Bertha Dudde

Themenheft 231

Glaube an Gott in Jesus Christus


Inhaltsübersicht


 Das Reich Gottes

Das Reich Gottes

Als Jesus auf Erden wandelte, sprach Er vom Reiche Gottes, von einem Reich, das nicht von dieser Welt ist .... Er sprach nicht von weltlicher Macht, Er sprach auch nicht von einer kirchlichen Macht, von einer Organisation; Er sprach auch nicht von Männern, die an Gottes Statt herrschen sollten über Seine Gemeinde; .... Er sprach nur zu Seinen Jüngern: „Geht hin und lehrt alle Völker“ .... Er gab ihnen den Auftrag, die Menschen zu unterweisen in Seiner Liebelehre, und Er versprach ihnen Seine Mitwirkung, so sie in Seinem Geist verblieben .... Denn sowie sie Liebe lehrten, mussten sie selbst in der Liebe leben, und also war der Herr Selbst mit ihnen, Der die Liebe ist. Wo aber die Liebe regiert, ist jede herrschende Gewalt unnötig .... wo die Liebe regiert, dort dient einer dem anderen, und wo die Liebe regiert, dort sind Gebote unnötig, es sei denn, das Gebot der Liebe wird den Menschen gepredigt, das Gott Selbst gegeben hat.

BD 3787 empfangen  1.6.1946

Bekenntnis Jesu und des Erlösungswerkes ....

Die Gefahr eines Abfalls vom Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes und Erlöser der Welt, wird sehr groß sein, und doch müssen die Menschen dieser letzten Glaubensprobe unterworfen werden, denn sie ist ausschlaggebend für die Ewigkeit .... Ich Selbst habe Mich auf dieser Erde verkörpert in Jesus Christus, Ich Selbst habe den Kreuzestod als Mensch auf Mich genommen, um der Menschheit das Tor zu öffnen in die Ewigkeit .... Die Menschen aber verschliessen sich selbst dieses Tor, sie nehmen Mein Erlösungswerk nicht an, sie ziehen keinen Nutzen daraus.

Und dieses Tor wird ihnen verschlossen bleiben noch Ewigkeiten, denn wer Mich nicht anerkennt, den kann auch Ich nicht anerkennen als zu Mir gehörig. Er hat keinen Teil an Mir, solange er noch in der Gewalt Meines Gegners ist, die ungebrochen ist denen gegenüber, die Mich und Mein Erlösungswerk nicht anerkennen. Also scheiden sie sich selbst von Mir und streben dem zu, durch dessen Willen sie unfrei wurden und jeglicher Erkenntnis beraubt. Das Ende ist nahe und mit ihm das letzte Gericht .... Und wieder trete Ich als Erlöser der Menschheit nahe, Ich suche ihr geistige Freiheit zu bringen, Licht und Erkenntnis, und will nur anerkannt werden, um auch die Gnaden Meines Erlösungswerkes ausschütten zu können über die Seelen, auf dass sie nicht dem Gericht verfallen.

Ich will sie erlösen, doch sie müssen sich erlösen lassen aus freiem Willen .... Und also müssen sie Mich bekennen vor der Welt als Den, durch Dessen Kraft und Gnade sie selig werden können .... sie müssen glauben, dass im Menschen Jesus die Gottheit in aller Fülle Sich barg, dass Ihn die übergroße Liebe zu den Mitmenschen bewog, für sie zu leiden und zu sterben, um von ihnen den ewigen Tod abzuwenden, der unwiderruflich jedem beschieden ist, der nicht an Ihn glaubt, der Sein Erlösungswerk nicht anerkennt und die von Ihm durch den Kreuzestod erworbenen Gnaden nicht in Anspruch nimmt.

Und diesen Glauben müssen die Menschen bekennen vor der Welt, sie müssen offen Zeugnis ablegen von der Liebe des Gottmenschen Jesus, denn durch dieses Zeugnis bekennen sie sich voll und ganz zu Mir .... sie zeigen der Welt, dass sie in Wahrheit Meine Kinder sind, die, von der Liebe des Vaters gezogen, auch den Willen des Vaters erfüllen .... Und also muss dieser Glaubensentscheid getroffen werden, und es wird eine harte Zeit sein für die Menschen, die Mir angehören und sich öffentlich zu Mir bekennen sollen. Doch wer den Willen hat dazu, der hat auch die Kraft, und diese geht ihm ungemessen zu, wie Ich es verheissen habe .... Denn Ich Selbst bin bei den Meinen, und die Meinen sind, die Mir zustreben, die Mich zu erringen trachten, die Mich anrufen im Geist und in der Wahrheit, die in der Liebe leben und Meinen Willen zu erfüllen sich bemühen.

Und diese sollen darum nicht bangen vor dem bevorstehenden Glaubenskampf. Er muss über die Menschen kommen, auf dass diese ernstlich Stellung nehmen zu einem Problem, das bisher nur wenig Beachtung fand .... sie müssen sich entscheiden für oder wider Mich, denn wer den Sohn bekennt, der bekennt auch den Vater, und wer den Sohn ablehnt, der lehnt auch den Vater ab. Ich aber bin Der, Der Sich Selbst hingab für die Menschen .... Denn Ich war in aller Fülle im Menschen Jesus, Ich stieg Selbst zur Erde hernieder, um die Menschen zu erlösen von der Sündenschuld und ihren Folgen. Und sonach kann, wer an Mich glaubt, nicht Jesus Christus ablehnen, denn Er und Ich sind eins, und wer Ihn bekennt, der bekennt Mich ....

