Bertha Dudde

Themenheft 151

„Tod, wo ist dein Stachel?“


Inhaltsübersicht



BD 7445 empfangen  3.11.1959

Todesgedanken sind günstig für die Seele ....

Immer wieder werdet ihr ermahnt, eures zeitlichen Endes zu gedenken, denn ihr lebt nur dann bewusst auf dieser Erde, wenn ihr der Zeit nach eurem Leibestode gedenkt, die ihr euch schafft während des Erdenlebens zum Seligkeits- oder auch zum Not- und Qualzustand.

Beschäftigt ihr euch in Gedanken des öfteren mit dem Tode, dann sucht ihr auch den Zweck eures Erdenlebens zu ergründen, weil es euch unbegreiflich scheint, dass ihr nur für die kurze Erdenzeit bestehen sollt, die auch noch für jeden Menschen von unbestimmter Dauer ist .... Und gefühlsmäßig schon werdet ihr ein Fortbestehen eurer Seele anerkennen müssen, denn euer Ich, eure Seele, wehrt sich gegen den Gedanken eines gänzlichen Ausgelöscht-Seins .... Sie fühlt es, dass sie weiterlebt, und es wird der Mensch darum doch verantwortungsbewusst leben auf Erden, der dessen gedenkt, dass seine Zeit abgegrenzt ist dem Willen Gottes gemäß.

Darum sind solche Gedanken immer nur nützlich für eure Seele, da ihr euch mit dem euch einmal sicheren Tode beschäftigt, denn sie können euch nur anspornen, Seelen-Arbeit zu leisten aus dem inneren Antrieb heraus, diese zur Vollendung zu bringen, solange sie noch auf Erden weilt. Denn kein Mensch weiss, wie lange ihm noch ein Leben auf dieser Erde vergönnt ist .... Aber nicht jeder bewegt solche Gedanken in sich, denn den die Welt lockt und gefangenhält, der wird solche Gedanken immer weit von sich wegweisen und dem Leben abgewinnen wollen, was immer nur möglich ist. Und diese sind es, die im jenseitigen Reich ankommen ohne jeglichen geistigen Reichtum, die arm und dürftig sich drüben wiederfinden in Finsternis und völliger Kraftlosigkeit ....

Vor diesem Schicksal sollt ihr gewarnt werden, und ihr werdet sicherlich euer Leben zu ändern suchen, wenn ihr euch mehr mit Todesgedanken befasst, denn ihr werdet den Tod in Kraftlosigkeit und Finsternis gefühlsmäßig fürchten und euch zuvor schon Licht und Kraft zu erwerben suchen, weil euch der Geist von innen antreibt, sowie ihr nur kurze Zeit bereit seid, ihn anzuhören, was immer geistige Gedanken begünstigen, denn jeder Gedanke an den Tod und das Nachher ist schon ein geistig gerichteter Gedanke, der immer günstig sich auswirken wird, wenn der Wille des Menschen gut ist. Und diese werden im besonderen angesprochen, weil sie oft einen schwachen Willen haben, der durch Worte oder Beispiel zum Handeln veranlaßt werden soll.

denkt des öfteren daran, dass ihr sterben müsst, und denkt daran, euch den Zustand eurer Seele nach dem Tode zu verbessern noch auf dieser Erde. Und ihr werdet nur Nutzen ziehen für eure Seele, denn sie wird sich unwillkürlich bemühen, ihren Lebenswandel gut, d.h. im Sinne Gottes, zu führen, weil sie die Verantwortung spürt.

Es kann der Mensch wohl die Gnade haben, ein hohes Alter zu erreichen, es kann aber sein Erdenleben auch nur ganz kurz währen, und immer soll er bereit sein für den Eingang ins Lichtreich, denn er kann auch in kurzer Zeit ausreifen und vorwärtsschreiten in seiner Entwicklung, aber er muss auch dazu den Willen haben und mit geistig gerichtetem Blick seinen Erdenwandel zurücklegen; und er wird dann auch nicht die Stunde des Todes zu fürchten brauchen, sie wird nur einen Wechsel seines Aufenthaltes bedeuten, einen Wandel der Sphäre, die nun die Seele aufnimmt: das Reich des Lichtes und der Seligkeit, wo sie leben wird und ewig keinen Tod mehr zu fürchten braucht ....

Amen


Glaube an ein Fortleben der Seele nach dem Tod

BD 2860 empfangen  25.8.1943

Unvergänglichkeit ....
Seele ....

Alles, was Gott geschaffen hat, ist geistige Kraft und als solche unvergänglich. Dennoch sind die sichtbaren Schöpfungen einer dauernden Veränderung unterworfen, sie vergehen also nicht restlos, sondern verändern sich nur in sich, und selbst wenn es nicht mehr sichtbar ist, hört es doch nicht auf zu sein, weil Gott die Materie nur vorübergehend auflöst, bis das Geistige darin wieder eine neue Außenform benötigt. Diese Wandlung trägt nun auch dazu bei, dass das Geistige sich fortentwickelt, dass es also niemals im gleichen Stadium verbleibt, sondern dass es einen immer höheren Reifegrad erreicht, so lange, bis es seine letzte Verkörperung als Mensch eingehen kann.

Auch der Mensch ist gewissermaßen vergänglich, jedoch wieder nur die Außenform, während die Seele, das Geistige im Menschen, auch die letzte Außenform überdauert und als körperloses Wesen in die Ewigkeit eingeht. Dem Menschen auf der Erde ist dieses Geistige, die Seele, nicht sichtbar; und dennoch ist sie das eigentliche Wesen, das die körperliche Hülle nur zum Zwecke des letzten Ausreifens auf der Erde bedarf. Nach dem Leibestode aber führt die Seele ihr Leben weiter ohne jegliche Hülle und daher auch nur den Geistwesen sichtbar, die völlig unabhängig sind von der Erde und jeglicher irdischen Substanz. Was Gott geschaffen hat, bleibt ewiglich bestehen, doch es kann die Form des Bestehens, der Zustand dessen, was durch Gottes Willen erschaffen wurde, sehr unterschiedlich sein .... dementsprechend auch mehr oder weniger sichtbar, wenngleich es ewig nicht vergehen kann.

Der Mensch mit seinen leiblichen Augen vermag alles Erschaffene nur in dem Stadium zu erschauen, wo es materielle Hüllen aufweist, denn dem leiblichen Auge sind nur solche sichtbar, da es das Geistige in der Außenform nur in einem hohen Reifegrad sehen kann. Und daher wird auch die Unvergänglichkeit der menschlichen Seele zumeist angezweifelt, weil der Mensch nur das glauben will, was er sieht und was er beweisen kann. Doch bei einigem Nachdenken gewinnt er die Erkenntnis, dass alles von Gott ausgegangen ist und darum nicht vergänglich sein kann, wenngleich es seine irdische Hülle verliert. Erst wenn er das Geistige in sich selbst erkannt hat, wenn er ein geistiges Leben führt neben seinem irdischen, äußerlichen Leben, betrachtet er die Materie als eine zur Entwicklung nötige Hülle, die für das Geistige nur Mittel zum Zweck ist. Dann weiss er auch, dass es kein Ende gibt für das Geistige, dass aber die äußere Hülle nur von begrenzter Zeitdauer ist und so lange bestehenbleibt, wie es göttlicher Wille ist, die dann das Geistige frei gibt für ein Leben außerhalb der Erde, außerhalb der Materie, das nimmermehr aufhört, sondern ewig währt.

Es kann darum das Erdenleben nur als eine Übergangsstation angesehen werden, in der das Geistige, die Seele, ihre letzte Außenform überwinden muss, auf dass sie dann gänzlich hüllenlos in eine Sphäre eintreten kann, wo ihr eigentliches Leben beginnt .... in Freiheit und im Bewusstsein ihrer Kraft, die ihr auf Erden mangelte, solange sie die nötige Reife noch nicht erlangt hatte .... wo sie sich bewusst ist, dass sie ewig lebt, dass sie nimmermehr vergehen kann, weil, was aus Gott ist, unvergänglich ist ....

Amen


BD 5191 empfangen  18.8.1951

Unsterblichkeit der Seele ....

Gedenkt dessen, was mit eurer Seele wird nach dem Tode des Leibes; versucht euch vorzustellen, dass es kein Ende gibt für das, was in euch denkt, fühlt und will, und dass die Seele nicht sterben kann. stellt es euch vor, wenn ihr es noch nicht fest glauben könnt. Dann wird euch ein Unbehagen befallen, weil die Seele es fühlt, dass kein schönes Los sie erwartet, weil der Glaube an ein Fortleben auch einen anderen Lebenswandel gezeitigt hätte, einen Wandel in Liebe, wie aber auch ein Wandel in Liebe ihr den Glauben eingetragen hätte.

Jeder Mensch weiss es, dass er sterben muss dem Leibe nach, doch ein Weiterleben der Seele kann nicht als feststehendes Wissen gelehrt werden. Dennoch kann es im Menschen Überzeugung werden auch ohne Beweis. Und diese Überzeugung bestimmt nun sein Denken, Wollen und Handeln. Dann lebt der Mensch bewusst .... bewusst seiner Aufgabe, sich auf Erden zur Höhe zu entwickeln und seinem Reifegrad entsprechend der Seele das Los im Jenseits zu bereiten .... Dann gedenkt er des Lebens der Seele nach dem Tode und ist auch immer bereit, das irdische Leben mit dem Leben im geistigen Reich zu vertauschen, weil er weiss, dass es keinen ewigen Tod gibt, nur einen Wandel des Aufenthaltsortes für die Seele.

Ein jeder Mensch, der guten Willens ist, fühlt es auch, dass er nicht nur für diese Erde lebt, und sein Glaube wird stets tiefer und überzeugter. Denn wer guten Willens ist, der widerstrebt nicht den Hinweisen, die ihm durch Gottes Liebe immer wieder geboten werden und sein Denken anregen. Wer guten Willens ist, der pflegt auch die Liebe, und also wird er gestärkt in seinem Glauben und verlangt nach Licht, das auch in ihm entzündet wird.

Ein jeder Mensch kann glauben an ein Fortleben der Seele, wenn er es will, wenn er verlangend nach der Wahrheit diesbezügliche Gedanken in sich bewegt und Aufschluss begehrt .... Doch das Verneinen-Wollen eines Fortlebens wird stets ein Hindernis sein zum Glauben, weil dann schon die Kräfte der Finsternis den Menschen beherrschen, die jegliches Licht hassen. Geht nicht achtlos über eure Gedanken hinweg, so sie euch an das Leben der Seele nach dem Tode gemahnen .... sucht zu ergründen, aber verwerft nicht alle Gedanken, so sie euch berühren. Denn ohne den Willen zur Wahrheit könnt ihr nicht dazu gelangen, ohne das Verlangen danach könnt ihr nicht belehrt werden.

Es gibt ein Leben nach dem Tode, und dieses Leben gestaltet ihr euch selbst auf Erden, ihr selbst schafft der Seele das Los in der Ewigkeit und sollt darum sorgen, dass sie nicht dem geistigen Tode verfalle, der qualvoll ist, aber niemals ein Nicht-Sein bedeutet. Denn die Seele ist das Wirkliche im Menschen und bleibt bestehen, wenn auch der Leib vergeht .... denkt darüber nach, auf dass ihr zum Glauben gelangt, auf dass ihr die innere Überzeugung gewinnet, dass wohl der Leib sterben kann, die Seele aber unvergänglich ist ....

Amen


Angst vor dem Tod

BD 0762 empfangen  28.1.1939

Leerlauf des Lebens ....
Angst vor dem Tode ....

Der Leerlauf des Lebens ist allemal zu bedenken, wo das Leben nicht recht genützt wird, und so mancher Irrtum wird Anlaß dazu sein. Es wird sich die Seele in größter Not befinden, wenn die Zeit auf Erden ohne jeden geistigen Erfolg vergeht. Dann bemächtigt sich der Seele ein Angstgefühl, sie sieht das Ende des Erdenlebens immer näher heranrücken und empfindet unbewusst den qualvollen Zustand nachher .... Und dies kommt dann in dem Angstgefühl vor dem Tod zum Ausdruck. Und doch wieder ist diese Angst vor dem Tode oft das letzte Mittel zur Erkenntnis.

Wenn der Mensch alle irdischen Ziele erreicht hat, wenn er auch nachher keine rechte Befriedigung und restloses Erfüllen der Wünsche feststellen kann .... wenn er trotz irdischem Wohlleben im innersten Herzen eine Leere verspürt, dann ist er bestrebt, der Ursache dieses unbefriedigenden Gefühls auf den Grund zu kommen, und er muss erkennen, dass ihn der Gedanke an das Fortleben nach dem Tode nicht zur inneren Ruhe kommen läßt. Er muss erkennen, dass alles, was er bisher erstrebte, ein Ende findet, und dieser Gedanke gibt ihm kein Gefühl der Sicherheit, sondern eher das der Unbehaglichkeit, weil er im tiefsten Herzen sich doch nicht sichere Antwort geben kann, was nach dem Ableben ihn erwartet.

Und dieses Nachdenken und Grübeln bringt oft zuwege, dass er sich in geistige Fragen vertieft .... dass er plötzlich die Vergänglichkeit und Wertlosigkeit alles Irdischen hellen Geistes erkennen lernt und dem Unergründlichen weit mehr Beachtung schenkt. Dann wird sein Geist rege im gleichen Maße, wie sein Verlangen nach dem Irdischen abflaut, und dies hat die Angst vor dem Tode zuwege gebracht, und der Seele wurde Beistand gewährt durch die um sie ringenden guten Geisteskräfte.

Unsagbar segensreich kann sich also der Gedanke an den Tod auswirken bei denen, die in weltlichen Begierden stets und leicht Erfüllung fanden. Der Welt und ihrer Gefahren achteten sie nicht und waren ständig ihre Besieger .... doch dem Tode stehen sie macht- und kraftlos gegenüber, und im Erkennen ihres eigenen Schwächezustandes wurzelt dann die Angst, die dann den Willen antreibt, einen Weg zu suchen, die Schrecken des Todes zu überwinden. Und dieser Weg ist die Verbundenheit mit dem ewigen Schöpfer, Dem Leben und Tod untersteht ....

Wer erkannt hat, den schreckt der Tod nicht, denn seine Seele hat den Weg zum ewigen Leben gefunden .... Tod heisst Finsternis und Nacht .... Der Welt Lust und Verlangen hüllt den Geist in Finsternis, und dieser Zustand ist gleich dem ewigen Tode. Nur wer das Verlangen nach der Welt überwindet, wird aus der Nacht zum Licht gelangen .... er wird vom Tode zum Leben erwachen, und er wird ohne allen Zweifel die Schrecken des Todes überwinden.

Darum ist das Lösen von der Welt allererste Bedingung, um den Geist aus den Fesseln der Materie zu befreien, und es wird dann ein jeder Schritt durch das Erdenleben Förderung der Seele bedeuten und geistige Höherentwicklung zur Folge haben. Es wird dann der Mensch am Ende seiner Tage sagen können: Mein Leben ist wahrlich kein Leerlauf gewesen .... so er das Ziel erreicht hat, im Licht der Wahrheit zu stehen, und die Schrecken des Todes nicht zu fürchten braucht ....

Amen


BD 6637 empfangen  6.9.1956

Angst vor Sterben ....
Schauen ins geistige Reich zuvor ....

Der geistige Tod ist weit entsetzlicher als der irdische Tod. Und der geistige Tod ist es, den die Menschen unbewusst fürchten, die Angst vor ihrem Leibestode haben, denn es ist die Angst davor, was nach dem Leibestode aus ihnen wird .... eine Angst, die ebenden Menschen befallen kann, der nicht an ein Fortleben nach dem Tode glaubt .... Es ist die Seele, die es fühlt, in einem armseligen Zustand zu sein, und die dieses Bewusstsein als Angst auf den Körper überträgt, der sich darum wehrt gegen ein Hinscheiden, solange es ihm möglich ist.

Die Angst vor dem Tode ist ein ungewolltes Eingeständnis der seelischen Unreife, denn es fehlt dem Menschen jegliche Erkenntnis und darum auch die Zuversicht an die Erbarmung Gottes, die Hoffnung auf eine Hilfe, die ihr doch jederzeit geleistet würde, wenn sie um Hilfe rufen würde. Sie ist in völliger Nacht und fürchtet unbewusst eine noch tiefere Nacht, der sie entgegengeht. Eine ausgereifte Seele erwartet in völliger Ruhe ihre letzte Stunde, sie sehnt sich nach der Befreiung aus ihrer leiblichen Hülle, sie gibt sich Dem hin, an Den sie glaubt, und empfiehlt sich Ihm und Seiner Gnade. Und oft werden solche Seelen schon vor ihrem Tode einen Blick tun dürfen in das Reich, das sie erwartet, und glückstrahlend die Augen öffnen, um sie dann für immer zu schliessen und ihrem Körper zu entfliehen in das Reich, das sie geschaut haben.

Die Angst vor dem Tode ist ein deutliches Zeichen, in welcher Verfassung die Seele steckt, und solchen Seelen muss viel Hilfe geleistet werden von seiten der Mitmenschen, dass sie noch in letzter Minute erwachen und sich an den Einen wenden, Der ihnen helfen will und helfen kann .... Ein stilles, inniges Gebet zu Jesus Christus kann jeder aufsteigen lassen, der einer Seele Todesringen und Angst miterlebt, wenn er dieser Seele zur inneren Ruhe verhelfen will .... Denn jene Seele wird diese Hilfe spüren und den letzten Rettungsanker ergreifen, und sie wird von der Liebe des Mitmenschen getragen, wenn sie den Körper verläßt .... hin zu Jesus Christus, Der Sein Ohr nicht verschliesst einem innigen Gebet um Hilfe.

Darum sollen sich die Menschen derer ganz besonders annehmen, die sich fürchten vor dem Sterben und die dadurch bekennen, dass sie noch weitab stehen vom Licht, von der rechten Erkenntnis und darum auch von Gott .... Die Todesangst beweist, dass sie Hilfe benötigen, ansonsten eine selige Ruhe sie erfüllen würde, wenn sie die Stunde ihres Abscheidens von dieser Erde herankommen fühlen. Und es ist ein Werk größter Barmherzigkeit und Liebe, einer bangenden Seele Beistand zu gewähren, der nun nur noch darin bestehen kann, dass der Retter Jesus Christus Selbst angerufen wird, dass Er Sich jener Seele erbarmen möge. Dieser liebende Bittruf wird gehört werden, und er kann der Seele Rettung sein, dass sie bewahrt bleibt vor finsterster Nacht ....

Amen


Todesstunde

BD 0826 empfangen  24.3.1939

Stunde des Todes ....
Ohne Vorbereitung ....
Qualen des Ablebens ....

In der Mitte des Lebens beginnt der Mensch über Fragen nachzudenken, die sich auf sein leibliches Ende beziehen. In dieser Zeit verfolgen ihn die Gedanken eines plötzlichen Endes .... er sucht ihnen anfangs auszuweichen und wird doch immer wieder ihnen Gehör schenken. Es ist wie ein ständiges Drängen, sich diese Fragen vor Augen zu halten, es ist wie ein ununterbrochenes Mahnen, seines Endes zu gedenken und Stellung dazu zu nehmen. Jeden Augenblick nützt die geistige Kraft, den Menschen daran zu erinnern, und es ist wahrlich nur von Vorteil für die Seele, solchen Gedanken Aufmerksamkeit zu schenken.

Ein unbeachteter Augenblick kann dem Dasein auf Erden schon ein Ende bereiten, und es hat niemand die Macht, sich selbst das Leben auf Erden um eine Stunde zu verlängern, wenn die Zeit seines Ablebens gekommen ist. Und es soll deshalb ein jeder vorbereitet sein, das irdische Leben hinzugeben jederzeit, um in das ewige Reich einzugehen. Er soll sich bewusst mit seinem Fortleben nach dem Tode befassen, er soll sein irdisches Leben so einstellen, dass es völlig im Einklang steht zu seiner Erden-Aufgabe und also nur eine Vorbereitungszeit ist für das eigentliche Leben im Jenseits.

Wenn eine ständige Kontrolle seiner selbst geführt wird, ob das irdische Leben den göttlichen Geboten entspricht, wenn es sich der Mensch angelegen sein läßt, dem Schöpfer des Himmels und der Erde zu dienen .... wenn er immer die Verbindung sucht mit Ihm und sich also bewusst vorbereitet und an seiner Seele arbeitet, so wird ihn der Gedanke an den Tod nicht schrecken, er wird ihn eher angenehm empfinden und die Stunde des Todes ansehen lernen als Stunde der Befreiung aus den Körperfesseln.

Die Menschen dagegen, die jeden Gedanken daran ängstlich abwehren oder die völlig teilnahmslos die Mahnungen an sich vorübergehen lassen, werden zwar mitunter ein leichtes Erdenleben haben, weil sie sich mit nichts beschweren, was sie aus ihrer Ruhe aufrütteln könnte; sie werden gleichfort in den Tag hineinleben ohne jegliches Verantwortungsgefühl .... Sie werden auch nimmer sich irgendwelche Beschränkungen auferlegen eines eventuellen Fortlebens wegen .... sie werden alles abweisen, was ihnen als Lebensaufgabe vorgehalten wird .... doch mit dem Nahen des Todes in eine entsetzliche Unruhe verfallen und nun alle Schrecken dessen voll zu verkosten bekommen, wenn sie nicht zuvor durch eine lange Leidenszeit anderen Gedanken zugänglich gemacht worden sind.

