Bertha Dudde

Themenheft 235

Die Himmelfahrt Christi


Inhaltsübersicht


Vorbild für jeden Menschen auf Erden, daß durch ein Leben in der Nachfolge Christi ein jeder seinen Leib und die Seele vergeistigen kann und soll....


 Das Reich Gottes

Das Reich Gottes

Als Jesus auf Erden wandelte, sprach Er vom Reiche Gottes, von einem Reich, das nicht von dieser Welt ist .... Er sprach nicht von weltlicher Macht, Er sprach auch nicht von einer kirchlichen Macht, von einer Organisation; Er sprach auch nicht von Männern, die an Gottes Statt herrschen sollten über Seine Gemeinde; .... Er sprach nur zu Seinen Jüngern: „Geht hin und lehrt alle Völker“ .... Er gab ihnen den Auftrag, die Menschen zu unterweisen in Seiner Liebelehre, und Er versprach ihnen Seine Mitwirkung, so sie in Seinem Geist verblieben .... Denn sowie sie Liebe lehrten, mussten sie selbst in der Liebe leben, und also war der Herr Selbst mit ihnen, Der die Liebe ist. Wo aber die Liebe regiert, ist jede herrschende Gewalt unnötig .... wo die Liebe regiert, dort dient einer dem anderen, und wo die Liebe regiert, dort sind Gebote unnötig, es sei denn, das Gebot der Liebe wird den Menschen gepredigt, das Gott Selbst gegeben hat.

BD 3622 empfangen  7.12.1945

Himmelfahrt Christi ....
Verklärung ....

Mein Leben auf Erden war ein Wandel in Liebe, den Ich beschloß mit Meinem Tod am Kreuze .... Mein Körper war auf der Erde, d.h. allen Naturgesetzen unterworfen, Meine Seele war bei Gott, sie lebte ein geistiges Leben und wurde daher mächtig, auch den Körper sich untertan zu machen, ihn gleichfalls Gott zustreben zu lassen, und dadurch wurde Seele und Körper vergeistigt, so dass die Außenform, die Gott, den Vater von Ewigkeit, in aller Fülle barg, kein Hindernis mehr war für Sein Wirken.

Die Außenform konnte sonach auch nicht mehr dem leiblichen Tode verfallen, weil sterblich, d.h. in sich veränderlich, nur die Materie ist, die unreifes Geistiges in sich birgt, nicht aber völlig vergeistigte Substanz. Und sonach konnte Seele und Körper in das geistige Reich eingehen, denn sie waren vollendet, sie waren lichtdurchlässig und konnten nun, licht- und kraft-durchstrahlt, die Erde verlassen, ein Vorgang, den Meine Jünger erleben durften, der sich vor ihren Augen abspielte, auf dass sie die Herrlichkeit Gottes schauen konnten, auf dass sie Kraft empfingen für ihre Erdenmission, die nun einsetzte zur Erlösung der Menschheit.

Sie sollten den Menschen Kunde bringen von Meinem Erlösungswerk, von Meinem Lebenswandel, Meiner Lehre, von Meinem qualvollen Leiden und Sterben am Kreuz und von Meiner Auferstehung und Himmelfahrt .... Und zu dieser Mission mussten sie vorbereitet sein, sie mussten selbst einen Lebenswandel in Liebe führen, sie mussten tief gläubig sein, in Mir den Vater von Ewigkeit erkannt haben, sie mussten Meine Lehre voll und ganz in sich aufgenommen haben, um sie nun auch weiterleiten zu können; sie mussten in die Wahrheit eingeführt sein, um Meinen Opfertod begreifen zu können, und also mussten sie lebendige Nachfolger sein und aus innerster Überzeugung heraus predigen können.

Und darum sollten sie auch Meine Himmelfahrt erleben, das letzte Zeichen Meiner Herrlichkeit, Meiner Gottheit, auf der Erde, das Ich ihnen als Mensch geben konnte, das Meinen Wandel auf Erden abschloß, aber lebendig bleiben sollte für die Meinen, solange die Welt besteht. Denn Meine Verklärung war die Erfüllung dessen, was Ich predigte, Meinen Jüngern wohl verständlich, doch den Menschen nur dann verständlich, wenn sie Mir nachfolgen, ein Leben in uneigennütziger Liebe führen und dadurch die ewige Wahrheit begreifen und tiefste göttliche Weisheiten in sich aufnehmen können.

Dann wird auch ihnen Meine Himmelfahrt glaubwürdig sein, wenn sie wissen, dass das Vergeistigen von Seele und Körper Zweck des Erdenlebens ist und strahlendster Lichtempfang die Folge ist. Darum war Mein Erdenlebenszweck nur das Predigen der Liebe, darum nahm das Wort Fleisch an, um die Menschen auf den rechten Weg zu weisen, ihnen ein Liebeleben vorzuleben und sie anzuspornen, Mir nachzufolgen .... Nur die Liebe bringt eine Vergeistigung zuwege, und nur die Liebe erlöst die Menschheit vom Tode und erweckt sie zum ewigen Leben ....

Amen


BD 4392 empfangen  1.8.1948

Erlöser ....
Glaube ....
Willensfreiheit ....
Zwang ....

Solange ihr nicht glauben wollt, werdet ihr auch nicht glauben können. Jeder Mensch kann sich sein Seelenleben gestalten nach seinem Willen, d.h., seinem Denken, Fühlen und Wollen ist kein Zwang auferlegt, es wird sich niemals in einer bestimmten Richtung bewegen müssen, sondern der Mensch wählt sich die Richtung selbst. Damit aber die von ihm gewählte Gedanken- und Willensrichtung die rechte, Meinem Willen und Meiner ewigen Ordnung entsprechende sei, wird ihm ständig Hilfe gewährt, sie wird ihm gewissermaßen angtragen, so dass es ihm leicht ist, die rechte Richtung einzuschlagen, so er sich als erstes dem Beherrscher der Unendlichkeit hingibt, ganz gleich, in welcher Form er Diesen anerkennt, also erstmalig an Ihn glaubt ....

Selbst ohne jede Belehrung kann er sich verstandesmäßig die Frage seines Ursprungs vorlegen, und diese Frage wird ihm gedanklich auch so beantwortet werden, dass er auf die rechte Spur gelenkt wird .... es wird sein Denken der Wahrheit nahekommen, weil Ich Selbst es will, dass der Mensch in der Wahrheit steht. Und so er sich selbst als denkendes Wesen, als ein Schöpfungswerk eines ihm noch unbekannten Meisters, Diesem gedanklich anvertraut, bekundet er den Willen zur Wahrheit, und sie wird ihm werden. Glauben-wollen sichert auch das Glauben-Können, doch niemals soll sich der Mensch für fähig halten, verstandesmäßig die Wahrheit ergründen zu können und Mich und Meinen Beistand dabei auszuschalten oder Mich gänzlich abzulehnen und dennoch in der Wahrheit zu stehen ....

Würdet ihr Meine Existenz wie auch alles, was zu glauben Ich von euch fordere, beweisen können, so wäre der Akt der freien Willensentscheidung, der Sinn und Zweck eures Erdenlebens als Mensch ist, hinfällig, denn einem alles beherrschenden Wesen muss sich der Mensch unterwerfen, weil er sich Ihm unterlegen fühlt. Dann ist er gewissermaßen getrieben von der Furcht, wenn er sich nicht offen widersetzt und dadurch erneut in die Tiefe stürzt. Diesen Entscheid des Menschen aber will Ich nicht, sondern in vollster Freiheit muss er Mir zustreben, er muss wollen, dass eine Macht über ihm ist, Der er sich freiwillig unterstellt. Daher muss er wohl glauben können, aber er darf nicht gezwungen werden zum Glauben, also Meine Existenz darf ihm nicht bewiesen werden können.

Und somit ist das ganze Seelenleben eines Menschen ihm selbst freigestellt, d.h., Denken, Fühlen und Wollen untersteht nicht dem Zwang, sondern der Willensrichtung des Menschen, wodurch nun auch verständlich wird, dass um den Willen des Menschen ein Kampf geführt wird im geistigen Reich, von beiden Mächten, zwischen denen er sich entscheiden soll. Denn der Abfall von Mir kam durch Einfluß einer Gegenmacht zustande, die aber ursprünglich gleichfalls das Produkt Meiner Liebe war, voll ausgerüstet mit allem, was ein göttliches Geschöpf kennzeichnet. dass und warum sich dieses Wesen abwandte von Mir, kann euch Menschen ebenfalls nur bildlich erklärt werden. Der Abfall aber liess das Wesen zu Meinem Gegner werden, auf dessen Einfluß zahllose geistige Wesenheiten sich auflehnten gegen Mich, also abgrundtief stürzten.

Um dieses abgefallene Geistige werbe Ich mit aller Liebe, der Gegner aber will Mir abringen, was Ich schon zum Teil wieder besitze. Und darum wütet unentwegt ein geistiger Kampf, der wohl mit einer völligen Niederlage Meines Gegners endet, jedoch auch mit dem Rückfall vieler Wesen in die Finsternis, weil sie ihren freien Willen erneut missbraucht haben .... also auch von Meinem Gegner nicht gezwungen werden konnten, sondern sich selbst frei entschieden haben für ihn. Menschen nun, die nicht glauben könnten trotz ihrem Willen, wären als gezwungene Wesen zu betrachten, als entschuldbar .... Zwang findet aber weder von Mir noch von Meinem Gegner aus statt, weshalb es also dem Wollenden möglich ist, zu glauben, der Glaube aber niemals zu beweisen sein darf.

Hat der Mensch aber einmal den Glauben gewonnen kraft seines Willens, dann wird er auch das Wissen um die Wahrheit gewinnen, die nur auf dem Wege des Glaubens gewonnen werden kann. Denn Ich als die ewige Wahrheit muss anerkannt werden, um sie austeilen zu können. Menschen, die Meine Existenz anzweifeln, können ihren Verstand noch so eifrig nützen, sie werden Fehlschlüsse ziehen und sich in völlig irriges Denken verrennen, denn sie forschen und grübeln ohne Mich und liefern sich dem Einfluß Meines Gegners aus, der nun jede Gelegenheit nützt, den Kampf wider das Licht .... wider die Wahrheit .... zu führen. Die Willensfreiheit ist Erklärung für alles ....

Die Willensfreiheit ist auch Erklärung für das größte Mysterium, für die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus .... dass Ich zu den Menschen niederstieg, hat lediglich die Begründung, dass die Macht Meines Gegners zu groß geworden war, weil die Menschheit zu schwach war, ihren Willen in der rechten Weise zu gebrauchen und ihm Widerstand zu leisten. Zwang fand von seiten des Gegners niemals statt, aber die Menschen waren, da sie ohne Liebe lebten, die in sich Kraft ist, nicht mehr fähig, ihrem Willen die rechte Richtung zu geben, weil sie diese nicht mehr erkannten.

Der Gegner nützte die Willensschwäche der Menschen aus und übte immer stärkeren Einfluß auf sie aus. Sie hätten widerstehen können, wenn sie einen Lebenswandel in Liebe geführt hätten, und darum musste den Menschen ein Beispiel gegeben werden, was der Mensch vermag, so er durch ein Liebeleben die Kraft in sich vermehrt und diese Kraft auf den Willen überträgt. Der Glaube sinkt, sowie der Liebegrad ein niedriger ist, dagegen steigt der Zweifel empor als Angriffssignal des Gegners, und bald überwuchert er den Glauben und erstickt ihn.

Ein Mensch also musste den Mitmenschen zeigen, welche Lebensaufgabe ihnen gesetzt ist und wie sie dieser Aufgabe nachkommen können .... ein Mensch musste den Willen in rechter Richtung gebrauchen und die Kraft dazu beziehen aus der Liebe .... Es ist eine einfache Lösung, und es ist auch verständlich, dass Mich als Schöpfer und Vater von Ewigkeit die Produkte Meiner Liebe erbarmten, dass sie, aus eigenem Willen zwar, nicht mehr frei wurden von ihrem Peiniger, der seine Kraft, die er von Mir bezog, missbrauchte zu schändlichem Wirken. Es muss auch verständlich sein, dass Ich einen Ausweg suchte für die unglückseligen Geschöpfe, dass ein Erbarmungswerk Meine Zustimmung fand, das die Liebe für das Unglückselige vollbringen wollte.

Ich liebe alle Meine Geschöpfe und suche alle wieder zurückzugewinnen. Im Zwang wäre es ein Werk des Augenblickes, Ich aber wende keinen Zwang an um der Vollkommenheit dessen willen, was von Mir seinen Ausgang genommen hat. Dagegen liess Ich Mir genügen an einem Beweis recht genützten Willens, den die tiefe Liebe eines Menschen Mir liefern wollte für Seine Mitmenschen. Ich sah die große Liebe dieses einen Menschen, und um dieser großen Liebe willen trat die Erbarmung an Stelle der Gerechtigkeit .... Ich leitete die Liebekraft um als Willenskraft auf die schwachen Menschen, die sich Jesus anvertrauen in ihrer Schwäche und Ihn um Hilfe angehen.

Also Ich betrachte die Menschen, die sich Jesus anempfehlen, als mit Ihm verbunden, als ein Glied von Ihm; Ich mache keine Trennung mehr zwischen diesen sündigen Menschen und Jesus, sondern Ich betrachte sie als ein Ganzes, dem Ich um der großen Liebe Jesu willen die Sünden vergebe .... d.h., denen Ich die Willensschwäche nehme, denen Ich Kraft gebe zur rechten Nützung ihres Willens. Ich helfe ihnen, den Willen recht zu nützen, zwinge aber durch die Kraftzufuhr ihren Willen nicht .... Immer noch muss der Mensch sich selbst erlösen aus dem Zustand des Abfalles von Mir, nun kann er das, so er Jesus Christus um Hilfe angeht, Ihn also anerkennt und um Seines Erlösungswerkes willen um Kraftzufuhr bittet ....