Amen


BD 5925 empfangen  9.4.1954

In Meinem Namen sollt ihr den Vater bitten ....

In Meinem Namen sollt ihr den Vater bitten, auf dass ihr Erhörung eurer Bitten findet .... Dies waren Meine Worte, die Ich zu den Menschen sprach, als Ich noch auf Erden wandelte .... Wie sind diese Worte nun zu verstehen, um von euch beherzigt werden zu können? .... Ich habe auf Erden gelehrt und gelebt als Mensch Jesus, Der mit dem Vater in so inniger Verbindung stand, dass Er in Dessen Willen ganz und gar eingegangen war, dass also der Vater Selbst aus Ihm sprach, dass Er Sein Denken und Handeln leitete, dass Er nur ausführte, was des Vaters heiligster Wille war .... Also konnte Er auch die Worte aussprechen: Worum ihr den Vater in Meinem Namen bitten werdet, das wird Er euch geben .... Denn nicht der Mensch Jesus sprach, sondern der Vater, Der in Ihm war ....

Mich Selbst konnte kein Wesen schauen, denn Ich bin ein Geist, Der unbegreiflich ist für alles Wesenhafte, das aus Mir, dem Vatergeist, hervorging. Denn wer Mich schauen will, der müßte das ganze Universum, die geistige und die materielle Welt, in sich aufnehmen .... er müßte also größer sein als Ich, um Mich fassen zu können in Meiner Unendlichkeit, in Meiner unübertrefflichen Licht- und Kraftfülle. Keinem von Mir erschaffenen Wesen ist das möglich, da es eine Ausstrahlung Meiner Selbst, ein Lichtfunke, ist, der niemals fähig wäre, das ewige Licht, den Urquell aller Kraft sich vorzustellen als etwas Begrenztes, für ihn Schaubares ....

Doch es konnte Sich das Ewige Licht und der Urquell aller Kraft eine Form dienstbar machen und in dieser Form Sich manifestieren, um nun schaubar zu sein dem Wesenhaften, das Ihn zu schauen begehrte .... Und diese Manifestation fand statt in dem Menschen Jesus, Der die dazu nötigen Bedingungen erfüllte .... Es verkörperte Sich also Mein ewig unergründlicher Geist in Ihm, und so wurde Ich Mensch .... Jesus wurde Gott .... Denn nur die Außenform war Mensch, das diese Form Erfüllende aber war Gott ....

Ihr ruft also nun Gott an, wenn ihr Jesus Christus ruft .... Versteht recht, so ihr den Vater in Meinem Namen um etwas bittet .... so ihr Gott in Jesus Christus anruft .... Dann erkennt ihr Mich Selbst an oder auch .... ihr erkennt Jesus Christus an, ihr glaubt an Meine Menschwerdung in Ihm, ihr bekennt euch zu Mir, weil ihr euch zu Jesus Christus bekennt .... Mein Name ist für euch der Name eures Gottes geworden, und ihr könnt nun auch in vollstem Glauben auf die Erhörung eures Gebetes hoffen, denn Ich habe euch Selbst die Zusicherung gegeben, dass ihr nicht vergeblich bittet, so ihr den Vater in Mir anruft, in Jesus Christus ....

Ich wusste als Mensch Jesus um das Erreichen Meines Zieles, Ich wusste um Meine Mission, deren Krönung die völlige Vergöttlichung war, so dass die ewige Liebe Selbst in Mir Aufenthalt nehmen konnte .... Ich wusste um die völlige Verschmelzung Meines Körpers und Meiner Seele mit dem Liebegeist von Ewigkeit .... Darum konnte Ich euch auch auf Erden schon diese Zusicherung geben, dass ihr Erhörung findet, so eure Gebete in Meinem Namen gerichtet sind zur ewigen Liebe, denn damit bekundet ihr, dass ihr an Mich glaubt, dass Ich Selbst euch als Jesus Christus erlöst habe vom ewigen Tode .... und euren Glauben lasse Ich wahrlich nicht zuschanden werden ....

Amen


BD 6098 empfangen  4.11.1954

Gott in Jesus Christus ....

Ich will euch wahrlich Lehrer und Berater sein und euch führen auf dem Weg zur Vollendung .... Doch es muss euer Wille Mich annehmen und anerkennen als Führer und Lehrer, ansonsten Meine Unterweisungen ohne Wirkung bleiben und ihr keinen Schritt vorwärtskommt in eurer Entwicklung. Wenn Ich nun euch gegenübertrete in Jesus Christus .... zu Dem ihr euch im Herzen ganz und gar bekennen müsst .... so ist euch gleichzeitig der rechte Weg gewiesen, denn nur über Jesus Christus ist der Weg, der zum Ziel führt.

Eine Verbindung mit Gott herzustellen ohne Anerkennung Jesu Christi ist unmöglich, weil in Ihm Ich Selbst nur gesucht und gefunden werden kann und außer Jesus Christus es keinen anderen Gott gibt. Und darin besteht die große Not auf Erden, dass die Menschen Mich gleichsam ablehnen, dass sie nicht wissen und glauben wollen, dass Sich die ewige Gottheit .... die alles erfüllende Kraft .... in Jesus Christus manifestierte .... nun aber auch anerkannt werden will .... dass Ich Selbst in Jesus Christus ihnen gegenübertrete, wenn der Glaube an Mich von ihnen gefordert wird.