Ihnen wird die Stunde des Todes nicht willkommen sein, sie hängen noch mit allen Fasern ihres Seins am irdischen Leben und begehren es nicht einzutauschen gegen ein anderes, weil sie auf dieses nicht im geringsten vorbereitet sind. Doch die Stunde der Trennung kommt für alle, und oft unvorausgesehen. Ein unvorbereiteter Mensch empfindet alle Qualen des Ablebens, und sein Ende ist wahrlich nicht beneidenswert. Und doch hat es ein jeder Mensch selbst in der Hand, sich diese Stunde zu einer Stunde der Erlösung zu machen, so er sein irdisches Leben immer so lebt, dass er die Verantwortung nicht zu fürchten braucht .... dass er (zu = d. Hg.) jeder Stunde sein Leben dem Vater im Himmel zurückgeben kann mit dem kindlichen Vertrauen, Seine Erbarmung und Seine Liebe zu finden, weil dieses Erdenleben in ständiger Verbindung mit Ihm gelebt wurde ....

Amen


BD 4033 empfangen  30.4.1947

Stunde des Todes ....
Erklärung für Leiden ....

Ihr wisst nie, wie euer Ende ist, und sollt darum täglich die Barmherzigkeit Gottes anrufen, dass sie sich euch zuwende in der Todesstunde. Selbst wenn ihr lebt nach dem Willen Gottes, kann euer Ende ein schweres sein, wenn es dazu dienen soll, euch völlig zu entschlacken und frei zu machen für ewig. Gottes Weisheit und Liebe gilt euch bis zur letzten Stunde auf dieser Erde, und so eure Seelen noch wandlungsfähig sind, wird euch noch Gelegenheit gegeben in der Stunde des Todes.

Und darum müssen oft Gott-ergebene Menschen körperlich leiden, und die Menschen finden keine Erklärung dafür, weil sie die Liebe Gottes darin nicht zu erkennen vermögen, und doch bedenkt die göttliche Liebe die Menschen mit diesem Leid, weil es das beste Ausreifungsmittel ist, das in kurzer Zeit der Seele noch den Grad eintragen kann, der Lichtdurchstrahlung im Jenseits zuläßt, und die Seele dankt es ihrem Schöpfer, so sie frei geworden ist und Gottes große Liebe und Erbarmung erkennt.

Und so müssen alle Leiden als ein Liebesbeweis Gottes angesehen werden, und selbst das Ende ist ein seliges, so es von Leid begleitet ist, wenngleich es dem Menschen nicht so erscheint, denn die Seele löst sich wohl mit Schmerzen von dem Körper, erhebt sich aber sofort zur Höhe in das Reich der seligen Geister, sie verläßt nicht nur leiblich, sondern auch geistig die Erde, und sie nimmt auch die ausgereiften Substanzen des Körpers mit, denn jeder Leidensgrad auf Erden löst die Hülle auf, welche die Seele noch umschliesst. Und selig der Mensch, der noch auf Erden sich restlos frei machen kann von unreifem Geistigen .... er hat das Erdenleben genützt zur Erlösung, und er lehnt sich auch nicht mehr gegen den Willen Gottes auf.

Er wird in der Stunde des Todes wohl ringen um den Frieden der Seele, niemals aber körperliches Leid als unberechtigt empfinden, denn seine Seele weiss, dass es zu Ende geht, dass auch das körperliche Leid ein Ende hat und dass die Seele ihren Vorteil daraus zieht, selbst wenn sie dann nicht mehr fähig ist, diese Erkenntnis dem Körper zu übermitteln. Der Körper aber trennt sich von der Seele, sowie er ihre Vollkommenheit empfindet, weil dann seine Aufgabe erfüllt ist, dieser Seele Aufenthalt gewährt zu haben.

Die Stunde des Todes kann für euch alle schwer sein, sie kann aber auch für euch ein seliges Einschlafen sein, um dann im Lichtreich zu erwachen, wenn sie kein Leid mehr benötigt, wenn sie den Zusammenschluss mit Gott auf Erden schon gefunden hat und Er sie nun heimholt in Sein Reich, in euer Vaterhaus, um euch selig zu machen. Doch ihr wisst es nicht, wie euer Ende ist, und darum bittet Gott um Erbarmen, bittet Ihn um Seine Gnade und um Kraft, so Gott für euch noch Leid benötigt, und ihr werdet auch die Stunde des Todes ertragen, es wird nur der Körper leiden, die Seele aber wird voller Freuden aus dem Körper scheiden und sich aufschwingen in die Sphären des Lichtes ....

Amen


Leiblicher Tod

BD 2144 empfangen  8.11.1941

Umbildung der Außenform nach leiblichem Tod ....
Geistig tot sein ....
Tätigkeit - Untätigkeit ....

Die Lebenskraft benötigt der Mensch zum Ausführen jeglicher Tätigkeit, also bedeutet Tätigsein auch Leben. Wird ihm diese Kraft entzogen, so ist er unfähig, sich selbst oder andere Dinge umzugestalten .... er ist leblos. Die Außenform verändert sich aber dennoch in sich, sowie der Mensch leblos geworden ist. Sie löst sich auf, und dieser Prozess währt so lange, bis jegliche Substanz wieder in eine neue Außenform aufgenommen worden ist, d.h., ist das Geistige aus der Form entflohen, so wird die zurückbleibende Form wohl ihrer einstigen Bestimmung enthoben, muss jedoch eine neue Bestimmung erfüllen .... sie muss beitragen zur Vermehrung irgendwelcher neuen Außenform.

Die Substanz löst sich auf, um einer neuen Außenform beigesellt zu werden. Dieser Vorgang benötigt wieder längere Zeit .... Es löst sich also scheinbar die alte Form auf, in Wirklichkeit aber treten die geistigen Substanzen, aus der auch die irdische Außenform besteht, mit anderen geistigen Substanzen in Verbindung und bilden eine neue Außenform, weil das Geistige, das sich zur Außenform verdichtet hat, gleichfalls den Höherentwicklungsgang auf Erden durchmachen muss, denn es steht noch im Anfang seiner Entwicklung.

Sowie nun wieder Geistiges diese neue Außenform zu seinem Aufenthalt zugewiesen bekommt, beginnt dessen dienende Tätigkeit, also es erwacht die Form zum Leben .... denn Tätigkeit ist Leben. Jeglichem Schöpfungswerk strömt von Gott aus die Kraft zu, dass es sich dienend betätigen kann, ganz gleich, in welcher Weise, und jegliche Tätigkeit trägt dem Geistigen in der Form die Höherentwicklung ein. Folglich muss, was lebt .... also tätig ist .... unweigerlich in der Entwicklung fortschreiten. Nur der Zustand des Todes bedeutet einen Stillstand seiner Entwicklung.

Jegliche Materie aber hat Leben in sich, denn sie verändert sich, nur in verschieden langer Zeitdauer. Selbst die festeste Form wird durch Einfluß von außen, der mit der Lichtstrahlung .... also dem Wirken der Lichtträger .... zusammenhängt, zur Tätigkeit angeregt, wenngleich dies dem menschlichen Auge nicht erkennbar ist. Aber es regt sich das Leben auch in dieser Form und bringt Veränderungen zuwege, die also ein Leben derer bestätigen. Völlig tot kann daher die Materie nicht genannt werden, obwohl sie dem Menschen leblos erscheint. Und doch gibt es einen Zustand der Leblosigkeit, und zwar im Stadium als Mensch .... In diesem Stadium strömt dem Wesen das größte Maß an Lebenskraft zu, die es zu dienender Tätigkeit nützen soll.

Und es kann doch in völliger Untätigkeit der Mensch durch das Erdenleben gehen .... sowie er die ihm zugehende Lebenskraft nicht nützt, um die Aufgabe zu erfüllen, die Zweck seines Erdenlebens ist .... wenn er das versäumt oder unterläßt, was ihm die Höherentwicklung einträgt .... Wenn er das Wirken in Liebe außer acht läßt .... die Tätigkeit, zu deren Ausübung Gott dem Menschen die Lebenskraft zuströmen läßt .... Dann tritt ein Stillstand ein in seiner Höherentwicklung.

Dieser bedeutet einen Zustand der Leblosigkeit, des Todes, und es ist dies das Schlimmste, weil dieser Zustand nur durch das Wesen selbst behoben werden kann .... der Zustand des Todes aber ein Zustand der Kraftlosigkeit ist, also das Wesen sich nicht mehr selbst daraus befreien kann, weil es zuvor, als ihm die Kraft zuging, nicht wollte .... Für die Außenform bedeutet der Tod nur eine Umgestaltung zu einer neuen Form, also gleichsam eine weitere Möglichkeit zur Höherentwicklung der geistigen Substanz, aus welcher die Außenform gebildet ist. Geistig tot zu sein aber ist das Entsetzlichste, weil die letzte Gnade, die dem Wesen zu Gebote steht, ungenützt gelassen wird .... weil der Lebensstrom, den Gott diesem Wesen zuführt, nicht genützt wird zur dienenden Tätigkeit und das Wesen auf der gleichen Entwicklungs-stufe verharrt, auf der es stand bei Beginn der Verkörperung als Mensch. Ein geistiger Fortschritt ist ohne Tätigkeit nicht möglich, das Wesen ist durch seine Untätigkeit kraftlos geworden und geht kraftlos ins Jenseits ein ....

Amen


BD 6807 empfangen  16.4.1957

Unvergängliche Wesen ....
„Selbst Leben nehmen“ ....

Immer und ewig bleibt ihr bestehen, denn was aus Mir hervorgegangen ist, kann ewiglich nicht mehr vergehen .... Und darum kann und werde Ich auch nicht vernichten, was sich Mir widersetzt, wenngleich dies wohl Meiner Macht möglich ist, sondern Ich werde immer suchen, das wieder zurückzugewinnen, was sich im Auflehnungswillen von Mir abwandte .... Denn Meine Liebe zu allem von Mir Erschaffenen verhindert eine völlige Vernichtung, weshalb auch Mein Gegner .... der erst-geschaffene und erst-gefallene Geist .... niemals eine Vernichtung zu fürchten hat, weil auch er zu denen gehört, die wieder heimkehren sollen in ihr Vaterhaus.

Ich kann wohl seine Handlungen missbilligen, Ich kann sein Wesen, als völlig Meiner ewigen Ordnung-entgegen-gerichtet, brandmarken und euch Menschen vor ihm warnen .... Ich kann alles tun, um euch vor seinem Einfluß zu schützen .... aber Ich entziehe auch ihm nicht Meine Liebe, nur trifft ihn dieser Liebestrahl nicht, d.h., er verliert seine Wirksamkeit, weil sich Mein Gegner Meiner Liebeanstrahlung widersetzt. Aber auch er kann nicht ewig in seinem Widerstand verharren, auch er wird einmal zu Mir zurückkehren und ein Leben in höchster Seligkeit führen, wenngleich noch Ewigkeiten vergehen bis zu dieser seiner Willenswandlung und Rückkehr zu Mir ....

Doch er kann nicht vergehen .... Alles von Mir Erschaffene bleibt ewig bestehen. Darum ist es für Mich auch unwichtig, wie lange das von Mir Abgefallene in seiner Abwehr verharrt, denn Ich bin von Ewigkeit zu Ewigkeit, für Mich gibt es keine Zeit, und tausend Jahre sind vor Mir wie ein Tag .... Aber für das Wesen ist es bedeutsam, welche Zeiträume es in völliger Unseligkeit verbringt, in einem Zustand, der nicht Leben und Seligkeit genannt werden kann .... Und ihr Menschen würdet entsetzt sein, könntet ihr rückschauend euren bisherigen Entwicklungsgang übersehen und dessen endlose Zeit ermessen, denn ihr seid weder „aus nichts hervorgegangen“, noch versinket ihr mit eurem Leibestod wieder in ein „Nichts“ ....

Ihr bleibt bestehen, ihr könnt nur in sehr großem Widerstand euer Ichbewusstsein verlieren und dann wieder endlos lange Wege zurücklegen müssen in Finsternis und Qual .... Und kehrt ihr endlich wieder zum Ichbewusstsein zurück, dann könnt ihr in diesem Zustand auch noch versagen und als ichbewusstes Wesen im Jenseits noch Ewigkeiten ringen müssen, bis euch das Lichtreich aufnimmt und ihr nun zur Höhe steigt. Aber ihr verGeht nicht .... Und darum könnt ihr auch nicht als Mensch euer Sein auslöschen, wenn ihr auch eure körperliche Hülle selbst untauglich macht zum weiteren Erdengang, wenn ihr selbst euch „das Leben nehmen zu können glaubt“ ....

Denn euer eigentliches Ich bleibt bestehen, weil das Geistige, das von Mir einst seinen Ausgang nahm, nicht vergehen kann. Und so greift ihr nur in Meinen Entwicklungsprozess ein, der euch Freiheit bringen sollte aus einem Zustand, der nicht Leben und Seligkeit ist .... Ihr handelt wider Meinen Willen, ihr handelt eigenmächtig und verkehrt, ihr beraubt euch selbst der Gelegenheiten, die in Meinem Heilsplan für euch geschaffen wurden .... Ihr haltet gleichsam den Gang eurer Entwicklung auf und geratet zudem in größte Gefahr, wieder zurückzusinken in die Tiefe, wenn ihr nicht im Jenseits euch eines Besseren besinnet und dort die Möglichkeiten ausnützt, die Meine Liebe euch bietet.

dass ihr immer und ewig bestehenbleibt, solltet ihr euch ernstlich bedenken und darum auch nicht leichtfertig mit eurem Erdenleben umgehen, das ihr einmal als unerhörtes Gnadengeschenk erkennen werdet, weil es euch die endgültige Freiheit bringen konnte. Der Glaube an ein Fortbestehen aber fehlt zumeist den Menschen, und darum gehen sie verantwortungslos durch das Erdenleben, und sie nützen das große Gnadengeschenk nicht aus. Und Mein Gegner, der selbst sich am weitesten von Mir entfernt hat, bestärkt sie in ihrem Unglauben, um es zu verhindern, dass das Geistige zum Leben in Seligkeit gelangt, das er selbst in die Tiefe gezogen hat.

Darum aber wird auch für ihn die Zeit zur Ewigkeit werden, die er ferne von Mir verbringt. Und ob auch er sich stark und mächtig wähnet .... die Zeit wird kommen, wo er schwach und hilflos am Boden liegt, wo er sich ein Ende seiner selbst wünschen wird und doch nicht vergehen kann .... Und dann erst wird er Meine Liebeanstrahlung begehren und sie auch empfangen, dann erst wird auch er zum Leben erwachen und heimkehren in sein Vaterhaus ....

Amen


BD 6817 empfangen  28.4.1957

Aufenthaltswechsel der Seele ....
Tod des Leibes ....

Die Seele ist euer eigentliches Ich, das unvergänglich ist, das nur seinen Aufenthalt wechselt bei dem Leibestode, das den Erdengang beendet hat, um in einer anderen Sphäre weiterzureifen, wenn sie nicht verharrt im Widerstand gegen Mich und dadurch in die Tiefe sinkt. Dieser Gedanke also müßte euch beglücken, dass ihr keinen Tod zu befürchten habt, dass ihr lebt, wenngleich ihr die Erde verlassen müsst .... und dass dieses Leben weitaus schöner und beglückender ist, als je das Erdenleben als Mensch für euch sein kann.

Ihr müßtet hoffnungsfroh dem Tag entgegensehen, wo eure Außenhülle von eurem eigentlichen Ich genommen wird, wo alles Schwere von euch abfällt und ihr leicht und unbeschwert euch aufschwingen könnt in eure wahre Heimat, die euch wahrlich Herrlichkeiten bietet, die ihr nicht ahnt. Ihr müßtet frohlocken, dass es keinen Tod gibt für euch, weil eure Seele nur einen Aufenthaltswechsel erfährt, der sie unendlich beglücken kann .... Warum also fürchtet ihr den Tod oder seht mit Unbehagen dem Ende eures Erdenlebens entgegen?

Warum ist für euch Menschen der Tod zum Schrecknis geworden, warum löst er ein Angstgefühl in euch aus, wo er doch in Wahrheit nur ein Übergang ist in eine andere Sphäre? Weil ihr es unbewusst fühlt, dass ihr nicht recht lebtet auf Erden, und weil eure Seele sich nicht das Licht verschafft, das ihr jegliche Furcht nehmen würde .... Denn ein Mensch, der Meine Liebegebote erfüllt, der also nach Meinem Willen lebt auf Erden, empfindet keine Furcht vor dem Tode, sondern er sehnt sich danach, seiner irdischen Hülle ledig zu werden, weil er Verlangen hat nach seiner wahren Heimat, weil die Liebe in ihm ein helles Licht entzündet hat und er vorausschauend auch sich in Meiner Nähe weiss, wo ihm kein Leid und Schmerz, keine Trübsal mehr begegnen kann, wo er sich geborgen fühlt in Meiner Liebe ....

Und diese selige Gewissheit könnten alle Menschen haben, dass sie ein leiderfülltes, beschwerliches Dasein mit jener Geborgenheit vertauschen bei ihrem Ableben, wenn sie nur in dieser Zielrichtung ihr Erdenleben zurücklegen möchten .... wenn sie stets der inneren Stimme folgen möchten, die ihnen klar Meinen Willen kundgibt .... wenn sie auf Erden schon in das rechte Verhältnis treten möchten zu Mir, ihrem Gott und Vater von Ewigkeit.

Der Gedanke, dass es aus ist mit dem Tode des Leibes, ist schon der beste Beweis, dass des Menschen Lebenswandel nicht nach Meinem Willen ist, denn jener Gedanke ist Einwirken des Gegengeistes, der die Menschen hindern will an der rechten Erkenntnis und der darum auch das Verlangen nach einem voll ausgelebten irdischen Dasein ständig mehr erhöht .... denn jene Menschen glauben nicht an die Unvergänglichkeit ihres Ichs, sie setzen ihm auch die gleiche Begrenzung, wie sie der Außenhülle beschieden ist ....

Und darum suchen sie das Erdenleben auszukosten in jeder Weise, immer nur ihres Körpers gedenkend, nicht aber der Seele, die nach dem Leibestode ein sehr zweifelhaftes Los auf sich nehmen muss, die von den Herrlichkeiten ihrer wahren Heimat nichts erfahren kann, weil sie ihrer mangelhaften Gestaltung wegen nicht in jenen Sphären Aufnahme finden kann, wo ungeahnte Seligkeiten ihrer warten. Zwar ist es ihr auch dann noch möglich, sich aus der Tiefe zu lösen und in höhere Sphären einzugehen, aber es erfordert dies weit mehr Überwindung und Anstrengung als auf Erden und kann ohne Hilfe nicht geschehen, doch auch dann muss die Seele selbst den Willen aufbringen, was auf Erden um vieles leichter ist.

Das Ich kann nicht vergehen, aber es schafft sich selbst das Los in Glückseligkeit oder Qual .... und erst, wenn die Menschen nicht ihren Körper als das „Lebende“ ansehen, sondern die im Körper eingezeugte Seele als ihr eigentliches Ich erkennen lernen, erst wenn sie an die Unvergänglichkeit ihrer Seele glauben lernen, werden sie verantwortungsbewusster leben auf Erden und dann auch den Tod nicht mehr fürchten, der nur den irdischen Leib, nicht aber die in ihm wohnende Seele betrifft. Dann werden sie leben nach Seinem Willen und die Stunde herbeisehnen, wo sich die Seele lösen darf von ihrer Außenhülle, um nun eingehen zu können in das Reich, das ihre wahre Heimat ist ....

Amen


Schicksalsschläge – Liebe des Vaters

BD 3260 empfangen  18.9.1944

Früher Tod ....
Barmherzigkeit Gottes ....
Hohes Alter ....

Vom Willen Gottes hängt es ab, in welchem Reifegrad der Mensch abberufen wird aus dem Erdenleben in das geistige Reich. Dies ist auch eine scheinbare Ungerechtigkeit, die in den Menschen die Ansicht verstärken kann, dass Gott bestimmte Menschen auserwählt habe zum Selig-Werden, während andere durch Seinen Willen schmachten müssen in einem Gott-fernen Zustand. Und doch ist diese Ansicht gänzlich irrig .... Denn auch hier waltet die göttliche Liebe und Weisheit, welche allzeit um den Willen des Menschen weiss und darum das Leben dann beendet, wenn eine Höherentwicklung auf Erden in Frage gestellt ist.

Im gebundenen Zustand vor der Verkörperung als Mensch gibt es nur eine immerwährende Aufwärtsentwicklung bis zu dem Reifegrad des Wesenhaften, der diese letzte Verkörperung zuläßt. Nun aber entscheidet der freie Wille des Menschen selbst, und es kann sowohl die Aufwärtsentwicklung ihren Fortgang nehmen als auch ein Stillstand oder eine Rückentwicklung eintreten, und wieder kommt es darauf an, ob der Mensch als solcher seinen anfänglichen Reifegrad schon erhöht hat und dann erst in die Gefahr gerät, dass seine Entwicklung ins Stocken kommt, oder ob er auf gleicher Stufe verharrt wie am Anfang seiner Verkörperung und dann eine Rückentwicklung zu fürchten ist.

Dann ist es immer ein Werk der Barmherzigkeit Gottes, wenn der Mensch abberufen wird, wenn er auf dem Höchststand seiner Entwicklung auf Erden angelangt ist, d.h., wenn Gottes Liebe ihn davor bewahrt, noch weiter zu sinken oder ein weiteres Leben ungenützt für seine Seele zu lassen. Denn desto größer wird seine Schuld, je mehr er die Gnadenzeit seiner Verkörperung in Anspruch nimmt, ohne sie auszuwerten. Es kann ein Mensch in seiner Jugend streben zur Höhe und dann sein Streben einstellen, und seine bisherige Entwicklung nimmt keinen weiteren Fortgang, dann ruft Gott ihn ab und gibt ihm im Jenseits weitere Möglichkeiten zum Reifen ....

