil ihr selbst euch diesen Meinen Willen schon zu eigen gemacht habt, weil die ständige Bindung mit Mir auch ständige Unterwerfung unter Meinen Willen zur Folge hat und weil es in euch Licht geworden ist, wer Ich bin und wie Ich zu euch und ihr zu Mir steht .... denkt an Mich täglich und stündlich, schaltet Mich niemals aus, was ihr auch beginnen möget, lasst Mich stets euch gegenwärtig sein dadurch, dass ihr durch eure Gedanken Mich zu euch ruft .... Und ihr werdet wahrlich den Weg durch das Erdenleben nicht vergeblich zurücklegen, ihr werdet wachsen und reifen und das Ziel erreichen .... Ihr werdet euch Mir wieder anschliessen, um nun euch ewiglich nicht mehr von Mir zu trennen ....

Amen


BD 8737 empfangen  27.1.1964

Bindung mit Gott ....
Nöte und Leiden ....

Und wenn es euch gelingt, euch Mir innig zu verbinden in Gedanken, dass ihr Mich ersehnt aus liebendem Herzen, dann bin Ich euch auch gegenwärtig, denn die Liebe in euch zieht Mich gewaltig an, und der Liebe versage Ich Mich niemals. Meine Gegenwart aber sichert euch immer Zufuhr von Kraft, die wohl nur die Seele spürt, sie aber reift und stets vollkommener wird, weil Ich sie dann auch nicht mehr auslasse. Dann habt ihr euren freien Willen bezeugt, Mir wieder anzugehören, dann habt ihr die Willensprobe bestanden, zwecks derer ihr den Gang als Mensch über die Erde Geht.

Wenige Menschen jedoch befassen sich gedanklich mit Mir, und wenn, dann nur zu bestimmten Zeiten, und es wird dann immer nur eine äußere Form aus einem Vorgang, der tief innerlich sein muss, um einen geistigen Erfolg zu bringen. Wenige Menschen nur gedenken oft des Tages Dessen, Der ihr Gott und Schöpfer ist und Der als Vater von ihnen erkannt und angerufen werden will .... Die Welt mit allen ihren Anforderungen läßt den Menschen fast keine Zeit mehr zur inneren Betrachtung, ihre Gedanken sind ausgefüllt mit irdischen Angelegenheiten und Sorgen, und geistige Gedanken schalten sie völlig aus, sie als nutzlos und ohne Wert betrachtend, weshalb sie auch niemals etwas spüren können von göttlichem Segen, der auf ihrem täglichen Tun ruht ....

Nur wenn Sorgen sie bedrücken, kommt in ihnen zuweilen ein Gedanke auf an den Einen, Der mächtig ist und helfen kann, und dann ist es schon ein großer Gewinn, wenn sie sich an den Einen wenden mit einer stillen Bitte, denn dann müssen sie die Bindung mit Mir herstellen, sowie sie nur ein Gebet im Geist und in der Wahrheit zu Mir emporsenden. Sind es aber nur leere Lippengebete, dann erreichen sie nicht Mein Ohr, denn der innige Kontakt fehlt, der ihnen auch die Erfüllung ihrer Bitte sichert.

Und dennoch sind Leiden und Nöte die einzigen Mittel, der Menschen Gedanken Mir zuzuwenden, Nöte und Leiden können sie zu Stunden innerer Bindung mit Mir veranlassen, und sie werden dann immer einen Vorteil für ihre Seele beziehen, weil keine Bindung ohne Kraftzustrom bleiben wird und der Kraftzustrom sich immer geistig auswirken wird. Selig sind die Menschen zu nennen, die öfters ihre Gedanken zu Mir erheben, die nicht erst durch Not und Leid dazu gedrängt zu werden brauchen, sondern deren Liebe sie dazu treibt, sich Mir zu verbinden, die den wahren Trost und das wahre Glück im Herzen nur finden in der engen Bindung mit Mir .... selig, die sich von der Welt schon so weit gelöst haben, dass sie Zeit finden für geistige Gedanken, dass sie sich mit Mir austauschen, weil es sie drängt, in Kontakt mit Mir zu treten .... Denn diese ziehe Ich Selbst auch unaufhörlich, und das Ausreifen ihrer Seelen ist gesichert.