Und stets werdet ihr in diesem Sinne belehrt werden, wenn ihr in der Wahrheit belehrt werdet. Jede andere Darstellung von Mir, von eurer Aufgabe, von der ewigen Gottheit entspricht nicht der Wahrheit .... Und doch werden andere Darstellungen weit eher geglaubt .... Und darum geht die Menschheit falsche Wege, sie geht nicht den Weg über Golgatha, sie geht nicht den Weg, den Ich als Mensch Jesus anbahnte zur Höhe .... sie geht nicht den Weg der Liebe .... ansonsten sie Jesus Christus als die „verkörperte“ ewige Liebe erkennen und anerkennen würde.

Der Glaube an eine erschaffende Macht allein genügt nicht, denn eine solche kann nicht geleugnet werden von einem denkenden Menschen .... dass aber diese erschaffende Macht Sich euch vorstellbar machte in Jesus Christus .... dass Sie und Er also eins sind und dass sonach der Mensch mit Jesus Christus sich verbinden muss, so er sich mit Gott verbinden will, das muss als wahr und feststehend angenommen werden, ansonsten dem Menschen der Glaube fehlt an Mich, trotzdem er einen „Gott“ nicht leugnet. Ich fordere den Glauben an Jesus Christus, der erst einen rechten Glauben beweist .... einen Glauben, der durch die Liebe zum Leben erweckt wurde; denn wer überzeugt Jesus Christus anerkennt als Gottes Sohn, in Dem Ich Selbst Mich verkörperte, der hat auch in sich schon die Liebe entzündet, die ihm das Licht der Erkenntnis, die Kraft der Überzeugung, vermittelt hat .... ohne welche aber nicht von rechtem Glauben gesprochen werden kann ....

Ich gebe Mich aber nicht zufrieden mit einem blinden Glauben .... Und darum belehre Ich euch Selbst und biete Mich euch als Führer an, auf dass ihr recht geleitet werdet in eurem Denken und durch die Wahrheit auch volles Verständnis gewinnet für das Geheimnis der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Eine rechte Belehrung wird euch Licht geben, und ihr werdet sie auch annehmen .... Und diese Belehrung kann nur Ich Selbst euch geben in der Voraussetzung, dass ihr euch von Mir belehren lasst .... dass ihr die „Ewige Gottheit“, Die ihr in euch anerkennt, bittet um Aufklärung, um rechtes Denken und um rechte Führung. Dieser Bitte werde Ich wahrlich nachkommen und immer bereit sein, euch einzuführen in die Wahrheit, auf dass ihr glauben könnt voller Überzeugung und nun durch diesen Glauben selig werdet ....

Amen


BD 7066 empfangen  14.3.1958

Erlösende Kraft des Namens Jesus ....

In Meinem Namen sollt ihr Menschen das Heil suchen .... ihr sollt wissen, dass ihr kein Heil anderswo finden könnt als bei Mir, dass ihr auch unbedingt Mich Selbst in Jesus Christus anerkennen müsst, dass ihr also glauben müsst an den göttlichen Erlöser und Sein Erbarmungswerk.

In dem Menschen Jesus kam Ich Selbst zur Erde, durch Seinen Mund lehrte Ich Selbst die Menschen, in Ihm wurde Meine Kraft offenbar, durch Ihn wirkte Ich Wunder, erweckte Tote zum Leben, machte Kranke gesund und half den Menschen in irdischer Not .... in Ihm starb Ich Selbst den Tod am Kreuze, denn der Mensch Jesus hatte Mich voll und ganz in Sich aufgenommen, weil Er Sich zur Liebe gestaltete und Mir Selbst also eine taugliche Hülle wurde, in der Ich das Erlösungswerk vollbringen konnte, um die Sündenschuld der gesamten Menschheit zu tilgen.

Darum ist der Name Jesus der Name eures Gottes und Vaters von Ewigkeit, darum müsst ihr in Meinem Namen euch versammeln und Mich Selbst unter euch weilen lassen, wollt ihr zur Seligkeit gelangen, die euch einstens unaussprechlich beglückte .... die euch aber noch mangelt, solange ihr auf Erden weilt.

Es genügt darum nicht, nur an „Gott“ zu glauben, weil ein solcher Glaube wohl die Anerkennung eines Schöpfers ist, Der alles und somit auch euch erstehen liess. Aber dieser Glaube führt euch nicht zu Ihm zurück, sondern ihr müsst nun auch den Erlöser anerkennen, Der erst den Weg gangbar gemacht hat für euch zu eurem Gott und Vater.

Und nur über diesen Weg könnt ihr zum Vater gelangen. Also müsst ihr glauben an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk, dann erst ist euer Glaube recht, dann erst führt euch der Glaube zum Heil, d.h., eure Seele wird nun erst in den einstigen Zustand versetzt werden können, weil Jesus Christus ihr dabei helfen muss und ohne Hilfe sie nimmermehr das Ziel erreichen kann ....

In Meinem Namen also müsst ihr das Heil suchen .... Und so werdet ihr nun auch verstehen, dass es nötig ist, den Menschen zu künden von Jesus Christus, dass es nicht genügt, die Existenz eines Gottes zu ergründen oder beweisen zu wollen, denn diesen Glauben kann jeder Mensch gewinnen, der nur offenen Auges um sich blickt und nachdenkt über die Schöpfung und ihr Erstehen ....