Es kann aber auch der Mensch erst in späteren Jahren seinen Willen wandeln, und seine noch mangelhafte Entwicklung kann dann einen plötzlichen Aufschwung nehmen, und er kann also einen höheren Reifegrad erreichen, wenngleich er lange Zeit vorher vergehen liess, ohne seiner Seele zu gedenken. Dann wird ihm von Gott ein langes Leben geschenkt, denn Gott ersah den Willen des Menschen von Ewigkeit, und Er hat entsprechend dessen Lebenslauf bestimmt. Denn jedes Menschenschicksal ist von der Liebe und Weisheit Gottes erwogen, niemals aber von der Willkür Gottes abhängig .... Und keinem Menschen würde Gott die Gelegenheit zum Reifen auf Erden entziehen, so dieser bereit wäre, sie auszunützen.

Doch Seiner Gnade wird nur wenig geachtet, und die Menschen sind nicht willens, entsprechende Hinweise anzunehmen. Und da Gott seit Ewigkeit weiss, welche Menschen sich ganz besonders ablehnend gegen Ihn verhalten, da Er auch weiss, wann der Mensch den höchsten Entwicklungsgrad auf Erden erreicht hat, ist auch die Dauer seines Erdenlebens seit Ewigkeit bestimmt und diese ganz verschieden lang, wie es die göttliche Weisheit als zweckvoll und erfolgreich erkennt. Doch niemals wird Gott ein Erdenleben vorzeitig beenden, das dem Menschen noch eine höhere Reife verspricht, denn Gottes Liebe ist stets und ständig besorgt darum, dass der Mensch auf Erden die höchstmöglichste Reife erzielt; und nimmermehr würde Er dem Menschen eine Möglichkeit vorenthalten, die ein Ausreifen zur Folge hätte.

Doch Er weiss von Ewigkeit um jede Regung des menschlichen Willens, und Er bewahrt die Seele oft von gänzlichem Abfall, d.h. von einer Rückentwicklung, die kommen würde, wenn Er das Erdenleben nicht beendet. Darum wird der ständig Strebende ein hohes Alter erreichen, wie umgekehrt ein hohes Alter immer noch eine langsame Aufwärtsentwicklung beweist, auch wenn dies der Mitwelt nicht ersichtlich ist. Immer ist ein langes Erdenleben eine Gnade, doch auch ein Leben von kurzer Dauer beweist die Liebe Gottes, die stets am Werk ist, auch wenn der Mensch sie nicht immer zu erkennen vermag ....

Amen


BD 4127 empfangen  20.u.21.9.1947

Kreuz ....
„Mein Joch ist sanft und Meine Bürde leicht ....“

Nehmt euer Kreuz auf euch und folgt Mir nach .... Und Ich werde neben euch gehen und es euch tragen helfen, denn Meine Liebe lässt euch nicht leiden, wo sie euch das Leid abnehmen kann, ohne eurer Seele zu schaden. Wenn euch aber das Kreuz drückt, dann wisst, dass dies nötig ist für eure Seelenreife .... Und bedenkt, dass Ich um eure geistige Not weiss und diese als erstes zu beheben suche, denn die Seele ist in größerer Gefahr als der Leib, so die Stunde des Todes gekommen ist.

Bedenkt, dass alle Not ein Ende hat mit dem Ende dieser Erde und dass dieses Ende nicht mehr weit ist. Und darum sucht, euch so zu gestalten, dass dann der Aufenthalt in Lichtsphären euch gesichert ist, dass ihr den irdischen Leib mit Freuden hingebt und ihn eintauschet gegen ein Leben im Jenseits in voller Freiheit, so ihr die Willensprobe auf Erden bestanden habt. Und dieses Leben wird euch für alles entschädigen, was ihr gelitten habt auf Erden, und ihr werdet niemals mehr nach dieser Erde verlangen.

Und je mehr das Leid euch drückt, desto eher werdet ihr das Erdenleben hingeben müssen (dürfen?) und doch geläutert sein für das geistige Reich. Und ihr werdet es Mir danken ewiglich, dass Ich euch leiden liess um eurer selbst willen. Dennoch gebe Ich euch einen Trost, dass euch das Leid durch inniges Gebet zu Mir abgewendet werden kann, dass Ich es von euch nehme, so ihr vertrauensvoll wie Kinder zum Vater kommt. Dann nehme Ich Mich eurer liebreich an, und Ich trage das Kreuz für euch, d.h., Ich finde eine Lösung, (21.9.1947) die gleich ist einer Verringerung der Not .... Ich erleichtere euch das Kreuz, dass es euch nicht mehr so schwer drückt, und ihr werdet es tragen können, weil ihr die Kraft dazu bezieht aus Mir.

„Mein Joch ist sanft und Meine Bürde leicht ....“ Ich Selbst gab euch dieses Wort. Wollt ihr zweifeln an seiner Wahrheit? Also glaubt stets, dass jedes Kreuz für euch tragbar ist, so ihr nur mit Mir zugewandten Blicken jegliche Last tragt, und so es euch schwer dünkt, betrachtet es als ein Zeichen Meiner Liebe zu euch, denn die Ich leiden lasse ohne Schuld, denen will Ich Mein Reich schon auf Erden zugänglich machen, weil Ich weiss um ihre Willensrichtung, um ihr Liebewirken auf Erden und um ihren Seelenzustand, den Ich erhöhen will.

Und darum nehmt alles Leid geduldig auf euch, es ist nur zu eurem Besten euch auferlegt, und niemals werdet ihr in der gleichen Zeit euer Ziel erreichen, so ihr verschont bleibt von Leid, so ihr kein Kreuz aufgebürdet bekommt, so euch das Erdenleben Erfüllung aller eurer Wünsche gibt und anderes mehr. Und so ihr wisst um Mein Wort, dass es ein Zeichen Meiner großen Liebe zu euch ist, so ihr in irdische Not geratet, die euch fast am Leben verzweifeln lässt, so klaget und murret nicht, sondern ergebt euch in euer Schicksal und denkt, dass euer Vater im Himmel wahrlich Seinen Kindern nicht Leid aufbürdet, so es nicht weit größeren Segen tragen würde für eure Seele, deren Ausreifen das Ziel jedes Menschen auf Erden ist ....

Amen


BD 4296 empfangen  11.5.1948

Schicksal ....
„Vater, Dein Wille geschehe ....“

Der Lebenslauf des einzelnen ist vorgezeichnet, und er muss zurückgelegt werden ohne Murren und Klagen, soll er sich für die Seele günstig auswirken. Es muss aber auch ein starkes Gottvertrauen vorhanden sein, dann wird jedes Schicksal leicht zu ertragen sein, denn Gott allein gestaltet es nach Seinem Willen, Gott allein kann jede Lebenslage wandeln, Er kann Freude in Trauer und auch Leid in Freude verwandeln, so Er in innigem Gebet darum angegangen wird, und Er wird es auch tun, so der Mensch in kindlichem Vertrauen Ihm alle Nöte vorträgt und sich Seiner Gnade empfiehlt.

Es ist ein weiter Weg zu gehen aus der Tiefe zur Höhe, und es kann dieser Weg nicht stets eben sein, ansonsten er nicht aufwärts führt. Es müssen Hindernisse genommen werden, es müssen Anhöhen erstiegen werden, denn das Ziel ist oben, und jeder Aufstieg fällt schwer, wenn nicht ein rechter Führer Unterstützung gewährt. Und solange ihr Menschen Gott Selbst als Führer zur Seite habt, solange ihr euch Seiner Führung anvertraut, werdet ihr den Weg nicht erfolglos zurücklegen, er wird euch hinanführen, und jedes Hindernis werdet ihr bewältigen können mit Seiner Hilfe.

Je steiler der Weg ist, desto kürzer ist er und desto höher könnt ihr gelangen; so ihr aber oben seid, werdet ihr zurückblicken und eurem Führer dankbar sein, Der euch zum Ziel gelangen liess, und jede Not wird vorüber sein. Je schwerer ein Lebensschicksal ist, desto höhere Ziele sind euch gesteckt und desto helleres Licht wird erstrahlen, und alle Finsternis der Tiefe ist überwunden. Gott aber kann euch auch den steilsten Weg nach oben als eben empfinden lassen, wenn ihr als Seine Kinder euch Ihm hingebt, wenn ihr jedes leidvolle Erleben auf euch nehmt, wenn ihr stets betet: „Vater, Dein Wille geschehe ....“

Dann wird Er euch nicht leiden lassen, Er wird euch auch in der größten Not Seelenruhe und Frieden geben, Er wird Selbst voller Kraft in euch wirken, und ihr werdet nichts schwer empfinden und dennoch zur Höhe schreiten, denn euer Wille, eure Ergebenheit in Seinen Willen macht euch teilhaftig Seiner Kraft, und mit dieser schafft und bewältigt ihr alles, dann werdet ihr gehoben über jedes Hindernis, ihr werdet nichts als Last empfinden und immer froh und heiter euren Lebensweg zurücklegen, bis euch die liebende Vaterhand erfasst und euch holt in das Vaterhaus, bis ihr das Ziel erreicht habt und eingeht in die ewige Heimat, in das Land des Lichtes, wo es keine Trübsal mehr gibt, kein Leid und keine Not, sondern nur ewige Seligkeit ....

Amen


BD 6277 empfangen  6.6.1955

Schicksalsschläge ....
Liebe des Vaters ....

In unveränderter Liebe verfolgt euch Meine Fürsorge, denn Ich will nicht euer Verderben, sondern eure Seligkeit .... Ich will eure Erlösung aus der Finsternis und euren Eingang zum Licht. Darum werde Ich euch nicht in Elend und Not stürzen aus anderen Motiven, als euch emporzuhelfen zur Höhe, weil ihr noch in der Finsternis schmachtet und allein nicht die Kraft aufbringt zum Aufstieg. Meine Mittel und ihre Wirksamkeit aber sind euch fremd, und ihr seid leicht geneigt, zu glauben, dass Ich grausam bin ....

Doch glaubt an Meine Liebe, und glaubt, dass immer nur die Liebe Mich zu Meinem Wirken bestimmt, dass Ich mit jeglichem Geschehen immer nur eure Seligwerdung bezwecke .... Ich allein weiss um die Auswirkung solcher Geschehen, Ich allein weiss, welchen Weg ihr gegangen wäret ohne Meine Schicksalsschläge .... und Ich allein weiss es, wenn ein solcher Weg in die Irre führt, und was ich nun kommen lasse, um solches zu verhindern, das hat immer nur Meine Liebe zur Begründung und wird sich segensreich auswirken, auch wenn euch Menschen das unverständlich erscheint.

In der letzten Zeit vor dem Ende nun sind schmerzvolle Eingriffe Meinerseits dringend geboten, und sie werden sich des öfteren wiederholen, es wird immer häufiger Meine Hand Knoten lösen müssen, und es wird noch viel Leid und Trauer sein, aber es werden auch Seelen gerettet werden, es werden die Menschen offensichtlich hingewiesen auf Den, Der aller Schicksal in Seinen Händen hält .... und wenngleich sie Ihn dann nur fürchten, weil sie Ihn nicht zu lieben vermögen .... aber sie erkennen Ihn an, sie glauben an einen Gott und Lenker des Himmels und der Erde .... Und dieser Glaube kann sie weiterführen, so sie guten Willens sind ....

Die kleinste Kreatur besitzt Meine Liebe, und Ich allein sichere allem das Leben, auf dass es einmal auch in das Stadium des freien Willens eintreten und seine letzte Erdenaufgabe erfüllen kann .... Wieviel mehr aber nehme Ich Mich dessen an, das dieses Stadium schon erreicht hat, dass es nicht zurückfalle und sein Erdengang zuvor vergeblich gewesen ist .... Aber Ich erkenne auch die Klippen auf eines jeden Menschen Erdenweg. Und Ich weiss es, ob der Mensch diese Klippe überwindet oder in Gefahr ist, daran zu scheitern .... Und Ich verfolge ihn daher mit Meiner Fürsorge und reisse ihn zurück oder führe ihn einen anderen Weg weiter .... Aber niemals will Ich sein Verderben ....

Zudem müsst ihr wissen, dass Ich stets ein sorgender Vater bin .... und dass Meine väterliche Fürsorge wahrlich wertvoller ist für den Erdenmenschen, als je die Sorge eines Menschen für den Mitmenschen sein kann .... Daran haltet euch stets, wenn ihr euch zweifelnd die Frage vorlegt, wie Ich es zulassen kann, was Kinder zu Waisen macht, was Familien ihres Ernährers beraubt, was Menschen das Liebste nimmt, das sie besitzen .... Ich kann allen Trost geben, Ich kann alle Sorgen übernehmen, und Ich bin ein Vater allen, die einsam und verlassen sind .... doch sie müssen zu Mir finden ....

Und das ist es, was Ich bezwecke, dass sie die Bindung mit Mir herstellen in größter Not .... Denn was nützen Worte, die einen Glauben an Mich bekunden sollen, wenn sie nicht in die Tat umgesetzt werden, wenn die Menschen nicht dann zu Mir kommen, wenn das Erdenleid sie niederzudrücken droht .... der lebendige Glaube wird den Menschen ein rechter Halt sein .... der tote Glaube aber Zweifel über Zweifel erwachen lassen ob der Liebe und Allmacht Gottes .... Und an jeden Menschen treten Stunden tiefster Not heran .... Dann sollen sie ihren Weg zu Mir nehmen, und Ich werde ihnen wahrlich helfen in ihrer Not ....

Ich allein bin es, Der nehmen, aber auch geben kann. Und wenn ihr Menschen dies wisst, so glaubt auch daran, dass Ich Wunden heilen kann, die Ich geschlagen habe um eurer Seligkeit willen .... glaubt es fest und ungezweifelt, dass nicht immer das zur Seligkeit führt, was ihr als gut und nützlich anseht .... Meine Wege sind oft anders, führen aber sicher zum Ziel. Und kommt in diesem Glauben immer zu Mir, und Meine Liebe werdet ihr nun erfahren dürfen, weil ihr an Mich glaubt ....

Amen


BD 8772 empfangen  6.u.7.3.1964

Früher Tod der Kinder ....

Und Ich werde euch mit Kraft versehen, weil Ich eure Mitarbeit auf Erden brauche, die euren freien Willen voraussetzt .... Ich könnte Mir wohl auch Gefäße erwählen und sie bestimmen zu einer Tätigkeit für Mich, doch dies entspricht nicht Meinem ewigen Gesetz der Ordnung, weil der freie Wille allein bestimmend sein muss und kann, der dann auch die Gewähr des Gelingens bietet. Und es sind wohl auch Menschen willig, für Mich zu arbeiten, doch oft fehlen die Voraussetzungen, um eine Erlösungstätigkeit auf Erden zu verrichten .... Und darum weiss Ich es, wer sich dieser Tätigkeit freiwillig unterzieht und Mir als geeignetes Gefäß dient.

Und ein solches Gefäß werde Ich auch zu erhalten wissen und durch alle Notlagen hindurchführen, sonderlich dann, wenn nicht mehr das Verlangen nach der Welt einen Menschen erfüllt, sondern er seine irdischen Wünsche gänzlich zurückstellt, nur um der geistigen Arbeit willen, die er als überaus wichtig erkennt. Und darum wird die Weinbergsarbeit fortgeführt werden können, und euer Bemühen wird stets von Mir gesegnet sein, gilt es doch, noch viel Aufklärung den Menschen zu bringen, die ein offenes Ohr haben, die sich selbst mit Mir in Verbindung setzen und Fragen stellen, die Ich ihnen durch Meine Diener auf Erden beantworte.

Es wird euch immer wieder gesagt, dass Ich viele Schulhäuser habe in Meinem Reich, dass das gesamte Universum Schöpfungen birgt, die alle dem Ausreifen des einst-gefallenen Geistigen dienen .... Und jedes Schöpfungswerk hat seine eigene Bestimmung, es wird immer den Wesen zur Aufwärtsentwicklung dienen, deren Zustand den Lebensbedingungen jener Schöpfung entspricht .... Und so können Seelen, die den Gang durch die Erdschöpfungen zurückgelegt haben, sich auch auf anderen Gestirnen verkörpern, bestimmter Anlagen wegen, die nur Ich allein erkenne, die ein Ausreifen auf anderen Gestirnen sichern und dann jenen Seelen auch noch die Verkörperung als Mensch auf Erden eintragen können, die dann schon mit einer Mission betraut werden können ....

Und das erklärt euch dann auch das Sterben von kleinen und kleinsten Kindern, deren Seelen dem Gang über die Erde nicht gewachsen wären, die dagegen nicht mehr als Mir noch ganz-widersetzlich bezeichnet werden können, so dass Ich ihnen eine andere Fortbildungsmöglichkeit gebe, in einem der zahllosen Schulhäuser, die auch zumeist ihre Aufgabe erfüllen und dem Wesen eine gewisse Reife geben .... Es ist diesen Wesen nun zwar nicht möglich, die Gotteskindschaft zu erreichen, die ihnen ein bestandenes Erdenleben einträgt, doch können sie auch im geistigen Reich zur Seligkeit gelangen. Sie können auch einmal wieder .... wenn sie schon einen hohen Lichtgrad erreicht haben .... zur Erde niedersteigen zum Zwecke einer Mission und sich dann auch die Gotteskindschaft erwerben.

Es spielen bei der Verkörperung einer Seele als Mensch so viele Umstände, Veranlagungen und auch der Reifegrad mit, den sie in ihren Vorstadien schon erreicht hat und der nicht durch ein Erdenleben sinken soll, aber der Schwäche des Körpers wegen sinken kann, wenn sich die Seele in einem nicht für ihren Zustand tauglichen Mutterleib verkörpert, so dass die Ausreifungsschwierigkeiten dann größer sind und ein gänzliches Versagen zur Folge haben können. Dann befreie Ich die Seele wieder von ihrer Außenhülle und versetze sie dorthin, wo ihr eine Höherentwicklung leichter und sicher ist, weil die Seele nicht mehr im krassen Widerstand gegen Mich steht.

Und so gibt es viele Möglichkeiten, um dem einst Gefallenen zur Rückkehr zu Mir zu verhelfen .... Es ist die Erde zwar das niedrigste und armseligste Schöpfungswerk, das aber die höchsten geistigen Erfolge zeitigen kann, wenn das Wesen bereit ist, diesen Erdenweg zu gehen .... Und doch ersehe Ich es zuvor, ob der freie Wille oder andere Anlässe ein Ausreifen der Seele unmöglich machen, und immer werde Ich dort helfend eingreifen, wo es die Hilflosigkeit einer Seele erfordert, die mit dem ihr auferlegten Los nicht fertig wird und doch nicht Mir willensmäßig widersteht ....

Ihr Menschen könnt das nicht beurteilen, doch alles hat seinen Grund in Meiner Liebe und Weisheit, und so auch müsst ihr für den frühen Tod von Kindern eine Begründung Meinerseits annehmen, denn nichts geschieht ohne Sinn und Zweck, und alles ist nur zum Wohl des Geistigen, das einst sich von Mir entfernte und wieder zu Mir zurückkehren soll .... Und Ich habe unendlich viele Möglichkeiten, Mein Ziel einmal zu erreichen, und einstens werdet ihr selbst auch alles wissen und erkennen, was Mich zu Meinem Walten und Wirken veranlaßt. Immer aber bin Ich besorgt um das Schwache und werde ihm beistehen in jeder Weise, denn Ich weiss auch um den Grad des Widerstandes einer Seele, wieweit er nachgelassen hat und ob und wie er noch weiter nachlassen wird, und entsprechend versetze Ich die Seele dorthin, wo sie am schnellsten ihr Ziel erreicht.

(7.3.1964) Es ist wohl der Gang über die Erde die einzige Möglichkeit, die Gotteskindschaft zu erreichen, doch Ich weiss es auch, dass und in welchem Maße eine Seele gefährdet ist, auch den schon erreichten Grad zu verlieren und zurückzusinken, denn dann verhindere Ich dies angesichts des nur noch sehr geringen Widerstandes gegen Mich, der auch den freien Willen nicht bestimmen kann und dieser auch ein Zurücksinken nicht ausschaltet. Doch die Seele kann sich schon vor ihrer Verkörperung als Mensch entscheiden, ob sie den Erdengang zurücklegen will, und ihrem Willen wird entsprochen.

Und so auch ist das weitere Los der gewaltsam zu Tode gekommenen Kinder zu erklären, denen gleichfalls die Gelegenheit geboten wird, auf anderen Gestirnen ihren Entwicklungsweg fortzusetzen und auch auszureifen, wenn auch unter anderen Voraussetzungen. Es kann aber auch eine jede Seele .... wenn sie es ernstlich will .... zum Zwecke der Erreichung der Gotteskindschaft dann wieder zur Erde kommen als Mensch, wenn sie, in einem bestimmten Lichtgrad stehend, freiwillig eine Mission auf sich nimmt, die große Anforderungen an eine solche Seele stellt.

Ihr Menschen könnt nicht alles durchschauen, euch wird Mein Walten und Wirken niemals voll verständlich sein, doch Ich weiss unzählige Wege, um Meinen Geschöpfen zur Höhe zu verhelfen, und Ich weiss auch um den Verlauf und Ausgang eines jeden Erdenlebens .... Dennoch greife Ich nur dann ein und stelle selbst eine Änderung des üblen Ablaufes her, wenn einer willigen Seele dadurch geholfen werden kann .... was nur allein Ich weiss.