So nur ist das Erlösungswerk zu betrachten. Nur die Liebe des Menschen Jesus war ausschlaggebend, die Er durch Seinen Tod am Kreuz zum Ausdruck brachte. Er bewies den Menschen ferner, dass der Tod etwas Überwundenes ist für einen Menschen, Der durch die Liebe so vollkommen war, dass Er in das ewige Leben eingehen konnte, dass Er also in Wirklichkeit nicht starb, sondern in erhöhtem Licht lebte, was Er durch Seine Himmelfahrt den Menschen bewiesen hat .... Ich nahm also Seine Liebe an, und um dieser Liebe willen helfe Ich den Schuldnern, ihrer Schuld ledig zu werden durch Zuwendung von Willenskraft, obgleich die restlose Erlösung immer noch dem Menschen selbst obliegt, dass er sich frei für Mich entscheidet und Mir zustrebt ....

Amen


BD 4484 empfangen  11.11.1948

Die Lehre der Dreieinigkeit Gottes ....

Ihr habt die Gabe, euren Verstand gebrauchen zu können, und sollt diese Gabe auch nützen. In irdischer Beziehung zwingt euch das Leben dazu, und ihr kommt diesem Zwang ohne Widerstreben nach. Es ist für euch eine Selbstverständlichkeit, dass ihr über alles nachdenkt, was in Berührung tritt mit euch, dass ihr forschet und grübelt und also verstandesmäßig euch bereichert an irdischem Wissen. Wenig oder gar nicht aber nützt ihr den Verstand, um geistiges Wissen euch anzueignen aus eigenem innerem Antrieb. Ihr lasst euch wohl solches zutragen von außen und nehmt es an, ohne euren Verstand in Tätigkeit gesetzt zu haben, ohne zu prüfen oder darüber nachzudenken.

Ihr verarbeitet es nicht mit dem Verstand, und also nützt ihr diesen nicht, oder ihr missbraucht ihn, indem ihr ihn tätig werden lasst zu gänzlich falschen Folgerungen, weil ihr empfangenes Geistesgut annehmt ohne Prüfung. Der euch den Verstand gab, fordert auch Rechenschaft darüber, wie ihr ihn genützt habt. Zahllose Menschen wandeln im Irrtum dahin, weil sie nicht nachdenken über Lehren, die ihnen Anlaß geben sollten zur Prüfung, weil sie einfach unannehmbar sind in der Form, wie sie den Menschen dargeboten werden ....

Ihr weist zwar jede Prüfung mit dem Hinweis zurück, dass ihr als Mensch nicht fähig seid, ein richtiges Urteil zu fällen, und habt auch insofern recht, dass euer Verstand allein dazu nicht ausreicht. Doch immer wieder muss entgegengesetzt werden, dass die Erleuchtung durch den Geist jederzeit angefordert werden kann und auch angefordert werden muss, um schwerste Probleme wahrheitsgemäß zu lösen, und dass Gott dem Ernstlich-Wollenden niemals Seinen Beistand versagen wird. Und so ist es auch dem Menschen möglich, sich Aufklärung zu verschaffen auf Fragen, die der Verstand allein nicht beantworten kann. Desto nötiger aber ist es, Gott dann um Unterstützung zu bitten, wenn der Mensch sich selbst unfähig fühlt, recht zu urteilen.

Es ist dies ratsamer, als Lehren anzunehmen, die dem Menschen schwer annehmbar erscheinen, denn was ein Mensch vertreten will als Wahrheit, das muss ihm selbst auch voll und ganz erläutert werden, weshalb die Belehrungen von oben fortgesetzt zur Erde geleitet werden, die Licht bringen in die Dunkelheit des Geistes. Und dunkel ist es überall, wo die Wahrheit verdrängt oder verschleiert wird, wo Irrlehren verbreitet sind und von den Menschen als Wahrheit vertreten werden. Und diese Dunkelheit soll durchbrochen werden vom Licht .... Lüge und Irrtum soll von der Wahrheit verdrängt werden, es soll aufgedeckt werden, wo die Menschen falsch unterrichtet sind, weil nur die Wahrheit zum ewigen Leben führt und weil nur die Wahrheit göttlich, Irrlehren aber Gott-gegnerisch sind ....

Und so gilt es, eine Lehre zu beleuchten, die vom Feind der Seelen verworren und gänzlich verbildet sich Eingang verschafft hat unter den Menschen, und zwar deshalb, weil diese die Gabe des Verstandes nicht nützten und ohne Prüfung annahmen, was ihnen dargeboten wurde: die Lehre der Dreieinigkeit Gottes .... Es ist diese Lehre völlig unverständlich, d.h., verstandesmäßig nicht zu fassen und zu begreifen, es ist eine Erklärung der ewigen Gottheit, die darum unannehmbar ist, weil sie widersinnig ist, also der Mensch, so er sich dazu bekennt, nicht mehr nachdenken darf, oder, so er darüber nachdenkt, sich nicht dazu bekennen kann ....

(12.11.1948) Die ewige Gottheit in eine engbegrenzte Form bringen zu wollen ist ein Zeichen der Unvollkommenheit der Menschen, die diese Lehre annehmen. Jede Form ist ein engbegrenzter Begriff, das Wesen Gottes aber ist unbegrenzt, weil es etwas überaus Vollkommenes ist. So ist auch etwas höchst Vollkommenes nicht teilbar, denn Vollkommenheit ist ein Zustand des Geistigen, niemals aber kann etwas Geistiges eine Dreiteilung erfahren .... es kann also niemals von einem dreipersönlichen Gott gesprochen werden, weil das ein undenkbarer Begriff ist, der zu völlig falschen Ansichten über das Wesen der Gottheit führt.

Gott Vater .... Gott Sohn .... und Gott hl. Geist .... diese Begriffe berechtigen nicht zu der Annahme, dass drei Personen sich als ewige Gottheit zusammenschliessen, also diese drei einen Gott bilden, wohingegen die Wesenheit Gottes durch diese drei Begriffe den Menschen verständlich gemacht werden kann, wenn „Vater“ als Liebe, „Sohn“ als Weisheit und „Geist“ als Kraft erklärt werden .... Und es ist dies auch die allein rechte Erklärung, die der Lehre der Dreieinigkeit Gottes zugrunde liegt, jedoch im Unverständnis dessen in falscher Auslegung die irrige Lehre entstehen liess, dass drei Personen in einer Gottheit enthalten sind.

Der Geist Gottes, der Teilbegriff der Wesenheit Gottes, ist niemals zu personifizieren, er ist nicht in eine Form zu bringen nach menschlichem Begriff, er ist eine unendliche Fülle von Licht und Kraft, die von einem überstarken Liebewillen gelenkt und genützt wird. Das Licht ist Gott .... die Kraft ist Gott .... und der Liebewille ist Gott .... es ist nicht eines ohne das andere, es schliesst alles Göttliche diese Dreiheit in Sich; es ist das Zeichen der Vollkommenheit, so Liebe, Weisheit und Kraft einem Wesen innewohnen, und es ist dann zum Ebenbild Gottes geworden. Doch immer ist es nur ein Wesen .... keine Form, sondern etwas Unendliches, Geistiges, das keiner Form bedarf, um zu sein, und das alle Formen sprengen würde, so diese sich nicht vorher vergeistigt hätten, dass sie Liebe, Weisheit und Kraft in Fülle fassen kann, ohne zu vergehen.

Eine solche Form war der Mensch Jesus, Der von Gott ausersehen war, Träger der ganzen Fülle von Liebe, Weisheit und Kraft zu sein, um den Menschen als vorstellbare Gottheit zu dienen, damit sie glauben können an ein Wesen, Das, in höchster Vollkommenheit stehend, doch mit den unvollkommenen Menschen, Seinen Geschöpfen, in Zusammenhang steht. Diese Form war aber nur irdisch, sie stand gewissermaßen nur den mit leiblichen Augen Sehenden zu Gebote, weil der Geist keiner Form bedarf, um doch geschaut werden zu können .... die Vorstellung: Vater, Sohn und hl. Geist als drei getrennte Wessen .... wenn auch unter dem Zusatz: sie sind eins .... ist irreführend, weil dann die Menschen in Gefahr stehen, eine Trennung vorzunehmen, indem sie jede Person einzeln anrufen und dadurch das Bewusstsein von drei Personen verstärken, also das rechte, wahrheitsgemäße Empfinden für einen Gott verlieren, an Den allein sie sich wenden sollen in jeder irdischen und geistigen Not.

Selbst der Mensch Jesus, Der auf Erden als Einzelwesen wandelte, um Gott in aller Fülle in Sich aufzunehmen, wurde eins mit Ihm, was Seine Himmelfahrt bezeugte, weil der Körper sich völlig vergeistigt hatte und alle Substanzen sich der ewigen Gottheit angliedern konnten und sonach nicht mehr zwei getrennte Wesen, die vollkommen waren, (12.11.1948) existierten, sondern es war nur eine Gottheit, Die Liebe, Weisheit und Kraft in höchster Vollendung war, Gott Vater, Gott Sohn und Sein Geist, der die ganze Unendlichkeit erfüllt, durch den alles zur Ausführung kommt, was Sein Wille bestimmt.

Es ist das Wesen der ewigen Gottheit, das durch diese Begriffe Vater, Sohn und hl. Geist gekennzeichnet wird. Es geht die Weisheit .... der Sohn .... vom Vater der Liebe aus, die alles durchströmende Kraft wirkt, was der Vater und der Sohn beschliessen. Gott ist allmächtig und überaus weise und liebevoll .... Dieser Begriff ist verständlicher und löst das Problem der dreieinigen Gottheit auf das einfachste, und nur geistig blinde Menschen können diese einfache Lösung nicht fassen oder anerkennen, weil sie irregeleitet sind durch geistig blinde Führer, die unerleuchtet sind und sich auch nicht belehren lassen ....

Amen


BD 4980 empfangen  5.10.1950

Dogma: Maria Himmelfahrt ....

Wie ihr euch zur Wahrheit einstellt, so ist auch eure geistige Entwicklung. Wer sie sucht, der findet sie und schreitet unfehlbar vorwärts, wer sie ablehnt oder sich gleichgültig zu ihr verhält, der kann nicht geistigen Erfolg haben, denn dieser lebt auch nicht in der Liebe, die mit der Wahrheit eng verbunden ist. Das Verhalten der Menschen zur Wahrheit entspricht auch ihrem Verhalten zu Mir, Der Ich Selbst die ewige Wahrheit und auch die ewige Liebe bin. Und so werdet ihr nun verstehen, dass Ich stets bestrebt sein werde, den Menschen die Wahrheit zuzuführen, weil der Irrtum begreiflicherweise von Mir abführen muss.

Jeglicher Irrtum muss berichtigt werden und irrige Lehren an den Pranger gestellt, weil sie das Denken des Menschen vergiften, weil sie die Seele des Menschen dem in die Hände liefern, der Vertreter der Lüge ist. Es kann somit auch nicht geduldet werden, dass der Irrtum den Menschen in Form einer Glaubenslehre geboten wird, die sie annehmen müssen. Jegliche Lehre, die zwangsmäßig das Bekennen dazu fordert, findet Meine Missbilligung, wenngleich sie der Wahrheit entspricht, denn der Glaube an eine solche Lehre im Zwang hat keinen Erfolg für die Seele. Weit schlimmer aber ist es, wenn eine irrige Lehre den Menschen aufgezwungen wird, die an sich auch keinen Wert hat für die Entwicklung der Seele.

Es kann niemals eine Maßnahme Meine Zustimmung finden, die den freien Willen des Menschen beschneidet .... Und jedes Dogma ist ein Antasten des freien Willens .... Zudem ist es belanglos für die nachfolgende Menschheit, in welcher Weise die Mutter Jesu die Erde verlassen hat, denn solange die Menschen nicht geistig so weit vorgeschritten sind, dass sie den Vorgang der Vergeistigung einer Seele begreifen können, trägt die Darstellung einer Himmelfahrt nur erneute Finsternis ein. Zweifel und Unglaube wird dort sein, wo jegliches Verständnis dafür fehlt.

Die Himmelfahrt Christi zwar ist anders zu bewerten, war Er doch der göttliche Erlöser, Dem jede Macht gehorchen musste und Der ein Werk vollbracht hat, das allen Menschen galt, von Dem auch alle Menschen Kenntnis erlangen sollten und Dessen Erdenleben daher von Anfang bis zum Ende den Menschen bewusst und verständlich sein sollte. Seine Himmelfahrt war der Abschluss des göttlichen Wirkens auf der Erde, Seine Himmelfahrt war die Krönung, es war die Erfüllung vieler Weissagungen und der Abschluss des Wandels Jesu auf dieser Erde.

Doch auch der Glaube daran soll nicht gefordert werden, sondern es soll den Menschen völlig frei bleiben, daran zu glauben, weil der lebendige Glaube erst die Folge eines Wandels in Liebe und eines tiefen Wahrheitsverlangens ist .... Und daher ist es weder von Wert noch von Vorteil, den Menschen ein neues Streitobjekt zu schaffen, das menschlicher Verstand nicht beweisen kann und das einen höheren Entwicklungsgrad erfordert, um verstanden und geglaubt werden zu können, der aber bei den Menschen nicht mehr anzutreffen ist und daher die Verwirrung nur größer wird, wo den Menschen Erkenntnis gegeben werden sollte ....