Aber es geht um die erlösende Kraft des Namens Jesus .... Erst die Bedeutung des Erlösungswerkes müsst ihr Menschen erfahren, um euch dann auch unter das Kreuz Christi zu stellen und den Namen Jesus als den eures Gottes und Vaters anzurufen für das Heil eurer Seelen. Denn es war eine neue Zeit angebrochen mit Seinem Kommen zur Erde, es war nun die Zeit gekommen, wo durch den Kreuzestod die Pforte zum Lichtreich geöffnet wurde und die ersten gänzlich erlösten Seelen zurückkehren konnten zum Vater ....

Denn es standen viele Seelen vor dem Tor zur Seligkeit, die erst ihrer Ursündenschuld ledig werden mussten, um nun als selige Geistwesen wieder dort zu weilen, wo sie uranfänglich ihren Ausgang genommen hatten. Und diese endgültige Heimkehr ins Vaterhaus hat der göttliche Erlöser Jesus Christus erst ermöglicht, Der darum auch von jedem Menschen anerkannt werden muss, der seinen Urzustand wiedererreichen will.

Jesus Christus Selbst ist die Pforte zum Himmelreich .... und Sein Name ertönt überall in den Sphären des Lichtes, denn in Ihm bin Ich Selbst, Er und Ich sind eins .... Und wer den Namen Jesus ausspricht in tiefster Andacht, der spricht Mich damit an, und Ich bringe ihm wahrlich das Heil ....

Und darum werdet ihr auch keine Fehlbitte tun, so ihr den Namen Jesus in voller Gläubigkeit aussprecht und Mir Selbst also euer Anliegen vortragt .... Denn so ihr glaubt an Ihn und Sein Erlösungswerk, seid ihr auch von der euch belastenden Ursünde frei geworden, und dann wird sich Meine Liebe auch wieder an euch erweisen, und euer kindlicher Anruf Meines Namens sichert euch auch Mein Gehör und die Erfüllung eurer Bitte.

Ich bin immer und ewig euer Gott und Schöpfer .... euer Vater aber konnte Ich nur werden durch das Erlösungswerk, denn nun erst empfinget ihr die Kraft, euch im freien Willen zu wandeln zu vollkommenen Wesen, und ihr konntet nun erst aus „Geschöpfen“ zu Meinen „Kindern“ werden, wenn ihr den freien Willen nütztet zur Rückkehr zu Mir .... und dieser freie Wille erfuhr erst durch Meinen Kreuzestod Stärkung.

Darum also liegt in Meinem Namen allein das Heil für euch .... Darum seid ihr Menschen erst dann auf dem Wege der Rückkehr zu Mir, wenn ihr den Weg zu Jesus Christus genommen habt, denn nur allein dieser Weg führt zu Mir, zurück ins Vaterhaus ....

Amen


BD 7250 empfangen  8.1.1959

Beweise für die Existenz Jesu auf Erden ....

Jedem Menschen ist die Möglichkeit gegeben, hinter das Geheimnis der Menschwerdung Gottes zu kommen, und jeder Mensch wird dann auch einen Beweis haben von der Existenz Jesu, Der als Gottes Sohn und Erlöser der Welt ihm nun offenbar wird, so dass jeder weitere Beweis unnötig wird. Und wer einmal die Menschwerdung Gottes begriffen hat, der weiss es auch, dass und warum der Glaube gefordert wird, warum Beweise nicht förderlich, sondern eher nachteilig sind für den Entwicklungsgang der Seele, zwecks dessen der Mensch auf Erden wandelt.

dass Sich Gott Selbst in Jesus Christus, in dem Menschen Jesus, verkörpert hat, ist und bleibt unglaubwürdig für Menschen, die keinerlei geistige Bindung haben, denen geistiges Streben fremd ist .... Und unter „geistigem Streben“ ist also der „Entwicklungsprozess der Seele“ zu verstehen, die nicht als Selbstzweck das Erdenleben erhalten hat, sondern nur als Mittel zum Zweck. Wer also nicht geistig strebt, der ist auch nicht „erweckt“, d.h., sein Denken ist eher dem Irrtum unterworfen als der Wahrheit, er wird eher Irrtum annehmen und als Wahrheit gelten lassen, und die reine Wahrheit wird ihm unannehmbar scheinen .... eben weil sein Geist noch verfinstert ist, worunter nicht der Verstand zu verstehen ist, sondern der Funke im Menschen, der göttliches Anteil ist.

Dieser Mensch also wird keine rein geistigen Ursachen gelten lassen, und daher wird ihm die Menschwerdung Gottes als „Aus-wirkung“ einer solchen geistigen „Ursache“ unbegreiflich sein. Aber sie hat stattgefunden, Gott Selbst hat Sich in einem Menschen eingezeugt, und dieser Mensch war Jesus, der Sohn von Maria, Der aus dem Geist Gottes gezeugt war. Nichts durfte die Menschen zum Glauben zwingen, und darum war auch die Geburt, Jesu menschlichen Gesetzen unterworfen, nicht aber die Zeugung .... Dieses zu bezweifeln dürften sich die Menschen nicht anmaßen, wenn sie sich überlegen, dass alles Geschöpfliche sowie das gesamte Schöpfungswerk aus der Kraft Gottes hervorgegangen ist, es also für diese Kraft wahrlich möglich ist, ein menschliches Wesen aus Seinem Willen erstehen zu lassen.