Der Erdengang als Mensch ist schwer, und es gehört Kraft und Willen dazu, ihn zurückzulegen mit geistigem Erfolg .... Dem Schwachen helfe Ich jederzeit, wenn es Mir nicht mehr harten Widerstand entgegensetzt .... In welcher Weise aber Meine Hilfe zum Ausdruck kommt, das muss Meiner Liebe und Weisheit überlassen bleiben, immer aber wird es Mein Bemühen sein, Meinen Geschöpfen zum letzten Ausreifen zu verhelfen, und immer werde Ich die Mittel anwenden, die Mir einen Erfolg bringen, denn Ich verlange nach Meinen Kindern und (lasse = d. Hg.) keines ins Verderben fallen, das Mir schon zustrebt, was Ich erkenne und nun auch entsprechend wirke ....

Amen


Geistiger Tod

BD 4088 empfangen  22.7.1947

Geistiger Tod ....
Begriff „Leben“ ....

Leben kann der Mensch und doch geistig tot sein, wie er aber auch umgekehrt sterben und doch zum ewigen Leben eingehen kann, nur dass dieses ein geistiges Leben ist, während ersteres nur den Körper betrifft, wobei die Seele im Zustand der Lichtlosigkeit und folglich auch ohne Kraft ist, also ein Zustand des Todes ihr Los ist, selbst wenn sie inmitten einer freudenvollen Umgebung lebt. Denn das Erdenleben ist nur ein Scheinleben, das nicht von Bestand ist, doch der Mensch, der geistig tot ist, ist auch ohne Erkenntnis und setzt daher das Scheinleben vor das eigentliche Leben, das Leben des Geistes in der Ewigkeit.

Doch was seid ihr Menschen im Grunde des Grundes? Ihr seid Geistiges, nur von einer materiellen Hülle umschlossen, und sobald diese Hülle fällt, die vergänglich ist, ist das Geistige in euch frei, ganz gleich, in welchem Zustand die Seele den Leib verlässt .... Sie ist frei von ihrer Außenform, nicht aber jede Seele frei zum Wollen und zum Schaffen fähig. Das Wollen und Schaffen-Können aus sich heraus aber ist ihre Seligkeit, es ist der Zustand, der uranfänglich ihre Bestimmung war und der verlorengegangen ist. Wollen und Schaffen-Können aber ist gleichbedeutend mit Leben .... unausgesetzt tätig sein können nach ihrem Willen ....

Auch auf Erden bedeutet „Leben“ ein Sich-betätigen-Können ungehindert durch körperliche Schwächen und Gebrechen, denn ein Erdenleben, das letzteres zur Begleitung hat, wird nicht voll gewertet und gilt als Manko, solange der Mensch nicht im rechten Wissen über seine Erdenaufgabe steht. Auf Erden aber schafft sich auch der untätige Mensch zumeist einen Ausgleich durch Erfüllung irdischer Begierden und hilft sich so über seinen Schwächezustand oder über bewusste Untätigkeit .... Müßiggang .... hinweg, sich selbst einen Tag um den anderen raubend, der ihm zur Aufwärtsentwicklung seiner Seele gegeben wurde. Im geistigen Reich dagegen muss die Seele jedes Betäubungsmittel entbehren, sie muss den Zustand ihrer Untätigkeit bedrückend empfinden, er muss ihr zur Qual werden, auf dass sie ihm zu entfliehen sucht.

Ihre Kraftlosigkeit hindert sie an einer eigenmächtigen Änderung ihres Zustandes, sie ist in jeder Hinsicht arm und muss darben, bis ihr Hilfe gebracht wird in ihrer Not durch das Gebet ihr auf Erden nahestehender Menschen. Denn wo Liebe ein solches Gebet ihr nachsendet in die Ewigkeit, dort kommt der Seele blitzartig ein Schimmer der Erkenntnis. nützt sie diesen, so wird bald das Licht um sie stärker werden und die entsetzlichen Qualen der Lichtlosigkeit lassen nach. Aber das Verlangen nach Leben erwacht nun in ihr und regt sie an zur Betätigung, Betätigung im Jenseits aber ist: wirken in Liebe, wie auch auf Erden die Seele das ewige Leben gewinnen kann nur durch ein Liebeleben, das ihrer Seele erst das rechte Leben gibt.

Und so braucht der Tod nimmermehr erschrecken einen Menschen, der auf Erden in Liebe zu wandeln sich bemüht, denn er wird nicht sterben, sondern leben in Ewigkeit. Doch für die anderen, die das irdische Leben nur allein bewerten, wird der Tod seinen Stachel behalten, denn sie sind wirklich im Zustand des Todes nach ihrem Ableben, nur dass sie nicht völlig ausgelöscht sind, sondern dass ihnen das Bewusstsein ihrer Existenz außergewöhnlich anhaftet und oft so, dass sie nur an sich denken und der Not der Seelen um sich nicht achten. Und dann sind sie in tiefster Gefahr, Ewigkeiten hindurch im Zustand des Todes verharren zu müssen, denn Leben kann nur die Liebe geben, weil das Gesetz der Liebe erfüllt werden muss auf Erden wie im Jenseits, weil ohne die Liebe kein Leben ist und der Mensch niemals selig werden kann.

Leben und Tod können also dicht beieinander sein, das Ableben eines Menschen braucht nicht seinen Tod bedeuten, wie auch das Leben eines Menschen auf Erden nur dann Leben genannt werden kann, wenn der Geist unentwegt tätig ist, wenn sich der Mensch ein geistiges Ziel steckt und dieses eifrig befolgt; wenn er wirkt in Liebe, wie es ihn sein Geist zu tun heisset, denn dieser wird nicht sterben, sondern leben in Ewigkeit ....

Amen


BD 5024 empfangen  20.12.1950

„Wer sein Leben lieb hat, der wird es verlieren ....“

Der Wille zu leben bedeutet einen sicheren Sieg über den Tod .... Irdisch zwar könnt ihr dem leiblichen Tode nicht gebieten, doch auch dann noch kann der Leibestod der Übergang zum Leben sein, wenn dazu der Wille im Menschen mächtig wurde, dass er das ewige Leben erwirbt. Dieser Lebenswille wird von Mir aus gutgeheissen, wenngleich Ich die Worte sprach: Wer sein Leben lieb hat, wird es verlieren, und wer es hingibt, der wird es gewinnen .... Wer nur an sein Leibesleben denkt, wie er es erhalten kann, der wird gar bald erfahren, dass er selbst völlig machtlos ist und von der Erde genommen wird, ohne sich dagegen wehren zu können. Dieser Lebenswille also ist nicht gemeint, um über den Tod Sieger zu sein ....

Das rechte Leben der Seele muss begehrt werden, und für dieses Leben muss sich der Wille des Menschen einsetzen mit aller Kraft, dann gibt es für ihn keinen Tod mehr in Ewigkeit, dann wird er leben in Licht und Kraft und ununterbrochen tätig sein können zur eigenen Beglückung. Dann hat er wahrhaft den Tod überwunden, und der Austritt der Seele aus ihrem Körper ist ein Erwachen zu neuem Leben, unbeschwert durch die körperliche Hülle, frei von jeglicher Materie und doch in ungeahnter Kraftfülle. Dieses Leben sollen die Menschen auf Erden liebgewinnen und nur danach streben, es dereinst zu besitzen, dann sehnen sie den Tod herbei, dann wollen sie das Erdenleben hingeben um des rechten Lebens in der Ewigkeit willen.

Die Menschen aber hängen noch viel mehr an ihrem Leibesleben, sie fürchten es zu verlieren, sie haben das Erdenleben lieb, und darum verlieren sie es, und ihr Los ist der Tod. Und wieder ist nicht gemeint der Leibestod, sondern der Tod des Geistes, in den die Seele unweigerlich versinkt, die das Leben auf der Erde lieb hat. Und dieser Tod ist schlimmer, als es sich der Mensch vorstellen kann, denn er hat sich selbst verloren, er ist des irdischen Lebens verlustig gegangen, und seine Seele ist ohne Licht und Kraft, völlig machtlos und in tiefster Finsternis .... Der geistige Tod ist ihr eine unbeschreibliche Qual, weil sie sich ihrer selbst bewusst ist, also nicht ausgelöscht ist mit dem Moment des Todes, sondern weiter vegetiert in qualvollem Zustand.

Das Verlangen nach Tätigkeit, die beglückend ist, wird immer nur der Lebende erfüllen können, weil dazu Kraft gehört, die nur einem lebenden Wesen innewohnt, während ein Wesen ohne Kraft tot ist. Was aber auf Erden vermittelst der dem Menschen zuströmenden Lebenskraft gewirkt wird, kann in rein weltlicher Tätigkeit bestehen, die irdisch materielle Güter wohl vermehrt, aber für das geistige Reich ohne Wert sind .... oder auch in einer geistigen Tätigkeit, die unvergängliche Schätze zeitigt und also auch ein Leben in der Ewigkeit garantiert. Und darum soll der Wille des Menschen ernsthaft auf das ewige Leben gerichtet sein, auf dass er dann die Lebenskraft nützt zur Gewinnung geistiger Kraft .... dann wird er Sieger werden über den Tod, denn dann ist ihm ein ewiges Leben gewiss, und er wird den Tod nicht schmecken in Ewigkeit ....

Amen


BD 7644 empfangen  9.7.1960

Geistiger Tod und Neubannung ....

Der geistige Tod ist das schlimmste Schicksal, das der Seele beschieden sein kann, denn daraus vermag sie sich selbst nicht zu befreien, wenn sie einmal die Erde verlassen hat. Sie existiert, hat auch das Bewusstsein ihrer selbst und ist doch völlig licht- und kraftlos, und dies ist ein Zustand unermesslicher Qual. Er führt auch unabwendbar wieder zur Bannung in der Materie, wenn nicht von seiten der Menschen so wirkungsvolle Fürbitte geleistet wird, dass der Seele dadurch Kraft zugeführt wird, die sie wandeln kann, wenn sie selbst des Willens ist, d.h. keinen direkten Widerstand leistet.

Solange eine Seele apathisch ist in diesem Zustand, kann ihr Hilfe gebracht werden von seiten der lichtvollen geistigen Welt oder durch liebende Fürbitte .... Aber sie kann auch so verhärtet sein, dass sie zornglühend sich aufbäumt gegen die Macht, die sie .... wie sie glaubt .... gefangenhält. Dann sinkt sie stets tiefer und verhärtet sich zu fester Substanz; dann ist ein Aufstieg im jenseitigen Reich unmöglich. Dann muss sie den endlos langen Weg der Aufwärtsentwicklung noch einmal gehen durch die gesamte Schöpfung hindurch, denn einmal soll auch diese Seele zum Leben erwachen, das ewig währt ....

In dieser Gefahr, dem geistigen Tode zu verfallen, sind unzählige Menschen auf dieser Erde, denn in der Endzeit tun sie nichts, um sich das Leben zu erwerben. Sie leben ohne Liebe und darum auch ohne Gott, sie verhärten ihre Seele schon auf Erden zur Materie, denn sie streben diese an und gedenken nicht des geistigen Lebens, das sie der Seele schaffen sollen, solange sie auf Erden weilen .... Sie verfallen dem, der Herr der irdischen Welt ist, und streben auch dessen Güter an .... Und diese können der Seele kein Leben schenken, sie bereiten ihr aber sicher den geistigen Tod.

Und geht sie in diesem leblosen Zustand in das jenseitige Reich ein, dann ist sie auch in größter Gefahr, denn lieblose Menschen lassen selten auf Erden Freunde zurück, die ihnen liebende Gedanken nachsenden in das geistige Reich. Und nur allein solche können die Seelen retten, denn jeder liebende Gedanke, jedes liebeerfüllte Gebet, wirkt sich an solchen Seelen als Kraft aus, die eine solche Wirkung haben kann, dass sich die Seele wandelt und den Willen hat, zur Höhe zu steigen. Dann ist sie dem ewigen Tode entronnen, dann fällt sie nicht in den Zustand zurück, der ihr erneute Bannung einträgt.

Ihr Menschen wisst alle nicht um die Kraft der Liebe, ansonsten ihr euch befleissigen würdet, in der Liebe zu leben .... Und dann müßtet ihr zum Leben gelangen, denn die Liebe ist selbst Leben, und sie erweckt alles Tote wieder zum Leben. Wenn ihr aber diese Kraft nicht nützt, wenn ihr ohne Liebe dahingeht, gibt es nichts anderes als Verhärtung der geistigen Substanz eurer Seele, und sie gerät in einen furchtbaren Zustand, denn Tod ist dann nicht Vergehen ihrer selbst, sondern Dahin-Vegetieren im Bewusstsein ihrer Existenz, aber in qualvoller Ohnmacht und Finsternis.

Solange ihr noch auf Erden lebt, könnt ihr euch von diesem Zustand keinen Begriff machen, doch ihr solltet alles tun, um ihm zu entgehen, denn auf Erden ist es für euch möglich, auf Erden habt ihr immer wieder Gelegenheit, Werke der Liebe zu verrichten, und dann ist die Gefahr des Todes beseitigt, dann müsst ihr zum Leben erwachen schon auf Erden, und dann könnt ihr auch zum ewigen Leben eingehen, dann habt ihr den Tod überwunden. Und ihr könnt alle in der Liebe leben, denn ihr habt den göttlichen Liebefunken in euch, der nur entzündet zu werden braucht und dann niemals mehr sein Licht verlöschen wird, weil die Liebe immer neue Kraft euch gibt und ihr wirken werdet aus innerem Antrieb, wenn ihr einmal diesen Liebefunken in euch entzündet habt.

Doch ihr könnt nicht dazu gezwungen, sondern immer nur auf die Schrecken des geistigen Todes hingewiesen werden, damit ihr aus eigenem Antrieb diesen Schrecken zu entgehen sucht .... Denn solange ihr auf Erden lebt, habt ihr die Kraft zum Liebewirken; seid ihr aber erst einmal ins jenseitige Reich eingegangen, dann vermögt ihr nichts mehr aus eigener Kraft, dann seid ihr auf Hilfe angewiesen, und ihr könnt euch glücklich schätzen, wenn solche euch von Menschen geleistet wird, deren Gedanken euch in Liebe nachfolgen .... Nur die Liebe erlöst, nur die Liebe ist Kraft .... und jeder Mensch soll sich Kraft erwerben durch Wirken in Liebe, solange er auf Erden lebt, auf dass er nicht dem geistigen Tode verfalle ....

Amen


Jesus Christus – Überwinder des Todes

BD 2342 empfangen  21.5.1942

Jesu Leiden und Sterben am Kreuz ....
Sühneopfer ....

Jesu Leiden und Sterben am Kreuz war das größte Liebesopfer, das je ein Mensch auf der Erde dargebracht hat. Es war kein Sühneopfer eines schuldigen Menschen, es war keine verdiente Strafe, sondern ein Opfer, das gebracht wurde für die Sündenschuld anderer Menschen aus tiefster Liebe zu diesen .... Es war ein freiwilliges Sühneopfer, das die Mitmenschen loskaufen sollte von ihrer wohlverdienten Strafe .... Unsäglich qualvoll war der Kreuzestod, und doch wählte ihn Jesus, weil Sein Körper leiden wollte aus übergroßer Liebe zur Menschheit. Er wollte etwas tun, wozu die Menschen nicht fähig waren, Er wollte Qualen auf Sich nehmen, um sie den Mitmenschen zu ersparen.

Er wusste, dass der Menschen Los nach dem Tode Leiden und Qualen sind als gerechte Strafe ihres Abfalls von Gott, d.h. des Gott-entgegen-gesetzten Willens, und in Seiner Liebe wollte Er diese Leiden und Qualen verringern, indem Er selbst sie Sich auferlegen wollte, also Er freiwillig Leid trug, auf dass es jene nicht zu tragen brauchten. Und also wählte Er den qualvollsten Tod .... den Tod am Kreuz und opferte diese unsäglichen Qualen Seinem Vater im Himmel auf. Er brachte Ihm das Sühneopfer, indem Er litt und starb für die sündige Menschheit ....

Und es war dieses Opfer Gott wohlgefällig. Denn Jesus war rein und schuldlos, Er war ohne Sünde .... Es war nicht die geringste Schuld an Ihm, Er aber wählte den Tod, der die schwersten Verbrechen sühnte, der unsagbar qualvoll und entehrend war .... Er liess Seinen reinen Leib ans Kreuz schlagen von Menschen, die in ihrem Gott-fernen Zustand Anhänger des Satans waren, und es litt auch Seine Seele dadurch unvorstellbare Qualen nebst dem Körper. Denn Seine reine Seele empfand jede Sündhaftigkeit als Qual; die Seele, die zur Liebe geworden war, litt unter der Lieblosigkeit .... und sie nahm doch diese Qualen auf sich, um dadurch das Los der Menschen erträglicher zu machen. Es war das Opfer in erbarmender Liebe Gott gebracht, und Gott nahm es wohlgefällig an ....

Es musste der Mensch Jesus Sich völlig Seiner Liebe zur Welt entäußern, bevor Er dieses Opfer bringen konnte, Er musste Sich frei machen von jedem Verlangen, Er musste alles hinzugeben bereit sein aus freiem Willen, dann erst war Er zu diesem Opfertode fähig .... Seine Liebe war so groß, dass sie nur noch den Mitmenschen galt, nicht aber Seinem eigenen Körper. Und weil diese übergroße Liebe Ihn bewog, ein solches Opfer zu bringen, nahm Gott es an .... Und also erlöste Jesus die Menschheit von dem ewigen Tode durch Sein Leiden und Sterben am Kreuz, das jeden anderen Tod an Schmerzen und Qualen übertraf, weil Seine Liebe so groß war, dass Er alles zu ertragen bereit war um der Menschheit willen, die ohne Sein Erlösungswerk, ohne dieses Opfer am Kreuz, Ewigkeiten hindurch leiden müßte, wollte sie ihre unfaßbar große Sündenschuld selbst büßen (sühnen) ....

Amen


BD 4614 empfangen  Ostern Gründonnerstag 14.4.1949

Überwinden des Todes durch Jesus Christus ....

Es ist die Welt erlöst worden von der Sünde. Jubeln und jauchzen müßten die Menschen, würden sie sich dieser großen Gnade bewusst sein, die ihnen ein unsagbar schweres Los im Jenseits erspart, wenn sie genützt wird, also im Glauben an die Erlösung durch Jesus Christus Vergebung der Sündenschuld erbeten wird. Jesus Christus hat das Erlösungswerk vollbracht, das so bedeutungsvoll ist für alle Wesen auf Erden und im geistigen Reich, und die Menschen nehmen so wenig Notiz davon und werten diese unfaßbare Gnade nicht aus ....

Jesus liess Sich kreuzigen aus Liebe zu den Mitmenschen und stand am dritten Tage wieder von den Toten auf .... Er hat den Tod überwunden, und Er wollte, dass alle Menschen teilhaftig wurden des Opfers, das Seine Liebe für die Menschen darbrachte, Er wollte, dass auch sie Überwinder des Todes werden sollten, dass sie den Tod nicht mehr zu fürchten brauchten und also zum ewigen Leben eingehen konnten, weil Er die Schranken niedergerissen hat durch das Erlösungswerk, das in seiner ganzen Bedeutung nicht zu fassen ist, solange der Mensch auf Erden weilt.

Er hat den Tod überwunden .... und dadurch ist ein Bann gebrochen worden .... Die Menschen, die unfrei waren durch die einstige Sünde der Auflehnung gegen Gott, deren Wille unter dem Einfluß Seines Gegners stand und die sich von ihm nicht frei machen konnten, sind nun durch den Kreuzestod Christi in der Lage, sich vom Gegner Gottes zu lösen, so sie Jesus Christus um Beistand anrufen in jeglicher Not um des Erlösungswerkes willen, das der Mensch Jesus für Seine Mitmenschen vollbracht hat. Also ist Jesus Fürsprecher bei Gott für alle, die an Ihn glauben und sich bemühen, in der Nachfolge Christi zu leben, also liebtätig zu sein und Seine Gebote zu erfüllen. Dann tut er das, was Gott ihm zur Aufgabe gesetzt hat während seines Erdendaseins, dann macht er sich frei aus den Banden des Todes, denn dem Gegner Gottes hörig zu sein, ist der sichere Tod seiner Seele.

Jesus überwand den Tod .... Er war Mensch und starb auch als Mensch, wenngleich Er vom Geist Gottes erfüllt war und den bittersten Tod, den Er selbst gewählt hatte, auch von Sich abwenden konnte kraft Seiner uneingeschränkten Macht. Er brachte Gott als Mensch das Opfer dar, und Er überwand dadurch Seinen Gegner, dass Er selbstlos nur an das Leid und die Sündenschuld der Mitmenschen dachte und ihnen das Los erleichtern wollte, das Folge der Sünde ist und war. Und Gott nahm das Opfer an .... Er vergibt denen die Schuld, die Jesus als Mittler anrufen um Seine Gnade und Fürsprache. Das Opfer annehmen und die Sündenschuld vergeben aber sichert das Erwachen zum Leben in der Ewigkeit .... Also gibt es keinen Tod mehr, denn nach dem leiblichen Tode geht die Seele in das Lichtreich ein zu einem ewigen Leben. Doch nur die Seelen, derer die Ihn anerkennen, die an Ihn glauben als Gottes Sohn und Erlöser der Welt ....