Amen


BD 5884 empfangen  22.2.1954

Jesus Christus ....
Sein heiliger Name ....

Den Namen Dessen, Der überaus heilig ist und Den ihr anrufen sollt in jeder irdischen und geistigen Bedrängnis, den kennt ihr Menschen alle .... Es ist Jesus Christus, der Sohn Gottes und Erlöser der Welt .... Der als Sohn Gottes zur Erde niederstieg und nach Seinem Erlösungswerk als Gott Selbst zum Himmel wieder aufgestiegen ist .... Der darum als Gott anzusprechen ist, weil Sich in Seiner menschlichen Hülle die Ewige Gottheit manifestierte, die Ewige Liebe, Die voll und ganz den Menschen Jesus erfüllte, und darum seine Seele als völlig vergöttlicht eins wurde mit Ihr.

Die Menschheit kennt wohl Seinen Namen, doch zumeist wird Sein Name nur bewertet als der eines Menschen, der wohl gut und edel war, dem aber die Göttlichkeit abgesprochen wird. Für diese ist daher Sein Name ohne Kraft, sie rufen Den nicht an, Der ihnen Erfüllung jeglichen Gebetes verheissen hat, das in Seinem Namen zum Vater emporgesandt wird. Denn der Vater und Er sind eins, und wer den Glauben daran durch den Anruf Seines Namens bekundet, dessen Gebet wird erhört werden.

Für Menschen, denen jegliches geistige Wissen mangelt, ist dieses Problem der Menschwerdung Gottes so unverständlich, dass sie an der Wahrheit solcher Lehren zweifeln und deshalb auch niemals die Kraft Seines geheiligten Namens erproben werden .... Doch ihr Unwissen hebt darum nicht die Wahrheit auf .... Und Gott lässt keine Möglichkeit ungenützt, diesen das Wissen zu bringen, ihnen die rechte Aufklärung zu geben, auf dass ihnen die Heiligkeit des Namens Jesus verständlich wird und auch sie ihn anrufen in ihrer Not ....

Das Endziel eines jeden Wesens ist das Vergöttlichen seiner selbst im freien Willen. Die Menschen wissen nicht um Zweck und Ziel ihres Erdenlebens und verfolgen daher auch nicht das Ziel, das aber der Mensch Jesus mit Seinem Erdenlebenswandel und Seinem Kreuzestod erreicht hat. Er stieg zwar als Lichtseele zur Erde herab, um erstmalig eine Mission zu erfüllen, um die Menschen zu erlösen von einer Schuld .... von der Sünde der einstigen Auflehnung wider Gott. Denn ihre Seelen waren gleichfalls Seelen des Lichtes gewesen .... sie waren gleichfalls von Gott hervorgegangen und standen in gleicher Vollkommenheit wie die Seele des Menschen Jesus .... Doch sie hatten im freien Willen ihre Vollkommenheit eingebüßt, sie waren nicht bei Gott geblieben, sondern hatten sich freiwillig von Ihm abgewandt .... dem zu, der als Gegner Gott gegenüberstand, nachdem er als erster Gott abtrünnig geworden war.

Diese große Schuld, die einst die geistigen Wesen auf sich geladen hatten und deren Folge das Erdenleben als Mensch ist, nahm der Mensch Jesus auf Seine Schulter, um sie zu tilgen durch Seinen Kreuzestod .... Und dieser Mission wegen stieg die Seele des Lichtes .... der Sohn Gottes .... zur Erde. Gleichzeitig aber lebte er den Menschen das Leben vor, das die Vergöttlichung der Seele zur Folge hat .... Er lebte ihnen ein Leben in uneigennütziger Liebe vor, das zum gänzlichen Zusammenschluss führt mit der Ewigen Liebe, das auch aus einem sündigen Erdenmenschen ein göttliches Ebenbild gestalten kann und zum Vollbesitz von Kraft und Licht führt ....

Der Mensch Jesus hat der Menschheit den Beweis erbracht, denn Seine Wundertaten, Seine unübertreffliche Weisheit und zuletzt Seine glanzvolle Himmelfahrt bewiesen Seine göttliche Kraft und Macht .... sie bewiesen die Auswirkung eines Lebenswandels in Liebe und geben allen Menschen die Hoffnung, das gleiche Ziel erreichen zu können, so sie in der Nachfolge Jesu leben .... Denn Er gab den Menschen die Verheissung: Ihr sollt vollkommen werden, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist ....

Also ist es auch möglich, diese Vollkommenheit zu erreichen, wenn sie ernst angestrebt wird und wenn Sein geheiligter Name angerufen wird um Hilfe. Denn durch das Erlösungswerk ist die Last von der Menschheit genommen, die sie zu Boden drückte und jeglichen Aufstieg zur Höhe unmöglich machte .... Darum aber muss auch Jesus Christus als Erlöser der Welt anerkannt werden .... ansonsten die Sündenschuld nicht getilgt ist, ansonsten ein jeder Mensch selbst mit dieser Last fertigwerden muss und ewig nicht zum Ziel gelangen kann ....

Jesus wusste um diesen geschwächten Zustand der Menschheit und stieg darum zur Erde nieder, um ihr zu helfen, doch keiner kann seiner Schuld ledig werden, der Ihn nicht anerkennt und der sich daher auch nicht erlösen lässt von Ihm .... Keiner kann ohne Jesus Christus selig werden .... Ein jeder aber wird die Kraft Seines Namens erfahren, der Ihn gläubig anruft und sich selbst und seine Schuld Ihm übergibt und Ihn bittet um Hilfe und Vergebung seiner Schuld. Keiner wird Ihn vergeblich rufen, der Seinen geheiligten Namen ausspricht und Ihn dadurch anerkennt als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, Der von Sich Selbst gesagt hat: „Ich und der Vater ist eins ....“ und „keiner kommt zum Vater, denn durch Mich ....“

Amen


BD 7031 empfangen  2.2.1958

„Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden ....“

„Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden ....“, diese Worte konnte Ich wohl berechtigt aussprechen, als Ich auf Erden wandelte, denn es war Mein Vater, Der in Mir war, Der Mir diese Gewalt gegeben hatte, mit Dem Ich eins geworden war und Der darum Mich gänzlich durchdrang, so dass Er Selbst wirkte in Mir und durch Mich.

Und diese Gewalt blieb Mir auch nach Meinem Erdenwandel, denn nur Meine irdische Hülle war vor Meiner Himmelfahrt etwas „Menschliches“, alles in ihr Sich Bergende aber war Gott, Der Sich nur in Jesus Christus allen Seinen Wesen schaubar machte.

Und somit also sprach wohl der „Mensch“ Jesus die Worte: „Mir ist alle Gewalt gegeben“, doch die Gottheit in diesem Menschen verfügte Selbst über die Gewalt. Ich konnte also Mich Selbst als Den bezeichnen, Der alle Macht hatte im Himmel und auf Erden .... weil es keine Trennung gab zwischen Mir, dem ewigen Schöpfergeist, und Dem, Der Mich in Sich aufgenommen hatte ....

Und diese Gewalt werde Ich auch keinem Wesen außer Mir abtreten, denn sie gehört zu Meinem Urwesen, das in sich Liebe, Weisheit und Allmacht ist .... Wer dies begreift, der weiss auch, dass somit allein Mein Wille regiert und dass es also nur Beauftragte in Meinem Willen geben kann oder sich Meinem Willen-widersetzende Wesen .... dass erstere gleichsam mit Mir regieren, während letztere regiert werden müssen.

Obgleich nun aber Mein Wille und Meine Macht in Ewigkeit nicht abnehmen werden, wende Ich doch nicht immer diese an, sondern Ich lasse auch zuweilen den Mir noch gegnerischen Willen sich auswirken, doch immer nur bis zu einer gewissen Grenze, um es deutlich zu machen, Wessen Macht unbegrenzt ist.

Denn Meine Macht allein sichert das Bestehen sowohl als auch den Fortschritt und die Möglichkeit einer Vollendung, während gegnerisches Wirken .... würde es nicht zur rechten Zeit beendet .... völlige Zerstörung bedeutete.

Mir also ist die Macht gegeben .... das soll euch Menschen auch ein Hinweis sein, an Wen ihr euch zu wenden habt, Wer allein euch alles gewähren kann, Wem ihr euch anvertrauen sollt, wenn ihr einen machtvollen Beschützer und Helfer benötigt ....

Nicht der Gott in der Ferne wird euch diese Hilfe schenken, sondern allein Der, Der als göttlicher Erlöser Jesus Christus in voller Macht steht, weil in Ihm Sich die Ewige Gottheit, der Geist der Unendlichkeit, verkörperte und weil ihr mit „Gott“ in Verbindung tretet erst in „Jesus Christus“, weil ihr Mich Selbst erst dann anerkennt, wenn ihr Mich in Jesus Christus anruft, weil es außer Jesus Christus keinen Gott gibt, der mächtiger wäre als Er.

Und so gibt es auch nur Einen, Der im gesamten Universum regiert, Dem alle Schöpfungen unterstehen, in Dessen Auftrag unzählige Wesen diese Schöpfungen betreuen und Der alles ausrichtet Seinem ewigen Heilsplan gemäß. Von Mir Selbst nehmen sie Meine Anweisungen entgegen, von Mir Selbst sind sie ausgestattet mit der für ihre Tätigkeit nötigen Kraft, und von Mir Selbst wird alles so geleitet, wie es auch Meiner Liebe und Weisheit entspricht.

Und kein Wesen wird jemals wider Meinen Willen sich betätigen, denen die Erhaltung und Betreuung der endlos vielen Schöpfungswerke obliegt. Denn Mein Wille durchflutet sie, weil es vollendete Wesen sind, die von Meiner Liebe durchglüht, von Meiner Weisheit durchstrahlt und von Meiner Kraft erfüllt sind und darum immer nur Ausführende Meines Willens sind.

Wo aber Mein Wille vorübergehend zurücktritt, dort drängen sich unreife, Mir noch abtrünnige Wesen hervor und wirken Mir wohl entgegen, doch immer unter Meiner Kontrolle, so dass auch sie von Meinem Willen dann gebändigt werden, wenn Ich es für nötig erachte, denn Einer nur regiert im Himmel und auf Erden .... Einem nur steht alle Macht zu Gebote .... Ihm müssen sich beugen alle Wesen des Lichtes und der Finsternis .... Denn Meine Macht ist unbegrenzt und wird es bleiben bis in alle Ewigkeit ....

Amen


BD 7080 empfangen  1.4.1958

Verkörperte Lichtwesen ....
Jünger Jesu zur Erdenzeit ....

Auch ihr gehört zu denen, die in der letzten Zeit als Meine rechten Jünger das Evangelium der Liebe künden sollen, die um Mich waren in der Zeit Meines Erdenwandels und denen Ich die Verheissung gab, zur Zeit Meines Wiederkommens Mir dienen zu dürfen. Wenn ihr diese Worte vernehmt, so werdet ihr es erst verstehen, wie wichtig eure Mission ist, mit der Ich euch betreue .... Denn Ich kann dazu nur solche Menschen brauchen, die in ihrer Dienstbereitschaft und Liebe zu Mir sich mit Eifer für ihre Arbeit einsetzen.

Und ein solcher Diensteifer würde nicht mehr zu finden sein bei den Menschen dieser Erde .... Ich musste also euch darum zur Erde senden, aber Ich konnte euch nicht die Rückerinnerung geben an euer einstiges Wirken. Ihr müsst den Erdenweg genauso zurücklegen wie alle Menschen, bewusst eurer menschlichen Schwächen und ringend um starken Glauben ....

Aber es kann Mein Geist durch euch wirken .... Ihr seid fähig, die Wahrheit von oben zu empfangen und sie zu verstehen .... und ihr könnt darum auch sie weitertragen in die Welt, wie es einstmals eure Aufgabe gewesen ist.

Ich gebe euch darum einen Hinweis auf eure Herkunft, weil ihr daraus ersehen sollt, dass ihr nur eine kurze Zeit das Amt verwaltet auf dieser Erde, was ihr auch im geistigen Reich verwaltet, und dass dieses Amt ein außerordentlich bedeutsames ist, denn was Ich damals begann .... den Weg anzubahnen ins Vaterhaus .... das sollt ihr nun noch einmal mit aller Eindringlichkeit den Mitmenschen vorhalten und auch ihnen den Weg zeigen, bevor das Ende kommt, bevor ein neuer Zeitabschnitt folgt in völlig neuer Ordnung.

Immer waret ihr bereit, in Meinem Auftrag den Menschen Kunde zu geben von Mir und Meinem Erlösungswerk. In der letzten Zeit vor dem Ende aber ist es ganz besonders nötig, dass die Menschen Meiner gedenken, denn Ich allein bin ihre Rettung, Ich allein kann sie zurückreissen von dem Abgrund, dem sie in ihrer Blindheit entgegengehen ....

Aber sie müssen Mich anerkennen, sie müssen genau wie zur Zeit Meines Erdenwandels zu Mir rufen: „Herr, hilf Mir ....“ Aber die Menschen wandeln ohne Kenntnis dahin, denn was sie auch von Mir und Meinem Erlösungswerk wissen, das ist für sie nur eine Legende .... Darum müsst ihr voller Überzeugung Mich verkünden in der Welt.

Und weil ihr als selbst Mensch nicht anders beschaffen sein konntet, wenngleich ihr aus dem Lichtreich gekommen seid, müsst ihr zuvor durch Meinen Geist ein lebendiges Wissen über Mich und Mein Werk der Erlösung erhalten, um nun auch überzeugt für Mich eintreten zu können ....