Es hatte aber auch diese Geburt ohne Zeugung seine (ihre? = d. Hg.) geistigen Gründe, die einem erweckten Geist überaus leicht verständlich sind. Doch es muss der Mensch wissen, dass das gesamte Schöpfungswerk geistige Ursachen hatte, denen der freie Wille urgeschaffener Geistwesen zugrunde lag, und dieser freie Wille auch im Dasein des Menschen .... des einstmals geschaffenen Urgeistes .... eine Rolle spielt, die bedeutsam und auch Erklärung ist dafür, dass für die Existenz des Menschen Jesus sich keine oder nur wenige Beweise finden lassen. Denn es darf keinerlei Zwang den Menschen veranlassen, sich positiv oder negativ einzustellen zu Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser.

Es muss völlige Willensfreiheit die Einstellung zu Ihm bestimmen, weil davon allein die geistige Rückgestaltung des Menschen zu dem urgeschaffenen Wesen abhängig ist, zwecks derer der Mensch auf Erden wandelt. Was sich beweisen läßt, zwingt zu einem Entscheid .... Kein Mensch darf gezwungen werden zu einem Entscheid, soll die einstige Vollkommenheit des Urwesens wiedererreicht werden, die Zweck und Ziel des gesamten Schöpfungswerkes ist. Es muss also der Mensch zuvor wissen um Uranfang und Ziel alles dessen, was ist, um Sinn und Zweck der Schöpfung und alle geschöpflichen Wesen darin. Doch er wird dieses Wissen nie und nimmer aus Büchern schöpfen können, sondern es muss ihm durch den Geist Gottes, Der in Sich die Ewige Wahrheit ist, vermittelt werden. Aber dies erfordert Bedingungen, die wohl jeder Mensch erfüllen kann, aber nur die wenigsten Menschen erfüllen wollen ....

Der Geist Gottes kann sich aber nur dort äußern, wo diese Voraussetzungen gegeben sind: ein lebendiger Glaube an Gott, der nur durch die Liebe lebendig werden kann, und ein bewusstes Anfordern der Wahrheit aus Gott, eben im Glauben, von Ihm die Wahrheit vermittelt zu bekommen .... Und sie wird dem Menschen werden, denn nun tritt der Geist Gottes mit dem Geistesfunken im Menschen, der Sein Anteil ist, in Verbindung, und es wird der Mensch belehrt durch den Geist .... Wer solches nicht glauben kann oder will, der wird niemals zur Weisheit, zum Licht der Erkenntnis, gelangen ....

Wer es aber glaubt, dem werden sich die herrlichsten Offenbarungen enthüllen, er wird hell und klar erkennen, was anderen Menschen unbegreiflich ist, er wird die Zusammenhänge fassen können, und ihm wird die Menschwerdung Gottes in Jesus ein so wunderbar gelöstes Problem sein, so dass er keinerlei Beweise mehr bedarf und doch klarer durch alles hindurchzuschauen vermag, wie es der schärfste Verstand je zuwege bringen könnte. Für einen geweckten Geist aber spielt es dann keine Rolle, welche Zeiträume liegen zwischen dem Wandel Jesu auf Erden und der Gegenwart, denn dieser Wandel Jesu war kein Akt, für einen bestimmten Kreis Menschen berechnet, sondern er galt allen Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft ....

Alle Menschen werden erfahren von diesem Wandel Jesu, aber keines Beweises Seiner Existenz bedürfen, sowie nur ihr Geist erweckt ist, doch ohne Erweckung des Geistes wären auch die schärfsten Beweise nutzlos für die Erlangung der Seelenreife, denn ein Glaube, hervorgehend aus Beweisen, ist kein Glaube, der den freien Willen respektiert und der allein gewertet wird. Der Verstand des Menschen aber hat nichts oder wenig nur mit der Erweckung des Geistes im Menschen zu tun ....

Letztere ist Folge eines Liebelebens, eines Lebens in uneigennütziger Nächstenliebe, weshalb Erforschung tiefster Geheimnisse nicht das Privileg reger Verstandestätigkeit, sondern allein das Vorrecht derer ist, die die Gebote Gottes halten, die der Mensch Jesus gelehrt hat auf Erden: „Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst ....“ Die Auswirkung der Erfüllung dieser Gebote ist der sicherste und klarste Beweis der Existenz Jesu, denn dann leitet der Geist aus Gott den Menschen in alle Wahrheit, und er gibt ihm auch Aufschluss über alle geistigen Zusammenhänge, die niemals der Verstand des Menschen allein wird geben können ....

Amen


BD 7352 empfangen  2.5.1959

„Wer an Mich glaubt ....“

„Wer an Mich glaubt, der wird nicht sterben in Ewigkeit ....“ Diese Meine Verheissungsworte lassen euch Menschen sehr oft irrige Schlußfolgerungen ziehen, wenn ihr glaubt, dass es nur genüge, dass ihr mit dem Munde bekennt oder es nicht ableugnet, dass Ich über die Erde gegangen bin im Menschen Jesus .... wenn ihr glaubt, dass es genüge, dass ihr nicht die Existenz des Menschen Jesus streitet, Der am Kreuz für die Menschheit gestorben sein soll .... wenn ihr nur widerspruchslos annehmt, was euch von Kindheit an gelehrt wurde, ohne euch selbst ernstlich damit auseinandergesetzt zu haben.