Triumphieren sollten die Menschen, dass nun der Tod überwunden ist und dass Jesus dieses Werk vollbracht hat, denn nun hat der Tod seine Schrecken verloren, weil es ein Erwachen gibt im geistigen Reich, weil der Gegner Gottes keine Gewalt mehr hat über den Menschen, so er sich dem göttlichen Erlöser hingibt und um Seine Hilfe bittet, um Stärkung des Willens und die Gnaden des Erlösungswerkes .... um die Vergebung der Sündenschuld, die der Mensch mitgebracht hat als Erbe des einst gefallenen Geistigen, wozu er selbst gehört .... Er ist erlöst von dieser Sünde durch Jesus Christus, und jubeln und frohlocken soll er, so er sich die Liebe des Menschen Jesus vor Augen hält, die das Schwerste auf Erden vollbracht hat, wozu je ein Mensch fähig war ....

Amen


BD 6514 empfangen  31.3.1956

Auferstehung zum Leben ....

Die Menschen sollen auferstehen zum Leben .... Aus ihrem Grabe sollen sie erstehen und emporsteigen zum Licht, sie sollen dem Tode entfliehen und nun kraftvollst tätig sein können, d.h. „leben“ .... Ich starb für euch Menschen am Kreuz und bewies euch durch Meine Auferstehung am dritten Tage, dass Ich den Tod überwand, dass es keinen ewigen Tod zu geben braucht, dass also auch ihr auferstehen könnt zum ewigen Leben, wenn ihr wandelt gleich Mir den Erdenweg, wenn ihr ein Leben führt in Liebe .... Dann besieget ihr den, der den Tod in die Welt gebracht hat, dann zieht ihr unentwegt die Liebekraft Gottes an euch, und dann gibt es für euch keinen Zustand der Kraft- und Lichtlosigkeit mehr, dann kann der Leib vergehen, und die Seele tritt aus ihrer Hülle heraus in strahlendes Licht, sie ersteht auf aus ihrem Grabe und wird leben ewiglich ....

Es war ein bitterer Leidensgang, den Ich zurückgelegt habe auf Erden, und oft befiel Mich die Angst, dass Ich versagen könne, denn Ich wusste um Meine Mission, die Mich als Engelsgeist zur Erde steigen liess .... Die menschliche Hülle bedrückte Mich und liess Mich oft zweifeln an der Stärke Meines Willens und Meiner Kraft .... Die menschliche Hülle machte Mich ängstlich und verzagt, und es blieb Mir nichts erspart an inneren Kämpfen und Leiden, Ich litt unsäglich zuvor schon durch diese bisweilen auftretenden Ängste, Meiner Mission nicht gewachsen zu sein ....

Doch die Liebe zu den Mitmenschen wuchs und mit ihr auch die Kraft. Ich wusste, dass Ich als Mensch ringen und Sieger sein musste, wollte Ich den Mitmenschen helfen, frei zu werden aus der Gewalt des Gegners, weil Ich doch von ihnen verlange, den gleichen Weg zu gehen, um zum Leben auferstehen zu können, weil sie aber niemals den Weg eines Gottes hätten gehen können in ihrer sündenbelastenden Beschaffenheit .... Darum war Ich wohl sündenlos, d.h., Meine Seele war von oben, aber der Körper war in gleicher Beschaffenheit wie der Meiner Mitmenschen und hatte also auch mit allen Begierden, Schwächen und bedrückenden Zuständen zu kämpfen, für die es nur ein Gegenmittel gab: die Liebe ....

Darum könnt ihr Menschen gleichfalls als Sieger aus diesem Erdenleben hervorgehen, wenn ihr gleich Mir ein Leben in Liebe führt, denn die Liebe ist die Kraft, die alles schafft, der nichts widerstehen kann .... Und diese Kraft habe Ich euch als Mensch bewiesen durch Meine Auferstehung am dritten Tage .... Meine Seele entstieg der Gruft, und sie nahm alle vergeistigten Substanzen des Leibes mit sich .... ein Vorgang, der sich an jeder Seele vollzieht, nur dass dieser Vorgang, weil rein geistig, den noch irdischen Menschen nicht sichtbar ist .... während Ich Selbst darum diese Auferstehung sichtbar vor sich gehen liess, um euch Menschen den Beweis zu geben von einer Auferstehung zum ewigen Leben nach dem Tode. Darum braucht kein Mensch den Tod des Leibes zu fürchten, denn es vergeht nur die Schale, der Kern aber bleibt bestehen ....

Die Seele entflieht dem Leibe und geht zum ewigen Leben ein, vorausgesetzt, dass sie den Weg wandelt in Meiner Nachfolge, den Weg der Liebe .... Meine Auferstehung am dritten Tage krönte Mein Liebe- und Erbarmungswerk auf Erden, das wohl für Mich als Mensch maßlos schwer war, aber das Menschliche an Mir hatte dadurch den völligen Zusammenschluss mit dem Göttlichen erreicht .... der das Ziel von euch allen ist im Erdenleben, das ihr aber ohne Meine Hilfe niemals hättet erreichen können.

Ich lebte euch Menschen das rechte Leben vor, und .... weil ihr zur Ausführung dessen zu schwach waret .... erwarb Ich euch durch Meinen Tod am Kreuz die Gnaden zur Verstärkung eures Willens, deren ihr euch alle bedienen könnt, um dann auch sicher euer Ziel zu erreichen .... Ihr braucht den Tod nicht zu fürchten, denn ihr werdet auferstehen, gleichwie Ich auferstanden bin am dritten Tage .... Und ihr könnt eingehen zum Leben in Herrlichkeit, doch ihr müsst des Willens sein .... ansonsten die Nacht des Todes euch noch lange gefangenhalten kann .... Euer Retter und Erlöser Jesus Christus aber holt euch aus den Gräbern, sowie ihr Ihn nur ruft ....

Amen


BD 7086 empfangen  7.4.1958

Durch die Auferstehung Jesu hat der Tod seinen Stachel verloren ....

Jedem Menschen ist die Stunde seines Endes vorbestimmt .... Und dennoch braucht er sie nicht zu fürchten, weil sie nicht das eigentliche Ende ist, sondern er auferstehen wird .... weil seine Seele nur die irdische Hülle ablegt, die ihr nur eine Fessel war im Erdenleben, und sie unbeschwert nun eingehen kann in das jenseitige Reich, vorausgesetzt, dass ihr Lebenswandel auf Erden so gewesen ist, wie es Mein Wille ist .... dass seine Seele also einen gewissen Reifegrad auf Erden erlangt hat.

Es gibt also kein Ende, wenngleich es einen Tod geben kann, einen toten Zustand der Seele, sie aber dennoch nicht vergangen ist. Und dafür bin Ich am Kreuz gestorben und am dritten Tage wieder auferstanden, dass auch der Mensch, d.h. seine Seele, die Auferstehung erleben kann, dass sie aus dem Grabe heraussteigen und nun das Reich wiederbetreten kann, das ihre wahre Heimat ist.

dass die Seele nicht vergeht, ist ein unumstößliches Gesetz, weil .... was aus Mir hervorging .... unvergänglich ist und bleibt. Und die Seele ist das geistige Wesen, das aus Mir seinen Ausgang nahm, also wird sie auch bestehenbleiben, wenngleich der Leib stirbt, dass sie aber nun in Licht und Glanz auferstehen kann nach ihrem leiblichen Tode, das wurde erst nach Meinem Kreuzestode und Meiner Auferstehung möglich, denn zuvor war sie noch mit der Ursünde ihres einstigen Abfalles von Mir belastet .... es war noch immer Finsternis, es war das Grabesdunkel, dem die Seele nicht entfliehen konnte .... es war der Grabstein noch nicht hinweggewälzt worden von Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser .... oder auch:

Es war für jene Seelen noch keine Sühne geleistet worden, und ihre Sündenschuld konnte ohne Sühneleistung nicht getilgt werden .... Und es war darum auch dunkel in der Menschen Seelen, jeglicher Glaube an eine Auferstehung nach dem Tode mangelte ihnen, düstere Grabesnacht umfing sie, und der Tod war für sie zum Schrecken geworden ....

Und darum bin Ich am dritten Tage auferstanden von den Toten, um den Menschen den Beweis zu liefern, dass mit dem Tode des Leibes es nicht aus war, dass die Seele aufersteht und nur den Leib zurückläßt, der noch nicht so vergeistigt ist, dass sie ihn gleichzeitig mit hinübernehmen kann in das geistige Reich, wie es Mir wohl möglich war, weil Körper und Seele das Geisteskleid angezogen hatten und der Leib keinen weiteren Reifeprozess auf dieser Erde durchzumachen brauchte ....

Ich wollte den Menschen durch Meine Auferstehung die Schrecken vor dem Tode nehmen, Ich wollte ihnen beweisen, dass es nur ein Wandel des Aufenthaltsortes für die Seele ist, wenn sie den irdischen Leib ablegen, wenn die unabwendbare Todesstunde geschlagen hat. Darum bin Ich auferstanden von den Toten, denn Ich habe den Tod überwunden, d.h. den, der den Tod in die Welt gebracht hatte.

Und so braucht kein Mensch die Todesstunde zu fürchten, denn sie ist nur die Stunde des Eintritts in das eigentliche Leben, das ewig währt .... Es hat der Tod seinen Stachel verloren .... Aber eines ist nötig, dass der Mensch auch Mein Erlösungswerk anerkennt und die Gnaden, die Ich durch Mein Leiden und Sterben am Kreuz für euch erwarb, annimmt .... dass er sich erlösen lässt von Jesus Christus, dass also auch seine Urschuld zuvor getilgt worden ist und Jesus Christus nun den Grabstein hinwegwälzen kann, auf dass die Seele nun aus dem Dunkel des Grabes heraussteige in das helle Licht, dass sie nun zum ewigen Leben eingehe ....

Wer die Stunde des Todes fürchtet, der befindet sich noch im Banne jener großen Schuld, er hat die Erlösung durch Jesus Christus noch nicht gefunden, er hat sich noch nicht frei gemacht von dem ihn umhüllenden Dunkel, er befindet sich noch im Grabe seiner Sünde, wenngleich sein Körper noch auf Erden lebt ....

Denn er wird jegliche Furcht verlieren vor seinem Leibesende, wenn er sich in Meine Arme gegeben hat, wenn er Mich innig bittet, seiner zu gedenken, wenn seine Stunde gekommen ist .... Denn dieser wird selig einschlafen im Frieden mit seinem Gott und Vater, er wird nur seinen Leib zurücklassen auf dieser Erde, die Seele aber wird auferstehen, sie wird aufsteigen zum Licht, sie wird nicht das Grabesdunkel um sich spüren, denn Jesus Christus Selbst wird sie an der Hand nehmen und sie herausführen aus ihrer körperlichen Hülle, Er wird sie führen durch die Pforte des Lebens. Und sie wird wissen, dass auch sie auferstanden ist von den Toten, dass sie nun leben wird in Ewigkeit ....

dass der Mensch Jesus auferstanden ist von den Toten, ist gewisslich wahr, und die an Ihn glauben als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, als Meinen Abgesandten, in Dem Ich Selbst Mich verkörpert habe auf Erden, die werden auch keine Furcht haben vor ihrer eigenen Todesstunde, denn Jesus Christus hat ihnen die Verheissung gegeben, nur voranzugehen, um allen die Wohnung zu bereiten, die an Ihn glauben .... Also werden auch sie auferstehen zum ewigen Leben, und Er Selbst wird sie zu Sich holen, wie Er es verheissen hat ....

Amen


Jesus Christus öffnet das Tor zum ewigen Leben

BD 1559 empfangen  8.8.1940

Die Pforte zur Ewigkeit kann schon vor dem Tode durchschritten werden ....

Wem sich die Pforten zur Ewigkeit öffnen, dessen Erdenleben braucht nicht unbedingt beendet sein, denn er kann auch in diesem Leben schon Einblick nehmen dürfen in das Reich, das außerhalb des Erdenlebens besteht, er kann wissen um alles, ohne dem Erdenleben entrückt zu sein .... Denn es kann der Mensch noch auf Erden einen Reifezustand erlangen, der ihm den Einblick in das ewige Reich gestattet.

Sich mit jenem Reich außerhalb der Erde und dessen Bewohnern verbinden zu können ist ein Beweis dessen, dass die Pforten zur Ewigkeit nicht immer erst mit dem leiblichen Tode durchschritten werden, sondern dass es für manche Erdenkinder gar keine Schranken gibt, die ihnen den Eintritt in das Reich der Ewigkeit verwehren. Sie leben auf der Erde und sind doch ebenso auch in jenen Sphären zu Hause, weil der göttliche Geist in ihnen jegliches Hindernis überwindet und überall und zu jeder Zeit gegenwärtig sein kann .... er also im Reich des Ewigen weilt auch dann, wenn der Körper noch auf der Erde festgehalten wird.

Ein solches Erdenkind wird auch den Tod nicht schrecken .... den leiblichen Tod, der die Menschen schrecket. Es wird mit dem Wissen um das ewige Leben ausgestattet sein, dass es nur den Augenblick herbeisehnt, wo es jegliche Bindung mit der Erde aufgeben kann. Es wird der Geist in seine wahre Heimat einziehen, er wird nun ständig dort sein, wo er während seines Erdendaseins nur zeitweise weilen konnte und also gleichsam nur dann Eingang fand in jenen Regionen, wenn der Wille des Menschen dies zuliess. Nun aber kann er dauernd dort sein, wohin sein Sehnen auf Erden ihn schweifen liess.

Und also hat der Mensch dann die Schrecken des Todes überwunden, wenn er bewusst während des Erdendaseins in jenes Gebiet einzudringen versuchte, das der Aufenthalt alles Geistigen ist nach Beendigung des Erdenlebens. Es schrecket ihn nicht mehr das Ungewisse des Nachlebens, er sieht auch nicht das Fortleben als etwas Zweifelhaftes an, er steht im Wissen, und das bedeutet, dass er auch das Wirken der Lichtwesen erkennt und sich diesen Lichtwesen übergibt, eben weil er die Folgen der Unwissenheit erkennt und sich selbst befreien will aus einem unwürdigen Zustand, der sein Los auf Erden ist, bevor er an sich selbst arbeitet, um die Verbindung mit dem Geistigen im Jenseits eingehen zu können.

Es ist der Mensch um vieles besser daran, dessen Glauben ihn erkennen liess die göttliche Liebe und Barmherzigkeit und der nach dieser Liebe und Barmherzigkeit Verlangen trug, denn sie ward ihm schon auf Erden .... Es durfte das Erdenkind schauen in ein Gebiet, das Zeugnis ablegt von der unendlichen Weisheit des Herrn, es durfte selbst geistiges Wissen austeilen auf Erden und also die Schranken niederreissen, die den Erdenmenschen trennen von jenen Lichtwesen .... es durfte schon auf Erden eingehen durch die Pforten zur Ewigkeit .... Denn es nahm etwas entgegen, was geboten wurde unmittelbar von jenen Wesen, die dieses Lichtreich bewohnen, und also verliert der Tod alle Schrecken für jene Erdenkinder, die nur Gott dienen wollen und im Dienst für Gott wahre Überwinder des Todes wurden.

Amen


BD 5931 empfangen  15.4.1954

Jesus Christus ist die Pforte zum Lichtreich ....

Es wird euch wahrlich die Pforte geöffnet zum Himmelreich, so ihr nur eingehen wollt in dieses und euch an den rechten Pförtner wendet .... an Jesus Christus, Der Selbst euch dann einführt in Sein Reich .... Es gibt keine andere Pforte, wo ihr den göttlichen Erlöser Jesus Christus ausschalten könnt und dennoch zur Seligkeit gelangt .... Ohne Jesus Christus bleiben euch die Pforten verschlossen, und ihr müsst außerhalb des Lichtreiches verharren, bis auch ihr euch entschliesst, euch Ihm und Seiner Führung anzuvertrauen .... bis ihr Ihn anerkennt als den alleinigen Weg zum Licht, als den Erretter und Erlöser aller Menschen, die ohne Ihn in Not und Elend leben, sei es auf Erden oder auch im geistigen Reich.

Ihr alle müsst euch Ihm ergeben, ihr alle müsst den Weg betreten, den Er euch gewiesen hat zur Zeit Seines Erdenwandels .... ihr alle müsst Ihm nachfolgen, dann führt euer Weg direkt in das Himmelreich, dann seid ihr zurückgekehrt zum Vater, von Dem ihr einst ausgegangen seid .... Doch ohne Jesus Christus geht ihr ständig in die Irre, ohne Jesus Christus seht ihr nicht den rechten Weg. Vor euch ist alles lichtlos, und ihr merkt es nicht, dass ihr abwärts wandelt anstatt zur Höhe ....

Ihr müsst Jesus zu eurem Führer erwählen, und ihr müsst widerstandslos Ihm folgen. Denn durch Jesus Christus und Sein Erlösungswerk sind erst die Pforten zum Himmelreich erschlossen worden, durch Jesus Christus und Seinen Kreuzestod ist der Weg angebahnt worden für euch Menschen .... Er ist ihn für euch gegangen, den Weg der Sühne und unendlicher Leiden, Er hat euch alle Hindernisse hinweggeräumt, die euch den Weg zum Vater versperrten, und Er hat euch Selbst die Last abgenommen, auf dass ihr nun frei und leicht hinansteigen könnt, so ihr Ihm nur folgt, Der euch vorangegangen ist .... Darum wird keine Seele Eingang finden in das Reich des Friedens und des Lichtes, die Jesus Christus ablehnt .... die Ihn und Sein Erlösungswerk nicht anerkennt und darum auch nicht von ihrer großen Sündenschuld befreit ist .... die immer wieder zu Boden fällt und sich nicht allein erheben kann in lichte Höhen, die auch keinen Weg sieht, der aufwärts führt, sondern ständig abwärts schreitet, weil ihr der göttliche Führer Jesus Christus nicht beistehen kann, solange sie Ihm sich widersetzt.

Er allein ist die Pforte zur Ewigkeit, Er allein nimmt auf in Sein Reich oder verwehrt den Eintritt den Seelen, die nach dem Leibestode das geistige Reich betreten .... Er allein sondert die Seelen aus, je nach ihrem Willen .... und selig, die Sein waren schon auf Erden; selig, die Ihn anerkennen als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, die in Ihm ihren Vater von Ewigkeit sehen und sich Ihm auch angeschlossen haben für alle Ewigkeit .... Diese führt Er ein in Sein Reich, das Seligkeiten bietet ohne Zahl .... Doch verschlossen bleiben die Pforten zum Himmelreich Seinen Gegnern, die endlos lange noch draußen verweilen müssen, bis auch sie den Einen anrufen, Der sie zum Licht führen kann .... Jesus Christus, Der die Welt erlöst hat von Tod und Sünde ....

Amen


BD 5952 empfangen  9.5.1954

„Keiner kommt zum Vater denn durch Mich ....“

Keiner kommt zum Vater denn durch Mich .... Diese Worte allein schon sollten die Menschen die Bedeutsamkeit des Anerkennens Jesu als Gottes Sohn und Erlöser der Welt erkennen lassen, und doch haben sie völlig an Eindruck verloren, denn die Menschheit achtet ihrer nicht, ansonsten sie nicht so gedankenlos Ihn ablehnen würde, Der Sich Selbst als Brücke zum Vater bezeichnet .... Die Worte der Schrift sind für die meisten Menschen nur noch Buchstaben ohne Geist und Leben .... Sie sprechen sie dahin, ohne sich ihrer Bedeutung bewusst zu sein, sie lassen die Worte des Herrn gänzlich unbeachtet und finden daher auch nicht zum Vater, weil sie auch nicht an Ihn mit der Überzeugung glauben, die ein Beachten des göttlichen Wortes zur Folge hätte.

Keiner kommt zum Vater denn durch Mich .... Doch den Menschen fehlt der Wille, zum Vater zu gelangen, weshalb sie auch den Weg zu Ihm nicht suchen .... weshalb ihnen auch der göttliche Erlöser Jesus Christus ohne jegliche Bedeutung ist. Diese Einstellung führt zum Untergang, zum geistigen Tode .... Da sie nicht zum Vater gelangen, bleiben sie in der Gewalt dessen, der Gottes Gegner ist, sie bleiben in der Tiefe, weil sie nicht zur Höhe verlangen.

Es ist ein überaus bedauerlicher Zustand, dass die Menschen keinerlei Streben nach oben erkennen lassen, dass sie nicht nachdenken über ihre Erdenaufgabe und dass ihnen auch die Lehre Christi, das Evangelium, gleichgültig ist, dass sie keines Seiner Worte als wichtig annehmen und darüber nachdenken .... dass sie nicht zur Erkenntnis gelangen können, weil sie keine Aufklärung suchen, weil es ihnen völlig gleichgültig ist, was Gott ihnen durch die Schrift vermitteln möchte und was der Mensch Jesus als Sprecher Gottes den Menschen gepredigt hat .... Und keiner denkt daran, dass er nur deshalb auf Erden weilt, um die Rückkehr zum Vater zu bewerkstelligen, und dass ihm dazu ständig Gelegenheit geboten wird, die er in seinem starren Sinn zurückweist, weil er nicht glaubt.

Der Abstand von dem Menschen zum Vater ist groß, jedoch Einer erbietet Sich zur Führung, zur Vermittlung .... Einer hat die Brücke hergestellt, die den Weg zum Vater gangbar macht, und dieser Eine bietet allen Menschen Seine Hilfe an .... Doch Er wird nicht angehört, Er wird nicht beachtet, so Er Sich den Menschen in Erinnerung bringen will .... Blind und taub gehen sie an Ihm vorüber, wenngleich Er ihnen zuruft: „Keiner kommt zum Vater denn durch Mich ....“ Er Selbst sagt von Sich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“ Wer also die Wahrheit und das Leben sucht, der muss den Weg nehmen über Jesus Christus, er muss sich Seiner Vermittlung bedienen, er muss sich von Ihm Kraft erbitten, den Erdenweg zurücklegen zu können mit dem Erfolg, der Zweck des Lebens ist: die Vereinigung mit dem Vater zu finden, die erst ein Leben in Seligkeit sichert, ein Leben, das ewig währt.

