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Endzeitprophezeiungen bis 2028 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

BD 4719 Kundgabe vom 21.08.1949

Weltuntergang? Auflösung der alten Erde und Neuerstehen im Augenblick.

Die Erde in ihre Urbestandteile aufzulösen, bedeutet ein Rückversetzen des Geistigen in den ehemaligen niedrigsten und unvollkommensten Zustand, sollte die Auflösung in der gleichen rückwärtigen Folge vor sich gehen. Eine plötzliche Auflösung aber bedeutet ein Freiwerden des gebundenen Geistigen aus der Form, also einen ungebundenen Zustand für das Geistige, das aber noch nicht reif ist für ein freies Wirken. Also würde das Geistige seine Freiheit mißbrauchen, es würde sich austoben und betätigen in Gott widersetzlichem Sinn, weil es Gott (= Jesus Christus, d. Hg.) noch nicht erkannt hat, aber Seinem Gegner (Satan, d. Hg.) noch untertan ist, dem das zerstörende Prinzip innewohnt, der keinen Aufbau und keine sinnvolle Aufwärtsentwicklung begünstigt.

Sonach muß frei gewordenes unvollkommenes Geistiges bald wieder in einer Form gebunden werden, soll die göttliche Ordnung aufrechterhalten bleiben und ein chaotischer Zustand auch in der geistigen Welt vermieden werden.

Eine Rückversetzung des Geistigen in der Form einer abwärtsgehenden Entwicklung der Erde ist von Gott aus unmöglich, weil Sein Prinzip immer nur Aufbau und Fortschritt ist, da die Liebe all Sein Walten und Wirken bestimmt.

Findet nun durch Menschenwille eine gesetzwidrige Auflösung von Materie statt, so gibt Gott dem freigewordenen Geistigen auch bald wieder eine andere Form, in der die Aufwärtsentwicklung ihren Fortgang nimmt.

Findet von Gott aus, durch Seinen Willen und Seine Macht, ein Zerstörungsakt statt, dann ist dies nicht als ein Rückgang von Schöpfungswerken zu betrachten, sondern ein gewaltsamer Freiwerdungsakt wieder zum Zwecke einer Neuverformung des gebundenen Geistigen, dessen Dienstwille Gott ersichtlich ist und dem Er nun auch Rechnung trägt.

Auch das letzte Zerstörungswerk auf dieser Erde, das durch menschlichen Willen in Szene gesetzt wird, ist in Gottes ewigem Ratschluß Anlaß eines gewaltigen Umformungsprozesses für das gesamte Geistige, das in den Schöpfungen der Erde gebunden ist.

Ursache des Zerstörungswerkes ist menschlicher Wille, Auswirkung dessen aber Gottes Wille, weshalb also auch der Untergang der alten Erde im ewigen Heilsplan Gottes festliegt, weil Ihm alle Geister, auch die Teufel, dienstbar sind, wenn auch wider ihren Willen. Denn der Gegner Gottes sucht jegliche Aufwärtsentwicklung zu unterbinden, er sucht das Gott schon näher Gekommene wieder zurückzureißen und abtrünnig von Gott zu machen und es zu stürzen in die Tiefe. Doch Gottes Pläne und Seine Macht verhindern, was jener anstrebt.

Aus allem nun geht hervor, daß die neue Erde mit ihren Schöpfungen keine Entwicklungszeit benötigt, da Geistiges in jedem Stadium, in jedem Reifegrad frei wird durch den Untergang der alten Erde und dieses freigewordene Geistige also auch bald die neuen Formen beziehen kann, die Gott ihm zuweist und die es auch beziehen muß, soll nicht ein Kampf entbrennen zwischen dem Geistigen, der es wieder weit zurückwerfen würde, weil es von selbst Dem zudrängt, Dessen Wille ihm das Leben gab. Also wird das Neuerstehen der Erde keine lange Zeit benötigen, es wird nicht, wie fälschlich oft angenommen, eine Rückentwicklung der Erde Anlaß sein zum Ende, wie auch keine langsame Entwicklung der neuen Schöpfung nötig ist. Gott (= Jesus Christus, d. Hg.) wird im Augenblick eine neue Erde entstehen lassen mit allen nur erdenklichen Schöpfungen, die Seinen Gestaltungswillen, Seine Weisheit und Seine übergroße Liebe bezeugen und Kunde geben von Seiner Macht und Herrlichkeit.