Denn dass ihr glaubt, dass Ich Selbst im Menschen Jesus über die Erde gegangen bin, bezeugt Mir noch nicht die innere Einstellung zu diesem größten Erbarmungswerk Meiner göttlichen Liebe, es bezeugt Mir nicht, ob ihr zu jenen gehören wollt, die Ich erlöst habe durch Mein Blut, das am Kreuz für euch vergossen worden ist. Ihr müsst euch vorerst einmal klarwerden, was Ich unter einem rechten Glauben verstehe, den Ich fordere, um euch das ewige Leben geben zu können ....

Eine Lehre widerspruchslos anzunehmen ist noch kein Glaube, denn ein rechter Glaube erfordert zuerst ein ernstes Nachdenken über diese Lehre, er fordert eine ernste Stellungnahme dazu .... Und es kann nun für einen Menschen das Ergebnis seines Nachdenkens auch falsch sein, wenn diesem der gute Wille fehlt, zur Wahrheit zu gelangen, und wenn er ohne Liebe ist .... was einen rechten Glauben ganz ausschaltet. Denn ein Mensch ohne Liebe wird niemals recht zu glauben vermögen, weil ein rechter Glaube erst durch die Liebe zum Leben erweckt wird, ohne Liebe aber immer nur ein Bekennen mit dem Munde erwartet werden kann, niemals aber eine innere Überzeugung von der Wahrheit dessen, was der Mensch glauben soll.

Und so kann sich also ein Mensch ohne Liebe niemals berufen auf jene Meine Verheissung, dass „er nicht sterben wird in Ewigkeit ....“, wenn er nur Meinen Erdenwandel und den Kreuzestod anerkennt, weil es ihm so gelehrt wurde, aber seine innere Einstellung zu dieser Lehre noch fehlt .... weil er nicht den Willen hat, in der Liebe zu leben und zur rechten Wahrheit zu gelangen. Dann also ist sein Glaube ein toter Glaube, der auch niemals ihm „das Leben“ in der Ewigkeit schenken kann.

Aber sehr viele Menschen hoffen auf diese Verheissung, die nur als Formchristen durch das Erdenleben gehen, die nicht ernsthaft nachdenken, sondern sich nur an solchen Worten genügen lassen und von sich aus glauben, zu jenen zu gehören, die „leben werden in Ewigkeit ....“ Ich aber verlange mehr von den Menschen, denn Ich will, dass sie wahrhaft selig werden. Und so verlange Ich auch eine klare Entscheidung von ihnen in aller Wahrhaftigkeit .... Ich verlange, dass sie Dem, an Den zu glauben sie vorgeben, auch nachfolgen, dass sie einen Lebenswandel führen in Liebe, wie Jesus ihn geführt hat .... Und tun sie das, so werden sie auch nachzudenken beginnen über jenen Menschen und Seine eigentliche Mission, und dann erst nehmen sie selbst gedanklich Stellung zu den Lehren, die bisher nur ihr Verstand, aber nicht das Herz verarbeitet hatte.

Und nun erst entscheidet es sich, ob und was der Mensch nun glaubt von den Lehren, die ihm erziehungsmäßig übermittelt wurden, und nun erst wird ihr Glaube ein lebendiger, der die Kraft in sich hat, den Menschen stets tiefer eindringen zu lassen in das große Problem der Menschwerdung Gottes und Seines Erlösungswerkes .... Nun erst ist der Glaube so, wie Ich es haben will, um ihn mit dem ewigen Leben zu belohnen, denn nun erst ist auch die Einstellung des Menschen zu Mir als dem göttlichen Erlöser Jesus Christus so, dass von einem rechten Glauben gesprochen werden kann, der dem Menschen ein „ewiges Leben“ sichert gemäß Meiner Verheissung.

Und wenn ihr Menschen euch ernstlich fragt, dann wird sich so mancher eingestehen müssen, dass auch er in einem solchen Formglauben dahingeht, der Jesus Christus wohl gelten lässt, weil er sich nicht anmaßt, Ihn glattweg abzulehnen, der aber noch nicht in sich die innere Überzeugung hat von der Mission des Menschen Jesus und von Meinem Wesen, das in Ihm Aufenthalt genommen hat zwecks eurer Erlösung. Ihr müsst auch auf Erden „leben“, d.h. eure Gedanken und euren Willen tätig werden lassen, wollt ihr zum ewigen Leben gelangen, zum lebendigen Glauben an Mich in Jesus Christus, Der euch erlöst hat von Sünde und Tod .... Dann erst werdet ihr „den Tod nicht schmecken in Ewigkeit“, ihr werdet zum Leben eingehen, wie Ich es euch verheissen habe ....

Amen


BD 8541 empfangen  26.6.1963

Glaube an Gott in Jesus ....

Nur eines tut euch not, dass ihr an Mich glaubt und den Weg zu Mir nehmt, wenn ihr in Not seid .... dass ihr wie Kinder zum Vater flüchtet, Der euch schützen wird in jeder geistigen und irdischen Not, weil ihr euch Ihm anvertraut .... Immer wieder betone Ich es, dass ihr nur euch Mir verbinden sollt in Gedanken, durch Liebewirken oder im Gebet, und wahrlich, ihr könnt nicht mehr verlorengehen, weil die Bindung mit Mir euch auch Meine Hilfe garantiert, frei zu werden von Meinem Gegner und wieder zurückzukehren zu Dem, von Dem ihr einst ausgegangen seid.