Die Menschen wissen nicht, welchem Los sie entgegengehen durch ihre Gleichgültigkeit und ihren Unglauben, sie wissen nicht, was sie sich verscherzen dadurch, dass sie das göttliche Wort nicht achten, dass sie nicht zu Dem ihre Zuflucht nehmen, Der allein sie retten kann vor dem Untergang .... sie wissen es nicht und glauben nicht den Worten derer, die darum wissen und ihnen helfen möchten. Und ob auch von oben das Wort ertönt, sie nehmen es nicht an, denn sie hören auf eine andere Stimme, auf die Stimme der Welt, mit der Gottes Gegner sie anspricht und der sie willig ihre Ohren öffnen .... Sie suchen nicht das Leben, sondern den Tod .... sie lehnen Den ab, Der ihnen das Leben verheisset, und sie werden darum verharren in Sünde und Tod, weil es ohne Jesus Christus keine Erlösung gibt und keine Heimkehr ins Vaterhaus ....

Amen


BD 6512 empfangen  28.u.29.3.1956

Kreuzweg über Golgatha ....

Der Weg zum Kreuz muss unwiderruflich gegangen werden, denn er allein führt euch zur Pforte der Seligkeit .... Der Weg zum Kreuz ist der Weg der Liebe und des Leides .... es ist der Weg zu Jesus Christus, es ist der Weg nach Golgatha .... Jesus Christus Selbst ging ihn für euch, dennoch müsst ihr Ihm nachfolgen und alles auf euch nehmen, was euch beschieden ist .... Doch wollt ihr ernsthaft den Weg zum Kreuz nehmen, zu Ihm, dem göttlichen Erlöser, dann schreitet Er auch sicher euch zur Seite, denn jeden, der zu Ihm kommen will, den fasst Er an der Hand und hilft ihm, so er schwach wird.

Ihr müsst den Weg über Golgatha nehmen, wollt ihr zum Tor der Seligkeit gelangen. Alle Leiden und Schmerzen des göttlichen Erlösers Jesus Christus müsst ihr euch veranschaulichen und euch sagen, dass Er sie für euch getragen hat .... Ihr müsst Ihn gleichsam begleiten in Gedanken auf diesem Wege und bei Ihm verweilen bis zur Stunde Seines Todes .... Sein Leid muss euer Leid sein, dass es euer Herz trifft und die Liebe in euch zu heller Glut auflodern lässt .... Ihr müsst mit Ihm leiden wollen in der Erkenntnis, dass es eure Sünden sind, für die Er gelitten hat und gestorben ist am Kreuz .... Und so nehmt ihr auch teil an Seinem Erlösungswerk, und ihr werdet zu lebendigen Bekennern Seines Namens.

Es kann niemand zur Seligkeit gelangen, der sich nicht auseinandersetzt mit diesem größten geistigen Erlebnis, mit einer Tat, die ihresgleichen sucht .... Es kann keiner erlöst werden, der das Erlösungswerk selbst noch nicht gedanklich erlebt hat, der also einmal den Weg zum Kreuz genommen hat, um nun in aller Stille sich Jesus auf dem Kreuzgang anzuschliessen und bei Ihm zu verbleiben bis zu Seinem Tode .... Immer wieder müsst ihr Menschen euch diesen Vorgang ins Gedächtnis rufen, und immer tiefer wird eure Liebe werden zu Dem, Der für euch gelitten hat und gestorben ist am Kreuz ....

Es ist dieser Kreuzgang zu Ihm und mit Ihm unerläßlich, denn dann erst dringt ihr ein in das große Geheimnis der Menschwerdung Gottes und Seines Erlösungswerkes; dann erst wird euch bewusst, was der Mensch Jesus getan hat für euch, und dann erst werdet ihr rechte Nachfolger Jesu werden, weil euch die Liebe zu Ihm antreibt, weil ihr nicht mehr von Seiner Seite gehen wollt, weil ihr dann auch bereit seid, größtes Leid zu tragen, um euch an Seinem Erlösungswerk zu beteiligen ....

Es dürfen für euch die Vorgänge der Kreuzigung Jesu nicht nur Worte bleiben, ihr müsst sie lebendig werden lassen in euch, ihr müsst euch hineinversenken in das übergroße Leid, das Er getragen hat, und darum oft den Weg zum Kreuz nehmen in Gedanken .... Und das Kreuz wird für euch ein leuchtendes werden, das hinweist zur Pforte der Seligkeit. Dann erst werdet ihr lebendig Seinen Namen vertreten können, dann erst werdet ihr selbst von „Erlösung“ sprechen können, dann wird eure Seele angerührt werden von der übergroßen Liebe des göttlichen Erlösers, dann aber lässt sie nimmermehr von Ihm, (29.3.1956) und dann wird sie an Seiner Seite das Lichtreich betreten können nach dem irdischen Ableben, weil ihr Weg über Golgatha führte. Und namenlose Seligkeit wird ihr beschieden sein, denn sie ist nun zum wahren Leben erwacht, sie hat den Tod überwunden dank Dessen, Der für sie gestorben ist ....

Das Erlösungswerk Jesu Christi ist von so großer Bedeutung, dass Seines Kreuzestodes immer wieder und in aller Innigkeit gedacht werden muss, dass der Mensch sich immer wieder Sein Leben und Sterben vorstellen sollte, um einzudringen in das Mysterium Seines Liebewerkes, denn je mehr er sich bewusst wird des Liebewerkes Jesu, desto mehr entflammt auch seine Liebe auf zu Ihm, und die Liebe drängt ihn nun von selbst zum Kreuz, die Liebe nimmt auch die Leiden eines Kreuzganges auf sich, die Liebe ist zu allem bereit, um das Opfer Jesu Christi auszuwerten und gleichsam selbst daran teilzunehmen, denn die Liebe opfert sich selbst ....

Amen


BD 6850 empfangen  12.6.1957

Jesus Christus öffnet das Tor zur Ewigkeit ....

Das Tor zum Leben in Licht und Herrlichkeit steht euch allen offen, die ihr zu Jesus Christus gefunden habt, doch es bleibt verschlossen denen, die noch abseits stehen von Ihm und Seinem Erlösungswerk. Und darum sollt ihr alle euch ernstlich fragen, ob ihr schon den Weg zu Ihm, zum Kreuz, genommen habt; denn Sein Weg auf Erden endete mit Seinem Tod am Kreuz, und dort müsst ihr Ihn also suchen und finden, dorthin müsst ihr gehen, wollt ihr teilhaben an Seinem Erlösungswerk. Das Kreuz war das Ziel Seines Erdenganges, weil der Kreuzestod euch Menschen die Erlösung bringen sollte.

Unter dem Kreuz also findet ihr den göttlichen Erlöser, was soviel heisst, als dass ihr eure Sündenschuld, für die der Mensch Jesus am Kreuz gestorben ist, zu Ihm hintragt unter Sein Kreuz, dass ihr dadurch euren Glauben beweist an Seine göttliche Mission und dass ihr dadurch auch euren Willen bekundet, von der Schuld frei zu werden, die euch trennt von Mir, eurem Gott und Vater von Ewigkeit .... Denn ihr erkennt dann Mich Selbst an, Der im Menschen Jesus das Erlösungswerk vollbracht hat .... Es muss euer Weg gehen zum Kreuz von Golgatha, wenn ihr das Tor zum ewigen Leben erreichen wollt, denn es führt kein anderer Weg zu dieser Pforte.

Diese ernstliche Frage, wie ihr zu Jesus Christus steht, solltet ihr alle euch vorlegen .... Doch ihr tut es nicht, mit nur wenigen Ausnahmen, und ob euch Menschen auch immer wieder Sein Evangelium verkündet wird, ob euch Seine Liebelehre auch immer wieder unterbreitet wird und ihr Dessen Namen als den des göttlichen Erlösers auch immer wieder hört .... Ihr haltet die Ohren verschlossen, und wie ein leerer Schall gehen alle Worte an euch vorüber. Was ihr hört über Jesus Christus und Sein Liebewerk, das berührt euch kaum, es dringt nicht bis in euer Herz ein, es ist noch nicht lebendig geworden in euch, und eure Gedanken haben sich noch nicht ernstlich damit befaßt, was eure Ohren bisher aufgenommen haben.

Und ihr werdet dereinst vor dem Tor zur Seligkeit verharren müssen, ihr werdet keinen Eingang finden, denn ihr fandet die Erlösung noch nicht, weil ihr den Weg nicht genommen habt zum Kreuz, weil Sein Blut euch nicht reinwaschen konnte und ihr daher schuldbeladen am Tor zur Ewigkeit anlangt. Der Ausspruch des Namens Jesu mit dem Munde genügt nicht, dass ihr frei werdet von eurer Schuld .... ihr müsst selbst zu Ihm gehen, ihr müsst euch Ihm in kindlichem Vertrauen und im Bewusstsein eurer Schuld hingeben und Ihn innig bitten, dass Er Sich eurer annehmen möge, dass Er auch für euch Sein Blut vergossen haben möge, und ihr müsst gläubig Seiner Vergebung harren ....

Und eure Schuldenlast wird von euch abfallen, und nun ist für euch der Weg frei zum Licht, nun öffnet sich für euch die Pforte zur ewigen Seligkeit .... Jesus Christus Selbst geleitet euch in Sein Reich, ohne Den aber niemand diese Pforte wird durchschreiten können. Wenn ihr es doch glauben möchtet, dass Sein Name alles ist, dass ein Anruf Seines Namens in tiefer Gläubigkeit euch aller Not enthebt, die Folge ist der Sünde, die noch auf euch lastet ....

Deshalb bin Ich im Menschen Jesus zur Erde niedergestiegen, um diese große Sündenlast von euch zu nehmen, und deshalb bin Ich am Kreuz gestorben, um dadurch die große Schuld zu tilgen, unter der ihr alle seufzet, die ihr über die Erde Geht .... Ich starb für euch .... ihr aber müsst es wollen, dass ihr zu jenen gehört, für die Ich gestorben bin .... Und darum müsst ihr auch den Weg nehmen zum Kreuz, ihr müsst in Verbindung treten mit Jesus Christus, Der Seinen Erdenweg am Kreuz beendete .... Dann wird Er zusammen mit euch weiterwandeln, und Er wird euch geleiten in Sein Reich, das Er allen denen verheissen hat, die an Ihn glauben ....

Amen


Glaube an Jesus Christus

BD 1901 empfangen  29.4.1941

Wer an Mich glaubt ....

Wer an Mich glaubt, der hat das ewige Leben .... Siehe, in Meinem Willen hat es gelegen, dem Tod den Stachel zu nehmen, so dass Meine Kinder .... die Menschen, die Mir anhangen .... die Schrecken des Todes nicht zu verkosten bekommen, denn der Glaube an Mich löst die Seele schmerzlos vom Körper, und sie schwingt sich hinauf zur Höhe. Und dafür gab Ich Selbst Mein Leben hin am Kreuz, auf dass Meine Kinder den Tod nicht schmecken sollten ....

Mein irdischer Leib trug willig alle Schmerzen, auf dass Meine Kinder nicht zu leiden brauchten, auf dass sie durch ihren Glauben an Mich schmerzlos eingehen können in die Ewigkeit .... Wer also glaubt, der hat das ewige Leben, denn sein Glaube ist das Zugeständnis seines Verlangens nach Mir. Es hat das Kind die Trennung überwunden und heimgefunden zum Vater ....

Und darum segne Ich alle, die glauben .... denn sie sind in Wahrheit Meine Kinder, denen Ich die Pforten öffne zum Paradies. Und wer also heimgegangen ist im tiefsten Glauben an Mich, seinen Schöpfer und Erlöser, wer Mich liebte und nach Mir gestrebt hat, den nehme Ich auf in Mein Vaterhaus; Ich führe ihn ein in das Reich, das Ich bereitet habe allen, die gläubig sind .... Denn wer an Mich glaubt, der wird auch danach trachten, Meine Gebote zu halten, und seinen Willen segne Ich ....

Der Leibestod ist darum nicht zu fürchten, er macht dem Kind ja nur den Weg frei zum Vater, und Meine Liebe zieht die Seele zur Höhe empor. Sowie sich die Seele vom Körper trennt, wird sie zur Höhe geleitet von Meinen Dienern in eine Gegend, die lichtvoll und klar der Seele nunmehriger Aufenthalt ist. Und darum sollt ihr auf Erden nicht trauern, denn was die Seele auf Erden zurückläßt, ist nichtig. Ich gab euch das Leben, um es euch zu nehmen .... und Ich nehme es euch, um es euch wiedergeben zu können in aller Herrlichkeit ....

Amen


BD 6616 empfangen  8.8.1956

Furcht vor dem Tode ....

Der Tod ist nur der Durchgang zu dem Leben, das ewig währt. Ihr Menschen brauchtet alle nicht den Tod zu fürchten, wenn euer Wandel auf Erden Meinem Willen entsprechen würde .... wenn ihr in göttlicher Ordnung diesen Erdenwandel zurückgelegt hättet, denn dann würde euch auch kein Schrecken befallen angesichts des Todes, weil eure Seele sich nur dessen freuen würde, aus dem Leib entfliehen zu können, um in ihre Heimat einzugehen, wo der irdische Körper völlig überflüssig ist, aber dennoch von keinem Vergehen gesprochen werden kann, sondern ein freies licht- und kraftvolles Leben die Seele erwartet.

Jesus Christus ist auferstanden am dritten Tage aus Seinem Grabe .... Er hat es euch gezeigt, dass es kein Vergehen gibt nach dem Tode des Leibes, Er hat euch den Beweis gebracht, dass ein rechter Lebenswandel nur eine Umwandlung des irdischen in einen geistigen Leib zur Folge hat, dass der Mensch bestehenbleibt, nur seine Hülle eine Verwandlung erfahren hat, die aber für den Aufenthalt im geistigen Reich unumgänglich nötig ist .... Und ihr alle könntet diese Umwandlung an euch selbst zuwege bringen, und es hätte wahrlich der Tod seinen Stachel verloren.

Aber weil ihr Menschen nicht glaubt an ein Leben nach dem Tode, darum unterlasst ihr es auch, euch selbst für den Aufenthalt im geistigen Reich vorzubereiten, und weil eure Seele daher keinerlei Aussicht hat, nach dem Leibestode ein lichtvolles, strahlendes Geisteskleid anzuziehen, darum fürchtet ihr den Tod, und das auch mit Recht, denn ihr könnt nicht vergehen, aber es kann euch noch die Erdenschwere anhaften, und das Erwachen nach dem Leibestode wird kein freudiges sein .... Aber ihr werdet erwachen, und ob eure Seele noch so mangelhaft gestaltet ist .... Sie wird es erfahren, dass sie nicht vergangen ist und nicht vergehen kann .... Und vor diesem Lose fürchtet ihr Menschen euch unbewusst, die ihr den Tod fürchtet. Doch ihr sollt gedenken Dessen, Der den Tod überwunden hat ....

Jesus Christus will euch zum Leben auferwecken, Er will euch ein ewig-unverwüstliches Leben geben, das ihr nimmermehr verlieren sollt. Nehmt Sein Gnadengeschenk an, gedenkt Seiner in bangen Stunden und empfehlt Ihm eure Seele, und bittet Ihn, dass Er sie nicht dem Tode verfallen lassen möge, dass Er Sich ihrer erbarme und ihr zum Leben verhelfen möge .... Und ihr werdet diese Bitte wahrlich nicht vergeblich an Ihn gerichtet haben .... Und eure Furcht wird schwinden und einer seligen Ruhe Platz machen, einer Ruhe, die nur Jesus Christus allein ihr schenken kann.

Der lebendige Glaube an Jesus Christus verjaget alle Schrecken des Todes, denn es weiss der Mensch, dass er auferstehen wird zum Leben, gleichwie Jesus auferstanden ist am dritten Tage. Wer aber diesen Glauben an Ihn nicht besitzt, der fürchtet den Tod, oder er glaubt sich vergangen, zum Nichts zurückgekehrt, aus dem er sich auch hervorgegangen wähnet .... Und es wird ein schlimmes Erwachen sein für diesen wie auch für alle, die ohne Christus lebten auf Erden .... Und lange wird es dauern, bis sie sich überzeugt haben, dass sie nicht vergangen sind, dass sie aber aus ihrem toten Zustand nur herausfinden, wenn sie nach Dem rufen, Den sie nicht anerkennen wollten auf Erden, Der aber allein ihnen wieder das Leben schenken kann ....

Der Tod brauchte nur der Übergang zu sein in ein neues, unvergängliches Leben .... Er brauchte keinesfalls die Menschen zu beunruhigen, weil Jesus Christus ihn überwunden hat, weil Er das Erlösungswerk vollbrachte, um die Menschen zu befreien aus einem Zustand, den Sein Gegner in die Welt gebracht hatte .... Aber das Erlösungswerk und die Auferstehung Jesu wird nicht recht gewertet von den Menschen .... Viele wissen davon und glauben doch nicht, und sie können daher auch nicht von den Auswirkungen des Erlösungswerkes und der Auferstehung Nutzen ziehen .... Doch der lebendige Glaube gibt den Menschen die feste Zuversicht und nimmt ihnen daher auch jegliche Furcht vor dem Tode .... Und diese werden selig einschlafen im Herrn und froh erwachen bei Ihm im Reiche des Lichtes und der Seligkeit .... Denn für diese gibt es ewig keinen Tod mehr, für sie gibt es nur noch ein ewiges Leben ....

Amen


BD 7906 empfangen  31.5.1961

„Wer an Mich glaubt ....“

Immer wieder wird euch Aufklärung gegeben darüber, dass sich Meine Verheissung erfüllt, die besaget, dass zum ewigen Leben gelangt, der an Mich glaubt .... dass ihr euch aber in einem lebendigen Glauben bewegen müsst, um dieser Verheissung teilhaftig zu werden. Und das wieder heisst, dass ihr in der Liebe leben müsst, wollt ihr zu einem lebendigen Glauben gelangen .... Die Liebe also gewährleistet euch ein ewiges Leben, denn diese gebäret einen lebendigen Glauben.

Ich muss aber einen solchen Glauben von euch fordern, denn ist diese feste innerliche Überzeugung nicht in euch, dann könnt ihr auch nicht die Bedeutung des Erlösungswerkes verstehen .... ihr haltet euch dann nur an Worte, ihr sprecht von einem Glauben, besitzt ihn aber in Wahrheit nicht .... weil euch das Wissen fehlt um alle Zusammenhänge, ein Wissen, das euch erst ein Liebeleben einträgt ....

Ohne Liebe könnt ihr nur von einem toten Glauben reden, von Worten, denen die tiefe innere Überzeugung fehlt .... Ihr waget nur nicht, zu widersprechen einer euch dargebotenen Glaubenslehre, aber sie schenkt euch keine Aufklärung, und also würdet ihr auch niemals für eine solche Lehre eintreten können, wenn dies von euch verlangt wird. Ich habe euch die Verheissung gegeben: „Wer an Mich glaubt, der hat das ewige Leben ....“ Ihr aber müsst euch zuvor damit auseinandersetzen, was Ich unter dem „Glauben an Mich“ verstanden haben will .... Was euch über Mich und mein Erlösungswerk gesagt wird, das müsst ihr durchdenken und dazu Stellung nehmen, und dann erst wird es sich herausstellen, ob ihr alles zu glauben vermögt, ob ihr voll überzeugt seid davon, dass es so ist, wie es euch gelehrt wird, oder ob ihr innerliche Zweifel aufkommen lasst.

Und diese Prüfung muss von eurer Seite aus vollen Ernstes unternommen werden. Und dann spielt der Liebegrad eine große Rolle, was ihr zu „glauben“ vermögt .... Wer in der Liebe lebt, der zweifelt nicht, denn ihm ist die Bedeutung des Erlösungswerkes und der Mission des Menschen Jesus auf Erden klar .... er weiss, dass Jesus Sich um der Sünden der Menschheit willen geopfert hat, und ihm ist der Erbarmungsakt des göttlichen Erlösers verständlich .... Er erkennt Ihn an als seinen Erlöser, und er weiss auch, dass er ohne das Erlösungswerk nicht selig werden kann .... Er nimmt selbst die Gnaden des Erlösungswerkes in Anspruch .... er glaubt an Mich und kann sonach in den Segen Meiner Verheissung kommen .... denn sein Glaube ist lebendig, er ist keine tote Form .... er ist keine Redensart, es sind keine Worte, die nur der Mund ausspricht ....

Es ist lebendig im Herzen empfunden, und ein solcher Glaube wird sich auch auswirken, er wird in Werken der Liebe zum Ausdruck kommen, weil die Liebe den Menschen nicht untätig verharren lässt, sondern immer wieder sich äußert in Werken. Und die Seligkeit .... das ewige Leben .... kann Ich nur dem schenken, der sich zur Liebe gewandelt hat, und dessen Glaube ist auch lebendig. Alle Meine Worte sind Geist und Leben .... Und so auch sind die Verheissungen Wahrheit, und sie werden sich erfüllen, aber Ich fordere auch die rechte geistige Einstellung dazu .... Ich kann nicht die Seligkeit und das Leben geben denen, die es noch nicht ernstlich anstrebten, die keinen innerlichen Kontakt haben mit Mir, den aber die Liebe herstellt .... Dann ist auch der Glaube ein rechter, und dann strebt der Mensch auch seine Vollendung an auf Erden, denn er hat Mich erkannt kraft seiner Liebe und seines Glaubens, und er verlangt wieder zurück zu Mir, von Dem er einst ausgegangen ist.