Die Trennung zwischen den Wesen und Mir, die sie selbst im freien Willen einstens vollzogen, ist nun aufgehoben durch die freiwillige Bindung mit Mir, die jeder innige Gedanke, jedes Gebet und jedes Liebewerk beweist .... denn nun hat sich das Wesen als Mensch wieder zurückgewandelt in seinen Urzustand, der auch innigste Bindung mit Mir bedeutete .... Und Ich versuche alles, um in den Menschen das Verlangen nach der Bindung mit Mir zu erwecken, Ich trete jedem Menschen Selbst in den Weg, oder Ich erhöre die Notrufe derer, die in Leid geraten, um Mich Selbst und Meine Liebe ihnen zu beweisen ....

Ich komme Selbst mit Meiner Liebe einem jeden Menschen entgegen, aber Ich kann ihn nicht zwingen, sie anzunehmen .... In völlig freiem Willen müssen sie die Rückkehr zu Mir vollziehen und in völlig freiem Willen von Mir Kraft und Liebe (Licht) und Meine Gegenwart erbitten .... Dann aber gehe Ich nimmermehr von ihnen. Dann ist ihr Erdengang wahrlich nicht vergeblich, denn ständig wird ihnen Meine Kraft zufliessen, dass die Seele auf Erden schon einen Reifegrad erreicht, der ihr ein seliges Leben im geistigen Reich sichert.

Und es ist wahrlich leicht, sich die Gewissheit zu verschaffen an ein seliges Los nach dem Tode, denn die innige Bindung mit Mir ist das rechte Verhältnis, das Ich von Meinem Kind zu Mir hergestellt haben will, und ein Vater wird immer sein Kind beglücken wollen .... Er wird ihm ständig geben, was ihm mangelt, und also wird Er auch der Seele das vermitteln, was sie benötigt zum Ausreifen: Licht und Kraft und Gnade .... Nur muss auch der Kontakt hergestellt werden, der ein Überfliessen Meines Licht- und Gnadenstromes gewährleistet. Dann erreicht der Mensch sicher sein Ziel auf Erden .... er erwirbt sich das ewige Leben in aller Glückseligkeit ....

Amen


BD 7129 empfangen  24.5.1958

Täglicher Anruf des Namens Jesus ....

Mit Mir und in Meinem Namen sollt ihr jeden Tag beginnen, jedes Werk in Angriff nehmen und also eure täglichen Aufgaben erfüllen, und ihr werdet auch gewiss sein können, dass ihr gesegnete Arbeit vollbringt, sei es irdische oder geistige Tätigkeit. Sowie ihr aber allein wandelt, d.h., ohne Mich um Meinen Beistand gebeten zu haben, werdet ihr viel vergebliche Arbeit verrichten, ihr werdet mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, oder sie wird euch nicht immer gelingen. Ein inniger Gedanke an Mich schon sichert euch Meinen Beistand, und ruft ihr Mich bewusst an um Segen und Unterstützung, dann wird sich auch alles von selbst so ergeben, wie es gut ist, und ihr könnt in völliger Ruhe euer Tagewerk vollbringen.

Ihr müsst immer wissen, dass ihr bedrängt werdet von finsteren Kräften, die stets dann Zutritt zu euch haben, wenn ihr es versäumtet, eine Schutzmauer um euch zu bilden, durch Anruf Meines Namens, durch Bitten um Meinen Segen zu eurem Tun. Und haben sie einmal Zutritt zu euch gefunden, dann ist es weit schwerer, sie wieder abzuwehren, als es anfänglich war, ihnen Zutritt zu verwehren. Denn sie schwächen euren Willen, der dann nur unter Aufbietung aller Kräfte aufholt, was versäumt wurde: Mich anzurufen um Hilfe.