Es kann euch zwar ein Gott und Schöpfer nicht bewiesen werden, ihr müsst an Ihn glauben .... Doch seid ihr dazu willig, dann seht ihr in allem, was euch umgibt, von selbst die Beweise, die Mich bezeugen .... Und ihr könnt durch Nachdenken schon zum Glauben an Mich gelangen .... Ich will nur, dass ihr nicht gedankenlos durch euer Leben Geht, dass ihr nur die Welt beachtet und glaubt, dass euer Erdenleben Selbstzweck ist .... Immer sollt ihr euch die Frage stellen: warum und wozu ihr auf der Welt seid .... um dann auch die Gedanken an einen Gott und Schöpfer aufzugreifen, die euch immer wieder wie Wellen umkreisen werden, denn dies ist Zweck und Ziel eures Erdenlebens, dass ihr einen Gott und Schöpfer erkennt, anerkennt und euch mit Ihm in Verbindung zu setzen verlangt.

Dann wird dieser Gott und Schöpfer euch auch ergreifen und ewig nicht mehr fallenlassen .... Und Er wird euch auch das Wissen zuführen um Jesus Christus, euren Erlöser .... Denn zu Ihm müsst ihr finden, auf dass ihr eure Schwächen verliert, auf dass euer Aufstieg zur Höhe gesichert ist .... Denn ob ihr Mich auch erkennt, ihr werdet wenig Willenskraft besitzen, Mich ernstlich anzustreben, weil ihr dazu zu schwach seid als Folge eurer Sünde des einstigen Abfalls von Mir .... Und auf dass euer Wille eine Stärkung erfahre, ist der Mensch Jesus am Kreuz gestorben, um euch die Gnaden eines verstärkten Willens zu erwerben ....

Ich Selbst kam euch zu Hilfe in eurer großen geistigen Not, die Folge der Ursünde war, und Ich Selbst vollbrachte im Menschen Jesus das Erlösungswerk zur Tilgung eurer Schuld. Es wird euch der Rückweg zu Mir nun auch möglich werden, wenn ihr Jesus Christus bittet um Kraft, wenn ihr Ihm eure Sündenschuld zu Füßen legt und den ernsten Willen bekundet, zurückzukehren zum Vater, Der in Jesus Wohnung genommen hatte, Der Sich mit Ihm vereinigt hatte bis in alle Ewigkeit ....

Ob ihr nun glaubt an Gott als Schöpfer und Erlöser, immer wird dieser Gott nicht getrennt von Jesus Christus zu denken sein, denn Gott und Jesus ist eins, nur dass Gott Sich einer menschlichen Außenhülle bediente, Die von den Menschen „Jesus“ genannt wurde, Die aber Mich in aller Fülle in Sich barg. Ich habe alles geschaffen, aus Mir ging auch die menschliche Form Jesus hervor, Die Ich Selbst zur Hülle wählte, um unter den Menschen weilen zu können.

Ihr Menschen seid auch aus Meinem Willen hervorgegangen, doch ihr trenntet euch einst freiwillig von Mir, denn die Bindung mit Mir stellt nur die Liebe her, diese aber gabet ihr freiwillig hin, während der Mensch Jesus liebedurchstrahlt war, also Meine Ursubstanz in Sich hatte, denn diese ist Liebe .... Also musste Er Selbst Seinem Wesen nach Gott sein, und nur Seine Außenhülle war menschlich, bis Er auch diese vergeistigt hatte, dass sie sich Seiner göttlichen Seele anschliessen konnte und nichts Menschliches mehr zurückblieb, als Jesus das Erlösungswerk vollbracht hatte ....

Wer darum Mich in Jesus erkannt hat, der ist auch der Finsternis entflohen, denn nun zieht ihn das Licht Selbst zur Höhe, denn Ich Selbst bin das Licht, und durch den Menschen Jesus strahlte das Licht zur Erde, weil Es voll und ganz den Menschen erfüllte. Und Ich möchte euch allen diesen Lichtstrahl zusenden, doch es muss euer Herz sich Mir öffnen, ihr müsst eure Gedanken hinlenken zu Dem, Der euch erschaffen hat ....

Diesen Willen müsst ihr frei aus euch heraus aufbringen, dann aber werdet ihr auch ergriffen von Meiner barmherzigen Liebe, und es wird alles getan, euch ein rechtes Wissen zuzuführen über Jesus Christus .... und erkennt ihr Ihn an als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, Der eins geworden ist mit Mir, so könnt ihr ewig nicht mehr verlorengehen ....

Amen


BD 9030 empfangen  17.u.23.8.1965

Warnung vor Veränderung des Wortes Gottes ....

dass ihr euch doch immer wieder stoßt an der Form, wie euch Mein Wort aus der Höhe zugeht .... Es ist dies so einfach zu erklären, dass Ich Mich der Auffassungsgabe eines Menschen bediene, diese aber nicht mit Allgemeinbildung verwechselt werden darf, denn Ich finde nur selten einen Menschen, dem es möglich ist, Mein Wort im Diktat aufzunehmen, weil dazu die Befähigung gehört, Gedanken, die ihn berühren, blitzschnell zu erfassen und sie diktatmäßig niederzuschreiben .... was aber nicht mit eigenen, im Verstand geborenen Gedanken zu verwechseln ist .... Es könnte dies zu der irrigen Annahme führen, dass es eigenes Gedankengut sei, was der Mensch nun als geistig empfangen hinzustellen sucht. Des Menschen Verstand arbeitet dann nicht, sondern er hört es innerlich, was der Geist aus Gott zu ihm spricht ....