Und dann wird sich wahrlich auch jede Verheissung an ihm erfüllen, die Ich den Menschen gab, als Ich auf Erden wandelte. Ein toter Glaube aber wird keine geistigen Erfolge zeitigen, im toten Glauben wird der Mensch nicht geistig streben auf Erden .... Er widerspricht zwar nicht den Glaubenslehren, die ihm nahegebracht werden, aber er wird sie aber auch nicht überzeugt vertreten können als Wahrheit, weil es ihm dazu an geistiger Erkenntnis mangelt, solange ihm die Liebe fehlt. Ohne Liebe aber gibt es auch kein Leben, weil Liebe die Kraft ist, die ein Tätig-Werden zuläßt, und weil „Leben“ heisst, unentwegt tätig sein zu können im Willen Gottes .... in Licht und Kraft wirken zu können als Mein Kind und unermesslich selig zu sein ....

Amen


BD 5493 empfangen  24.9.1952

Trostreiche Vaterworte ....
Hinweis auf Tod ....

Eine unverdiente Gnade ist es, dass ihr Menschen euch in Meine Arme flüchten könnt, so ihr in Not seid. Stets wisst ihr, dass Ich für eure Bitten und Anliegen ein offenes Ohr habe, ihr wisst aber auch, dass Ich warte auf euren Ruf, dass Ich die Stimme Meines Kindes hören will, die Mir in jedem gedanklichen Bittruf entgegenschallt .... Ich will, dass ihr zu Mir kommt in jeder irdischen und geistigen Not, damit ihr nun auch Meine Hilfe erfahrt. In kleinen wie in großen Nöten stehe Ich euch zur Seite, aber wisst ihr auch, was Ich mit euch vorhabe? wisst ihr, ob die Hilfe, die ihr euch erwünscht, geeignet ist dafür, dass ihr ausreift an eurer Seele? Eben weil ihr dieses nicht wisst, sollt ihr beten: „Vater, Dein Wille geschehe ....“ Ihr sollt wohl bitten, dass Ich euch helfe, nicht aber, in welcher Weise, denn das weiss Ich wahrlich am besten, was eurer Seele dient.

Ihr Kinder besitzt doch Meine Liebe, ihr alle sollt das Ziel erreichen auf Erden, den Zusammenschluss zu finden mit Mir .... Alles nun, was dazu dient, wende Ich euch zu, weil Ich will, dass ihr selig werdet. Zwar sollt ihr Mir alle eure kleinen und großen Sorgen und Nöte vortragen, ihr sollt mit allen Anliegen zu Mir kommen, und so ihr tiefen Glaubens seid und diesen Glauben im Gebet zum Ausdruck bringt, erfülle Ich euch auch eure Bitten, denn ein tiefer Glaube ist schon ein erhöhter Reifegrad, und der Zusammenschluss mit Mir hat dann schon stattgefunden durch die Liebe, die erst den lebendigen Glauben geboren hat. Dann also sollt ihr Meine oft wunderbare Hilfe erfahren.

Solange aber der lebendige Glaube noch nicht vorhanden ist, solange ihr noch schwach seid im Glauben und also auch schwach in der Liebe, muss Ich oft euch versagen, was ihr erfleht, doch immer nur aus väterlicher Fürsorge um eure Seelenreife .... Doch stets sollt ihr auf Mich vertrauen, dass Ich alles so für euch regle, wie es gut ist .... Das Leibesleben aber schätzt nicht als der Güter höchstes, sondern betrachtet es nur als für die Seele nötig, und so ihr also der Seele gedenkt und ihres Zustandes nach dem Tode und für ihr Leben sorgt und schafft, braucht euch auch der Tod nicht zu schrecken, denn er ist dann für euch nur das Tor in die lichtvollste Ewigkeit, doch ihr werdet nimmermehr nach der Erde zurückverlangen, ihr werdet dann erst leben und in Meiner Nähe unaussprechlich selig sein ....

Amen


Im geistigen Reich

BD 2554 empfangen  17.11.1942

Werden und Vergehen ....
Tod ....
Eintritt ins geistige Reich ....

Leben und Sterben, Werden und Vergehen .... das ist der ewige Kreislauf nach Gottes weisheitsvollem Plan. Erst dem geistig erleuchteten Menschen wird das große Geheimnis klar, das in diesem ewigen Kreislauf seine Lösung findet. Was ist, muss vergehen, um wieder zu werden, und immer wieder formen sich die Dinge neu, weil ein ewiges Bestehen in der materiellen Welt nicht möglich ist. Und was ist, muss vergehen, weil es noch unvollkommen ist, und es muss wieder neu erstehen, um vollkommener zu werden. Denn nur die äußere Hülle zerfällt, was aber die Hülle birgt, ist Geistiges, d.h. Unvergängliches, das der Hülle entflieht, um eine neue Hülle zu beleben.

Und dieses Geistige muss vollkommen werden .... Dies liegt allem Werden und Vergehen zugrunde. Und darum kann nichts in der materiellen Welt unverändert bleiben, denn diese birgt nichts Vollkommenes in sich, da sie doch nur entstanden ist, um dem Unvollkommenen Möglichkeit zum Vollkommen-Werden zu bieten. Hat das Geistige den Vollkommenheitsgrad erreicht, dann kann es die materielle Welt, die Erde, verlassen und in das geistige Reich eingehen. Werden und vergehen ist also notwendig zur Höherentwicklung des Geistigen, und darum soll alles Vergehen begrüßt werden und alles Werden und Entstehen die Menschen beglücken .... Das Vergehen jeglicher Form bedeutet ein Überwinden dieser für das darin sich bergende Geistige, und Überwinden ist Sieg ....

Ist der Mensch zu dieser Erkenntnis gekommen, dann schrecket ihn nichts mehr, dann sieht er auch den Tod nur als Brücke in das geistige Reich an. Denn nun verläßt das Geistige, die Seele, ihre letzte Hülle, um unbeschwert in das geistige Reich eingehen zu können. Doch eines muss vorangegangen sein .... ein bewusstes Anstreben der seelischen Reife während des Erdenlebens. Sowie des Menschen Blick nach oben gerichtet ist, sowie er um den Sinn und Zweck der Verkörperung auf Erden weiss, strebt er bewusst zur Höhe. Er will vollkommen werden, sowie er Gott erkannt hat und um seinen Ausgang und sein Ziel weiss. Und für ihn bedeutet der Tod ein Überwinden der letzten Form auf Erden, der die Seele nun endgültig entflieht und sonach auch der materiellen Welt. Die Hülle vergeht, aber das Geistige erwacht zu neuem Leben, zu einem Leben, das ewig währt ....

(17.11.1942) Es können die Menschen aber auch ein Leben führen unbewusst des Zweckes, und dies aus eigener Schuld .... sowie sie die Materie allzuhoch bewerten und dadurch jeden geistigen Gedanken in sich ersticken, der ihnen ihre eigentliche Aufgabe auf Erden zum Bewusstsein bringen würde. Dann nützen sie ihre letzte Außenform nicht mehr zum Zwecke des Ausreifens der Seele. Und dann ist der Tod das Ende ihres Werdeganges auf Erden, und die in allen anderen Schöpfungswerken aufwärtsgehende Entwicklung erfährt in dieser letzten Erdenlebensphase eine Stockung, es tritt ein Stillstand ein in der Entwicklung ....

Und dann ist der Eintritt in das geistige Reich kein Erwachen zum ewigen Leben, sondern ein Zustand des Todes, ein Zustand der Leblosigkeit ist der Seele nunmehriges Los. Werden und Vergehen auf Erden hat sein Ende gefunden für dieses Geistige, es ist alle Stadien durchgegangen in immer steter Höherentwicklung, doch im Stadium als Mensch hat es versagt; es hat selbst die Entwicklung unterbrochen, weil dieses Stadium ihm den freien Willen eingetragen hatte und der Mensch den freien Willen missbrauchte. Und dann muss verständlicherweise der Eintritt in das geistige Reich für ihn große Qualen und Enttäuschungen bedeuten, denn nur das Vollkommene hat Anrecht auf die ewige Glückseligkeit ....

Amen


BD 3916 empfangen  27.10.1946

Todesschlaf ....
Auferweckung aus den Gräbern am jüngsten Tage ....

Die Toten ruhen nur dem Leibe nach, d.h., der Leib ist jeder irdischen Tätigkeit enthoben, und das Irdisch-Materielle erfüllt seine ihm vom Schöpfer zugewiesene Bestimmung, indem es auch in seinem Auflösungsprozess noch unzähligen Lebewesen Aufenthalt gewährt, bis es wieder völlig als geistige Substanz verflüchtet ist. Die Seele des Menschen aber hat an dem Ruhezustand des Körpers keinen Anteil mehr; sie kann wohl ohne Tätigkeit im Jenseits weilen, doch dieser Zustand ist kein Zustand der Ruhe, sondern ein Zustand ohnmächtigen Bewusstseins ihrer Existenz, ein Zustand größter Kraftlosigkeit, der qualvoll ist, weil er bewusst von der Seele empfunden wird.

Darum also kann nicht von einer Ruhe der Toten gesprochen werden und noch viel weniger bei den Seelen, die einen Grad der Vollkommenheit erreicht haben, dass sie in Lichtsphären Eingang finden. Denn diese Seelen sind unentwegt tätig und sind selig in ihrer Tätigkeit. Und darum ist es irrig, zu reden von dem Schlafe der Toten bis zu ihrer Erweckung am jüngsten Tage .... Eine Auferweckung der Toten wird wohl stattfinden an diesem Tage .... es werden die geistig-Toten auf Erden erwachen aus ihrem Schlafe, so sie erkennen werden Gott in Seiner Größe und Macht und so sie sich vor Seiner Gerechtigkeit werden verantworten müssen. Doch dieses Erwachen wird furchtbar sein.

Und so auch werden viele, die in den Gräbern ruhen, leiblich und geistig, die schon in jenseitigen Sphären weilen, zur Verantwortung gezogen werden, weil sie die Ruhe des Todes der lebenbezeugenden Tätigkeit vorziehen .... Es werden auch jene Seelen am Tage des Gerichtes verurteilt werden zu erneuter Bannung in der Materie, auf dass sie nun den Ruhezustand zu verkosten bekommen, der ihnen begehrenswert schien und dem sie doch entfliehen konnten. Denn so eine Seele sich im Jenseits rückentwickelt, strebt sie selbst die Materie an, und ihrem Willen wird entsprochen werden .... also wird die Erweckung aus den Gräbern am jüngsten Tage zu verstehen sein ....

Der Fleischleib hat wohl seine Ruhe gefunden insofern, als dass er der Seele nicht mehr zu dienen braucht, doch auch seine geistigen Substanzen müssen weiter ihren Zweck erfüllen nach göttlicher Bestimmung. Die Seelen aber sind zu bedauern, so sie nicht in den Zustand des Lebens eingehen können nach dem Tode des Leibes, und die Auferweckung am jüngsten Tage zum ewigen Leben oder zu ewiger Verdammnis ist nur so zu verstehen, dass den auf Erden Lebenden plötzlich die Erkenntnis kommen wird, das Erwachen aus tiefstem geistigen Schlaf, doch dem Bösen zum Gericht; denn die guten, Gott-zugewandten und Gottes Willen erfüllenden Menschen wissen um den Zustand des Lebens nach dem leiblichen Tode und fürchten letzteren nicht, und sie gehen auch zum ewigen Leben ein.

Doch den erneuten Entwicklungsgang auf der neuen Erde durch ihre Schöpfungen werden auch viele Seelen gehen müssen, die schon lange abgeschieden sind von dieser Erde, die Zeit im Übermaß hatten im geistigen Reich, ihren Willen zu wandeln und tätig zu werden, die aber in ihrem kraftlosen Zustand verharrten und die Ruhe des Todes vorzogen und daher immer kraftloser wurden, so dass das Geistige selbst sich verhärtete und reif ist zu erneuter Bannung in irdischen Schöpfungen. Diese erstehen gleichsam aus ihren Gräbern, denn ihnen wird wieder eine neue Möglichkeit geboten, zum Licht des Tages zu kommen, wenn auch nach undenklich langem Zeitraum.

Alles, was tot ist im Geist, wird erwachen am jüngsten Tage, doch nicht zum Leben, sondern zum Gericht .... Selig, die nicht ruhen in diesem Todesschlaf, selig, die unentwegt tätig sind auf Erden oder im geistigen Reich und deren Tätigkeit nicht in irdischen Mühen besteht, sondern ihrer geistigen Entwicklung dient .... selig, die leben im Geist, die sich nicht dem Trägheitsschlaf hingeben, die nicht die Ruhe suchen, denn sie werden leben in Seligkeit und den Tag der Auferweckung nicht zu fürchten brauchen ....

Amen


BD 5449 empfangen  26.7.1952

„In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen ....“

In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen .... Könnt ihr den Sinn dieser Meiner Worte verstehen? dass ich euch Wohnung verheisse im Hause Meines Vaters, euch aber gleichzeitig zu verstehen geben will, dass für jedes Meiner Geschöpfe die Wohnung bereit ist, die geeignet ist zur Aufnahme des einzelnen .... dass Ich euch damit sagen will, was ihr auf Erden noch nicht erreicht habt, könnt ihr in Meinem Reich noch anstreben, weil Ich unzählige Möglichkeiten habe, euer Ausreifen im geistigen Reich zu fördern.

Mir steht nicht nur die Erde zur Verfügung, sondern alle Meine Schöpfungen sind Ausreifungsstationen für das noch unvollkommene Geistige, bis es endlich so weit ist in seiner Entwicklung, dass es in himmlischer Glückseligkeit Besitz ergreifen kann von den herrlichsten geistigen Schöpfungen, denn überall ist es im „Hause Meines Vaters“, im Bereich Meiner unendlichen Liebe, und stets wird es sich dort aufhalten, wo ihm der Vater Wohnung bereitet hat, entsprechend seines Liebegrades und seiner Fähigkeit, zu walten und wirken in dem Reich, das ihm von Mir aus zugewiesen ist.

In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen .... Kein Wesen ist heimatlos, die ewige Heimat nimmt alle Seelen auf, doch diese Heimat ist vielseitig gestaltet .... sie kann die herrlichsten Blumengärten und schönsten Paläste aufweisen, sie kann aber auch endlos weite öde Gegenden enthalten, deren Durchwanderung auch endlose Zeiten erfordert .... doch stets zweigen sich auch in jenen öden Gegenden Wege ab, die in blumenreiches Land führen, und es kommt nur darauf an, ob die Wanderer dieser Wege achten, ob sie aufmerksam spähen nach einem Ausweg aus der Öde und diesen Ausweg auch betreten ....

Jeder wird aufgenommen in Meiner ewigen Heimat, und jedem steht es zu, Besitz zu ergreifen von einer Wohnstätte. Wie sie aber beschaffen ist, untersteht allein ihrem Wollen. Und darum sage Ich: In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen .... Denn ein jeder Mensch, ein jedes Wesen, bereitet sie sich selbst je nach dem Grade seiner Vollkommenheit. Doch ob auch diese seine Wohnung noch so dürftig ist .... sie kann durch seinen Willen und seine Arbeit wahrlich schnell umgestaltet werden, und die lieblichsten Heimstätten können entstehen, so die Seele nur das Verlangen nach einer solchen hegt und eifrig nach Erfüllung strebt. Dann stehen ihr zahllose Helfer zur Seite und schaffen und wirken mit ihr, und es kann ein paradiesischer Aufenthalt werden, wo zuvor eine öde und düstere Gegend war ....

Einmal kommt jede Seele in ihre wahre Heimat zurück, doch solange sie noch unvollkommen ist, wird sie sich heimatlos fühlen, wenngleich sie schon das Reich betreten hat, von dem sie einstmals ausgegangen ist. Ich aber habe viele Schulhäuser, und es wird die Aufwärtsentwicklung mit Sicherheit vorangehen, wenngleich oft lange Zeit dafür benötigt wird .... Einmal wird auch der verlorene Sohn zurückkehren und wieder die Wohnung beziehen, die er einstmals besaß, er wird im Vaterhaus weilen, wo alle Kinder versammelt sind um den Vater, er wird liebevoll aufgenommen werden von der ewigen Liebe, Die ihm den Platz anweist neben Sich .... Doch endlose Zeiten werden noch vergehen, bis alle Meine Kinder heimgefunden haben, bis sie Wohnung nehmen können in Meinem Hause; endlose Zeiten werden noch vergehen, doch keines Meiner Kinder gebe Ich auf .... Die Liebe des Vaters zieht sie, und dieser Liebe wird keines Meiner Kinder ewig widerstehen können ....

Amen


BD 6312 empfangen  15.7.1955

Wiedersehen im Jenseits ....

Es gibt ein Wiedersehen im geistigen Reich, davon könnt ihr Menschen überzeugt sein .... Doch ob euch ein Wiedersehen mit euren Lieben schon vergönnt ist gleich nach eurem Abscheiden von dieser Erde, das ist von dem Reifegrad abhängig, in dem sowohl eure Seelen als auch die Seelen eurer Lieben stehen, denn wo dieser noch nicht so hoch ist, dass ein geistiges Schauen möglich ist, muss er erst erreicht werden, was auch noch lange Zeiten dauern kann. Erst in einem bestimmten Reifegrad ist die Seele fähig, die Eindrücke in sich aufzunehmen. Sie muss also selbst im Licht stehen, um erkennen zu können, wer sich ihr naht, wenngleich eine Seele in niedrigem Reifegrad sich auch von Wesen umgeben weiss, die sie aber nicht erkennen kann, solange ihr das geistige Sehvermögen fehlt.

Die Seligkeit der Wesen besteht aber nun darin, sich mitteilen zu können denen, die ihnen nahestanden auf Erden .... Und darum werden die Seelen, die schon im Licht stehen als Folge ihrer Reife, immer den Ihrigen sich nahen, und zwar, um sich entweder mit gleich-geistig-reifen Wesen auszutauschen oder um den noch schwachen Seelen zu helfen, auch zur Höhe zu gelangen .... Es werden also die reiferen Seelen die Fähigkeit haben, die Seelen zu erkennen, doch nicht umgekehrt .... weil die schwachen Seelen angeregt werden sollen, zu streben, doch nicht durch Beweise dazu gezwungen werden .... Denn immer wäre es ein Beweis, wenn sich ihnen eine Lichtseele nähert, die sie erkennt als mit ihr auf Erden verbunden gewesen ....

Und so ist also das Gnadengeschenk der Wiedersehensfreude auch wieder Anteil des reifen Geistigen, das unsagbar glücklich darüber ist und nun seinerseits alles tut, um den noch unreifen Seelen gleichfalls zu diesem Glück zu verhelfen .... Diese bemühen sich in liebevollster Weise um jene und lassen nicht nach, sie anzuspornen .... doch immer jenen noch unkenntlich, weil sie in gleicher Umhüllung, in gleichem Gewande, sich ihnen nahen. Das Verlangen nach ihnen nahegestandenen Seelen zieht diese auch heran und kann noch ein ungeheurer Auftrieb sein, und ist der Moment des Erkennens gekommen, dann sind die Seelen unendlich dankbar und beglückt .... Und dann erkennen sie erst die Fürsorge, die ihnen gegolten hat, und sie nehmen sich in gleicher Weise der noch im Dunkeln schmachtenden Seelen an .... sie verhelfen auch ihnen wieder zur Höhe, denn eine jede Seele verlangt nach denen, die ihr einmal nahestanden auf Erden.

Es gibt ein Wiedersehen, doch die Zeit, da es möglich ist, bestimmet ihr selbst .... Habt ihr nun diese sichere Erkenntnis auf Erden schon gewonnen, so werdet ihr auch alles tun, um den Grad wenigstens auf Erden zu erreichen, der euch das Eingehen in die Lichtsphären gestattet, und ihr werdet von denen empfangen werden, die ihr liebt und euch sofort erkennen können, oder aber unerkannt von ihnen in Verbindung treten können mit ihnen, um nun schon an diesen Seelen eure Erlösungsarbeit beginnen zu können ....

Sorgt nur dafür, dass ihr nicht völlig erkenntnislos hinüberGeht .... sorgt dafür, dass ihr schon zu Gott in Jesus Christus gefunden habt, dass ihr .... als erlöst durch Ihn .... eingehen könnt in das geistige Reich .... Dann wird dieser Eingang euch schon Seligkeiten schenken, die in den Freuden eines Wiedersehens bestehen .... Lange aber werdet ihr mitunter warten müssen, wenn ihr selbst nicht die Reife erlangt auf Erden .... denn alles kann nur im Rahmen der Gesetzmäßigkeit vor sich gehen, und die Freiheit eures Willens muss geachtet werden auch im geistigen Reich, auf dass ihr einmal selig werdet ....

Amen


BD 7096 empfangen  18.4.1958

Verscherzet euch nicht das ewige Leben ....

Verscherzet euch nicht das ewige Leben .... Einmal zwar wird es euch allen beschieden sein, aber es können auch noch ewige Zeiten vergehen, Zeiten endloser Qual und Finsternis, wo ihr euch im Tode befindet, im Zustand völliger Kraft- und Lichtlosigkeit.