Und es läßt eure Seele das Wirken des Geistes in euch zu .... ein Vorgang, den die Menschen der Jetztzeit selten nur aufweisen und darum auch schwer zum Glauben daran zu bewegen sind. Es ist eure Aufgabe wichtig, und darum habe Ich euch wieder ausgebildet wie einst .... d.h., euer Menschliches musste zuvor himmlische Weisheit entgegennehmen, um nun auch mitten unter Menschen wieder predigen zu können, wie ihr es einst getan habt.

Meine Jüngerzahl damals war groß, und viele davon erboten sich zu diesem Erdengang in der letzten Zeit vor dem Ende, angesichts der großen geistigen Not, die eine Hilfe dringend erforderlich macht .... Aber es musste sich auch eine jede Lichtseele auf Erden im freien Willen wieder den Liebegrad erwerben, der das „Wirken des Geistes“ zuläßt ....

Es ist das Ringen des Menschen nicht weniger schwer als das eines jeden anderen Menschen, nur wird die Seele immer den Willen und die Bindung zu Mir haben und darum auch ein Leben in Liebe führen, das dann auch das Geisteswirken gewährleistet. Und dann kann auch wieder Mein Wort zur Erde geleitet werden, Ich kann Selbst wieder das Evangelium der Liebe predigen jedem, der Ohr und Herz nicht verschliesst ....

Ihr seid Mir wieder zu Wegbereitern geworden, ihr tragt nur Mein Evangelium hinaus in die Welt, ihr redet nicht Eigenes, sondern ihr lasst Mich Selbst durch euch reden, wie es auch eure Mission gewesen ist nach Meiner Himmelfahrt, dass ihr Mir Selbst zum Aufnahmegefäß wurdet und Ich Selbst also im Geist bei euch sein konnte.

Und so werde Ich immer bei den Menschen sein bis an der Welt Ende .... Denn ohne Mich wird kein Mensch zur Seligkeit gelangen, ohne Mich ist der Weg ins Vaterhaus unauffindbar, ohne Mich wandelt die Menschheit in Schuld und Sünde, und ihr Weg geht hinab zur Tiefe.

Doch die Meinen sind eifrig beteiligt an der Erlösungsarbeit, die Meinen stellen sich Mir zur Verfügung, wo immer Ich sie brauche .... Und ihr alle, die ihr Mir dienen wollt, ihr gehört zu den Meinen, und ihr werdet auch erfolgreiche Arbeit auszuführen imstande sein, denn in Meinem Auftrag seid ihr immer nur tätig .... und gibt euch der Herr ein Amt, so wird Er euch auch die Kraft geben, es zu verwalten .... Er wird Selbst mit Seiner Kraft und Seinem Segen bei euch sein und, so eure Mission beendet ist, euch wieder holen zu Sich in Sein Reich ....

Amen


BD 7358 empfangen  8.5.1959

Himmelfahrt Jesu ....

Es fällt den Menschen schwer, zu glauben, was sich nicht beweisen lässt, wenn es sich um außergesetzliche Erscheinungen handelt, die eben nur im Glauben als wahr angenommen werden können. Dazu gehört auch Meine Himmelfahrt, das letzte Geschehen Meines Wandels über die Erde, das wahrlich ungesetzlich vor sich ging, aber nur von vollendeten Menschen gesichtet werden konnte. Und diese vollendeten Menschen hatten den Auftrag, darüber zu berichten den Menschen, denen sie Kunde brachten von Meinem Erlösungstod, von Meinem Leiden und Sterben am Kreuz und Meiner Auferstehung ....

Meine Jünger also bekundeten auch Meine Himmelfahrt, aber sie fanden auch nur dort Glauben, wo die Menschen durch die Liebe schon mehr geistigen Sinnes waren und die darum auch das glauben konnten, was ihnen überbracht wurde. Sie wagten auch nicht, den Zeugen Meiner Himmelfahrt Zweifel entgegenzusetzen, weil sie es fühlten, dass diese Meine Zeugen die Wahrheit sprachen und in höherem Auftrag ihnen das Evangelium verkündeten. Und darum blieb der Glaube an die Himmelfahrt Jesu noch längere Zeit erhalten, sie wurde nicht so angezweifelt, wie das jetzt der Fall ist, wo die Liebe erkaltet ist unter den Menschen und der Glaube schon völlig tot genannt werden kann.

Zudem fehlen glaubwürdige Zeugen jenes Vorganges, und es müssen die Menschen bedingungslos das für wahr halten, was ihnen als Überlieferung oder aus dem Buch der Väter bekannt ist .... Aber der lebendige Glaube fehlt, denn diesen kann nur ein Liebeleben erwecken, dass dadurch des Menschen Geist erwacht und dass Licht werde im Menschen und dann auch dieses Problem eine leichte Lösung findet, die ohne einen erweckten Geist niemals gefunden werden kann.

Als Ich gen Himmel gefahren bin, umstanden Mich Männer und Frauen, deren Geist erweckt war, die Mir in heisser Liebe anhangen und deren Herzen selbst liebeerfüllt waren. Und darum wurde ihnen ein Vorgang ersichtlich, der ganz natürlich war, weil Mein irdischer Leib nicht mehr bestand, sondern Ich Mir einen völlig verklärten Leib nur deshalb angtan hatte, um ebenjenen Menschen sichtbar bleiben zu können, bis Ich sie verliess, um in das Reich zurückzukehren, aus dem Ich gekommen war. Und Mein Reich ist nur Licht und Liebe, es ist mit irdischen Augen nicht zu sehen, nur von geistigem Augen zu erblicken, wie auch jeder reine Geist inmitten eines Lichtmeeres sich aufhält und auch nur mit geistigen Augen geschaut werden kann.

Eine vollendete Seele zieht bei ihrem Tode das Lichtkleid an und erstrahlt in voller Pracht und Herrlichkeit, und würden die Menschen geistig schon vollendet sein, dann könnten sie auch zuweilen eine solche Lichtgestalt erblicken, wenn die Seele ihren irdischen Leib zurückläßt, wenn ihr Leibesleben vollendet ist und die Seele ins jenseitige Reich eingeht. Denn jede Seele, die sich auf Erden bemüht, zur Vollendung zu gelangen, wird schon in einem gewissen Grad vergeistigt sein, dass sie ein Strahlenkleid anlegen kann, nur haben die wenigsten Menschen diese Gnadengabe, geistig schauen zu können, wenn eine Seele ihren Erdenleib verläßt.

Und darum ist es auch den Menschen unerweckten-Geistes nicht glaubhaft zu machen, dass Ich nach Meiner Auferstehung „aufgefahren bin zum Himmel ....“, ein Vorgang, der auch nur Meiner Jünger wegen stattfand in aller Herrlichkeit, damit diese ihrer Aufgabe nachkommen konnten in überzeugtem Glauben an Meine Macht und Herrlichkeit, denn sie sollten das Evangelium hinaustragen in die Welt, und sie sollten Kunde geben von Meiner Auferstehung und Himmelfahrt .... Wieweit der Mensch nun das zu glauben vermag, das hängt allein von der Stärke seiner Liebe zu Mir und zum Nächsten ab ....

Alles wurzelt in der Erfüllung dieser Meiner zwei Gebote: Höchstes Erkennen und lebendiger Glaube ersteht aus der Liebe zu Gott und zum Nächsten, doch ohne die Erfüllung jener Gebote wird es euch Menschen unmöglich sein, zu glauben, was euch nicht bewiesen werden kann eurer Willensfreiheit wegen. Aber selig könnt ihr euch preisen, wenn ihr glaubt ohne Beweise, denn es wird euch ein solcher Glaube dereinst gelohnt werden, wenn er Folge war eines uneigennützigen Liebelebens .... Dann werdet auch ihr einst ein strahlendes Lichtkleid anziehen, und ihr werdet den Tod nicht schmecken, ihr werdet gleichfalls „auffahren gen Himmel ....“, ihr werdet eingehen können in das Reich des Friedens und der Seligkeit, und strahlend hell wird euch das Licht erfüllen, weil ihr im Licht nun weilt bis in alle Ewigkeit ....

Amen


BD 7400 empfangen  29.8.1959

Der freie Wille des Menschen Jesus ....

Es musste der Mensch Jesus sterben am Kreuz für die Sündenschuld Seiner Mitmenschen, weil es ohne den Kreuzestod keine Erlösung für diese gab von ihrer Schuld. Aber Er hat im freien Willen das Erlösungswerk vollbracht, Er ist von keiner Seite aus dazu gezwungen worden .... Und darum hat Er als Mensch einen Erdengang gehen müssen, in dem Er Sich völlig der Ewigen Gottheit angliederte, d.h., Er musste ein Liebeleben führen und durch die Liebe Sich mit der Ewigen Liebe vereinen.

Sein Erdengang war schwer und leidvoll, denn Er wusste um seine Mission, Er wusste auch, weil Sein Wesen pur Liebe war, um alles, was noch geschah und kommen musste und so wusste Er auch um Sein bitteres Leiden und Sterben, Er übersah Sein Leben bis zum Ende zu Seiner übergroßen Qual. Aber Er hielt durch .... Es wäre Ihm wohl möglich gewesen, Sich zu weigern, Er hätte keinen Zwang von Gott aus zu fürchten brauchen, denn Sein Wille wurde geachtet gleich dem jedes anderen Menschen .... aber Er ersah in Seiner Liebe und Weisheit den entsetzlichen Zustand Seiner Mitmenschen und dass es daraus keinen Ausweg gab, weil die Menschen selbst nicht stark genug waren, um sich aus der Fesselung des Gegners von Gott frei zu machen.

Und die Schwäche der Menschheit erbarmte Ihn und trieb Ihn an zu einem Erbarmungswerk, wie es nur einmalig vollbracht worden ist aus Liebe zur leidenden Menschheit. Die Liebe in Ihm war so tief, dass sie Ihn veranlaßte zu Seinem Entschluss, Sich Selbst Gott als Sühneopfer anzubieten, damit die Menschen frei wurden von ihrer großen Sündenschuld und wieder zurückkehren konnten zum Vater, Der Seine Kinder sehnlichst erwartet und Der darum auch das Opfer des Menschen Jesus annahm.

Der freie Wille bewog Jesus, als Er kraft Seiner Liebe erkannte, in welchem Elend sich die Menschheit befand .... Dann erst wurde Ihm Seine Mission bewusst, dann erst .... als sich der freie Wille im Menschen entschieden hatte .... erkannte Er, dass Gott Selbst Sich Ihn zur Hülle auserwählt hatte, um das Erlösungswerk in Ihm zu vollbringen, und dann wusste Er auch um den ganzen Kreuzgang, der Sein Los war im Erdenleben. Und Er liess Sich nicht zurückschrecken von diesem Wissen, Er wandelte bewusst unter den Menschen und lehrte sie, damit sie durch ein rechtes Leben in der Liebe des Erlösungswerkes (sich = d. Hg.) würdig machten, damit sie durch ein rechtes Liebeleben Ihn erkennen lernten und Den, Der Sich in Ihm barg ....

Aber gerade dieser bewusste Weg zum Kreuz erhöhte das Leidensmaß, das Er für die Menschheit auf Sich genommen hatte, denn Er wusste um alle Seine Schmerzen und Leiden, die Ihn erwarteten, und Er fühlte Sich oft veranlaßt, davon abzustehen und kraft Seines freien Willens den Weg nicht bis zum Ende zu gehen .... Doch immer nur kurze Zeit, denn die Liebe in Ihm zu Seinen geknechteten Brüdern war stärker, und die Liebe bestimmte Seinen Willen, auszuhalten bis zum Ende und durch alle Leiden und Schmerzen hindurchzugehen bis zu Seinem qualvollen Tod am Kreuz, der dann aber gekrönt wurde durch Seine glorreiche Auferstehung und Himmelfahrt ....

Der Mensch Jesus wurde nicht getrieben, Er vollbrachte im freien Willen das Werk der Erlösung, aber Er war voller Liebe und die Liebe in Ihm war die Triebkraft zu Seinem Erbarmungswerk .... Die Liebe aber war Gott, und so hat Gott in Jesus den Kreuzestod erlitten, Er hat für die Menschheit das Sühnewerk vollbracht, Er hat die Schuld auf Sich genommen und entsühnt .... Er hat die Welt erlöst von Sünde und Tod ....

Amen


BD 7579 empfangen  17.4.1960

Ostern ....

Und Ich baute den Tempel wieder auf, wie Ich es verheissen hatte .... Ich erstand am dritten Tage von den Toten, und auch Mein Leib entstieg dem Grabe, weil Ich es so wollte, dass die Menschen von Meiner Auferstehung Kenntnis nahmen. Denn sie glaubten nicht an ein Fortleben nach dem Tode, und Ich wollte ihnen den Beweis erbringen, dass es Mir möglich war, auch den Tod zu überwinden, auf dass sie dann Meiner Verheissung Glauben schenken sollten, dass ein jeder Mensch auferstehe zum Leben, der an Mich glaubt.

Ich habe darum den Leib in vergeistigtem Zustand mit aus dem Grabe erstehen lassen, Ich bin Meinen Jüngern erschienen, die Mich sehen und auch fühlen konnten, weil sie es glauben sollten, dass Ich von den Toten auferstanden bin, wie Ich es zuvor verkündet hatte. Aber es konnten Mich nur die sehen, deren Reifezustand dies zuliess, denn Ich war nicht mehr körperlich unter ihnen, sondern Leib und Seele hatten sich vergeistigt und waren sonach nur denen sichtbar, die mit geistigen Augen zu schauen vermochten, weil Ich ihnen die geistige Sehe erschloß.