Der Kampf um eure Seele wird ständig geführt, und oft wird euch der Sieg schwergemacht durch jene finsteren Kräfte, aber es liegt dann oft an euch selbst, weil ihr unbeschränkt Kraft anfordern könnt und dies immer tun müsst durch inniges Gebet um Meine Führung, Meinen Schutz und Meinen Segen .... Darum sollt ihr niemals euer Tagewerk beginnen ohne Mich, ihr sollt im Herzen Meinen Namen anrufen, um Willensstärkung bitten und euch Mir schrankenlos hingeben .... Dann kann Ich euch auch schützen gegen den Feind eurer Seelen, dann werden zahllose Lichtwesen um euch sein und jenem den Zutritt verwehren, dann werdet ihr heiter und sorglos euer Tagewerk verrichten, im Gefühl von Kraft und innerem Frieden. Und dann wird euch auch nichts zu erschüttern vermögen, weil ihr wisst, dass Ich immer gegenwärtig bin und alles regle für euch.

Die innere Bindung mit Mir ist die beste Garantie für gutes Gelingen aller eurer Pläne, seien es irdische oder geistige Angelegenheiten, immer kann Ich dann Selbst auf euch einwirken und eure Gedanken, eure Handlungen so lenken, wie es recht ist und euch dienlich. Doch sowie ihr euch isoliert von Mir, sowie ihr die Bindung lockert, werden auch andere Gedanken die Herrschaft auf euch gewinnen, die euch von Meinem Gegner zugeleitet werden, die euch den inneren Frieden nehmen, die euch beunruhigen und stets mehr dann schlechten Kräften Zugang gewähren, die nun das Werk innerer Zerrüttung und Disharmonie fortsetzen, so dass auch eure tägliche Arbeit keine gesegnete ist und eure Seele sich in Gefahr befindet, von ihm gefesselt zu werden.

Und wieder könnt ihr euch aus solcher Gefahr nur befreien, wenn ihr Zuflucht nehmt zu Mir, denn Ich bin jederzeit bereit, euch beizustehen in eurer geistigen Not. Aber ohne Mich könnt ihr euch nicht von ihm und seinem Einfluß befreien, ohne Mich seid ihr zu schwach und darum ihm ausgeliefert. Allen solchen Bedrängungen aber könnt ihr entgehen, wenn ihr euch immer wieder Mir und Meinem Schutz übergebt, wenn ihr Mich immer um Meinen Segen bittet, wenn ihr Mir euer körperliches und geistiges Wohl anempfehlt und niemals versäumet, Meinen Namen anzurufen .... und euch dadurch offen zu Mir in Jesus Christus bekennt .... Dann richtet ihr eine Wand auf, die Mein Gegner nicht wird zum Einsturz bringen können, denn Mich und Meinen Namen flieht er, und also wird er auch von euch ablassen, wenn ihr nur gläubig Meinen Namen aussprecht in jeder Not und Gefahr ....

Amen


BD 7376 empfangen  27.6.1959

Gott will unserer Gedanken Inhalt sein ....

Welchen Weg ihr auch gehen wollt, er muss nur Mich Selbst zum Ziel haben, ansonsten ihr in die Irre geht. Wenn ihr euch nun der Welt zuwendet, werdet ihr kaum eure Sinne und Gedanken Mir zulenken, und dann könnt ihr gewiss sein, dass der Weg falsch ist, den ihr wandelt. Kehrt ihr euch aber von der Welt ab, dann schweifen eure Gedanken ganz sicher in geistige Gefilde, ihr werdet euch in Gedanken beschäftigen mit Dingen, die außerhalb der irdischen Welt liegen, ihr werdet erfahren wollen, was euch noch geheim ist, weil ihr dem Einfluß der Lichtwesen nachgebt, die eure Gedanken ins geistige Reich zu lenken suchen und immer dort Erfolg haben werden, wo der Mensch Mich sucht ....

Ich muss euer Ziel sein, mit Mir müsst ihr euch in Gedanken befassen, und ihr wandelt dann sicher den Weg, der zu Mir führt. Und so könnt ihr Menschen immer nur gewarnt werden vor der Welt .... Nicht, dass ihr die Welt fliehen sollt, in die ihr schicksalsmäßig versetzt worden seid zur Erprobung eures Willens. Aber ihr sollt ihr nicht mit allen Sinnen verfallen, ihr sollt sie beherrschen lernen, ihr sollt den Anforderungen gerecht werden, die sie an euch stellt zur Erhaltung eures Erdendaseins, jedoch nicht der Welt mehr Recht einräumen, als nötig ist ....