Und ihr könnt euch diese qualvolle Zeit endlos verlängern, so dass ihr auch von „ewiger Verdammnis“ sprechen könnt .... die Ich aber nicht über euch verhängt habe, sondern die ihr im freien Willen euch schafft und immer wieder aufs neue schafft, wenn ihr das Dasein als Mensch nicht nützt, um euch das ewige Leben zu erwerben.

Ich lasse euch nicht für ewig verlorengehen, weil ihr Meine Geschöpfe seid, die Ich liebe von Anbeginn und auch nicht aufhören werde zu lieben. Aber Ich kann euch nicht vorzeitig das Leben geben, wenn ihr selbst den Zustand des Todes vorzieht, wenn ihr selbst nicht bereit seid, das Leben aus Meiner Hand entgegenzunehmen .... Aber ihr könnt es mit Leichtigkeit erwerben, denn ihr braucht euch nur Dem anzuvertrauen, Der Selbst das Leben ist von Ewigkeit ....

Und dazu ist euch das Erdenleben gegeben, wo ihr im Besitz von Verstand und freiem Willen seid, wo ihr Belehrungen entgegennehmen könnt über eure Erdenaufgabe und also nur zu wollen braucht, um aus dem Zustand des Todes herauszukommen. Und es ist diese Erdenzeit so kurz, es werden keine großen Opfer von euch verlangt für das, was euch geschenkt wird bei rechter Nutzung eures Willens.

Es ist die Lebensdauer als Mensch sehr kurz, aber sie genügt, um euch das Ziel erreichen zu lassen .... Doch endlos lang war die Zeit eurer Vorentwicklung, bis ihr in das Stadium als Mensch eintreten konntet .... Und ebenso endlos lange wird es wieder dauern, bis ihr erneut die Gnade haben werdet, euren Willensentscheid zu wiederholen.

Es sind dies Ewigkeiten, von deren Umfang ihr Menschen euch keinen Begriff machen könnt, weil euer Denken im unvollkommenen Zustand auch nur begrenzt ist. Und wie ihr nicht um diese Qual wisst, weil euch für die Zeit des Erdenlebens die Rückerinnerung genommen ist an jene Zeit eurer Vorentwicklung, so wisst ihr auch nicht um die unaussprechliche Seligkeit, die der Begriff „ewiges Leben“ in sich schliesst .... Ihr wisst nicht um die Herrlichkeiten, die in Meinem Reich eurer warten, wenn ihr euch zur endgültigen Rückkehr zu Mir entschliesst ....

Und es kann euch weder das eine noch das andere Wissen bewiesen werden, weil dann ein freier Willensentscheid unmöglich gemacht würde. Aber ihr solltet es glauben auch ohne Beweis und entsprechend nun euer Erdenleben zurücklegen, ihr solltet euch die Seligkeit eines „Lebens“ in Meinem Reich nicht verscherzen, ihr solltet alle diese Möglichkeit, die euch zwar unglaubwürdig scheint, mit in euer Verstandesdenken einbeziehen .... und ihr solltet so leben, dass ihr selbst euch keinen Vorwurf zu machen brauchtet, wenn einmal die Stunde eures Abscheidens von dieser Erde gekommen ist.

Ihr solltet auch jene anhören, die über solche Dinge reden, die nichts mit der materiellen Welt zu tun haben .... Und ihr solltet auch darüber nachdenken und es euch vorstellen, wie ihr wohl bestehen würdet, wenn sie recht hätten .... Es steht für euch Menschen zuviel auf dem Spiel, es geht nicht um eine Anzahl Jahre wie eure Erdenlebenszeit .... es geht um ein ewiges Leben, es geht um einen nie-aufhörenden Zustand der höchsten Seligkeit .... um einen Zustand in Licht und Kraft, der euch eigen war zu Anbeginn ....

Und für diese Ewigkeit in Licht und Kraft braucht ihr nur eine ganz kurze Zeit, einen „Augenblick“ in dieser Ewigkeit, Verzicht zu leisten auf völlig wertlose Dinge .... Ihr aber wertet diese Dinge ungewöhnlich hoch, und ihr verscherzet euch daher das „Leben“ und bleibt im Tode wieder Ewigkeiten hindurch ....

Und alles, was Ich tun kann, um euch zum Leben zu verhelfen, ist, dass Ich euch Menschen ständig Meine Boten zusende, die euch in Meinem Auftrag warnen und mahnen, die euch anregen sollen, einen Versuch zu machen, zur Wahrheit zu gelangen .... die euch hinweisen zu Mir, dass Ich, als die alleinige Wahrheit, euer Denken erhelle, die euch den Rat geben, die Bindung mit Mir Selbst herzustellen, auf dass Ich euch dann erfassen kann und euch zu Mir ziehe ....

Doch ihr müsst den ersten Schritt tun, weil Ich euch nicht zwinge um eurer Seligkeit willen. Aber Ich unterstütze und stärke auch den schwächsten Willen, der sich Mir zuwendet. Denn um euch das Leben zu geben, liess Ich die gesamte Schöpfung erstehen. Ich will nicht euren Tod, Ich will, dass ihr lebt und eurem schon Ewigkeiten-währenden toten Zustand endlich entrinnet .... Ich will euch wieder beschenken mit Meiner Liebe und euch allen ein herrliches Los bereiten, das ewig nicht mehr enden wird ....

Aber Ich kann euch nicht hindern, wenn ihr wieder den Weg zur Tiefe nehmt, wenn ihr freiwillig dem wieder folgt, der euch einstens das Leben genommen und euch dem Tode ausgeliefert hat. Ich kann euch nur immer wieder zurufen: „Verscherzet euch nicht das ewige Leben ....“ Ihr aber müsst freiwillig diesem Meinem Rufe Folge leisten, ihr müsst das Leben zu gewinnen suchen, solange ihr auf Erden weilt, und Ich werde euch wahrlich dazu verhelfen, weil Ich euch liebe ....

Amen


Trauer um die Verstorbenen

BD 0470 empfangen  17.6.1938

Tod im Herrn ....
Trauer ....
Arme Seelen - Gebet ....

Ein seliger Tod ist, einzuschlafen im Herrn und zu erwachen im Jenseits in Lichtfülle .... Was euch im Leben beschieden ist, wird sich viel leichter ertragen lassen, wenn ihr es annehmt im Hinblick auf die Ewigkeit, denn ihr lebt dann gleichsam nur für diese .... auch wisst, dass allem Leid ein Ende gesetzt ist in kurzer Zeit, wenn ihr diese an der Ewigkeit messt .... ihr aber eine Ewigkeit hindurch die Früchte dieses Leides geniessen dürft. Und so soll euch immer dies zum Trost gereichen, dass euer Ende ein seliges sein kann und noch weit seliger dann das Eingehen in das himmlische Reich.

So begrabt ihr eure Toten und weint um sie, und doch müßte dieser Tag für euch ein Tag innerer Freude sein, wenn ihr bedenkt, dass die Seele ja nur dieses Erdenleben mit einem weit schöneren vertauscht hat, dass der Mensch alles Leid von sich gestreift hat und nun unbeschwert und erlöst von allem Leid in ein neues Leben eingeht, das an Schönheit und Glück alles Irdische überstrahlt .... Weshalb wollt ihr dann trauern? So sucht, euch ein solches Los im Jenseits schon auf Erden zu erringen, sucht euch zu lösen von allem, was euch an die Welt fesselt, und ihr werdet leicht von dieser Erde scheiden können ....

Doch wer die Erde zu sehr liebt, dem wird auch das Scheiden von dieser sehr schwerfallen .... er will sich von den Gütern dieser Welt nicht trennen, sein Herz hängt allzusehr am Irdischen. Und dieser Mensch findet auch drüben keine für ihn vorbereitete Stätte, wo er das Wohlleben der Erde fortsetzen kann. Er hat versäumt, im Erdenleben für ein solches zu arbeiten, und muss nun lange Zeit hindurch dienen, ehe er würdig ist der Glückseligkeit im Jenseits.

Dort hat dann der Mensch das Recht, zu trauern um eine solche Seele .... nicht aber, dass sie von der Erde geschieden ist, sondern nur, dass sich die Seele nun unsagbar quälen muss, um teilhaftig zu werden dessen, was sie auf Erden sich erwerben sollte .... Für diese Seele betet .... gebt ihnen eure Kraft durch das Gebet, deren sie so dringend benötigen .... Wer solche Seele wahrhaft liebt, wird sie zu erretten vermögen durch diese Liebe, denn die Liebe wird unausgesetzt tätig sein für solche arme Seelen, die ihr Leben nicht recht erkannten und nun darben müssen, bis sie erlöst sind von ihrer Schuld.

Des Herrn Fürsorge gilt euch unausgesetzt, so laßt auch eure Fürsorge denen zukommen, die euch von Herzen dankbar sind für jede Hilfeleistung .... bedenkt, dass auch sie Irrende waren, die, auf den rechten Weg geführt, ringen und kämpfen, um endlich auch in das Reich des Lichtes zu gelangen .... Doch ihr, die ihr noch auf Erden wandelt, nützt diese Zeit weise und verlangt nur immer nach dem Herrn, auf dass ihr den Tod nicht schmecket, sondern leben werdet in Ewigkeit ....

Amen


BD 1402 empfangen  30.4.1940

Trauer um die Abscheidenden ....

Um die Lebenden sollt ihr besorgt sein, nicht aber denen nachweinen, die der Herr abruft, so die Zeit gekommen ist. Und also müsst ihr euch fügen in den göttlichen Willen und euch trösten im Herrn. Denn Gott ist die Liebe .... Er sendet euch nicht Kummer und Trübsal, auf dass ihr leiden sollt, sondern um eurer Seelen willen, die durch das Leid reifen sollen. Und so ihr einen Menschen verliert, der euch lieb und teuer ist, wird euer Schmerz gelindert werden, gedenkt ihr des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz. Auch ihr nehmt das Leid auf eure Schultern, so ihr es tragt für den Herrn ....

Und um der Menschheit willen ertrug der Herr das Leid, ihr aber tragt es für jene, denen eure Liebe gilt, so ihr es ergeben und dem Herrn zuliebe tragt. Darum klaget nicht, und ruft die Seele nicht zur Erde zurück, so sie das Erdental verlassen hat, denn ihr hat die Stunde der Freiheit geschlagen, und alle Erdenschwere ist von ihr abgefallen. Und dies soll euer Trost sein, dass die Liebe Gottes unendlich ist, dass diese Seine Liebe das Leben beschliesst, so die Zeit gekommen ist, da Er sie zu Sich ruft in Sein Reich .... Der Weg auf Erden war nicht leicht, nun die Seele sich löst von der Erde, dürft ihr nicht traurig sein, denn sie tauschet das Erdenleben ein gegen ein friedvolles Leben in der Ewigkeit ....

Amen


BD 7247 empfangen  6.4.1959

„Ich will euch den „Tröster“ senden ....“

Getröstet sollt ihr alle werden, die ihr trauernd oder bangend durch euer Erdenleben geht. Meine Liebe wird euch immer verfolgen, und Meine Liebe will nicht, dass ihr leidet. Und so will Ich euch den rechten Tröster senden, Meinen Geist, der euch Worte der Liebe vermittelt, Worte des Trostes und Worte der Kraft. Ich habe euch Meinen Geist verheissen, dass er euch trösten werde, wenn Ich nicht mehr im Körper auf der Erde weile. Und es gilt diese Verheissung für alle, die den Weg über die Erde gehen .... Immer will Ich Selbst im Geist bei ihnen sein und sie ansprechen, so dass sie sich nicht einsam und verlassen fühlen, dass sie nicht zu trauern brauchen, dass sie nicht bangen und zagen .... Denn Ich Selbst bin bei allen, die Mich um Trost und Kraft und Liebe bitten.

Es ist wahrlich Mein Geist ein Tröster, denn kann wohl ein Mensch liebevoller euch ansprechen, als es die Ewige Liebe Selbst tut? Und die Ewige Liebe äußert Sich durch den Geist, wie Sie es verheissen hat: „Ich will euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit ....“ Und dieser Geist, der Meine Ausstrahlung ist, wird wahrlich euch aufrichten und trösten, er wird euch nicht in Kraftlosigkeit belassen, er wird euch stärken und immer wieder Mut schenken und Kraft, und ihr werdet stets das Erdenleben meistern können, weil ihr euch anlehnt an Mich Selbst, wenn euer Geistesfunke sich mit dem Vatergeist von Ewigkeit verbindet, um sich von ihm trösten zu lassen.

Immer wird es darum nur einen Weg geben, wenn das Herz traurig ist, wenn der Mensch verzagen will in irdischer oder geistiger Not .... den Weg zu Mir Selbst, auf dass Mein Geist in euch tätig wird, dass er sich äußern kann und das auch wahrlich tut in einer Weise, dass ihr gekräftigt und getröstet euren Weg weiterwandelt, dem rechten Ziel entgegen. Denn dann spreche Ich Selbst euch an, und Meine Worte werden wie Balsam euer Herz berühren, sie werden alle Schmerzen lindern und alle heimlichen Nöte beheben, es wird Mein Wort in eure Herzen eindringen und jedem den Trost bringen, den er benötigt in seinem Leid.

Nicht willkürlich habe Ich diese Worte gesprochen: „Ich will euch den Tröster senden ....“ Denn Ich wusste um die vielerlei Nöte, in die Meine Kinder geraten werden, wenn sie den Weg der Nachfolge Jesu gehen wollen. Das Leid wird ihnen nicht fernzuhalten sein auf diesem Wege, und in diesem Leid wollte Ich ihnen Meinen Trost zusichern .... und da Ich rein körperlich nicht mehr auf Erden weilte, verhiess Ich den Meinen den „Tröster“, Meinen Geist .... also Mich Selbst, nur nicht sichtbar als Mensch, doch einem jeden gegenwärtig, der Trost und Kraft benötigt und Mich anruft um Hilfe in seiner Not. Aber Ich kann nicht tröstend eingreifen, wo Mein Geist nicht erbeten wird, wo keine Bindung ist zwischen dem Geistesfunken im Menschen und dem Vatergeist von Ewigkeit.

Ich muss abwarten, bis der Ruf zu Meinen Ohren dringt, dass sich ein Mensch in Not befindet und dass er Hilfe von Mir erwartet. Dann bin Ich wohl zur Hilfe bereit, denn Meinen Tröster habe Ich allen versprochen, die an Mich glauben und nach ihm verlangen .... Und darum braucht kein Mensch verzagt zu sein, was ihn auch bedrückt .... denn er wird stets bei Mir Trost und Hilfe finden, und Ich werde ganz offensichtlich ihm solche gewähren, auf dass „Mein Geist“ offenbar werde und sein Wirken, getreu Meiner Verheissung: „Ich will euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit ....“ An diese Meine Verheissung könnt ihr euch halten, wenn ihr zaget oder bedrückt seid, denn Mein Wort ist Wahrheit, und niemand wird ungetröstet von Mir zu gehen brauchen, der sich an Mich wandte in seiner Not ....

Amen


BD 2912 empfangen  6.10.1943

Haltet euch den Tod vor Augen ....

Vergegenwärtigt euch die Stunde des Todes, und fragt euch, wieweit ihr vorbereitet seid für die Ewigkeit .... Gebet euch Rechenschaft, in welchem Verhältnis ihr zu Gott steht und wie ihr das Pfund genützt habt, das Er euch gegeben hat für eure Erdenzeit .... Prüft euch, ob ihr werdet bestehen können vor dem Richterstuhl Gottes, ob euer Erdenlebenswandel gerecht ist vor Gott, ob ihr die Liebe geübt und ob ihr jede Stunde bereit seid, von der Erde zu gehen, ohne die Verantwortung vor Gott fürchten zu müssen .... Bedenkt, dass mit dem Tode auch eure Kraft zu Ende ist und dass ihr aus eigener Kraft nichts mehr vermögt, so ihr in unreifem Seelenzustand von der Erde scheidet, und fragt euch, ob ihr selbst zufrieden seid und ruhig von der Welt gehen könnt ....

Und übt strengste Kritik an euch, und dann sucht, euch zu vervollkommnen .... nützt einen jeden Tag, der euch noch beschieden ist. Denn solange ihr auf Erden weilt, könnt ihr noch viel erreichen. Ihr habt die Möglichkeit, euch noch zu läutern, weil ihr die Kraft dazu habt und sie vermehren könnt durch Liebeswirken .... Haltet euch den Tod vor Augen, und erkennt euch als ein schwaches Geschöpf, das ihn nicht um eine Stunde verzögern kann, so Gott die Stunde des Ablebens bestimmt hat. Und bittet Gott innig um Erbarmen, um Seine Gnade, um Seinen Beistand, dass Er euch Seine Liebe schenke und mit Seiner Liebe auch die Kraft, die euch euren Aufstieg sichert.

Behaltet nur dies Ziel vor Augen, dass ihr zum ewigen Leben erwachen sollt, so das irdische Leben für euch beendet ist, und dann lebt diesem Ziel gemäß, erfüllt den Willen Gottes, und denkt stets, dass jeder Tag für euch der letzte sein kann auf Erden .... Dann werdet ihr euch vorbereiten, ihr werdet bewusst leben und ohne Furcht hinübergehen in das Reich des Friedens, in eure wahre Heimat ....

Amen


BD 7480 empfangen  17.12.1959

„Tod, wo ist dein Stachel ....“

Und euer Ende wird ein seliges sein, wenn ihr in Mir sterbet, in eurem Heiland und Erlöser Jesus Christus, Der es euch verheissen hat, dass ihr den Tod nicht schmecken werdet, so ihr lebendig an Mich glaubt .... Dann werde Ich euch holen zu Mir in das geistige Reich, und die Stunde eures Todes wird nur ein Wechsel eures Aufenthaltes sein .... eure Seele wird die Erde mit dem geistigen Reich vertauschen und unaussprechlich selig sein, denn alles Schwere fällt nun ab von ihr, und sie folgt Mir in heisser Liebe und Vertrauen, weil sie Mich erkannt hat als ihren Erlöser, Der sie an der Schwelle zum geistigen Reich erwartet.

Warum fürchtet ihr den Tod? .... Ich habe ihm durch Meinen Tod am Kreuz und Meine Auferstehung den Stachel genommen, Ich habe euch das Leben erkauft mit Meinem Blut, und dieses Leben werdet ihr nun einnehmen und ewig nicht mehr verlieren. Solange ihr auf Erden weilt, bangt ihr vor der Stunde des Todes .... und wie sie auch scheinen mag vor euren Mitmenschen .... der Glaube an Mich in Jesus Christus gibt euch ein seliges Ende, ob es gleich anders scheinen mag vor euren Mitmenschen, denn Ich allein habe die Herrschaft auch über den Tod, und Ich weiss es, wem Ich das ewige Leben schenken kann .... Und dieser braucht sich nicht mehr vor dem Tode und seinen Schrecken zu fürchten, denn Ich starb für ihn den martervollen Tod, auf dass er den Meinen erspart bleibe, die Mir nachfolgen und also wahre Bekenner Jesu Christi sein wollen und waren auf Erden.

Nehmt Meine Worte ernst, und glaubt es, dass Ich ein Herr bin auch über den Tod und dass Ich alle Schrecken abwenden kann von einem Menschen, der Mein geworden ist durch seinen Glauben und seine Liebe. Und ob auch sein Körper zu leiden scheint .... Ich bestimme die Schmerzensgrade, und wahrlich, Meine Liebe spricht dann mit und gibt dem Menschen nicht mehr zu tragen auf, als er fähig ist und als es nötig ist für seine Seele.

Darum konnte Ich überzeugt sagen: „Tod, wo ist dein Stachel, Hölle, wo ist dein Sieg ....“ Denn Ich war Sieger geblieben über den, der den Tod in die Welt gebracht hatte, und Ich werde wahrlich die Meinen teilhaben lassen an dem Sieg, den Ich errungen habe über den Fürsten der Finsternis .... Ich werde denen eine selige Stunde des Abscheidens schenken, die Mir anhangen und treu bleiben auch in Zeiten des Kampfes und der Not, denn Ich gebe ihnen auch Kraft, auszuhalten und Mir ihre Treue zu beweisen.

Und das ist auf Erden der größte Sieg, im festen Glauben Mir anzuhangen bis zum Ende, und diesen Glauben wird euch eure Liebe schenken, aus der allein ein lebendiger Glaube hervorgeht. Darum fürchtet nicht die Stunde des Todes, die ihr euch bemüht, in der Liebe zu leben, denn sie wird für euch nur der Eintritt in eine andere Welt bedeuten, und ihr werdet die Erde gern verlassen und ihr Bereich gern eintauschen in das Reich des Lichtes und der Seligkeit. Ihr werdet hinübergehen im Frieden und in Harmonie der Seele, ihr werdet keine Finsternis zu durchschreiten brauchen, sondern im Lichtgewand eingehen dürfen in das Reich, das Mein ist und euch Herrlichkeiten verheisst, die ihr nie zuvor geschaut und erlebt habt. Denn so ihr Jesus Christus gefunden habt, wird Er Selbst es sein, Der euch einführt in Sein Reich .... in das Reich, das nicht von dieser Welt ist ....

Amen



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Buch: "2020 - 2028 Kurzfassung von Bertha Duddes Endzeitprophezeiungen - FAQs zu 3. Weltkrieg, Katastrophe aus dem Kosmos, Antichrist, Wiederkunft Jesu, Endzeitgericht, Neue Erde" 66 Seiten, ISBN-13: 9783750451599, Verlag: Books on Demand, Erscheinungsdatum: 26.08.2020, 4,99 €, https://www.bod.de/buchshop/2020-2028-kurzfassung-von-bertha-duddes-endzeitprophezeiungen-gerd-gutemann-9783750451599


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Letztes Update: 01.10.2021