Und das war wiederum der Anlaß, dass die Menschen zweifelten, dass sie sich stritten und Verdächtigungen aussprachen, dass Mein Körper unrechtmäßig entfernt worden sei .... wie auch heut noch Meine Auferstehung am dritten Tage angezweifelt wird von denen, die den Vorgang der Vergeistigung der Seele und des Körpers nicht verstehen. Die Menschen glauben nicht an eine Auferstehung der Seele, und doch spielt sich bei allen Menschen der gleiche Vorgang ab bei ihrem Leibestode, dass die Seele den Körper verläßt und eingeht in das jenseitige Reich. Denn sie kann nicht sterben, nur dass ihr Zustand ganz verschieden ist je nach ihrem Lebenswandel. Hat dieser nun auf Erden zur Reife geführt, dann ersteht die Seele zum Leben .... zu einem neuen Leben im geistigen Reich ....

Meine Seele war ausgereift, sie hatte sich geeint mit dem Vatergeist von Ewigkeit, und sie hatte auch während des Erdenlebens den Körper zu bestimmen gewusst, sich allem ihren Begehren anzugleichen, so dass auch der Körper die Vergeistigung aller Substanzen schon auf Erden erfuhr und darum zugleich mit der Seele nach dem Tode auferstehen konnte, wofür Ich am dritten Tage den Beweis erbrachte. Doch auch dieser Vorgang kann nur geglaubt werden, weil sich dafür keine Beweise mehr erbringen lassen.

Wessen Geist aber erweckt ist, wer um Zweck und Ziel des Menschen auf Erden weiss, der ist auch überzeugten Glaubens an Meine Auferstehung am dritten Tage, denn ihm verkündet es Mein Geist, der nach Meiner Auferstehung auch auf Meine Jünger ausstrahlte, was nach Meiner Himmelfahrt ersichtlich wurde, denn auch diese konnten wieder nur die Menschen erleben, die ausgereift waren, die geistig zu schauen vermochten, weil Ich es wollte und weil sie geistig schon so vorbereitet waren, dass für sie das Erlebnis der Ausgiessung des Geistes (Himmelfahrt) kein(en) Willenszwang mehr bedeutete.

So auch haben Mich nach Meiner Auferstehung immer nur einzelne schauen können, und Ich habe diese einzelnen gestärkt für dieses ungewöhnliche Erleben. Sie sahen Mich .... und Ich wollte es so, weil Meine Jünger hinausgehen sollten in die Welt, um Mein Evangelium zu verkünden, und weil sie zeugen sollten von Meiner Auferstehung am dritten Tage. Doch den Ungläubigen bin Ich nicht erschienen, denn diese hätten Meine Lichtfülle nicht ertragen können, die in ihre geistige Finsternis hineingeleuchtet hätte.

Wer aber Mein Evangelium hört, wer an Mich glaubt und an Mein Erlösungswerk, der soll auch glauben können an Meine Auferstehung von den Toten, und es wird ihm auch möglich sein, daran zu glauben, weil der Geist in ihm, der aus Mir strahlt, ihn gleicherweise belehrt von innen und ihm einen lebendigen Glauben schenkt. Er wird keines weiteren Beweises bedürfen, er wird innerlich voll und ganz überzeugt sein, dass seine Seele aufersteht zum Leben, und er wird darum auch sein Erdenleben bewusst leben, er wird trachten nach der Vereinigung mit Mir, er wird sich an Jesus Christus halten und in Ihm mit Mir Selbst in Verbindung treten .... er wird geistig streben und ständig Meinen Willen zu erfüllen suchen .... und er wird den Tod nicht zu fürchten brauchen, weil er weiss, dass er auferstehen wird zum ewigen Leben ....

Amen


BD 8189 empfangen  31.5.1962

Himmelfahrt Jesu Christi ....

Es war Meine Mission erfüllt auf Erden, als Ich auffuhr zum Himmel .... Ich hatte die Welt erlöst von Sünde und Tod, Ich war auferstanden und Meinen Jüngern erschienen, um sie zu stärken für ihren Weg der Verkündigung des Evangeliums .... Ich war Selbst licht- und kraftdurchflutet und konnte nun die Erde verlassen, um wiedereinzugehen in Mein Reich, woher Ich gekommen war .... in das Reich des Lichtes und der Seligkeit .... Denn Mein Leib war verklärt.

Es war Mein geistiges Kleid, das nicht mehr an die Gesetze der Natur gebunden war, sondern der Leib konnte nun weilen, wohin Mein Wille ihn versetzte, denn er war Geist wie Mein Vatergeist von Ewigkeit, der auch nicht an eine Form gebunden war, sondern das ganze All erfüllte und also auch Mich Selbst, den Menschen Jesus, Der die Ewige Gottheit in Sich aufgenommen hatte, um Ihr eine menschliche Hülle zu geben, die Sie benötigte, weil Sie mitten unter den Menschen weilen wollte, die jedoch noch den Naturgesetzen unterworfen war und die darum erst einen hohen Reifegrad besitzen musste, um die ewige Gottheit in sich aufnehmen zu können ....

Es war nun Meine Mission beendet, und es sollte auch von diesem Akt der Auffahrt zum Himmel Zeugnis abgelegt werden, denn es war die Krönung, es war dies der Beweis für die Menschheit, dass Ich ein Umgestaltungswerk an Mir Selbst vollbracht hatte, das sichtlich zu beweisen war .... denn alle Naturgesetze liess Ich unbeachtet, als Ich aufgefahren bin zum Himmel, und Ich umhüllte Mich mit aller Glorie und war Meinen Jüngern doch schaubar .... Ich gab ihnen die Kraft, Mich schauen zu können, ansonsten sie wahrlich vergangen wären. Aber es haben Mich auch nur jene Jünger schauen dürfen, die Mir innig verbunden waren durch ihre Liebe und also schon den Reifegrad besaßen, der ein solches Schauen ermöglichte.

Und es kehrt so manche Seele im gleichen Zustand von der Erde zurück in das Lichtreich, und auch diesen ist es möglich, dass sie Mich schauen in Glanz und Herrlichkeit, weil ihr Reifegrad ein geistiges Schauen zuläßt. Denn auch für diese gibt es nun keine Begrenzung mehr .... auch sie werden mit aller Glorie umkleidet sein, sie werden Gott schauen dürfen von Angesicht zu Angesicht und nun in ihrem Urelement sich befinden, in der Liebe, die Licht und Kraft zugleich ist, und es ist dies ihr Geisteskleid, das eine jede Seele anlegen darf, sowie sie das Erdenleben verläßt und ausgereift eingeht in das jenseitige Reich ....

Und dieses sollt ihr glauben, ihr sollt nicht zweifeln an der Liebe und Macht eures Gottes und Vaters, Der euch allen dereinst Seligkeiten schaffen wird, die für euch so lange noch unvorstellbar sind, wie ihr noch auf Erden weilt. Aber Ich habe euch ein Beispiel gegeben, was ein Mensch erreichen kann durch ein Leben in uneigennütziger Liebe und wie sein Los beschaffen ist, wenn er immer in Meinem Willen gelebt hat auf Erden, wenn sein Lebenswandel einen Wandel seines Wesens zur Liebe zur Folge hat, das nun gleich ist Meinem Urwesen und daher auch in allem Glanz und in aller Herrlichkeit erstrahlen wird und auch allen denen schaubar, die in gleicher Reifestufe stehen und sich mit Mir nun zusammengeschlossen haben, Der Ich ein Licht und Kraft ausstrahlendes Wesen bin und bleiben werde bis in alle Ewigkeit ....

Es hat der Vorgang der Himmelfahrt wirklich und wahrhaftig stattgefunden, es hat der Mensch Jesus den letzten Beweis Seiner Göttlichkeit auf Erden gegeben, als Er in strahlender Lichtfülle diese Erde verliess und dem Reich Sich zuwandte, von dem Seine Seele ihren Ausgang genommen hatte .... Denn Er kam aus dem Reiche des Lichtes, Er war bei Gott, und Er kehrte wieder zu Gott zurück, Dessen Kind Er war und blieb, mit Dem Er Sich völlig verschmolzen hatte.

Und es war also die Himmelfahrt der letzte Beweis, dass Ich nicht von dieser Erde war, sondern herniedergestiegen bin aus einem Reich des Lichtes und der Herrlichkeit, das nun auch wieder Mein Ziel war und das auch ewig euer Ziel sein und bleiben wird, denn auch ihr sollt zurückkehren zum Licht, ihr sollt durch den Zusammenschluss mit Mir wieder Mein Licht und Meine Kraft in aller Fülle entgegennehmen dürfen und also auch auferstehen und auffahren zum Himmel, in eure wahre Heimat ....

Amen


BD 8422 empfangen  25.2.1963

Jesus ist Gott ....

Euch können tiefste Weisheiten erschlossen werden, sowie ihr dafür aufnahmefähig seid, und ihr werdet dann auch eindringen können in ein Wissen, das nur ein erweckter Geist verstehen wird in seiner ganzen Tiefe. Doch immer will Ich euch zum Verständnis verhelfen, wenn es euch nach der Wahrheit verlangt, wenn ihr Aufschluss begehrt, wo euer Denken noch nicht völlig geklärt ist. Und Ich will so zu euch reden, dass ihr Mich verstehen könnt .... Ich will mit der Stimme des Vaters Meine Kinder ansprechen ihrem Erkenntnisgrad gemäß: Es ist wohl Mein Wesen unergründlich, und ob ihr euch auch ständig mehr vollendet, so wird es euch doch unergründlich bleiben bis in alle Ewigkeit. Ihr sollt dennoch die höchste Vollendung anstreben und dadurch endlich auch den Zusammenschluss finden mit Mir ....

Ihr sollt völlig in Mein Wesen eingehen, ihr sollt .... als einstmals ausgestrahlte Lichtfunken, euch wieder mit dem ewigen Feuer Meiner Liebe verschmelzen und dennoch ichbewusste Wesen bleiben .... Dieses werdet ihr niemals begreifen können, solange ihr als Mensch auf der Erde lebt, weil euer Denken so lange auch begrenzt ist, aber jener Vorgang der Verschmelzung mit Mir nur damit zu erklären, dass alles Vollkommene keine Begrenzung kennt, dass der Zusammenschluss mit Mir wohl völliges Durchströmen Meiner Liebekraft bedeutet, dass Ich Selbst aber euch ewiglich unerreichbar sein werde .... dass Ich euch also nahe bin und doch ihr niemals Mich erreichen werdet ....

Denn ihr dürft euch von Mir keine begrenzte Vorstellung eines Wesens machen, da Ich nicht an Zeit und Raum gebunden bin. Ihr werdet ewig nicht mehr das Bewusstsein eures Ichs verlieren, und ob ihr noch so innig mit Mir verschmolzen seid, weil ihr gänzlich durchstrahlt werdet von Mir mit Meiner Kraft .... Doch ihr wirkt in der Unendlichkeit als ich-bewusste Wesen, und das gerade ist eure Seligkeit. Ihr habt dann also eure Vergöttlichung erreicht, das Ziel, das Ich Mir setzte, als Ich euch erschuf, ihr seid zu Meinen Ebenbildern geworden, ihr seid das gleiche wie Ich in eurer Ursubstanz, und ihr könnt im hellsten Licht der Weisheit, im Besitz von unbeschränkter Kraft und völlig freiem Willen schaffen und wirken und aus euch heraus neues Leben erstehen lassen ....

Ihr seid Miniaturen Meiner Selbst, weil ihr vollkommen geworden seid, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist .... Auch die Seele Jesu stand unter dem gleichen Gesetz, als sie .... als von Mir ausgestrahltes Wesen .... ihre Willensprobe ablegen sollte, die sie bestand, also bei Mir verblieb, als das Heer urgeschaffener Geister abgefallen ist von Mir .... Dieses Wesen war Mir so in Liebe ergeben, dass Es freiwillig Sich zu der Mission auf Erden erbot, für die gefallenen Brüder zu leiden und zu sterben als Mensch, um jene zu erlösen und Mir Meine Kinder wieder zurückzubringen ....

Und es vollbrachte der Mensch Jesus das einmalige Werk, das nie zuvor und auch niemals nachher ein Mensch leistete und leisten wird: auf Erden schon sich gänzlich mit Mir zu einigen, die restlose Vergeistigung von Seele und Körper zustande zu bringen, so dass das ganze Wesen völlig durchstrahlt werden konnte, was seine Himmelfahrt deutlich zum Ausdruck brachte .... In Ihm konnte Ich Selbst Mich manifestieren, d.h., Ich Selbst, als die Ewige Gottheit, als die alles erfüllende und durchdringende Kraft, konnte niemals personifiziert werden ....

Doch Ich konnte eine Form gänzlich durchstrahlen, und es blieb an dieser Form nichts Menschliches mehr zurück, es war auch die Außenform Geist von Meinem Geist, die Seele ging völlig in Mir auf, und es wurde „Jesus“ im Sinne des Wortes „Gott“ .... Sein Wille, Sein Denken, Sein Handeln war Mein Wille, Mein Denken und Mein Handeln .... Es konnte nicht mehr von zwei Wesen gesprochen werden .... Die Vereinigung mit Mir war eine totale, Jesus war, ist und bleibt der für alle von Mir erschaffenen Wesen schaubare Gott .... Die ichbewusste Jesu-Seele ist in ihr Ursein zurückgekehrt, denn sie war die gleiche ausgestrahlte Liebekraft, die sich nur mit der Urkraft zusammenschloß und so völlig in ihr aufging, dass nun nur noch von der Urkraft .... von Gott Selbst, dem alles erfüllenden Urgeist .... gesprochen werden kann, wenn von Jesus gesprochen wird ....