Ihr sollt die Welt beherrschen und nicht ihr Knecht sein .... Und so kann euch das Schicksal in verschiedener Weise in Anspruch nehmen, doch Mich dürft ihr nicht auslassen aus euren Gedanken, von Mir müsst ihr euch lenken lassen und bestimmen zu all eurem Denken und Handeln. Und Ich werde wahrlich alles tun, um Einfluß zu gewinnen auf euch, wenn nur euer Wille gut ist. Wessen Wille aber der Welt gehört, der wird fehlgehen, sein Ziel wird ein anderes sein, er wird der Welt ganz verfallen und nimmer von ihr loskommen.

Darum trete Ich jedem Menschen immer wieder in den Weg und oft in schmerzlicher Weise, wenn er Meiner leisen Mahnungen und Warnungen nicht achtet und mit Mir wenig oder keine Verbindung hat. Dann wird er oft hart angegriffen werden müssen von Meiner Vaterhand, Ich muss ihn die Vergänglichkeit des Irdischen oft in schmerzlicher Weise erkennen lassen, Ich muss ihm das nehmen, was er mit seinem Herzen begehrt, und Ich muss seine Blicke oft gewaltsam hinweglenken von der Welt, ohne jedoch seinen Willen zu zwingen, der letzten Endes selbst über sich entscheiden muss. Aber er kann nicht ohne Mich selig werden, und die Seligkeit betrifft sein ewiges Leben, seinen Seelenzustand nach seinem Leibestode. Hat er Mich auf Erden nicht gefunden, so wird er schwer zur Vereinigung mit Mir gelangen, selbst wenn dies auch im jenseitigen Reich noch möglich ist.

Aber das Ziel ist unermesslich weit in die Ferne gerückt, wenn er ohne Mich sein Erdenleben beendet hat und drüben nun mühselig hingeleitet werden soll, wo es weit schwerer ist für ihn, Mich zu finden als auf Erden. Wer Mich aber sucht auf Erden, der wird Mich auch finden, denn Ich Selbst komme ihm entgegen und gehe nicht mehr von ihm, bis er sich mit Mir vereinigt hat. Denn Ich bin und bleibe das Ziel, Das erreicht werden muss, wollt ihr Menschen selig werden ....

Amen


BD 3740 empfangen  9.u.10.4.1946

tut dies zu Meinem Gedächtnis ....“
Abendmahl ....

Von Mir geht die Kraft aus, die Weisheit und auch das Leben .... Und so muss Ich als Quell der Kraft und des Lichtes erkannt werden, und es muss die Verbindung mit Mir gesucht werden, um durch den Empfang von Kraft und Licht zum Leben zu gelangen. Also muss Ich Mich in euch wiederfinden können, d.h., Licht und Kraft, also Wissen um die ewige Wahrheit und als Folge davon Kraft in aller Fülle, muss in euch sein .... Mein Geist muss in euch wirken .... und Ich Selbst also in euch wirksam sein können, dann erst werdet ihr leben, aber das Leben auch in Ewigkeit nicht mehr verlieren.

Ihr seid dann mit Mir vereint, und diese Vereinigung ist die wahre Kommunion .... Die Vereinigung mit Mir ist unerläßlich, ansonsten ihr weder Kraft noch Licht empfangen könnt, denn der Zusammenschluss mit dem ewigen Urquell muss zuvor stattfinden, soll nun der Strom Meiner Liebe übergeleitet werden in das Herz des Menschen. Um aber jenen Zusammenschluss herzustellen, ist erstmalig der Wille dazu erforderlich, von Mir etwas in Empfang zu nehmen.