Es wird niemals das, was ihr als Mein Wort empfangt, für euch unverständlich sein, wenn ihr es mit der nötigen Aufgeschlossenheit leset, die ein Verständnis bedingt .... Und eine Abänderung ist insofern nicht am Platze, weil auch ihr Menschen ständig in eurer Ausdrucksform euch wandelt, also Mein Wort so belassen bleiben soll, wie es empfangen worden ist. Denn der Inhalt bezeugt den göttlichen Ausgang, und je nach seiner Aufnahmefähigkeit hört nun der Empfänger Mein Wort, auch wenn es durch einen Lichtgeist zur Erde gestrahlt wird, denn dieser kann nicht anderes als Mein Wort ausstrahlen ....

Das Diktat kommt desto klarer zustande, je inniger der Mensch mit Mir die Verbindung herstellt, aber er wird niemals fehlerhaft sein, denn wo sich ein Fehler einschleicht durch Störungen, dort wird auch der Empfänger bald darauf hingewiesen werden, so dass er selbst ihn richtigstellen kann.

(23.8.1965) Denn gerade darin liegt die Gefahr, dass Mein Wort sehr leicht solchen Veränderungen ausgesetzt ist, weil die Menschen je nach ihrem „Bildungsgrad“ ihm eine Form geben wollen, die jedoch absolut unangebracht ist, denn Ich weiss es, wie Ich einen jeden Menschen ansprechen kann, um von ihm verstanden zu werden. Und der Sinn Meiner Anrede ist immer zu verstehen, wenn nur durch die Liebe ein gewisser Reifegrad erreicht worden ist, der aber nicht durch eine noch so verständliche Formulierung zu ersetzen ist.

Und das eine sollt ihr immer bedenken, dass in Anbetracht des nahen Endes euch Menschen Mein Wort wahrlich in der Weise geboten wird, dass ihr es ohne Zweifel annehmen könnt als Wahrheit, weil Ich es weiss, dass allein nur die Wahrheit für euch Menschen Rettung bedeutet und dass Ich alles tue, um euch die Wahrheit zuzuführen, euch aber auch stets warnen werde davor, selbst Änderungen vorzunehmen, auch wenn dies im besten Willen geschieht ....

Amen


 Kurzbiographie

Wer war Bertha Dudde?

Bertha Dudde wurde am 1. April 1891 als zweitälteste Tochter eines Kunstmalers in Liegnitz, Schlesien, geboren.

Sie wurde Schneiderin und erhielt seit dem 15. Juni 1937 Kundgaben vom Herrn durch das „innere Wort“.

„Durch einen hellen Traum wurde ich veranlaßt, meine Gedanken nach innigem Gebet niederzuschreiben. Verständlicherweise ergab das noch oft Zweifel und innere Kämpfe, bis mir die Überzeugung kam, dass keineswegs ich selbst der Urheber dieser köstlichen Gnadenworte war, sondern dass der Geist in mir, d.h. die Liebe des himmlischen Vaters, offensichtlich wirkte und mich in die Wahrheit einführte.“

„Es wurde mir ein Wissen erschlossen auf geistigem Gebiet, das weit über meine Volksschulbildung hinausging. Das Wissen empfing und empfange ich als Diktat im vollwachen Zustand; ich schreibe alles, was mir gesagt wird, in Stenogramm nieder, um es dann unverändert Wort für Wort in Reinschrift zu übertragen. Der Vorgang vollzieht sich keineswegs in einem Zwangszustand, d.h. in Trance oder Ekstase, sondern in einer absolut nüchternen Verfassung; allerdings muss ich es selbst wollen, und freiwillig darf ich dann diese Diktate empfangen; sie sind weder an eine Zeit noch an einen Ort gebunden.“

„Nun habe ich nur den einen Wunsch, diese Gnadengaben noch recht vielen Menschen zugänglich machen zu können und nach dem Willen Gottes selbst noch viel Arbeit in Seinem Weinberg leisten zu dürfen.“

(Zitate aus einer Autobiographie von 1959)

Bertha Dudde starb am 18. September 1965 in Leverkusen


Buch: "2020 - 2028 Bertha Duddes Prophezeiungen zur Endzeit und Neuen Erde - FAQs zu 3. Weltkrieg, Katastrophe aus dem Kosmos, Antichrist, Wiederkunft Jesu, Endzeitgericht, Neue Erde" 314 Seiten, ISBN-13: 9783751984348, 19,90 €, BoD-Verlag, Erscheinungsdatum 10/20, https://www.bod.de/buchshop/2020-2028-bertha-duddes-prophezeiungen-zur-endzeit-und-neuen-erde-gerd-gutemann-9783751984348

Buch: "2020 - 2028 Kurzfassung von Bertha Duddes Endzeitprophezeiungen - FAQs zu 3. Weltkrieg, Katastrophe aus dem Kosmos, Antichrist, Wiederkunft Jesu, Endzeitgericht, Neue Erde" 66 Seiten, ISBN-13: 9783750451599, Verlag: Books on Demand, Erscheinungsdatum: 26.08.2020, 4,99 €, https://www.bod.de/buchshop/2020-2028-kurzfassung-von-bertha-duddes-endzeitprophezeiungen-gerd-gutemann-9783750451599


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Letztes Update: 01.10.2021