Es kehrte Seine Jesu-Seele nicht als vollendeter Geist von der Erde zurück, sondern sie gab sich selbst ganz und gar der Ewigen Gottheit zu eigen noch auf Erden, sie gab sich selbst auf, um des größten Mysteriums willen: die Menschwerdung Gottes und Seine Schaubar-Werdung für alle einst aus Ihm hervorgegangenen Wesen .... Gott und Jesus ist eins, Jesus ist kein zweites ichbewusstes Wesen, sondern Sein Gang über die Erde hat Ihm das Höchste und Letzte eingetragen: die restlose Verschmelzung mit Mir, so dass Mein Wille und Mein Denken nur noch das Wesen beherrscht, Das als schaubarer Gott herrschet und regiert im geistigen Reich ....

Doch dieses zu begreifen wird euch Menschen erst dann möglich sein, wenn es für euch keine begrenzten Vorstellungen mehr gibt; und auch dann noch wird euch Mein Wesen unergründlich sein und bleiben, doch ihr werdet euren Gott und Schöpfer .... das vollkommenste Wesen in der Unendlichkeit .... schauen dürfen von Angesicht zu Angesicht, und ihr werdet dann auch wissen, dass es außer Ihm, Der euch in Jesus schaubar wurde, keinen anderen Gott mehr gibt .... Und ihr werdet in Liebe erglühen und Ihm zustreben immer und ewig, und Er wird euch eure Liebe erwidern und euch beglücken im Übermaß .... Denn Meine Liebe kennt keine Grenzen, und so auch wird die Seligkeit nicht begrenzt sein, sondern ewig währen ....

Amen


BD 8464 empfangen  11.4.1963

Gottes Auftrag, die Mitmenschen über Jesus zu belehren ....

Wo immer sich euch Gelegenheit bietet, des göttlichen Erlösers Jesus Christus Erwähnung zu tun, dort sollt ihr auch reden von Ihm und Seine große Bedeutung für jeden einzelnen Menschen hervorheben .... Ihr sollt die Mitmenschen veranlassen, wo es nur möglich ist, Seiner zu gedenken, denn alle kennen Ihn, alle haben von Ihm erfahren, doch wenige nur sind voll des lebendigen Glaubens an Ihn, und nur diese können des Segens des Erlösungswerkes teilhaftig werden .... Doch gerade diese sollen versuchen, auch im Mitmenschen den Glauben aufleben zu lassen an Ihn, Der allein sie erretten kann aus geistiger Not, die erst nach dem Leibestode fühlbar wird empfunden werden.

Was ihr nur tun könnt, um die Gespräche auf Jesus Christus zu lenken, das sollt ihr nicht unterlassen, wenngleich auch der Mitmensch nicht angenehm davon berührt ist .... ihr sollt ihn einfach fragen, was Jesus für ihn bedeutet, ob er sich mit den Lehren über Ihn schon gedanklich auseinandergesetzt habe und zu welchem Ergebnis er gekommen sei .... Und ob sie Ihn auch nur als Mensch gelten lassen wollen, Der eigene Weltanschauungen vertreten hat und Sein Leben liess für diese Weltanschauungen, so könnt ihr sie dann doch darüber aufklären, dass Er wohl ein Mensch gewesen ist und mitten unter Menschen lebte, dass Er aber eine geistige Mission zu erfüllen hatte und dass ein jeder Mensch aus dieser Mission seinen Nutzen ziehen kann, wenn er selbst es will ....

Wohl sehen die meisten Menschen ihr Erdenleben nur als Selbstzweck an, und sie glauben an kein Fortleben ihrer Seelen .... Doch auch diese Ansichten müsst ihr zu erschüttern suchen, und wahrlich, Ich werde euch die rechten Worte in den Mund legen, wenn es nur euer Bestreben ist, diesen blinden Menschen ein kleines Licht anzuzünden, wenn ihr ihnen helfen wollt, dass sie ihren Erdenlebenszweck erfüllen.

Wenn ihr selbst erfüllt seid von einem Wissen, das der Wahrheit entspricht, so wird es euch auch immer wieder drängen, dieses Wissen den Menschen zuzuleiten, und dann werden sich auch Gelegenheiten ergeben, wo euch dies möglich ist, denn Ich segne wahrlich einen jeden, der den Mitmenschen zum Glauben an Jesus zu bewegen sucht, weil Jesus nicht übergangen werden darf, will die Seele des Menschen dereinst selig werden, wenn sie nach dem Tode des Leibes eingeht in das geistige Reich.

Auch dieser Glaube an ein Fortleben der Seele nach dem Tode fehlt den meisten Menschen, und daher sind sie auch schwer belehrbar, doch es soll nichts unversucht bleiben, denn das Elend, dem solche Seelen entgegengehen, ist unbeschreiblich, und wenn ihr dazu verhelfen könnt, ihnen ein solches Elend zu ersparen, so werden sie es euch ewiglich danken, denn einmal kommt jede Seele zur Erkenntnis, auch wenn Ewigkeiten noch vergehen ....

Für die Menschen ist alles, was mit Jesus zusammenhängt, Sein Erdenleben, Sein Kreuzestod und Seine Himmelfahrt, zumeist eine Legende, die sie wohl kennen, aber nicht glauben können, dass es wahre Begebenheiten sind, die ungeheuer bedeutungsvoll sind für eine jede Seele, die noch nicht im Licht steht. Ihr Menschen aber Geht über diese Erde mit dem Ziel, frei zu werden aus jeglicher Form und als vergeistigt einzugehen in das jenseitige Reich. Unerläßlich aber ist dazu, dass ihr die Erlösung findet durch Jesus Christus, dass Er euch zur Freiwerdung verhilft, weil nur Er die Ketten lösen kann, durch die ihr noch gebunden seid an den Gegner Gottes.

Er allein also kann euch zum ewigen Leben verhelfen, und darum müsst ihr Ihn anerkennen und euch Ihm hingeben, auf dass Er eure große Schuld auf Sich nehme und Sein Blut auch für euch geflossen sein möge, das Er am Kreuz vergossen hat für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Wenn ihr Ihn annehmt und ihr Ihn bittet, dass Er die große Schuld von euch nehmen möge, dann werdet ihr auch plötzlich anders zu denken fähig sein .... es wird euch vieles verständlich sein, was ihr zuvor nicht verstehen konntet. Und daher sollt ihr wenigstens Kenntnis nehmen von Ihm, wenn euch diese zugetragen wird, denn es soll kein Mensch verlorengehen, aber es liegt am Menschen selbst, ob er sich retten lassen will ....

Lasst euch belehren über Jesus und Sein Erlösungswerk, über die geistige Begründung dessen und über eure einstige Urschuld, die ihr nicht selbst tilgen könnt, sondern durch den göttlichen Erlöser Jesus Christus allein davon frei werden könnt .... Und Geht nicht an Ihm vorüber im Erdenleben, sucht Verständnis dafür aufzubringen, welche Mission Er auf Erden zu erfüllen hatte, und glaubt es, dass ein jeder Mensch den Weg nehmen muss zum Kreuz .... glaubt es, dass ein jeder Mensch seine Sündenschuld unter das Kreuz tragen muss, was soviel heisst, als dass er Jesus Christus anerkennen muss als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, in Dem Gott Selbst Mensch wurde, um die Menschheit zu erlösen von Sünde und Tod ....

Amen


BD 8469 empfangen  15.4.1963

Auferstehung Jesu ....

Der Tod ist überwunden worden, und also werdet auch ihr Menschen auferstehen nach dem Tode des Leibes, und eure Seele wird ewig leben. Denn Ich habe euch den Beweis gegeben, dass Ich am dritten Tage auferstanden bin vom Tode, weil Ich den überwunden hatte, der den Tod in die Welt brachte. Ich Selbst habe euch ein ewiges Leben verheissen, wenn ihr nur an Mich glaubt, denn ohne die Erlösung durch Jesus Christus, in Dem Ich Selbst am Kreuz gestorben bin, kann eure Seele nicht aus dem Todeszustand erwachen .... Denn so lange hat noch Mein Gegner über euch Gewalt, der die Seele nicht zum Leben kommen lassen will ....

Und ob ihr Menschen es auch anzweifelt, dass Ich wirklich aus dem Grabe auferstanden bin, so könnt ihr doch zum Leben gelangen, wenn ihr euch nur an die Lehre haltet, die Ich euch auf Erden gab .... wenn ihr in der Liebe lebt, denn dann erwacht ihr aus der Grabesnacht, dann wird euch das Licht des Tages leuchten, dann ist eure Seele auch zum Leben gekommen, das ewig währt. Ich aber hatte die Menschen zuvor darauf hingewiesen, dass Ich am dritten Tage auferstehe von den Toten, und es hat sich auch Meine Verheissung erfüllt, und zahlreiche Menschen waren Zeuge dessen, dass das Grab leer war, dass nichts mehr darin zurückgeblieben war ....

Ich wollte euch Menschen nur den Beweis liefern, dass ihr auch euren Leib vergeistigen könnt, wenn ihr Mir nachfolgt, dass es auch für euren Leib keinen Tod mehr zu geben braucht, wenn sich alle seine Substanzen vergeistigt und der Seele angeschlossen haben, und dass ihr dann wahrhaft lebend in das jenseitige Reich eingehen könnt, wie euch dies auch Meine Himmelfahrt bewiesen hat. dass ihr nun nach langer Zeit es nicht mehr zu glauben vermögt, was sich zugetragen hat zur Zeit Meines Erdenwandels und als dieser Erdenwandel für Mich beendet war, liegt an dem Zustand der Lieblosigkeit, in der sich nun die Menschheit befindet ....

Wer aber in der Liebe lebt, der weiss auch aus sich heraus, dass sich alles so zugetragen hat, wie es euch übermittelt wurde, denn ihm sagt es sein Geist, der ihn einführt in die Wahrheit .... Und nichts wird einen von innen belehrten Menschen vom Glauben abbringen können an Jesu Leiden und Sterben, an Seine Auferstehung und Himmelfahrt. Und dieser wird keine Furcht haben vor dem Leibestode, weiss er doch, dass er nicht vergehen kann, sondern nun erst in seine wahre Heimat zurückkehrt, wo er leben wird in Ewigkeit ....

Ich habe den Tod überwunden, denn ohne Mein Erlösungswerk wäret ihr Menschen ewiglich in dem Zustand des Todes verblieben, weil ihr ewiglich von Mir entfernt geblieben wäret und somit euch nicht Meine Liebe und Lebenskraft würde durchstrahlen können .... Ich aber habe Mein Leben hingegeben, um euch dafür das Leben zu erkaufen, so dass ihr nun nimmermehr den Tod zu fürchten braucht, sondern eingehen werdet zum ewigen Leben, wenn eure Seele den irdischen Leib verlässt ....

Ja, auch ihr könnt euren Leib mit hinübernehmen in das Reich des Lichtes und der Seligkeit, wenn ihr ihn vergeistigt im Erdenleben, wenn ihr durch die Liebe alle Schlacken von der Seele auflöst, wenn ihr auch den Körper bestimmen könnt, sich gänzlich Mir hinzugeben und in Meiner Nachfolge zu leben .... Es kann Seele und Leib auferstehen von den Toten, wie Ich es euch bewiesen habe, doch nur selten wird euch diese totale Vergeistigung noch im Erdenleben gelingen .... Aber dass sie möglich ist, dafür bin Ich am Kreuz gestorben und habe alle Schrecken des Todes aufgehoben für alle, die Mich anerkennen als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, in Dem Ich Selbst zur Erde gestiegen bin, um zu leiden und zu sterben für die gesamte Menschheit ....

Und es hat dieses Erlösungswerk seinen Abschluss gefunden mit der Auferstehung, die für alle Menschen der Beweis für die Wahrheit Meiner Lehre sein sollte, denn Ich sagte ihnen Meine Auferstehung am dritten Tage voraus. dass keine konkreten Beweise dafür mehr vorhanden sind, muss sein, um die Menschen in ihrer Glaubens- und Willensfreiheit nicht zu beschneiden, aber jederzeit können sie sich die Beweise selbst schaffen, wenn sie leben nach Meiner Lehre, dadurch ihren Geist erwecken und nun durch diesen Geist Belehrungen empfangen, die jenes Erlösungswerk bis zum Ende, bis zur Auferstehung am dritten Tage, betreffen.

Menschen werden euch keine Beweise erbringen können, der Geist in euch aber .... der göttlicher Anteil ist .... kann euch einführen in die Wahrheit, und dann werdet ihr alles verstehen und glauben können, was euch sonst unannehmbar scheint. Sowie ihr aber an Meine Auferstehung glauben könnt, werdet ihr auch wissen, dass mit eurem Leibestode nicht das Leben beendet ist, sondern dass eure Seele aufersteht zu einem Leben, das ewig währt ....

Amen


BD 8506 empfangen  23.5.1963

Himmelfahrt ....

Die Zeit Meines Daseins auf der Erde in einer den Menschen sichtbaren Form war beendet, als Ich auffuhr zum Himmel .... Denn Ich hatte die Mission als Mensch erfüllt und gab nun noch zuletzt Meinen Jüngern sowie denen, die an Mich glaubten als Gottes Sohn, ein letztes Zeichen, das ihren Glauben verstärken sollte .... Ich zeigte Mich ihnen noch einmal sichtbar, und Ich bewies ihnen Meine Göttlichkeit durch die sichtbare Auffahrt zum Himmel .... die sie nur ihrer Glaubensstärke wegen erleben durften und die sie wiederum mit großer Kraft erfüllen sollte für ihre fernere Mission: Mich Selbst und Mein Evangelium in der Welt zu verkünden ....