Der Wille aber erfordert gedankliche Tätigkeit, also Ich muss als Quell und somit als Geber dessen, was der Mensch begehrt, erkannt werden von Herz und Verstand, und gedanklich muss der Mensch Mir zustreben .... Dann erst wird der Wille tätig, und er erfüllt die Bedingungen, die den Zusammenschluss mit Mir herbeiführen. Der tätig gewordenen Wille ist gleich einem Wirken in Liebe .... Dieses aber ist unerläßlich, und so ist Mein Liebegebot nimmermehr zu umgehen von denen, die wahrhaft kommunizieren wollen, die sich vereinigen wollen mit Mir ....

teilt Gaben aus, speiset und tränket euren Nächsten, der hilfsbedürftig ist, lasst euch seine Not angelegen sein geistig und irdisch, gebet, wie Ich euch gegeben habe, erquicket die Seele und den Körper des Nächsten, erbarmet euch der Schwachen und Kranken, tröstet die Betrübten, richtet auf die Bedrückten, lindert die Not stets und ständig, immer im Hinblick auf Mich, Der Ich euch den Weg auf Erden vorgelebt habe .... teilt alles, was ihr besitzt, mit den Armen ....

Dann erfüllt ihr Mein Gebot der Liebe und somit die erste Bedingung zum Zusammenschluss mit Mir, denn dann erst kann Ich Mich mit euch vereinigen, wenn ihr euer Herz zur Liebe gestaltet habt, ansonsten eine Vereinigung mit Mir unmöglich ist, und ob ihr noch so viele äußere Formen berücksichtigt, die keinen Einfluß haben auf den Zustand eures (r) Herzens (Seele). Ich will euch das Leben geben, Kraft und Licht spenden im Übermaß, doch nimmermehr ist dies möglich, solange ihr nicht euren Willen tätig werden lasst, solange ihr nicht die Liebe übt ....

Wie ihr aber die Liebe üben sollt, habe Ich Selbst euch gelehrt und euch ständig ermahnt, Mir nachzufolgen .... denkt an Mich und Meine Lehre, und dann handelt ihr entsprechend, und ihr werdet wahrlich zum Aufnahmegefäß Meines Geistes werden, ihr werdet also den Anteil Meiner Selbst in euch wirksam werden lassen .... Ihr zieht Mich Selbst zu euch durch Wirken in Liebe, und also vereinigt ihr euch mit Mir, dem Urquell der Kraft und des Lichtes von Ewigkeit, und ihr könnt sonach auch empfangen ohne Einschränkung Licht und Kraft .... Wissen und Macht ....

(10.4.1946) Die Vereinigung mit Mir muss zuvor vollzogen sein durch Wirken in Liebe, dann erst kann Ich Selbst in euch gegenwärtig sein .... auch im Geist, und dann erst kann Ich euch speisen und tränken mit geistiger Nahrung, mit Fleisch und Blut, mit Meinem Leib im geistigen Sinn .... Denn Ich Selbst bin das Wort, also reiche Ich euch das Abendmahl, so Ich euch Mein Wort vermittle, das eurer Seele geistige Nahrung ist, Ihr könnt diese Nahrung wohl auch entgegennehmen ohne zuvoriges Liebeswirken, doch dann ist es kein Kommunizieren, keine Vereinigung mit Mir, denn dann ist es noch kein Abendmahl, es kann euch aber dazu führen, so ihr das Wort nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem Herzen entgegennehmt und danach lebt ....

Das Tätigwerden eures Willens, das Wirken in Liebe, stellt erst die geistige Vereinigung mit Mir her. Das Wirken in Liebe aber besteht im Geben, in unausgesetzem Mitteilen und Austeilen dessen, was ihr besitzt, was euch selbst beglückt, um auch den Mitmenschen, der dessen bedürftig ist, zu beglücken. Und so ihr dieses nicht übt, so ihr nicht Mir darin nachzufolgen sucht, werdet ihr nicht an Meinem Tisch gespeist werden können, ihr werdet nicht das Abendmahl halten können mit Mir, weil ihr euch selbst als Meine Gäste ausschaltet, weil Ich euch dann unnahbar bleibe, bis ihr selbst euch zur Liebe gewandelt habt, die Meine Ursubstanz ist und ewig bleiben wird.