Und darum werden Menschen dieser Erde das neue Schöpfungswunder sehen dürfen, sowie sie am Ende dieser Erdperiode Gott die Treue bewahren und als Schar der Auserwählten entrückt werden lebenden Leibes. Sie werden der neuen Erde zugeführt und den Stamm des neuen Geschlechtes bilden und Wunder über Wunder erleben dürfen, denn sie weilen im Paradies in seliger Gemeinschaft mit dem lichtvollen Geistigen und besitzen doch die Erinnerung an die alte Erde und den Untergang.

Amen.

BD 4719 received 21.08.1949

Dissolving of the Old Earth and New Emergence in a Moment.

To dissolve the earth into its primeval components means a putting back of the spiritual into the former lowest and most imperfect state should the dissolving take place in the same rear sequence. But a sudden dissolving means a liberation of the bound spiritual from form, so an unfettered state for the spiritual that is however not yet mature enough for a free activity. Therefore the spiritual would misuse its freedom, it would have its fling and be active in a way that is insubordinate to God because it has not yet recognized God but is still subject to his enemy to whom the destructive principle is inherent, who favours no building up and no meaningful upward development.

 
Therefore the imperfect spiritual that has become free must soon again be bound into a form when the divine order is to be maintained and a chaotic state is also to be avoided in the spiritual kingdom.

A transfer back of the spiritual in the form of a downhill going development of the earth is impossible by God because his principle is always building up and progress, as love determines all his ruling and acting.

If now through the will of man an illegal dissolving of matter takes place then God also soon again gives a different form to the spiritual that has become free, in which the upward development progresses.

When God acts destructive through his will and might then this is not to be considered to be a decline of works of creation but a violent act of liberation again for the purpose of a new forming of the bound spiritual whose will of service is apparent to God and that he also takes into account.

Also the last work of destruction on this earth that will be staged by human will gives in God's eternal council rise to a powerful process of reshaping for all spiritual that is bound in the creations of the earth.

 
The cause of the work of destruction is human will, but its effect is God's will, which is why the downfall of the old earth is therefore also fixed in God's eternal plan of salvation because all spirits, also all devils, are subservient to him even if against their will. Because the enemy of God tries to prevent all upward development, he tries to again snatch that what has come already closer to God and cause it to fall away from God and to throw it into the abyss. But God's plans and his might prevent what that one strives for.

 
It now follows from all of this that the new earth with all its creations does not need a time of development because the spiritual becomes free in every stage, in every degree of maturity, through the downfall of the old earth, and this spiritual that has become free can therefore also soon move into the new forms that God assigns to it and that it also has to occupy should not a fight break out between the spiritual, that would set it far back because it pushes itself towards him whose will gave him life. Therefore the new arising of the earth will not take long, a backward development of the earth will not as often wrongly assumed give rise to the end, as also no slow development of the new creation is necessary. In a moment God will let a new earth come into being with all imaginable creations that testify to his creative will, his wisdom and his exceedingly great love and bear witness to his might and glory.

 
 
And that is why men of this earth will be allowed to see the new miracle of creation when they keep being loyal to God at the end of this earth period and are being raptured with living bodies as the flock of the chosen. They will be brought to the new earth and form the stock of the new generation and are allowed to experience miracle beyond miracle because they stay in paradise in blessed community with the light bearing spiritual and still own the recollection of the old earth and the downfall.

Amen.

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Quelle der deutschen und englischen Dudde-Kundgaben: www.bertha-dudde.info
Herzlichen Dank an Franz-Josef Davids und die ÜbersetzerIn für die Erlaubnis zur Textverwendung!


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Letztes Update: 16.08.2017