Auch für Meine Himmelfahrt sind keine Beweise zu erbringen, und dennoch hat sie sich vollzogen vor den Augen der Menschen, die Mir voll und ganz angehörten, denn für diese bedeutete die Himmelfahrt keinen Glaubenszwang mehr, sie erkannten Mich, und ihnen war nichts mehr zweifelhaft, sie waren auch durch Mich eingeweiht in tiefstes Wissen, und darum konnte Ich vor ihren Augen emporsteigen als letztes Zeichen Meiner Macht und Herrlichkeit, das sichtbar stattfand und stattfinden konnte, weil Ich die Meinen ungewöhnlich stärkte für dieses Erleben.

Es spielte sich jedoch nur ein Vorgang ab, der bei jeder Seele, die sich vollendet hat auf Erden, der gleiche ist, wenn sie ihrem Körper entsteigt und nun in geistige Gefilde eingeht, in strahlendem Licht, das jedoch dem menschlichen Auge verborgen bleibt. Aber sie entschwebt zur Höhe, in das Reich, das ihre wahre Heimat ist. Auch dafür sollte den Menschen ein Beweis gegeben werden, der jedoch nicht anerkannt werden wird von Menschen, die noch unreif sind und keinerlei Vergeistigung erreicht haben.

Die Himmelfahrt Jesu wird den Menschen eine Legende bleiben, solange sie nicht in geistiges Wissen eingedrungen sind, weil sich etwas Außergewöhnliches zutrug, das eben nur Meine Anhänger erleben durften, jedoch nicht mehr angezweifelt wird, sowie des Menschen Seelenreife einen bestimmten Grad erreicht hat, wo der Mensch nichts mehr anzweifelt in der Erkenntnis, dass bei Gott nichts unmöglich ist ....

Mit der Himmelfahrt Jesu fand das Erlösungswerk seinen Abschluss. Ich war zur Erde gestiegen und wieder zurückgekehrt in Mein Reich, das Ich jedoch niemals verlassen hatte, denn Ich war und bin überall, aber Ich hatte eine menschliche Form bezogen, um für euch Menschen schaubar zu sein, und darum bin Ich auch schaubar wieder aufgestiegen, um nun immer und ewig für alles von Mir Erschaffene schaubar zu bleiben zu dessen Seligkeit ....

Die Meinen blieben zurück und fühlten sich vereinsamt und verlassen, als Ich ihren Augen entschwunden war, doch sie waren von Meinem Geist erfüllt und sahen nun ihre Mission deutlich vor sich, und sie fühlten sich getrieben von dem Geist, nun den Auftrag auszuführen, mit dem Ich sie hinaussandte zu allen Völkern der Erde. Darum liess Ich sie auch das Ungewöhnliche erleben, das das letzte Wunder war, das Meinen Erdengang beschloß .... Denn sie brauchten viel Glaubensstärkung, waren sie doch durch den ständigen Umgang mit Mir zu einer gewissen Unselbständigkeit gekommen, die noch von ihnen überwunden werden musste und jeder einzelne Meiner Jünger darum sich immer wieder die letzten Ereignisse vor Augen halten konnte, um nun mit ganzem Eifer tätig zu sein, wie es Mein Wille war ....

Doch im Geist blieb Ich bei ihnen, und sie durften auch während ihres Wirkens für Mich und Mein Reich des öfteren Ansprachen vernehmen, die ihnen Meine Gegenwart offenkundig werden liessen, so dass ihre Liebe zu Mir stets tiefer war und also im gleichen Maße ihre Erkenntnis stieg und so auch ihre Fähigkeit zum Wirken für Mich ....

Ich hatte die große Sündenschuld der Menschen getilgt durch Mein Erlösungswerk, und es musste davon der Menschheit Kenntnis gebracht werden, und dies konnte wieder nur durch Menschen geschehen, die selbst Mich und Meinen Kreuzestod erlebt hatten ....

Von ihrer Seite konnte nun die reinste Wahrheit über dieses große Erbarmungswerk verkündet werden, und darum sind gerade Meine ersten Jünger ungewöhnlich gestärkt und ausgerüstet worden für ihre Mission, Ich konnte sie persönlich zuvor lehren und zubereiten für ihre Aufgabe, und Ich stärkte ungewöhnlich ihren Glauben, doch sie behielten ihre Willensfreiheit, doch ihre Liebe zu Mir und ihr Lebenswandel liessen es zu, dass Ich sie zusätzlich bedenken konnte für ihr Amt, denn es sollte die ganze Menschheit erfahren, was sich zugetragen hatte von göttlicher Seite für die Menschen, und Ich brauchte daher zur Verbreitung jenes Wissens geeignete Diener und Boten. Und diese mussten mit voller Überzeugung dafür eintreten können, was sie lehrten ....

Die Liebe, die in ihnen war, machte sie fähig, auch ungewöhnliche Erleben hinzunehmen und mit allem Eifer nun alles zu bezeugen vor ihren Mitmenschen. Immer aber wird jenes Wissen um Mein Erlösungswerk einen gewissen Liebegrad erfordern, um angenommen und geglaubt zu werden .... Doch einen liebenden Menschen wird auch Mein Geist erfüllen und ihn in alle Wahrheit leiten, wie Ich Selbst es verkündet habe ....

Amen


BD 8516 empfangen  2.6.1963

Ausgiessung des Geistes ....
Pfingsten ....

Es war erst nach Meinem Kreuzestod möglich, dass Ich Meinen Geist ausgiessen konnte, weil zuvor kein Mensch fähig gewesen wäre, etwas Göttliches in sich zu bergen, da die Urschuld der Gottgegnerschaft noch auf den Menschen lastete. Mein Geist aber ist die Ausstrahlung Meiner Selbst, und niemals konnte ein schuldbeladener Mensch Empfänger dieser Ausstrahlung sein, denn es bestand eine zu tiefe Kluft zwischen dem Schuldig-Gewordenen und Mir.

Ich aber habe im Menschen Jesus die Sühne geleistet für jene Schuld, und jeder Mensch, der Mein Erlösungswerk annimmt, kann nun auch sich selbst so zubereiten, dass er Meine Liebeanstrahlung wieder empfangen kann, und d.h. auch, dass Ich Selbst in dem Menschen Wohnung nehmen kann und als Zeichen Meiner Gegenwart ihn erfüllen kann mit Meinem Geist ....

Sein Denken und Wollen wird nun bestimmt von der Kraft des Geistes, er kann nichts Falsches denken und wollen, solange Mein Geist in ihm wirkt .... Denn er lässt Mich vollbewusst in ihm wirken, er öffnet sich, indem er sich Mir innig verbindet und Ich also den Liebelichtstrahl in sein Herz senken kann, der alles erleuchtet .... der ihm nun ein Wissen schenkt in hellster Klarheit, so dass der Mensch aus der bisherigen Finsternis heraustritt und er durch Meinen Geist in alle Wahrheit eingeführt wird, wie Ich es verheissen habe.

Es musste diesem Akt der Ausgiessung des Geistes, der bei Meinen Jüngern allen Menschen sichtbar vor sich ging, der Kreuzestod vorausgehen, es musste zuvor Mein Gegner besiegt werden, so dass er nicht mehr zwangsmäßig die Menschen in der Finsternis erhalten konnte, sondern er denen die Freiheit geben musste, die sich Mir zuwandten, die sich von Mir erlösen liessen, d.h. bewusst Mein großes Erbarmungswerk anerkannten und daran teilhaben wollten ....

Für diese also war der Tod .... die große geistige Finsternis .... überwunden, sie konnten sich selbst zu Gefäßen herrichten, in die sich Mein Geist verströmen konnte .... Sie befanden sich nun nicht mehr in irrigem Denken, sie erkannten die Wahrheit und strebten sie auch vollbewusst an, sie traten aus dem Zustand völliger Erkenntnislosigkeit heraus, ihnen wurde Licht .... Mein Geist durchflutete sie, und sie näherten sich nun auch wieder Mir Selbst, das Geistesfünkchen in ihnen, das als Mein Anteil in ihnen schlummerte, strebte dem Vatergeist von Ewigkeit zu, mit dem es unlösbar verbunden war.

Es war .... ganz einfach gesagt .... die Bindung mit Mir wiederhergestellt, die die Wesen selbst einstmals freiwillig unterbrochen hatten, und ein Wesen, das Mir wieder verbunden war, Der Ich das Licht bin von Ewigkeit, musste nun auch von Meinem Licht durchstrahlt sein, und all sein Denken kann nur noch recht sein. Er muss die Wahrheit erkennen, und der Mensch muss diese Wahrheit nun auch vertreten, weil ihn der Geist dazu treibt, die Wahrheit zu künden allen seinen Mitmenschen ....

Und das war auch die Mission Meiner ersten Jünger, die dazu durch die Ausgiessung des Geistes befähigt waren, in die Welt hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden allen Völkern. Sie mussten selbst in der Wahrheit stehen, um diese weitergeben zu können, und wenngleich sie auch während Meiner Lehrjahre von Mir Selbst eingeführt wurden in die Wahrheit, so musste dennoch erst die Ausgiessung Meines Geistes vorangehen, auf dass sie nun auch hell und klar wussten um ihre Aufgabe und keinerlei Unwissen sie mehr bedrücken konnte, denn sie waren nun durch Meinen Geist von Mir Selbst gelehrt, Der Ich bei ihnen blieb, wie Ich es verheissen hatte.

Und so auch wird sich Mein Geist immer wieder ergiessen über Menschen, die Mir dienen wollen, die sich herrichten zu Gefäßen, in die Mein Geist einströmen kann, und die gleich Meinen ersten Jüngern den Mitmenschen die Wahrheit bringen wollen in der Erkenntnis, dass ihnen (diesen) nur die reine Wahrheit Rettung bringen kann in der großen geistigen Not .... Und Mein Geist wird wirken in jenen, auf dass die Finsternis verjagt werde und die Menschen sich wieder in rechtem Denken bewegen, die Mir dienen wollen und mithelfen an der Erlösung der irrenden Seelen.

Es kann kein Mensch geben, was er nicht besitzt .... Ich will aber euch, Meine Diener, reich bedenken, auf dass ihr wieder austeilen könnt euren Mitmenschen, die dringend der Unterstützung bedürfen, weil sie allein nicht die Bindung mit Mir anknüpfen .... Doch ihr, die ihr um alle Zusammenhänge wisst, ihr könnt sie aufklären und sie doch noch veranlassen zur Änderung ihres Willens. Und ihr werdet immer reiches Geistesgut empfangen können, und immer .... wenn ihr Fragen stellt, werden sie euch beantwortet werden, so dass ihr in der Antwort auch den Geber dessen erkennen könnt, was ihr nun weiterleiten sollt ....

Denn viele Menschen und viele Seelen im jenseitigen Reich werden fragen und rechte Antwort begehren .... Und diese können sie nun auch durch euch entgegennehmen, denn Ich weiss um alle Gedanken, die in den Herzen aufsteigen, und Ich werde jeden Menschen bedenken seiner Aufgabe (Auffassungsgabe) gemäß. Und das ist Mein Wirken in euch .... das Wirken Meines Geistes, das die ersten Jünger erfahren durften an sich selbst nach Meiner Himmelfahrt.

Auch ihnen musste immer wieder Meine Liebe zu Hilfe kommen, denn um den Auftrag auszuführen, den Ich ihnen gegeben hatte, waren sehr viele Kenntnisse nötig, und niemals hätten sie diese Aufgabe ausführen können ohne Meine offensichtliche Unterstützung, denn Ich belehrte sie dauernd durch den Geist, und so brauchten sie nicht zu fürchten, unfähig zu lehrender Tätigkeit zu sein oder ein falsches Geistesgut zu verbreiten, und sie konnten nun ihr Amt gut verwalten .... sie konnten Mein Evangelium verkünden, wie es Mein Wille war ....

Und die gleiche Aufgabe stelle Ich auch heut Meinen letzten Jüngern auf dieser Erde, dass sie den Menschen die Wahrheit bringen, die nur von Mir Selbst ausgehen kann. Denn es steht die Erde in tiefster Finsternis, Irrtum und Lüge sind so verbreitet, dass die Menschen den ernstesten Willen aufbringen müssen, um zur Wahrheit zu finden und sie (diese) dann auch zu erkennen als solche. Sie können aber nur durch die Wahrheit selig werden, weil sie nur Mich erkennen und lieben lernen, wenn ihnen reine Wahrheit über Mich und Mein Wesen zugeführt wird.

Und dieses Wissen, die reine Wahrheit, kann ihnen nur durch Meinen Geist vermittelt werden, aber sie wird euch auch vermittelt, weil Ich euch liebe und ihr nur die innige Bindung mit Mir gleichfalls durch Liebe herzustellen braucht, um den Geistesfunken in euch, der mit dem Vatergeist von Ewigkeit unlösbar verbunden ist, zur Entäußerung zu veranlassen .... Dann kann Ich also Selbst euch ansprechen und euch in einen Zustand der Erkenntnis versetzen, und ihr werdet nun auch wissen, was ihr tun müsst, um euer Ziel .... den Zusammenschluss mit Mir .... zu erreichen noch auf Erden. Denn wenn Ich Selbst euch belehre, dann werdet ihr wahrlich recht unterwiesen, und ihr werdet dann sicher auch eure Erdenaufgabe erfüllen und euch wandeln zur Liebe, ihr werdet wieder euer Urwesen annehmen und selig sein, wie ihr es waret im Anbeginn ....

Amen


BD 8984 empfangen  27.5.1965

Himmelfahrt Jesu ....