Nehmt ihr das Abendmahl entgegen in der von euch Menschen gewählten Form, so bleibt dies immer nur eine äußere Handlung, die erst dann den tiefen geistigen Sinn bekommt, so euer Herz von tiefer Liebe erfüllt ist, die aber nicht nur gefühlsmäßig euch bewegen darf, sondern in Werken uneigennütziger Nächstenliebe zum Ausdruck kommen muss. Denn nur, wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm .... Dieses Mein Wort liegt auch dem von Mir eingesetzten Abendmahl zugrunde .... Und immer sollt ihr euch Meinen Lebenswandel auf Erden vor Augen halten und Mir in allem nachfolgen ....

Und so, wie ihr austeilt, so wird euch auch zugeteilt werden, geistig und irdisch; ihr werdet, so ihr in innigem Verband steht mit Mir durch die Liebe, gesättigt und gekräftigt sein jederzeit. Im Andenken an Mich ständig Werke der Liebe verrichten .... und dadurch mit Mir die sichere Vereinigung herstellen, die euch das Zuführen Meines Wortes, Meines Fleisches und Blutes, gewährleistet .... das ist der tiefe geistige Sinn dessen: „tut dies zu Meinem Gedächtnis ....“, den ihr alle wohl verstehen werdet, so euer Wille ernst ist, Meiner Worte geistigen Sinn zu ergründen ....

Amen


 Kurzbiographie

Wer war Bertha Dudde?

Bertha Dudde wurde am 1. April 1891 als zweitälteste Tochter eines Kunstmalers in Liegnitz, Schlesien, geboren.

Sie wurde Schneiderin und erhielt seit dem 15. Juni 1937 Kundgaben vom Herrn durch das „innere Wort“.

„Durch einen hellen Traum wurde ich veranlaßt, meine Gedanken nach innigem Gebet niederzuschreiben. Verständlicherweise ergab das noch oft Zweifel und innere Kämpfe, bis mir die Überzeugung kam, dass keineswegs ich selbst der Urheber dieser köstlichen Gnadenworte war, sondern dass der Geist in mir, d.h. die Liebe des himmlischen Vaters, offensichtlich wirkte und mich in die Wahrheit einführte.“

„Es wurde mir ein Wissen erschlossen auf geistigem Gebiet, das weit über meine Volksschulbildung hinausging. Das Wissen empfing und empfange ich als Diktat im vollwachen Zustand; ich schreibe alles, was mir gesagt wird, in Stenogramm nieder, um es dann unverändert Wort für Wort in Reinschrift zu übertragen. Der Vorgang vollzieht sich keineswegs in einem Zwangszustand, d.h. in Trance oder Ekstase, sondern in einer absolut nüchternen Verfassung; allerdings muss ich es selbst wollen, und freiwillig darf ich dann diese Diktate empfangen; sie sind weder an eine Zeit noch an einen Ort gebunden.“

„Nun habe ich nur den einen Wunsch, diese Gnadengaben noch recht vielen Menschen zugänglich machen zu können und nach dem Willen Gottes selbst noch viel Arbeit in Seinem Weinberg leisten zu dürfen.“

(Zitate aus einer Autobiographie von 1959)

Bertha Dudde starb am 18. September 1965 in Leverkusen


Buch: "2020 - 2028 Bertha Duddes Prophezeiungen zur Endzeit und Neuen Erde - FAQs zu 3. Weltkrieg, Katastrophe aus dem Kosmos, Antichrist, Wiederkunft Jesu, Endzeitgericht, Neue Erde" 314 Seiten, ISBN-13: 9783751984348, 19,90 €, BoD-Verlag, Erscheinungsdatum 10/20, https://www.bod.de/buchshop/2020-2028-bertha-duddes-prophezeiungen-zur-endzeit-und-neuen-erde-gerd-gutemann-9783751984348

Buch: "2020 - 2028 Kurzfassung von Bertha Duddes Endzeitprophezeiungen - FAQs zu 3. Weltkrieg, Katastrophe aus dem Kosmos, Antichrist, Wiederkunft Jesu, Endzeitgericht, Neue Erde" 66 Seiten, ISBN-13: 9783750451599, Verlag: Books on Demand, Erscheinungsdatum: 26.08.2020, 4,99 €, https://www.bod.de/buchshop/2020-2028-kurzfassung-von-bertha-duddes-endzeitprophezeiungen-gerd-gutemann-9783750451599


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Letztes Update: 01.10.2021