Auch Meine Himmelfahrt ist für euch Menschen ein zweifelhaftes Geschehen, weil ihr es nicht glauben könnt, dass nur ein Vorgang sichtbar vor sich ging, den alle vollkommen gewordenen Seelen erleben, den ihr nur nicht verfolgen könnt und darum euch auch Meine Himmelfahrt unglaubhaft scheint, die sich aber tatsächlich zugetragen hat, allerdings nur sichtbar wieder für die Meinen, für Meine Jünger und alle, die an Mich glaubten und an Meine Mission, die es glaubten, dass in Mir Sich das höchste Wesen barg, und darum auch alles Ungewöhnliche erleben konnten, ohne dass sie zum Glauben gezwungen worden wären.

Und Zweck Meines sichtbaren Aufstieges zur Höhe war nur der, dass Meine Jünger, denen Ich den Auftrag gegeben hatte, in die Welt hinauszugehen, um Mein Evangelium zu künden, in aller Glaubensstärke für Mich und Mein Wort eintreten konnten, denn sie sahen Mich mit ihren leiblichen Augen gen Himmel fahren, und sie erfuhren so die Krönung ihres Glaubens, dass Ich vor ihren Augen entschwand, dass sie Mich ganz deutlich sehen und erkennen konnten und dass Ich plötzlich nicht mehr da war, weil das geistige Reich Mich wiederaufgenommen hatte, das Reich, wo Ich regierte in Macht und Herrlichkeit ....

Mein Leib hatte sich vergeistigt, und diese geistige Hülle war es, die Jüngern sichtbar war, bis Ich vor ihren Augen entschwand. Doch diese Meine Himmelfahrt hatte keine Leere in ihnen hinterlassen, sondern ihnen nur die Bestätigung dessen gebracht, dass jedes Wort Wahrheit gewesen ist, das sie aus Meinem Munde vernommen hatten. Und darum traten sie auch voller Überzeugung für jedes Wort ein und sie wurden Mir zu rechten Verkündern, die mit Meinem Geist erfüllt reden konnten, die also auch alles dessen Erwähnung taten, was sich abgespielt hat bei dem Werk der Barmherzigkeit .... dass sie also zeugten von Mir und dem Erlösungswerk.

dass Meine Himmelfahrt immer wieder angezweifelt wird von den Menschen, liegt daran, dass ihnen die eigentliche Bestimmung des Menschen unbekannt ist, dass der Vergeistigungsprozess des Körpers ihnen fremd ist und sie auch darüber nicht eher Aufschluss erlangen können, bis sie sich selbst ernstlich dazu entschliessen, ihre geistige Reife zu erhöhen .... Dann wäre ihnen auch dieser Vorgang glaubhaft, der nichts anderes war als der Übertritt des vergeistigten Leibes in das jenseitige Reich, wo das Leben in aller Seligkeit weitergeführt wird. Doch dazu gehört vorerst der Glaube an ein Fortleben der Seele .... Wer diesen Glauben nicht hat, der wird auch nicht glauben wollen an einen Vorgang, der für euch Menschen ein Beweis sein sollte für das Fortleben der Seele nach dem Tode.

Doch Meinen Jüngern fehlte dieser Glaube nicht, nur war ihnen ein so sichtlicher Beweis Meiner Gegenwart noch nicht gegeben worden .... Ihnen aber konnte Ich darum den Vorgang sichtbar werden lassen, weil sie schon in ein Wissen eingedrungen waren und nun nur die Bestätigung dessen erfuhren. Wohl waren sie betrübt, Mich nun endgültig dort zu wissen, wo auch ihre wahre Heimat war, doch sie wussten es, dass Ich ihnen die Stätte bereiten wollte, wo auch sie dereinst weilen sollten, um die Früchte des Erdenwandels zu ernten, der in der Ausbreitung des Evangeliums bestand und vielen Menschen den Weg nach oben aufzeigte.

Und so schwer auch die Wege waren, die sie gehen mussten, sie hatten Mich doch erlebt, sie wussten es, dass Ich nun mit ihnen war, dass Ich ihre Gedanken lenkte und ihnen immer wieder Anweisungen gab, die ihnen ihre Mission erleichtern sollten .... Denn ihnen konnte niemand mehr den Glauben rauben, dass Ich Gott Selbst gewesen bin, dass sie auch nun die Kraft bekommen von Mir direkt, und so wurden sie auch von Meinem Geist erfüllt, wie Ich es ihnen verheissen hatte .... Sie wussten es, dass sie nur noch ihre Mission zu erfüllen hatten, um dann gleichfalls das Erdental zu verlassen und eingehen zu können in das Reich des Lichtes ....

Doch euch Menschen der Endzeit, euch mutet das alles als eine Legende an, der ihr keinen Glauben schenken könnt, doch Meine Himmelfahrt hat tatsächlich stattgefunden, was jedem verständlich sein wird, der in geistiges Wissen schon weiter eingedrungen ist und er selbst sich bemüht, seinen Körper zu vergeistigen .... Dann wird auch er aufwärtssteigen zum ewigen Licht, nur dass es den Mitmenschen verborgen bleibt und auch bleiben muss, um diese nicht zum Glauben zu zwingen ....

Jene Jünger aber waren schon lebendig in ihrem Glauben, und Ich wusste es, dass es ihnen nur zur Stärkung ihres Glaubens verhalf, weshalb Meine Himmelfahrt nur die erleben durften, für die sie keinen Glaubenszwang mehr bedeutete. Und so sollt auch ihr es annehmen, dass sie wahrhaft stattgefunden hat, und ihr werdet es auch können, wenn euch ein kleines Wissen darüber unterbreitet worden ist, welchen Sinn und Zweck euer Erdenleben überhaupt hat .... Dann wird euch auch alles das verständlich werden, wofür der völlig Unwissende kein Verständnis aufbringen kann ....

Amen


BD 9030 empfangen  17.u.23.8.1965

Warnung vor Veränderung des Wortes Gottes ....

dass ihr euch doch immer wieder stoßt an der Form, wie euch Mein Wort aus der Höhe zugeht .... Es ist dies so einfach zu erklären, dass Ich Mich der Auffassungsgabe eines Menschen bediene, diese aber nicht mit Allgemeinbildung verwechselt werden darf, denn Ich finde nur selten einen Menschen, dem es möglich ist, Mein Wort im Diktat aufzunehmen, weil dazu die Befähigung gehört, Gedanken, die ihn berühren, blitzschnell zu erfassen und sie diktatmäßig niederzuschreiben .... was aber nicht mit eigenen, im Verstand geborenen Gedanken zu verwechseln ist .... Es könnte dies zu der irrigen Annahme führen, dass es eigenes Gedankengut sei, was der Mensch nun als geistig empfangen hinzustellen sucht. Des Menschen Verstand arbeitet dann nicht, sondern er hört es innerlich, was der Geist aus Gott zu ihm spricht ....

Es wird niemals das, was ihr als Mein Wort empfangt, für euch unverständlich sein, wenn ihr es mit der nötigen Aufgeschlossenheit leset, die ein Verständnis bedingt .... Und eine Abänderung ist insofern nicht am Platze, weil auch ihr Menschen ständig in eurer Ausdrucksform euch wandelt, also Mein Wort so belassen bleiben soll, wie es empfangen worden ist. Denn der Inhalt bezeugt den göttlichen Ausgang, und je nach seiner Aufnahmefähigkeit hört nun der Empfänger Mein Wort, auch wenn es durch einen Lichtgeist zur Erde gestrahlt wird, denn dieser kann nicht anderes als Mein Wort ausstrahlen ....

Das Diktat kommt desto klarer zustande, je inniger der Mensch mit Mir die Verbindung herstellt, aber er wird niemals fehlerhaft sein, denn wo sich ein Fehler einschleicht durch Störungen, dort wird auch der Empfänger bald darauf hingewiesen werden, so dass er selbst ihn richtigstellen kann.

(23.8.1965) Denn gerade darin liegt die Gefahr, dass Mein Wort sehr leicht solchen Veränderungen ausgesetzt ist, weil die Menschen je nach ihrem „Bildungsgrad“ ihm eine Form geben wollen, die jedoch absolut unangebracht ist, denn Ich weiss es, wie Ich einen jeden Menschen ansprechen kann, um von ihm verstanden zu werden. Und der Sinn Meiner Anrede ist immer zu verstehen, wenn nur durch die Liebe ein gewisser Reifegrad erreicht worden ist, der aber nicht durch eine noch so verständliche Formulierung zu ersetzen ist.

Und das eine sollt ihr immer bedenken, dass in Anbetracht des nahen Endes euch Menschen Mein Wort wahrlich in der Weise geboten wird, dass ihr es ohne Zweifel annehmen könnt als Wahrheit, weil Ich es weiss, dass allein nur die Wahrheit für euch Menschen Rettung bedeutet und dass Ich alles tue, um euch die Wahrheit zuzuführen, euch aber auch stets warnen werde davor, selbst Änderungen vorzunehmen, auch wenn dies im besten Willen geschieht ....

Amen


 Nachwort

Nachwort

Hildegard von Bingen, Terese von Avila, Johannes vom Kreuz, Thomas von Kempen, Meister Eckhart, Johannes Tauler, Brigitta von Schweden, Mechthild von Magedeburg, Gertrud die Große etc. sind nur einige von den tausenden Knechten und Mägden, durch die Gott auch nach der Kreuzigung durch die innere Schau und das innere Wort immer wieder für die Reinheit Seiner Lehre durch Berichtigungen und Belehrungen, für die immer erst die Zeit reif sein musste, gesorgt hatte und bis auf die heutige Zeit sorgte, hier insbesondere durch Jakob Lorber und Bertha Dudde.

Es waren also immer wieder neue Offenbarungen, Neuoffenbarungen, die für das gesamte Menschheit uns von Gott gegeben wurden, auf dass sie sich belehren lasse.

„Öffentliche Offenbarungen und Privatoffenbarungen –
ihr theologischer Ort“
L‘Osservatore Romano Nummer 26 vom 30. Juni 2000
Josef Kardinal Ratzinger

In den ..... Privatoffenbarungen ..... geht es darum:

„..... uns die Zeichen der Zeit verstehen zu helfen und auf sie die richtige Antwort im Glauben zu finden .....“

Mit den Offenbarungen Gottes an Bertha Dudde wurde uns gemäß Papst Benedikt XVI (J. Ratzinger) ein Offenbarungswerk gegeben, um die Zeichen der Zeit zu verstehen und die „richtige Antwort im Glauben zu finden“, also die reine Wahrheit zu finden ..... die in der Welt nicht zu finden ist, sondern nur aus und bei Gott.

Offenbarungen sind Gnadengaben Gottes, und wer sie verwirft, der sündigt wider den Heiligen Geist....

Wir leben in der Endzeit und bevor große Dingen geschehen, offenbart Gott es denen, die Ihn über alles in der Welt lieben ..... so steht es geschrieben und Gottes Wort ist unveränderlich.

Ingo Schneuing

 Kurzbiographie

Wer war Bertha Dudde?

Bertha Dudde wurde am 1. April 1891 als zweitälteste Tochter eines Kunstmalers in Liegnitz, Schlesien, geboren.

Sie wurde Schneiderin und erhielt seit dem 15. Juni 1937 Kundgaben vom Herrn durch das „innere Wort“.

„Durch einen hellen Traum wurde ich veranlaßt, meine Gedanken nach innigem Gebet niederzuschreiben. Verständlicherweise ergab das noch oft Zweifel und innere Kämpfe, bis mir die Überzeugung kam, dass keineswegs ich selbst der Urheber dieser köstlichen Gnadenworte war, sondern dass der Geist in mir, d.h. die Liebe des himmlischen Vaters, offensichtlich wirkte und mich in die Wahrheit einführte.“

„Es wurde mir ein Wissen erschlossen auf geistigem Gebiet, das weit über meine Volksschulbildung hinausging. Das Wissen empfing und empfange ich als Diktat im vollwachen Zustand; ich schreibe alles, was mir gesagt wird, in Stenogramm nieder, um es dann unverändert Wort für Wort in Reinschrift zu übertragen. Der Vorgang vollzieht sich keineswegs in einem Zwangszustand, d.h. in Trance oder Ekstase, sondern in einer absolut nüchternen Verfassung; allerdings muss ich es selbst wollen, und freiwillig darf ich dann diese Diktate empfangen; sie sind weder an eine Zeit noch an einen Ort gebunden.“

„Nun habe ich nur den einen Wunsch, diese Gnadengaben noch recht vielen Menschen zugänglich machen zu können und nach dem Willen Gottes selbst noch viel Arbeit in Seinem Weinberg leisten zu dürfen.“

(Zitate aus einer Autobiographie von 1959)

Bertha Dudde starb am 18. September 1965 in Leverkusen


Buch: "2020 - 2028 Bertha Duddes Prophezeiungen zur Endzeit und Neuen Erde - FAQs zu 3. Weltkrieg, Katastrophe aus dem Kosmos, Antichrist, Wiederkunft Jesu, Endzeitgericht, Neue Erde" 314 Seiten, ISBN-13: 9783751984348, 19,90 €, BoD-Verlag, Erscheinungsdatum 10/20, https://www.bod.de/buchshop/2020-2028-bertha-duddes-prophezeiungen-zur-endzeit-und-neuen-erde-gerd-gutemann-9783751984348

Buch: "2020 - 2028 Kurzfassung von Bertha Duddes Endzeitprophezeiungen - FAQs zu 3. Weltkrieg, Katastrophe aus dem Kosmos, Antichrist, Wiederkunft Jesu, Endzeitgericht, Neue Erde" 66 Seiten, ISBN-13: 9783750451599, Verlag: Books on Demand, Erscheinungsdatum: 26.08.2020, 4,99 €, https://www.bod.de/buchshop/2020-2028-kurzfassung-von-bertha-duddes-endzeitprophezeiungen-gerd-gutemann-9783750451599


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Letztes Update: 01.10.2021